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 Betreff des Beitrags: Re: (28) Fabian Lustenberger
 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. November 2021, 02:01 
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YB: Captain Fabian Lustenberger verlängert bis 2023

Inmitten der Verletzungsmisere gibt es bei Meister YB auch mal gute Nachrichten: Captain Fabian Lustenberger hat seinen Vertrag verlängert.

Das Wichtigste in Kürze

- Fabian Lustenberger unterschreibt bei YB einen neuen Vertrag bis zum Sommer 2023.
- Der 33-Jährige steht nach seiner schweren Verletzung vor dem Comeback.
- Sportchef Christoph Spycher deutet eine langfristige Zukunft in Bern an.

Inmitten der Verletzungsmisere gibt es bei YB auch mal eine gute Nachricht. Der Meister bindet einen der Leistungsträger der letzten Jahre an sich. Captain Fabian Lustenberger hat bei den Bernern einen neuen Vertrag bis zum Sommer 2023 unterzeichnet.

Das teilte der Schweizer Meister am Donnerstagnachmittag mit. Lustenberger, der sich aktuell noch von einem Achillessehnenriss erholt, wechselte im Sommer 2019 von der Hertha Berlin nach Bern.

Mit YB wurde der 33-Jährige zweimal Meister und einmal Cupsieger. Sein Vertrag wäre am Saisonende ausgelaufen. Nun steht fest, dass der Defensiv-Routinier ein weiteres Jahr in Bern bleibt.

Auch nach der aktiven Karriere bei YB?

«Lustenberger ist ein absoluter Führungsspieler, der stets mit gutem Beispiel vorangeht», lobt YB-Sportchef Christoph Spycher. «Diese Mentalität hat ihn auch in den letzten Monaten ausgezeichnet, als er sich nach der schweren Verletzung wieder zurückgekämpft hat.»

Das Karriereende sei aktuell noch kein Thema, Spycher stellt aber eine langfristige Zukunft für den 33-Jährigen in Aussicht. «Dank seiner Qualitäten liegt es auf der Hand, dass er auch nach seiner Fussballer-Laufbahn bei uns eine Aufgabe übernehmen wird.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ca ... 3-66047750

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 Betreff des Beitrags: Re: (28) Fabian Lustenberger
 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. November 2021, 02:05 
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Comeback schon gegen Atalanta?

YB-Captain Lustenberger: Vertrag verlängert, Verletzung verheilt

Mit seiner Verletzung musste Fabian Lustenberger Abstand nehmen vom Fussball. Als Captain war das schwierig, als Familienvater einfacher.

Dass eine neue Zeit anbricht, merkt Fabian Lustenberger, als sein Leben plötzlich in geordneten Bahnen verläuft. Arbeit von Montag bis Freitag, früh bis spät, abends hat er frei. Und am Wochenende? «Da liessen sie mich einfach in Ruhe.» Er hat mehr Zeit für die Familie, sogar Sommerferien liegen auf einmal drin. Neuland nach 15 Jahren Profifussball.

Die gutbürgerliche Wochentagsarbeit zählt zu den vielen neuen Erfahrungen für den YB-Captain Lustenberger, die er nach seinem Achillessehnenriss macht. Nie zuvor war er so lange verletzt gewesen, nicht in Berlin, als er sich als Gröbstes mal den Fuss brach, nicht bei YB, als es ihn höchstens mal im Rücken zwickte. Ein Blick zurück durchs Tagebuch.

21. April: Ein Knall, der alles verändert

Es ist ein Training im YB-Meisterfrühling, wenige Tage nach dem überlegenen Titelgewinn ist die Anspannung weg. Doch dann folgt ein Knall, der alles verändert. Lustenberger sinkt nach einem Hürdensprung in die Knie, weich fühlt sich plötzlich alles an in seinem Fuss, «ohne Saft, einfach seltsam». Sekunden später weiss er, dass es die Achillessehne ist, die er sich gerade gerissen hat, die Nemesis unter den Verletzungen für einen Fussballer. «Da geht dir in alles durch den Kopf», sagt er. Kann ich wieder zurückkommen, überhaupt je wieder Sport machen? Verheilt das wirklich? Wie lange bin ich weg?

Es hilft, dass es auf diese Fragen deutliche Antworten gibt. Wird die Sehne gut geflickt und ist sie erst einmal verheilt, gibt es kaum Rückfälle. «Sie ist sogar dicker, stabiler als zuvor», sagt der Sportarzt Lukas Weisskopf, der Lustenberger und vor Jahren auch den einstigen YB-Goalie Marco Wölfli in der Altius-Klinik in Rheinfelden operiert hat. Weisskopf ist in der Schweiz die erste Adresse auf diesem Gebiet. Das schafft Vertrauen.

Und es hilft, dass sich Lustenberger ein Gedankenkonzept zurechtlegt: ein klares Ziel, kein Raum für Zweifel. Sechs bis sieben Monate fallen die meisten Fussballer mit einer gerissenen Achillessehne aus. Der 20. November und das Meisterschaftsspiel gegen den FC Basel sind für ihn im Aufbau der Ansporn. Und will man von ihm wissen, welches die bekannten Probleme bei der Genesung sind, erhält man keine brauchbare Antwort.

Mehr als Probleme interessieren ihn Details. Begeistert erzählt er von der sogenannten «Affensehne», einem Überbleibsel der menschlichen Evolution in der Wadenregion. Einst gebraucht, um mit zusätzlicher Zugkraft am Fuss besser zu klettern, ist sie heute eine an sich nutzlose Rückbildung. Ärzte rekonstruieren mit ihrer Materie nach Möglichkeit die gerissene Achillessehne. «Ideal» sei das, sagt Weisskopf. Stabil, kein Fremdkörper, alles biologisch.

15. Juli: Die sommerliche Sehnsucht nach dem Herbst

Der Knall ist verebbt, die Sehne geflickt. Fast drei Monate sind vergangen. Lustenberger hat sich an den neuen Rhythmus gewöhnt, Montag bis Freitag, morgens bis abends. Jeden Tag fährt er von seinem Wohnort Schenkon nach Rheinfelden, dass sein gesunder Fuss der rechte ist, erleichtert das Autofahren. Am linken Fuss hat er wochenlang einen Spezialschuh getragen. Er soll die Sehne entlasten, sukzessive wird der Winkel angepasst, immer näher kommt die Ferse dem Boden, immer näher der Fuss dem Wechsel zum Turnschuh. Lustenberger sitzt auf dem Hometrainer, macht Kräftigungsübungen. «Für Spielsportler ist es schwierig, sich für so lange Zeit vom Ball zu lösen», sagt Stephanie Übersax, Physiotherapeutin an der Altius-Klinik. «Um so wichtiger ist es, Struktur zu schaffen, sich Ziele zu setzen.» Am Horizont steht der 20. November. Fabian Lustenberger ist im Schweizer Hochsommer vielleicht der Einzige, der sich nach dem Spätherbst sehnt.

Zur gleichen Zeit steigt YB in die Qualifikation zur Champions League. Die Partien im Wankdorfstadion verfolgt er auf der Tribüne, vorher ist er in der Garderobe präsent. «Das gehört sich so, bei Heimspielen kommen wir alle zusammen», sagt er. Ansonsten ist er ein Fussballer in Turnschuhen – und für seine Mannschaft ein Captain im Wartestand. Grosse Reden hält er während seiner Zeit als Verletzter nicht. «Wenn du die ganze Woche nicht im Training warst, was willst du da erzählen?»

Steve von Bergen war während fast sechs Jahren YB-Captain, auch er fehlte mal ein paar Wochen und Monate, aber nie ein halbes Jahr. Schon in seinen kurzen Abwesenheiten war es für ihn schwierig, nicht bei der Mannschaft zu sein. «Du rückst weiter weg vom Team, das musst du akzeptieren.» Auch von Bergen musste sich als Captain in diesen Zeiten zurücknehmen. «Du weisst nicht, wie die Woche war. War es ruhig, oder fehlte die Disziplin? Das ist wichtig, um die richtigen Worte zu finden.»

Ende August qualifiziert sich YB für die Champions League. Lustenberger hat 220 Spiele in der Bundesliga, drei für das Nationalteam absolviert, er hat in der Europa League und im Uefa-Cup gespielt. Die Königsklasse, sie fehlt ihm noch. Lustenberger freut sich ungemein, er ist in diesem Moment der erste Fan seiner Mannschaft, weil er als Zuschauer leidet wie kein anderer. «Du siehst alles, besser als die Spieler auf dem Feld, kannst aber nichts tun.»

Die Destinationen im YB-Herbst sind bekannt: Bergamo, Villarreal, Manchester. Am 8. Dezember spielen die Young Boys gegen United im Old Trafford. Und Lustenberger weiss: «Da will ich dabei sein.»

6. November: Meilenstein am Jura-Südfuss

Wieder Fussball, wieder Ernstkampf. Wochenlang hat Lustenberger darauf hingearbeitet, hat auf dem Platz individuell mit YB-Athletiktrainer Stephan Flückiger trainiert, den Körper wieder an den Kontakt herangeführt. Stossen, Stören, Gegnerdruck, «das ging ganz gut.» Ab und zu absolviert er eine Einheit mit Jean-Pierre Nsame, der Torjäger hat sich dreieinhalb Wochen nach Lustenberger exakt die gleiche Verletzung zugezogen, auch er wird in Rheinfelden operiert. «Capi» nennt Nsame seinen Captain liebevoll und sagt: «Es ist gut, ihn auf dem gleichen Weg vor mir zu sehen.» Lustenberger sagt lachend: «Wenn er vor mir zurückkommt, ist das gar nicht gut.»

Jetzt steht Lustenberger am Jura-Südfuss auf einem Sportplatz, der sich nicht auf den ersten Blick vom Kartoffelacker daneben unterscheiden lässt. Mit der U-21 von YB spielt er bei Bavois in der Promotion League, geplant sind 45 Minuten im zentralen Mittelfeld. Bewusst dort, «weil ich stärker gefordert bin und das Spiel sowohl vor wie hinter mir habe.» YB verliert 1:2, aber Lustenberger weiss jetzt, dass sein Fuss auch «im offenen Feld» wieder standhält. Eine Woche später spielt er eine Stunde lang mit in der zweiten Mannschaft. Fast sieben Monate nach seiner Verletzung ist er auf der Zielgeraden zum Comeback mit der ersten Mannschaft.

Der 20. November indes taugt nicht mehr als Leitmotiv. Eine Baustelle am Berner Wankdorf-Bahnhof verhindert, dass die Baustelle in Lustenbergers Körper mit Super-League-Minuten offiziell geschlossen werden kann. Stattdessen wird er noch einmal mit der U-21 auflaufen, in einem Heimspiel gegen Bellinzona, wieder im Mittelfeld. «Das Ziel ist, in diesem Jahr wieder mit der ersten Mannschaft zu spielen.» Schon am Dienstag in der Champions League gegen Atalanta könnte er im Aufgebot stehen.

18. November: Der neue Vertrag ist unterschrieben

Vor der Tür steht der Winter – und das alte Leben. Fabian Lustenberger fiebert seinem Comeback entgegen, den Spielen am Abend und am Wochenende. Wieder weg vom Wochentagsrhythmus, wieder weniger Zeit für die drei Kinder.

«Ich habe noch viele Jahre Fussball in mir», sagt der 33-Jährige und schiebt nach: «Ja, das sagt jeder.» Im Sommer wäre sein Vertrag mit den Young Boys ausgelaufen, er verlängerte sich nicht automatisch, weil Lustenberger die für die Option nötigen Spiele nicht absolvieren konnte. Schon früh gab es positive Zeichen von YB, jetzt ist der neue Kontrakt unterschrieben: Lustenberger bleibt vorab bis 2023. Und wenn man Lustenberger so sprechen hört – schnell, pointiert, mitunter druckreif –, wird deutlich, was sie beim Meister an einem wie ihm haben. Er kann eine Figur sein für YB, in bester Tradition seines Vorgängers Steve von Bergen. Der ist jetzt Defensivtrainer im Nachwuchs, und von Bergens Vorgänger ist Sportchef Christoph Spycher. Das Captainamt als Sprungbrett für die nächsten Aufgaben im Verein? «Uns ist wichtig, was einer mitbringt, und weniger, ob er Captain war», sagt Spycher. Und bei Lustenberger sehe er viel Potenzial für eine Zusammenarbeit über die Fussballkarriere hinaus.

In seinen Zeiten als leidender Zuschauer musste Lustenberger zuletzt mit ansehen, wie sich die Young Boys Mal um Mal selber um den Lohn ihrer Leistungen brachten. Der Mannschaft fehlten die Resultate, nur noch einen Sieg gab es aus den letzten sechs Spielen. «Über eine ganze Saison hinweg bist du nie konstant im Hoch», erklärt Lustenberger, «vielleicht gaben wir unterbewusst zwei, drei Prozent weniger. Aber wenn wir diese Phase überwunden haben, werden wir noch stärker sein.»

Nach wie vor ist die Verletztenliste lang, Lustenbergers Stellvertreter David von Ballmoos fehlt nach Operation an der Schulter noch monatelang, der dritte Captain Christian Fassnacht kann wegen eines Schläfenbruchs bis Jahresende nicht mehr mittun. In der Abwehr klaffte zuletzt ohne Mohamed Camara und Cédric Zesiger eine grosse Lücke, schliessen soll sie jetzt auch Lustenberger.

Vor der Tür steht der Winter – und der 8. Dezember. YB spielt an diesem Tag bei Manchester United im Old Trafford, Flutlicht auf der Weltfussballbühne, Champions League. Für Fabian Lustenberger könnte es das letzte Stück auf einem langen Weg sein. Seinem Weg zurück zum Glück.


https://www.bernerzeitung.ch/stueck-fue ... 2339079563

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 Betreff des Beitrags: Re: (28) Fabian Lustenberger
 Beitrag Verfasst: Sonntag 21. November 2021, 14:11 
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Fabian Lustenberger verlängert bei YB

Der BSC Young Boys freut sich sehr, mitzuteilen, dass der am Saisonende auslaufende Vertrag mit Captain Fabian Lustenberger um eine weitere Saison bis im Sommer 2023 verlängert worden ist. Der 33-Jährige steht nach überstandener Achillessehnen-Verletzung vor seinem Comeback in der ersten Mannschaft.

Seit seinem Wechsel im Sommer 2019 von Hertha Berlin zu den Young Boys ist Lustenberger mit den Bernern zweimal Meister und einmal Cupsieger geworden.

YB-Sportchef Christoph Spycher sagt: «Lustenberger ist ein absoluter Führungsspieler, der stets mit gutem Beispiel vorangeht. Diese Mentalität hat ihn auch in den letzten Monaten ausgezeichnet, als er sich nach der schweren Verletzung wieder zurückgekämpft hat. Wir sind überzeugt, dass er bald wieder zu alter Stärke zurückfinden und der Mannschaft eine grosse Stütze sein wird. Wann Fabian Lustenberger seine aktive Karriere beenden wird, ist offen. Dank seinen Qualitäten liegt es auf der Hand, dass er auch nach seiner Fussballer-Laufbahn bei uns in der Organisation eine Aufgabe übernehmen wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: (28) Fabian Lustenberger
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2021, 13:03 
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Jetzt spricht Captain Fabian Lustenberger über die YB-Krise

«Ich sage dem Coach, ich fühle mich fit für die Startelf»

Nun muss es der Captain richten! Fabian Lustenberger steht vor dem Startelf-Comeback. Sagt, er habe Luft für 90 Minuten. Jegliche Alibi-Suche hält er für «komplett falsch». Klartext aus Schenkon LU.

Fabian Lustenberger, bei unserem letzten Gespräch vor genau einem Monat konnten wir uns auf den Begriff «Resultatkrise» einigen. Nun ist daraus eine ausgewachsene Krise geworden – nicht?
Fabian Lustenberger: Seither haben wir fünf Spiele gemacht und keines gewonnen. Die Resultate stimmen nicht. Aber es ist keine Krisensituation. Das wäre es dann, wenn wir schlechter wären als der Gegner, keine Chance hätten und es im Team nicht stimmt. Aber nichts von alledem passiert. Es fehlt uns im Moment einfach das gewisse Etwas, um diese Spiele in positive Bahnen zu lenken. Das müssen wir so schnell wie möglich korrigieren.

Was meinen Sie mit dem «gewissen Etwas»?
Im letzten Drittel treffen wir oft nicht die richtigen Entscheidungen. Zudem haben wir auch das Glück nicht, wie das in solchen Situationen oft der Fall ist. Aber wir haben mehrmals in letzter Minute noch Punkte geholt. Das ist ein sicheres Zeichen, dass wir uns nicht hängen lassen. Am Sonntag in Zürich haben wir in der letzten Minute den Pfosten getroffen. Diese Szene ist bezeichnend für die gegenwärtige Situation.

Welche Rolle haben die Champions-League-Matches gespielt?
Gar keine! Wir haben es im September ja auch hinbekommen, in der Meisterschaft nach Champions-League-Spielen zu brillieren. Und wir haben in der Königsklasse ja nicht serienweise gewonnen, was uns Anlass zu Arroganz hätte geben können. Es ist logisch, dass das Champions-League-Argument nun aufkommt, aber es ist nicht stichhaltig. Es ist eine Suche nach Alibis und eine solche ist komplett falsch!

Blerim Dzemaili hat gesagt, YB habe nun Heimspiele und damit den Kunstrasen-Vorteil.
Das ist viel zu einfach. Das tönt auch nach Alibi und solche suchen wir wie gesagt nicht. Wir haben ein Heimspiel und unsere Fans im Rücken. Das ist entscheidend.

Fans, die nun alle eine Maske werden tragen müssen, weil YB das ab sofort obligatorisch gemacht hat
Da ich nicht mehr Zuschauer bin, habe ich auf dem Feld das Privileg, keine tragen zu müssen … Nein, wir sind uns solche Veränderungen mittlerweile gewohnt und leben damit. Und ich bin sicher, dass auch die YB-Fans das Beste aus der Situation machen und uns sehr gut unterstützen werden.

In Deutschland gibts bereits wieder Geisterspiele …
Wir müssen es akzeptieren, wie es kommt und leisten unseren Beitrag an die Gesellschaft. Aber klar: Die Zahlen sind beunruhigend hoch.

Ihre Zahl ist: Acht Meisterschaftsminuten inklusive Nachspielzeit im Letzigrund. Reichts nun für neunzig Minuten?
Ich denke schon. Ich bin nun seit sechs Wochen im Teamtraining und habe drei Spiele in der U21 absolviert. Und ich fühle mich total wohl.

Dann spielen Sie gegen Lugano?
Das weiss ich noch nicht.

Erwarten Sie es?
Nach sieben Monaten Verletzungspause kommt es auf eine Woche mehr oder weniger nicht an. In erster Linie geniesse ich es, wieder dabei zu sein.

Aber es wäre ein Zeichen, wenn sich der Captain in diesem Krisenmoment in der Startelf zurückmeldet.
Wenn der Trainer mich fragt, werde ich ihm jedenfalls sagen, dass ich mich fit fühle für die Startelf. Ebenso wichtig ist aber, dass in absehbarer Zeit weitere Spieler zurückkommen: Ali Camara, Cédric Zesiger, Jean-Pierre Nsame, Joël Monteiro.

Aber Nsame wird in diesem Jahr kaum spielen. Sie haben ja auch sechs Wochen gebraucht vom Moment der Rückkehr ins Teamtraining an.
Vielleicht ist es bei einem Stürmer anders, gegen Spielende ein paar Minuten aufs Feld zu kommen als bei einem Verteidiger, der grundsätzlich für neunzig Minuten bereit sein muss. Und sonst macht Jean-Pierre im Januar die Vorbereitung voll mit und ist auf die Rückrunde bereit.

Wirkt Trainer David Wagner angespannt?
Nein, kein bisschen! Er ist cool wie immer. Was auch richtig ist.

Lugano hat zuletzt vier Mal gewonnen …
Die Tessiner haben einen Lauf und der neue Coach macht es richtig gut. Sie sind eingespielt und enorm stabil. Es liegt nun an uns, diesen Lauf zu beenden, so wie viele andere Teams versucht haben, Läufe von uns zu beenden. Aber eigentlich ist es egal, wer kommt: Wir müssen dieses Spiel so oder so unbedingt gewinnen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 30019.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (28) Fabian Lustenberger
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Dezember 2021, 23:36 
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So sieht er sein Comeback

YB findet dank Captain Lustenberger aus der Krise

Der Captain ist zurück und die YB-Krise beendet. Kann man das so plakativ sehen? Kann man.

Fabian Lustenberger (33) hatte im Vorfeld des Lugano-Spiels auf die Frage, ob es nicht ein Zeichen der Krisenbewältigung wäre, ihn von Beginn weg zu bringen, gezögert. Logisch, er konnte ja schlecht sagen: Ja klar. Genau so würde ich es als Trainer machen.

Doch genau das werden Trainer David Wagner und Lustenberger in ihrem Gespräch ausgehandelt haben. Dass es der perfekte Zeitpunkt sein würde. Und so spielt Lustenberger also von Beginn weg. Zum ersten Mal nach seinem Achillessehnen-Riss. Zum ersten Mal seit dem 11. April und einem 2:0 gegen St. Gallen.

Lustenberger war angespannt

Und wie er spielt! Er dirigiert. Er motiviert. Und er haut alles rein. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und doch bekennt der Routinier: «Ich war angespannt. Am Morgen erhielt ich den definitiven Bescheid, auch wenn es sich in den Gesprächen mit dem Trainer abgezeichnet hatte. Danach war ich richtig aufgeregt, weil man doch nicht genau weiss, was einen erwartet. Vor allem, weil ich letztmals im Februar 2020 vor Zuschauern gespielt habe. Das kommt zu allem Überfluss noch dazu …»

Schon verrückt, diese Zahl! Und unter David Wagner stand der Luzerner nie in der Startformation. So gesehen hat der Deutsche mit dem Ex-Bundesliga-Star einen Spieler hinzubekommen. Dieser resümiert das Spiel so: «Es war ein super Abend für uns. Wir gehen mit einem guten Gefühl nach Hause.» Er selber habe etwas Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen. «Gewisse Automatismen. Gewisse Abstände. Gewisse Situationen voraussehen. Aber das kam dann immer besser. Ich bin jedenfalls sehr früh, dass ich den letzten Schritt des Zurückkommens hinter mir habe. So kann es weitergehen.»

Nun die arithmetische Folge des Lustenberger-Effekts?

Gleichzeitig warnt Lustenberger: Die Situation sei trotz des Sieges nach wie vor nicht einfach: «Wir haben uns alle mehr vorgestellt. Aber gut haben wir nun vier Heimspiele. Das ist ein Vorteil für uns. Weil jedes Heimspiel für jede Mannschaft ein Vorteil ist. Es liegt für uns einiges drin.»

In der Tat! Gewinnt YB diese drei Spiele, ist es mindestens Dritter und maximal drei Punkte hinter dem FCZ und einen hinter Dauerrivale Basel. Der wiederhergestellte Anschluss an die Spitze wäre die arithmetische Folge des Lustenberger-Effekts.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 34529.html

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