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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Marc
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Verfasst: Freitag 13. August 2010, 11:38 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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herr kaenzig zeigt sich im interview mit vornehmer zurückhaltung. mediengewandt ist er allemal, das muss man ihm lassen. bei heiklen fragen nimmt er sich und seinen mentor benno oertig schön aus der schusslinie. vielleicht hätte da f. ruch ein wenig hartnäckiger sein können mit seinen fragen.
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Marc
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Verfasst: Freitag 13. August 2010, 11:51 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Schmitti hat geschrieben: Grüße aus dem schönen Hannover nach Bern!!!
Mittlerweile hat sich auch bei uns rumgesprochen, dass Kaenzig wieder im Geschäft ist. Ich freue mich für ihn. Aber woher kommt bei Euch dieser Hass?
Die Meinungen sind zu ihm zwar gespalten, aber das hängt vor allem mit der nach wie vor beleidigten und eher kleinen Lienen-Fraktion zusammen (der zuletzt übrigens bei Piräus nach nicht einmal vier Wochen vom Hof gejagt wurde)... Im Vergleich zu seinen Nachfolgern hat Kaenzig in Hannover wirklich gute Arbeit geleistet. Die Transfers waren in Ordnung, sportlich stand man im Mittelfeld der Bundesliga und wirtschaftlich gab es auch keine Sorgen.
Mal ein paar andere Aussagen zu ihm, wie hier in einem Stadionwelt-Interview mit einem Vertreter unseres Fan-Dachverbandes "Rote Kurve". Stadionwelt: Christian Hochstätter ist an die Stelle von Manager Ilja Kaenzig getreten. Wie wurde das in der Szene aufgenommen? Bauer: Die Reaktionen in der Szene sind in doppelter Hinsicht schlecht, denn Ilja Kaenzig war an Szenenähe kaum zu übertreffen und glänzte oft mit erstaunlichem Wissen, so dass seine Demission mit Missfallen zur Kenntnis genommen wurde.
Und zum Thema „Event“ und „Versitzplatzung“ etc sagt diese Aussage einiges aus: Das Publikum bei der WM ist ausgelassen, ganz anders als während der Punktspiele. Hätten Sie gern solche Zuschauer? Kaenzig: Es ist genau das Richtige für eine derartige Veranstaltung, um Länderwettkämpfe zu begleiten. Sonst wäre es nie und nimmer so friedlich zugegangen. Aber es ist nicht das Publikum, das man sich als Verein wünscht. Es passt nicht zur Ernsthaftigkeit der Bundesliga.
Also: Gebt ihm eine Chance. Ich bin sicher, er wird sie nutzen... grüsse aus dem schönen bern nach hannover es ist nicht unbedingt ein hass da gegenüber herrn kaenzig. es ist eher ein unverständnis, weshlb man einen guten ceo in die wüste schickt, obwohl er seine arbeit herrvoragend gemacht hat und jahr für jahr in praktisch allen bereichen (insbesondere auch den finanziellen) eine steigerung zu sehen ist. zudem war dieser ceo ein berner und mit der stadt sowie region bern tief verwurzelt. das dieser nun innerhalb eines tages freigestellt wurde, notabene ohne klare begründung ist ein herber schlag für uns fans. es ist zudem bekannt, dass herr kaenzig die nähe zum boulevard journalismus nachgesagt wird, da er ja in deutschland eng mit der bild zeitung zusammen gearbeitet hat und bei uns in der schweiz beim blick als medienmanager tätig war. dort mehrmals in seinen kommentaren scharf gegen das umfeld des bsc young boys geschossen hat.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 15:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntag, 15.08.2010
Sponsoren drohen mit Absprung
Migros, Visana und die MLG stellen Vertragserneuerung mit YB infrage, und Verwaltungsrat Bösch hat genug.
Harte Worte der Sponsoren: Sie kritisieren den YB-Verwaltungsrat für seinen fehlenden Anstand – und wollen ihr Engagement bei YB überprüfen. Der Visana-Chef verlässt den Beirat.
Der Rauswurf von Stadion- und YB-Chef Stefan Niedermaier sorgt für Ärger, nicht nur bei den Fans. Auch Fritz Bösch, Verwaltungsrat und Aktionär der Sport und Event Holding, der Besitzerin der Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG, hat genug: «Das ist keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit», sagt er dem «Sonntag». Er wolle den Verwaltungsrat verlassen. Mehr Details will er nächste Woche bekannt geben.
Auch bei den YB-Sponsoren macht sich Unmut breit. Den Entscheid von Präsident Benno Oertig, Niedermaier per sofort durch Ilja Kaenzig zu ersetzen, wollen sie inhaltlich nicht kommentieren. Dazu fehle ihnen das nötige Wissen. Sie kritisieren aber mit deutlichen Worten das Wie. «Die Art und Weise des Vorgehens und die Kommunikation haben bei mir und der Visana als langjährige YB-Partnerin höchste Irritationen ausgelöst», sagt Visana-Chef Peter Fischer. «Ich vermisse jeden Anstand und Respekt in diesem Zusammenhang.» Ähnlich tönts bei der Immobilienbewirtschaftungsgruppe MLG Holding AG, deren Logo die Hose der Fussballer ziert. «So verjagt man einen, der Geld unterschlagen hat», sagt MLG-Präsident René Lanz. Niedermaier habe seine Arbeit aber gut gemacht, «er ist kein Sklave, den man einfach in die Wüste schicken kann». Sein Fazit: «Ich bin von diesem Entscheid schwer betroffen.» Oertig versteht die Kritik, wie er dem «Sonntag» sagt. «Veränderungen sind immer schwierig. Aber für unsere Strategie brauchten wir jetzt jemanden mit mehr Fussballwissen.»
Die Irritation bei den Sponsoren kann mittelfristig Auswirkungen aufs Geschäft haben. So läuft etwa der Sponsoringvertrag der Visana Ende Saison aus, also im Frühling 2011. Ob er verlängert wird, «steht in den Sternen und hängt im Wesentlichen davon ab, ob die YB-Leitung ihren Entscheid nachvollziehbar begründen und erläutern kann», sagt Fischer. Ebenfalls nicht festlegen will man sich bei der Migros Aare, die mit Obi und Westside im Berner Stade de Suisse präsent ist: «Der Vertrag läuft noch bis Ende Saison. Was danach geschieht, können wir im Moment noch nicht beurteilen. Wir behalten uns aber alle Optionen offen», sagt Sprecher Thomas Bornhauser. Die MLG-Gruppe hat erst vor acht Wochen die Verträge unterzeichnet, «das können wir nicht mehr rückgängig machen», sagt Lanz. «Es ist möglich, dass wir sie in Zukunft nicht verlängern.»
Treue schwört die Inkassofirma Intrum Justitia, bei der Oertig heute als Senior Adviser waltet. Ihr Sponsoringvertrag läuft noch mindestens eineinhalb Jahre. «Eine Verlängerung danach haben wir noch nicht diskutiert», sagt Firmenchef Thomas Hutter. Der Wechsel an der YB-Spitze habe auf diese Entscheidung aber keinen unmittelbaren Einfluss.
Generell gibts für Niedermaier nur Lob. Er sei ein harter Geschäftsmann, sagt ein Sponsor, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Aber er sei immer fair gewesen, man habe sich immer auf ihn verlassen können. Bis anhin sei er über die Zusammenarbeit mit YB «wunschlos glücklich» gewesen, ergänzt Lanz. Er habe deshalb für YB bei verschiedenen grossen Firmen auch die Türen geöffnet. «Mehrere waren interessiert, mindestens eine hat nun aber abgesagt.» Die Migros Aare wollte Niedermaiers Entlassung nicht unkommentiert lassen. Die Sponsorin ergänzte für das gestrige Heimspiel von YB gegen Xamax das Obi-Logo auf dem Platz mit dem Schriftzug «merci stefan!». Oertig hat als Verwaltungsrat dem zugestimmt.
Vor dem Spiel stellten sich Oertig und Kaenzig zudem dem YB-Beirat, dem «Bindeglied» zwischen dem Klub und der Basis. «Das Gespräch war sehr konstruktiv», sagt Oertig. Den Beirat werde es auch in Zukunft geben, 20 der 22 Mitglieder blieben dabei. Den Rücktritt erklärt haben der Züri-West-Frontmann Kuno Lauener – sowie gestern Nachmittag Visana-Chef Fischer. Er sei mit dem Stil nicht einverstanden und wolle ein Zeichen setzen. Seinen Rücktritt will er aber nicht als Kritik an der neuen Führung verstanden haben. Bei zwei Abgängen wird es nicht bleiben: «Ich werde auch den YB-Beirat verlassen», sagt Bösch. «Wenn ich mich verabschiede, dann aus allen Ämtern.»
Kaenzig: «Niemand ist grösser als der Verein»
Herr Kaenzig, Sie haben gesehen, wie man als YB-Chef abserviert werden kann. Haben Sie keine Bedenken?
Ilja Kaenzig: Damit muss man leben können. Es braucht eine gewisse Demut für die Sache, niemand ist grösser als der Verein.
Sponsoren und Fans sind verärgert. Keine leichteAufgabe für Sie. . .
Das Umfeld eines Fussballklubs zu überzeugen, ist immer eine Bringschuld. In diesem Fall ist diese Schuld noch etwas grösser als sonst.
Was sagen Sie den verärgerten Sponsoren?
Ich hoffe, dass diejenigen, die skeptisch sind, ihre Meinung noch revidieren. Bevor man eine endgültige Entscheidung trifft, sollte man mir eine Chance geben, zu zeigen, was ich eigentlich will. Ich habe gute Absichten!
Wie wollen Sie das Vertrauen wieder gewinnen?
Das Wichtigste ist nun, die Leute kennen zu lernen. Das braucht aber mehr als ein, zwei Tage.
Kritik kam auch aus dem YB-Beirat. Wozu braucht es diese Institution?
Der Beirat ist dazu da, den Mahnfinger zu heben. Die Leute dort kennen den Klub und können die Dinge kritisch hinterfragen. Ich erwarte aber auch, dass sie im Sinne der Sache nun mithelfen, die Probleme zu lösen.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 08:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.08.2010 Kaenzig im Stress - geht ein weiterer YB-Beirat?Der neue YB-Chef Ilja Kaenzig ist stark bestrebt, Ruhe zu vermitteln. Er setzt auf Kontinuität und konstruktive Gespräche. Es sind stressige Stunden gewesen für Ilja Kaenzig, und er dürfte am Samstagabend froh gewesen sein, seine zweifellos bedeutenden Auftritte gut über die Bühne gebracht zu haben. Zuerst sass der neue YB-Chef vor der Partie gegen Xamax im Stade de Suisse mit Fanvertretern zusammen und glättete die Wogen, welche die Entmachtung seines Vorgängers Stefan Niedermaier ausgelöst hatten. «Eine konstruktive und gute Diskussion» sei das gewesen, findet Kaenzig. Und: «Ich habe den ganzen Tag die Bereitschaft gespürt, uns eine Chance zu geben.» Das sei auch später so gewesen, bei der Sitzung mit dem YB-Beirat, an der Ilja Kaenzig vorgestellt wurde – und YB-Investor Benno Oertig die Entlassung Niedermaiers begründete. Enttäuschte SponsorenEinige Sponsoren der Young Boys sind mit der rücksichtslosen Entsorgung Niedermaiers bekanntlich nicht einverstanden. Insbesondere Migros-Aare-Chef Beat Zahnd, ein Freund des früheren YB-CEO, reagierte enttäuscht. Vor der Partie gegen Xamax bedankte sich Hauptsponsor Obi, der zur Migros-Gruppe gehört, mit einem riesigen Transparent («Merci Stefan») im Mittelkreis für die Zusammenarbeit mit Niedermaier. In weiteren Gesprächen will Kaenzig mit Zahnd nun definieren, wie das Engagement der Migros bei YB in Zukunft aussieht. Der in der Sonntagspresse vermeldete Austritt des ebenfalls verärgerten Sponsors und Visana-Chefs Peter Fischer aus dem YB-Beirat ist laut Kaenzig nicht definitiv. «Ich hoffe, dass jetzt alle an einem Strang ziehen. Wir stehen vor interessanten Herausforderungen», sagt Kaenzig. Hinter den Kulissen könnte der geräuschvolle Wechsel auf der YB-Chefposition aber noch lange für Gesprächsstoff sorgen. Und wenn der enttäuschte YB-Investor Fritz Bösch in dieser Woche wie angekündigt aus dem Verwaltungsrat zurücktritt, dürften erfreuliche Schlagzeilen kaum die Konsequenz für YB sein. Stefan Niedermaier genoss das Vertrauen von Sponsoren und Fans, Mitarbeitern und Spielern; und so lange man ihm nichts Verwerfliches vorwerfen kann, wird sein brutaler Rausschmiss für viele unverständlich bleiben. Und dass er sich sportlich vielleicht zu viele Freiheiten herausnahm und den Machtkampf mit Benno Oertig gar nicht gewinnen konnte, darf Niedermaier zwar vorgehalten werden – kaum aber, dass er nicht erfolgreich gearbeitet hätte. «Ich habe hier gute Strukturen vorgefunden», sagt Kaenzig selber, «die wir im sportlichen Bereich optimieren wollen.» Kaenzig setzt auf PetkovicBenno Oertig ist derweil enttäuscht, dass seine grossen Verdienste um YB nicht entsprechend gewürdigt werden. Er und seine Mitstreiter sind mehr denn je auf Erfolge angewiesen. «Es ist natürlich schade, haben wir die gute Ausgangslage nicht genutzt und gegen Xamax verloren», sagt Kaenzig. «Doch diese Saison scheint ziemlich verrückt zu sein. Noch liegt für uns vieles drin.» Die Spekulationen, wonach der aktuell arbeitslose Marcel Koller («er ist gar kein enger Freund von mir») oder die Jungtrainer Ciriaco Sforza (GC) und Murat Yakin (Thun) bald Vladimir Petkovic ablösen könnten, dementiert Ilja Kaenzig. Der neue Chefstratege im Stade de Suisse erneuert am Sonntag, als Petkovic den 47. Geburtstag feiert, gar seinen Treueschwur: «Der Trainer steht bei uns nicht heute und nicht morgen und nicht später zur Diskussion. Wir wollen mit Vladimir Petkovic Titel gewinnen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Kaenzig-im-Stress--geht-ein-weiterer-YBBeirat/story/31560901?dossier_id=449
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 08:49 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Konstruktive Gespräche mit Beirat und Fans
Im Vorfeld des Spiels YB – Xamax haben sich Benno Oertig, Verwaltungsratspräsident der Stade de Suisse Nationalstadion AG, Ilja Kaenzig, der neue Delegierte des Verwaltungsrats, und Werner Müller, Präsident der YB-Betriebs-AG, im YB-Museum mit dem YB-Beirat getroffen. In konstruktiver Atmosphäre wurden Fragen zur jüngsten Entwicklung bei den Young Boys beantwortet. Oertig hielt fest, dass die Entscheide stets im Sinn der Sache der Young Boys und des Stadions getroffen würden. Und: Er schätze die Arbeit des Beirats, der sich für YB engagiere. Kaenzig erklärte, er wolle sich mit dem ehrenamtlich agierenden Gremium, das aus YB-nahestehenden Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport besteht, intensiv austauschen.
Zuvor hatte sich Ilja Kaenzig im Mediencenter mit Vertretern der Fanorganisationen Gäubschwarzsüchtig und Ostkurve getroffen. In diesem Rahmen sagte Kaenzig, die getroffenen Abmachungen zwischen YB und den Fans würden „auf jeden Fall“ eingehalten. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und werde die Anliegen der Fans sehr ernst nehmen, sagte der neue VR-Delegierte, der beabsichtigt, sich in regelmässigen Abständen mit den Fanorganisationen zu treffen.
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2010, 12:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ am Snntag, 15.08.2010
Die Young Boys im Weltmassstab
Am letzten Montag ersetzte die YB-Chefetage den CEO Stefan Niedermaier durch den Sportmanager Ilja Kaenzig und rief gleichzeitig die Phase 3 im Stade de Suisse aus. Das heisst: Ausrichtung der Marke YB am «Weltmassstab», man wolle «nicht zufällig» Schweizer Meister werden, wie Kaenzig erläuterte. Am Anfang dieser Phase 3 steht allerdings die Aufarbeitung der selbst verschuldeten Krise. Krise bedeutet, dass Teile eines Ganzen auseinanderbrechen und sich die Frage stellt, ob der Organismus überlebt oder die Krankheit Oberhand gewinnt. Es bedeutet auch: Nicht oder nur zum Schein kommunizieren, wahre Gründe des Handelns verschleiern.
Als der einem Machtkampf geopferte Niedermaier, die auf der operationellen Ebene für die Öffentlichkeit einzige fassbare Integrationsfigur, bei der Premiere des Films «Meisterträume» (Dokumentation des verlorenen Titelrennens) vor drei Tagen in Bern ein erstes Mal auf der Leinwand auftauchte, ertönte Applaus. Es sind Regungen des Widerstandes gegen die Klubpolitik und des Respekts vor dem ehemaligen Angestellten.
Andere Krisenzeichen sind, dass in YB-Foren Ironie und Zynismus herrschen und beispielsweise die Einsetzung des TV- und Ringier-Manns Frank A. Meyer als neuer Sportchef befürchtet wird. Und ein User fragt sich, ob der Sieg gegen Fenerbahce in der Champions-League-Qualifikation «des Guten zu viel war». Kuno Lauener, der Sänger der Rockgruppe Züri West und bekennender Anhänger des Klubs, ist aus dem YB-Beirat ausgetreten. Sein Platz bleibt an der Film-Premiere unberührt. Er glänzt durch Abwesenheit.
Kaenzig stellt in Statements in lokalen Medien «Verunsicherung auf allen Etagen» fest, wie «in einer Waschmaschine» fühle er sich in Gesprächen mit Angestellten. Schleudergang? Einige von ihnen loben bereits seine Art. Die Investoren wissen, dass die Stürme der öffentlichen Entrüstung sich legen und das Spektakel auf dem Rasen (Champions-League-Qualifikation gegen Tottenham) die Diskussionen um die Politik hinter den Kulissen des Stade de Suisse bald verdrängen wird. So ist das, der Zeitgeist gibt diesen Takt vor. Bernhard Brunner
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2010, 08:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 16.08.2010 «Verwaltungsrat hat mit Hauruck-Aktion vieles veryoungboyst»Während zwei Experten die Kommunikation der YB-Investoren kritisieren, werden diese vom Ex-CEO des Stade de Suisse in Schutz genommen. Peter Jauch kritisiert die BZ-Berichterstattung und bringt Begründungen für die Niedermaier-Entlassung ins Spiel. «Die Art und Weise, wie Stefan Niedermaier aus seinem Amt gejagt wurde, ist auch für das knallharte Fussballbusiness hässlich», schreibt der PR-Fachmann Mark Balsiger in seinem Blog. Der Verwaltungsrat habe offensichtlich die Popularität Niedermaiers unterschätzt. Weshalb die Absetzung Niedermaiers so kurzfristig nötig wurde, sei im Dunkeln geblieben. Umso kräftiger werde seither spekuliert und interpretiert. Der Verwaltungsrat habe mit seiner Hauruck-Aktion vieles «veryoungboyst», schreibt Balsiger weiter. «Veryoungboysen» ist unter Fans inzwischen zum geflügelten Wort für «etwas im letzten Moment vermasseln» geworden. Der Verwaltungsrat habe es verpasst, proaktiv zu informieren und habe dauerhaft an Glaubwürdigkeit und Kredit verloren. Dass etliche Schlüsselfiguren von den Umwälzungen aus den Medien erfahren mussten, sei unverzeihlich. Wer überhastet und intransparent informiert, löse unweigerlich eine Krise aus. Startbedingungen für Kaenzig ungünstigAuch Roland Binz, Berater für Krisenkommunikation, bemängelt in seinem Blog die «missglückte Initialkommunikation» der YB-Investoren. Die Startbedingungen für das neue Management unter Ilja Kaenzig seien nun äusserst ungünstig, weil sie mit einem herben Sympathieverlust einhergingen. Lapidare und durchschaubar fadenscheinige Aussagen – wie «Trennung in gegenseitigem Einvernehmen» oder Niedermaier arbeite noch während 6 Monate als Berater weiter – wirken gemäss Binz hämisch und seien kontraproduktiv. «Hätten die Investoren einen günstigeren Zeitpunkt gewählt, mit offenen Karten gespielt und glaubwürdig kommuniziert, hätte der Imageschaden begrenzt werden können», so der Experte. Einseitige BerichterstattungRückendeckung erhalten die Investoren um Benno Oertig nur von Peter Jauch, dem ehemaligen CEO des Stade de Suisse. Er äussert sich zwar nicht zur Kommunikation, kritisiert in einem Leserbrief aber die «einseitige Berichterstattung» der Berner Zeitung. Dank den Investoren sei die Organisation YB seit 2002 stetig gewachsen und wirtschaftlich erfolgreich geführt worden, schreibt Jauch. Ohne die Geldgeber gäbe es YB nicht mehr. Jauch wirft auch neue Begründungen auf, die zur Entlassung von Stefan Niedermaier geführt haben könnten. Niedermaier habe beim Jobantritt eine funktionierende Struktur und Organisation übernommen – wenn auch noch mit Verbesserungsmöglichkeiten und Mängeln. Um diese zu beseitigen, sei er auch angestellt worden. Keine Nebenspieler geduldetNiedermaier habe es aber verpasst, als Quereinsteiger die sportlichen Belange in die richtigen Bahnen zu leiten, weil er sich selber als Mister YB sah und keine starken Nebenspieler duldete. «Der Zufall, das Einschlagen von Doumbia (als Ergänzungsspieler (...) geholt) und die glückliche Konstellation mit Petkovic (als Dritte-Wahl-Trainer) und der tollen Vorrunde haben zur Überschätzung und Blindheit geführt, die schlussendlich im Versagen im Meisterschaftsendspurt gipfelte, (...) für das in erster Linie die Führung die Verantwortung trägt», schreibt Jauch weiter. Jauch bezweifelt nicht, dass Niedermaier vor allem in der Betreuung der Fans und der Presse einen guten Job machte. Es gebe aber noch andere, wichtigere Aufgaben und Ansprüche, die nicht so medienwirksam seien. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Verwaltungsrat-hat-mit-HauruckAktion-vieles-veryoungboyst/story/11601531
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 19. August 2010, 13:09 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Ilja Känzig ist heute ab 19.30 Uhr Gast auf Telebärn im BZ-Talk!
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 19. August 2010, 14:54 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Hauptstadt
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Verfasst: Freitag 20. August 2010, 09:18 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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