 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 26. Juli 2010, 13:32 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Der Bund, 26.07.2010 Die Erwartungen an die neue Nummer 10Moreno Costanzo soll das Spiel von YB prägen wie einst Hakan Yakin. Vorerst ist er damit beschäftigt, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Die Premiere in die neue Saison ist YB vor Wochenfrist nicht wunschgemäss geglückt, obwohl der Vizemeister in der Nachspielzeit den grössten Schaden abwenden konnte im Berner Derby. Vieles blieb beim schmeichelhaften 1:1 gegen den FC Thun Stückwerk. Es zeigte sich, dass der Integrationsprozess der zahlreichen neuen Spieler noch längst nicht abgeschlossen ist. Angesichts der verschiedenen kleineren und grösseren «Baustellen» kam der sportlichen Führung die Teilnahme am Uhrencup sehr gelegen (siehe unten). Trainer Vladimir Petkovic nutzte den Halbfinal gegen Deportivo La Coruña, um diverse Umstellungen vorzunehmen. Rochaden gab es vorab im Mittelfeld. So übernahm Spycher die zentrale Position von Thierry Doubai und lief Hochstrasser anstelle von Costanzo auf. Spycher hinterliess bei seinem Debüt einen guten Eindruck, und es würde nicht erstaunen, wenn der Ex-Internationale heute (17.45, Stade de Suisse) gegen Luzern von Beginn weg auf der gleichen Position spielte. Offen ist, ob ihm dabei Thierry Doubai oder Costanzo – beide überzeugten im Startspiel nicht – sekundieren wird. Die leicht besseren Chancen dürfte Moreno Costanzo haben, da er offensiv gefährlicher ist als der junge Ivorer. Der 22-jährige übte nach dem Auftaktmatch Selbstkritik. Gleichzeitig bat er um etwas Geduld. «Es ist noch alles neu für mich», sagte er. Der Ostschweizer hat erstmals in seinem Leben sein vertrautes Umfeld im Grossraum St. Gallen verlassen. Familie, Freundin, Freunde und Kollegen sind zwei Autostunden weg von seinem neuen Wohnort und Arbeitsplatz. Daran musste sich der italienisch-schweizerische Doppelbürger zuerst gewöhnen. Seitdem er in Gümligen eine eigene Wohnung bezogen hat, fühlt er sich in seiner neuen Heimat «ein ganzes Stück wohler». Costanzo liegt es fern, in Selbstmitleid zu verfallen. Es sei richtig gewesen, einen Schritt vorwärts zu gehen, sagt er. Bei St. Gallen war er nach zwei starken Saisons (je 14 Tore in der Challenge und in der Super League) der Lokalheld gewesen. Sein Leistungsausweis trug ihm mehrere Angebote aus dem In- und Ausland ein. Für YB entschied er sich schliesslich, «weil sich der Klub am längsten um mich bemühte». Nach Deutschland oder Italien, wo Costanzo mehr hätte verdienen konnte, mochte er zum jetzigen Zeitpunkt nicht gehen. «Das wäre definitiv noch zu früh gewesen.» Ein MillionentransferFür die Verpflichtung von Costanzo, dessen Vertrag bei St. Gallen noch ein Jahr weitergelaufen wäre, waren die Berner bereit, tief in die Tasche zu greifen. 1,5 Millionen Franken überwiesen sie schliesslich an den finanziell klammen FC St. Gallen. Noch nie zuvor hat YB für einen jungen Spieler aus der einheimischen Liga so viel Geld ausgegeben. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, die Klubführung und Fans an Costanzo haben: Er soll möglichst viele Tore schiessen, entscheidende Pässe spielen und gefährliche stehende Bälle treten. Man darf gespannt sein, wie die neue Nummer 10 mit dem nicht geringen Druck umzugehen vermag, der auf ihm lastet. Hinweis: Heute wird das YB-Museum wieder eröffnet. Um 16 Uhr steht vor dem Spiel gegen Luzern ein Apéro auf dem Programm – mit 80 geladenen Gästen, darunter Ex-YB-Spieler wie Chapuisat, Schneiter, Lunde, Weber, Wittwer, Eich und Kudi Müller. http://www.derbund.ch/bern/Die-Erwartungen-an-die-neue-Nummer-10-/story/19110891
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Sonntag 8. August 2010, 13:45 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 9. August 2010, 13:06 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Blick, 09.08.2010 Costanzo: «Nati war schon immer mein Ziel»ZÜRICH - Ottmar Hitzfeld hat YB-Costanzo kurzfristig aufgeboten. Grund: Margairaz fällt verletzt aus. FCZ-Spieler Xavier Margairaz hat sich eine Verletzung zugezogen und ist für Abklärungen beim Arzt. Sicher ist indes nur, dass Margairaz nicht wie geplant mit der Schweizer Nati nach Österreich fliegen wird. Ottmar Hitzfeld hat unmittelbar danach einen Spieler nachnominiert – es handelt sich dabei um den 22-jährigen Moreno Costanzo von YB. Dieser hat sich mit den zuletzt starken Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen. Blick.ch erreichte ihn kurz nach der Nachnominierung am Telefon: «Ich freue mich wahnsinnig über die Nominierung. Bin gerade im Stress». Kein Wunder: Er muss möglichst rasch das Auto am Flughafen parkieren, danach geht´s ab in den Flieger. (Mi.W/pat) http://www.blick.ch/sport/fussball/nati/yb-costanzo-erhaelt-last-minute-aufgebot-152845
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
chato
|
Verfasst: Donnerstag 12. August 2010, 08:13 |
|
Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17 Beiträge: 367
|
starker einstand in der nationalmannschaft. erste ballberührung = erstes tor! 
|
|
 |
|
 |
|
1898
|
Verfasst: Donnerstag 12. August 2010, 15:17 |
|
Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
|
 super gemacht. ich hoffe das gibt ihm noch mehr selbstvertrauen bei yb. ps. die antiumarmung gegen stocker nach dem tor war genial. 
|
|
 |
|
 |
|
springtime87
|
Verfasst: Donnerstag 12. August 2010, 15:54 |
|
Registriert: Donnerstag 14. Mai 2009, 14:48 Beiträge: 317
|
|
Jep.. tolle Geste^^ Erinnerte mich fast ein bisschen an die Geste von Frei bei seinem 40 Tor...
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 13. August 2010, 08:42 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
Der Landbote, 12.08.2010 Costanzo und das Lob fürs schnellste Tor Moreno Costanzo ist für Ottmar Hitzfeld zwar «noch immer ein U21-Spieler», aber der Toggenburger wurde mit seinem Siegestor gegen Österreich doch einer der Gewinner des ersten Länderspiels der neuen Saison. KLAGENFURT – Von grösserer Bedeutung in der Fussballgeschichte mag das 1004. Länderspieltor der Schweiz nicht gewesen sein, aber in einer Beziehung war Moreno Costanzos 1:0 gegen Österreich schon aussergewöhnlich: Es ist jedenfalls nicht in Erinnerung, dass einer schon in der 2. Minute seines Debüts im Nationalteam, bei seinem ersten Ballkontakt gar, ein Tor erzielte. Und beinahe hätte Costanzo wenig später per Kopf auch noch zum 2:0 getroffen. Eigentlich hätte er am Mittwochabend statt mit Ottmar Hitzfelds A-Auswahl in Klagenfurt mit der U21 auf der Winterthurer Schützenwiese gegen Griechenlands Nachwuchs spielen müssen. Aber dann sagte Xavier Margairaz, der kurzfristig für Blerim Dzemaili hätte nachrücken sollen, noch kurzfristiger ab. Der nächste Anruf erging an Costanzo, der aus Bern schon unterwegs nach Winterthur war, diesen Weg dann aber nicht zu Ende fuhr, sondern schon beim Flughafen Halt machte. Er erschien dort zwar – mangels einschlägiger Ausstattung – nicht im Anzug und rot-weisser Krawatte, wie sie für Nationalspieler üblich sind, sondern in Hemd und Jeans. Dafür wurde er dann nach 71 Minuten des Spiels anstelle des altgedienten Hakan Yakin eingewechselt, als offensiver, zentraler Mittelfeldspieler und dritter Debütant des Abends. 20 Minuten reichtenDie 20 Minuten reichten für ein Tor und das Lob des Trainers, es habe ihm gefallen, wie Costanzo «frech» auftrat und wiederholt «den Abschluss suchte». Es sei ihm, fügte Hitzfeld bei, schon in den beiden Europacupspielen mit den Young Boys gegen Fenerbahçe aufgefallen, «dass Costanzo der Nervenbelastung eines wichtigen Matchs gewachsen war». Aber allzu weit ausholen mochte der Coach dann doch nicht: «Noch immer ist er ein U21-Spieler – wie die andern auch,» also wie Nassim Ben Khalifa, François Affolter oder Xherdan Shaqiri und Valentin Stocker, die sich in Klagenfurt ebenfalls zeigen durften. «Aber es kann ja schnell gehen», vergass Hitzfeld nicht beizufügen – wie im Falle Costanzos zum ersten Tor, in jenem Affolters oder Stockers zu einer guten Chance auf einen Platz im Team auch beim nächsten Mal. So oder so erlebt Costanzo, der 22-jährige Jüngling aus Kirchberg im untersten Toggenburg, zurzeit schöne Tage. Am Sonntag hatte er sein erstes Meisterschaftstor für die Young Boys geschossen, mit seiner Spezialität, dem Freistoss. Für die Berner spielt er seit Saisonbeginn; und sie stellten seinetwegen sogar ihr System in der Offensive um, von einem Angriff mit drei Mann zu einem mit zwei und dem Neuen dahinter. Verpflichtet haben sie ihn für eine Ablösesumme von 1,2 Millionen Franken und gegeben haben sie ihm einen Vertrag bis 2014. Überzeugt hatte er sie mit einem starken Jahr für den FC St. Gallen nach dessen Rückkehr in die Super League. 14 Meisterschaftstore waren Costanzos Beitrag zum erfreulichen 6. Platz; ebenfalls 14 Tore hatte er zum Aufstieg ein Jahr zuvor beigetragen, in der ersten Saison, in der er Stammspieler war. Auch deshalb sagt er, für ihn persönlich sei St. Gallens Abstieg gut gewesen, erst danach habe er in der Challenge League seinen Platz im Team gefunden. Vorher hatte er ja eine vorübergehende Rückkehr zu seinem ersten Verein, zum FC Wil, in Kauf nehmen müssen. Weil es in der Karriere Costanzos also «nicht immer bergauf ging, wie er selbst sagt, könnte auch die Gefahr gebannt sein, dass er Erfolgserlebnisse wie die letzten überschätzt. Die ersten internationalen Bestätigungen stehen ja schon in den kommenden Wochen an, wenn YB gegen die berühmten Tottenham Hotspurs den letzten Schritt in die Champions League zu gehen versucht. Bald folgt auch Hitzfelds nächstes Aufgebot, wenn Anfang September zuerst in St. Gallen der letzte EM-Test gegen Australien ansteht und dann in Basel das Startspiel zur Ausscheidung gegen England. «Alternativen geschaffen» Die Chance, dass der «U21-Spieler» Costanzo dann wieder zur A-Selektion gehört, sind nach dem Blitztor in Klagenfurt auf jeden Fall grösser als vorher. Noch ausgeprägter gilt das für seinen gar erst 19-jährigen Klubkollegen Affolter, der sich mit seiner soliden Vorstellung als Innenverteidiger nahe an einen Startplatz spielte, auf jeden Fall einen (formschwachen) Routinier wie Mario Eggimann gleich in den Schatten stellte. Und ebenso gilt es für Stocker, der in Abwesenheit Tranquillo Barnettas seine Chance auf der linken Flanke der Offensive nutzte. Deshalb fasste Hitzfeld die personellen Ergebnisse von Klagenfurt so zusammen: «Wir haben ein paar Alternativen geschaffen – und das ist immer gut.» (hjs) http://www.landbote.ch/detail/article/costanzo-und-das-lob-fuers-schnellste-tor/gnews/99110982/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 13. August 2010, 10:26 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Aargauer Zeitung, 13.08.2010
«Der Abstieg war mein Glück»
Moreno Costanzo nach seinem Nati-Traumeinstand mit dem Siegtor gegen Österreich François Schmid-Bechtel
Das Leben von YB-Mittelfeldkünstler Moreno Costanzo wurde innerhalb weniger Monate umgekrempelt. Ihm ist es ganz recht so.
Wäre der FC St. Gallen 2008 mit der teuersten Mannschaft der Vereinsgeschichte nicht abgestiegen, würde Costanzo wohl noch immer ein beschauliches Leben in der fussballerischen Zweitklassigkeit führen. «Der Abstieg war mein Glück», resümiert er nüchtern. Es ist nicht so, dass Costanzo durch den Abstieg ein besserer Fussballer geworden ist. Erst in der Challenge League durfte er sein Talent beweisen. Der Nati-Delegierte Peter Stadelmann, der nebenbei auch in der Transferkommission beim FC St. Gallen sitzt, sagt: «Hätten wir den Klassenerhalt geschafft, wäre Marcos Gelabert geblieben. Costanzo wäre wohl kaum über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinausgekommen.» Ob sich der 22-jährige Toggenburger noch lange mit dieser Rolle arrangiert hätte, ist fraglich.
Zwar galt er schon immer als hochbegabter Stürmer. Doch die Trainer bemängelten sein Durchsetzungsvermögen, seine Kaltblütigkeit. Selbst als Costanzo vor dreieinhalb Jahren zum zweitklassigen FC Wil ausgeliehen wurde, schaffte er den Durchbruch nicht. Viele dachten, Costanzo hätte die Abzweigung auf dem Weg zum ewigen Talent verpasst. Der Trainer bei seinem halbjährigen Intermezzo in Will hiess Uli Forte. Als dieser vor zwei Jahren zum FC St. Gallen wechselte, war Costanzos Begeisterung nicht grenzenlos. Doch Forte und Costanzo arrangierten sich. Wobei dies vor allem dem Spieler vorbehalten war. Denn selbst in der Challenge League war Costanzo beim FC St. Gallen nicht unumstritten. Obwohl er 14 Treffer erzielte. Seinen Platz hatte er erst gefunden, als ihn Forte zum Saisonende als zentralen Mittelfeldspieler statt als Stürmer aufstellte.
Als nach dem Aufstieg Fabian Frei im letzten Sommer vom FC Basel in die Ostschweiz wechselte, schien Costanzo wieder auf der Verliererseite. Frei war als Partner von Muntwiler in der Schaltzentrale vorgesehen, fehlte aber im ersten Saisonspiel gegen seinen Ex-Klub. Costanzo erhielt die Chance und nutzte sie mit einem traumhaften Freistosstreffer. Zum Saisonende hatte er 14 Tore auf dem Konto und ein Angebot der Young Boys auf dem Tisch. Die Berner überwiesen dem FC St. Gallen 1,6 Millionen Franken.
Kochen kann er noch immer nicht
Mit dem im Mai vollzogenen Wechsel zu YB hat für Moreno Costanzo ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Raus aus dem Hotel Mama im toggenburgischen Kirchberg. Rein in die erste eigene Wohnung in Gümligen. Raus aus dem Schatten der Routiniers in der AFG-Arena. Rein ins Scheinwerferlicht der Millionenkicker im Stade de Suisse. Kochen hat er zwar immer noch nicht gelernt. Und die Freundin kommt ihn auch nur am Wochenende besuchen. Spätestens seit seinem ersten Treffer für YB beim 2:1 gegen GC spielt das alles keine Rolle mehr.
Und nun die Sensation: Gerade mal zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte er bei seinem Länderspiel-Debüt den 1:0-Siegtreffer. Schneller war bisher keiner. «Costanzo hat bewiesen, dass er in Form ist. Er bringt eine gewisse Reife mit», sagt Hitzfeld. Ob er ein Thema für das EM-Qualifikationsspiel gegen England wird, lässt der Nationaltrainer noch offen. Immerhin sagt er: «Costanzo hat gute Aussichten, wenn er so weitermacht.»
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Freitag 13. August 2010, 10:29 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
Blick, 13.08.2010
Moreno Costanzo – oder wenn ein Mann das Tor schneller findet als sein eigenes Auto …
Donnerstag, 11.30 Uhr, Zürich Flughafen. BLICK sucht mit Moreno Costanzo (22) im Parkhaus 1 im 8. Stock dessen Auto. Man läuft eine Runde. Der Citroën C5 taucht einfach nicht auf. «Verflixt, das kann doch nicht sein. Oder war ich doch in einem anderen Parkhaus?», rätselt der YB-Regisseur.
Nach fünf Minuten Irrweg entdeckt Costanzo doch plötzlich sein Auto.
Nach fünf Minuten – im Spiel gegen Österreich braucht er nach seiner Einwechslung nur 90 Sekunden, um in der 73. Minute den 1:0-Sieg-Treffer zu erzielen!
Nach einer kurzen Nacht mit wenig Schlaf und vielen Emotionen («Vielleicht realisiere ich nächste Woche das Geschehene mal») muss Costanzo bereits am Nachmittag wieder zum YB-Training. Und der Regisseur verspricht, nach seinem Traum-Einstand nicht abzuheben: «Klar gibt es jetzt ein bisschen Medienrummel um mich. Aber ich hebe nicht ab, weil es in meiner Karriere nicht immer nur aufwärts ging. Bei St. Gallen hatte ich lange nur Teileinsätze, wurde an Wil ausgeliehen. Auch dort lief es nicht so. Für mich war der Abstieg von St. Gallen ein Glücksfall – in der Challenge League schaffte ich den Durchbruch.»
Doch trotz Traum-Einstand in der Nati: Ob Costanzo bei den nächsten Länderspielen gegen Australien (3. September) und England (7. September) dabei sein wird, ist fraglich. Denn: Am 3. September trifft die U21 in Lugano in der EM-Quali auf Irland – es ist das letzte entscheidende Spiel. Gut möglich, dass Costanzo dann zur U21 muss.
Nati-Trainer Ottmar Hitzfeld: «Ich kann noch nicht bestätigen, ob er ein Thema für unsere nächsten Spiele ist. Aber er hat gezeigt, dass er nervlich bereit ist.»
Auf Costanzo wartet die nächste Hammerwoche: Morgen gegen Xamax, dann am Dienstag die Champions-League-Quali gegen Tottenham. «Es geht Schlag auf Schlag», sagt Costanzo. «Aber als Spieler spielst du lieber als zu trainieren. Klar belastet es, wenn du jeden dritten Tag 90 Minuten spielst. Aber in der Nati waren es jetzt ja nur 20 Minuten. Das geht schon.»
Costanzo steigt in sein Auto. Ab gehts nach Bern. Auf zum nächsten Tor.
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
admin
|
Verfasst: Sonntag 15. August 2010, 07:21 |
|
 |
| Administrator |
 |
Registriert: Dienstag 20. April 2004, 22:39 Beiträge: 1285
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |