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 Betreff des Beitrags: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 24. Oktober 2020, 00:56 
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Fabian Rieder


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Position: Mittelfeld

Rückennummer: 60

Nationalität: Schweiz

Geburtsdatum: 16. Februar 2002

Grösse (cm): 181

Gewicht (kg): ?

Hobbies: ?

bei YB seit: 2020

vorherige Clubs: FC Solothurn Jugend, BSC Young Boys U16//U18/U21


Statistiken:
https://www.transfermarkt.ch/fabian-rie ... ler/507341
https://www.football-lineups.com/footballer/127589


Wikipedia:



Facebook:



Instagram:
https://www.instagram.com/fabianriieder

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 24. Oktober 2020, 01:21 
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Zitat:
YB-Shootingstar Fabian Rieder

«Klar im Kopf» und mit glänzenden Perspektiven

Der 18-Jährige Fabian Rieder ist eine der Zukunftshoffnungen bei YB. Erste Ausrufezeichen hat er bereits gesetzt.

Plötzlich ging es schnell für U21-Kicker Fabian Rieder von YB. Nachdem diverse Mittelfeldspieler bei den Bernern verletzt ausgefallen waren, nominierte Trainer Gerardo Seoane den 18-Jährigen für die 1. Mannschaft.

Vor 2 Wochen spielte ich noch in der 1. Liga, nun spiele ich gegen einen Pedro, der 2010 noch Weltmeister geworden ist.
Autor: Fabian Rieder

Gegen Servette letzten Samstag stand Rieder sogleich in der Startelf. Und auch in der Europa League gegen die AS Roma durfte der Captain der U21 von Beginn weg ran. Mit einer seiner ersten Aktionen holte er den Elfmeter heraus, den Jean-Pierre Nsame nach 18 Minuten zum 1:0 verwerten konnte.

«Vor 2 Wochen spielte ich noch in der 1. Liga, nun spiele ich gegen einen Pedro, der 2010 noch Weltmeister geworden ist. Das ist sicher eine super Erfahrung in meinen jungen Jahren», freute sich Rieder nach dem Spiel.

Stark am Ball und im Kopf

Seoane lobte den Youngster nicht nur für seine fussballerischen Qualitäten, sondern auch für seine Mentalität: «Das Wichtigste für uns ist, dass er klar im Kopf ist. Er hat eine gute Persönlichkeit. Nur so können wir Spieler in solche Aufgaben hineinschicken.»


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... rspektiven

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 24. Oktober 2020, 01:24 
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Zitat:
Fabian Rieder (18), das neue YB-Kronjuwel

Vor zwei Wochen spielte er noch in der 1. Liga

Am Ende stand die Niederlage, klar. Die war ärgerlich. Doch schnell ging der YB-Fokus aufs Positive. Auf die Entdeckung eines Juwels. Aus dem Nichts. Fabian Rieder. 18.

Mal presste er forsch wie ein alter Hase. Dann spitzelte er mit seiner Wieselflinkheit den Ball zwischen den teuren Beinen der arrivierten Römer weg, grub so den einen oder anderen Ball aus. Er half seinem Nebenmann im Mittelfeld Vincent Sierro (90 Super-League, vier Bundesliga-Spiele) mit einem Selbstverständnis, das es in sich hat. Er war der erste, der einen Torschuss abgab. Und er holte diesen Penalty heraus. Da muss sich selbst der König in dieser Sparte, BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz, verwundert die Augen gerieben haben.

Ausserhalb des Strafraums gelangt der Teenie nach einem abgewehrten Ball an die Kugel. Er dringt möglichst schnell in den Sechzehner ein. Roma-Captain Bryan Cristante (135 Serie-A-, 13 Champions-League-Spiele) hält den Po raus, was Rieder dazu nutzt, über diesen zu fallen. «Also ich denke, das war sehr clever», sagt er. Und auch der gewiefte SRF-Mann Jeff Baltermia kommt beim Interview kurz nach dem Spiel aus dem Staunen nicht mehr heraus. Denn Rieder fährt fort: «Ich habe gesehen, dass ich den Ball antizipieren kann. Dann bin ich voll rein, habe ich den Kontakt gesucht, gefunden – und es hat Penalty gegeben.»

«Vor zwei Wochen habe ich noch in der 1. Liga gespielt»

Dabei reibt sich der Junge aus Koppigen BE, dessen erster Verein der Koppiger SV war – wie David von Ballmoos übrigens - selber noch die Augen. «Vor zwei Wochen habe ich noch in der ersten Liga gespielt. Und jetzt spiele ich gegen Pedro, den Weltmeister von 2010…» Seit einem halben Jahr führt YB den Captain der U21, der in der 1. Liga spielt, an die erste Mannschaft heran. Für Trainer Gerry Seoane war klar, dass es bald zu Einsätzen im Profiteam reichen würde. «Er hat nun davon profitiert, dass wir im zentralen Mittelfeld einige Vakanzen hatten. So haben wir das nun halt antizipiert. Wir bauen Fabian behutsam auf. Es kommt wieder der Moment, in welchem er in der U21 gegen Bulle spielt. Und dann wieder bei uns.» Dafür hat ihm YB Zwei-Wochen-Pläne erstellt.

Seit langem auf der Liste

Der Teenager, der mit seiner Mutter in Solothurn lebt, hat bereits am Samstag, beim 0:0 in Genf gegen Servette, ein erstaunliches Debüt gegeben hat. Und nun die noch bessere Partie gegen die AS Roma. «Er hat es sehr gut gemacht», urteilt Seoane. «Er hat keinen Respekt gezeigt, den Gegner auch anlaufen lassen, versuchte vertikal zu spielen. Wenn einer das auf dieser Bühne so abrufen kann, ist das schon speziell. Das sind positive Zeichen. Ein sehr interessanter Spieler», so Seoane weiter. Aber das habe man seit langem gewusst, weil man ihn immer auf der Liste gehabt habe. «Er ist sehr klar im Kopf. Das hilft, um einen jungen Spieler in solche Aufgaben schicken zu können. Er hat eine gute Persönlichkeit. Dass er nun mal bei uns spielt, dann wieder in der U21, wird kein Problem für ihn sein, eben, weil er derart klar im Kopf ist.»

Und das äussert sich auch in seinem ersten internationalen Interview, das der KV-Lehrling gibt, der in seinem letzten Jahr steht und das Praktikum auf der YB-Geschäftsstelle absolviert. Er legt doch tatsächlich die Sätze hin: «Ich habe sicher eine gewisse Intuition. Dadurch sehe ich gewisse Sachen voraus, so dass ich gut antizipieren kann.» Okay…
«Es kommt so, wie es kommt.»

Auch Captain Fabian Lustenberger bescheinigt ihm bereits eine gewisse Reife, wodurch man ihm den Ball spielen könne mit der Gewissheit, dass dann etwas Gutes herauskomme. «Wenn ich kein Selbstvertrauen von der Mannschaft erhalten würde, könnte ich nicht solch ein gutes Spiel machen. Jeder Spieler kommt zu mir und sagt mir: Du kannst das!», sagt der junge Mann mit der Rückennummer 60. Schlusssatz: «Jetzt muss ich so weiterfahren, dann kommt es so, wie es kommt.»

Fabian Rieder. Das neue YB-Kronjuwel. Aber auch: Eine Wohltat in diesem Business, in welchem Spieler auf Konformität getrimmt werden.


https://www.blick.ch/sport/fussball/fab ... 59212.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 24. Oktober 2020, 01:28 
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Fabian Rieder im Portrait

Ein neuer Name im Profifussball: Der Berner Giel, der Sachen voraussehen kann

Am letzten Wochenende musste sich wohl mancher YB-Fan die Augen reiben, als ein gewisser Fabian Rieder mit der Rückennummer 60 sogleich in der Startaufstellung sein Profi-Debüt in Genf feiern durfte. Der Youngster machte seine Sache jedoch derart gut, dass er auch in der Europa League gegen das grosse AS Roma ins kalte Wasser geworfen wurde. Und eines ist bei ihm sicher; dieser 18-Jährige kann definitiv schwimmen...

Vor zwei Wochen noch in der ersten Liga gespielt

Kaum ein Fussballfan, ausser vielleicht ein paar hartgesottener YB-Anhänger, hat den Namen von Fabian Rieder bis vor einer Woche überhaupt gekannt. Der Grund dafür ist simpel, spielt doch der zentrale Mittelfeldspieler zumeist in der 1. Liga, wo er als Captain die U21 der Berner Young Boys anführt. Dort trifft er regelmässig auf Teams wie Bulle, Chaux-de-Fonds oder Olympique Genève, weswegen ihm nun insbesondere das Duell mit der AS Roma wie ein Traum vorgekommen sein dürfte. Entsprechend surreal kam ihm das Ganze dann vor, wie er nach dem Spiel erklärt hatte:

"Ich bin sicher sehr froh, dass ich mein Debüt feiern konnte, denn vor zwei Wochen habe ich noch in der ersten Liga gespielt. Heute durfte ich gegen einen Pedro spielen, welcher 2010 Weltmeister geworden ist. Das war sicher eine super Erfahrung in meinen jungen Jahren."
Fabian Rieder, SRF, 22.10.20

Seine Leistung konnte sich dabei mehr als sehen lassen, denn nachdem er bereits bei seinem Profidebüt in Genf zu gefallen wusste, so legte er in der Europa League gar noch eine Schippe drauf. Im Stile eins abgeklärten Routiniers half er über eine weite Strecke des Spiels mit, dass der Serie-A-Topverein lange Zeit überhaupt nicht ins Spiel fand und als i-Tüpfelchen auf seine abgebrühte und coole Leistung war es Rieder selbst gewesen, welcher den YB-Penalty mit einer cleveren Aktion herausgeholt hatte. "Ja es war schon clever, denn ich konnte antizipieren, dass ich dort den Ball bekommen könnte und dann habe ich den Kontakt gesucht und auch gefunden."

Der Berner Giel schuftet hart für den grossen Traum

Der 18-Jährige ist im bernerischen Koppigen geboren und aufgewachsen und somit kann man bei Fabian Rieder durchaus von einem waschechten Berner Giel sprechen. Das Eigengewächs wird nun seit rund sechs Wochen behutsam an die erste Mannschaft herangeführt und dabei erhält er vom Club jeweils Zweiwochenpläne, damit geregelt ist, wann er mit der Profimannschaft und wann er mit der U21 unterwegs ist. Dazu steht er auch noch im letzten Jahr seiner Ausbildung im Sport-KV, für welche er an der Geschäftsstelle der Young Boys ein Praktikum absolviert. "Das ist nicht immer einfach", so der Schweizer Youngster gegenüber dem Bund. "Aber es gibt bei YB sehr viele Leute, die gut zu mir schauen."

Dazu gehören auch seine Teamkollegen, welche dem erst 18-Jährigen schon das volle Vertrauen entgegen bringen. Beispielhaft hierfür die Aussage von Captain Fabian Lustenberger, welcher seinem jungen Teamkollegen eine unglaubliche Reife attestiert, welcher immer etwas Gescheites mit dem Ball anzufangen weiss. Eine Tatsache, die für Rieder natürlich unglaublich wichtig ist, wie er gegenüber dem SRF gesteht: "Das ist natürlich sehr wichtig, denn wenn ich vom Team kein Selbstvertrauen bekommen würde, könnte ich auch nicht meine Leistung auf den Platz bringen. Schon in der Kabine kommt jeder Spieler zu mir und sagt mir: 'Du kannst es, mach dein Spiel und zeige deine Qualitäten.' Das ist wirklich sehr wichtig für einen jungen Spieler, denn nur so kann er sich gut weiterentwickeln." Auch der Chef höchstpersönlich findet nach dem Europa-League-Spiel Gefallen an Rieder, auch wenn er die Euphorie gleichzeitig auch ein wenig dämpfen will:

"Er hat keinen Respekt gezeigt und es ist immer speziell, wenn ein Junger dies auf solch einer Bühne auch abrufen kann. Das sind sicherlich positive Zeichen. Wir wissen aber, dass wir ihn behutsam aufbauen müssen und es wird auch wieder der Moment kommen, wo er zurück in die U21 geschickt wird."
Gerardo Seoane, SRF, 22.10.20

Auch wenn der Weg bis zum Profi-Stammspieler noch lange, steinig und beschwerlich sein wird, so ist es doch ein Aufwand, welcher sich für den 18-Jährigen bislang voll ausgezahlt hat. Oder um es in den Worten Rieders zu sagen: "Es ist ein Traum von vielen Kindern, einmal bei den Profis zu spielen. Und dieser ist für mich nun in Erfüllung gegangen."

Der Mann, der Sachen voraussehen kann

Bereits bei seinem Profidebüt in Genf agierte der Mittelfeldmann, welcher aufgrund der kleinen Verletzungsmisere im Mittelfeld zum Handkuss gekommen ist, aufsässig und überzeugte sowohl als Zweikämpfer wie auch als Passgeber. Es scheint fast so, als würde der 18-Jährige überhaupt keine Nervosität kennen und besonders seine Voraussicht scheint seine grosse Stärke zu sein. "Ich besitze sicherlich eine gewisse Intuition und durch das kann ich gewisse Sachen voraussehen und antizipieren." Doch ob er vor zwei Wochen schon solch einen steilen Aufstieg hätte voraussehen können, darf dann doch bezweifelt werden. Man muss jedoch definitiv kein Prophet oder Wahrsager sein, um zu wissen, dass man sich den Namen dieses Berner Giels unbedingt merken muss...


https://sport.ch/bsc-young-boys/639784/ ... sehen-kann

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 21. November 2020, 02:05 
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17.11.2020

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«Auf dem Platz muss man hin und wieder ein Schlitzohr sein»

Von seinem Arbeitsplatz auf der YB-Geschäftsstelle sieht Fabian Rieder zwar nicht auf das Wankdorf-Spielfeld. Doch gäbe es einen Naturrasen, er könnte ihn bei offenem Fenster riechen. YB-Sternschnuppe und KV-Stift – der 18-jährige Mittelfeldspieler macht überall eine gute Figur.

Nach dem Europa-League-Debüt gegen die AS Roma sagte beispielsweise der für seine sprichwörtliche Zurückhaltung bekannte YB-Trainer Gerardo Seoane: «Fabian ist ein sehr interessanter Spieler. Seine Leistung war ein positives Zeichen.» Trotzdem soll der Mann mit der Rückennummer 60 behutsam aufgebaut und nicht verheizt werden. Geplant ist, dass er zwischendurch auch noch in der U21 eingesetzt wird, sofern diese wieder spielen darf. Auch neben dem Platz verdient sich das junge YB-Juwel Bestnoten. Albert Staudenmann, als Medienchef nahe am Team: «Fabian ist ein toller Typ und sehr bescheiden. Es besteht keine Gefahr, dass er den Bodenkontakt verliert.»

Fabian Rieder, sind Sie ein Schlitzohr?
(Lacht) Auf dem Fussballplatz muss man das hin und wieder sein, neben dem Platz bin ich das ab und zu vielleicht auch, aber sehr selten.

Es war schon eine gewisse List dabei, wie Sie in Ihrem ersten Europa-League-Spiel gegen die AS Roma einen Penalty herausgeholt haben.
Genau in einer solchen Situation muss man ein bisschen Schlitzohr sein und die Situation blitzschnell erfassen. Mein Gegenspieler verhielt sich etwas ungeschickt und das habe ich ausgenützt.

Vor einem Monat kannten Sie nur eingefleischte YB-Fans. Sie spielten in der U21 als Captain. Ging nicht alles ein bisschen schnell? Aus der 1. Liga direkt in die Super League und eine Woche später in die Europa League.
Seit ich mit Fussballspielen begonnen hatte, habe ich auf diesen Moment immer gehofft. Es kommt sehr selten vor, dass ein Spieler, der in der 1. Liga spielt, bei seinem ersten Einsatz in der obersten Spielklasse gleich in der Startaufstellung steht. Ich wollte diese Chance unbedingt nützen und hatte auf dem Platz ein Supergefühl. Aber es ging nicht von 0 auf 100, ich konnte mich in den Trainings gut auf dieses Niveau vorbereiten.

Wie hat Sie das Trainerteam um Gerardo Seoane auf den doch beträchtlichen Niveauunterschied vorbereitet? Ich denke, für Sie kam die Nomination gegen Servette nicht so überraschend wie für Aussenstehende.
Da sind die Trainings, die helfen. Trainer Gerardo Seoane rief mich am Donnerstag vor dem Spiel in Genf an und sagte mir, dass ich von Beginn weg spielen werde. Er gab mir einige Tipps, bereitete mich gedanklich vor und sagte mir, dass ich mir selbst nicht Druck auferlegen soll. Und dann haben mir auch die Teamkollegen extrem geholfen.

Sie spielten in sämtlichen Nationalteams U15, U16, U17, U19 und U20. Ist die Teilnahme mit der U21 im nächsten Jahr an der Euro in Ungarn und Slowenien ein Ziel?
Das ist für mich kein vorrangiges Ziel, die U21 ist eine eingespielte Gruppe, das Kader steht. Aber wenn plötzlich etwas ändert, sage ich nicht Nein. Ich will einfach in jedem Training und jedem Spiel meine beste Leistung bringen und das beeinflussen, was ich beeinflussen kann. Was nachher kommt, werden wir sehen.

Sie haben bei Interviews bei SRF bewiesen, dass Sie auch nach dem Spiel ein Könner sind. Ist das Talent oder haben Sie mit Kommunikationschef Albert Staudenmann fleissig geübt?
Danke für das Kompliment. Ich tue mich nicht schwer beim Reden, aber Albi Staudenmann hat mir schon einige Ratschläge mit auf den Weg gegeben.

Sie haben bei YB mehrere Chefs. Einer ist Gerardo Seoane, ein anderer U21-Coach Alessandro Mangiarratti, und dann gibt es auch noch auf der Geschäftsstelle, wo Sie eine KV-Lehre absolvieren und derzeit in der Buchhaltung schnuppern, Finanzchef Beat Flückiger, der Sie in die Geheimnisse einer korrekten Buchhaltung einweiht. Wo gefällt es Ihnen besser? Auf dem Rasen oder auf dem Bürostuhl? Welcher Chef ist der strengste?
Zugegeben, am wohlsten fühle ich mich auf dem Rasen. Aber ich bin auch gerne im Büro, das ist eine optimale Abwechslung. Ich habe gute Kollegen und einen strukturierten Arbeitsalltag. Von den Chefs ist jeder auf seine eigene Art streng, eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass alle Supertypen sind.

Aber Gerardo Seoane versteht nicht so viel von Buchhaltung wie Sie, oder …?
Nein, nein, Stopp. So etwas würde ich nie behaupten.

Haben Sie noch Zeit für Hobbys?
Ich gehe oft und gerne mit Nira spazieren, unserem Strassenhund aus Ungarn. Früher betrieb ich Leichtathletik. Gerne fahre ich auch Ski, doch seit zwei Jahren stand ich nie mehr auf den Brettern, das Verletzungsrisiko ist zu gross.


https://baernerbaer.ch/sport/auf-dem-pl ... zohr-sein/

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Dezember 2020, 14:42 
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13.12.2020

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YB-Youngster Fabian Rieder (18) vor seinem schon 12. Spiel

Nach Weltmeister Pedro wartet Alt-Star Clichy

Erst acht Wochen ist es her, dass Fabian Rieder sein Debüt bei den Profis gab. Gegen Servette. Und nun geht es bereits wieder gegen die Genfer.

Manchmal hat man das Gefühl, dass die Zeit fliegt. Wenn ein Fussballteam alle drei Tage spielt, verstärkt sich dieses Gefühl. So ist es bei YB, dass sich in der Europa League in die K.o.-Runde gekämpft hat. Mittendrin: Der erst 18-jährige Fabian Rieder, den Anfang Oktober noch kaum jemand kannte.

Waren seine ersten Spiele gegen Servette und die AS Roma glanzvoll, so bekundete er zuletzt doch ein bisschen Mühe, auch gegen Cluj. Allerdings wie viele seiner Teamkollegen. «Mit meinen Leistungen zu Beginn habe ich die Messlatte hoch gesetzt, weil sie ziemlich gut waren. Das ist das eine. Dann ist der Druck auch grösser geworden. Gegen Cluj wars, sagen wir mal, solid. Nicht restlos überzeugend, aber auch nicht schlecht. Offensive Akzente konnte ich kaum setzen. Aber ich hatte ganz wenige Ballverluste.»

«Derzeit an der Grenze mit Schule, Arbeit und Fussball»

Wäre er denn gar froh um eine Pause gegen Servette, zumal Christopher Martins nun zurück ist? «Natürlich möchte ich jedes Spiel machen. Aber ich laufe derzeit an der Grenze mit Schule, Arbeit und strengem Programm im Fussball, auch wegen der Reisen nach Rumänien und Rom. Ich hatte seit längerem keinen freien Tag. Aber ich nehme das selbstverständlich sehr gern hin. Es ist eine überaus spannende und lehrreiche Zeit. Und ich bin ja erst seit drei Monaten im Profi-Fussball unterwegs. Deshalb ist es natürlich auch okay, wenn ich auf der Bank sitze, um dann mit vollem Einsatz reinzukommen», sagt der KV-Lehrling, der nächsten Frühling abschliessen soll.

Drei Monate. Aber das erste Spiel liegt erst acht Wochen zurück. 17. Oktober in Genf. Und schon hat man das Gefühl, der junge Berner sei ewig dabei. Am Sonntag würde er schon zu seinem 12. Einsatz kommen. «Das zeigt, wie schnell es in diesem Business geht. Es ist aber in erster Linie einfach cool, das zu erleben.» Und dann noch nach Romas Pedro mit Servettes Gaël Clichy gegen den nächsten europäischen Star spielen zu können. Wie ist das? Rieder: «Cool …»


https://www.blick.ch/sport/fussball/yb- ... 43735.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Dezember 2020, 17:31 
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Er träumt von einer Karriere bei Bayern oder Manchester City

YB-Rieder ist der neue Wunderknabe im Schweizer Fussball

Er ist die Entdeckung dieser Vorrunde: Fabian Rieder, YB-Frechdachs. 18-jährig. Stifti noch nicht beendet. Voller Träume und mit einem erfrischenden Wortschatz ausgestattet.

Die ersten beiden Interviews des Youngsters haben Kultstatus. Im ersten nach seinem ersten Einsatz bei den Profis beim 0:0 in Genf gegen Servette verhaspelt er sich, will sagen, dass die Profis physisch und athletisch schon besser seien als die Jungs von der U21. Stattdessen rutscht ihm das Wort «Physigkeit» raus. «Da wurde ich von einigen Kollegen hochgenommen.», sagt Rieder lachend.

Nach dem Spiel gegen die AS Roma (1:2) holt er stinkfrech den Penalty raus, den Nsame zur 1:0-Führung nutzt. Indem er über den ausgestreckten Po von Rom-Captain Cristante fällt. Gelegenheit erkannt. Gelegenheit genutzt. «Also ich denke, das war sehr clever», sagt Fäbu. Und weiter: «Ich habe gesehen, dass ich den Ball antizipieren kann. Dann bin ich voll rein, habe den Kontakt gesucht, gefunden – und es hat Penalty gegeben. Da haben mir einige gesagt, ich sei ein Schlitzohr…»

Wie ihm der Schnabel gewachsen ist

Typisch Rieder. Unverkrampft, ungezwungen, unverblümt. Reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Hoffentlich verbietet ihm sein Arbeitgeber das nicht, wie auch immer der heissen mag.

Im Moment ist es YB. Und dies gleich doppelt. Einerseits als Fussballer. Andrerseits als KV-Lehrling. Der Jungspund arbeitet halbtags auf der YB-Geschäftsstelle. Nsame und Lustenberger und Co. seien aber noch nie aufgekreuzt und hätten ihm nach etwas Administrativem gefragt. «Ich arbeite ja auch auf der Buchhaltung», sagt Rieder. Buchhaltung? Also müsste er die Löhne aller YB-Spieler kennen... «Nein. Ich bin nicht für die Sportabteilung tätig, sondern im Sales, Sponsoring, Marketing, Ticketing und Betrieb. Mein Job ist es, mich um die eingehenden Rechnungen zu kümmern.»

Notendurchschnitt 5,5

Fussballprofi. KV. Doch eigentlich war alles etwas anders geplant. «Ich war ein guter Schüler und konnte deshalb ans Gymnasium, habe dort die Quarta und Tertia gemacht. Also das neunte und zehnte Schuljahr. Doch ich hatte zu viele Absenzen, bis zu zehn Wochen, auch wegen Nati-Spielen. Irgendwann wurde es zu viel und es reichte einfach nicht mehr.» Und so wurde Fabian KV-Lehrling. Als solcher ist er nun wieder erste Sahne. Notendurchschnitt: 5,5! Kein Wunder haben sich Vincent Sierro, der Hochintelligente, und Rieder gefunden. «Mit ihm rede ich oft», sagt der Wunderknabe. Sierro/Rieder – das Intellektuellenduo.

Erste Sahne, das waren auch die Leistungen in den ersten Spielen bei YB. Seit ein paar Wochen stagniert Fabian ein bisschen. Die Leichtigkeit des Seins ist nicht mehr so ausgeprägt. Das spürt auch das Kronjuwel. «Mit meinen Leistungen zu Beginn habe ich die Messlatte hoch gesetzt, weil sie ziemlich gut waren», sagt der junge Mann, der von Kindsbeinen an Bayern-Fan ist, ohne genau zu wissen, warum. Sein Traum ist es natürlich dereinst dort zu landen wie sieben Jahre lang sein Idol Nummer eins, Thiago Alcantara. Oder bei Manchester City wie Idol zwei, Kevin De Bruyne.

Fahrerprüfung bestanden

Arbeit, Super und Europa League, U20-Nati – die Tage von Fabian Rieder sind vollgestopft. Und dann kommt noch ein langer Anreiseweg hinzu. Rieder wird zwar in Bern geboren, doch die Familie zügelt nach Koppigen BE, als er sechsjährig ist. Seit vier Jahren wohnt er mit seiner Mutter in Bellach SO. «Das sind fast anderthalb Stunden mit dem ÖV ins Wankdorf. Also drei Stunden am Tag. Das ist nicht immer einfach.» Doch bald könnten diese Zeiten vorbei sein. Letzte Woche hat er die Fahrprüfung bestanden. Hat er schon ein YB-Geschäftsauto erhalten? «Noch nicht. Ich denke, das kommt schon noch.» Wie so vieles im Leben des Fabian Rieder.

https://www.blick.ch/sport/fussball/er- ... 55657.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (60) Fabian Rieder
 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Januar 2021, 02:37 
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YB stattet Fabian Rieder mit Profivertrag aus

Die Young Boys haben den 18-jährigen Fabian Rieder mit einem Profivertrag bis im Sommer 2024 ausgestattet. Der Mittelfeldspieler, ehemaliger Captain des YB-U21-Teams, gehört ab sofort fix zum Kader der ersten Mannschaft.

Rieder wechselte im Sommer 2017 vom FC Solothurn in den YB-Nachwuchs und entwickelte sich vorbildlich. Der Berner, geboren in der Bundesstadt, danach Junior des Koppiger SV, gilt als eines der Vorzeigebeispiele für die Nachwuchsförderung bei den Young Boys. Am 17. Oktober 2020 wurde der Schweizer U20-Nationalspieler beim Auswärtsspiel gegen Servette (0:0) erstmals von Trainer Gerry Seoane in der Super League eingesetzt. Mittlerweile spielte er 10-mal in der Meisterschaft, kam in fünf von sechs Gruppenspielen der Europa League zum Einsatz und überzeugte mit seiner Entschlossenheit, Spielintelligenz und Ruhe.

YB-Sportchef Christoph Spycher: «Wir freuen uns sehr, mit Fabian Rieder in die Zukunft zu gehen. Mit seiner Mentalität, seinem Willen und seiner Lernfähigkeit ist er ein Vorbild für alle YB-Nachwuchsspieler. Fabian stellt immer höchste Ansprüche an sich und seine eigene Leistung und will sich immer weiterentwickeln. Wir werden ihm zur Seite stehen, damit er die nächsten Schritte in seiner Karriere machen kann.»

Fabian Rieder, der die Sporthandelsschule an den Sportschulen Feusi absolviert und deshalb bei YB im Praktikum derzeit auch in der Buchhaltung arbeitet, sagt: «Ich freue mich sehr, auch die nächsten Jahre für YB zu spielen und mich weiter zu verbessern. Der Sprung vom Nachwuchs zu den Profis ist gross. Aber alle haben mir geholfen, diesen Schritt erfolgreich zu machen. Ich bin sehr dankbar, dass ich meinen ersten Profivertrag unterschreiben durfte.»




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