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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 16:12 
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Forte trägt die YB-Hoffnungen

Am Samstag startet YB mit dem Heimspiel gegen Sion in die Saison. Der neue Trainer Uli Forte hat bei den Young Boys frischen Wind entfacht.

Es ist der Tag vor dem ersten Saisonspiel. Unten liegt der frisch verlegte Rasen, und oben in der Presidents Lounge des Stade de Suisse gibt sich Uli Forte am Freitagmittag redselig, verrät aber nicht viel. Der YB-Trainer analysiert seine Spieler und lobt sie, gemessen an seinen Aussagen besitzt er ungefähr 22 Stammspieler, spielen dürfen heute gegen Sion aber nur 11. «Wir wollen den Gegner möglichst lange im Ungewissen lassen über unsere Aufstellung», sagt Forte. «Jede Kleinigkeit kann entscheidend sein.»

Uli Forte ist ein Besessener, ein Arbeitstier, er selber bezeichnet sich als «Maniac», und deshalb kann es nicht überraschen, pflegt der Mann viele Details. Die YB-Trainings im Stade de Suisse – ein bis zwei pro Woche – werden in Zukunft jedenfalls geheim sein. «Schliesslich wollen wir Dinge einstudieren bei Freistössen und Eckbällen», sagt Forte.

Fast wie Jürgen Klopp

Vor genau sechs Wochen ist Uli Forte als spektakuläre YB-Trainerverpflichtung bekannt gegeben worden. Er ist als Sieger nach Bern gekommen, als Erfolgstrainer, der GC auf Rang 2 und zum Cupsieg geführt hat. Jetzt soll er den Patienten YB munter machen, und Forte hat den Betrieb im Stade de Suisse ganz schön aufgemischt. «Es weht ein frischer Wind», sagt Captain Christoph Spycher.

Uli Forte, der Zürcher mit italienischen Wurzeln, erinnert mit seiner strengen, zuweilen pedantischen Teamführung, die sich mit einer lockeren, herzlichen Art mischt, manchmal an Jürgen Klopp. «Er hat mich beeindruckt, als ich während meiner Arbeitslosigkeit bei ihm hospitierte», sagt Forte über Dortmunds Trainer.

Die Minieuphorie, welche die Young Boys in den letzten Wochen erfasste, steht ab heute auf dem Prüfstand, das weiss auch Forte. «Wir haben sicher ein sehr gut besetztes Kader», sagt Forte, «aber das haben andere Teams in der Liga auch.» YB sei letzte Saison Siebter geworden, meint der 39-Jährige, das dürfe man nicht vergessen. «Man sollte keine Wunderdinge erwarten.»

Von Pokalgewinnen als Ziel in seinem ersten YB-Jahr mag Forte also nicht sprechen. «Aber ich kann mir bereits nach wenigen Wochen in Bern vorstellen, was los wäre, würde YB wieder einen Titel gewinnen.» 1987 beim letzten Pokalsieg der Berner war Forte 13-jähriger C-Junior im zentralen Mittelfeld in Brüttisellen. «Mich interessierte damals Italiens Nationalteam», sagt Forte, «und ich war Fan von Salernitana oder Spielern wie Marco Tardelli.»

Gutes Startprogramm

Das ist lange her. Und dieser Uli Forte könnte eine gute Lösung sein für YB. Unter dem kühl regierenden Christian Gross war das Klima rasch mies, und bei Fortes umgänglichem Vorgänger Martin Rueda beschlich einem letztes Jahr bald das Gefühl, das sei alles ein bisschen gross für den Trainer.

Jetzt muss Forte den Riesen YB aufrichten. Das geht kaum von heute auf morgen, und es gibt Fragen, auf die auch Forte noch keine Antworten weiss. Welcher Stürmer schiesst 15 bis 20 Tore? Wie reagiert das Team auf Rückschläge? Wer übernimmt neben Spycher eine Chefrolle? «Wir haben einige Spieler, die 10 Tore schiessen können», sagt Forte, «vielleicht entwickelt sich einer davon zum Torjäger.» Im mentalen Bereich habe man fleissig gearbeitet, das Team werde in schwierigen Momenten hoffentlich nicht in sich zusammenfallen. Und ein Chefverhalten erwarte er sowieso von allen. «Keiner darf sich verstecken», sagt Forte. «Das lässt der Konkurrenzkampf gar nicht zu.»

Erste Antworten auf die YB-Formstärke gibt es am Samstagabend. Und angesichts des Programms (gegen Sion, in Lausanne, gegen Thun) blicken die Berner den Startwochen zuversichtlich entgegen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19025297

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 15:33 
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Forte - Der knallharte Kumpeltyp

Am Sonntag empfängt YB den FC Thun (16 Uhr). Uli Forte ist seit zwei Monaten Trainer bei den Young Boys, er hat in Bern frischen Wind erzeugt. Forte ist hart, aber herzlich.

Uli Forte, würden Sie für Rang 2 am Saisonende unterschreiben?

Die Frage steht am Freitagmittag im Raum, Uli Forte fixiert den Journalisten, überlegt, denkt vielleicht, das könnte eine kleine Falle sein, schmunzelt dann, sagt schliesslich: «Es hängt doch vom Saisonverlauf ab, ob wir mit Rang 2 zufrieden sein können. Grundsätzlich wäre das ein gutes Resultat, weil wir ja in den Europacup wollen. Das ist unser Ziel.»

So ist Uli Forte, einerseits fordernd, direkt, eloquent, andererseits zurückhaltend, abwägend, bodenständig. Er ist nach Bern gekommen, um Titel zu gewinnen, irgendwann, aber er will den Druck auf seine Akteure nach gelungenem Saisonstart nicht noch erhöhen – und spricht deshalb lange, wenn er nach seinen Zielen gefragt wird, sagt aber wenig. Es ist eine clevere Strategie, die viel über den Trainer Forte aussagt.

Bodenhaftung behalten

Uli Forte beherrscht das Spiel mit den Medien. Der 39-Jährige ist locker, macht Sprüche, die Stimmung am wöchentlichen Pressetermin in der Presidents Lounge im Stade de Suisse ist am Freitag ausgezeichnet, sie korrespondiert mit Wetter und YB-Saisonstart. In den ersten zehn Minuten wird humorvoll über Vorgänge im Fussballgeschäft diskutiert, aber für die Öffentlichkeit sind die Äusserungen nicht gedacht.

Das schafft Nähe. Forte ist ein kluger Mensch, er denkt an vieles. Und spricht gerne darüber. Warum man den jungen Japaner Yuya Kubo nicht alleine lassen dürfe etwa oder wie wichtig ihm Pünktlichkeit und Disziplin seien und dass ein guter Teamgeist vieles entscheide. Alles fliesst am Ende seiner Ausführungen irgendwie zusammen. Denn, und Erzähler Forte ist auch ein erstklassiger Verkäufer, die Mitspieler würden sich ausgezeichnet um Kubo kümmern. «Wir haben wirklich eine gute Truppe», sagt Forte, «aber wir müssen auch nach den zwei Siegen mit beiden Beinen Bodenhaftung behalten.»

Seit genau acht Wochen ist Forte YB-Trainer. Er hat in zwei Monaten einiges erreicht, Aufbruchstimmung erzeugt und Minieuphorie entfacht, aber er weiss auch, wie fragil das Berner Fussballglück ist. «Wir müssen dranbleiben, Tag für Tag», sagt Forte. Er kann anstrengend sein für die Spieler, wenn er wie am Freitagmorgen im Training fast alle 30 Sekunden die Pressingübung unterbricht, hier einen Spieler herumschiebt, da lautstark Kritik vorträgt, dort mehr Tempo fordert. «Forte lässt nicht locker», sagt YB-Spielmacher Moreno Costanzo. Mitspieler Scott Sutter findet es bemerkenswert, wie akribisch Forte gewisse Vorgänge üben lässt, und Captain Christoph Spycher freut sich über das gute Klima im Team und den erwachten Kampfgeist bei YB.

Unterschiedlich gewechselt

Natürlich kritisieren Spieler ihre Trainer selten öffentlich, aber Forte, letzte Saison Zweiter und Cupsieger mit GC, ist gerade ein Siegertrainer, er nutzt diese Erfolgswelle, um seine Vorstellungen durchzusetzen. Und sein schneller Abgang bei den Grasshoppers war ein kräftiger Beleg für seinen riesigen Ehrgeiz.

Forte will undurchschaubar bleiben. Mal wechselt er früh wie im Startspiel gegen Sion (2:0), um die Breite des Kaders als Druckmittel einzusetzen. Mal wechselt er spät wie zuletzt in Lausanne (3:1), um die «Leidensfähigkeit» der Spieler zu testen. «Es tut ihnen gut, an die Schmerzgrenze zu gehen.» Forte ist ein knallharter Kumpeltyp, hart, aber herzlich.

Unterschreiben mag Uli Forte für Rang 2 nicht. Er will gewinnen, und Rang 1 ist besser als Rang 2. Es gibt immer eine Steigerung. Und sei es in einer Pressingübung am Freitagmorgen im Training.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30931886

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 08:30 
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Der YB-Trainer Uli Forte

Der Mann für den Aufbruch

Nach drei Siegen in drei Runden gastiert YB als Leader beim FC Zürich. Nach St. Gallen 2008 und GC 2012 scheint der Trainer Forte auch YB aufzuwecken.

Der erste Eindruck ist wichtig. Aber nicht alles. Der YB-Spieler Moreno Costanzo sagt: «Es bringt nichts, wenn ein neuer Trainer am Anfang das Gefühl vermittelt, er sei José Mourinho – und die Spieler früher oder später merken: Er ist es doch nicht.» In Bern meint derzeit niemand, Mourinho betreue die Young Boys. Aber der erste Eindruck vom neuen Trainer ist nicht schlecht.

Der neue Trainer heisst Uli Forte. Vermutlich wäre Forte kein Mann für die Feuerwehr, aber er scheint ein Mann für den Aufbruch zu sein. Als im Frühling 2012 bei GC Nothilfe gefragt war, wusste auch Forte nicht weiter: In den letzten sieben Ligaspielen gewann Forte nur zwei Punkte, dem Abstieg entkam GC dank der finanziellen und juristischen Überforderung von Xamax und Sitten. Doch als bald darauf alles bei null begann, trieb Forte GC voran, auf Platz 2. 2008 hatte er auch St. Gallen geweckt: Er führte den Absteiger direkt in die Super League zurück. Und mit YB gastiert er am Sonntag als Leader beim FC Zürich. Mit Sitten, Lausanne, Thun begegneten YB noch keine grossen Brocken, aber letzte Saison hatte die Equipe nie so gewirkt, als gäbe es für sie Aufgaben, die sie locker zu lösen verstehe.

Forte, ein Mann für den Aufbruch? Der 39-Jährige spricht ungern über sich, verweist auf die Rolle der Assistenztrainer, doch schliesslich sagt er: «Vielleicht bin ich ein Trainer, der schnell kitten und Teamgeist entfachen kann.»

Formkrisen ohne Folgen

Die Muster, wie Forte seine Arbeit beginnt, gleichen sich, innen wie aussen. Innen: An die Wände seiner Büros hängt er am liebsten Bilder, die eine emotionale Sprache reden. Aussen: Er benennt und stärkt eine Achse. Bei GC bestand sie aus Roman Bürki (Goalie), Stéphane Grichting, Milan Vilotic (Abwehr), Veroljub Salatic (Mittelfeld). Bei YB soll das Rückgrat nicht mehr stets aufs Neue zusammengesetzt werden, sondern aus dem Goalie Marco Wölfli, dem neuen Abwehrchef Steve von Bergen und dem Zentrum Christoph Spycher / Costanzo bestehen. An diesem Gerüst rüttelt Forte nicht. «Costanzo weiss, dass er einen Fehlpass schlagen kann, ohne gleich ausgewechselt zu werden», sagt der Coach. Später fügt er an: «Ich sag's extra überspitzt: Spycher kann Hunderte von Formkrisen haben – er muss null Angst haben, dass ich ihn irgendeinmal rausnehme.»

Spycher und der schon in St. Gallen von Forte geförderte Costanzo gehören zu dem Gros von Spielern, mit denen der Coach längere Gespräche führte, die sich nicht bloss um Ball, Tore, Punkte drehten. Forte: «Man muss eine persönliche Ebene finden, bevor's ums Geschäftliche geht.» Das Vorgehen erinnert an die ersten Schritte in St. Gallen 2008. Beim Amtsantritt in der Ostschweiz unterhielt sich Forte mit jedem Spieler ausführlich. «Dafür wendete er sehr viel Zeit auf», sagt Fredy Strasser, damals der Technische Leiter. «Forte wollte alles wissen, um hinter die Menschen zu sehen – das war ihm so wichtig, dass er es vor Beginn der eigentlichen Trainingsarbeit erledigt haben wollte.» Danach blies Forte zum Aufbruch und predigte unermüdlich: Wir sind eine Einheit, eine Einheit, eine Einheit.

Bei YB ist's nicht anders. In Bern profitiert er bei der Einheitsbildung von der Vorarbeit Fredy Bickels. Der Sportchef prophezeite im April, YB werde mit jedem Abgang stärker, weil sich die Ambiance erst verbessere, wenn das Kader kleiner sei und jeder Spieler Einsatz-Chancen sehe. Doch Fortes Arbeit am Teamgeist scheint so gezielt zu sein, dass sie teilweise sogar Bickel überrascht. Der Sportchef fragte Forte in den Anstellungsverhandlungen nicht explizit, wie er zu Beginn zu arbeiten gedenke. Bickel ist ein Routinier der Branche; es gibt Trainer, deren Weg er seit Jahren verfolgt – und deren Arbeitsweise er zu kennen glaubt, ohne mit ihnen im selben Klub gewesen zu sein.

In diese Kategorie gehörte Forte. Deshalb sagt Bickel: «Wenn du über seine Verpflichtung nachdenkst und ihm in ersten Gesprächen gegenübersitzt, weisst du, auf welche Weise er seine Arbeit beginnen würde.» Und doch kommt Bickel nach rund zwei Monaten zum Fazit, dass «Forte noch mehr Wert legt auf Kommunikation und auf Zusammenrücken, als ich gedacht hätte». Mit anderen Worten: Fortes Hartnäckigkeit überraschte Bickel. Aber nicht Costanzo. Der Mittelfeldspieler sagt: «Du spürst tagtäglich, dass er nie zufrieden ist. Es gibt wenige Trainer, die so extrem wenig lockerlassen.»

Das Bauchgefühl

Forte, ein Mann für den Aufbruch. Aber auch für mehr? Es gibt Leute, die denken, GC tue es gut, anstelle des Motivators Forte den Analytiker Michael Skibbe erhalten zu haben. Bickel sagt: «Ich bin mir sicher, dass Forte mehr ist als ein guter Motivator.» Bickel überlegt, sagt: «Ach, es ist ein Bauchgefühl», immerhin habe er Forte einen Dreijahresvertrag gegeben. Am liebsten wäre ihm, in drei Jahren meinten die Berner, bei ihnen arbeite José Mourinho.


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18127022

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. August 2013, 23:24 
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Studiogast: Uli Forte, Trainer Young Boys

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Montag 5. August 2013, 00:23 
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Fussball: Studiogast Uli Forte, Teil I

http://www.srf.ch/player/tv/sportpanora ... d3417f32dc

Fussball: Studiogast Uli Forte, Teil II

http://www.srf.ch/player/tv/sportpanora ... 96764cf47b

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Dienstag 6. August 2013, 10:47 
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05.08.2013

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Uli Forte, 39 ans, entraîneur dans le vent

Young Boys • Le Zurichois d’origine italienne incarne la nouvelle vague des jeunes et ambitieux techniciens, à l’image de son homologue bâlois Murat Yakin. Avec quatre succès en autant de matches, son début de saison est parfait.

«Booster» de Saint-Gall, redresseur de Grasshopper, actuel dynamiteur des Young Boys, Uli Forte (39 ans) incarne cette nouvelle vague d’entraîneurs jeunes, ambitieux et à succès. A l’image de son homologue bâlois Murat Yakin.

Fort de son discours saccadé, cet originaire de Salerno (au sud de Naples) prône un jeu dynamique et offensif, agrémenté de moult changements de rythme. Celui-là même qui lui a conféré sa notoriété foudroyante à l’Espenmoos, au Letzigrund et dorénavant au Stade de Suisse. Plus concrètement, ses options audacieuses ont permis à ses nouveaux protégés bernois (voir ci-dessous) de renverser la vapeur voilà dix jours devant l’irrespectueux voisin Thoune. YBétait mené 2-0 à la mi-temps. Le voici en tête du classement, avec quatre succès en autant de rencontres.

Comme Mourinho

Nul besoin d’être un joueur huppé pour devenir un grand entraîneur. Ancien No 6 reconverti en défenseur central en LNB à Kirens, Ulrich – dit Uli – Forte incarne ce truisme: «José Mourinho n’a jamais été joueur professionnel. Ce sont deux professions différentes», argue-t-il en guise de plaidoirie.

Volubile, le garçon Forte s’exprime dans un très bon français. Surprenant pour quelqu’un qui n’a jamais demeuré en Romandie. «Je l’ai appris au lycée à Winterthour.» Là même où il mènera à bien ses études en économie d’entreprise.

A 28 ans déjà

Faute d’engagement en LNA et plutôt que de persévérer en LNB avec Kriens, Uli Forte a préféré embrasser la carrière de technicien à l’âge de 28 ans déjà à Red Star, alors en 2e ligue inter. Explications: «Bien qu’étant encore joueur, je raisonnais déjà comme un entraîneur à cette époque. Le pas a été rapidement franchi car les contacts avec certains clubs de LNA n’ont jamais abouti.»

«Quel type d’entraîneur suis-je? Je dirais exigeant dans le travail, mais amical hors du terrain.» De là à aller man-ger tous les soirs avec ses protégés, il y a un pas que l’homme s’interdit: «Il faut leur laisser une soupape pour respirer», concède-t-il. «Mais le plus important à mes yeux reste la confiance.» Il insiste: «Une confiance mutuelle. Je veux que les gars aient totale confiance en notre staff technique et en notre travail.»

Revers de la médaille

Ses débuts épouseront sa verve et son autorité naturelle que renforce encore une barbe sans cesse naissante. Promotion en 1re ligue avec Red Star qui, dans le trend, échoue sur le fil dans sa quête de retour en LNB. Qu’à cela ne tienne, sa carrière est lancée sur le grand plateau. En 2006, l’homme grimpe tout de même l’échelon de cette LNB devenue Challenge League avec Wil. Une demi-finale mémorable perdue contre le grand Bâle en 2007 lui ouvrira la porte de Saint-Gall, en quête de renouveau. Succès immédiat là aussi, concrétisé par un retour en Super League avec le pensionnaire de l’Espenmoos en 2009.

Rassurez-vous, la trajectoire d’Uli Forte ne s’apparente pas qu’à un long fleuve tranquille et doré. Il connaît lui aussi le revers de la médaille de la pro-fession d’entraîneur, autrement dit les affres du limogeage. En mars 2011, le Zurichois est prié de faire ses valises, après exactement 1000 jours de bons et loyaux services.

GC redressé

Mais, plutôt que de s’apitoyer sur son sort, Uli Forte va multiplier les stages. D’abord en Allemagne, à Borussia Mönchengladbach au côté d’un certain Lucien Favre, puis en Angleterre. Il étudiera même le management sportif sous la férule d’Arno Del Curto, la tête pensante du HCDavos.

Treize mois plus tard, en avril 2012, retour sur le devant de la scène. Uli Forte répond à l’appel au secours du moribond Grasshopper, las des promesses de Sforza et qui flirte dangereusement avec le barrage. Il redressera la barre en un tournemain. Un sauvetage éclair suivi, douze mois plus tard, d’une inespérée 2e place en championnat – après avoir longtemps figuré en tête du peloton – doublée d’un succès en finale de Coupe, ce printemps, face au grandissime favori bâlois. Cerise sur le gâteau: une accession aux qualifications de la prestigieuse Champion’s League. I

DANS LA MARMITE À SIX ANS

Poussé dans la marmite football par son père dès l’âge de six ans, Uli Forte a taquiné ses premiers ballons au FC Brüttisellen dans la banlieue zurichoise où il est né. «Depuis, le virus ne m’a plus jamais quitté», glisse-t-il de sa voix éraillée. Il franchit tous les paliers à Brüttisellen, disputant même deux exercices en LNB (affrontant notamment Châtel-Saint-Denis), avant de s’éclipser chez le voisin Red Star Zurich cinq saisons durant. En 1999, il quitte les rives du lac de Zurich pour celles de Lucerne, à Kriens précisément, où il restera trois ans. Avant de se diriger vers le banc de touche de Red Star. GL

«Nous devons être prêts à souffrir»

Surprise! Au début juin, Uli Forte prend tout le monde de cours en quittant les bords de la Limmat pour rejoindre l’Aar. Les dirigeants des Young Boys, le responsable sportif Frédy Bickel en tête, le pré-fèrent à Bernard Challandes. Deux mois plus tard, force est de constater que bien lui en a pris. Puisque Young Boys (4 matches - 4 victoires) paraphe le meilleur départ de son histoire depuis son époque dorée de la fin des années 50 - début 60.

Uli Forte, vu de l’extérieur, votre départ de GC, que vous aviez replacé sur le chemin du succès et qualifié en préliminaire de CL, est apparu très surprenant.

Les tractations ont démarré après la finale de la Coupe. GC me proposait un contrat d’un an, tandis qu’YB m’a offert un bail à long terme, soit jusqu’en 2016. Pour moi, c’est un gage de confiance. C’est pour cela que j’ai accepté et fait valoir ma clause libératoire à GC. De plus, je pouvais venir avec mon propre staff. Enfin, à Berne, les infrastructures du club sont idoines, le Stade de Suisse parfait. A Zurich, ils votent encore sur la construction de la future enceinte...

En quoi YB sera-t-il plus performant que celui de l’an passé (7e)? La patte d’Uli Forte déjà?

Ce n’est pas à moi de juger. Ce que je peux dire, en revanche, c’est que les transferts nous apportent beaucoup. Avec Frédy Bickel, nous voulions en premier lieu renforcer la défense. YB a encaissé 50 buts en 2012-2013. C’est trop compte tenu des exigences du club. Von Bergen apporte une stabilité et les arrivées de Steffen, Gajic et Rochat ont bonifié le visage de l’équipe.

Votre recette pour garder cette constance et tenir tête aux ténors?

Le travail. Et rester humble, comme mes parents me l’ont inculqué. Il faut aussi être conscient que tout ne marchera pas sur des roulettes comme actuellement. Nous devons être prêts à souffrir, comme à Zurich dimanche. C’est à cette condition qu’on peut influencer le destin.

L’objectif du club?

Au minimum, une qualification européenne.

Et le titre?

On peut peut-être faire mieux qu’européen, mais cela dépendra de notre travail. Au football, rien n’est impossible.

Quid de vos adversaires?

Bâle reste très solide, GC a pris de la bouteille et ne négligeons pas Saint-Gall, Zurich ni Lucerne. Le classement ne sera vraiment parlant qu’après dix journées.

Vous ne jouez pas en Coupe d’Europe cet automne. Avantage ou désavantage?

Pour le club et son image, c’est négatif. Pour l’équipe, en revanche, c’est un bien. Nous pourrons travailler davantage que ceux qui y sont engagés. Pour le staff, cela nous laisse le temps de poser notre patte.

Spycher endosse le rôle de demi défensif. Une situation appelée à perdurer?

Absolument! A 34 ans, il se sentira plus à l’aise dans l’axe, en No 6, que latéral gauche. De plus, sa position nous permet d’opérer un pressing plus haut dans le ter-rain. Et Constanzo, de son côté, peut se concentrer sur l’animation offensive.

Avec trois buts et un assist en quatre parties, le virevoltant Yuya Kubo (19 ans) est la révélation de ce début de championnat. Frédy Bickel a bien fait de le rappeler du Japon.

Oui. Yuya est une heureuse trouvaille de l’ancien staff technique. Avec Frédy, on a pu l’apprécier à l’entraînement. C’est un pur talent. Il deviendra un très grand joueur à condition de persévérer.

Et pour la langue?

Son amie, traductrice, parle allemand. Et lui s’est abonné à la presse bernoise (rires). Il comprend déjà quelques mots. ça ira.

Un mot enfin sur le Fribourgeois Christian Schneuwly, dont le temps de jeu apparaît congru en ce début de saison.

Christian est un joueur polyvalent. Il peut évoluer en No 10 et comme attaquant. C’est un gars intelligent.

Que lui manque-t-il alors pour devenir titulaire?

Un peu de vitesse. Il traîne une ancienne blessure et il n’est donc pas encore au top de sa forme. Il n’a pas pu exprimer pleinement son potentiel durant la préparation. Pour l’heure, Zarate et Nuzzolo sont un peu devant. Mais son tour viendra, la saison est encore longue.

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. August 2013, 08:44 
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YB-Forte warnt vor Aarau

«Es wird das bisher schwierigste Spiel!»

Uli Forte (39) will heute Abend im ­Brügglifeld nicht auf Modeschau gehen. Und auch er kann sich den Hype um Yuya Kubo nicht erklären. «Es scheint tatsächlich einen Doumbia-Effekt zugeben.» Auch der war ein Super-Joker.

Blick: Uli Forte, Sie gehen als verlustpunktloser Tabellenführer zu Aufsteiger Aarau. Ein Kinderspiel!
Uli Forte: Das Gegenteil ist der Fall! Es wird das schwierigste Spiel bisher. Genau, weil alle denken: Wir gewinnen. Ich muss den Spielern den richtigen Chip implantieren und programmieren. Damit sie sich nicht mit der Infrastruktur im romantischen und idyllischen Brügglifeld befassen. Wir dürfen mit den schönen neuen YB-Dresses nicht auf Modeschau gehen. Wir müssen bereit sein und harte Arbeit leisten.

Aber die FCA-Abwehr ist mit elf Gegentoren die Schiessbude der Liga­­ …
Dort müssen wir sie beschäftigen und packen. Die Aarauer sind aber auf Konter und Standards gefährlich. Sie haben schon fünf Tore nach stehenden Bällen gemacht. Wir null.

Ihr Schwachpunkt bisher?
Absolut. Immerhin haben wir auch noch kein Standard-Tor gekriegt.

Vielleicht haut Ihnen Leihgabe Ale­xander Gonzalez das erste Tor rein. Immerhin spielt er im offensiven Mittelfeld statt Verteidiger wie bei YB, was Aarau Kritik seitens Ihres Sportchefs Fredy Bickel einbrachte.
Das war doch keine Kritik! Fredy hat mir klar gesagt, dass René Weiler natürlich alleine entscheide, wo Gonzalez spielt. Es gibt keinen Passus in seinem Vertrag, er müsse als Verteidiger aufgestellt werden.

Um Ihren besten Torschützen Yuya Kubo ist ein regelrechter Hype entflammt. Doch der begann schon viel früher, schon in den Testspielen. Wie erklären Sie sich das?
Ich habe auch keine Erklärung dafür. Aber ich freue mich natürlich darüber, es ist gut für Yuya, weil es die Integration fördert. Er fühlt sich so schneller wohl bei uns.

Michi Frey fehlt in Aarau. Spielt Kubo von Beginn weg?
Ich weiss es noch nicht. Ich muss zuerst abwägen, welchen Spielertyp wir brauchen.

Eignet sich Kubo nicht besser als Joker, so wie einst Seydou Doumbia?
Es scheint tatsächlich einen Doumbia-Effekt zu geben. Bei ihm war es auch so, dass er zu Beginn als Joker besser war. So wie bisher bei Kubo.

Sie führen die Tabelle mit derselben Mannschaft wie letzte Saison an. War es nun mehr der Steve-von-­Bergen- oder der Forte-Effekt, der dies möglich machte?
Es sind doch noch mehr Neue da.

Aber neben Von Bergen hat bisher erst Kubo eine Rolle gespielt.
Aber die anderen sind ins Tagesgeschäft genau gleich involviert. Im Moment stimmt das Gesamtpaket.

Wird Christian Schneuwly, der zu Thun wechselt, ersetzt?
Nein. Wir haben auf der Seite genügend Spieler.

Ist Ihr – teureres – YB-Kader besser als jenes von GC?
In der Dichte schon. Wir haben mehr Varianten. Wenn ich sehe, wen wir auf die Bank setzen müssen ... Die einzelnen Spieler aber sind nicht unbedingt besser.

Haben Sie noch Kontakt mit jemandem von GC?
Ich werde mich noch mit meinem ehemaligen Staff treffen, weil ich keine Zeit hatte, mich zu verabschieden. Und ich habe meinen Ex-Spielern per SMS viel Glück fürs Lyon-Spiel gewünscht.

Aber regelmässigen Kontakt?
Habe ich nur mit Teamcoach Heinz Kost, der ein Freund von mir ist.

Sie wohnen in Bern mitten in der Stadt. Absichtlich oder weil nur dort gerade was frei war?
Bewusst! Ich will Bern spüren, will die Berner spüren, den Puls der Stadt. Das geht dort nicht so gut, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht wünschen. Zudem ist so mein Arbeitsweg kurz. Das ist Lebensqualität


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 02764.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Montag 12. August 2013, 15:25 
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Uli Forte ist der "Trainer des Jahres"

Bei den Swiss Football Awards in Luzern wurde Uli Forte zum "Trainer des Jahres" erkoren. Der Trainer der Young Boys hatte in der letzten Saison den Grasshopper Club Zürich zum Cupsieg geführt.

Wolfsburg-Goalie Diego Benaglio wurde als Nationalspieler des Jahres geehrt, zum «Rookie of the Year» wurde Basel-Verteidiger Fabian Schär gekürt.

Die weiteren Auszeichnungen: «Most important Goal of the Year»: Haris Seferovic (Real Sociedad San Sebastian/1:0 im WM-Qualifikations-Heimspiel gegen Zypern). - «Coolest Goal of the Year»: Dario Koller (SC Brühl). - «Fair Play of the Year»: FC Luzern Frauen. - «Referee Performance of the Year»: Esther Staubli.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 13. August 2013, 15:19 
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«Ich habe André Dosé in Luzern getroffen»

YB-Trainer Uli Forte sagt, was ihm der Titel Trainer des Jahres bedeutet, weshalb er nur mit den Resultaten zufrieden ist und ob sein Verhältnis zu GC immer noch gestört ist.

Uli Forte, was bedeutet Ihnen der Titel Trainer des Jahres?
Das verändert mein Leben nicht. Mit diesem Titel kann ich mir nichts kaufen. Und in dieser Saison habe ich ja noch überhaupt nichts gewonnen.

Aber ein bisschen stolz müssen Sie doch sein? Immerhin wurden Sie mit GC in der vergangenen Saison Cupsieger und Vizemeister.
Wenn schon, dann steht mir der Titel nicht alleine zu. Der Titel gehört dem ganzen Staff von GC, der Mannschaft, dem ganzen Club, allen, die mitgeholfen haben, diese Erfolge zu erreichen. Das war das Produkt eines tadellos funktionierenden Kollektivs.

Sie haben die Zürcher verlassen, weil Sie zu wenig Wertschätzung spürten. GC-Präsident André Dosé hat nach Ihrer ersten Pressekonferenz in Bern darauf ziemlich verärgert reagiert. Ist das Verhältnis immer noch gestört?
Das ist alles Schnee von gestern. Ich habe André Dosé am Sonntagabend bei den Swiss Football Awards in Luzern getroffen. Er hat mir zum Titel Trainer des Jahres gratuliert. Wir haben uns umarmt. Es war ein herzliches Wiedersehen. Zwischen mir und den GC-Verantwortlichen ist alles okay.

YB hat bisher sämtliche fünf Meisterschaftsspiele gewonnen. Sie müssen ein rundum zufriedener Trainer sein?
Von den Resultaten her war unser Start perfekt. Fünf Spiele, 15 Punkte und ein Torverhältnis von 15:4 ist natürlich eine erfreuliche Bilanz. Aber wir stellen deshalb die Arbeit nicht ein. Vom Leistungspotenzial her haben wir noch viel Luft nach oben.

Wie meinen Sie das?
Die Abstimmung innerhalb der einzelnen Reihen zwischen Abwehr, Mittelfeld und Angriff müssen wir unbedingt verbessern. Die Automatismen funktionieren noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Wir hatten in den bisherigen Spielen auch etwas Glück. Am Samstag hatte Aaraus Remo Staubli eine hochkarätige Chance vergeben. Das wäre der Ausgleich vor der Pause gewesen. Das hätte das Spiel möglicherweise in ganz andere Bahnen gelenkt. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir noch nicht lange zusammenarbeiten.

Moreno Costanzo kam in Bern lange nicht auf Touren. Jetzt glänzt er mit hervorragenden Leistungen. Weshalb verschleuderte er bisher sein Talent?
Das kann man so nicht sagen. Über seine Entwicklung in den letzten Jahren müssen Sie ihn fragen. Ich bin mit ihm sehr zufrieden. Wir sind uns sehr vertraut, weil wir uns schon lange kennen. 2006 habe ich den 18-jährigen Moreno in Wil trainiert. Man hat schon damals gesehen, was für ein Potenzial in ihm steckt. Dann haben wir während zweier Jahre in St. Gallen erfolgreich zusammengearbeitet. Ich schätze Moreno nicht nur als Spieler, sondern auch als Menschen.

Was haben Sie mit ihm gemacht?
Ich habe seine Position verändert. Er agiert jetzt etwas defensiver als zuvor. Vor meiner Zeit in Bern hat er offensiver, wie eine Nummer 10, gespielt. Jetzt spielt er in unserem 4-2-3-1-System eine Nummer 8. In dieser Rolle hat er mehr Einfluss auf das Spiel, weil er auch defensiv mehr arbeiten und Verantwortung übernehmen muss. Dabei unterstützt er vor allem auch Christoph Spycher. In diese Rolle schlüpfte Moreno bei mir schon in St. Gallen nach dem Aufstieg. Aber auch er kann sich noch steigern und muss sich stetig weiterentwickeln. Er hat wie die ganze Mannschaft in seiner Entwicklung noch Luft nach oben.

Eine grosse Stütze in Ihrer Mannschaft ist auch Christoph Spycher, der in der vergangenen Saison lange verletzt war. Was bedeutet er für Sie?
Er ist unser Spiritus rector. Er ist die Seele der Mannschaft, der Denker und Lenker. Er führt die Jungen. Ich hoffe sehr, dass Christoph von Verletzungen verschont bleibt.

Wie empfinden Sie die Zusammenarbeit mit Sportchef Fredy Bickel, der Sie nach Bern geholt hat?
Fredy und ich harmonieren hervorragend. Wir haben die gleiche Auffassung vom Fussball. Er wollte mich einst schon zum FC Zürich holen. Doch ich war damals erst ein Jahr bei Wil in der Challenge League tätig. Ich habe abgesagt, weil ich mir einen grossen Club wie den FCZ noch nicht zutraute. Ich war einfach noch zu jung und zu unerfahren.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13373246

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 Betreff des Beitrags: Re: (Trainer) - Uli Forte
 Beitrag Verfasst: Samstag 17. August 2013, 08:56 
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Zitat:
«Nach fünf Spielen sollte man nicht schon Luftschlösser bauen»

Schon an den Meistertitel zu denken, sei verfehlt, sagt Uli Forte. Es sei toll, dass Bern für den Fussball lebe.

Herr Forte, YB hat die ersten fünf Meisterschaftsspiele gewonnen, und Sie sind Trainer des Jahres geworden. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Die Teamarbeit. Das Team neben dem Team, angefangen beim Staff, dann bei der sportlichen Führung und der Mannschaft, die harmoniert.

Sind das Bedingungen, die letztes Jahr noch nicht erfüllt waren?
Das kann ich nicht beurteilen, ich war letztes Jahr ja nicht hier. Aber das ist, was ich immer in meine Mannschaft hineinzubringen versuche: dass ein gewisser Teamgedanke entsteht, bei dem jeder für jeden durchs Feuer geht und wir miteinander durch Betonwände.

War es ein Vorteil, dass ein problematischer Spieler wie Bobadilla den Club verlassen hat?
Das spielt mit hinein. Es darf in einer Mannschaft nicht zu viele Spieler geben, die querschlagen und Energie abzapfen. Es müssen Spieler sein, die sich integrieren und Energie bringen.

Trotzdem sagen Sie in Interviews, es gebe bei YB Potenzial nach oben.
Wenn Sie sich die Punktzahl anschauen, gab es bisher keine Luft mehr nach oben. Aber wir orientieren uns im Trainerstaff an den Leistungen. Im Fussball gibt es keinen perfekten Match, es gibt immer etwas, was man besser machen kann.

Zum Glück ist das so.
Ja, unsere tägliche Arbeit besteht in der Suche nach dem Weg zur Perfektion.

Es fällt auf, dass YB-Spieler wie Moreno Costanzo und Alexander Gerndt, die keine gute letzte Saison hatten, jetzt plötzlich glänzen. Hat das mit dem Teamgeist zu tun?
Einerseits mit Teamgeist, anderseits mit Vertrauen. Die Spieler müssen dem Trainerstaff vertrauen, sie müssen wissen, dass für sie geschaut wird.

Was YB bis jetzt gezeigt hat, ist der beste Start seit 54 Jahren. «Geburt eines Meisterteams?», hat die «Aargauer Zeitung» geschrieben.
Nein. Es ist schön, dass die Journalisten gute Noten verteilen und die Fans jetzt euphorisch sind, Fans müssen mit Herzblut dabei sein. Aber wir müssen cool bleiben, weiter hart arbeiten und dürfen uns nicht schon Gedanken machen, was im Mai nächsten Jahres sein könnte. Unser Ziel ist es nach wie vor, wieder den europäischen Wettbewerb zu erreichen. Das hat YB letzte Saison verpasst.

Es hat geheissen, das M-Wort, «Meisterschaft», sei bei Ihnen verboten.
Ja, das Wort sollte man nicht erwähnen. Nach fünf Spielen sollte man nicht schon Luftschlösser bauen.

Es gibt sicher einen gewissen Druck. Man hat Sie doch auch deshalb geholt, weil YB nach über 20 Jahren wieder einmal Meister werden soll.
Das war nicht die Grundlage der Diskussionen, die ich mit Sportchef Fredy Bickel und Präsident Werner Müller geführt habe. Überhaupt nicht, sondern es ging darum, eine Basis für den Erfolg zu schaffen. Das zeigt auch die Laufzeit des Vertrages, den ich unterschrieben habe . . .

. . . drei Jahre . . .
. . . genau. Der sofortige Meistertitel war nie ein Thema.

An der Aufgabe, den Meistertitel zu holen, sind seit 1986 20 YB-Trainer gescheitert.
Deshalb müssen die Spieler die tägliche Arbeit vor Augen haben, nicht irgendwelche Titel.

«Never change a winning team» ist eine gängige Devise im Fussball. Halten Sie sich daran?
Ja. Die Aufstellungen in den ersten fünf Spielen zeigen, dass es nicht jedes Mal grosse Veränderungen gegeben hat. Entscheidend ist, dass alle Spieler mitziehen. Spieler, die nicht von Anfang an dabei sind, sind genauso wichtig.

Ist YB ein «schlafender Riese», wie man hat lesen können?
Das kann man so sagen. YB hat mit den zahlreichen Fans, mit dem modernen Stadion, mit dem Potenzial der Mannschaft sehr gute Voraussetzungen.

Auch punkto Geldgeber?
Auch mit den Gebrüdern Rihs, die für YB sehr wichtig sind. Ohne solche Leute gibt es im Sport keinen Erfolg. Sie sind ein Glücksfall für YB.

Vor vier Jahren hatte YB nach acht Spieltagen 13 Punkte Vorsprung. Wird das ab und zu in der Mannschaft auch thematisiert?
Nein. Wir sagen nur immer wieder, dass wir beide Füsse am Boden behalten und weiter hart arbeiten müssen. Was vorbei ist, ist vorbei, wir müssen die Gegenwart möglichst gut bewältigen.

Ob es mit einer Mannschaft gut oder schlecht läuft, die Frage bleibt die gleiche: Wie wichtig ist der Trainer?
Schwer zu sagen, aber der Trainer ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist die Harmonie im Team. Man muss eine Einheit auf und neben dem Platz zustande bringen.

Dennoch: «20 Minuten» hat geschrieben, Sie seien der «Baumeister» des YB-Erfolgs.
Das schreiben Medien. Nochmals: Im Fussball gibt es keine One-Man-Show, Fussball ist eine One-Hundred-Men-Show. Bei YB sind es sogar mehr als 100, der Apparat ist noch grösser. Erfolg kann sich nur einstellen, wenn alle Mosaiksteinchen zusammenpassen.

Und das ist jetzt der Fall?
Bei den ersten paar Spielen war es so. Ich hoffe, dass es so weitergeht.

Sie waren mit GC erfolgreich, der Wechsel zu YB kam überraschend. Als Aussenstehender hat man vermutet, YB hat Forte ein besseres Angebot gemacht und bezahlt mehr.
Nein. Ein besseres Angebot gab es bei der Laufzeit, bei GC hätte ich nur noch einen Einjahresvertrag gehabt, bei YB hat man mir als Vertrauensbeweis drei Jahre angeboten. Das Umfeld macht YB für einen Trainer viel interessanter: Das beginnt bei den Zuschauern, GC hatte einen Schnitt von 10'000 oder so, YB fast doppelt so viele, obwohl die letzte Saison ein schlechter Jahrgang war. Auch das Stadion und die Möglichkeiten ums Stadion sind in Bern besser. Das hat den Ausschlag für meinen Wechsel gegeben.

Es ist eigentlich ein Armutszeugnis für Zürich, dass es dort keine besseren Verhältnisse für Fussball gibt.
Das ist das Problem. Zürich hat extrem viel anderes im Angebot. Das Schauspielhaus, die Oper, Kinos, Ausgang . . .

. . . das alles gibt es in ähnlicher Form in Bern . . .
. . . aber in Zürich gibt es zwei Fussballvereine, auch das ist ein Punkt. In Bern gibt es Konkurrenz durch Eishockey, nicht durch Spitzenfussball.

Ist Ihr Zürichdeutsch in Bern akzeptiert worden?
Ja. YB ist für viele Berner eine Herzensangelegenheit, ich stehe also in ihrer Gunst, umso mehr, wenn es gut läuft. Ich werde überall angesprochen. Bern lebt für den Fussball. Das finde ich toll.

Ist das anders als in Zürich?
Zürich ist zurückhaltender, kühler. Auch in Zürich ist man bekannt, aber man ruft nicht, sondern bleibt schön diskret.

Hat Sie der Dreijahresvertrag in Bern auch deshalb gereizt, weil Sie 2011 in St. Gallen überraschend entlassen worden sind?
Überraschend war das nicht, die Entlassung kam mit Ansage. In St. Gallen gab es riesige Finanzprobleme. Kurz bevor ich entlassen wurde, hatte der Verein 16, 17 Millionen Franken Schulden. Dölf Früh, der heutige Präsident, musste mit einer Taskforce Investoren an Land ziehen, die den Verein gerettet haben. Ohne ihn gäbe es diesen Verein wohl nicht mehr.

Dennoch: Es war die bitterste Stunde in Ihrer bisherigen Karriere.
Ja, aber in der Rückschau war es eine sehr wertvolle Zeit. Ich konnte in mich gehen, bei anderen Vereinen und Trainern ein Stage machen, an mir arbeiten und mich weiterentwickeln.

Dennoch haben Sie in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» gesagt, Trainer würden manchmal wie ein Stück Dreck behandelt.
Das ist leider die momentane Tendenz. Was die Zahl der in der letzten Saison entlassenen Trainer betrifft, hat die Schweiz weltweit einen Rekord aufgestellt. Wir als Schweizer, die das Sicherheitsdenken so wichtig nehmen, die so seriös und so korrekt sind, haben am meisten Trainer entlassen. Das ist keine gute Entwicklung.

Daran ist vor allem Christian Constantin schuld. Sie selber waren über ein Jahr arbeitslos. Meldet man sich als arbeitsloser Trainer bei Clubs, die einen Trainer suchen?
Nein, die Stellen im Fussball sind rar. Die Präsidenten wissen, welche Trainer arbeitslos und zu haben sind.

War die Zeit der Arbeitslosigkeit für Sie als Sohn von Einwanderern besonders bitter?
Bitter ist das für alle, die einmal den Job verloren haben. Man muss es als Chance für einen Neustart sehen. Wenn man an sich arbeitet, kann Arbeitslosigkeit am Schluss einen positiven Effekt haben.

Sie gelten als Workaholic. Hat das damit zu tun, dass Sie als Sohn italienischer Einwanderer immer besonders viel leisten mussten?
Alle Trainer in der Super League oder auch in der Challenge League arbeiten viel. Aber mein Vater und meine Mutter haben mir eine grosse Arbeitsmoral mitgegeben und mich zur Bescheidenheit und Ehrlichkeit erzogen.

Waren Sie in Ihrer Jugend mit Ausländerfeindlichkeit konfrontiert?
Nie, das hat es bei mir in meiner ganzen Jugend nie gegeben. Ich finde, Ausländer können in der Schweiz ein sehr schönes und gepflegtes Leben führen.

Sie sind nicht Schweizer . . .
. . . noch nicht.

Haben Sie es im Sinn?
Ich wollte mich einmal um den Schweizer Pass bewerben, 1995/96, als ich als Spieler beim FC Basel Probetrainings absolvierte. Da wäre die Bedingung gewesen, dass ich den Schweizer Pass habe. Es hat aber mit dem Engagement nicht geklappt. Seit damals habe ich in dieser Sache nichts mehr unternommen. Aber irgendeinmal werde ich den Schweizer Pass erwerben. Die Schweiz ist ein Teil von mir, ich bin hier aufgewachsen, ich habe neben meinen italienischen Wurzeln schweizerische Züge.

Für wen fiebern Sie, wenn die Schweiz gegen Italien spielt?
Dann bin ich immer froh, wenn es ein Unentschieden gibt.

Sie haben offenbar sogar einmal eine 1.-August-Rede gehalten.
Ja, in Dietlikon, dem Dorf neben Brüttisellen, wo ich aufgewachsen bin.

Und was haben Sie gesagt?
Ich habe aus meinem Leben erzählt, über meine Entwicklung, meine Empfindungen.

Sie haben an der Universität einige Semester studiert. Sind Sie ein politischer Mensch?
Gar nicht. Ich hatte nie Zeit, mich um Politik zu kümmern. Sport und Politik sind zwei total verschiedene Paar Schuhe.

Mit der Frage grosser Lohnunterschiede, die in der Politik aktuell ist, müssen Sie sich aber auch befassen. Die gibt es auch im Fussball.
So gross sind die Unterschiede auch wieder nicht. Im Übrigen war ich nie ein geldbezogener Mensch. Freunde aus meinem Umfeld würden Ihnen bestätigen, dass ich jahrelang praktisch nie Geld im Sack hatte. Auch heute gibt es Situationen, wo ich irgendwo mit jemandem beim Essen bin und plötzlich merke, dass ich gar kein Geld dabei habe.

Für diesen Fall haben Sie aber eine Kreditkarte dabei.
Wenn es gut kommt. Häufig habe ich nicht einmal mein Portemonnaie dabei.

Sie haben die Fankultur in Bern gelobt. Ab und zu braucht es aber auch in Bern ein riesiges Polizeiaufgebot. Am Donnerstag ist das Referendum gegen das Hooligan-Konkordat eingereicht worden. Nach diesem Konkordat müssten Risikospiele bewilligt werden. Wo stehen Sie?
Wenn die Behörden entscheiden, welches Spiel gespielt werden kann und welches nicht, ist das eine gefährliche Entwicklung. Dann steht die ganze Meisterschaft auf wackligen Beinen.

Irgendetwas muss aber doch wohl geschehen, um Saubannerzüge durch die Stadt Bern zu verhindern.
Das Beste wäre, wenn Fans friedlich miteinander umgingen und jedes Wochenende ein Fussballfest veranstalten würden. Leider gibt es immer Unbelehrbare.

Ein Alkoholverbot im Stadion?
Das gibt es bei gewissen Spielen ja schon. Allfällige Verschärfungen müssen mit Augenmass umsetzt werden. Zu einem guten Spiel gehört für viele ein Bier.

Sie trinken das Bier nach dem Spiel?
Nein, ich trinke kein Bier. Ab und zu bei einem Essen ein Gläschen Rotwein. Das ist fein und gesund.

Wir sitzen beim Eleven im Freien, und jetzt hat Ihnen soeben ein Passant «Hopp YB» zugerufen. Wie werden Sie damit fertig, dass man Sie überall kennt?
Das ist ein Teil des Jobs. Ich bin aber nicht Fussballtrainer geworden, um bekannt zu werden, sondern bin bekannt, weil ich Fussballtrainer bin. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Heutzutage möchten viele Junge unbedingt ins Fernsehen und berühmt sein.

Viele Buben möchten Profifussballer werden.
Das ist natürlich legitim. Wenn man als Profifussballer Erfolg hat, ist man automatisch in der Öffentlichkeit.

Wie erklären Sie sich den riesigen Stellenwert, den Fussball heute hat?
Es ist ein völkerverbindender Sport, ein einfacher Sport, ein Sport für alle. Es braucht keine Schlittschuhe, keinen Tennisschläger, man kann barfuss spielen, manchmal reicht ein Wollknäuel. Alle haben irgendwann in irgendeiner Form einmal Fussball gespielt.

Am Mittwoch hat die Schweiz Brasilien besiegt. Wo steht der Schweizer Fussball heute?
Die Juniorenbewegung trägt Früchte. Die A-Nationalmannschaft steht jetzt extrem gut da, ich weiss nicht, auf welchem Fifa-Platz weltweit, aber es hat unheimlich grosse Fortschritte gegeben.

Punkto Fifa-Platz lag die Schweiz bis vor kurzem sogar vor Brasilien.
Das kann ich mir fast nicht vorstellen, das überrascht mich. Daran sieht man, welche Entwicklung der Schweizer Fussball genommen hat.

Sie haben erstaunlich rasch als Trainer Karriere gemacht, obwohl Sie selber nie in der Super League Fussball gespielt haben.
So rasch auch wieder nicht. Ich habe elf Jahre auf dem Buckel, angefangen habe ich 2002 als Trainer bei Red Star Zürich in der 2. Liga interregional. Es ist aber nicht nötig, in der höchsten Liga gespielt zu haben, um als Trainer ganz oben arbeiten zu können. Das war früher vielleicht so. Viele gute Trainer haben nie ganz oben gespielt. Klopp nicht, Mourinho war nie Profi, Ferguson kein grosser Spieler. Fussballspieler und Fussballtrainer sind komplett verschiedene Jobs.

YB ist kaum die letzte Station in Ihrer Karriere. Wovon träumen Sie?
Jeder Super-League-Trainer hofft, dass er irgendwann einmal im Ausland arbeiten kann, auch ich. Man muss den richtigen Zeitpunkt erwischen.

Was würden Sie vorziehen, Bundesliga oder Serie A?
Ich habe zwei Herzen in meiner Brust. Mit der Bundesliga bin ich aufgewachsen, «ran Sat 1 Bundesliga» hiess das früher, da rannte man am Samstagabend heim und hat sich das angeschaut. Das andere ist natürlich die Serie A im italienischen Fussball. Eine dieser beiden Ligen müsste es sein. Aber zuerst habe ich mit YB viel vor.

Sie waren im Sommer bei Jürgen Klopp, als er mit Borussia Dortmund in Bad Ragaz trainierte. Ist er ein Vorbild für Sie?
Schwierig zu sagen, ich muss eine eigenständige Persönlichkeit bleiben. Ich habe bei Klopp schon damals, als ich arbeitslos war, zehn Tage verbringen dürfen. Er hat mich offenherzig aufgenommen, wir haben interessante Gespräche geführt. Er macht eine tadellose Arbeit.

Wäre Borussia Dortmund also ihre Traum-Trainerdestination?
Es ist schon genial, was Klopp aus Borussia Dortmund gemacht hat. Das ist eine verschworene Mannschaft, die miteinander durchs Feuer geht.

Uli Forte

Uli Forte, Jahrgang 1974, ist als Sohn süditalienischer Einwanderer in Brüttisellen im Kanton Zürich geboren und aufgewachsen. Er besuchte das Gymnasium und studierte einige Semester Finanzwissenschaft an der Universität Zürich. Als Fussballer brachte er es bis zum SC Kriens in die Nationalliga B. 2002 begann er seine Trainerkarriere beim FC Red Star Zürich in der 2. Liga interregional. Die weiteren Stationen waren der FC Wil (Nationalliga B), der FC St. Gallen, wo er 2011 entlassen wurde, und GC, mit der er letzte Saison Cupsieger und Vizemeister wurde. Seit Beginn der Saison 2013/14 ist er Trainer bei YB. Uli Forte ist ledig. Er wohnt in Bern.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Na ... y/21527965

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