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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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chato
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2015, 15:26 |
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Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
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sehr schön. danke fredy
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2015, 23:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2015  Zitat: YB-Freudentag – Bomber Hoarau verlängert
Die Young Boys binden den französischen Stürmer Guillaume Hoarau bis 2018. Sportchef Fredy Bickel freuts.
Der Kontrakt enthält keine Klausel für einen vorzeitigen Ausstieg. Der Franzose war Ende August 2014 mit einem Vertrag bis Jahresende zu YB gekommen und vermochte sich sofort erfolgreich in Szene zu setzen und bestens zu integrieren, worauf die Zusammenarbeit bis zum Saisonende verlängert wurde. Nun haben sich die Young Boys und Guillaume Hoarau auf eine längerfristige Zusammenarbeit geeinigt.
Hoarau, der für Frankreich fünf Länderspiele bestritten hat und am Donnerstag 31-jährig wird, erzielte in dieser Saison bisher in der Meisterschaft in 14 Spielen 7 Tore und brachte es in der Europa League in 8 Partien auf 6 Treffer. Hoarau sagt, es sei ihm leicht gefallen, sich für YB zu entscheiden: «Ich bin glücklich in dieser Mannschaft und fühle mich auch im Klub und in der Stadt Bern sehr wohl», sagt er. «Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Mannschaft viel erreichen können, und freue mich, meinen Beitrag zum Erfolg zu leisten.»
Eckpfeiler für Gegenwart und Zukunft
YB-Sportchef Fredy Bickel erklärt, Hoarau sei ein wichtiger Eckpfeiler für die Gegenwart und Zukunft. «Er ist auf und neben dem Platz ein richtiger Leader. Man hat in den letzten Monaten eindrücklich gesehen, wie gross sein Wert für unser Team ist.» http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/25359910
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2015, 23:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2015  Zitat: Das Hoarau-Signal
Wenn Guillaume Hoarau seinen YB-Kollegen nach einem Torerfolg wieder einmal den Kopf tätschelt, wirkt er wie ein gönnerischer Übervater, der zu gut ist für diese Welt – oder zumindest für dieses Fussballteam. Hoarau ist fast einen Kopf grösser als die meisten Mitspieler bei den Young Boys, aber auch seine Leistungen haben dazu geführt, dass die Kollegen zu ihm hochzublicken scheinen. Seit der Franzose im Sommer zu YB stiess, haben sich in Bern alle etwas lieber bekommen, die Fans, die Spieler – und diese Zuneigung hängt stark mit Hoarau zusammen, der kein Wunderstürmer ist, aber die Equipe mit Instinkt und Strafraumpräsenz besser macht. Und er bringt einen Hauch von Weltläufigkeit mit, weil er auf der Insel La Réunion aufgewachsen, als Fussballer nach Frankreich übersiedelt ist und später bei Paris Saint-Germain, in China und bei Bordeaux gespielt hat. Zuletzt lebte er fast wie ein Vagabund, begleitet von seinem Cousin und seiner Gitarre und seiner Liebe zu Bob Marley.
In Bern aber scheint der 31-Jährige etwas verweilen zu wollen: Am Mittwoch informierte YB über eine Vertragsverlängerung bis 2018. YB signalisiert damit wieder einmal Hunger auf Spitzenfussball – und lässt sich dieses Signal durchaus etwas kosten. Einen sehr hohen sechsstelligen Betrag dürfte das Hoarau-Päckchen jährlich mindestens kosten. http://www.nzz.ch/sport/fussball/das-ho ... 1.18495434
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 4. März 2015, 23:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.03.2015  Zitat: YB verlängert mit Hoarau
Die Young Boys haben den Vertrag mit Guillaume Hoarau um drei Jahre verlängert.
lle haben es gehofft, nun ist es eingetreten: Guillaume Hoarau bleibt bei YB. Wie der Club am Mittwoch mitteilt, hat der Franzose einen Vertrag bis 2018 unterschrieben. Wie konnte der Spieler in Bern gehalten werden? Sportchef Fredy Bickel erklärt in einem Youtube-Video (siehe rechts) wie es geklappt hat: « Es versteht sich von selbst, dass es für einen Schweizer Club nicht einfach ist, einen Spieler wie ihn behalten zu können.» Deshalb sei es wichtig gewesen, Argumente zu haben, die über Geld hinausgehen. «Dass die Fans ihn lieben und er drei Jahre hier bleiben kann, hat sicher geholfen.»
Hoarau sei die Vertragsunterzeichnung leicht gefallen. Denn er ist von Bern begeistert: «Die ersten Monate hier in Bern waren wunderschön, sowohl in sportlicher als auch in persönlicher Hinsicht.» Der Club habe ihm einen Vertrag unterbreitet, es wurde diskutiert und alles sei ideal zusammen gekommen. «Ich bin sehr zufrieden.» Es gibt noch weitere Gründe, weshalb Hoarau in Bern bleibt: Er will sesshaft werden. «In den letzten Jahren war ich viel gereist und irgendwann im Leben muss man sich entscheiden und eine gewisse Ruhe einkehren lassen.» Zudem habe er die Vorzüge des hiesigen Lebens entdeckt und schätze die Lebensqualität in der Schweiz.
Bob Marley in der Kurve
YB hat schon lange kein Stürmer mehr verpflichtet, der so eingeschlagen hat wie Hoarau. Mit einer Schwierigkeit hat der Goalgetter dennoch zu kämpfen. «Das einzige Problem, das mir bleibt, ist mein Deutsch.» Doch er ist zuversichtlich, dass sich dieses über die nächsten drei Jahre hinweg verbessern wird.
Was will Hoarau in den drei Jahren erreichen? Er ist überzeugt, dass YB zu Grossem bestimmt ist. «Die Young Boys sind langsam aber sicher europaweit bekannt. Man spricht über uns.» Die Fans dürfen also einiges erwarten. Erwartungen hat Hoarau aber auch an die Kurve: «Ich hoffe natürlich, die Fans würden mir hier im Stadion einmal ein Ständchen von Bob Marley singen.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/21988489
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Haribo
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Verfasst: Donnerstag 5. März 2015, 00:02 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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isch genial! merci guillaume!
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 5. März 2015, 00:29 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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 C'est sympa. 
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. März 2015, 10:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.03.2015  Zitat: Musik in den Ohren der Young Boys
YB konnte am Mittwoch Good News verbreiten. Torjäger und Publikumsliebling Guillaume Hoarau verlängerte seinen Vertrag bis zum Sommer 2018.
Von Bob Marley gibt es das Lied «I Know a Place». Die verstorbene Musiklegende besingt darin einen Ort, an dem es sich sinngemäss gut leben lässt. Guillaume Hoarau, ein glühender Verehrer des Jamaikaners, hat diesen Platz in Bern gefunden. Am Mittwoch gaben die Young Boys bekannt, dass der Stürmer seinen Vertrag, der Ende Saison ausgelaufen wäre, um weitere drei Jahre bis zum Sommer 2018 verlängert hat. Der Kontrakt enthält keine Ausstiegsklausel, entlohnt den Franzosen, der am heutigen Donnerstag seinen 31. Geburtstag feiert, dafür aber auch fürstlich.
Es sei ein «schöner Vertrag» für Hoarau, findet Fredy Bickel, der sich am Medientermin erleichtert zeigt, konnte er eine zentrale Arbeit der vergangenen Wochen und Monate erfolgreich abschliessen. Der Sportchef möchte aber nicht von einem finanziellen Kraftakt für die Young Boys sprechen. Das Lohngefüge bleibe intakt.
Bickel verweist darauf, dass Hoarau schon während der Winterpause Angebote vorliegen hatte, die für ihn in monetärer Hinsicht deutlich lukrativer gewesen wären. «YB konnte ihn mit anderen Argumenten überzeugen.» Der Sportchef nennt als Gründe etwa die Fans, die Stadt und vor allem auch die Mannschaft, mit vielen Französisch sprechenden Akteuren, in der sich der gross gewachsene Torjäger sehr wohl fühle.
Uli Forte auch ein Grund
Es sind dies allesamt Punkte, die auch Guillaume Hoarau kurz darauf in der Mixed Zone des Stade de Suisse erläutert. Die Nummer 99 hat auch seinen Cousin Ludovic, der ihn ohnehin überallhin begleitet, und seinen Berater Max Urscheler, der in der Szene auch Mischler-Max genannt wird, und dessen Sohn Michel im Schlepptau.
Hoarau ist auch von Trainer Uli Forte angetan, der einen Umgang mit den Spielern pflege, wie er ihn bei Paris St-Germain, in Bordeaux oder auch bei Le Havre nicht erlebt habe. Der Hüne erzählt von der Whatsapp-Gruppe, die der Coach eröffnete, in der aber genügend Raum für Witze und Sprüche bleibe. «Das ist zwar ein Detail. Es zeigt aber, was für einen Spass wir in der Equipe haben, welch familiäre Stimmung bei YB herrscht.»
Wie bei Dortmunds Reus
Es sind solche Worte, die Guillaume Hoaraus langfristiges Bekenntnis glaubhaft erscheinen lassen und deshalb wie Musik in den Ohren der Young Boys klingen. Der Vater eines 6-jährigen Sohnes, der bei der Mutter in Bordeaux lebt, will nun, da die Zukunft geregelt ist, das Deutschlernen intensivieren. «Das gehört doch dazu», findet er.
Hoarau hat sich aber auch so schon bestens eingefügt. Mit Cousin Ludovic, dem YB-Physiotherapeuten Tom Burri und dessen Bruder Nils, ein Berner Sänger und Songwriter, musiziert er regelmässig. «Mir gefällt es hier sehr gut», sagt Hoarau, der nicht nur seiner 13 Tore wegen für die Gelb-Schwarzen mittlerweile unverzichtbar ist. Fehlt er, wie am Sonntag beim 0:0 in Thun, verkommt das Offensivspiel zu einem Knorz. Und so ist die Vertragsverlängerung mit dem ruhigen Teamleader für YB mehr als nur eine gewöhnliche Personalie.
Es ist Zeichen an die Fans und die Konkurrenz, ein – wenn auch teurer – Beleg für die Ambitionen des Klubs. Ähnlich wie kürzlich in Dortmund, als sich Starspieler Marco Reus trotz schwerer Klubkrise und lukrativen Angeboten zu einem Verbleib im Ruhrpott entschied. «Es ist vor allem auch ein Zeichen von Hoarau, dass er mit YB viel erreichen will», sagt Bickel.
Der Sportchef verfolgt ja einen Dreijahresplan, an dessen Ende ein Titel bis 2016 realisiert werden soll. Mit der Vertragsverlängerung Guillaume Hoaraus hat er dafür einen weiteren Baustein gelegt.
Kommentar
Sehr starkes Zeichen mit Risiko
Es ist ein äusserst positives Zeichen für die Young Boys, gelang es dem Klub, Torjäger Guillaume Hoarau langfristig zu binden. Die Begeisterung im Betrieb sowie im Umfeld war am Mittwoch riesig, der Franzose ist bereits nach wenigen Monaten Leistungsträger, Publikumsliebling und Aushängeschild des Vereins.
Mit den Innenverteidigern Steve von Bergen und Milan Vilotic, dem defensiven Mittelfeldspieler Sékou Sanogo sowie Hoarau steht YB eine ausgezeichnete Achse zur Verfügung, die in den nächsten Jahren für Erfolge sorgen soll – wenn alle gehalten werden können.
Die Vertragsverlängerung mit Guillaume Hoarau ist ein klares Bekenntnis des Vereins und vor allem der Investoren, den Branchenleader FC Basel anzugreifen. Hätte Hoarau Ende Saison ablösefrei gehen können, wäre es für YB beinahe unmöglich geworden, einen Stürmer mit diesen Fähigkeiten zu verpflichten.
Der Coup mit Hoarau, der bereits jetzt rund eine Million Franken im Jahr verdient und ein hübsches Handgeld kassiert, ist allerdings äusserst kostspielig - und nach den Jahren mit herben Millionenverlusten für den Verein nicht ohne Risiko. Zumal Abwehrchef von Bergen und Hoarau, die zwei teuersten Arbeitnehmer im Stade de Suisse, in der Saison 2017/2018 bereits 34 Jahre alt sein werden.
Hat YB bis dann endlich einen Titel geholt, ist die Rechnung aufgegangen – zumindest sportlich. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28386121
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 5. März 2015, 10:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.03.2015  Zitat: Der Topskorer bleibt bis 2018
Guillaume Hoarau hat seinen Vertrag mit dem BSC Young Boys um drei Jahre verlängert. Der Stürmer will sich mit den Bernern für die Champions League qualifizieren und Basel das Leben schwer machen.
Was lange Zeit ein Ding der Unmöglichkeit schien, ist seit gestern Tatsache: Guillaume Hoarau wird über diese Saison hinaus beim BSC Young Boys spielen. Der französische Stürmer hat beim Berner Klub einen neuen Vertrag unterschrieben, der im Sommer 2018 endet und keine Ausstiegsklausel enthält. Da der Stürmer bereits 31-jährig wird, ist die Chance gross, dass er die nächsten Saisons tatsächlich für die Young Boys auf Torjagd geht.
Wie wichtig der 1,92 Meter grosse Angreifer für seinen Arbeitgeber ist, zeigen die statistischen Werte: Seit seiner Ankunft im September 2013 gelangen ihm in 14 Meisterschaftsspielen 7 Tore und 2 Assists; in der Europa League brachte er es in 8 Partien auf 6 Treffer und ein entscheidendes Zuspiel. Was passiert, wenn Hoarau einmal nicht präsent ist, zeigte sich letzten Sonntag im Derby gegen den FC Thun.
Ohne den gesperrten Franzosen ging im Angriff fast gar nichts, waren die Young Boys in der Offensive fast inexistent. Trainer Uli Forte staunt immer wieder, «wie eiskalt Guy im gegnerischen Strafraum ist». Er bezeichnet ihn als «Teamplayer ohne jegliche Starallüren». Was nicht heisst, dass Hoarau nicht auch einmal Klartext reden würde, wenn ihm etwas nicht passt.
«Ein starkes Zeichen gesetzt»
«Guy ist auf und neben dem Platz ein richtiger Leader», sagt Fredy Bickel. Der Sportchef freut sich diebisch, konnte er Hoarau überzeugen, viel länger als ursprünglich geplant bei YB zu bleiben. «Er hat mit seiner Vertragsverlängerung intern ein ganz starkes Zeichen gesetzt.» Gerade den jüngeren Spielern habe er damit signalisiert, dass er mit den Young Boys «ein grösseres Projekt» anstossen wolle.
Das grössere Projekt ist für Hoarau die Champions League, für die er sich mit den Bernern unbedingt qualifizieren möchte. «Ich habe meinen Teamkollegen klar und deutlich gesagt: Wir müssen unbedingt Rang 2 verteidigen, damit wir nach den Sommerferien die Chance haben, uns mit den Besten Europas zu messen.» Die Königsliga reizt den ehemaligen Nationalspieler mehr als die Europa League. An Ehrgeiz mangelt es ihm ohehin nicht. Der FC Basel möge im Moment die klare Nummer 1 sein, das heisse aber nicht, dass dies auf ewig so bleiben müsse.
Ein Millionenvertrag
Die Young Boys lassen sich die Vertragsverlängerung mit dem besten Spieler viel Geld kosten. Zahlen werden wie üblich keine kommuniziert. Orientiert man sich an den Salären, welche Hoarau in China und zuvor bei Paris St-Germain bezogen hat, so dürfte ihm der jetzige Arbeitgeber in Zukunft jährlich mindestens eine Million Franken überweisen. «Der Klub hat einen finanziellen Effort gemacht, um mich zu halten», verrät der Stürmer. Hoarau habe «einen schönen Vertrag» unterzeichnet, bestätigt Bickel, «doch er sprengt unser Lohnbudget nicht». Was dem Sportchef auch noch erwähnenswert scheint: «Guy hätte anderswo viel mehr Geld verdienen können.»
Dem Lockruf des ganz grossen Geldes mochte der stolze Franzose nicht nochmals folgen. Der fürstlich entlöhnte Abstecher ins fussballerische Entwicklungsland China war ihm Lebensschule genug. Mit nunmehr 31 Jahren will er irgendwo leben, wo die Lebensqualität hoch ist und er die Sprache versteht. Genau das hat er in Bern gefunden, auch wenn er noch kaum Deutsch spricht: «Mir gefällt es ausgezeichnet. Die Leute sind freundlich und zurückhaltend.» Und was auch nicht ganz unwichtig ist: Er hat Hobbymusiker gefunden, die mit ihm und seinem Cousin Ludovic jammen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/18637970
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 7. März 2015, 01:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.03.2015  Zitat: YB-Hoarau steigt zu den Millionären auf
Das sind die Top-Verdiener der Liga!
Mit seinem Rücktritt verzichtet Marco Streller freiwillig auf viel Geld. Der nächste Topverdiener ist aber bereits gefunden.
Die Lohnspirale im Schweizer Fussball dreht sich weiter. Der starke Franken ist eine gefragte Währung. Das zeigt auch das Beispiel von YB-Stürmer Guillaume Hoarau. Die Farbe seines gelben Trikots hat jetzt eine neue Bedeutung. Der umworbene Hoarau wird vergoldet!
Der französische Nationalspieler hat sich innert Kürze in die Herzen der Berner und zu einem neuen Vertrag geballert. Und was für einer! Im Idealfall soll der Ex-PSG-Star jährlich bis zu 1,3 Millionen Franken kassieren. Damit steigt Hoarau zu den Topverdienern in der Super League auf!
Und die meisten von ihnen kicken, logisch, für den FC Basel. Der Ligakrösus glänzt jedes Jahr mit neuen Rekordzahlen. 105 Millionen setzte er im letzten Jahr um. Dafür gingen aber allein 64 Millionen für den ordentlichen Betrieb drauf. 12 Millionen mehr als 2013.
Ein Grossteil davon fliesst ins Luxus-Kader. Klar, dass so auch Neuzugänge wie Toptorjäger Shkelzen Gashi oder Yoichiro Kakitani mit Topverträgen ans Rheinknie gelotst werden können. Und auch ein umworbenes Supertalent wie Breel Embolo wird nicht nur mit guten Zukunftsperspektiven gehalten werden können.
Allerdings ist der FCB dafür bekannt, dass er keine astronomischen Grundgehälter wie andere Topvereine in Europa zahlt. Die Verträge sind stark erfolgsabhängig. Das lukrative an einem Vertrag mit dem FCB: die Chance auf die fette Champions-League-Prämie! Allein mit dieser Prämie kann ein FCB-Star so viel verdienen wie die Kollegen in Luzern oder Thun in einem Jahr.
Damit katapultieren sich FCB-Leader wie Marco Streller, Fabian Frei oder Matias Delgado an die Spitze der Topverdiener-Rangliste.
Während Streller mit seinem Rücktritt also freiwillig auf viel Geld verzichtet, ist mit YB-Stürmer Hoarau der nächste Topverdiener bereits gefunden.
Ansonsten werden in der restlichen Liga vergleichsweise kleinere Brötchen gebacken.
Mit einer grossen Ausnahme: Yassine Chikhaoui! Der tunesische Künstler ist das präsidiale Spielzeug der Familie Canepa. Ein teures Spielzeug! Anders als bei den FCB-Stars soll bei ihm vor allem das Grundgehalt sehr hoch sein. Und im Erfolgsfall kann sich der FCZ-Magier locker in die Top 3 der Topverdiener zaubern.
In Bereiche, in die es bei GC, St. Gallen und Luzern keiner schafft. Bei Thun, Aarau und Vaduz schon gar nicht. Denn den Lohn von Aaraus Moreno Costanzo zahlt immer noch YB. http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-h ... 46253.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. März 2015, 10:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.03.2015  Zitat: Hoarau in allerbester Gesellschaft
Guillaume Hoarau erobert Bern im Sturm und ist der kompletteste YB-Angreifer der Neuzeit. Marco Wölfli, Goalie der Young Boys, vergleicht die besten Stürmer der letzten Jahre.
Guillaume Hoarau macht YB glücklich, in den Medien und im Internet kursieren viele Begriffe dafür, um den Hoarau-Hype in Worte zu kleiden. Air France beispielsweise oder Air Hoarau, was auf die grossartigen Kopfballqualitäten des Franzosen abzielt.
«Er ist fantastisch», sagt Uli Forte, der sich als erster Fan seines besten Fussballers outet. «Hoarau ist ein ausgezeichneter Stürmer, ein toller Mannschaftsspieler und ein Supertyp, der das Team führt», lobt der YB-Trainer, um salbungsvoll zu erklären: «Ganz Bern freut sich, bleibt er bei YB.»
Wie ein Marketingtraum
Noch ist nicht ganz Bern im Stade de Suisse an den Hoarau-Festspielen dabei, nicht einmal 15'000 Zuschauer weilten am Sonntag beim 3:2-Sieg gegen Sion in der Arena. Wenn Hoarau so weitermacht, dürften die Ränge aber bald besser besetzt sein.
Guillaume Hoarau ist ein Publikumsliebling, wie ihn die beste Marketingabteilung kaum erfinden könnte. Er ist: stark und gross, ein Gigant auf dem Rasen und ein Model neben dem Rasen (nicht nur wegen seiner stylischen Kleidung), er ist locker und spontan, singt und musiziert und verehrt Bob Marley. Dieser Franzose mit Wurzeln auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean verzückt und verzaubert Fussballbern und lässt die überforderten Gegenspieler teilweise wie Schulbuben aussehen.
Eine Art Streller von YB
Vergleiche mit früheren Spielern sind immer schwierig, aber eines lässt sich behaupten: Guillaume Hoarau ist der kompletteste und wohl beste YB-Angreifer der Neuzeit – und ganz sicher seit Bezug des Stade de Suisse 2005.
Einer, der das vielleicht am kompetentesten beurteilen kann, ist Torhüter Marco Wölfli, seit 2003 fix im YB-Kader. Der 32-Jährige sagt, er sei begeistert von Hoarau, weil dieser nicht nur auf dem Rasen überragend sei, sondern auch erfahren und klug und mit seiner Art ein echter Leader.
«Er hat grossen Charakter», sagt Wölfli, «und das macht ihn so speziell.» Der langjährige YB-Captain geht in seiner Lobesrede so weit, dass er findet, Hoarau sei eine Art «Streller für uns». Marco Streller, Basels Spielführer, ist in vielerlei Hinsicht ein ähnlicher Typ wie Hoarau – und hat mit dem FCB zahlreiche Titel geholt.
Doumbias Torschnitt besser
Ein Ranking ausgewählter Angreifer, mit denen Wölfli bei YB zusammengespielt hat, sieht erwartungsgemäss ein Quartett über den anderen stehen (siehe Tabelle in der Bildstrecke). Seydou Doumbia, die ivorische Sprintrakete, weist dabei den besten Torschnitt aus, aber dann folgt bereits Hoarau, der in 24 Pflichtspielen 15 Treffer erzielt hat.
Sein Einfluss auf die Young Boys ist vermutlich grösser als jener von Doumbia war, weil der fröhliche Afrikaner nicht als Wortführer auffiel und vor allem mit Toren und Dribblings brillierte. «Doumbia war aber auch wichtig fürs Team, weil er immer gut gelaunt war und sich mit allen verstand», sagt Wölfli.
Bobadillas Undiszipliniertheit
Raúl Bobadilla, die Nummer 3 in der Rangliste, verliess Bern derweil im Unfrieden, er leistete sich auf und neben dem Rasen eine grosse Menge Undiszipliniertheiten. Seine Unbeherrschtheit stand dem Argentinier oft im Weg, beim Bundesligisten Augsburg ist er jetzt wieder dabei, die unbestrittene Klasse nachzuweisen.
«Bobadilla war ein Topstürmer mit Torinstinkt», sagt Wölfli, der sich nicht entscheiden kann, wer die Nummer 1 unter den YB-Angreifern ist. «Es ist nicht einfach, weil Hoarau, Doumbia, Bobadilla und Chpauisat extrem unterschiedliche Fussballer sind. Jeder hat andere Qualitäten, die ihn besonders stark machen.»
Auf die Frage, gegen wen er im Training am meisten Treffer kassiert habe, antwortet Wölfli lachend: «Sie haben gegen mich eben nie getroffen und sich die Tore für den Match aufgespart.»
Hoaraus grosses Plus
Und so darf jeder für sich entscheiden, wie seine Rangliste der besten YB-Stürmer der letzten Jahre aussieht. Akteure wie Senad Lulic und Hakan Yakin, der Torschützenkönig wurde, sind nicht berücksichtigt, weil sie im offensiven Mittelfeld spielten.
«Hoarau ist vor allem deshalb so wertvoll, weil er sowohl ein spielstarker Stürmer ist als auch einer, den man mit hohen Bällen anspielen kann. Er ist für die Gegenspieler sehr schwierig auszurechnen», sagt Wölfli. Die Young Boys hätten selten einen derart kopfballstarken Akteur gehabt, das sei ein gewaltiges Plus.
Und ein guter Angreifer sei einer, sagt Wölfli, der aus dem Nichts Tore erzielen könne. «So wie das auch Doumbia, Chapuisat und Bobadilla taten.» Mit Hoarau sei zudem jeder Eckball und jeder Freistoss für den Gegner ein Problem. «Und sein Innenristschuss ist sensationell, weil er präzis und stark ist. Hoarau ist so ruhig im Abschluss, wie ich es in meiner Karriere nur bei Chapuisat gesehen habe.»
Mix als Weltklasse
Stéphane Chapuisat, heute YB-Chefscout, ist offiziell der beste Schweizer Fussballer der Geschichte (gewählt vom Schweizerischen und Europäischen Fussballverband). Der smarte Stürmer stand gegen Ende seiner glanzvollen Karriere in YB-Diensten und überzeugte, erreichte aber nicht mehr jenes Weltklasseniveau, welches er Jahre zuvor bei Dortmund offenbart hatte.
Ganz bestimmt ein weltweit umschwärmter Angreifer wäre einer, der die Qualitäten der vier stärksten YB-Stürmer der letzten 15 Jahre vereint: Doumbias Schnelligkeit, Chapuisats Schlitzohrigkeit, Bobadillas Schussgewalt und Hoaraus Kopfballstärke. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24770575
_________________ For Ever
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