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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Freitag 30. April 2021, 01:24 
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Pause für Meschack Elia und Nico Maier

YB-Stürmer Meschack Elia hat sich eine Verletzung am linken Knie zugezogen und dürfte in den restlichen fünf Partien dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden können.

Auch Nico Maier kommt für Einsätze in dieser Saison höchstwahrscheinlich nicht mehr in Frage: Der 20-jährige Offensivspieler hat sich eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen.

Bei normalem Heilungsverlauf sollten Meschack Elia und Nico Maier Mitte Juni beim Trainingsstart im Hinblick auf die neue Saison wieder fit sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Sonntag 29. August 2021, 12:08 
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Aufgepasst auf YB-Angreifer Meschack Elia!

Der BSC Young Boys, der am Sonntag in Basel gastiert, hat genügend Alternativen, den verletzten Topskorer Jean-Pierre Nsame zu ersetzen – wie etwa Meschack Elia.

ei den Youngs Boys fehlt nach wie vor Jean-Pierre Nsame, der Topskorer der letzten Jahre. Nun liegt es bei den Bernern an anderen, den Kameruner adäquat zu ersetzen.

Einer davon ist Meschack Elia. Der Stürmer aus dem Kongo hat bislang in der Liga zweimal getroffen – bei ebenso vielen Einsätzen. In der Qualifikation zur Königsklasse jubelte er einmal und bereitete zwei Tore vor. Es sind dies Werte, die dem 24-Jährigen viel Selbstvertrauen für die zukünftigen Aufgaben geben.

Wie es ist, im Joggeli zu treffen, weiss Elia. Im Dezember letzten Jahres erzielte er nach einem Fehler des damaligen Innenverteidiger-Duos Cömert/Klose das 1:0. Und: Beim 1:1 im März legte er für Sandro Lauper auf, der den Ausgleich schoss. Der FCB ist also vor dem flinken Angreifer gewarnt, der sich in einer beneidenswerten Frühform befindet.


https://www.bazonline.ch/aufgepasst-auf ... 3458792250

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. September 2021, 10:49 
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Die YB-Wunderwaffe

Elia studierte schon alle Laufwege der Atalanta-Spieler

Vor dieser Wunderwaffe müssen sich selbst die arrivierten Bergamo-Verteidiger in Acht nehmen: Meschack Elia, die YB-Rakete, welche die Gegenspieler minutiös studiert.

Alles Intuition? Könnte man denken bei einem Spieler wie Meschack Elia (24), der im kongolesischen 15-Millionen-Moloch Kinshasa aufgewachsen ist, der grössten Stadt Afrikas. Da ist man zuerst sehr lange Strassenfussballer. Instinktfussballer. Bei Elia stimmt das nur teilweise.

Er kommt früh in eine Fussball-Akademie, wo sie ihn Klein-Ronaldo rufen. «Ich soll ähnliche Moves draufgehabt haben, sagten sie - und schnell bin ich ja heute noch», sagt er lachend. Von da an hatte er einen Traum: Eines Tages auf demselben Platz zu stehen wie der grosse CR7. Dieser bewundernswerte harte Arbeiter, diese «Maschine im positiven Sinn», wie Meschack den portugiesischen Superstar nennt. Ein Traum, der sich am 14. September 2021 erfüllt, als YB gegen Manchester United spielt. Und nicht nur das. Gewinnt! Auch dank eines Assists seiner Rakete. Auf Instagram schreibt Elia danach bescheiden: «Gute Leistung Jungs!» Mehr nicht? Kein «fantastisch», kein «unglaublich», kein «Wahnsinn» oder dergleichen? Elia: «Das wollte ich nicht. Wir dürfen nicht abheben. Wenn wir das seriös meinen, und das ist bei uns der Fall, müssen wir das auch in den sozialen Medien vorleben.»

Elia will die Laufwege seiner Gegner kennen

England, sinniert Elia, sei halt schon ein Traum. Natürlich wären auch die Bundesliga oder die Ligue 1 toll, ja alle grossen Ligen. «Aber England, das ist Liverpool, die beiden Manchesters, Chelsea, Leeds, Leicester, Newcastle – auch Brentford …» Wenn Elias Saison so weitergeht - dann geht auch der nächste grosse Traum wohl bald in Erfüllung.

Genug von der fernen Zukunft. Die nahe ist Atalanta Bergamo. Übermorgen. Elia kennt sie genau, die Demirals, Djimsitis oder Tolois. Ja alle Spieler von Atalanta. «Ich studiere unsere Gegner minutiös. Ich habe mir unter anderem die Spiele von Atalanta bei Inter Mailand und Villareal angeschaut. Ich will genau wissen, wie sich meine Gegenspieler bewegen, wie ihre Laufwege sind, wie sie reagieren. Und wie das gesamte Team funktioniert.»

Er sei «sauschnell», sagt Espen-Verteidiger Kempter

Vielleicht ist dieses Studium das letzte Puzzleteil, dass es Meschack erlaubt, auch die Bergamasker Cracks derart durch den Kakao zu ziehen wie den bemitleidenswerten Michael Kempter von St. Gallen am letzten Samstag. Der sagte danach: «Elia hat europäisches Niveau. Wie das gesamte Team von YB. Er ist sauschnell. Das ist dann schwierig zu verteidigen.»

Das Selbstvertrauen ist jedenfalls da. Denn Elia sagt einfach «nein» auf die Frage, ob er in seiner Karriere jemals so gut in Form gewesen sei wie aktuell. «Es läuft mir schon sehr gut. Aber nicht nur mir. Der gesamten Mannschaft. Denn mit Siegen wie jenem gegen Manchester wächst das Selbstvertrauen.» Dabei hätten ihm seine Freunde in Kongo nach der Auslosung noch vorausgesagt, sie würden gegen ManUtd drei, vier Dinger kassieren. Stattdessen bewahrheitet sich der Instagram-Spruch, der Elias Maxime ist für sein Fussballerleben ist, immer mehr: «Geboren um zu siegen!»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 67104.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. September 2021, 11:14 
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Eine Karriere wie ein Krimi: Meschack Elia flüchtete in die Schweiz – und brilliert nun mit YB in der Champions League

Am Mittwochabend treten die Young Boys in der Champions League bei Atalanta Bergamo an – und setzen auch auf die Schnelligkeit von Meschack Elia. Der Stürmer aus der Demokratischen Republik Kongo hat einen komplizierten Weg hinter sich, der sogar internationale Gerichte beschäftigt.

Christoph Spycher sagt: «Meschack Elia kann jeder Abwehr der Welt weh tun. Er ist nicht nur in der Lage, enorm schnell zu sprinten. Er tut das auch das ganze Spiel über immer wieder.»

Stéphane Chapuisat sagt: «Als ich Meschack Elia zum ersten Mal in einem Video sah, war ich sofort von ihm überzeugt. Er hat alles, was es braucht, um ein starker Stürmer zu sein.»

David Wagner sagt: «Seine fussballerischen Qualitäten sind unbestritten. Was mir an Meschack Elia besonders gefällt: die Mentalität, er denkt stets zuerst an die Mannschaft.»

Gerardo Seoane sagt: «Meschack Elia bringt bemerkenswerte physische Qualitäten mit, er ist ausgesprochen explosiv. Und er hat sich taktisch und im Abschluss stark verbessert. Zudem ist er fleissig, demütig und dankbar für Inputs.»

Die Vertreter der Young Boys fallen selten mit markigen Worten auf. Wenn der Sportchef, der Chefscout, der gegenwärtige und der frühere Trainer derartige Lobeshymnen anstimmen, darf man davon ausgehen: Da wächst ein Fussballer heran, der bald zu gross für die Schweiz sein könnte.

Gala gegen Manchester United

Meschack Elia hinterlässt im Gespräch nicht den Eindruck, die Schweiz möglichst schnell verlassen zu wollen. Er sagt: «Ich geniesse diese Wochen sehr. Für mich werden gerade Bubenträume wahr.» Aufgewachsen ist Elia in Kinshasa. In den staubigen Strassen der 17-Millionen-Metropole in der Demokratischen Republik Kongo wollte er sein wie Cristiano Ronaldo. Sein Vorbild, damals wie heute. «Und nun spiele ich mit YB gegen Ronaldo und Manchester United in der Champions League. Und wir gewinnen.»

Elia hat sich trotz schwierigen Zeiten eine kindliche Freude am Spiel bewahrt. Der 24-Jährige spricht über die grossen Vereine des Weltfussballs, als würde er immer noch nur auf der Playstation gegen sie antreten. Dabei gelang ihm vor zwei Wochen beim 2:1 gegen Manchester United eine herausragende Leistung.

Im Grunde genommen ist das Fussballbusiness ein Gewerbe für Zocker. Jede Verpflichtung eines Spielers ist auch immer eine Wette auf dessen Entwicklung. Das gilt insbesondere für die Vereine der Super League, Transfererlöse gehören zum Geschäftsmodell. Der FC Basel und die Young Boys haben das in den letzten Jahren vorbildlich demonstriert.

Meschack Elia ist eine geschickt platzierte Wette von YB. Der 1 Meter 73 grosse Kongolese ist aussergewöhnlich schnell, er ist dribbelstark und mannschaftsdienlich. Zwei Szenen aus den letzten Wochen verdeutlichen, warum er so hoch gehandelt wird. Gegen Manchester United setzte er gleich in der Startphase zu einem verwegenen Tempolauf an und lief der Defensive des Premier-League-Topklubs davon, als handle es sich um Verteidiger des SC Münchenbuchsee. Und am letzten Mittwoch, als YB 6:1 in Lausanne siegte, klärte Elia wenige Minuten vor Spielende nach einem 50-Meter-Sprint zurück in den eigenen Strafraum eine brenzlige Situation – sein Team führte 6:0.

Mit 14 schon war Elia in seiner Heimat Drittligaspieler bei Anges Verts gewesen, drei Jahre später folgte der Wechsel nach Lubumbashi in die zweite Mannschaft von TP Mazembe, einem der erfolgreichsten afrikanischen Klubs. Nach wenigen Monaten gelang der Sprung in die erste Mannschaft, kurze Zeit spielte Elia bei Mazembe mit Roger Assalé, der später zu YB wechselte. «Es ging einfach immer weiter. Ich war stolz, meine Familie war stolz. Ich schaffte den Sprung aus einem kleinen Viertel in der riesigen Stadt Kinshasa zum besten Verein des Landes und träumte vom Wechsel nach Europa», sagt Elia, der 13 Geschwister hat.

In den Fängen eines Vereins

Die Begabung Elias blieb europäischen Klubs nicht verborgen. Der YB-Chefscout Stéphane Chapuisat sagt, er habe sich 2016 erstmals mit dem Spieler befasst. Allerdings geniesst Moïse Katum­bi, der Präsident von TP Mazembe, in der Fussballszene nicht den besten Ruf. Es ist kompliziert, mit dem Klub Geschäfte abzuwickeln, immer wieder gibt es rechtliche Streitereien. Ka­tum­bi ist eine schillernde Persönlichkeit und seit 1997 an der Klubspitze. Der reiche Unternehmer sass acht Jahre im kongolesischen Parlament, legte sich mit der Regierung des umstrittenen früheren Präsidenten Joseph Kabila an, musste sogar vorübergehend ins Exil nach Belgien.

In der Heimat gilt Katumbi als Wohltäter. Die Popularität von TP Mazembe hilft ihm, seine weitverzweigten Aktivitäten auszubauen. Er verdiente unter anderem viel Geld mit dem Wiederaufbau der Bergbauindustrie nach dem Bürgerkrieg. Und er kontrolliert seine Fussballer mit zweifelhaften Methoden.

So geschehen auch mit Meschack Elia. Der YB-Spieler erlebte unangenehme Jahre, es gab Momente, in denen er nicht über seine Laufbahn bestimmen konnte. Einer, der mit den Vorgängen vertraut ist, sagt, er habe so etwas im Fussball noch nie gesehen. Die Rede ist von «Kidnapping» und «Menschenhandel», von «menschlichen Abgründen» und «grosser krimineller Energie».

Für Elia hatte Katumbi Anfang 2019 einen Wechsel zum belgischen Klub Anderlecht geplant. Doch der Stürmer erfuhr erst in Belgien, dass er nur für die zweite Mannschaft vorgesehen war. Das liess er sich nicht bieten. Und zurück in die Heimat wollte Elia nicht, er tauchte ab, flüchtete vor Mazembes Aufpassern zu Verwandten nach Lausanne – und intensivierte seine Kontakte zu den Young Boys. Damit begann eine juristische Schlammschlacht, die bis heute anhält, längst beschäftigt sich das Internationale Sportschiedsgericht (TAS) mit der Angelegenheit.

TP Mazembe ist der Ansicht, Elias Vertrag mit YB sei nicht rechtsgültig, weil der Spieler 2015 einen Fünfjahresvertrag bei Mazembe unterschrieben habe. Allerdings entschied ein Fifa-Schiedsgericht, dass Elia damals minderjährig gewesen und der Vertrag ungültig sei. Mazembe beschuldigt Elia bis heute, über sein Alter gelogen und den Pass gefälscht zu haben. Elia wiederum beteuerte mehrmals, Mazembes Präsident habe ihn dazu gedrängt, das Geburtsdatum anzupassen, damit er bei der Vertragsunterzeichnung 18 Jahre alt sei.

Öffentlich dazu äussern möchte sich schon lange niemand mehr, auch Elia verweist auf die Anwälte, die sich mit der komplexen Sache befassen. Noch dieses Jahr soll das TAS ein Urteil fällen, es geht letztlich wohl vor allem um die Höhe der Ablösesumme, die YB an Mazembe zu überweisen hat – und nicht mehr um Gerechtigkeit. Der jahrelange Albtraum soll für Elia ein Ende haben. Er sagt: «Für mich wird es eine Befreiung sein, wenn dieser Fall endlich abgeschlossen ist.»

Verzicht auf Länderspiele

Bei den Young Boys hat sich Meschack Elia seit Februar 2020 in Ruhe im Schatten anderer Stürmer wie Guillaume Hoarau, Jean-Pierre Nsame oder Jordan Siebatcheu entwickeln können. Mehrere Verletzungen prägten seine Zeit in Bern, doch seit ein paar Monaten ist der Vater von einjährigen Zwillingen in der «Form seines Lebens», wie er sagt. Und natürlich ist es immer noch sein Wunsch, später in eine Topliga zu wechseln. «Aber dieser Transfer muss für alle passen, auch für YB», sagt er. «Es gibt viele Beispiele von Fussballern, die sich falsch entschieden haben.»

Roger Assalé beispielsweise, Elias Vorgänger in Bern und bei den Young Boys ebenfalls erfolgreich, fand sein Glück nicht nach dem von ihm forcierten Transfer nach Spanien zu Leganés Anfang 2020. Über Dijon landete der Stürmer kürzlich bei Werder Bremen in der zweiten Bundesliga.

Sobald das juristische Hickhack beendet ist, möchte Elia auch wieder für das Nationalteam spielen, bisher hat er 21 Länderspiele für die Demokratische Republik Kongo bestritten. In den letzten Monaten lehnte er Aufgebote immer ab, auch Hector Cuper, der neue Nationaltrainer aus Argentinien, konnte ihn nicht umstimmen. «Ich war zwei Jahre nicht mehr zu Hause», sagt Elia. Angst habe er nicht, aber erst wenn die Affäre mit TP Mazembe geregelt sei, sei er wieder fürs Nationalteam bereit.

In der Heimat ist Elia spätestens seit seinem Auftritt gegen Manchester United enorm populär. Er sagt schmunzelnd, YB habe in Kongo viele Fans gewonnen.


https://www.nzz.ch/sport/eine-karriere- ... ld.1647737

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 20. Oktober 2021, 00:24 
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Er liebt die Champions League und sein Nationalgericht Maniok

Der YB-Stürmer mit der Nummer 15 ist schnell und torgefährlich. Dabei zeigt der gefeierte Torjäger keine Starallüren, sondern ausgeprägten Teamgeist.

In der 17-Millionen-Stadt Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, aufgewachsen, hat sich der pfeilschnelle Angreifer Meschak Elia in Bern gut eingelebt. «Meine Teamkameraden, der ganze Staff und die sportliche Leitung von YB haben mir den Start leicht gemacht. Ich bin perfekt aufgenommen worden und fühle mich wohl.»

«Wuschu» und «Chappi»

Dass ein Mann seiner Klasse, der auch in der afrikanischen Champions League spielte, überhaupt den Weg nach Bern gefunden hat, ist, wie so vieles der jüngsten YB-Erfolgsgeschichte, dem Duo Christoph Spycher und Stéphane Chapuisat zu verdanken. «Ich war bereits seit 2016 in Kontakt mit YB und alles, was mir Stéphane und Christoph über YB erzählt haben, stimmt und ist eingetroffen. In der YB-Familie ist alles perfekt und ich fühle mich pudelwohl», sagt der dribbelstarke Sprinter, den sie in seiner Jugend Cristiano Ronaldo nannten, weil er ähnliche Tricks auf Lager hatte wie CR7. Aufgrund seiner aussergewöhnli – chen Schnelligkeit kam später auch der Übername «Speedy Gonzales» dazu, die pfeilschnelle mexikanische Maus und Zeichentrickfilmfigur. «Als kleiner Bube träumte ich davon, einmal in der Champions League und gegen mein Vorbild Cristiano Ronaldo spielen zu können. Dass beide Wünsche in Erfüllung gingen, ist perfekt. Die Champions League ist das grösste Erlebnis meines bisherigen Lebens und ich werde diese Abende nie vergessen. Meine Auftritte auf der höchsten europäischen Ebene und auch die Spiele in der Super League werden von vielen meiner Bekannten in Kongo verfolgt. Ich erhalte nach den Spielen immer Reaktionen – in meinem Bekanntenkreis sind mittlerweile alle eingefleischte YB-Fans.»

Auch gegen Villarreal gewinnen

Wie auch immer der Gegner heisst, von welchem Kaliber er ist, ob Manchester United hier oder St. Gallen und Iliria dort – YB will immer und gegen jeden Gegner gewinnen. «Das ist auch morgen gegen Villarreal nicht anders. Dieses Team ist extrem stark, hat gegen Manchester United nur mit viel Pech verloren und wird für uns eine harte Knacknuss sein», sagt Meschack Elia. Trainer David Wagner hat zusammen mit seinen Co-Trainern die Gelb-Schwarzen minutiös auf die schwierige Aufgabe vorbereitet, doch Meschack Elia tut noch mehr. «Vor jedem Spiel befasse ich mich mit mehrstündigem Video-Studium mit meinen möglichen Gegenspielern auf dem Feld. Wo liegen ihre Stärken, wo haben sie vielleicht eine Schwäche, von der ich profitieren kann, welche Laufwege, welches Stellungsspiel bevorzugen sie? Das alles und vieles mehr versuche ich vor jedem Match herauszufinden.» Dass sich Meschack Elia in den letzten Monaten immer an einen neuen Sturmpartner gewöhnen musste, beeinflusst seine Leistungen nicht. «Mit Jean-Pierre Nsame verstand ich mich sehr gut, aber auch mit Jordan Siebatcheu klappt das Zusammenspiel. Er kennt meine Art zu spielen und stellt sich perfekt darauf ein, zuletzt spielte auch Wilfried Kanga oft neben mir, auch das ist kein Problem.» In Bern fühlt sich Meschack Elia auch deshalb wohl, weil er ausserhalb des Wankdorfs die Stadt und die Menschen zu schätzen gelernt hat, auch wenn er selten unterwegs ist, meistens um einzukaufen, um für sich Maniok zuzubereiten, das kongolesische Natioanalgericht. «Die Leute erkennen mich zwar oft, doch die Fans sind sehr zurückhaltend und rücksichtsvoll, belästigt wird man nie.»

Was bringt die Zukunft?

Auf die Zukunft angesprochen, entlocken wir Meschack Elia ein Lächeln. «Ich will morgen gewinnen, die Gruppenphase erfolgreich überstehen und Meister werden. Das ist meine Zukunft.» Und weiter? «Ich habe noch einen Vertrag bis 2023, bis dahin gilt mein Herz und sind alle Gedanken bei YB. Danach werden wir sehen, auch hier habe ich blindes Vertrauen in das Duo Spycher/Chapuisat. Ihre Fairness sucht ihresgleichen und ich bin sicher, dass ich mit ihnen zusammen die bestmögliche Lösung finden werde, sei dies weiter bei YB oder irgendwo in Deutschland, Spanien oder England.»


https://baernerbaer.ch/sport/er-liebt-d ... ht-maniok/

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 15:11 
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«Ich glaube an unsere Qualitäten und an meine Mitspieler – wir werden es besser machen»

Am Dienstagabend treffen die Young Boys in der Champions League auf Villarreal. Gegen die zähen Spanier könnte der formstarke Angreifer Meschack Elia das Zünglein auf der Waage sein.

Der Kongolese Meschack Elia kam im Frühjahr 2020 zu YB, um Landsmann Roger Assalé gleichwertig zu ersetzen. Inzwischen hat der pfeilschnelle Stürmer seinen Vorgänger fast vergessen gemacht.

Der 24-Jährige ist in der Berner Offensive nicht mehr wegzudenken. In 19 Spielen war Elia in dieser Saison an 12 Toren direkt beteiligt. Kein Wunder, ging auch der letzte Treffer in der Königsklasse auf sein Konto. Bei der bitteren 1:4-Pleite zu Hause gegen Villarreal markierte er mit einem tollen Solo-Lauf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Es war der erste Treffer von ihm in der Champions League. Bereits im Startspiel gegen Manchester United sorgte er mit seinen Sprints für viel Unruhe in der prominent besetzten Defensive.

Besser als im Vorjahr – Hoffnung auf K.o.-Runde noch da

Solche Tempo-Läufe kennen die Gegner hierzulande schon länger. «Meine grösste Stärke ist meine Geschwindigkeit», meint der tiefgläubige Fussballer. «Zudem gehört auch das Toreschiessen zu meinen Qualitäten», so Elia. Im Training lege er viel Fokus auf diese Dinge, um sich weiter zu verbessern.

«In diesem Jahr fühle ich mich viel besser als im letzten», hält der 1,73 Meter kleine Angreifer fest. «Ich bringe mich an meine Grenzen und kann mich so stetig steigern.»

Eine Steigerung ist auch im Rückspiel bei Villarreal nötig: «Ich glaube an unsere Qualitäten und an meine Mitspieler – wir werden es besser machen», ist Elia überzeugt. Sie hätten ihre Schwachstellen erkannt. Das Ziel ist klar: «Wir wollen im Auswärtsspiel punkten». Ganz im Sinne seiner Lebensmaxime auf Instagram: «Geboren, um zu siegen!»

Als Tabellenletzter «haben wir nichts mehr zu verlieren», unterstreicht Elia optimistisch. Ob YBs Wunderwaffe heute zündet, können Sie live ab 21 Uhr auf blue Sport mitverfolgen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 49200.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (15) Meschack Elia
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 10. November 2021, 22:58 
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Fassnacht und Elia müssen pausieren

YB-Spieler Christian Fassnacht hat sich am Samstag beim Spiel in Zürich gegen GC nach einem rücksichtslosen Einsteigen eines gegnerischen Verteidigers einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Zudem ist das Gehör auf der rechten Seite derzeit stark eingeschränkt. Der 27-jährige Offensivspieler wird zwecks weiterer Abklärungen und zur Überwachung voraussichtlich noch bis am Montag im Spital bleiben müssen.

Wie lange Christian Fassnacht ausfallen wird, ist noch unklar. Fest steht, dass er die bevorstehenden WM-Qualifikationsspiele der Schweizer Nationalmannschaft in Italien und gegen Bulgarien verpassen wird.

YB-Stürmer Meschack Elia muss sich in der Nationalteam-Pause einem routinemässigen chirurgischen Eingriff im Nierenbereich unterziehen. Bei normalem Verlauf sollte der 24-Jährige das Training in einigen Tagen wieder aufnehmen können und den Young Boys beim nächsten Spiel am 23. November in der Uefa Champions League zuhause gegen Atalanta Bergamo wieder zur Verfügung stehen.

Der BSC Young Boys wünscht Christian Fassnacht und Meschack Elia baldige und vollständige Genesung!


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