Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Ehemalige Spieler & Trainer




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 76 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Dezember 2020, 14:30 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 20387
05.12.2020

Bild

Zitat:
«Ich bin kein Wunder-Spieler» – Djibril Sow über seine Rolle, Ablösesumme und Ziele

Djibril Sow will bei Eintracht Frankfurt endlich durchstarten. Der Schweizer Nationalspieler hat sich bisher noch nicht als unersetzbare Stammkraft erwiesen.

So musste der 23-Jährige in der Bundesliga diese Saison ganze acht Partien bis zum ersten Startelf-Einsatz warten. Doch zuletzt bekam der defensive Mittelfeldspieler zweimal in Folge das Vertrauen von Coach Adi Hütter, der mit ihm bereits bei YB zusammenarbeitete.

Es sei noch viel mehr Luft nach oben, meint Sow im Interview mit der «Bild» (zahlungspflichtig): «Als Mittelfeldspieler möchtest du der zentrale Punkt in der Mannschaft sein, so wie am Ende in Bern, da war ich der Denker und Lenker. Es hat dort zwar auch seine Zeit gebraucht, aber es ging leichter, weil wir erfolgreich waren. Bei der Eintracht arbeite ich täglich daran, in diese Rolle reinzuschlüpfen. Um das mir vom Verein gegebene Vertrauen zurückzuzahlen.»

Sow galt letzte Saison als Wunschtransfer von Hütter und wurde mit einem Vertrag bis 2024 ausgestattet. Die Ablösesumme für den ehemaligen FCZ-Junior soll rund zwölf Millionen Euro betragen haben. Am Anfang erhielt er viel Spielzeit, doch im Frühjahr 2020 verlor Sow seinen Stammplatz und stand nur noch selten in der Stammelf.

Die Erkenntnis nach der schwierigen Debüt-Saison

«Ich habe mich im Sommer selbst am meisten kritisiert, weil ich von meiner Art Fussball zu spielen weggekommen bin. Mein Ziel war es deshalb, in dieser Saison wieder locker aufzuspielen. Ich bin kein Wunder-Spieler, kann keine Zauber-Dinge, aber ich bin ein junger Fussballer mit viel Potenzial. Ich möchte einfach meine Qualitäten ins Spiel bringen und der Mannschaft damit helfen.»

Mit der Bundesliga sei sein Traum in Erfüllung gegangen, da habe er natürlich jedes Spiel machen wollen, aber nach einer Verletzung in der Vorbereitung danach zu wenig auf seinen Körper gehört, so das Fazit von Sow, wieso er sein grosses Potenzial noch nicht entfaltete. Der Zürcher mit senegalesischen Wurzeln wagte bereits bei Gladbach einen Versuch in Deutschland, kam dort aber nur zu wenigen Einsätzen im Fanionteam und wechselte deshalb 2017 zu YB. 2019 wagte er dann als zweifacher Schweizer Meister erneut den Schritt in die Bundesliga.

Die Kritik am teuren Neuzugang blieb nicht aus: «Das hängt wohl auch mit der Ablöse zusammen. Vielleicht wird dann verlangt, dass ich ganz besondere Dinge mache. Aber ein Spieler kann nichts für die Summen. Anfangs habe ich gar nicht gross über die Ablöse nachgedacht, der Druck ist erst danach gekommen. Dass ich dachte, ich muss noch mehr machen, viele Tore schiessen, und, und, und. Dabei muss ich einfach nur spielen. Darauf liegt jetzt mein Fokus.» Sein Ziel ist klar: Eine Leaderfigur werden. «So war es in Bern, und diesen Weg möchte ich hier auch gehen», hält Sow fest. Man darf also gespannt sein, wie es beim neunfachen Internationalen weitergeht.


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 82426.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Freitag 5. Februar 2021, 00:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 20387
04.02.2021

Bild

Zitat:
Selbstbewusst und dominant bei der Eintracht

Den einen hat es nach zuletzt starken Wochen unverschuldet zurückgeworfen. Der andere hat mächtig aufgedreht und ist aus dem Team der Eintracht derzeit nicht mehr wegzudenken. Während der am Knie verletzte Erik Durm also darum kämpft, individuell und abseits des Mannschaftstrainings schneller als in den prognostizierten zwei Ausfallwochen wieder in die Startelf zu kommen, hat sich Djibril Sow unverzichtbar gemacht.

Zwei Eintracht-Profis, zwei leidenschaftliche Kämpfer, eine Botschaft: Beide gehören zu den Gewinnern der vergangenen Wochen und sind Teil des Aufschwungs, der die Mannschaft von Trainer Adi Hütter schon bis auf Tabellenplatz vier der Fußball-Bundesliga geführt hat. Eine Spitzennotierung, die es an diesem Sonntag zu verteidigen gilt. Die Eintracht bekommt es auswärts von 15.30 Uhr an mit der TSG Hoffenheim zu tun.

Wenn es in den kommenden Tagen keine Wunderheilung gibt, wird Durm wie schon in der Vorwoche beim 3:1 gegen Hertha BSC nicht dabei sein. Gegen Berlin schenkte Hütter dem variabel einsetzbaren Offensivspieler Aymen Barkok das Vertrauen, Durms angestammte Position auf der rechten Außenbahn zu übernehmen. Ein Modell ohne den erhofften Erfolg. Barkok, immer wieder fahrlässig und nachlässig in seinen Aktionen, fehlte das, was Durm auszeichnet: Präzision und Konzentration. Tugenden, die Almamy Touré zwar auch nicht in Hülle und Fülle besitzt. Doch der Franzose machte es besser als Barkok – und er rechtfertigte seine Einwechslung mit der vorbereitenden Flanke zu Martin Hintereggers wichtigem 2:1-Führungstreffer.

Präzision und Konzentration zeichnen auch Sow aus. Der Schweizer scheint nach einigen Irrungen und Wirrungen, die auch auf seine schwere Sehnenverletzung zurückzuführen sind, endlich seinen Platz bei der Eintracht gefunden zu haben. Nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch abseits des Rasens muss der an diesem Samstag 24 Jahre alt werdende Mittelfeldspieler mehr Verantwortung übernehmen: Er ist kürzlich Vater geworden. Vor anderthalb Jahren, im Sommer 2019, hat die Eintracht die Rekordablösesumme von rund zehn Millionen Euro investiert, um Sow von den Young Boys Bern nach Frankfurt zu holen.

Doch es hat länger als geplant gedauert, bis er seine perfekte Rolle gefunden hat. Seitdem Sow auf die Unterstützungsdienste seines Nebenmannes Makoto Hasebe setzen kann, ist es mit ihm steil bergauf gegangen. Der erfahrene Hasebe als verlässlicher Absicherungsfaktor verschafft dem ambitionierten Schweizer die Freiräume, die ihm bislang gefehlt haben. „Es ist relativ einfach, neben ihm zu spielen, weil er gefühlt schon tausend Spiele in der Bundesliga gemacht hat“, sagt Sow über die Zusammenarbeit mit Hasebe. „Er hilft mir als jungem Spieler enorm und coacht das ganze Team.“

Sows großes Plus, von dem besonders die Offensive der Eintracht profitiert, ist das schnelle Umschalten. In der Tiefe des Raumes fängt er dank seiner Sprintfähigkeit viele Bälle ab und belebt durch konsequent schnelles Weiterleiten den Spielaufbau. Durch die taktische Neuordnung ist es Hütter gelungen, die Hauptlast des Aufbaus auf mehrere Schultern zu verteilen. Jetzt ist es nicht mehr Daichi Kamada allein, der für die kreativen und belebenden Momente sorgen soll.

Auch Amin Younes ist ein wichtiger Baustein für die Stärkung des Eintracht-Spiels, ebenso wie Sow einige Meter dahinter. Sow ist aktuell der laufstärkste Spieler der Eintracht, und rückblickend findet er es „unglaublich, wie wir das Spiel noch gedreht haben“. Knapp zwei Minuten nur hatten er und seine Mitspieler benötigt, um aus dem 0:1 gegen die Hertha ein 1:1 zu machen und danach die große Schlussoffensive zu starten. „Manchmal kann man nicht wirklich erklären, warum es nicht läuft“, sagt Sow. „Aber jetzt läuft es. Und ich fühle mich wieder wie ich selbst.“

Dass die Eintracht inzwischen komplett anders als noch in der Hinrunde spielt, in der sie neunmal unentschieden spielte, hängt auch mit der Performance des verletzungsfrei auftrumpfenden Sow zusammen. Die Frankfurter Mannschaft tritt selbstbewusst und dominant auf, zwingt dem Gegner ihr Spiel auf und hat dabei deutlich mehr Ballbesitz. Die Angriffe und Ballstafetten, schon in der Defensive in der Abteilung Hasebe/Sow initiiert, werden schneller vorgetragen. Torhüter Kevin Trapp bezeichnete sie unlängst als „Augenschmaus“. Am Sonntag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) will Sow im Verbund mit seinen Mitspielern Kurs auf dem eingeschlagenen Erfolgsweg halten. „Wir wollen auch gegen Hoffenheim eine gute Leistung zeigen und gewinnen.“


https://www.faz.net/aktuell/sport/fussb ... 80316.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 01:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 20387
17.03.2021

Bild

Zitat:
FR-Interview

Eintracht-Profi Djibril Sow: „Jeder erwartet, dass wir einbrechen“

Eintracht-Mittelfeldspieler Djibril Sow über Druck im Endspurt, Gänsehaut bei bestimmten Hymnen und seinen persönlichen Aufstieg.

- Eintracht Frankfurt kämpft um die Qualifikation zur Champions League.
- Djibril Sow nimmt im FR-Interview Stellung zur Rest-Saison.
- Der Mittelfeldspieler ist optimistisch, dass die Ziele der SGE erreicht werden.

Herr Sow, zwei Punkte aus den letzten drei Spielen: Muss man sich Sorgen machen um Eintracht Frankfurt?

Absolut nicht. Gerade wenn man gesehen hat, wie wir in Leipzig, vor allem in der zweiten Hälfte aufgetreten sind, nein, da muss man sich gar keine Sorgen machen um uns. Wir sind wieder nach einem Rückstand zurückgekommen. Das zeigt, dass die Mannschaft intakt ist und wir große Qualität haben.

Eintracht Frankfurt: Der Druck wächst

Jetzt geht es so langsam auf die Zielgerade. Der Druck wächst mit jedem Spiel. Spüren Sie das?

Der Druck war auch schon vor dem Leipzig-Spiel da. Und wie wir da im zweiten Abschnitt aufgetreten sind, nachdem wir in der ersten Halbzeit zu passiv waren, zeigt, dass wir mit dem Druck umgehen können. Denn Leipzig ist wahrscheinlich die beste Mannschaft von denen, die noch auf uns warten.

Die Mannschaft steht schon längere Zeit auf dem vierten Rang, die Champions League ist zum Greifen nahe. Macht sich da nicht das Gefühl breit, dass man etwas zu verlieren hat?

Die Vorfreude auf das, was wir erreichen können, überwiegt. Das spürt man in Frankfurt und in der Mannschaft. Jeder ist hungrig, und niemand hat wirklich Angst. Der Druck liegt ganz klar bei den anderen Mannschaften.

Spürt man im Training eine höhere Anspannung?

Nein, die Stimmung ist immer gut bei uns. Das war sie auch, als es nicht so top lief. Das ist das, was Eintracht Frankfurt auszeichnet. Es stimmt einfach bei uns. Die Spieler, die nicht so oft spielen, pushen die Stammspieler im Training. Es ist eine gute Mischung, die uns auszeichnet in dieser Saison.

Eintracht Frankfurt: Sow ist optimistisch

Auf was kommt es im Endspurt an? Die Nerven im Zaum zu halten?

Bei jedem Spieler muss der Fokus darauf liegen, dass wir Großes erreichen können. Da dürfen keine Nebengeräusche ablenken, jeder muss sich voll auf diese Aufgabe konzentrieren. Da ist jeder Spieler in der Pflicht. Das hat bisher super geklappt. Das hier ist eine besondere Mannschaft. Wir können noch mal eine Serie starten und müssen uns vor niemandem verstecken.

Apropos Nebengeräusche: Es scheint nicht so, als sei das Thema Fredi Bobic eines, das die Mannschaft belasten würde.

Nein, da hat sich auch im Umgang nichts verändert, er kommt immer noch zu den Spielen, die Stimmung ist wie vorher. Das ist von außen viel größer gemacht worden als es ist. In der Mannschaft war das kein Thema. Das haben wir auch auf dem Platz gezeigt. Wenn dieses Thema uns irgendwie beeinflussen würde, wären wir jetzt nicht zweimal, gegen Stuttgart und in Leipzig, nach Rückständen zurückgekommen.

Eintracht Frankfurt: Sow spricht die Mentalität der Mannschaft an

Sie sprechen die Rückstände an: Die Mannschaft lag in dieser Saison bereits 14-mal hinten, hat aber elfmal nicht verloren und 17 Punkte geholt. Nur die Bayern sind da besser. Ist das ein Ausdruck des Behauptungswillens im Team?

Das kann man so sehen. Das ist ein Skill von uns. Wir wissen, dass wir ein Spiel drehen können, wir geben kein Spiel verloren. Das steckt in uns drin. Andererseits ist der Aufwand natürlich größer, wenn man so oft einem Rückstand hinterher läuft. Für uns wäre es wichtig, häufiger in Führung zu gehen. Wenn uns das gelungen ist, haben wir auch oft gewonnen.

Sow sicher dabei, Kamada wohl auch, Hinteregger vielleicht

Für Djibril Sow , 24, war der Start in die aktuelle Saison gar nicht so einfach. Die meiste Zeit saß der Schweizer Nationalspieler draußen, erst am 8. Spieltag gegen RB Leipzig zählte er erstmals zur Startelf – seitdem ist er aus dieser nicht mehr wegzudenken. Sow hat sich etabliert, ist zum Stammspieler gereift. Das erfüllt den Mittelfeldmann mit einigem Stolz, denn seine erste Saison in Frankfurt war schwierig, einige hatten den aufgeweckten Typen bereits abgeschrieben – viel zu früh.

Martin Hinteregger, lädierter Abwehrchef bei der Eintracht, hat am Mittwoch wegen seiner Oberschenkelblessur lediglich individuell im Kraftraum trainieren können. Sein Einsatz am Samstag gegen Union Berlin ist weiter offen, aber möglich, wie Sportdirektor Bruno Hübner sagte. Allerdings wollen die Hessen bei ihrem Leistungsträger kein Risiko eingehen. Bei Daichi Kamada, leichter und am Rücken verletzt, trainierte eingeschränkt, aber mit der Mannschaft, er wird spielen. Bruno Hübner lobte den Gegner als eine der „laufstärksten Mannschaften“ der Liga. Dennoch: „Ein Sieg wäre ein großer Schritt Richtung Top Sechs.“ Dabei will die Eintrahct, seit 14 Pflichtspielen zu Hause unbesiegt, doch sogar ein bisschen höher hinaus. kil

Nun ja, in Bremen wart Ihr in Führung – und habt trotzdem verloren.

Bremen war auch ein spezielles Spiel. So ein Spiel darf uns nicht mehr passieren. Da haben wir uns selbst geschlagen, das weiß auch jeder Spieler. Wenn wir da konzentriert bis zum Schluss spielen und uns nicht von dieser Hektik anstecken lassen, holen wir sichere drei Punkte. Wir haben unsere Linie verloren. Das ärgert jeden von uns bis heute. Ich glaube aber, das würde uns heute nicht noch einmal passieren.

Eintracht Frankfurt: Sow will in die Champions League

Sie haben mit den Young Boys Bern schon in der Champions League gespielt. Was ist das Besondere daran?

Es ist dieses besondere Flair, man spielt gegen die besten Mannschaften, die besten Spieler der Welt. Damals, als diese Hymne erklungen ist, das war schon ein Gänsehautmoment, den ich nicht vergessen werde. Das ist ein Gefühl, das ich wieder erleben möchte. Wenn mir das mit der Eintracht gelingen würde, wäre das ein Meilenstein in meiner Karriere.

Um mal etwas Wasser in den Wein zu gießen: Die Eintracht ist bekannt dafür, auf den letzten Metern gerne mal einzubrechen. Weshalb, würden Sie sagen, passiert es dieses Mal nicht?

Das erinnert mich an die erste Zeit in Bern. Damals waren wir als Tabellenführer zwölf oder 15 Punkte vor dem Zweiten, und plötzlich kamen viele Leute und sagten: „Okay, aber Bern hat schon mal zwölf Punkte verspielt. Bern ist der ewige Zweite“. Wir haben uns aber gar nicht beeinflussen lassen, haben uns geschworen, dass wir das durchziehen. Und zum Schluss sind wir mit 15 Punkten Vorsprung Meister geworden. Hier ist es ähnlich: Jeder erwartet, dass wir einbrechen. Das muss noch mal Extramotivation sein, dass wir es jedem zeigen wollen.

Eintracht Frankfurt: Sow lobt Hasebe

Sie haben für Ihr Spiel gerne einen starken Partner im Mittelfeld an der Seite, einen wie Makoto Hasebe zum Beispiel. Nun könnte Hasebe am Samstag in der Abwehr benötigt werden. Ändert sich dadurch Ihr Spiel?

Hasebe macht vieles mit Auge, er ist ruhig und besonnen. Und agiert defensiver, vor der Abwehr. Das gibt mir natürlich mehr Spielraum. Wenn ich etwa mit Seppl Rode im Zentrum agiere, müssen wir gegenseitig aufeinander achten, damit wir nicht beide zu offensiv agieren. Denn die Balance in der Mannschaft muss immer stimmen. Aber wir haben schon gezeigt, dass wir gemeinsam harmonieren. Im Grunde ist es einerlei, ob ich mit Hase oder Seppl im Mittelfeld spiele.

Und am Samstag gegen Union Berlin könnte im Angriff mal wieder das „Duo Infernale“ beginnen, Luka Jovic und André Silva. Glauben Sie, dass könnte passen?

Gegen den VfB Stuttgart hat das doch gut geklappt, und Luka hilft uns immer mit seiner Präsenz, wenn er reinkommt. Man sieht sofort, welch Topstürmer er ist, und wenn er in diesen Flow kommt, wird er wieder Tore schießen. Es ist extrem wichtig für uns, dass die beiden Stürmer für uns die Tore machen.

Ohnehin wird die Partie am Samstag eine vorentscheidende sein. Um oben dran zu bleiben und dem schweren April vor der Brust, ist ein Dreier fast schon Pflicht, oder?

Vor einer Länderspielpause ist es immer wichtig zu gewinnen. Ein Sieg gegen Berlin würde uns für die nächsten schweren Spiele sicher einen Extraschub geben.

Eintracht Frankfurt: Sow konnte reichlich Selbstvertrauen tanken

Sie selbst haben ja etwas gebraucht, um in die Saison zu starten. Mittlerweile sind Sie gesetzt. Was gab denn letzten Endes den Ausschlag, dass es jetzt so gut läuft?

Das ist auch so ein Punkt, der Fußball so speziell macht. So genau kann ich das auch nicht erklären. Aber im Herbst bei der Schweizer Nationalmannschaft, in einer anderen Umgebung, habe ich neues Selbstvertrauen tanken können. Ich spürte, der Trainer (Vladimir Petkovic, Coach der Schweizer Nati; Anm. d. Red.) hat auf mich gebaut, hat mir Vertrauen geschenkt. Für mich ist das sehr wichtig. Wir spielten damals gegen Mannschaften wie Deutschland und Spanien, und ich konnte da super mithalten. Ich habe mich gefragt, wenn ich gegen diese großen Mannschaften gut spielen kann, wieso soll mir das nicht auch bei Eintracht Frankfurt gelingen?

Was sind denn die größten Unterschiede zur ersten durchwachsenen Saison? Auffällig ist, dass Sie jetzt sofort offensiv Impulse setzen statt, wie früher, zögerlich quer- oder zurückzuspielen?

Es musste Klick machen, bis ich da bin. In der ersten Saison war es nie so richtig gut. Okay, da gab es auch gute Spiele, dann gab es wieder zwei, drei Spiele, in denen es nicht so rund lief. Ich bin nie richtig reingekommen. Dann kamen Selbstzweifel auf, das Selbstvertrauen war nie wirklich da. Jetzt hat es sich total geändert, es hat Klick gemacht. Ich bin wieder ich selbst. Und ich bin extrem stolz, das so geschafft zu haben. Ich sage Ihnen: Es ist nicht einfach, nach solch einem ersten Jahr so zurückzukommen.

Eintracht Frankfurt: Länderspiele stehen an für Sow

Kommende Woche stehen wieder Länderspiele an, die Schweiz spielt in Bulgarien und gegen Litauen. Geht man da angesichts der Pandemie mit einem mulmigen Gefühl auf Reisen?

Es ist eine schwierige Situation, für alle. Freilich frage ich manchmal auch: Muss das wirklich sein? Gut, wir sind in der Nationalmannschaft gut geschützt, wir leben in dieser Blase, abgeschottet von der Außenwelt. Andererseits habe ich eine Familie, die ich auch sehen will und die mich auch mal besuchen kommen will. Da mache ich mir schon meine Sorgen: Wo soll das alles enden? Die Ungewissheit ist groß.

Herr Sow, Sie engagieren sich aktuell für die Initiative „My Jersey 4Kids“ zugunsten der Kinderstiftung Arche. Ist das Ihnen ein besonderes Anliegen?

Ich habe in dieser Hinsicht keine spezielle Priorität. Wenn ich helfen kann, bin ich immer dabei, sei es für Unicef oder jetzt in diesem Fall für das Arche-Projekt, bei dem aus Eintracht-Sicht noch Seppl Rode und André Silva mitmachen. Wir Fußballprofis sind so privilegiert, da will ich gerne was zurückgeben. Interview: Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein


https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/e ... 46905.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. März 2021, 18:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 01:08
Beiträge: 20387
18.03.2021

Bild

Zitat:
Eintracht Frankfurt – Djibril Sow: «Stimmung ist immer gut bei uns»

Eintracht Frankfurt ist in der Bundesliga auf Kurs zur Champions League. Für Ex-YB-Kicker Djibril Sow ist die Stimmung im Team ein wichtiger Faktor.

Das Wichtigste in Kürze

- Adi Hütter und seine Frankfurter sind eines der Überraschungs-Teams der Bundesliga-Saison.
- Djibril Sow und seine Team-Kollegen kämpfen um den erstmaligen Champions-League-Einzug.

Djibril Sow von Eintracht Frankfurt erwartet im Kampf um einen Champions-League-Platz keinen Einbruch.

«Die Vorfreude auf das, was wir erreichen können, überwiegt. Das spürt man in Frankfurt und in der Mannschaft», sagte der Ex-YB-Kicker zur «Frankfurter Rundschau». «Jeder ist hungrig, und niemand hat wirklich Angst. Der Druck liegt ganz klar bei den anderen Mannschaften.»

Die Hessen liegen auf dem vierten Platz der Fussball-Bundesliga und würden erstmals in die Königsklasse einziehen. Ein grosses Plus sei die Harmonie im Kader bei Eintracht Frankfurt.

«Die Stimmung ist immer gut bei uns. Das war sie auch, als es nicht so top lief», sagt Sow. «Das ist das, was Eintracht Frankfurt auszeichnet, es stimmt einfach bei uns.»

Auch der Wirbel um den möglichen Weggang von Sportvorstand Fredi Bobic sorge nicht für Unruhe. «Nein, da hat sich auch im Umgang nichts verändert», stellt Sow klar.

«Er kommt immer noch zu den Spielen, die Stimmung ist wie vorher», meinte er. «Das ist von aussen viel grösser gemacht worden, als es ist. In der Mannschaft war das kein Thema.»


https://www.nau.ch/sport/fussball-int/e ... s-65890265

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Sonntag 18. April 2021, 02:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 13:12
Beiträge: 2590
Wohnort: Bern
Sow: „Kein Mensch, kein Manager und kein Trainer ist größer als dieser Klub!“

https://www.sge4ever.de/sow-kein-mensch ... eser-klub/


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: (8) Djibril Sow
 Beitrag Verfasst: Dienstag 20. April 2021, 14:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 13:12
Beiträge: 2590
Wohnort: Bern
Sow: „Alle haben dieses Ziel vor Augen“

https://www.sge4ever.de/sow-alle-haben- ... vor-augen/


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 76 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Ehemalige Spieler & Trainer


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de