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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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HIVito
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Verfasst: Sonntag 17. August 2008, 22:39 |
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Registriert: Dienstag 9. Januar 2007, 22:35 Beiträge: 92 Wohnort: Baden (AG)
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zibung ist ja wohl alles andere als konstant  Benaglio, Eldin und Wölfli müssen für mich in der Nati spielen
_________________ Oleee..... Oleee, YB , YB. Yb..!
07/08 wird e internationali YB Saison
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Wölfli_freaky
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Verfasst: Mittwoch 20. August 2008, 20:36 |
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Registriert: Samstag 12. Juli 2008, 12:28 Beiträge: 10 Wohnort: Dotzigen
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heyyy Marco i gratuliere dir schomau zu dim 26ste B-Day!! Aues guet machs guet und viu glück im wietere Lebe 
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30*Bern*13
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Verfasst: Donnerstag 21. August 2008, 20:13 |
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Registriert: Montag 28. Mai 2007, 18:18 Beiträge: 564 Wohnort: Breitsch / Ostkurve Bern
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HIVito hat geschrieben: zibung ist ja wohl alles andere als konstant  Benaglio, Eldin und Wölfli müssen für mich in der Nati spielen Meine Meinung...
_________________ YOU'LL NEVER WALK ALONE
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shalako
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 15:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Blick, 03.10.2008
Nati-Aufgebot für Marco Wölfli
Ottmar Hitzfeld hat erstmals YB-Keeper Marco Wölfli für die Nationalmannschaft aufgeboten.
Am Donnerstag noch ist Marco Wölfli mit den Young Boys sang- und klanglos gegen Brügge (0:2) aus dem Uefa-Cup ausgeschieden.
Einen Tag nach der Enttäuschung in Belgien kam raus, dass der 26-Jährige im Nationalmannschaft-Aufgebot für das Lettland-Spiel stehen wird.
Diese Nomination hat sich abgezeichnet. Der Grenchner zeigt, als einer der wenigen YB-Akteure, seit langer Zeit konstant gute Leistungen. Der ehemalige U21-Natigoalie hat sich sein erstes Aufgebot durch harte Arbeit erarbeitet.
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 16:16 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Bravo Marco, das hast du Dir redlich verdient!
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 3. Oktober 2008, 22:06 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Nationalmannschafts-Aufgebote für Wölfli und Regazzoni
Der BSC Young Boys stellt erstmals seit langer Zeit zwei Nationalspieler. Torhüter Marco Wölfli und Stürmer Alberto Regazzoni wurden von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld für die beiden Spiele gegen Lettland (11. Oktober 2008 in St. Gallen) und Griechenland (15. Oktober 2008 in Piräus) aufgeboten.
Für Torhüter Marco Wölfli ist es das erste Aufgebot für die A-Nationalmannschaft. Der frühere Junioreninternationale hatte sich zuletzt mit konstant starken Leistungen für eine Nomination aufgedrängt.
Alberto Regazzoni ist zum zweiten Mal im Nationalteam dabei. Regazzoni gab sein Debüt in der A-Nationalmannschaft am 2. September 2006 im Spiel Schweiz gegen Venezuela.
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shalako
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Verfasst: Montag 6. Oktober 2008, 10:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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ebund.ch, 06.10.2008 Wölfli, die gute Laune und ein BonmotMarco Wölfli überzeugt mit YB, rückt morgen erstmals ins Schweizer Nationalteam ein und dürfte seinen Vertrag verlängern. Marco Wölfli ist in diesen Wochen ein begehrter Gesprächspartner. Auch am Sonntagabend um 18 Uhr ist der YB-Torhüter von Medienvertretern umringt. «Es ist immer schön, zu null zu spielen», sagt Wölfli. Und: «Wir waren nach dem Spiel am Donnerstag in Brügge müde, aber Sion hat es uns relativ einfach gemacht.» Oder: «Wir sind auf einem guten Weg in der Super League.» Natürlich wird der 26-Jährige auch gefragt, mit welchen Gefühlen er am Dienstag (endlich) ins Nationalteam einrücke. «Ich freue mich und bin ein bisschen stolz», sagt Wölfli, ehe er lachend bemerkt: «Und es ist schön, sehe ich Yakin wieder einmal.» Genau in diesem Moment läuft Katar-Profi Hakan Yakin, der vor dem Spiel von YB verabschiedet wurde, hinter Wölfli durch und ruft dem Torhüter feixend zu: «Du hast ja gar nichts zu tun gehabt. Ich glaube nicht, dass du duschen musst.» Der Traum vom AuslandWölfli musste durchaus einige Paraden zeigen, es herrscht gute Laune bei YB nach diesem 5:0-Sieg gegen Sion. Die diskussionslose 0:2-Niederlage in Brügge ist weit entfernt, in der Super League ist YB auf Kurs, seit dem Trainerwechsel haben die Berner in sieben Partien 16 Punkte geholt. Und er, Marco Wölfli, überzeugt seit Wochen mit starken Leistungen. Von der U16- bis zur U21-Nationalmannschaft war der Goalie regelmässig nominiert worden, er war ein Mitglied des «Footuro»-Programms, mit welchem vor der WM 2006 talentierte Fussballer gefördert wurden. Mit einigen Jahren Verspätung folgt nun die Beförderung ins Nationalteam. «Das war immer ein grosser Traum von mir», sagt Wölfli. Der Torhüter hat sich zu einem Wortführer bei YB entwickelt, er ist zu einer Führungspersönlichkeit gereift, doch Wölfli weiss natürlich, dass er in naher Zukunft nicht unbedingt zum Stammkeeper bei Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld avancieren wird. «Ich will jede Sekunde geniessen und lernen», sagt Wölfli. Im Gegensatz zu Wolfsburgs Diego Benaglio, die helvetische Nummer 1, ist Wölfli nicht im Ausland engagiert. Ein Wechsel in eine grosse europäische Liga ist der zweite grosse Traum, denn der Grencher seit Jahren hegt. Ende Saison läuft sein Kontrakt bei YB aus, und es gibt Interessenten aus dem Ausland. «Ich überstürze nichts und weiss, was ich hier habe», sagt Wölfli. Sein Berater verhandle derzeit mit YB, er gehe davon aus, in Kürze einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Ziel: Mehr Schweizer bei YBAlain Baumann möchte Wölfli unter allen Umständen behalten. «Und wenn er zwei, drei weitere starke Saisons mit uns hat, kann er mit 29, 30 Jahren immer noch ins Ausland wechseln», sagt der YB-Sportchef. Er will in Zukunft stärker auf Schweizer als YB-Stützen setzen, und Wölfli ist ein Eckpfeiler in den Planungen der Berner, in denen die Stürmer Alberto Regazzoni, flink und dribbelstark, und Marco Schneuwly, kräftig und torgefährlich, nach überzeugenden Leistungen wieder glänzende Perspektiven besitzen. Trotz des Rückschlags in Brügge ist die Gemütslage bei den Young Boys unter Trainer Vladimir Petkovic sehr gut. Nicht nur Marco Wölfli ist nach dem Kantersieg gegen das inferiore Sion bester Laune. Zugang Marc Schneider, in dieser Saison oftmals kritisiert, erzählt mit strahlenden Augen, wie er beim 2:0 (und dank der Slapstick-Einlage von Sions Keeper Essam El Hadary) zu seinem ersten Saisontor gekommen ist. «Ich habe schon schwierigere Treffer erzielt», sagt Schneider schmunzelnd, ehe er zum Bonmot des Tages ansetzt: «Zuerst boxt mir El Hadary an den Kopf und beim zweiten Mal den Ball auf den Kopf.» http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/10/06/SPBU-011-0610-2.pdf
_________________ For Ever
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Wölfli_freaky
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Verfasst: Dienstag 7. Oktober 2008, 08:50 |
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Registriert: Samstag 12. Juli 2008, 12:28 Beiträge: 10 Wohnort: Dotzigen
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Endlich. Dä Wölfli het sich z Ufgebot würk verdient! Hoffe er wird de o Spiele! 
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erichhänzifussballgott
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Verfasst: Mittwoch 8. Oktober 2008, 08:26 |
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Registriert: Sonntag 6. August 2006, 15:25 Beiträge: 134
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Wölfli_freaky hat geschrieben: Endlich. Dä Wölfli het sich z Ufgebot würk verdient! Hoffe er wird de o Spiele!  wohl kaum. benaglio bleibt sicher die Nummer 1 auch wenn er mich bis jetzt in der Nati nicht wirklich überzeugt hat - aber mich fragt ja keiner...
_________________ Wankdorf war...als Verteidiger Hugo Streun bei minus neun Grad den Ball dreissig Meter über das Tor schoss und trotzdem alle «Hugo , Hugo» riefen.
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Oktober 2008, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung, 20.10.2008
«Ich blicke immer nach vorne»
Als 17-Jähriger wurde Marco Wölfli Fussballprofi. Mittlerweile ist der Grenchner die unbestrittene Nummer 1 im Tor der Young Boys und überzeugt durch Konstanz. Das wurde nun honoriert, mit dem Aufgebot für die Nati.
Marco Wölfli, sind Sie enttäuscht, dass Sie in den beiden Spielen mit der Schweizer Nationalmannschaft nicht zum Einsatz kamen?
Marco Wölfli: Überhaupt nicht. Ich bin froh, dass ich dabei sein durfte. Das war wichtig für mich und auch ein schönes Erlebnis. Vor allem, weil wir beide Spiele gewonnen haben.
Hat Sie das Aufgebot mit Stolz erfüllt?
Klar macht mich das stolz. Zudem ist es eine Honorierung für meine Arbeit im Club.
Glauben Sie, dass der Trainerwechsel zum Aufgebot führte oder sind Sie sportlich erst jetzt soweit?
Das ist schwer zu sagen. Seit zwei Jahren werde ich von der Presse und den Leuten auf das Thema Nationalmannschaft angesprochen. Aber das ist eigentlich nicht wichtig. Ich bin kein Mensch, der zurück schaut. Ich blicke immer nach vorne, und wichtig ist nur, dass ich jetzt aufgeboten wurde.
Hat Sie Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld persönlich über das Aufgebot informiert?
Nein, als wir vom Uefa-Cup-Spiel in Belgien zurückkehrten, wurde ich per SMS darüber informiert. Dann folgte das Aufgebot noch per Fax an den Club. Mein Goalie-Trainer hatte aber schon vorher Konktakt mit Willi Weber, dem Goalie-Trainer der Nati.
Aber Sie hatten noch ein persönliches Gespräch mit dem Nati-Trainer?
Als ich ins Trainingslager eingerückt bin, habe ich ihn gleich auf dem Flur getroffen und wir haben ein gutes Gespräch geführt. Über meine sportlichen Stärken und Schwächen hat aber vor allem Willi Weber mit mir gesprochen.
Gibt es einen Unterschied zum Training mit YB?
Wir tragen kein gelb-schwarzes Dress (lacht). Nein ernsthaft: Es ist natürlich etwas Besonderes, mit den besten Spielern der Schweiz zu trainieren. Es war auch schön, weil ich hier alte Kollegen wieder getroffen habe, mit denen ich in der U21-Nationalmannschaft gespielt habe. Und natürlich habe ich mich auf Haki gefreut.
Bei YB gehören Sie zu den Leadern der Mannschaft. Im Nati-Team sind Sie hingegen der Neuling. Ein komisches Gefühl?
In der Nationalmannschaft habe ich halt einfach eine andere Rolle. Und das ist das Schöne am Fussball, dass man immer wieder neue Aufgaben zu bewältigen hat.
Sehen Sie Diego Benaglio als Konkurrenten?
Nein, sicher nicht. Diego kenne ich schon lange, auch von der U21-Nationalmannschaft her. Wichtig ist, dass wir uns gegenseitig respektieren, und das ist auch der Fall. Klar ist er faktisch ein Konkurrent, aber wir müssen uns vor dem Trainer mit unseren Leistungen beweisen und nicht auf der persönlichen Ebene ausstechen. Ich werde auch weiterhin meine Leistung auf dem Platz zeigen und mich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten.
Mittlerweile wohnen Sie in Bern. Statten Sie auch Ihrer Heimatstadt Grenchen noch ab und zu einen Besuch ab?
Aber sicher. Meine Familie wohnt in Grenchen, und ich habe noch immer viele Kollegen da. Es ist mir wichtig, diesen Kontakt aufrecht zu erhalten. Es gefällt mir immer wieder, wenn ich zurückkehre.
Also hätten Sie im Cup auch lieber gegen den FC Wacker als den FC Alle gespielt?
Das ist ganz sicher (lacht).
Grenchen hat sich baulich in den letzten Jahren stark verändert. Zum Positiven?
Ich glaube, mit dem Centro und der Neugestaltung des ganzen Stadtzentrums hat man Fortschritte gemacht.
Werden Sie in Grenchen auf der Strasse oft erkannt?
In Grenchen und natürlich auch in Bern kennen mich die Leute.
Wie ist denn das Leben als Star? Ich sehe mich eigentlich nicht als Star. Die Leute kennen mich halt einfach, da ich in der Öffentlichkeit stehe.
Hat denn die Bekanntheit für Sie mehr schöne oder mehr schlechte Seiten?
Ich bin ein positiv denkender Mensch und sehe deshalb mehr schöne Seiten daran. Klar, man steht unter Beobachtung und muss manchmal aufpassen, was man tut. Doch das ist nicht weiter schlimm.
Was ist das für ein Gefühl, Vorbild von jungen Kickern zu sein?
Es ist sehr schön und macht mich stolz. Für die Kleinen ist es schon viel, wenn ich ihnen die Hand gebe, und das tue ich auch gerne. Für mich ist das ja nur etwas Kleines, für sie aber etwas Grosses.
Eine Fussballkarriere kann ganz abrupt enden. Haben Sie einen Plan B?
Ich mache zur Zeit ein Bürofachdiplom über ein Fernstudium. Aber es ist nicht immer einfach, genügend Zeit dafür zu finden.
Machen Sie sich viele Gedanken darüber, wie es nach der Karriere weitergehen soll?
Klar, ich denke schon darüber nach. Man muss sich sehr wohl bewusst sein, dass eine Verletzung die Karriere beenden kann. Aber ich bin jung und will mir darüber noch nicht zu fest den Kopf zerbrechen und konzentriere mich hauptsächlich auf den Fussball. (Berner Zeitung)
Info-Box
Steiler Aufstieg: Geboren und aufgewachsen ist der 26-jährige Marco Wölfli in Grenchen, wo auch seine Fussballkarriere den Anfang nahm. Sein erster Club war der FC Fulgor, bis er zu der Solothurner Auswahl der unter 16-Jährigen wechselte. 1998 holten ihn die Berner zum YB-Nachwuchs.
Ein gutes Jahr danach wurde er als 17-Jähriger zweiter Torhüter der?Young Boys. Wölfli feierte, wenn auch auf der Ersatzbank, mit YB den Aufstieg in die oberste Liga. Es folgte der Wechsel zum FC Thun, wo der Grenchner Spielerfahrung sammeln sollte. Und das tat er auch. Zudem erlebte er mit Thun dasselbe wie mit den Young Boys: den Aufstieg. Zurück bei YB wurde Wölfli erster Torhüter. Dann aber hatte er mit einer Verletzung zu kämpfen, und nach seiner Rückkehr auf den Platz war er nicht mehr als erster Keeper gesetzt. Es war auch die Zeit, als Wölfli in den Medien oft kritisiert wurde, da er sich von Zeit zu Zeit schlimme Patzer leistete.
Der Trainer wechselte damals die Torhüter oft aus, konnte sich lange nicht für eine Nummer 1 entscheiden. 2005 aber hatte es Wölfli geschafft: Der damalige Trainer Bidu Zaugg setzte auf den Grenchner, und seither ist Wölfli der unbestrittene Stammkeeper. Die Patzer verschwanden, und Wölfli überzeugte fortan durch seine Konstanz. Auch wenn es bei YB rauf und runter ging, Wölfli war stets ein sicherer Schlussmann und erntete in Medienberichten viel Lob. Jüngst folgte der nächste Schritt auf der Karriereleiter nach oben: Ottmar Hitzfeld nominierte ihn fürs Nationalteam, als Nummer zwei nach Benaglio. pam
_________________ For Ever
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