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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Februar 2022, 00:21 
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Zitat:
Aderlass beim Meister

YB leiht Nsame an Venezia aus – auch Martins und Bürgy gehen

- Jean-Pierre Nsame wechselt leihweise bis Ende Saison in die Serie A.
- Auch Christopher Martins und Nicolas Bürgy verlassen den Meister am internationalen Deadline-Day.
- Mit Michel Aebischer und Silvan Hefti verloren die Berner schon letzte Woche wichtige Teamstützen.

YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame wird die laufende Saison in Italien beenden: Die Young Boys haben eingewilligt, dass Nsame bis Saisonende an den Serie-A-Klub Venezia ausgeliehen wird. Nach dieser Spielzeit werde die Situation neu beurteilt, wobei zum jetzigen Zeitpunkt sowohl eine Rückkehr nach Bern als auch eine definitive Übernahme von Venezia in Frage komme, schreiben die Young Boys. Der Super-League-Torschützenkönig der letzten beiden Saisons hat seinen Vertrag mit YB gleichzeitig bis 2024 verlängert.

Der 28-jährige Nsame hatte sich im letzten Mai einen Achillessehnenriss zugezogen und hat seither kein Pflichtspiel mehr mit YB bestritten. Beim Rückrunden-Auftakt gegen Lugano (1:0) fehlte Nsame aufgrund einer Corona-Erkrankung.

Martins nach Russland ...

Der Luxemburger Christopher Martins wechselt von Bern zum russischen Rekordmeister Spartak Moskau. Der physisch starke 24-Jährige, der mit YB noch einen bis im Sommer 2023 gültigen Vertrag besass, wird die Saison mit den Russen auf Leihbasis zu Ende spielen, anschliessend kommt eine Kaufoption zum Tragen. Sein neuer Vertrag mit Spartak läuft bis im Sommer 2027. Martins war vor zweieinhalb Jahren von Olympique Lyon zu YB gewechselt und absolvierte seither 68 Pflichtspiele (5 Tore).

... Bürgy nach Dänemark

Der 3. YB-Spieler, der am Deadline-Day den Klub verlassen hat, ist Nicolas Bürgy. Er wechselt leihweise bis zum Saisonende zu Viborg FF. Der dänische Klub besitzt anschliessend eine Kaufoption für den Innenverteidiger. Bürgy kam bereits als 12-Jähriger vom FC Belp zu YB und durchlief danach alle Juniorenstationen. 2015 unterschrieb er bei den Young Boys seinen ersten Profivertrag. Nach verschiedenen leihweisen Gastspielen kehrte er zu den Gelb-Schwarzen zurück und wurde 2020 mit YB Schweizer Meister.

"Es ist auch so, dass wir noch einen Spieler verpflichten werden."
Autor: Christoph Spycher YB-Sportchef

Vor Nsame, Martins und Bürgy verliessen in der Winterpause schon namhafte Spieler wie Michel Aebischer (Bologna) und Silvan Hefti (Genoa) die Berner Richtung Ausland.

YB-Sportchef Christoph Spycher hält aber fest: «Wir sind noch immer sehr gut aufgestellt.» Und er ergänzt: «Es ist auch so, dass wir noch einen Spieler verpflichten werden.» Die Abgänge seien kein Zeichen von einer Aufgabe im Meisterrennen sondern vielmehr Ausdruck davon, dass man Vertrauen in die verbliebenen Spieler habe, so Spycher.


Winter-Transfers in der Schweiz

In der Schweiz ist das Transfer-Fenster noch bis zum 15. Februar geöffnet. Lokal ausgebildete Spieler unter 21 Jahren dürfen gar noch bis Ende März den Klub wechseln.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ergy-gehen

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 2. Februar 2022, 00:38 
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YB: Das schreiben die Italiener über den Nsame-Transfer

Jean-Pierre Nsame (28) wechselt leihweise von YB zu Venezia. Die Italiener setzen viele Hoffnungen in den Stürmer und loben seine erstaunlichen Zahlen.

Das Wichtigste in Kürze

- Jean-Pierre Nsame verlässt YB mindestens bis im Sommer Richtung Venezia.
- Die Venezianer sind abstiegsbedroht, Nsame lässt aber hoffen.

In der Liga läuft es dem Venezia FC nicht: In seinem ersten Jahr in der Serie A liegt er auf Rang 17, in der Coppa Italia ist er ausgeschieden. Höchste Zeit also, auf dem Transfermarkt zuzuschlagen.

Cuisance kam von den Bayern, Ullmann von Rapid Wien, der vereinslose Goalie Romero und der Portugal-Altstar Nani wurden verpflichtet. Kurz vor Ende des Transferfensters stösst auch noch der Kameruner Jean-Pierre Nsame von YB zu den Italienern. «Ein weiterer Schlag, der auf die Erlösung hoffen lässt», schreibt die italienische Ausgabe von «Goal.com».

Das Portal «fanpage.it» prognostiziert, dass man den Stürmer in der zweiten Saisonhälfte im Auge behalten werden müsse. Der Transfer sei ein «sensationeller Schlag» für die Venezianer. Zuvor ist auch über ein Wechsel Nsames zu anderen italienischen Vereinen spekuliert worden.

Kann Nsame den Abstieg verhindern?

Die Zahlen von Jean-Pierre Nsame bei YB seien «erstaunlich» gewesen, so das Portal. «Er hat es geschafft, Fussballeuropa mit seinen Toren zu verzaubern.» Auch sein neuer Verein lobt den 28-Jährigen: «Nsame ist einer der erfolgreichsten Stürmer in der Geschichte des Schweizer Fussballs», schreibt er in einer Mitteilung.

«Il Messaggero» bezeichnet Nsame als «den Stürmer, den Venezia gesucht hat». Der technische Direktor, Paolo Poggi, ist auch begeistert von seinem neuen Angreifer: «Er ist ein wichtiger Spieler.» Er sei glücklich, dass er Nsame der Konkurrenz wegschnappen konnte. «Wir sind froh, dass er sich für Venezia entschieden hat.»

Zuerst müsse sich Nsame aber noch rehabilitieren, so Poggi. Der letzte Einsatz des Kameruners für die Erstmannschaft von YB liegt bereits über acht Monate zurück. Er hat sich an der Achillessehne verletzt, konnte zuletzt aber wieder voll trainieren.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... r-66097923

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Samstag 5. Februar 2022, 00:56 
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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Dienstag 8. Februar 2022, 09:45 
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Jetzt spricht Ex-YB-Star Nsame

«Venedig wars egal, dass ich noch nicht fit bin»

Obwohl noch nicht ganz fit, gibt Jean-Pierre Nsame sein Debüt im Dress des FC Venezia. Der ehemalige YB-Superstar exklusiv über seinen erstaunlichen Transfer.

Jean-Pierre Nsame, Sie haben die ersten Serie-A-Minuten beim 0:2 gegen das formstarke Napoli hinter sich. Wie wars?
Jean-Pierre Nsame: Es ist wirklich wunderbar gegangen, das Gefühl war erstaunlich gut. Aber klar schwingt natürlich Frust über die Niederlage mit. Aber ich warte jetzt schon mit Ungeduld auf das nächste Spiel.

Was war das Speziellste?
Die Anreise mit dem Schiff! Das Trainingsgelände ist auf dem Festland. Das Stadion liegt aber auf der Insel. Vom Flughafen aus musst du das Schiff nehmen.

Kommen wir zurück auf Ihren Transfer. Ihr Ex-Trainer David Wagner hatte davon gesprochen, dass Ihnen zehn, fünfzehn Prozent fehlten. Ist das einfach seine Meinung oder sehen Sie es auch so?
Es ist genau so. Mir fehlen genau diese Prozente. Zum Beispiel ist der Biegungswinkel noch nicht so, wie er sein sollte. Zudem brauchts parallel noch Krafttraining, damit meine Muskeln wieder die frühere Grösse erreichen. Das alles brauchts, auch damit das Abrollen der Füsse wieder normal ist.

Das ist doch völlig verrückt! Das tönt ja nach einem, der noch nicht spielen kann. Dennoch nimmt Sie ein Serie-A-Klub unter Vertrag und lässt Sie gar ein paar Tage später spielen, derweil es bei YB hiess, man habe die Zeit nicht, um Sie behutsam an hundert Prozent heranzuführen.
Ich hatte Paolo Zanetti, meinem Coach bei Venezia, gesagt, dass ich unbedingt in der Serie A spielen wolle. Aber da war auch ein bisschen Widerwille dabei, denn ich sagte ihm: «Wenn Sie erwarten, dass ich sofort bereit bin, muss ich Ihnen ehrlich sagen, dass ich nicht neunzig Minuten spielen kann. Zwanzig, vielleicht dreissig Minuten.» Der Klub gab mir zu verstehen, dass er das ganz genau wisse und dass das Projekt sei, mich dort hinzuführen, dass ich wieder bei hundert Prozent bin. Der Coach wollte mich dennoch unbedingt und sagte mir, ich sei der Spieler, den er ausgewählt habe, um seinen Sturm zu verstärken. Dem FC Venedig wars wirklich egal, dass ich noch nicht fit bin.

Dennoch: YB war überrascht, dass der Transfer in Anbetracht der Situation zustande kam.
Das wusste ich nicht. Aber sowohl YB wie auch ich haben immer mit offenen Karten gespielt. So war auch der Medizincheck kein Problem. Im Gegenteil: Kaum hatte ich unterschrieben, stand bereits ein detailliertes Spezial-Trainingsprogramm für mich bereit.

Auch Salernitana war hinter Ihnen her, aber da haben Sie auf Twitter selber abgewunken, und auch Sampdoria Genua. War das auch seriös?
Ja, das wars. Der Unterscheid war, dass ich dort nicht mit dem Trainer gesprochen habe. Wohl weil die Samp zuerst mit YB einig werden wollte. Während es bei Venedig immer zuerst um meine Person und um meine Situation ging.

Mit 28 war es wohl der letzte Moment, um noch in einer grossen Liga unterzukommen.
Ich habe in den letzten Jahren viele Angebote erhalten. Auch solche, die finanziell imponierend waren. Aber ich hatte immer gesagt, dass ich YB nicht aus finanziellen Gründen verlassen würde. Auch wenn es immer mein Ziel war, in einer der fünf grossen Ligen zu spielen. Jetzt stimmte es eben auch vom Timing her. Ich werde in sechs Monaten ein anderer Spieler sein, weil ich ein anderes Ambiente entdeckt haben werde. Ich werde besser sein. Wenn ich dann zu YB zurückkommen sollte, werde ich im Kopf frisch sein – und so, als wenn ich nie verletzt gewesen wäre.

Vor dem Transfer haben Sie Ihren Vertrag bei YB noch um ein Jahr bis 2024 verlängert. Warum denn das?
Üblicherweise leiht YB Spieler nicht mit der Absicht aus, sie danach zurückzuholen. Sie haben diesen Schritt für mich gemacht. Da war es nur normal, dass ich ihnen auch entgegenkomme. YB und ich, das ist eine grosse Geschichte. Auch in Bezug auf die Werte, die wir teilen. Deshalb habe ich nicht gezögert, als YB mir das anbot.

Wie es nach dieser halbjährigen Leihe weitergeht, ist also völlig offen?
Ist es. Es gibt eine Kaufoption, aber die ist nicht zwingend. Es kann also sein, dass ich bei Venezia bleibe, ob das Team die Klasse hält oder nicht. Es kann aber auch sein, dass ich zu YB zurückkehre. Auch dies unabhängig vom sportlichen Ausgang der Saison.

Das Einzige, was festgelegt ist, ist der Kaufpreis, sollte Venezia die Option auf Sie einlösen. Und das sei ein für YB extrem lukratives Geschäft, hört man.
Der Preis ist fixiert! Wie interessant er für YB ist, kann ich nicht sagen, weil ich ihn nicht kenne.

Hatten Sie Venedig zuvor gekannt?
Nein, ich habe die Stadt erst jetzt entdeckt.

Wie lange ging das nach Ihrer Ankunft, bis Sie erstmals auf dem Markusplatz standen?
Gleich nach der Vertragsunterschrift bin ich mit meinen Beratern dorthin, um etwas zu essen. Auch die Rialtobrücke habe ich dann gesehen. Und die Boote, die in dieser Stadt die Autos ersetzen.

Werden Sie mitten in der Stadt wohnen?
Nein, das wäre unpraktisch, denn das Trainingsgelände ist ausserhalb. Also muss ich mit dem Auto hinfahren können. Obwohl ich mich bereits in die Vaporetti verliebt habe, die Wasserbusse …


Jean-Pierre Nsame persönlich

Jean-Pierre Nsame kam am 1. Mai 1993 in Douala (Kamerun) zur Welt. Als er sechs Jahre alt war, zog er mit seinem Vater nach Frankreich, weshalb er auch den französischen Pass hat. 2016 wechselte der Stürmer von seinem Stammklub Angers in die Schweiz zum damaligen Challenge-League-Klub Servette. Dabei erzielte er 23 Tore und wechselte in der Folge zu YB. Mit den Bernern wurde er viermal Meister und gewann 2020 den Cup. Ende Januar wechselte der Hobby-Sänger leihweise nach Venedig in die Serie A.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 15721.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. März 2022, 10:04 
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23.03.2022

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Serie A: Darum kommen Nsame und Cabral (noch) nicht auf Touren

Vor wenigen Wochen wechselten Jean-Pierre Nsame und Arthur Cabral nach Italien. Bislang kommen beide Stürmer in der Serie A nicht auf Touren.

Das Wichtigste in Kürze

- Im Winter wechselten gleich mehrere Spieler von der Super League in die Serie A.
- Zu ihnen gehören auch die beiden Knipser Arthur Cabral und Jean-Pierre Nsame.
- Weshalb läuft es den bulligen Stürmern in Italien nicht wie erwartet?

Gross waren die Erwartungen an Jean-Pierre Nsame (28) und Arthur Cabral (23), als sie im Januar nach Italien wechselten. Der Kameruner sollte den FC Venezia nach seinem Achillessehnenriss vor dem Abstieg bewahren, der Brasilianer in die grossen Fussstapfen von Dusan Vlahovic treten. Keine leichten Aufgaben.

Mit den zwei bulligen Stürmer wechseln die ganz grossen Torjäger aus der Super League nach Italien. Nsame erzielte in 124 Liga-Spielen 79 Tore, Cabral bringt's in 77 Partien auf 46 Treffer.

Knapp zwei Monate nach ihren Debüts in der Serie A sieht die Bilanz alles andere als gut aus. Cabral kommt in Florenz nicht über die Reservisten-Rolle hinaus, muss hinter Krzysztof Piatek anstehen. Nur einen einzigen Treffer konnte der 23-Jährige bislang erzielen. Durchzogen für einen 14-Millionen-Mann.

Noch schlechter läuft es Ex-YB-Meistermacher Nsame, der noch ohne Tor dasteht. Und das, obwohl er in allen sieben Partien seit seiner Ankunft in Venedig spielen durfte. Sein Klub ist mit nun vier Niederlagen in Folge auf den vorletzten Platz der Serie A abgerutscht.

Doch wo liegen die Gründe für die Start-Schwierigkeiten der beiden Torgaranten? Für Spielerberater und Serie-A-Experte Gianluca Di Domenico ist klar: «Für Stürmer ist die Serie A eine der schwierigsten Ligen der Welt. Da sind auch die vermeintlich schwächeren Teams taktisch perfekt eingestellt, und agieren sehr diszipliniert.»

Passt Nsame überhaupt in die Serie A?

Cabral habe gegenüber Piatek den Nachteil, den italienischen Fussball noch nicht so gut zu kennen. Der Pole lief in der Vergangenheit bereits für Milan und Genua auf. «Und er zahlt das Vertrauen momentan auch mit Toren zurück. Arthur muss sich einfach gedulden und an die Liga adaptieren.»

Etwas kritischer sieht Di Domenico die Situation bei Nsame. «Da stellt sich mir die Frage, ob die Serie A für ihn die richtige Liga ist. Er wurde in der Vergangenheit bereits gescoutet. Aber auch als er 2019/20 in der Super League 32 Tore erzielt hatte, ging bei YB kein Angebot von einem Serie-A-Klub ein, das man nicht ablehnen konnte.»

Hinzukommt, dass der Kameruner im letzten Jahr mit einer schweren Verletzung lange ausfiel. Trotz allem hat Nsame eine grosse Chance, sich für die Serie A zu empfehlen. Auch, wenn Venezia absteigen sollte.

https://www.nau.ch/sport/fussball-int/s ... n-66136353

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. April 2022, 17:10 
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YB-Exporte in Italien

Nsame ziehts zurück nach Bern

Überholspur für den einen, Sackgasse beim anderen: Silvan Hefti und Jean-Pierre Nsame erleben in der Serie A unterschiedliche Rückrunden.

Ein Punkt im Olimpico gegen die AS Roma, ein Punkt im Heimspiel gegen Inter. Acht Unentschieden in dieser Rückrunde, nur ein Sieg: Der italienische Abstiegskandidat Genoa ernährt sich in diesem Jahr ziemlich mühsam – einer aber kommt trotzdem auf seine Kosten. «Sportlich ist die Situation schwierig, aber für mich ist es befriedigend, zu wissen: Ich kann hier mithalten, die Liga liegt mir.» Kaum einer hätte gedacht, dass es Silvan Hefti wird, der von all den im Winter nach Italien gezogenen Young Boys klar die meisten Einsatzminuten verbucht. Hefti spielte und spielte, zunächst unter Andrej Schewtschenko, danach unter dem neuen Trainer Alexander Blessin, auf der rechten Aussenbahn hat er sich den Stammplatz gesichert.

Dem Aufstieg von Goldach nach Genua, vom Juniorenverein in der Ostschweiz zum Serie-A-Club an der ligurischen Küste, liegt eine bedachte Karriereplanung zugrunde. Als Hefti beim FC St. Gallen schon ein Führungsspieler und Captain war, wechselte er den Berater – auch, weil er sich davon bessere Perspektiven für einen späteren Transfer ins Ausland versprach. Nach dem Wechsel zu YB 2020 packte er eineinhalb Saisons später seine erste Chance.

Heftis deutsche Vorgesetzte

Mit YB feierte er in der Hinrunde mehr Siege als er mit Genoa in der Rückrunde erleben wird, so viel lässt sich bereits sagen. Doch auch der Wechsel zum Zweitletzten der Serie A scheint nicht ganz planlos zu erfolgen. Beim ältesten Fussballclub Italiens hat sich installiert, was man fussballneudeutsch ein Projekt nennt. Amerikanische Investoren, die auch am FC Sevilla beteiligt sind, haben ihn im Herbst gekauft, einen Kurz- und Langfristplan vorgestellt, bauen nun nach und nach um, und wären offenbar auch bereit, mit dem Verein abzusteigen. Wie viel Commitment hinter der Bekenntnis steckt, ist nach wie vor schwierig zu erahnen.

Hefti bekam mit dem Deutschen Johannes Spors sogleich einen neuen Sportchef, der wiederum holte einen Coach, dem er zuvor schon im Nachwuchs von RB Leipzig begegnet war: Alexander Blessin. Vergangenen Sommer bemühte sich auch YB um den 48-Jährigen. Er gilt als moderner Trainer, man spüre die Leipzig-Schule, sagt Hefti. Dem Prototypen des «Laptop-Trainers» aber entspreche Blessin nicht, «er besitzt viel motivierende Energie, ist sehr präsent».

Blessin hat von Fünfer- wieder auf Viererabwehr umgestellt. «Eigentlich spielen wir intensiveres Pressing, bekommen aber seither kaum mehr Tore», sagt Hefti. Vom «Bunker» schreiben sie bei der «Gazzetta», wenn sie die Taktik des Deutschen beurteilen. Genoa braucht dringend Punkte, und die Spiele bei den Grossen, bei Milan, Napoli, Juve, die kommen erst noch. «Mir gefällts hier, ich möchte bleiben», sagt Hefti, «aber ich will auch das bestmögliche Niveau spielen, Serie A, nicht B.»

Nsame fehlt die Spielpraxis

400 Kilometer östlich, an der anderen Küste Italiens in Venedig, da sagt sich Jean-Pierre Nsame dasselbe – in nicht ganz identischer Ausgangslage. Am letzten Tag der Transferphase im Januar vereinbarten YB, der 28-jährige Stürmer und Venezia ein Leihgeschäft. Es war nach sechs Monaten Verletzungspause wegen eines Achillessehnenrisses ein überraschendes, für Nsame auch ungewisses Unterfangen. Drei Monate, ein Startelf-Einsatz und ein paar Teileinsätze später sagt der Franko-Kameruner: «Ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich nehme, was ich kriegen kann.»

Es ist für den Aufsteiger von der Adria – seit einer Insolvenz zu Beginn des Jahrtausends ebenso unter amerikanischer Führung – bislang die erwartet schwierige Saison. Vergangenen Sommer schaffte er es erstmals seit 19 Jahren wieder in die Serie A, Aufstiegstrainer Paolo Zanetti ist noch immer am Ruder, steht aber massiv unter Druck. Das 1:2 gegen Udinese war die sechste Niederlage in Serie, Nsame kam nicht einmal für die Schlussminuten ins Spiel, schaute von der Bank aus zu.

«Der Trainer trifft Entscheidungen, ich muss damit leben», sagt er. «Aber ich fühlte und fühle mich gut unterstützt hier.» Seine Verletzung glaubt er endgültig überwunden, steht auch in Italien noch in Kontakt mit dem Arzt aus der Altius-Klinik in Rheinfelden, der ihn operiert hat. «Es gab jüngst noch eine Entzündung, doch die ist abgeklungen.» Zu Spielpraxis aber kommt Nsame wenig, und wenn, dann nützt er sie nicht: Dem zweifachen Torschützenkönig der Super League gelang bislang weder ein Treffer noch eine Vorlage

Und was ist, wenn es Venezia vom 18. Tabellenrang nicht mehr wegschafft und absteigt? «Dann möchte ich zurück zu YB», sagt Nsame. Die Italiener haben für den Stürmer zwar eine Kaufpflicht, die greift jedoch nur beim Ligaerhalt. Heisst aus YB-Sicht: Entweder gibt es eine Ablöse von rund 3,5 Millionen Euro – oder einen alten Bekannten zurück, dessen Formschwäche ein wenig Nestwärme bestimmt gut anstehen würde.


https://www.bernerzeitung.ch/nsame-zieh ... 0011771819

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Freitag 22. April 2022, 22:47 
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22.04.2022

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YB: Torjäger Nsame möchte bei Venezia-Abstieg zurück nach Bern

In der Serie A kommt Jean-Pierre Nsame kaum zum Zug. Sein Verein, der FC Venedig, steht vor dem Abstieg – und der Stürmer vor einer möglichen Rückkehr zu YB.

Das Wichtigste in Kürze

- Jean-Pierre Nsame kommt bei Venedig bislang auf einen einzigen Startelf-Einsatz.
- YB hat den Kameruner im Winter in die Serie A verliehen – mit einer Übernahme-Option.
- Die Kaufpflicht greift allerdings nur, wenn das Team die Klasse halten kann.

Sieben Spiele in Serie hat der FC Venedig mittlerweile verloren. Der Club liegt in der Serie A auf Platz 18 – und zittert um den Ligaerhalt.

Mittendrin: YB-Stürmer Jean-Pierre Nsame. Die Berner haben den Torjäger im Winter nach Italien ausgeliehen. Dies, nachdem sich der 28-Jährige im Mai 2021 die Achillessehne gerissen hat.

Bei Venezia kommt der Kameruner bisher allerdings kaum zum Zug. In neun Spielen darf er nur einmal von Beginn weg ran, ansonsten sind Teileinsätze das höchste der Gefühle. Ein Treffer oder eine Vorlage bleiben dem Angreifer seit seinem Wechsel verwehrt.

«Dann möchte ich zurück...»

«Ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich nehme, was ich kriegen kann», sagt Nsame gegenüber der «Berner Zeitung». Der Trainer sei für die Entscheidungen zuständig. «Ich muss damit leben. Aber ich fühlte und fühle mich gut unterstützt hier.»

Venedig besitzt eine Kaufpflicht für den Stürmer. Diese greift allerdings nur, wenn der Verein die Klasse halten kann. Was, wenn es nicht zum Ligaerhalt reicht? «Dann möchte ich zurück zu YB», stellt Nsame klar.

Definitiver Wechsel würde YB über 3 Millionen einbringen

Sechs Partien stehen in Italiens höchster Spielklasse noch an. In diesen Spielen wird sich entscheiden, wo Jean-Pierre Nsame in Zukunft auflaufen wird.

Serie-A-Experte Gianluca Di Domenico sagt gegenüber Nau.ch: «Da stellt sich mir die Frage, ob die Serie A für ihn die richtige Liga ist.»

Für die Young Boys ist die Ausgangslage klar: Steigt Venedig ab, kehrt der Torjäger an seine alte Wirkungsstätte in Bern zurück. Beim Klassenerhalt zieht die Kaufoption – und YB streicht eine ordentliche Ablösesumme von rund 3,5 Millionen Franken ein.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-to ... n-66158523

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 Betreff des Beitrags: Re: (18) Jean-Pierre Nsamé
 Beitrag Verfasst: Samstag 7. Mai 2022, 22:17 
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07.05.2022

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YB darf von Nsame-Rückkehr träumen – Venedig steht vor dem Abstieg

Kehrt Jean-Pierre Nsame nach nur einem halben Jahr zu YB zurück? Der Kameruner steht mit Venezia vor dem Abstieg aus der Serie A und ist unglücklich.

Das Wichtigste in Kürze

- Jean-Pierre Nsame (29) ist aktuell von Meister YB an den FC Venezia verliehen.
- Die Kaufpflicht des Serie-A-Schlusslichts würde nur beim Klassenerhalt greifen.
- Der wird zunehmend unwahrscheinlich – der Kameruner steht vor einer Rückkehr nach Bern.

So wirklich bezahlt gemacht hat sich der Wechsel von YB nach Venedig für Jean-Pierre Nsame nicht: Der Kameruner kommt beim Schlusslicht der Serie A nicht über die Rolle des Edeljokers hinaus.

Schlimmer noch: In seinen bisher elf Einsätzen – davon keiner über die volle Distanz – ist der 29-Jährige immer noch torlos. Erst einen Skorerpunkt konnte er verbuchen, beim 1:3 gegen Atalanta lieferte er den Assist zum Venezia-Ehrentreffer.

Nsame will zurück zu YB

Davon abgesehen läuft es für den 1,88-Sturmtank aber so gar nicht in Italien: In den elf Spielen seit seinem Wechsel von YB zu Venezia holte der Aufsteiger nur vier Zähler. Beim 2:1-Sieg gegen Turin und beim 1:1-Remis gegen Genua im Februar war Nsame nur Joker.

Über diese Rolle ist der Kameruner bisher nicht hinausgekommen. Nur einmal stand Nsame in der Startformation. Insgesamt kommt der 29-Jährige bisher auf magere 235 Einsatzminuten für seinen neuen Arbeitgeber.

Im April gab der Ex-YB-Torjäger zu, dass er nicht zufrieden ist. «Ich nehme, was ich kriegen kann», sagte Nsame gegenüber der «Berner Zeitung». Der Trainer sei für die Entscheidungen zuständig. «Aber ich fühlte und fühle mich gut unterstützt hier.»

Kaufpflicht nur bei Klassenerhalt

Allerdings dürfte sich die Zeit des 29-Jährigen in Venedig schon wieder dem Ende zuneigen. Denn: Die Kaufpflicht des Serie-A-Schlusslichts greift nur dann, wenn Venezia auch den Klassenerhalt schafft. Und wenn nicht? «Dann möchte ich zurück zu YB», stellt Nsame klar.

Ein Abstieg wird zunehmend wahrscheinlicher, denn selbst auf den Barrage-Platz fehlen bereits sechs Zähler. Zuletzt ging das Kellerduell gegen Salernitana mit 1:2 verloren. Es deutet also alles darauf hin, dass Nsame im Sommer zu YB zurückkehrt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... g-66171867

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