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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Gonzo
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Verfasst: Donnerstag 8. Dezember 2005, 17:15 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Grosse Namen bei Quali-Auslosung nur in Topf 2
Deutschland, Spanien und Italien werden am 27. Januar bei der Auslosung zur Qualifikation für die EM 2008 (7. bis 29. Juni) in der Schweiz und Österreich nur aus Topf 2 gezogen. Anzeige Anzeige
[Si] - Dies bestätigte die UEFA, die einen Tag vor der weltweit mit Spannung erwarteten WM-Gruppenauslosung in Leipzig die sieben Lostöpfe für die EM-Qualifikation veröffentlichte. Die 50 teilnehmenden Länder werden bei der Auslosung von Ende Januar in Montreux einer von insgesamt sieben Qualifikationsgruppen (eine Achter- und sechs Siebner-Gruppen) zugeteilt. Bereits qualifiziert sind die beiden EM-Gastgeber Schweiz und Österreich.
Prominenteste Opfer der Zuteilung sind Deutschland, Italien und Spanien. Diesen drei Ländern, die am Freitagabend in Leipzig aus Topf 1 gezogen werden, wurde das Ausscheiden in der Gruppenphase der EM 2004 in Portugal zum Verhängnis. Dafür figurieren Titelverteidiger Griechenland, Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich und Schweden in Topf 1. Sie alle erreichten an der letzten EM mindestens die Viertelfinals.
Die sieben Töpfe für die Qualifikationsgruppen zur EM 2008 in der Schweiz und in Österreich (Auslosung am 27. Januar 2006 in Montreux).
Topf 1: Griechenland, Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich, Schweden.
Topf 2: Deutschland, Kroatien, Italien, Türkei, Polen, Spanien, Rumänien.
Topf 3: Serbien-Montenegro, Russland, Dänemark, Norwegen, Bulgarien, Ukraine, Slowakei.
Topf 4: Bosnien-Herzegowina, Irland, Belgien, Lettland, Israel, Schottland, Slowenien.
Topf 5: Ungarn, Finnland, Estland, Wales, Litauen, Albanien, Island.
Topf 6: Georgien, Mazedonien, Weissrussland, Armenien, Nordirland, Zypern, Moldawien.
Topf 7: Liechtenstein, Aserbaidschan, Andorra, Malta, Färöer, Kasachstan, Luxemburg, San Marino.
Bluewin, 8.12.05
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shalako
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Verfasst: Freitag 16. Dezember 2005, 16:44 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 16.12.2005
UBS erster nationaler Supporter der EURO 08
Die Grossbank UBS unterzeichnete mit der UEFA als erster Partner einen Vertrag als «Nationaler Supporter» der EM-Endrunde 2008 in der Schweiz und in Österreich.
Euro 2008 in der Schweiz und Österreich / KeystoneDie UEFA sucht in der Schweiz noch drei weitere Sponsoren als nationale Supporter. Die gleichen vier Sponsoring-Pakete werden auch in Österreich angeboten.
«Seit sich die UEFA vor 51 Jahren in der Schweiz etablierte, liefert ihr die UBS ausgezeichnete Dienstleistungen als Bankpartner», freut sich der Generaldirektor Lars-Christer Olsson über den Vertragsabschluss mit der Schweizer Bank. Als Teil der Vereinbarung hat die UBS das Recht, in der ganzen Schweiz EURO-08- Marketingprogramme zu entwicklen und sämtliche Markenzeichen sowie Logos zu verwenden, die für diese Veranstaltung stehen. Sie hat ausserdem Anspruch auf Eintrittskarten und Premium Hospitality- Pakete für Kunden und Personal.
Die UBS setzte sich bei der UEFA unter anderen Bewerbern auch gegen die Credit Suisse durch, die sich ebenfalls als nationaler Supporter beworben hatte. «Unsere Enttäuschung hält sich jedoch in Grenzen», sagte der Mediensprecher Matthias Friedli. «Als langjähriger Hauptsponsor der Schweizer Nationalmannschaft sind wir an der EM und zuvor auch an der WM-Endrunde in Deutschland sowieso mit Herz und Leidenschaft dabei.»
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Montag 23. Januar 2006, 17:47 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Chappi als Glücksfee
Der frühere Schweizer Internationale Stéphane Chapuisat wird am Freitag bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen zur EM 2008 in Nyon die Kugeln aus den Töpfen ziehen.
Zusammen mit dem Österreicher Andreas Herzog wird er so als Assistent walten und die Glücksfee mimen.
Die Schweiz und Österreich werden als EM-Austragungsländer nicht an der Qualifikation teilnehmen. In Topf 1 wurden Titelverteidiger Griechenland, Holland, Portugal, England, Tschechien, Frankreich und Schweden gesetzt. In sieben Qualifikationsgruppen kämpfen die Nationalteams um 14 freie EM-Plätze.
Die UEFA präsentierte auch noch den neuen EM-Pokal, der dank eines grösseren Sockels zwei Kilo schwerer sein wird als der frühere.
Quelle: SI
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Bierflasche
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Verfasst: Mittwoch 25. Januar 2006, 12:37 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Die Auslosung findet ja um 12.00 Uhr statt. Weiss jemand wo man sich im Internet dies per livestream anschauen kann?
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Haribo
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Verfasst: Freitag 27. Januar 2006, 14:21 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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qualifikationsgruppen
GRUPPE A
Portugal
Polen
Serbien-Montenegro
Belgien
Finnland
Armenien
Aserbaidschan
Kasachstan
GRUPPE B
Frankreich
Italien
Ukraine
Schottland
Littauen
Georgien
Färöer Inseln
GRUPPE C
Griechenland
Türkei
Norwegen
Bosnien-Herzegowina
Ungarn
Moldawien
Malta
GRUPPE D
Tschechische Republik
Deutschland
Slowakei
Irland
Wales
Zypern
San Marino
GRUPPE E
England
Kroatien
Russland
Israel
Estland
Mazedonien
Andorra
GRUPPE F
Schweden
Spanien
Dänemark
Lettland
Island
Nordirland
Liechtenstein
GRUPPE G
Niederlande
Rumänien
Bulgarien
Slowenien
Albanien
Weissrussland
Luxemburg
Qualifikationsrunde
02. September 2006 - 21. November 2007
Modus:
Qualifikation
Die jeweiligen Sieger und Tabellenzweiten der sieben Qualifikationsgruppen dürfen an der UEFA EURO 2008™-Endrunde in Österreich und der Schweiz teilnehmen.
Sieben Gruppen
Die Qualifikationsphase zur EURO 2008™ besteht aus einer Gruppe mit acht Mannschaften und sechs Gruppen mit sieben Teams. Die Qualifikation beginnt im Herbst 2006, nach dem Ende der FIFA-Weltmeisterschaft in Deutschland. Die beiden Gastgeber Österreich und Schweiz sind automatisch qualifiziert.
Gesetzte Mannschaften
Die UEFA-Administration verwendet bei der Gruppenbildung ein Setzsystem. Der amtierende Europameister wird stets gesetzt. Die anderen Verbände werden auf der Grundlage ihrer Ergebnisse in der Qualifikation zum FIFA-Weltpokal 2006 sowie ihrer Ergebnisse in der Qualifikation für die UEFA-Europameisterschaft klassiert.
Klassierung
Die in den beiden Qualifikationswettbewerben erzielte Gesamtpunktzahl wird durch die Anzahl ausgetragener Spiele geteilt. Die Klassierung erfolgt nach dem so errechneten Mittelwert. Für die Verbände, die sich automatisch für die Endrunde eines der betreffenden Wettbewerbe qualifiziert haben, wird der Koeffizient auf Grundlage der Ergebnisse aus dem letzten bestrittenen Qualifikationswettbewerb errechnet.
Gruppenbildung
Die Gruppenbildung wird nach Abschluss des laufenden WM-Qualifikationswettbewerbs durch eine Auslosung vorgenommen.
Haben zwei oder mehrere Verbände denselben Koeffizienten, sind folgende Kriterien anwendbar:
a) Koeffizient von den Spielen des letzten Qualifikationswettbewerbs.
b) Durchschnittliche Tordifferenz.
c) Durchschnittliche Anzahl erzielter Tore.
d) Durchschnittliche Anzahl erzielter Auswärtstore.
e) Losentscheid.
Austragungsmodus für den Qualifikationswettbewerb
Die Spiele des Qualifikationswettbewerbs werden in Gruppen im Meisterschaftsmodus ausgetragen. Jede Mannschaft spielt dabei in Hin- und Rückspiel gegen jede Mannschaft ihrer Gruppe. Ein Sieg ergibt drei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt und eine Niederlage null Punkte.
Punktgleichheit nach den Gruppenspielen
Wenn zwei oder mehr Mannschaften nach Abschluss der Gruppenspiele die gleiche Anzahl Punkte aufweisen, wird die Platzierung nach folgenden Kriterien ermittelt:
a) Höhere Punktzahl aus den Gruppenspielen zwischen den betreffenden Mannschaften.
b) Bessere Tordifferenz aus den Gruppenspielen zwischen den betreffenden Mannschaften.
c) Größere Anzahl Tore aus den Gruppenspielen zwischen den betreffenden Mannschaften.
d) Größere Anzahl Auswärtstore aus den Gruppenspielen zwischen den betreffenden Mannschaften.
e) Wenn zwei oder mehr Mannschaften nach der Anwendung der Kriterien a) bis d) auf mehrere Mannschaften immer noch denselben Platz belegen, werden die Kriterien a) bis d) erneut angewendet, um die Platzierung dieser Mannschaften zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien f) und g) angewendet.
f) Ergebnisse aller Gruppenspiele: 1. bessere Tordifferenz 2. größere Anzahl erzielter Tore 3. größere Anzahl erzielter Auswärtstore 4. Fairplay-Verhalten.
g) Losentscheid.
Zuletzt geändert von Haribo am Donnerstag 6. Juli 2006, 10:04, insgesamt 2-mal geändert.
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mex0r
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Verfasst: Freitag 27. Januar 2006, 16:40 |
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Registriert: Sonntag 16. Mai 2004, 14:39 Beiträge: 801 Wohnort: Bernensis
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schottland in zwei gruppen? 
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Haribo
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Verfasst: Freitag 27. Januar 2006, 17:13 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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mex0r hat geschrieben: schottland in zwei gruppen? 
merci, has korrigiert. hät süsch grad chli viel spiel gä für highlander. 
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Februar 2006, 14:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntagszeitung, 19.02.2006
Zloczower will Ogi als « Mister Euro » verhindern
Österreich macht Ex- Vizekanzlerin Riess- Passer zur Botschafterin der Fussball- EM – die Schweiz begnügt sich mit « Ambassadoren »
VON DENIS VON BURG UND SIMON BÄRTSCHI
BERN/ WIEN Offiziell ist es in Wien noch « Verschlusssache » . Am 2. März präsentiert der Österreichische Fussball- Bund Ex- Vizekanzlerin Susanne Riess- Passer als offizielle Botschafterin der Fussball- Europameisterschaft 2008. Damit hat Österreich, wovon Schweizer Sportpolitiker und Verbandsfunktionäre seit beinahe zwei Jahren nur palavern: einen « Mister Euro » , im Fall von Österreich « eine Mrs Euro » . Riess- Passer wird dem Fussballturnier ein Gesicht geben.
Auch Österreicher fordern Ogi als Schweizer « Mister Euro »
Seit die Euro 2008 in der Schweiz wegen der steigenden Kosten in die Kritik geraten ist, haben hiesige Sportpolitiker immer wieder einen « Mister Euro » für unser Land gefordert. Dieser könnte dem Anlass das nötige Gewicht in der Öffentlichkeit und der Politik geben. Zuletzt wurde die Forderung in den Parlamentskommissionen laut, als diese über die 70 Millionen Franken Bundesbeiträge an die Euro 2008 debattierten.
Dabei fällt immer wieder der Name von Adolf Ogi, Alt- Bundesrat und abtretender Uno- Sonderbotschafter für Sport. Inzwischen haben sich die österreichischen Organisatoren bei ihren Schweizer Partnern für den Sympathieträger aus Kandersteg BE stark gemacht. Offiziell will sich der ÖFB nicht einmischen. Doch dass sich die Österreicher Ogi wünschen, wird zwischen den Zeilen mehr als deutlich. Generalsekretär Alfred Ludwig sagt: « Ex- Bundesrat Adolf Ogi ist auch in Österreich eine herausragende und in der Öffentlichkeit anerkannte Persönlichkeit. » Der Schweizer Fussballverband ( SFV) sperrt sich gegen einen « Mister Euro » . Präsident Ralph Zloczower und seine Verbandsfunktionäre wollten die Ernennung Ogis verhindern, sagen Insider. An einer Sitzung des Verbandes mit Partnern aus den Austragungsorten und Vertretern des Bundes brachte vor kurzem ein SFV- Mann das Thema « Mister Euro » auf. Er wurde von Präsident Zloczower vor versammelter Runde « zusammengestaucht und ungespitzt in den Boden gesteckt » , wie ein Sitzungsteilnehmer erzählt.
Auch offiziell stellt sich der Verband gegen die Idee eines prominenten Repräsentanten. SFVSprecher Marco Oswald: « Für uns ist ein ‹ Mister Euro› kein Thema. » Stattdessen wollen die Funktionäre jetzt ein Team von « Ambassadoren » , bestehend aus Sportgrössen, zusammenstellen.
Die Politik lässt jedoch nicht locker. « Die Führung des Fussballverbandes will keine starke Figur, weil sie ihr vor der Sonne stehen könnte. Das geht nicht » , sagt SP- Nationalrat Peter Vollmer, Mitglied der parlamentarischen Gruppe für Sport. Der Euro fehle in der Schweiz « Leadership » . Für Vollmer ist klar: « Wir brauchen jetzt Ogi. » Auch für das zuständige Bundesamt für Sport ist die Sache noch nicht erledigt. Wenn der 70- Millionen- Kredit durch das Parlament ist, soll das Thema « Mister Euro » wieder traktandiert werden. Seit bekannt ist, dass Ogis Mandat bei der Uno ausläuft, will er nichts mehr ausschliessen. « Ich gebe dazu keinen Kommentar, es gibt ja keine Anfrage » , sagt der ehemalige Bundesrat.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 16. März 2006, 16:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Tagesanzeiger, 16.03.2006
Euro 08: Nationalrat für Bundesbeitrag plus
Nicht der gleichen Meinung: Pascale Bruderer (r.) und die Grüne Anne-Catherine Menetrey.
Insgesamt 82,5 Millionen Franken soll der Bund zur Fussball-Europameisterschaft 2008 in der Schweiz beitragen – inklusive einem Zustupf an die Austragungsorte für die Sicherheit. Das hat der Nationalrat entschieden.
Trotz einigem Missmut über die Fehlprognosen hat der Nationalrat den Bundesbeitrag von 72 Millionen Franken gutgeheissen. Mit 90 zu 64 Stimmen bewilligte der Nationalrat einen Bundesbeitrag von 10,5 Millionen an die vier Host Cities Basel, Zürich, Bern und Genf. Um diese Summe, die ausschliesslich zur Deckung von Mehrkosten für Sicherheit dienen, werden die Kantone und Städte entlastet. Die Austragungsorte dürften nicht überbelastet werden, sagte Kommissionssprecherin Pascale Bruderer (SP/AG).
Somit würde der gesamte budgetierte Aufwand des Bundes für diesen Anlass auf 82,5 Millionen steigen.
Kürzungs- und Rückweisungsanträge abgelehnt
Der Antrag der Grünen, den Kredit zurückzuweisen und der Uefa und dem Fussballverband mehr Kosten aufzubürden, wurde deutlich abgelehnt.
Abgelehnt wurden auch die Anträge der SVP, auf die 10 Millionen für Standortmarketing, die 5 Millionen für Sportprojekte und die 4 Millionen für Kombitickets zu verzichten. Die SVP wollte sich aufs rein Organisatorische beschränken.
Theophil Pfister (SVP/SG) freute sich zwar auf den Grossanlass, störte sich aber an «Begeisterungskampagnen» und «Jubelfeiern» für Fussball mit Steuergeldern. Aktionen für die Landeswerbung müssten zuständigen Organisationen wie Schweiz Tourismus und Präsenz Schweiz aus ihren ordentlichen Budgets bestreiten.
Chance nutzen
Der SVP wurde entgegengehalten, die Schweiz wolle zu einem Fest einladen, das nicht nur eingefleischten Fussballfans, sondern der ganzen Bevölkerung Freude mache. Die Schweiz erhalte eine fantastische Plattform, sich international zu präsentieren, sagte Kommissionsprecherin Pascale Bruderer (SP/AG).
Auch Sportminister Samuel Schmid warb für einen Sondereffort für die Landeswerbung. Da die Euro 08 zusammen mit Österreich durchgeführt werde, stehe die Schweiz wie seinerzeit Japan und Südkorea in einem Länderwettbewerb. Die Schweiz müsse ihre Chance nutzen und nicht die Krone Österreich überlassen.
Der «Return on investment» sei enorm, sagte Schmid. Für einen günstigen Preis würden gegen 2500 Medienleute über die Spiele und die beiden Austragungsländer und -orte berichten. 9 Milliarden Zuschauerinnen und Zuschauer würden weltweit über das Fernsehen erreicht. Eine Million Touristinnen und Touristen würden erwartet.
Neues Konzept
Harsche Kritik erntete der Bundesrat für seine Botschaft von 2002, die den Bundesbeitrag noch auf 3,5 Millionen veranschlagt hatte. Schmid verwahrte sich gegen den Vorwurf, seinerzeit leichtfertig oder gar irreführend budgetiert zu haben. Der Vergleich der beiden Botschaften sei unstatthaft.
Die jetzt vorliegende Botschaft gehe von einem ganz anderen Konzept aus und betrachte nicht nur die Sicherheitskosten, die von der öffentlichen Hand zu übernehmen seien, sagte Schmid. Zur Euro 08 gehörten auch Standortwerbung, Bewegungs- und Sportförderung, Fanbetreuung und Fankultur.
Nur mit knappen 79 zu 76 Stimmen abgelehnt wurde ein Antrag von Barbara Haering (SP/ZH), zusammen mit Österreich auch Projekte zu finanzieren, welche Frauenhandel und Zwangsprostitution bekämpfen. In Deutschland seien mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft solche Aktionen im Gang.
Geschäft in den Ständerat
Kurz vor Schluss blieb der Nationalrat in der Vorlage stecken. Die Gesamtabstimmung findet am nächsten Mittwoch statt. Damit das Geld fliessen kann, muss als zweite Kammer auch noch der Ständerat zustimmen.
Die Euro 08 beginnt in 814 Tagen am 7. Juni 2008 in Basel. Der Final findet am 29. Juni 2008 in Wien statt. Von den 31 Spielen finden 15 in der Schweiz statt: sechs in Basel und je 3 in Zürich, in Bern und in Genf. Die Beratungen werden am nächsten Mittwoch abgeschlossen. (cpm/ap/sda)
_________________ For Ever
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Haribo
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Verfasst: Donnerstag 27. April 2006, 15:45 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Keine Spezialregelung für die VIPs
Der linke und der rechte Flügel spannen zusammen: An der Euro 2008 soll beim Alkoholkonsum kein Unterschied zwischen den VIP- und den übrigen Fans gemacht werden.
«In unserer Gesellschaft darf es keine besser gestellten Personen geben», sagt die Zürcher SP-Gemeinderätin Min Li Marti. Darum soll auch beim Alkoholausschank an der Fussballeuropameisterschaft 2008 gleiches Recht für alle gelten. «Es kann nicht sein, dass die Gäste im VIP-Bereich Champagner schlürfen, für die übrigen Fans aber ein striktes Alkoholverbot herrscht», sagt Gemeinderat Mauro Tuena (SVP).
Für die beiden Politiker steht fest: «Der Zürcher Stadtrat soll sich für eine einheitliche Regelung beim Alkoholausschank in Stadien einsetzen – unabhängig davon, ob der Konsum für alle verboten oder erlaubt sein wird.» Die Parlamentarier prüfen einen entsprechenden Vorstoss im Gemeinderat.
«Auch wenn es unfair ist, aber den VIPs muss Alkohol offeriert werden», sagt Peter Landolt, Sicherheitschef GC und Euro 2008. Jedoch will Landolt in der kommenden Meisterschaft-Saison im Hardturm  halber auf den Ausschank von Leichtbier umstellen. «Sollte sich dadurch das Aggressionsverhalten der Fans positiv verändern, werde ich der Uefa für die Euro 2008 diese Variante präsentieren», sagt Landolt.
Romina Lenzlinger
20min.ch
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