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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Mai 2008, 16:47 
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«Die Woche» • Interview mit Hakan Yakin

Die letzten Ausgabe von «Die Woche» vor der Sommerpause bietet den YB-Fans ein Interview mit Hakan Yakin. Der YB-Captain und Torschützenkönig (24 Treffer) spricht über die abgelaufene Saison 2007/08, über die bevorstehende Europameisterschaft und über seine Zukunftspläne.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Montag 19. Mai 2008, 11:22 
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Hakan Yakin ist der Spieler des Jahres

Als Abschluss der Fussballsaison 2007/08 wurde die «Nacht des Schweizer Fussballs» durchgeführt. Die Besten des Schweizer Fussballs konnten ihre Ehrungen in Empfang nehmen.

Die Publikumswahl für den besten Spieler auf Schweizer Fussballplätzen entschied YB-Regisseur Hakan Yakin (31) zum zweiten Mal nach 2003 zu seinen Gunsten. Der 64-fache Schweizer Internationale führte sowohl das Torschützen- (24) wie auch das Assistsklassement der Axpo Super League an und liess Raul Bobadilla (GC), Franco Costanzo (FC Basel) und Thomas Häberli (BSC Young Boys) hinter sich.


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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 11. Juni 2008, 14:26 
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NZZ, 11.06.2008

Der Widerspruch in Person Yakin ist vom Ersatzspieler zum Hoffnungsträger vieler Schweizer geworden

Vor dem zweiten Spiel der Schweizer ist ein Türke in aller Munde. Kunststück, wenn der Gegner die Türkei ist – doch gemeint ist ein Spieler mit Schweizer Pass: Hakan Yakin, im 32. Lebensjahr schon, älter und reifer geworden, aber irgendwie auch jung geblieben, zumindest äusserlich, wozu wohl auch die kürzer gewordenen Haare beitragen. Anfang Mai sagte Yakin in der «Berner Zeitung», lange Haare seien wieder Mode – wenige Wochen später aber liess er sein Fell stutzen, als wolle er, den viele für einen arroganten Modegockel halten, unbedingt out sein.

Die Vita Yakins liefert die Widersprüche fast frei Haus – egal, ob es um Erscheinungsbild, Charakter oder Lieblingsposition geht. Daran trägt er freilich nicht die Alleinschuld – Feinde («Der arrogante Yakin!»), Medien («Der Modegockel Yakin!») oder gar Trainer bauen an der Pyramide der Paradoxa eifrig mit. Eine alte Platte, aber unvergessen, wie ihm der Nationaltrainer Köbi Kuhn zuerst das Aufgebot für die WM 2006 verweigerte mit dem Hinweis auf «spezielle Charaktereigenschaften» – ehe einige Tage später die Nachnominierung folgte. Bis dato ist ungeklärt, wie Kuhn den Charakter Yakins innert Wochen wieder schätzen lernte; ebenso schleierhaft, weil kommunikativ ausgesessen ist bis heute, weshalb Kuhn damals ausgerechnet diesen Spieler fallenliess, den er einst während Jahren pfleglich behütet hatte.
Enttäuschte ÜberzeugungUnd nun, von heute auf morgen, wegen des Ausfalls Alex Freis, rückt Yakin wieder in die Rolle des Hoffnungsträgers, die er im Nationalteam mindestens bis zur enttäuschend verlaufenen EM 2004 bekleidet hatte. Die Fussballschweiz setzt gleichsam voraus, für Frei rücke nun Yakin in die Startformation – denn man denkt, Kuhn bleibe ohne Frei gar nichts anderes übrig, als Yakins offensive Qualitäten zu nutzen; Yakins Kreativität; Yakins Routine; vielleicht sogar Yakins Charakter. Die zurückeroberte Hauptrolle mag nicht erstaunen eingedenk eines NZZ-Interviews mit Yakin Mitte Mai, in dem er von einem Gespräch mit Kuhn erzählte und der Überzeugung Ausdruck gab, der Nationalcoach setze auf ihn – doch es folgten die Tests gegen die Slowakei und Liechtenstein, Yakin kam einmal 10, einmal 31 Minuten zum Einsatz, und voilà, da war er, der nächste Widerspruch, von Kuhn und Yakin koproduziert.
Doch plötzlich blickt man über Ungereimtes hinweg; plötzlich wird ein Ersatzspieler zum Hoffnungsträger, weil der Ersatzspieler zweifellos begabt ist – und das Land Halt braucht in der Furcht vor dem Aus. Doch wird in der Not nicht gar viel in Yakins Begabung projiziert? Warum sollte heute rettend sein, was weder an der EM 2004 noch an der WM 2006 herausragend war? Oder ist Yakin 2008 wirklich so viel stärker? Warum führte er YB denn nicht zum Meistertitel? Vielleicht kennt Christian Gross, Basels Titelsammler und Yakins grosser Förderer, die Antwort. Gross, der Schelm, sagte just vor der «Finalissima» Basel - YB, er wisse, dass Yakin ein grosses Ziel habe – «das Spiel gegen die Türkei». Alles klar.

«Aber nie sehr glücklich»Alles klar? Auch bei Kuhn? Oder findet der Nationaltrainer wieder Gründe, die gegen Yakin sprechen? Kuhn nimmt vor dem Spiel – wie immer – keine Stellung zur Startformation. Den Yakin-Fans ist dies einerlei. Sie gehen munter davon aus, dass Kuhn auf Yakin setzt, weil er doch auf Yakin setzen muss – also rätseln sie nur noch, wo er denn spielen werde. Wird das Mittelfeld von vier auf fünf Spieler erweitert und Yakin vor dem Duo Inler/Fernandes als Regisseur eingesetzt? Oder soll Yakin Frei gleich 1:1 ersetzen und neben Streller als Stürmer spielen? Wohlgemerkt, die Variante, Yakin in den Angriff zu schicken, hat Kuhn schon sorgsam vorgespurt, als er am 28. Mai sagte, Yakin sei doch auch ein «halber» Stürmer – weil ihm schlicht Argumente fehlten, weshalb er den «ganzen» Stürmer Thomas Häberli nachnominiert, später aber nach Hause geschickt hatte.
Allein – fühlt sich Yakin denn wohl im Sturm, wo er als Jungprofi meist spielte? Als er 2002, in der Karriereblüte, im Rhombus hinter den Sturmduos Rossi/Gimenez (im FC Basel) oder Chapuisat/Frei (im Nationalteam) spielte, sagte Yakin dem «Bund»: «Ich war stets Stürmer und dabei glücklich, aber nie sehr glücklich. Nun habe ich die ideale Position gefunden. Ich liebe es, die Angreifer mit Pässen zu füttern und manchmal selber in den Abschluss zu gehen. Doch ich bin nur so gut, wie die Stürmer laufen.»
Vielleicht liegt im letzten Satz die Crux – vielleicht weiss Kuhn, dass alle Optionen, die ihm im Angriff bleiben, nicht derart «gut laufen», um Yakins Passfutter zu fressen. Also erfindet er allenfalls wieder den Stürmer Yakin – und riskiert den nächsten Widerspruch. Geschehe nichts Schlimmeres.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Dienstag 17. Juni 2008, 19:18 
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Beiträge: 29376
espace.ch, 17.06.2008

Sensibel, getrieben und einfach ehrlich

Hakan Yakin steht wieder einmal in den Schlagzeilen. Yakin schoss an der EM alle drei Schweizer Tore, er ist nicht zu Unrecht von Trainer Köbi Kuhn enttäuscht, er könnte YB verlassen, tut es aber nicht, wenn Ottmar Hitzfeld auf ihn setzt.

Die Geschichte ist verrückt, und man muss sie im Detail erklären, um die Person Hakan Yakin und die Zufälligkeiten und Unberechenbarkeiten des Fussballs verstehen zu können. Da erscheint im «SonntagsBlick» ein Inserat mit dem Ausblick auf die Themen der «Schweizer Illustrierten» am Montag. Auf der Titelseite lächelt Yakin, darunter ist der Satz zu lesen: «Kuhn hat mich enttäuscht.»

Am Abend steht Köbi Kuhn im St.-Jakob-Park nach sieben Jahren als Nationaltrainer ein letztes Mal an der Seitenlinie, und Yakin, ausgerechnet Yakin, versüsst mit seinen beiden Toren gegen Portugal des Trainers Abschied. Bei der Auswechslung Yakins kurz vor Spielende umarmen sich Kuhn, der Trainer, und Yakin, der Torschütze, kurz, und später, auf der Ehrenrunde, noch einmal länger.

Kuhns Kommunikation

Gestern, am Tag nach dem ersten Schweizer EM-Sieg, erscheinen die Zitate von Hakan Yakin und Bruder Murat auch im «Blick». Revolutionär sind die Aussagen der Yakins nicht, der YB-Captain äusserte Ähnliches bereits mehrmals in diesen Spalten. «Ich bin ein offener Typ», sagt Yakin am Montag. «Es war mir ein Bedürfnis, mein Herz auszuschütten.» Hakan Yakin ist ein sensibler Mensch, mit Ecken und Kanten, er braucht das Vertrauen und die Zuwendung seines Trainers, dann ist er zu Höchstleistungen fähig. Christian Gross wusste das einst in Basel, Martin Andermatt weiss das jetzt in Bern, und Kuhn sollte das eigentlich ebenfalls wissen. In seinen Planungen aber spielte Yakin trotz einer Traumsaison mit YB bloss eine untergeordnete Rolle. Im April trafen sich Kuhn und Yakin im Stade de Suisse zu einem längeren Gespräch. Yakin verkündete danach: «Kuhn setzt auf mich.» Seither aber sprachen die beiden nie mehr unter vier Augen. Eigentlich ist das unvorstellbar, aber Kuhn kommunizierte stets defensiv und tat sich schwer, unangenehme Dinge zu erklären.

Von Köbi Kuhn enttäuscht

Und so gab Yakin in der Vorbereitung den Reservisten, er überzeugte in den Testspielen, bewies seine Formstärke, Kuhn aber vertraute dem schwachen, angeschlagenen und ob Zuschauerpfiffen genervten Marco Streller. Das war ein Fehler. «Ich bin sehr enttäuscht, wie ich von Kuhn behandelt worden bin», sagt Yakin.

Es verletzten sich der Reihe nach Blaise Nkufo, Alex Frei und Marco Streller, und weil mit Xavier Margairaz auch der einzige Mittelfeldspieler neben Yakin mit Begabungen in der Spielgestaltung verletzt fehlte, wurde Kuhn gewissermassen (zu spät) zu seinem Glück gezwungen. Yakin spielte eine brillante EM, und man fragt sich, was gewesen wäre, wenn Yakin im Eröffnungsspiel hätte anfangen dürfen – und die Schweiz nicht während 90 Minuten praktisch mit einem Spieler weniger agiert hätte, weil Streller wirkungslos und gehemmt war. Man muss den Frust Yakins verstehen. Ob es clever war, diesen über die Öffentlichkeit kundzutun, ist eine andere Geschichte. Yakin ist stets auch getrieben von seiner Familie, seinen Brüdern, die ihn beraten, die mit ihm leiden und die als gebürtige Türken ebenfalls impulsiv reagieren, vor allem, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Am Montag sagt Yakin mehr als einmal: «Eigentlich mag ich Kuhn gut und verstehe ich mich mit ihm. Ich kenne ihn ja schon lange, und er mich auch.» Vermutlich ist Yakin deshalb derart enttäuscht von Kuhn, der ihm zum Beispiel vor der WM charakterliche Defizite vorgeworfen hatte. «Das hat mir weh getan. Und jetzt ordnete ich der Euro alles unter, ich trainierte wie ein Verrückter, stellte mein Leben um, war fit wie noch nie», sagt Yakin.

Unter den fünf EM-Besten

Gesprochen haben Yakin und Kuhn, der ja sagt, er lese während Turnieren keine Zeitungen, am Montag nicht mehr, sie haben sich am Morgen mit einem Händedruck verabschiedet. «Wahrscheinlich weiss Kuhn, dass er einen Fehler gemacht hat», sagt Yakin. Er fliegt heute mit seiner Tochter in die Ferien in die Türkei und darf stolz auf den Karrierehöhepunkt zurückblicken. «Es war wie vor der WM. Niemand sprach vorher von mir, am Ende aber war ich einer der besten Schweizer.»

Yakins überzeugende Leistungen werden in der ausländischen Presse gewürdigt, im deutschen Fachmagazin «Kicker» gehört der 31-Jährige zu den fünf notenbesten EM-Spielern. In der Schweiz tun sich viele schwer mit diesem begnadeten Fussballer, der kein typischer Schweizer ist, unangepasst und rebellisch, lebensfreudig und ehrlich, aber eben auch empfindsam und scheu.

Gespräch mit Hitzfeld

In den nächsten Tagen entscheidet sich die Zukunft Yakins, der bis 2010 bei YB unter Vertrag steht und im Ausland gefragt ist. Am Montag sagt Yakin erstmals: «Es macht keinen Sinn, in Europa zu wechseln. Es bringt nichts, in der Bundesliga, in Frankreich oder Spanien Durchschnitt zu sein. Ich habe mir bei YB etwas aufgebaut, ich mag Bern und den Verein.» Aber es locken eben auch Dubai und Katar, Yakin mag das Klima dort und die Lebensbedingungen und, das vor allem, die finanziellen Möglichkeiten. Die Young Boys wollen ihren Schlüsselspieler unbedingt behalten, sie wissen aber auch, dass sie chancenlos sind, wenn er im arabischen Raum ein Vielfaches seines YB-Salärs, das je nach Schätzungen zwischen einer halben und einer ganzen Million Schweizer Franken im Jahr liegen soll, verdienen kann.

Für rund vier Millionen Franken darf Yakin aus dem Kontrakt aussteigen. Vorerst will der Regisseur das Gespräch mit dem neuen Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld suchen. «Wenn er mir sagt, ich sei ein wichtiger Spieler auf dem Weg an die WM 2010, bleibe ich bei YB», sagt Yakin. Hitzfeld wird die EM, aber auch Yakins verbales Nachtreten registriert haben.

Dem Schweizer EM-Überflieger war es übrigens ein Anliegen, dass seine Aussage über Kuhn auf der Titelseite der «Schweizer Illustrierten» nicht erscheint. Und so steht jetzt dort: «Haki: Trost bei Sheyla». Neben seiner süssen Tochter lächelt Yakin freundlich.

Fabian Ruch

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 25. Juni 2008, 08:07 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
espace.ch, 25.06.2008

Türkischer Stolz beeindruckend

YB-Captain Hakan Yakinüber die Türkei, Köbi Kuhn und seine Zukunft

Ich bin am Dienstag, nach einer Woche Ferien zusammen mit meiner Tochter in Belek, in die Schweiz zurückgeflogen. In der Türkei habe ich hautnah miterlebt, wie die Türken die Erfolge ihres Nationalteams mit grosser Begeisterung feiern. Und auch wenn die Türkei mein Heimatland ist und ich es dem Land, den Spielern und den Leuten sehr gönne, sind es schmerzhafte Tage für mich.

Wir könnten heute den Halbfinal in Basel gegen Deutschland bestreiten, das muss man sich einmal vorstellen. So wie die Kroaten im Viertelfinal gegen die Türkei gespielt haben, hätten wir sicher auch eine Chance gegen sie gehabt. Aber eben, wir sind früh ausgeschieden, auch weil wir gegen die Türken verloren haben. Ich denke nicht ständig an dieses Spiel und an meine vergebenen Chancen zurück, das nicht, aber mir ist schon bewusst, dass ich die Türken damals aus dem Turnier hätte schiessen können.

Fussball ist manchmal verrückt, es hängt an Kleinigkeiten, ob man Erfolg hat oder eben nicht. Die Türken haben sicherlich einiges Glück gehabt, aber sie haben drei Mal ganz am Schluss ein Spiel noch gedreht, und das hat nicht nur mit Glück zu tun. Herz, Leidenschaft, Wille und vor allem Stolz der Türken sind beeindruckend. In dieser Beziehung sind sie Europameister. Und man sieht bei den Türken halt auch, dass selbst mit grossem Verletzungspech und Gesperrten Siege möglich sind.

Ich werde heute im St.-Jakob-Park beim Halbfinal dabei sein, zum Glück konnte ich mir Tickets ergattern. Ich denke, Deutschland gewinnt, und ich hoffe, Spanien wird Europameister. Ich habe in den Ferien jedes Spiel am TV gesehen, die Spanier spielen attraktiv und hätten es verdient, endlich einen Titel zu gewinnen.

Ich habe nicht mehr viel mitbekommen wegen meiner Kritik an Köbi Kuhn, offenbar verstehen mich aber viele Leute. Ich bin einfach enttäuscht, was ich in den letzten zwei Jahren im Nationalteam unter Kuhn erlebt habe. Jetzt möchte ich vom neuen Trainer Ottmar Hitzfeld wissen, ob er auf mich setzt. Das würde mich sehr freuen.

Meine Zukunft hängt auch davon ab, ob Hitzfeld mit mir plant. Es gibt einige Anfragen für mich. Ich habe immer gesagt, dass ich gerne einmal in Dubai oder Katar spielen würde. Entschieden ist nichts, ich bin jetzt einige Tage in der Schweiz, um diese Dinge zu regeln. Bei YB fühle ich mich wohl. Mein Vertrag läuft ja bis 2010.

Es fällt mir sehr schwer, daran zu denken, in zwei Wochen wieder mit dem Training zu beginnen. Ich habe noch nicht richtig von der Euro abgeschaltet, mental ist so ein Turnier eine grosse Herausforderung für uns Fussballer. Und wenn es dann noch so läuft wie für die Schweiz im Allgemeinen und für mich im Speziellen, dann ist es nicht einfach, nach so kurzer Zeit wieder belastbar zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Juni 2008, 17:19 
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Hakan Yakin hat seinen Abgang angekündigt :(

Der BSC Young Boys wird die kommende Saison mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne seinen bisherigen Captain Hakan Yakin (31) in Angriff nehmen: Der Internationale hat gegenüber den YB-Verantwortlichen seine Abgangspläne angekündigt. Das heisst: Yakin beabsichtigt, von der Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch zu machen und zu einem ausländischen Verein zu wechseln. Zurzeit prüft der Mittelfeldspieler offenbar Angebote aus Katar und England.

Hakan Yakin spielt seit der Saison 2005/06 bei den Bernern. Er erzielte dabei in 83 Meisterschaftsspielen 40 Tore. YB bedauert den wahrscheinlichen Abgang seines Captains, ist aber überzeugt, dass das aktuelle Kader die gesetzten Ziele erreichen kann.

Noch offen ist, ob im Laufe der nächsten Wochen weitere Transfers getätigt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Juni 2008, 17:49 
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Beiträge: 564
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Kam zwar nicht ganz überraschend, ist aber dennoch ein ziemlicher Dämpfer. Ob YB wirklich wie angekündigt auf diesen Fall vorbereitet ist, wage ich zu bezweifeln. Es muss jedenfalls noch etwas auf dem Transfermarkt gehen, will man in dieser Saison wieder ganz oben mitspielen. On verra...

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Juni 2008, 18:03 
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Beiträge: 151
Wohnort: Madelestwilare
30*Bern*13 hat geschrieben:
Es muss jedenfalls noch etwas auf dem Transfermarkt gehen


Glaube kaum, das man noch eine wirkliche verstärkung holt.
Glaube es gibt weitere 21 jahre ohne titel...

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Juni 2008, 19:58 
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Beiträge: 29376
Blick, 27.06.2008

Wird Hakan Yakin ein Scheich?

Hakan Yakin wird die Berner Young Boys wohl verlassen. Der YB-Captain hat angekündigt, zu einem ausländischen Verein zu wechseln.

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Haki verabschiedet sich wahrscheinlich bald von YB-Trainer Martin Andermatt. (Keystone)

Hakan Yakin, bester Schweizer Torschütze an der Euro und Torschützenkönig der vergangenen Saison in der Super League (24 Tore), steht bei YB vor dem Abgang! Und dies trotz laufendem Vertrag.

«Der BSC Young Boys wird die kommende Saison mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne Hakan Yakin in Angriff nehmen», teilen die Berner in einer Medienmitteilung mit. Und weiter: YB bedauert «den wahrscheinlichen Abgang» des Captains.

Haki hat die YB-Verantwortlichen bereits über seine Wechselabsichten informiert und wird wohl von der Ausstiegsklausel in seinem Vertrag Gebrauch machen.

Wird Toregarant Yakin zum Scheich? Das grosse Geld wartet. Zurzeit prüft der 31-jährige Mittelfeldspieler offenbar Angebote aus Katar und England.

Mit einem Wechsel in die Emirate würde wohl auch Hakis Karriere in der Schweizer Nationalmannschaft zu Ende gehen. (zbi)

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 Betreff des Beitrags: Re: (10) Hakan Yakin
 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Juni 2008, 20:27 
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33
Beiträge: 493
Ich finde es wahnsinnig schade dass Yakin uns wohl verlassen wird. Gleichwertigen Ersatz sehe ich leider auch keinen und die Euphorie wird schon am Anfang der Saison gewaltig nach unten gedrückt. :(


Zuletzt geändert von Warlock am Freitag 27. Juni 2008, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.

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