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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Juni 2013, 16:50 
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Uli Forte heuert bei YB an

Der GC-Trainer Uli Forte, dessen Team in der am Samstag zu Ende gehenden Super-League-Saison aller Voraussicht nach den 2. Rang erringen und damit die Qualifikation zur Champions League absolvieren wird, wechselt zu YB.

Der 39-jährige Uli Forte hat bei den Young Boys einen Dreijahresvertrag unterschrieben und wird am Sonntag in Bern den Medien vorgestellt.

In dieser Saison errang Forte mit den Grasshoppers den Schweizer Cup. Im Final wurde der FC Basel nach Penaltys bezwungen.

Forte coachte GC etwas über ein Jahr lang. Er wid bei YB den Interimscoach Bernard Challandes ersetzen, dessen Vertrag von den Bernern nicht verlängert wird. Challandes wird am Samstag gegen Thun seinen Abschied geben.

GC hatte mit Forte den Vertrag vor kurzem vorzeitig verlängert, doch der Coach und studierte Ökonom bestand auf einer Ausstiegsklausel. Die Berner, die sich nicht für den Europacup qualifizieren konnten, machten Forte ein finanzielles Angebot, bei dem GC nicht mithalten wollte oder konnte.

http://www.nzz.ch/aktuell/sport/fussbal ... 1.18091257

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 Beitrag Verfasst: Samstag 1. Juni 2013, 17:24 
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willkomme uli bim geilschte fuessballklub!

jetzt hoffe mer einisch meh het chli geduld mit ämene neue trainer u spickt ne nid grad wieder wemer z.b. ir winterpouse vor nächschte saison ni unter de erschte drü si!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:21 
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Fortes Abgang durch die Hintertür

Es war das Ende, das keiner erwartet hatte. Das Ende von Uli Forte als Trainer von GC, das er diese Saison zum Cupsieg und auf den 2. Platz der Super League geführt hatte.

Uli Forte wechselt für drei Jahre zu den Young Boys, dahin, wo er für sich die besseren Perspektiven sieht. Die Fans in der Kurve des Letzigrunds verübelten ihm diesen Abschied, als die Grasshoppers gestern Abend gegen Lausanne die Saison mit einem belanglosen 4:1 beendeten.

Sie pfiffen, als Fortes Name über Lautsprecher genannt wurde, sie pfiffen, als er Sekunden vor Spielbeginn mit schnellen Schritten auf den Platz kam. «Uli charakterloser Lump» hatten sie auf ein Transparent geschrieben. Veroljub Salatic riss es bei der erstbesten Möglichkeit runter. «Das gehört sich nicht», erklärte der Captain, «Uli Forte hat extrem viel für uns geleistet. Dafür muss man ihm danken.» Die Fans legten mit einem nächsten Transparent nach («Verpiss dich du Bastard!») und Schmähgesängen («Wir gewinnen ja eh, Scheiss Forte»).

«Feiert die Jungs, trotz allem, was heute passiert ist», hatte Präsident André Dosé die Zuschauer vor dem Spiel übers Stadionmikrofon gebeten. Das taten sie auch, wenn sie nicht gerade eine weitere Botschaft für Forte hochhielten: «Wie isch das gsi mit em Schaf und em Hirt?», fragten sie.

Als der Match fertig war, gingen die Spieler in die Kurve. Forte dagegen hob kurz die Arme und verdrückte sich ziemlich schnell in den Kabinengang. Reden tat er nicht. Es war ein Abschied durch die Hintertür.

Als sich Sforza zum YB-Trainer ausrufen liess

Forte erklärt er sich erst heute, wenn er in Bern vorgestellt wird. Und mit ihm tut das ein Trainer, der sich gegen viele bekannte Konkurrenten durchgesetzt hat: Effenberg, Scholl, Muñoz, Basler, Jara, Skibbe, Gren, Vogel (Heiko, nicht Erich) oder auch Matthäus, weil der sowieso überall auftaucht, wenn irgendwo auf der Welt eine Stelle zu besetzen ist.

Sportchef Fredy Bickel strebte immer eine Schweizer Lösung an. Mit Marcel Koller war er wiederholt im Gespräch, aber Koller sagte von Beginn an, solange er mit Österreich eine Chance auf die WM in Brasilien habe, sei ein Wechsel nicht möglich.

Bickel konnte sich vorstellen, mit Bernard Challandes weiterzumachen. Zumindest so lange, bis Koller frei wäre. Die Liste der Kandidaten wurde mit der Zeit kleiner. Zuletzt standen nur noch drei Namen drauf: Pierluigi Tami, Ciriaco Sforza und eben Forte.

Sforza, Fortes Vorgänger bei GC, hatte sich selbst in Bern gemeldet und das mit einer Hartnäckigkeit getan, wie er das bei früheren Gelegenheiten und anderen Vereinen auch getan hatte. Am Ende war er so sehr davon überzeugt, dass er den Zuschlag erhält, dass ihn der «Blick» in seiner gestrigen Ausgabe gleich als neuen Trainer präsentierte.

Dabei war nach einem Gespräch mit den Gebrüdern Andy und Hans-Ueli Rihs, den Besitzern des Stade de Suisse und der Young Boys, klar, dass der Wunschkandidat Forte heisst. Den 39-Jährigen hat Bickel immer im Kopf gehabt. «Ich verfolge ihn, seit er Spielertrainer bei Red Star war», sagt er. Schon zweimal probierte er vergeblich, ihn zu seinem früheren Arbeitgeber, dem FC Zürich, zu holen, vor Bernard Challandes und Rolf Fringer.

Mit YB und Forte ging auf einmal alles ganz schnell

Forte könnte der Richtige für YB sein, hat Bickel nun gedacht. Zuerst aber hielt er dessen Verpflichtung nicht für realisierbar. Erst bei «belanglosen» Gesprächen, wie er das nennt, spürte er, dass es vielleicht doch eine Möglichkeit gibt. Und aus diesem Grund drängt sich die Vermutung auf, dass Forte selbst aktiv geworden ist und seinen Abgang aus Zürich forciert hat. Konkret wurde die Idee dann vor zehn Tagen.

Am späten Mittwochabend jubelte Forte mit GC noch ausgelassen über das 2:1 in St. Gallen und die Sicherung des 2. Platzes, der die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League garantiert. Am Nachmittag darauf rief er GC-Präsident André Dosé an und teilte ihm mit: «Ich bin auf dem Weg nach Bern.»

Dosé war überrascht, sehr sogar. Im April hatte er «die Bedürfnisse» des Trainers abgeklärt und nichts vernommen, das sich nach Unzufriedenheit anhörte. Sportchef Dragan Rapic erinnert sich daran, dass für Forte der Inhalt des eigenen Vertrags «kein Thema» war. Sie sahen sich auf der sicheren Seite.

Am Donnerstagabend redeten Präsident und Sportchef eindringlich mit Forte und auch am Freitag. Am Abend teilte Forte ihnen aber mit: «Es wird konkret mit YB.» Am Samstagmorgen war seine Botschaft: «Ich habe definitiv zugesagt.»

Nach einem Pressetermin am Freitag hatte Forte noch gesagt, es gebe in seinem Vertrag keine Klausel. Seine Geste, die er mit den Händen machte, sollte heissen: Alles ist mit GC geregelt. Nun aber weiss man, wie sehr er flunkerte: Es gab sehr wohl eine Klausel, eine, die seinen problemlosen Ausstieg garantiert, wenn ein neuer Verein einen tiefen sechsstelligen Betrag, rund 200'000 Franken, für ihn zahlt.

«Reisende soll man nicht aufhalten», sagt Dosé und gibt sich pragmatisch. Die Meinungen gehen nun auseinander, wie sehr er um seinen Trainer kämpfte. Er erzählt, für sie sei es gar nie infrage gekommen, die Bezüge von Forte nachzubessern: «Er legte auf den Tisch, was ihm von YB angeboten wurde, und ihm war klar, dass wir nicht mitziehen können. Die Dimension des YB-Vertrages übersteigt unsere Möglichkeiten.» Rapic fügt hier bei, man kenne doch die Geschichte von GC, man wolle jetzt nicht mehr die alten Fehler machen und Geld ausgeben, das man nicht habe.

Bickel setzt auf Fortes Willen und Leidenschaft

Bickel sieht den Sachverhalt anders. Wäre er bei GC, würde er auch die Meinung vertreten, man könne mit YB finanziell nicht mithalten, «aber ich denke, dass GC, YB und Forte die Wahrheit kennen». Bickel verteidigt auch den Entscheid Fortes, von einer Ausstiegsklausel Gebrauch zu machen. «Wenn ein Verein darauf drängt, so etwas in den Vertrag zu schreiben, kann er sich nicht wundern, dass davon Gebrauch gemacht wird.» Bei GC sieht man auch das ganz anders. Da sagt Dosé, Forte habe darauf gedrängt – als Kompromiss auf «einen moderat gehaltenen Vertrag».

Jedenfalls hat Bickel jetzt den Coach, der die Berner an die Spitze zurückbringen muss, wo sie aufgrund ihres Selbstverständnisses und finanziellen Potenzials eigentlich auch hingehörten. Als Zeichen des Vertrauens hat Forte einen Vertrag bis 2016 erhalten. Bickel schätzt an ihm «seinen Biss, seinen Willen, seine Lebensfreude, die er in die Mannschaft bringt». Und, fügt er bei: «Er verfolgt immer das Ziel, mit einem Team nicht nur auf dem Platz, sondern auch ausserhalb etwas zu erreichen.»

In Zürich lässt Forte eine Mannschaft zurück, die eine Saison lang am obersten Limit spielte, aber gestandene Routiniers und talentierte Junge hat, die auch für andere Vereine attraktiv sein könnten. Es geht um Veroljub Salatic und Milan Vilotic, um Steven Zuber oder Izet Hajrovic und natürlich Roman Bürki.

Die Frage ist darum: Drängt Forte darauf, gleich noch Spieler mit nach Bern zu nehmen? «Nein», sagt Bickel, «nein», sagt auch Rapic, zumindest habe Forte erklärt, dass das für ihn kein Thema sei. Doch offensichtlich ist Rapic gewarnt durch den Treuebruch Fortes. Und schiebt darum nach: «Ob es auch so ist, werden wir sehen.»

http://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussb ... y/23431729

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:23 
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Uli Forte neuer YB-Trainer

Überraschender Trainerwechsel in der Super League: Uli Forte übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten bei den Berner Young Boys. Der 39-Jährige führte GC in diesem Jahr zum Cupsieg und auf Platz 2 der Meisterschaft.

Uli Forte macht bei GC von einer Ausstiegsklausel Gebrauch und wechselt für 3 Jahre für eine fixierte Ablösesumme zu YB. Das bestätigten beide Klubs am Samstagmittag in einer Medienmitteilung. Forte war bei den Zürchern erst seit rund einem Jahr als Nachfolger von Ciriaco Sforza im Amt.

Lukratives Angebot der Berner

«GC kann mit dem finanziellen Angebot der Berner nicht Schritt halten», so die Zürcher in einem Communiqué. Die Grasshoppers hatten den Vertrag mit dem 39-Jährigen erst vor wenigen Wochen verlängert. Die Klubführung sei nun gewillt, so schnell wie möglich einen Nachfolger zu präsentieren.

«Forte war unser Wunschtrainer und wir versuchten bis zuletzt, ihn zum Bleiben zu überreden», sagt GC-Medienchef Adrian Fetscherin. Da man bereits am 17. Juni mit der Vorbereitung auf die neue Saison beginnen wolle, stehe man bei der Trainersuche nun auch unter Zeitdruck.
Frischer Wind für YB

YB freut sich nach einer enttäuschenden Saison (Platz 7) auf den frischen Wind aus Zürich. «Sein Wille, seine Lebensfreude und seine Bereitschaft zur Teamarbeit auf und neben dem Platz sprachen für Forte», so YB-Sportchef Fredy Bickel. Damit wurde auch klar, dass der Vertrag mit dem aktuellen Trainer Bernard Challandes nicht verlängert wird.
Dernière gegen Lausanne

Forte bestreitet damit sein letztes Spiel mit GC am Samstagabend im Letzigrund gegen Lausanne. Der gebürtige Italiener führte die Grasshoppers in dieser Saison sensationell zum Cupsieg und auf Rang 2 der Meisterschaft.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... yb-trainer

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:28 
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YB holt GC-Trainer mit Millionen-Vertrag

Forte-Knall

Forte zu YB! Nicht nur die GC-Spieler sind geschockt. Die Fan-Seele kocht. «Uli, charakterlose Lump», steht auf einem Plakat. Oder: «Verpiss dich, du Bastard!!!»

Pfiffe begleiten den scheidenden GC-Trainer Uli Forte (39) kurz vor 20.30 Uhr aufs Feld. Kommunikations-Chef Adrian Fetscherin versucht vergeblich, die sauren Fans zu beruhigen. In den Foren überbieten sie sich mit negativen Kommentaren. Viele unter der Gürtellinie. Und als Fortes Antlitz während des Spiels erstmals auf der Grossleinwand erscheint, gibts gellende Pfiffe aus der Kurve.

Nach Zubers Foul-Penalty zum 1:0 in der 21. Minute reisst GC-Captain Salatic das erste Anti-Forte-Plakat beim Jubeln runter. Es erscheint bald wieder. Das nächste wird hochgestreckt. «Uli, rüeft’s Geld? Verpiss dich, du Bastard!!!», steht hellblau auf weiss. Wenig später: «Wie isch das gsi mit dä Schaf und em Hirt?» In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» bezeichnet sich Forte als Schafhirte von GC, der die Herde zusammenhält. Es erscheint gestern, am Tag, als er GC Richtung Bern verlässt.

Nach Gashis Penalty zum 2:0 singen die Fans: «Mir günned ja eh, Scheiss-Forte!» Markige Worte des Zorns. Forte wollte zuerst das letzte Spiel gegen Lausanne vorübergehen lassen und erst heute über seinen überraschenden Wechsel zu YB informieren. GC-Boss André Dosé war strikt dagegen. Er sagt kurz vor dem Ankick zu SonntagsBlick: «Ich kann doch die Mannschaft, den Staff und die Fans nicht ‹verseckeln›. Ich sagte zu Uli: Ab jetzt gehts nicht mehr um dich, sondern um die Mannschaft. Wenn du diese Entscheidung fällst, musst du auch damit leben.»

Dosé, der wegen Fortes Flucht seine Teilnahme am Swiss Economic Forum absagen muss: «Ich fragte Uli, ob er an der Seitenlinie stehen will.» Der Trainer bejahte.

Wie lief der irre Wechsel ab?

BLICK stellt am Donnerstagmittag Forte unter vier Augen die Frage: «Was ist dran am Gerücht mit YB?» «Nichts», sagt Forte. Eine Notlüge, wie sich später herausstellt. Am gleichen Nachmittag fährt der GC-Trainer Richtung Bern.

Dosé: «Auf dem Weg nach Bern informierte er mich, dass YB mit ihm zusammensitzen wolle.» Später am Abend versucht Dosé mit GC-Sportchef Dragan Rapic, den Trainer bei einem Nachtessen umzustimmen. Dosé: «Am Freitag hatte Uli weitere Gespräche. Nach 20 Uhr rief er mich an, informierte mich, dass es konkret werde.» Und gestern 9.30 Uhr erhielt Dosé den finalen Anruf. Der Präsident: «Uli sagte mir, dass er YB definitiv zugesagt habe.» Ein lukrativer Dreijahresvertrag liegt bereit.

Den Wechsel möglich macht trotz Vertrag bis 2014 eine Ausstiegsklausel. Für knapp 500 000 Franken kann Forte weg. Diese Konzession musste GC letzten Sommer anscheinend eingehen, da man Forte keinen astronomischen Lohn zahlen konnte. Fortes Alternativen vor einem Jahr? Kriens, Bellinzona, Lugano ... Alles Challenge-League-Klubs.

Der Präsident wirkt gefasst. Er sagt: «Ich habe mich in den letzten Monaten ein paar Mal gefragt, was sein wird, wenn ...» Rapic: «Der Zeitpunkt ist besonders ungünstig. Aber ich wünsche Uli viel Glück.»

Um 11.45 Uhr informiert Dosé das Team. «Ich wollte, dass es die Mannschaft zuerst erfährt.» Die Spieler sind geschockt. Captain Vero Salatic: «Wir waren fassungslos.» Der gestern gesperrte Innenverteidiger Milan Vilotic: «Das hat niemand so erwartet. Aber das ist Teil des Fussball-Geschäfts. Der Klub hat jetzt nur zwei Wochen Zeit, um einen neuen Trainer zu finden.»

Nach dem Match war ein Saisonschluss-Essen im VIP-Raum des Letzi-Stadions geplant. Dosé: «Ich hab den Jungs gesagt, sie sollen sich dieses Fest nicht nehmen lassen.»

Trotz Misstönen zum Abschied – der Boss ist nicht geschockt: «Das ist Business. Ich möchte Uli Forte trotzdem würdigen. Er hat einen super Job gemacht. Mit dem Staff und den Spielern natürlich.» Rang 2 und der Cupsieg war die sensationelle Ausbeute. Dosé: «Wenn man Erfolg hat, kommen neue Probleme. Ich bedaure es, hätte jetzt lieber keinen Neuen gesucht. Aber man soll Reisende nicht aufhalten. Doch die Dimensionen, die YB bietet, übersteigen unsere Möglichkeiten.»

Mit allen Prämien kam Forte diese Saison bei GC auf 450 000 Franken, bei YB soll es knapp ein Million sein. Oder das Doppelte. Was YB natürlich dementiert. Dosé: «Das Ganze ist keine Katastrophe, einfach eine unerwartete Wende. Und zehn Minuten, nachdem wir die Medienmitteilung rausgelassen haben, lagen schon die ersten Trainer-Bewerbungen auf dem Tisch.»

93. Minute. 4:1 gegen Lausanne. Saison-Ende. Die Spieler feiern vor den Fans mit Cup-Pokal. Forte ist schon weg. Zur obligatorischen Pressekonferenz erscheint er nicht.


http://www.blick.ch/sport/fussball/fort ... 23574.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 10:30 
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02.06.2013

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Wechsel Uli Fortes

Stromstoss für die Young Boys

Den künftigen YB-Coach Uli Forte erwarten viel Geld – und grosse Hoffnungen. Doch den Vorwurf die Konkurrenz mit dicken Bündel Geldscheinen zu schwächen, weist man in Bern weit von sich.

Es ist keine Überraschung, dass die Young Boys einen neuen Trainer präsentieren. Seit längerem steht fest, dass heute Sonntag, Stunden nach dem letzten Meisterschaftsspiel in Thun, im Stade de Suisse der Nachfolger von Bernard Challandes präsentiert wird. Nach der enttäuschenden Saison benötigt YB einen Stromstoss, um Hoffnungen zu wecken.

Überraschend ist freilich der Name des neuen Übungsleiters. Mit Uli Forte, vor kurzem an seiner künftigen Wirkungsstätte umjubelter Cup-Sieger, hatte man nicht gerechnet; insbesondere nicht in Zürich. Noch am Samstag titelte das Boulevard-Blatt «Blick», Ciriaco Sforza werde YB-Trainer. Falsch. Es ist Forte, der heute Sonntag um 13.30 Uhr das Podium im Medienraum des Stade de Suisse besteigen wird.

Den fliegenden Wechsel eingefädelt hat Fredy Bickel, nach langen Jahren im FCZ seit Januar in Bern. Bickel verfolgt Fortes Karriere seit langem, «als ich im FCZ Rolf Fringer und davor Bernard Challandes verpflichtete, war Forte unter den letzten drei Kandidaten.» Bickel verhehlt nicht, dass Geld eines seiner Argumente gewesen ist, von einer Nacht-und-Nebel-Aktion will er aber nichts wissen. «Alle wissen, dass Forte eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag mit GC hatte – er war ein freier Trainer», sagt Bickel. Dass den Young Boys in der Not der Erfolglosigkeit nichts anderes eingefallen ist, als den Trainer der gerade etwas glücklicheren Konkurrenz mit einem dicken Bündel Geldscheinen anzulocken, hält Bickel für eine «bösartige Unterstellung». Ausser Frage steht aber, dass sich YB für keine Billig-Lösung entschieden hat. Damit bestätigt sich, dass die Geldgeber Andy und Hans-Ueli Rihs auch nach Jahren im steifen Gegenwind nicht die Lust verloren haben, das Portemonnaie zu öffnen. Trotzdem wird Forte nach der kargen Magerwiese auf dem GC-Campus in Niederhasli in der Hauptstadt keine fette Matte vorfinden. Im Gegenteil. Die Vergangenheit lastet schwer, im Spielerkader gibt es mehr als einen Problem-Fall.

Nachdem im Mai 2011 mit der Entlassung des Trainers Vladimir Petkovic die letzte Ahnung von einem Titel-Gewinn verblich, reichten sich der strenge Christian Gross, der sanfte Martin Rueda zusammen mit seinem Assistenten Thomas Häberli oder der feurige Bernard Challandes die Klinke. Gebracht haben die Wechsel nichts. Teure, aber offenbar vermeintliche Führungsspieler wie Goalie Marco Wölfli (Vertrag bis 2015), Alexander Farnerud (2016), Alain Nef (2015) oder Moreno Costanzo (2014) sind keinen Schritt weitergekommen. Ist Bickel mit Forte einig in der Problemanalyse? «Ja, aber ich sage nichts zu Gesprächen zwischen Forte und mir», sagt Bickel. Mit Harald Gämperle hat Bickel vorzeitig einen Assistenten engagiert, der Forte passt. Es dürfte also einiges in Bewegung kommen. Geld ist dafür offenbar weiterhin vorhanden. Wohin die Bewegung führen wird, ist allerdings offen.


http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/ ... 1.18091329

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 11:11 
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Es geht um Veroljub Salatic und Milan Vilotic, um Steven Zuber oder Izet Hajrovic und natürlich Roman Bürki.

Zuber u Salatic wär scho nid schlächt.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 14:06 
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Ehrlich und direkt dieser Uli, das gefällt! :bravo:

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 20:50 
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Forte: «Geld spielte überhaupt keine Rolle»

Die Young Boys haben Uli Forte am Sonntagnachmittag offiziell als neuen Trainer präsentiert. Der scheidende GC-Coach begründete seinen überraschenden Wechsel mit fehlender Wertschätzung von Seiten der Grasshoppers. GC-Präsident André Dosé zeigte sich ob dieser Äusserung enttäuscht.

Uli Forte präsentierte sich im Stade de Suisse erstmals als neuer YB-Trainer - nur wenige Stunden nach seinem letzten Auftritt an der Seitenlinie der Grasshoppers. Der 39-jährige Zürcher beklagte sich vor allem über fehlende Wertschätzung von seinem Ex-Klub.

Fehlendes Vertrauen bei den Zürchern

«Ich besass bei GC einen Vertrag bis 2014 und hätte erwartet, dass der Klub auf mich zukommt und versucht, die Ausstiegsklausel herauszunehmen. Aber das ist nicht passiert», so Forte. Hätte der GC-Staff unmittelbar nach dem Cup-Sieg vor 2 Wochen den Vertrag mit ihm verlängern wollen, hätte er unterschrieben.

Das bei GC offenbar fehlende Vertrauen spürte Forte dagegen bei den Young Boys. «Die Berner haben mir gegenüber mit dem Dreijahresvertrag ein ganz klares Zeichen gesetzt. Es ist ein Vertrauensbeweis. Das war es, was ich bei GC ein wenig vermisst hatte», begründete Forte seinen Wechsel. Zudem sagte er, dass Platz 2 und der Cup-Sieg kaum noch «zu toppen» gewesen wären.

Forte: «Keine Angst vor Erwartungen»

Gleichzeitig stellte der 39-Jährige klar, dass das Gehalt bei seinen Überlegungen sekundär war. «Das Geld spielte überhaupt keine wichtige Rolle», so Forte. Vor den grossen Erwartungen in der Hauptstadt hat der neue Trainer keine Angst. «Die Erwartungen waren auch bei GC gross. Der Unterschied ist aber, dass die Mittel bei YB sehr viel grösser sind.»

Dosé: «Bin sehr enttäuscht»

Was GC-Präsident André Dosé von seinem ehemaligen Trainer aus Bern vernahm, erstaunte diesen. «Ich bin sehr enttäuscht. Er ist nicht bei den Fakten geblieben», stellte Dosé klar. «Ich glaube nicht, dass irgendein Trainer eine so grosse Wertschätzung genossen hat wie er.» Doch der ehemalige Crossair-CEO wollte auch nicht alte Geschichten aufwärmen. «Wir schauen nach vorne», so Dosé. In eine Zukunft ohne den Erfolgscoach.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... eine-rolle

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 2. Juni 2013, 21:49 
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Forte über GC-Abgang

«Ich bin nicht geldfixiert»

Uli Forte ist am Sonntagmittag als neuer YB-Trainer vorgestellt worden. Der scheidende GC-Trainer erklärt erstmals, was für die Young Boys und gegen die Hoppers gesprochen hat.

Die Fan-Seele kochte. Die GC-Anhänger konnten nicht anders und mussten ihre Wut über Uli Fortes überraschenden Abgang zu Liga-Konkurrent YB kundtun. Auf Transparenten beschimpften sie ihren scheidenden Erfolgstrainer. «Uli, charakterlose Lump» oder «Verpiss dich, du Bastard» ist zu lesen. «Uli, rüeft s'Geld?», fragen andere.

Forte wollte sich nach seinem letzten Spiel als GC-Trainer (4:1 gegen Lausanne) nicht zu seinem vorzeitigen Abgang äussern. Zurück blieben ein enttäuschter Präsident André Dosé («Reisende soll man nicht aufhalten») und geschockte Spieler. «Wir sind fassungslos», sagte GC-Captain Vero Salatic.

«Geld war der allerletzte Faktor»

Am Sonntagmittag wurde Forte dann in Bern offiziell als neuer YB-Coach vorgestellt. Dabei hat der 39-Jährige seine Beweggründe für den Wechsel zu YB dargelegt. Bei GC seien die Ansprüche extrem hoch gewesen, die Mittel aber bescheiden. «Wir liefen bei GC extrem am Limit. Vizemeister und Cupsieger: Das zu toppen wäre unmöglich gewesen.» Das Geld sei der allerletzte Faktor in seinen Überlegungen gewesen. «Ich bin nicht geldfixiert», sagt Forte, der bei YB einen Dreijahresvertrag erhält und knapp eine Million Franken pro Jahr verdient, gleich zu Beginn.

Bei YB sieht Forte deutlich mehr Perspektiven als bei GC. «Hier bekomme ich Zeit um etwas aufzubauen. YB wollte mich unbedingt. Der Dreijahresvertrag ist für mich Vertrauensbeweis genug, dass der Klub wirklich mit mir arbeiten will.» Der eine oder andere Transfers müsse noch gemacht werden. Wildert Forte bei seinem Ex-Klub GC? «Sag niemals nie. Aber geplant ist es nicht», so der «Secondo» aus Brüttisellen.

Forte zeigt Verständnis für wütende Fans

Von GC hätte er sich nach dem Cuptitel etwas mehr Wertschätzung erhofft. «Wäre GC unmittelbar nach dem Cupsieg auf mich zu gekommen und hätte mir einen neuen Vertrag angeboten, hätte ich sofort unterschrieben. Aber da kam nichts», zeigt sich der Zürcher leicht enttäuscht. Die Wut der Fans kann Forte verstehen. «Ich verstehe das total», sagt er. «Aber die Transparente habe ich im Stadion gar nicht gelesen. Erst heute Morgen in den Zeitungen.»

Dass sein Abgang so unmittelbar nach der Einigung mit YB an die Öffentlichkeit gelangte, störte Forte schon ein wenig. «Ich fand es nicht optimal, dass GC den Transfer schon vor dem letzten Spiel öffentlich machte.» Zu seinem Ex-Klub soll das Verhältnis aber intakt bleiben. «Ich will mit GC nicht abrechnen. Ich bin der glücklichste Mensch heute. Ich hatte eine riesen Laune heute Morgen, weil ich wusste, was auf mich zukommt.»


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... --12626740

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