Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Ehemalige Spieler & Trainer




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 344 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 31, 32, 33, 34, 35
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Samstag 15. Mai 2021, 12:16 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 21701
15.05.2021

Bild

Zitat:
Objekt der YB-Begierde

Er stiess Wölflis Frau von der Bettkante

Warum dem Meisterpokal die Corona-Situation zugute kam, weshalb sich die Liga keine Duplikate mehr leisten kann – Fakten und Anekdoten zur Trophäe, die den Wert eines Luxusautos hat.

Über 100’000 Franken wert

Als «Schirmständer» wurde der Meisterpokal im Eishockey schon verunglimpft. Sein 2016 hergestelltes Pendant im Fussball eignet sich hingegen nicht zum Gespött: 50 Zentimeter breit, 73 Zentimeter hoch und 13 Kilogramm schwer stellt die Trophäe eine imposante Erscheinung dar. Fast 1000 Arbeitsstunden waren nötig, um ihn zu fertigen. Er besteht aus Sterlingsilber, ist mit Feingold überzogen und hat einen sechsstelligen Wert (in Franken).

Die Liga hat kein Geld mehr für ein Duplikat

er
Über 100’000 Franken wert

Als «Schirmständer» wurde der Meisterpokal im Eishockey schon verunglimpft. Sein 2016 hergestelltes Pendant im Fussball eignet sich hingegen nicht zum Gespött: 50 Zentimeter breit, 73 Zentimeter hoch und 13 Kilogramm schwer stellt die Trophäe eine imposante Erscheinung dar. Fast 1000 Arbeitsstunden waren nötig, um ihn zu fertigen. Er besteht aus Sterlingsilber, ist mit Feingold überzogen und hat einen sechsstelligen Wert (in Franken).
Die Liga hat kein Geld mehr für ein Duplikat

Seit 1897/1898 wird die Schweizer Meisterschaft ausgetragen und alljährlich ein Pokal verliehen. Die aktuelle ist die sechste Version der Trophäe. Früher durften Clubs, die dreimal in Folge Meister wurden, den Preis behalten. Daraufhin wurde jeweils ein neuer Pokal entworfen. Da die Young Boys von 1908 bis 1911 und von 1957 bis 1960 Meister wurden, lassen sich die erste und die zweite Ausgabe der Trophäe im YB-Museum im Wankdorf bestaunen.

Den aktuellen Meisterpokal wird hingegen kein Club für immer erhalten, er ist ein Wanderpreis. Die Swiss Football League (SFL) fertigte aber jeweils ein Duplikat an, welches der Meister behalten durfte. Weil die Corona-Pandemie jedoch die Finanzen der Liga arg belastet, wurde nach 2018 aus Spargründen kein Doppel mehr erstellt.

Dem Pokal kam Corona zugute

Die Corona-Pandemie wirkte sich auch anderweitig aus. Jeweils rund einen Monat vor der Übergabe wird der Pokal an den Hersteller, die Meister Silber AG in Zürich, zurückgegeben. Dort werden Kratzspuren beseitigt, die Trophäe wird geputzt, ausgebeult und der Name des neusten Meisters eingraviert.

Diesmal seien für die Pflege nur rund zehn Stunden nötig gewesen, sagt Atelierleiter Lars Torke. Man habe gemerkt, dass YB nach der Pokalübergabe letzten August aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgelassen habe feiern können. «Davor sah der Pokal jeweils deutlich mitgenommener aus.»

Wobei die Trophäe äusserst stabil ist und einen Sturz problemlos verkraften kann. Anders als im Eishockey, wo der Pokal etwa bei den Davoser Meisterfeierlichkeiten 2011 auseinanderbrach.

Wölflis Nacht mit dem Pokal

Die Ehre, den Pokal 2018 als Erster heimnehmen zu dürfen, wurde Goalie Marco Wölfli zuteil. Und er wusste dieser gerecht zu werden: Im Team-Chat dokumentierte er die gemeinsame Zeit mit dem Prunkstück bis ins letzte Detail. Ob beim Zähneputzen, im Schlaf oder beim Frühstück im Bett – der Pokal war stets an Wölflis Seite.

2019 durfte der abtretende Captain Steve von Bergen den Pokal zuerst mitnehmen, im Jahr darauf Cédric Zesiger. Warum ausgerechnet der junge Innenverteidiger? Er war bei den Feierlichkeiten einer der letzten Verbliebenen, und weil er ein Jahr zuvor mit GC abgestiegen war, erhielt er von den Verantwortlichen die Trophäe als Zückerchen. Mit der Folge aber, dass er kaum zum Schlafen kam, weil der Pokal am nächsten Morgen für Medientermine zurück im Stadion sein musste.

Der Pokal hat sogar einen Einsatzplan

Der Pokal übe eine enorme Faszination auf die Leute aus, sagt Charles Beuret, der das YB-Museum leitet, wo die Trophäe ausgestellt ist, sofern sie nicht gerade im Einsatz steht. Früher sei ein Film zum Meistertitel 1986 der Knüller des Museums gewesen. «Jetzt ist ganz klar der Pokal unser Star», sagt Beuret.

Kurz bevor das alte Wankdorfstadion 2001 mit 23 Kilogramm Sprengstoff dem Erdboden gleichgemacht wurde, fand Beuret in einem Raum im Estrich noch alte Pokale, andere Trophäen musste Beuret bei Leuten zusammentragen, beim Meisterpokal von 1911 fehlte etwa der Deckel. Seit das Museum besteht, trägt der Verein zu seinem Erbe viel grössere Sorge.

Ob für interne oder externe Anlässe, der Pokal findet bei YB häufige Verwendung. Und dann bildet sich vor ihm jeweils eine Schlange, weil alle ein Selfie mit ihm machen wollen. Die Trophäe hat sogar einen Einsatzplan, damit bei all den Terminen die Übersicht nicht verloren geht. Auch die Spieler nehmen sie gelegentlich mit nach Hause, beispielsweise für einen Kindergeburtstag.

Am Samstag nach dem Spiel gegen Luzern erhalten die Young Boys den Pokal zurück. Und dann beginnt wieder ein Jahr, in dem etliche Geschichten mit der Trophäe geschrieben werden.


https://www.bernerzeitung.ch/er-stiess- ... 1994850011

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Mai 2021, 13:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 21701
27.05.21

Bild

Zitat:
Experten-Rochade beim SRF

Ex-Kicker Wölfli und Voser ersetzen Renggli und Jehle

Frischer Wind beim SRF: Die Ex-Kicker Marco Wölfli und Kay Voser werden zukünftig als Experten die Super-League-Partien analysieren.

Ab kommender Saison wird YB-Legende Marco Wölfli als Experte beim SRF das Super-League-Geschehen analysieren. Auch Ex-Profi Kay Voser, der in seiner Karriere unter anderem bei GC, Basel, Fulham und Zürich gespielt hat, wird zum SRF-Experten-Team dazu stossen. Beide werden bereits im Rahmen der anstehenden Europameisterschaft zu sehen sein.

«Wir möchten unserem Publikum neue Perspektiven auf den nationalen Fussball bieten. Darum haben wir uns im Hinblick auf die nächste Saison für einen Wechsel im Expertenteam für die Super League entschieden. Marco Wölfli und Kay Voser haben uns in den Tests mit ihrer Persönlichkeit und ihrem modernen Fussballverständnis überzeugt», wird Reto Gafner, Fachleiter Live bei SRF Sport, in einer Mitteilung zitiert.

Wölfli und Voser werden die bisherigen Experten Michel Renggli und Peter Jehle ersetzen. Weiterhin mit dabei ist Ex-Kriens-Coach Bruno Berner.

https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 50697.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Mai 2021, 13:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 21701
27.05.21

Bild

Zitat:
Marco Wölfli wird SRF-Experte

Per Saisonstart beginnt für den Ex-YB-Goalie Marco Wölfli eine neue Aufgabe: Zusammen mit Kay Voser stösst er zum Team der Fussballexperten bei SRF.

Im Hinblick auf die Fussballsaison 2021/22 stellt SRF Sport sein Expertenteam für die Super League neu zusammen. Der langjährige YB-Torhüter Marco Wölfli stösst zusammen mit Kay Voser zur SRF-Equipe für die Schweizer Spitzenliga, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heisst.

Marco Wölfli trat am Ende der Saison 2019/20 nach über 20 Jahren, drei Schweizer Meistertiteln und einem Cupsieg als Torhüter des BSC Young Boys von seiner Aktivkarriere zurück. Für den Berner Stadtklub absolvierte der 38-Jährige über 450 Spiele, davon 369 in der Super League. Zudem bestritt der gebürtige Grenchner elf Länderspiele mit der Schweizer Nationalmannschaft und gehörte 2010 in Südafrika zum WM-Kader.

Kay Voser feierte drei Schweizer Meistertitel und einen Cupsieg mit dem FC Basel. Zudem spielte er für die Grasshoppers, den FC Sion und den FC Zürich in der Super League und Challenge League. Seine Profikarriere beendete er Anfang 2019 nach einem Engagement bei Charlotte Independence in der zweiten US-Liga.

Zu seinen ersten Einsätzen im SRF-Studio kommt Wölfli bereits im Rahmen der anstehenden Europameisterschaft. Zudem begleiten die neuen SRF-Experten ab der Saison 2021/22 neben der Super League auch den Schweizer Cup.

Bruno Berner wird wohl nicht YB-Trainer

Wölfli und Voser folgen auf die beiden bisherigen Super-League-Experten Michel Renggli und Peter Jehle, die künftig nicht mehr regelmässig für SRF Sport im Einsatz stehen werden.

Bruno Berner gehört hingegen auch nächste Saison zum SRF-Expertenteam und analysiert im Studio Spiele der Super League und des Schweizer Cups. Damit dürfte er als Nachfolger von Gerardo Seoane für den YB-Trainerposten nicht mehr in Frage kommen. Berner hat seinen per Ende Juni auslaufenden Vertrag beim SC Kriens nicht verlängert.


https://www.bernerzeitung.ch/marco-woel ... 6105658051

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Sonntag 14. November 2021, 22:56 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 21701
14.11.2021

Bild

Zitat:
Von der Riedern in die grosse weite Fussballwelt

Der in Grenchen aufgewachsene Fussballgoalie Marco Wölfli wurde zum 22. Chappeli-Tüfel erkoren.

Am Donnerstagabend wurde Torhüterlegende Marco Wölfli im Clubhaus Riedern in Anwesenheit seiner Mutter, seiner Geschwister, von Freunden und Bekannten sowie bisherigen Preisträgern zum 22. Chappeli-Tüfel gekürt, konnte aus den Händen von Komiteepräsident Hubert Bläsi die begehrte Statuette von Hanspeter Schumacher sowie die Plakette, die ihn als Mitglied des erlauchten Kreises identifiziert, entgegennehmen.

Der Übergabeort war mit Bedacht gewählt. Von der Riedern aus startete der 39-Jährige nämlich seine bemerkenswerte Karriere, die ihn zu drei Meistertiteln, einem Cupsieg und als Nati-Hüter bis ans Kap der Guten Hoffnung (Südafrika) an die Fussball-WM 2010 führte.

Als Junior beim FC Fulgor

Laudator und Präsident des Chappelitüfel-Komitees Hubert Bläsi fasste dessen Anfänge wie folgt zusammen: «Marco Wölfli, geboren am 22. August 1982, interessierte sich schon als kleiner Junge vor allem für zwei Dinge: für Fussball und für das Bauen. Sein Vater Ede, ein begabter Maurer, nahm ihn immer mit an den Match. Seine Fussballerlaufbahn begann er als C-Junior beim FC Fulgor Grenchen, mal als Feldspieler, mal als Torhüter. Irgendeinmal stand für ihn fest: Ich werde Goalie! Oder nach Pedro Lenz: Dr Goalie bin i! Er wurde richtig gut.»

Marco Wölfli wurde, obwohl seine Kontakte zu Grenchen nie abrissen, auch ein echter «Berner Giel». Selbst als er nach einer Verletzung seinen Stammplatz bei YB an die jüngeren Konkurrenten verlor, blieb «Wouf» bei den Fans äusserst beliebt und in der Mannschaft dank seines Charakters, aufbauende Ruhe und Bodenständigkeit gepaart mit dem ihm eigenen Schalk, die Identifikationsfigur.

Und als sich in der Saison 2017/18 Stammtorhüter David von Ballmoos verletzte, hexte der Grenchner mit seinen Paraden und seiner Übersicht die Young Boys nach langen 32 Jahren zum Meistertitel und er selbst wurde im «zarten» Alter von 36 Jahren in den Spielen gegen Valencia und Juventus Turin zum ältesten Schweizer Fussballer, der je in der Champions League seine sportliche Visitenkarte abgegeben hat.

Mitspieler nannten ihn «Architekt»

Dass der Zweisprachige – mit seiner Mutter parliert er auf Italienisch – nach seinem Rücktritt 2020 schnell neben dem Sportplatz Fuss fasste, kommt nicht überraschend:

«Parallel zu seiner Junioren-Fussballzeit lernte er, im Wissen darum, das nach der Fussballkarriere das Leben weitergeht, Hochbauzeichner. Architektur und Bauen blieben, neben dem Fussball, stets seine wichtigsten Interessensgebiete. Seine Mitspieler nannten ihn «Architekt», weil er sich in der Freizeit lieber mit Architektur befasste als mit Gamen. Für seine Familie baute er eine Eigentumswohnung, leitete die Arbeiten höchst persönlich.

Er kaufte sich in eine Immobilienfirma ein, als deren Partner er heute arbeitet. Zu dreissig Prozent hilft er allerdings seinem langjährigen Club, dem BSC Young Boys, aktiv im Bereich des Sponsorings mit», formuliert es Hubert Bläsi. Daneben vertritt er seinen Verein an Kongressen und Events, organisiert selber solche und wurde zum Fernseh-Experten, der mit viel Fachkompetenz und mit witzigen humorvollen Aussagen auffällt.

Marco Wölfli wohnt mit seiner Frau Manuela und den Söhnen Rio (8) und Yuri (6) in Köniz. Die beiden Jungs gingen auch an diesem Abend ihren Hobbys (Turnen, Klavierspielen und Unihockey) nach, weshalb sie und ihre Mutter dem von der Baloise Bank SoBa gesponsorten Anlass nicht beiwohnen konnten.


https://www.grenchnertagblatt.ch/soloth ... ld.2213784

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 344 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 31, 32, 33, 34, 35

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Ehemalige Spieler & Trainer


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de