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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:40 
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Der Bund, 09.11.2009

«An einem guten Tag halte ich diesen Ball»

Der YB-Goalie äussert sich zu den drei Gegentoren und der fehlenden Abstimmung bei den Freistössen von Sion.

Marco Wölfli, drei Gegentore auf drei sogenannt stehende Bälle. Was war mit der YB-Abwehr los?

Es ist offensichtlich, dass wir Abstimmungsprobleme hatten, aber das betrifft nicht nur die Abwehr. Wir standen zu wenig konsequent, es ist sehr ärgerlich, wenn man drei Tore auf praktisch dieselbe Weise erhält.

Ist der Grund das Fehlen von Abwehrchef Dudar?

Uns fehlten mit Dudar, Hochstrasser und Regazzoni drei wichtige Spieler. Aber das als Grund für die Niederlage vorzuschieben, geht nicht. Dudar kann auch nur einen Mann decken. Bei diesen Freistössen muss jeder aufmerksam sein und die Situation blitzschnell erfassen. Das war in Sion nicht der Fall.

Beim dritten Gegentor sahen Sie auch nicht besonders gut aus.

Ich sah den Ball nicht, drei, vier Spieler sprangen mir durch die Sicht. Aber klar: An einem guten Tag halte ich diesen Ball, vielleicht wäre er mir auch an das Bein gesprungen. Aber heute fehlte auch das Glück. Doch es war nicht nur das mangelnde Glück. Beim ersten Gegentor konnte ich den ersten Kopfball noch abwehren, aber auch beim Abpraller war mit Adeshina zuerst ein Gegner am Ball.

Vier Spiele, vier Punkte ist die jüngste Bilanz. Wird YB nervös?

Diese Frage wird mir nach jeder Niederlage gestellt. Wir hatten einen super Saisonstart, aber es war klar, dass wir nicht jedes Spiel gewinnen würden. Wir vergaben während der ersten Halbzeit drei, vier gute Chancen. Auf einem solch schweren Boden ist es besonders wichtig, dass man nicht stets einem Rückstand nachlaufen muss, weil das enorm viel Substanz kostet. Sion hat uns mit seiner aggressiven Spielweise den Schneid abgekauft. Und je länger das Spiel dauerte, desto selbstbewusster spielte der Gegner, weil wir unsere Möglichkeiten nicht nutzten.

Beim 0:2 kamen Sie nicht von der Torlinie weg, weil Sie ausglitten. Hatten die YB-Spieler die falschen Stollen aufgeschraubt?

Längere Stollen als ich montiert habe, sind gar nicht zugelassen. Der Boden im Strafraum war schwierig, aber auch für den Gegner. Das darf für uns keine Ausrede sein.

Wenn Basel gegen Xamax siegt, schmilzt der Vorsprung auf Basel von einst 13 Punkten auf noch 4 zusammen.

Die Saison dauert noch lange, wir müssen schauen, dass wir auf diese Niederlage reagieren können. Nach der Länderspielpause haben wir zuerst das Cupspiel in Neuenburg, danach folgen die beiden Heimspiele gegen Basel und Xamax. Es kann noch viel passieren bis zur Winterpause.

http://www.derbund.ch/bern/An-einem-guten-Tag-halte-ich-diesen-Ball/story/12031049

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 9. November 2009, 15:43 
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Der Bund, 09.11.2009

«Wir wollen uns nicht auf die Verfolger fixieren»

YB-Goalie Marco Wölfli beschönigt nach der 1:3-Niederlage in Sion nichts und nimmt die Schuld auch auf sich.

Sion erzielte gegen YB alle Tore nach Freistössen. Wie ist diese Schwäche zu erklären?
Marco Wölfli: Das ist in der Tat sehr ärgerlich. Es kann aber passieren, dass die Zuordnung kurzfristig nicht stimmt. Dreimal in einem Spiel darf das jedoch nicht vorkommen.

Wie schwer wog die Absenz des gesperrten Abwehrchefs Emiliano Dudar?
Natürlich gibt Dudar unserer Abwehr Sicherheit und Ruhe. Das allein erklärt die schwache Leistung in Sion aber noch nicht. Mit Alberto Regazzoni und Xavier Hochstrasser haben auch andere gute Spieler gefehlt. Auch sie mussten ersetzt werden. Wir haben ein breites Kader und sollten Ausfälle aber eigentlich kompensieren können.

Was geschah beim dritten Freistoss, der direkt in Ihrem Tor landete?
Mindestens vier Spieler haben mir die Sicht verdeckt. Es war schwierig, überhaupt an den Ball zu kommen. An einem guten Tag kann ich den Ball vielleicht entschärfen. Dieses Mal ist es mir nicht gelungen.

Mit einem Sieg heute gegen Xamax kann der FC Basel bis auf vier Punkte zu YB aufschliessen. Tut die Niederlage in Sion deshalb besonders weh?
Wir wollen uns nicht auf die Verfolger fixieren, sondern auf unser Spiel. Dass unser Vorsprung nach Niederlagen schmilzt, ist ja klar.

Ist die Leaderposition manchmal auch unangenehm?
Nein, es ist noch immer schön, zuoberst zu stehen. Das mal ein Hänger kommt, war absehbar. Wichtig ist nun, wie wir darauf reagieren. Wir wollen deshalb nicht immer auf die Tabelle schielen und die nächste Antwort im Cup gegen Xamax geben.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wir-wollen-uns-nicht-auf-die-Verfolger-fixieren/story/23041917

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Samstag 14. November 2009, 13:15 
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ER ISCH EIFACH DR GEILST & DR BEST GOALI. :clap:

ER CHA AUES. :D

WÖLFLI # 1 :geilesiech:

:hoppyb:

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..........??^^


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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. November 2009, 12:07 
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Blick, 27.11.2009

«Bin froh, dass Frei am Sonntag gesperrt ist»

BERN - Schadenfreude ist bekanntlich die schönste Freude. So sind auch die YB-Spieler nicht unglücklich, dass FCB-Stürmer Alex Frei am Sonntag nicht dabei ist.

Die vierte Gelbe-Karte! FCB-Star Alex Frei sitzt während dem Knüller gegen YB seine Sperre ab. Darüber sind seine Gegenspieler nicht unglücklich.

Zum Beispiel YB-Goalie Marco Wölfli: «Ich freue mich natürlich. Er ist ein super Stürmer und immer für ein Goal gut.»

Diesen Worten schliesst sich auch Stürmer Marco Schneuwly an: «Die Sperre von Frei hilft uns sicher.»

Und David Degen, der Basler in Berner-Diensten, meint dazu: «Ich bin froh. Frei, Huggel und Streller sind die Leader beim FCB. Jetzt ist einer nicht dabei. Vielleicht ist das ein gutes Zeichen.» (nw)

Ausgangslage

Noch führt YB in der Rangliste mit vier Punkten vor dem FC Basel. Am Sonntag kommt es im ausverkauften Stade de Suisse Wankdorf zum Spitzenkampf (13.30 Uhr, Live-Ticker auf Blick.ch). In der letzten Runde vor der Winterpause empfängt YB zuhause dann Xamax, der FCB die AC Bellinzona. Ein Leaderwechsel wäre also noch vor der grossen Pause möglich. Vorausgesetzt, Basel gewinnt in Bern und YB patzt auch noch gegen Xamax. Für Spannung ist gesorgt.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/bin-froh-dass-frei-gesperrt-ist-134361

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 17:02 
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Der Bund, 30.11.2009

Marco Wölfli: «Der Start mit dem frühen Tor war perfekt»

«Der Bund»: Marco Wölfli, YB hat von der ersten Sekunde enorm aufs Gas gedrückt. Hat der Trainer die Order herausgegeben, gleich von 0 auf 100 zu beschleunigen?
Marco Wölfli: Vladimir Petkovic hat verlangt, dass wir den FCB sofort unter Druck setzen. Dass wir gleich mit derart viel Tempo und Elan loslegen würden, hat mich ehrlich gesagt auch ziemlich überrascht.

Die Achtung-fertig-los-Taktik ist voll aufgegangen. Nach etwas mehr als zwei Minuten erzielten Sie bereits das erste Tor.
Der Start mit dem frühen Tor war perfekt. Mit dem 1:0 haben wir dem FCB etwas den Mumm abgekauft.

War das wirklich so? Basel hat sich vom Gegentor rasch erholt und hatte in der ersten Halbzeit einige sehr gute Möglichkeiten. Sie verhinderten mindestens zweimal ein Gegentor.
Wann? (Lacht) Ich erinnere mich an zwei Kopfbälle, bei denen ich mich strecken muss. Und dann gab es die Situation, als Stocker aus wenigen Metern schoss und ich mit einem Fussreflex in Corner retten konnte. Bei dieser Abwehr war auch etwas Glück dabei.

Das war eine Schlüsselparade. Ist der Schuss drin, heisst es nur noch 2:1 für YB.
Es gibt immer viele «wenn dann wäre»-Situationen. Ich habe meinen Beitrag geleistet zu einem wichtigen Sieg, und damit hat es sich für mich.

YB entwickelt langsam einen Penalty-Komplex. Nach Seydou Doumbia gegen Zürich scheiterte heute Sonntag Gilles Yapi vom Elfmeterpunkt. Wann nimmt Marco Wölfli Anlauf?
Irgendwann am Ende meiner Karriere. Sie müssen also noch ein bisschen warten.

Diesmal war YB der Nervenbelastung gewachsen in einem «Finalspiel». Das muss eine Genugtuung für Sie und Ihre Teamkollegen sein.
Die Medien schreiben immer, wir könnten die wirklich wichtigen Partien nicht gewinnen. Dabei haben wir dieses Jahr bis auf den Qualifikationsmatch für die Europa League zu Hause gegen Bilbao alle sogenannten‚Big Games’ für uns entschieden.

Wie schätzen Sie die heutige Leistung der Mannschaft ein?
Offensiv war es vor allem in Halbzeit eins eines unserer besten Spiele. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann dass wir es in Hälfte zwei verpasst haben, das 3:0 zu schiessen.

Nach dem gewonnenen Spitzenkampf weist YB wieder sieben Punkte Vorsprung auf den schärfsten Konkurrenten Basel auf. Ist kurz vor der Winterpause möglicherweise schon eine Vorentscheidung gefallen im Titelrennen?
Keinesfalls. Es sind immer noch 19 Runden zu spielen. Wichtig ist jetzt, dass wir auf dem Boden der Realität bleiben.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Marco-Woelfli-Der-Start-mit-dem-fruehen-Tor-war-perfekt/story/25497656

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 30. November 2009, 17:13 
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Berner Zeitung, 30.11.2009

«Dafür stehe ich im Tor»

Für Marco Wölfli gründet der souveräne Sieg auf dem Blitzstart und der Cleverness. Der YB-Captain schwärmt von der Euphorie. Marco Wölfli, heute waren Sie nicht zu bezwingen.

Was lief in diesem Spiel anders als beispielsweise in Sion, als Sie auch einen einigermassen haltbaren Ball passieren liessen?

Marco Wölfli: Unsere Abwehrleistung heute ist natürlich nicht mit jener in Sion zu vergleichen. Heute spielten wir wirklich stark, vorne noch besser als hinten. Meinen Beitrag dazu habe ich geleistet, das freut mich. Aber schliesslich ist das mein Job, dafür stehe ich im Tor.

Auf Ihren Torhüter konnte sich die YB-Abwehr heute verlassen. Wie beurteilen Sie die Defensive?

In der ersten halben Stunde hatten wir nicht allzu viel zu tun. Dass die Basler dann in der zweiten Halbzeit sehr druckvoll spielen würden, war nach dem 2:0 klar. Und auch heute hatten sie ihre besten Chancen bei Standardsituationen, da beanspruchten wir ein, zwei Mal auch das Glück des Tüchtigen.

Hätten Sie vom FC Basel insgesamt mehr Gegenwehr erwartet?

In der ersten Halbzeit waren wir schlicht zu stark. Einen solchen Start habe ich mit YB noch nie erwischt, wir haben losgelegt wie eine Rakete (schmunzelt). Das bringt einem sofort Respekt, Basel spielte danach verhalten und kam lange nicht ins Spiel.

Einziger Klecks im YB-Zeugnis war heute der verschossene Penalty. Werden bald Sie einen Elfmeter schiessen?

Irgendwann vielleicht schon, am Ende meiner Karriere (lacht). Nein, ich denke, moralisch war unsere Reaktion auf diesen Fehlschuss extrem gut, wir haben nur zehn Minuten später das 2:0 erzielt. Aber in derart wichtigen Spielen sollte man sich solche Chancen eigentlich schon nicht entgehen lassen.

War dieser Sieg im ausverkauften Stadion gegen Basel jetzt der Big Point, der YB auch schon oft verspielt hatte?

Dass wir in wichtigen Partien immer schwach spielen, stimmt nicht, das wurde von den Medien so zurechtgebogen. Sicher haben wir heute dem Publikum etwas geboten. Wir bekamen aber etwas zurück, die Unterstützung war toll und half uns nach dem 2:0, nicht lockerzulassen.

Und dieses Publikum sorgt jetzt in Bern für eine lange nicht mehr gesehene Fussballeuphorie, sogar zur Winterzeit.

Das ist eine geniale Situation. Mit jedem Sieg steigt die Euphorie bei uns uns den Fans noch ein bisschen. Von mir aus kann es noch lange so weitergehen, auch nach der Winterpause.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussball/Freude-und-Schmerzen-bei-YB/story/18321446

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Dienstag 1. Dezember 2009, 12:46 
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Blick, 01.12.2009

Nur Manuela packt er lieber als Bälle

Die Lebensversicherung von YB steht zwischen den Pfosten. Marco Wölfli ist der grosse Rückhalt der Berner.

Am Sonntagnachmittag hält Marco Wölfli (27) für YB den Wintermeistertitel fest. Mit vier Big Saves und zahlreichen Paraden bringt der Torhüter die Basler Stürmer beinahe zur Verzweiflung. «Es war auch etwas Glück dabei», sagt Wölfli und nimmt sich damit aus dem Scheinwerferlicht. Typisch. Der gradlinige Typ aus Grenchen überzeugt lieber mit gossen Taten statt mit grossen Worten.

Kritiker behaupteten, die Young Boys können keine grossen Spiel gewinnen. Wölfli zu BLICK: «Das war bei uns nie ein Thema und wurde aufgebauscht. Wenn wir nicht auch vorher wichtige Spiele gewonnen hätten, wären wir kein Spitzenteam.» Und ohne seinen Torhüter wäre es YB wohl auch nicht.

Der YB-Goalie hat einen eigenwilligen Stil, bleibt länger auf den Beinen als seine Berufskollegen, sprintet auch mal in eine Ecke, statt zu hechten. YB-Goalietrainer Peter Kobel (40) – selbst einmal ein Spitzengoalie – ist Wölflis Mentor und seine Vertrauensperson. «Eine spezielle Konstellation. Jetzt ist er mein Trainer, als ich bei Thun spielte, waren wir Konkurrenten. Doch das war die Grundlage für das gute Verhältnis, das wir heute haben», sagt Wölfli. «Doch das Wichtigste in der Super League ist die mentale Stärke.»

Seit fünf Jahren hat Wölfli einen Mentaltrainer

Seit mehr als fünf Jahren arbeitet der Keeper mit Mentaltrainer Jörg Wetzel zusammen. «Früher hatte ich die Tendenz, mich zu viel zu bewegen, immer noch mehr zu wollen. Heute weiss ich, dass weniger oft mehr ist.»

Neben dem Talent ist der eiserne Wille sein grösstes Kapital. Die Kraft und die Ruhe holt sich Wölfli bei seiner Freundin Manuela (26), mit der er zusammen in der Region Bern lebt.

Und natürlich bei der Familie in Grenchen. Mama Girolama stammt aus Sizilien und «macht die beste Lasagne der Welt. Ich könnte jeden Tag davon essen», sagt Wölfli zu BLICK. Der Goalie mit den Gardemassen (1 Meter 86 gross, 88 Kilo schwer) hat auch den italienischen Pass. «Die perfekte Mischung. Vom Vater habe ich die Ruhe und die Kraft, von der Mutter das Temperament.»

In einem Probetraining wird Wölfli von der Berner Goalie-Legende Walter Eich (heute 84) entdeckt und kommt nach Bern. Eich stand bei der einmaligen Serie mit vier Meistertiteln in Folge zwischen 1957 und 1960 im Tor von YB.

Eich sei ein wichtiger Mensch in seiner Fussball-Karriere, sagt Wölfli. Ein bis zwei Mal pro Jahr geht das gesamte Goalieteam von YB mit Eich essen. Das nächste Mal am Donnerstag. «Bei meinem 200. Spiel hat Eich mir den Blumenstrauss übergeben. Das hat mich sehr gefreut.»

Wölfli nimmt es Schritt für Schritt

Wölfli hat keine Blitzkarriere hinter sich. Nimmt Schritt für Schritt. Er wird von YB zwischenzeitlich nach Thun ausgeliehen und kommt dann gestärkt nach Bern zurück. Mit Bettoni hat Wölfli einen gleichberechtigten Konkurrenten. Er setzt sich durch. Heute ist er die unbestrittene Nummer eins bei Gelb-Schwarz. Sein Vertrag läuft bis 2012. Und er hat sich in der Nati hinter Benaglio als Nummer zwei etabliert. Die WM kann kommen.

In der Vorrunde der laufenden Saison steigert sich Wölfli zum grossen Rückhalt der Berner. Doumbia und Co. sorgen für die Tore auf der Habenseite. Doch die Punkte fährt oft Wölfli mit seiner Arbeit auf der Sollseite ein.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/nur-manuela-packt-er-lieber-als-baelle-134711

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Montag 7. Dezember 2009, 16:53 
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Blick, 07.12.2009

YB-Wölfli: «Varela ist ein Arschlecker»

BERN - Potz Donnerwetter! Nach dem Spiel YB-Xamax gehen Marco Wölfli und Carlos Varela verbal aufeinander los.

Was ist denn da los? YB hat gerade gegen Xamax gewonnen, ist Wintermeister. Die Neuenburger überwintern auf dem guten 4. Platz. Alles paletti also? Weit gefehlt!

In der sogenannten Mixed-Zone, dort wo die Spieler nach der Partie Interviews geben, kommt es zum Eklat zwischen YB-Torhüter Marco Wölfli und Xamax-Stürmer Carlos Varela.

Wölfli sagt zu einem Reporter von Radio BE1: «Varela ist ein Arschlecker. Nach aussen gibt er sich als Lamm und nachher lügt er dir ins Gesicht.»

Der Hintergund: Die YB-Fans haben Carlos Varela nach dem Spiel mit Gesängen verabschiedet. Varela spielte vier Jahre für die Berner. YB-Sportchef Alain Baumann schenkt ihm ein Dress.

Ob es etwas Spezielles gewesen sei, gegen Varela zu spielen, wird also Wölfli gefragt. Die Antwort: «Es ist immer dasselbe mit ihm. Die Fans sind auf ihn reingefallen. Sie sehen ihn auf dem Feld. Was Varela in der Kabine rauslässt, ist etwas ganz anderes.»

Varela kontert: «Wölfli sucht immer nach Ausreden. Als YB bei uns 0:3 verlor, hat er Ausreden gesucht. Das war peinlich. Er kann Niederlagen nicht akzeptieren. YB kann Meister werden, obwohl sie keinen Meister-Goalie haben.»

Wölfli gegen Varela: Die späte Abrechnung. Nächsten Frühling kommt es zu zwei weiteren Spielen zwischen YB und Xamax. Die beiden haben die Rückrunde schon jetzt lanciert.

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/yb-woelfli-varela-ist-ein-arschlecker-135171

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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Dezember 2009, 10:32 
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Zitat:
YB-Wölfli: «Varela ist ein Arschlecker»


rächt hesch marco!!! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: (1) Marco Wölfli
 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. Februar 2010, 10:08 
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Blick, 09.02.2010

«Wir haben nur ein Spiel verloren»

Nach dem Fehlstart in Basel analysiert YB die Pleite. Für Captain Marco Wölfli gibt es keinen Grund zur Beunruhigung.

BLICK: Hat YB die Schlappe in Basel schon verarbeitet?
Marco Wölfli: Klar sind wir enttäuscht. Wir wollten mehr. Jetzt müssen wir das Spiel analysieren und aus den Fehlern bei den Gegentoren lernen.

Und davon gab es viele. YB wurde zum Schluss von Basel vorgeführt.
Der Sieg von Basel fiel zu hoch aus. Mich ärgern die drei Gegentore in der Schlussphase. Dieses 0:4 wäre nicht nötig gewesen.

Warum konnte die Mannschaft denn nach dem 0:1 nicht entgegenhalten?
Wir hielten lange mit. Ich glaube nicht, dass wir so schlecht gespielt haben. Nach dem Tor war Basel dann nicht mehr zu bremsen. Die hatten richtig Schub.

Waren Sie denn ungenügend auf den starken FCB vorbereitet?
Nein. Uns war klar, dass es ein hartes Spiel werden würde. Wir konnten ja nicht davon ausgehen, dass uns Basel die Punkte schenken will (lacht).

Sie haben den Humor noch nicht verloren ...
Nein, warum auch? Wir sind ja nicht in einer schlechten Phase, wir haben nur ein Spiel verloren. Und schon am Wochenende gegen Luzern können wir diese Niederlage wieder gutmachen.

YB verliert die wichtigen Spiele. ­Warum?
Das stimmt so nicht. Vor dem letzten Spiel gegen Basel hatten wir auch nur noch vier Punkte Vorsprung. Und es war auch ein sogenanntes 6-Punkte-Spiel. Wir haben gewonnen. Das sehe ich nicht so dramatisch. Wir werden sicher reagieren.

Was macht Sie da so sicher?
Das ist unser Charakter. Wir nehmen Spiel um Spiel. In der Vorrunde schrieben uns die Medien nach der Niederlage in Sion auch ab. Wir haben reagiert und im nächsten Spiel Basel geschlagen.

VR-Präsident Oertig sagte vor der Rückrunde, dass Ziel sei endlich ein Titel und die Champions League. Bringen solche Aus­sagen zusätzlichen Druck?
Nein. Das ist eher ein Ansporn. Natürlich spüren wir den Druck in der ganzen Region. Druck ist das Zeichen, dass wir in einer ambitionierten Mannschaft spielen. Das macht es ja interessant. Ist doch gut, dass Herr Oertig Ambitionen hat. Die haben wir auch!

http://www.blick.ch/sport/fussball/superleague/wir-haben-nur-ein-spiel-verloren-139850

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