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| Autor: | shalako [ Freitag 19. November 2004, 11:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | WM 2006 - China bereits draussen |
FAZ, 19.11.2006 Für China und Arie Haan ist der WM-Traum vorbei 17. November 2004 Für China ist der Traum von der Teilnahme an der Fußball-WM 2006 in Deutschland bereits ausgeträumt. In einem hochdramatischen Fernduell mit Kuwait verpaßte der WM-Starter von 2002 am Mittwoch den Einzug in die entscheidende Qualifikationsrunde. Während China den „kleinen Bruder” Hongkong mit 7:0 deklassierte, feierten die Kuwaitis gegen Malaysia einen 6:1-Triumph. Bei Punktgleichheit (je 15), Gleichheit im direkten Vergleich und gleicher Tordifferenz (+13) setzte sich Kuwait auf Grund der Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Treffer (15:2) gegenüber China (14:1) denkbar knapp durch. Hongkong wehrt sich gegen den großen Bruder nicht Damit ist der Niederländer Arie Haan, der am Dienstag 56 Jahre alt wurde, als Trainer im Reich der Mitte gescheitert. nach dem Spiel erklärte er seinen Rücktritt. „Ich fühle mich leer. Die Spieler tun mir sehr leid. Knapper kann man nicht scheitern. Nach so einem Spiel ist es schwer zu sagen, daß alles vorbei ist.” Mit 35.000 fanatisch mitgehenden Zuschauern im Stadion von Guangzhou und rund 400 Millionen Chinesen am Fernseher erlebte Haan ein Wechselbad der Gefühle mit einem dramatischen Abschluß. Nach einer Stunde Spielzeit führte China nicht zuletzt dank zweier Tore von Jiayi Shao (1860 München) schon mit 5:0 und wähnte sich auf WM-Kurs, weil in Kuwait City die Gastgeber lediglich mit 2:1 in Front lagen. Doch dann holte Kuwait Tor um Tor auf, während die Chinesen immer nervöser wurden und Zheng Zhi sogar einen Elfmeter verschoß. Eine blamable Rolle in dem turbulenten Schützenfest spielte Hongkongs Auswahl, die in den fünf vorangegangenen Spielen zusammen nur acht Gegentore kassiert hatte. Schon vor der Partie waren die Befürchtungen groß gewesen, daß es im „Bruderduell” nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Deshalb hatten der Weltverband Fifa und der Asiatische Fußball-Verband (AFC) Sonderbeobachter nach Guangzhou entsandt. Sie dürften nicht erbaut gewesen sein von der kläglichen Gegenwehr der Elf aus Hongkong. Erwartungsgemäß setzten sich der WM-Dritte Südkorea und Achtelfinalist Japan in ihren Gruppen durch. Auch Saudi-Arabien, Usbekistan, Bahrain und Nordkorea zogen in die zweite Runde ein, in der acht Mannschaften um die vier für Asien reservierten WM-Startplätze kämpfen. Der Fünfte muß zwei Entscheidungsspiele gegen den Vierten aus Mittelamerika bestreiten. |
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| Autor: | Bierflasche [ Freitag 19. November 2004, 15:47 ] |
| Betreff des Beitrags: | |
Zitat: rund 400 Millionen Chinesen am Fernseher
Diese Zahl muss man sich mal vorstellen! 400 Millionen am TV. |
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