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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 18. September 2023, 22:44 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Berns Stürmerlegende Chapuisat „Wunderschön, als Schweizer in der Königsklasse zu spielen”Stéphane Chapuisat gehört zu den erfolgreichsten Stürmern der Bundesliga-Historie. Von 1991 bis 1999 schoss er für den BVB 123 Tore in 284 Spielen, wurde Champions-League- und Weltpokalsieger. Von 2002 bis 2005 spielte er bei den Young Boys Bern und traf auch im reiferen Angreiferalter noch 58 mal. Seit 2008 arbeitet er für RB Leipzigs Gegner in der Champions League (Di., 18.45 Uhr), aktuell als Chefscout und Stürmertrainer im Nachwuchs. Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung und RBlive berichtet der stille Ex-Torjäger über Berns lange Leidenszeit, die Seele des 125 Jahre alten Traditionsklubs, die aktuelle Phase unter Trainer Raphael Wicky, seine Dortmunder Jahre und die Atmosphäre im legendären Wankdorf-Stadion. Stéphane, was bedeuten die Champions-League-Teilnahme und dieses Spiel gegen RB Leipzig für die Young Boys Bern? Stéphane Chapuisat: Es ist für uns immer ein Highlight, wenn wir uns für diesen Wettbewerb qualifizieren. Es ist wunderschön, wenn man als Schweizer in der „Königsklasse” spielen kann. Was verbinden Sie mit RB Leipzig? Als Sie in der Bundesliga gespielt haben, war an den Klub noch nicht zu denken. Ich habe das aus der Ferne beobachtet. Mein Eindruck ist: Der Verein arbeitet sehr professionell, hat beste Voraussetzungen und sportlich sehr interessante Perspektiven. Chapuisat: „Leipzig macht es hervorragend”Sie haben 1994 gegen den VfB in der Bundesliga gespielt. Haben Sie noch Erinnerungen an Leipzig? Ich erinnere mich, wir haben damals in dem riesigen Zentralstadion gespielt. Ich habe beim 3:2-Sieg ein Tor geschossen. In Deutschland polarisiert RB stark, wie betrachtet man das in der Schweiz? Ich sehe in erster Linie das Sportliche und da macht es Leipzig hervorragend. Das ist eine Mannschaft, die probiert, sich ganz vorn in der Bundesliga zu etablieren. Das gelingt auch gut. Dieser Verein ist sportlich hervorragend aufgestellt. Bei den Young Boys ist der Erfolg in den vergangenen Jahren mit fünf Meistertiteln seit 2018 zurückgekehrt. Was zeichnet die aktuelle Phase aus? Wir haben sehr lange auf einen Titel warten müssen. Die letzte Meisterschaft lag 32 Jahre zurück, der letzte Pokalsieg 31 Jahre, ehe wir 2018 wieder erfolgreich waren. Aber das Schwierigste im Fußball ist, das auch zu bestätigen. Das haben wir geschafft. Doch wir wissen: Wir müssen immer dranbleiben, um uns weiter zu etablieren. Da zählt nur gute Arbeit. Was machen die Mannschaft und Trainer Raphael Wicky aktuell aus? Wir hatten eine schwierige Saison 21/22, als wir Dritter wurden. Dann ist Raphael Wicky gekommen und hat die Mannschaft wieder stabilisiert. Die Art von YB ist es, dominant zu spielen und mutig die Offensive zu suchen. Lösungen mit weniger DominanzWie wird Bern in der Champions League spielen? Die Champions League ist ein anderes Niveau für uns. Da werden wir nicht mehr so dominant sein können. Es wird interessant für die Mannschaft, Erfahrungen zu sammeln und Lösungen zu finden, wie man das Spiel mit weniger Dominanz gestalten muss. Wie gut ist das Team aktuell in Form? Der Fokus lag voll auf den beiden Play-off-Spielen gegen Maccabi Haifa (0:0, 3:0, Anm.d.Red.), um in die Champions League einzuziehen. Es war für uns sehr wichtig, dass wir in diesen beiden Spielen topfit waren. Da haben wir zweimal sehr gut geschafft. Die kleinen Fußballnationen haben ja oft die wichtigsten Spiele gleich zu Beginn der Saison. Das macht die Vorbereitung speziell. In der Liga sind wir nicht optimal gestartet, haben uns aber zuletzt gesteigert. Es gab in den vergangenen Jahren tolle internationale Spiele im Wankdorf-Stadion. Was ist für die Young Boys diesmal möglich? Diese Gruppe hat sicher zwei Topfavoriten auf die ersten beiden Plätze: Manchester City und Leipzig. Wir sind mit Roter Stern Belgrad auf ähnlichem Niveau. In so einer Gruppe müssen wir realistisch betrachtet versuchen, Dritter zu werden. Aber ein Spiel nach dem anderen: Zuerst freuen wir uns auf das Match gegen Leipzig. „Atmosphäre am Dienstag wird mitreißend sein”Sie sind schon lange in Bern dabei. Was zeichnet diesen 125 Jahre alten Verein aus? Wir haben viele kompetente Mitarbeiter, die schon lange im Verein sind. Das spricht für die Young Boys. Wir können hier stabil und in Ruhe gut arbeiten – auch finanziell sind wir solide aufgestellt. Es ist immens wichtig, dass man diese Ruhe im Verein und in der Öffentlichkeit hat, aber natürlich muss man intern auch immer neue Reizpunkte setzen. Bern gilt als der Klub mit den meisten und besten Fans in der Schweiz. Sind die Young Boys der BVB der Schweiz? Das ist ein schwieriger Vergleich. Aber wir haben viele und gute Fans, die lange leiden mussten und uns dennoch die Treue gehalten haben. Es ist schön, wenn man ein so begeisterungsfähiges Publikum hat. Wie ist die Atmosphäre im neu erbauten Wankdorf-Stadion? Es steht wie in Leipzig auch am gleichen Ort wie das alte Stadion. Natürlich ist alles moderner, es ist einfach ein wunderschönes Fußballstadion. Die Atmosphäre am Dienstag wird mitreißend sein. Weshalb spielt Bern eigentlich auf Kunstrasen? Wir haben keine guten Trainingsmöglichkeiten, probieren aktuell ein zusätzliches Gelände zu bekommen. Wir haben zu wenig Trainingsplätze für alle Mannschaften. Dank des Kunstrasens können drei Mannschaften regelmäßig im Stadion trainieren. Hier in der Schweiz wird viel auf Kunstrasen gespielt, weil überall Plätze fehlen. Dazu ist der Winter ab Dezember bis März härter, sodass die meisten Rasenplätze gesperrt sind. Die jungen Spieler hier wachsen mit Kunstrasen auf. „Aktuelle Spieler haben sich mit Titeln selbst zu Legenden gemacht”Sie stammen ursprünglich aus Lausanne. Weshalb sind Sie eigentlich 2002 nach Bern gewechselt – wegen der schwarz-gelben Farben? Das passte damals einfach, es war fast der letzte Schritt in meiner Karriere. Und der Verein und ich passen auch heute noch gut zusammen. Nach meiner aktiven Karriere arbeite ich ja seit 2008 wieder hier – das war eine gute Entscheidung. Ich bin hier heimisch geworden, wohne seit 20 Jahren 20 Minuten von Bern entfernt, wo wir ein Haus gebaut haben. Sie sind zum besten Young-Boys-Spieler der Geschichte gewählt worden. Was bedeutet Ihnen das? Es ist schön, wenn man diese Anerkennung für eine ganze Karriere bekommt. Aber wichtiger ist, dass sich die aktuellen Spieler mit Titeln selbst zu Legenden gemacht haben. Wie gut ist die Verbindung zum BVB noch? Ich bin in meinem Job selbst viel unterwegs, schaffe es leider selten, die Spiele von Dortmund vor Ort zu schauen. Vergangenes Jahr waren wir mit den Young Boys mal ein Jahr nicht international dabei, da war ich mal wieder bei einem Spiel im Stadion – gegen Man City. Da kamen natürlich viele schöne Erinnerungen hoch. „Hoffe, dass Dortmund mal wieder ganz vorn in der Meisterschaft mitspielen kann”Sie haben für Dortmund über 100 Tore geschossen, wurden Champions-League- und Weltpokalsieger, zweimal Deutscher Meister. Was bedeuten Ihnen die Dortmunder Jahre? Die schönste Zeit als Fußballer habe ich in Dortmund erlebt. Das sind unvergessliche Momente. Ich hoffe, dass Dortmund mal wieder ganz vorn in der Meisterschaft mitspielen kann – auch wenn der Start vielleicht nicht optimal war. Sie arbeiten auch als Stürmertrainer der U15 und U16. Was können Sie jungen Stürmern mitgeben? Technisch-Taktisches, Laufwege, Abschluss. Wir arbeiten daran, dass die Stürmer vor dem Tor Sicherheit bekommen. Es macht mir großen Spaß, mit den Jungs zu arbeiten und etwas weiterzugeben. Welche Pläne haben Sie persönlich für die Zukunft? Ich habe nach meiner Laufbahn meinen Weg im Scouting gemacht. Diese Arbeit macht mich sehr glücklich. Es ist für mich kein Thema, an etwas anderes zu denken. Für mich ist das Wichtigste, aufzustehen und mit Freude zur Arbeit zu gehen. https://rblive.de/news/rb-leipzig-bern- ... kt-3693197
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 28. November 2023, 00:49 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Stéphane Chapuisat: «Die Situation ist für uns nicht neu»
Der YB-Chefscout ist überzeugt, dass YB gegen den serbischen Serienmeister Roter Stern Belgrad dem Druck standhält – und auch dank dem Publikum im Wankdorf die Aufgabe erfolgreich lösen wird.
Stéphane, was für ein Spiel erwartest Du gegen Roter Stern Belgrad? Ich rechne mit einer physisch geprägten Partie gegen eine Mannschaft, mit der wir uns auf Augenhöhe bewegen und die unter ihrem Trainer Barak Bakhar ziemlich offensiv ausgerichtet ist. Roter Stern Belgrad hat in den vergangenen Jahren die Liga dominiert und ist sich gewohnt, Erfolg zu haben. Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein, gegen den wir konzentriert bleiben und die Emotionen im Griff haben müssen. Dieses Spiel ist ein Final: Gewinnen wir, überwintern wir europäisch. Und das ist unser grosses Ziel.
Siehst Du bei Roter Stern einen Schlüsselspieler, auf den es besonders aufzupassen gilt? Ich sehe in erster Linie eine hohe individuelle Qualität in diesem Team, das gut organisiert ist und über Spieler verfügt, die ein hohes Tempo anschlagen können.
Was spricht für YB? Der Heimvorteil, das eigene Publikum im Rücken. Ausserdem ist die Situation nicht neu: Wir haben schon viele Spiele bestritten, die den Charakter eines Finals hatten. Dass wir dem Druck standhalten können, zeigten wir zuletzt in der Champions-League-Qualifikation gegen Maccabi Haifa. Nach dem 0:0 auswärts mussten wir unbedingt gewinnen, um in die Gruppenphase einzuziehen. Das gelang uns mit einem 3:0 souverän. Unsere Mannschaft weiss, worum es geht.
Welche Bilanz ziehst Du nach den ersten vier Auftritten in der UEFA Champions League? Zuhause lieferten wir zwei gute Leistungen ab, belohnten uns aber nicht dafür. In Belgrad holten wir verdientermassen einen Punkt, und dass es schwierig ist, aus Manchester etwas Zählbares mitzunehmen, wussten wir. Da verlieren auch andere Teams. Was jetzt zählt, ist einzig und allein das Spiel gegen Roter Stern. Auch die Niederlage vom Samstag in Zürich musste sofort abgehakt werden.
Du hast 2004/05 mit YB gegen Roter Stern Belgrad in der Qualifikation zur Champions League gespielt und im Hinspiel ein Tor erzielt. Erinnerst Du Dich noch an diese zwei Partien? Wir waren damals klare Aussenseiter, gingen im ersten Spiel aber 2:0 in Führung und erarbeiteten uns eine gute Ausgangslage. Aber wir konnten es leider nicht durchziehen und kassierten noch den Ausgleich zum 2:2. Eine Woche später mussten wir uns in Belgrad 0:3 geschlagen geben. Heute sind die Stärkeverhältnisse anders. Und ein wichtiger Unterschied zu 2004/05 ist der Spielort. Damals stand das neue Wankdorf noch nicht, deshalb mussten wir in den Zürcher Hardturm ausweichen. Von einem klaren Heimvorteil konnte man nicht reden. Das wird diesmal anders sein.
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 27. Dezember 2023, 00:20 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Was macht eigentlich Stephane Chapuisat?- Erster Schweizer der die CL gewann - ruhig und bescheiden In den 90er Jahren war der Schweizer Stephane Chapuisat der Torjäger von Borussia Dortmund und ein nicht wegzudenkender Bestandteil des BVB. Was macht Chappi heute? Der in Lausanne geborene Stéphane Chapuisat war von 1991 bis 1999 ein nahezu unverzichtbarer Leistungsträger beim BVB und gewann mit den Dortmundern 1997 die Champions League, insgesamt zwei deutsche Meisterschaften, zwei deutsche Superpokale und einmal den Weltpokal. Mit 123 Toren und 64 Vorlagen in 284 Pflichtspielen für die Schwarzgelben unterstrich Chapuisat eindrucksvoll seine Torgefährlichkeit. In der Bundesliga traf Chappi 102 Mal und knackte als erster ausländischer Spieler die 100-Tore Marke in der Bundesliga. Mit seinen BL-Treffern belegt er aktuell Platz fünf der ewigen BVB-Torschützenliste. Mit seinen Leistungen war er einer der Gründe, warum der BVB zu dieser Zeit noch wesentlich mehr auf Augenhöhe mit dem FC Bayern war. Auch in der Schweizer Nationalmannschaft wusste Chapuisat, wo das Tor steht. Mit 21 Länderspieltoren in 103 Einsätzen für die Nati ist Chapuisat auch heute noch fast jedem Fussballfan ein Begriff. Bescheidener FamilienmenschDoch was macht der 54-Jährige nun? Chapuisat ist heute als Chefscout beim Schweizer Spitzenklub Young Boys Bern auf der Suche nach Talenten und damit ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs von den YB. Der eher zurückhaltende und bescheidene Chapuisat hatte in Bern schon einige Funktionen inne, unter anderem war er Stürmertrainer und Technischer Direktor des Traditionsvereins, seit 2007 ist er zudem FIFA-Botschafter für die SOS-Kinderdörfer. Mit seiner Familie lebt er abseits des Rampenlichts und genießt in zweiter Ehe die Ruhe und Bescheidenheit als Familienvater. https://www.90min.de/posts/was-macht-ei ... -chapuisat
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shalako
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Verfasst: Samstag 25. Mai 2024, 13:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.05.2024  Zitat: Chapuisat im Interview über seine Arbeit bei YB, spezielle WM-Gerüche und Euphorie vor 2026
Gegenüber FIFA.com sprach die Schweizer Legende u.a. über penetrante Popcorn-Gerüche bei der WM 1994, seinen Ausblick auf 2026 und verriet, was er seinem Ex-Klub Dortmund im Champions-League-Finale zutraut.
- Stéphane Chapuisat lief 103 Mal für die Schweizer Nationalmannschaft auf, unter anderem bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™
- Im Gespräch mit FIFA.com erinnert er sich an das Turnier vor 30 Jahren in dem Land, das 2026 zusammen mit Kanada und Mexiko erneut Schauplatz einer WM sein wird
- Chapuisat sieht in Borussia Dortmunds aktueller Champions-League-Saison Parallelen zu 1997, als er mit dem BVB den Titel holte
Stéphane Chapuisat gehört zu den erfolgreichsten und besten Schweizer Fußballspielern aller Zeiten. Auf Vereinsebene kann der ehemalige Stürmer unter anderem eine Schweizer Meisterschaft (2001) mit dem Grasshopper Club Zürich vorweisen, dazu kommen zwei deutsche Meisterschaften (1995, 1996), der Gewinn der UEFA Champions League (1997) und der Weltpokal (1997) mit Borussia Dortmund.
Für die Schweizer Nati erzielte der 54-Jährige in 103 Länderspielen 21 Tore und nahm unter anderem vor 30 Jahren an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ sowie den Europameisterschaften 1996 und 2001 teil. Zudem wurde Chapuisat auf persönlicher Ebene in seinem Heimatland zweimal Torschützenkönig (2011, 2004) und insgesamt viermal zum Fußballer des Jahres gekürt (1992, 1993, 1994, 2001).
Heute ist Chapuisat auf der Geschäftsstelle des Schweizer Meisters BSC Young Boys als Leiter der Scouting-Abteilung tätig, für den er auch als Spieler in über 100 Pflichtspielen zwischen 2002 und 2005 die Fußballschuhe schnürte. Gegenüber FIFA.com sprach die Schweizer Legende u.a. über penetrante Popcorn-Gerüche bei der WM 1994, seinen Ausblick auf 2026 und verriet, was er seinem Ex-Klub Dortmund im Champions-League-Finale zutraut.
FIFA.com: Stéphane, wie sehen Ihre aktuellen Aufgabenfelder beim BSC Young Boys aus?
Stéphane Chapuisat: Ich bin in erster Linie für das Scouting, die Rekrutierung der neuen Spieler verantwortlich. Das nimmt etwa 80 bis 90 Prozent meines Arbeitspensums ein. Davon abgesehen bin ich zusätzlich noch als Stürmertrainer der U-15 und U-18 zuständig.
Wie zufrieden sind Sie aus sportlicher Sicht mit dem Saisonverlauf?
Mein Fazit zur Saison fällt schlussendlich positiv aus. Wir haben unseren Meistertitel erfolgreich verteidigt und jeder, der Fußball gespielt hat, weiß, dass das nie einfach ist. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen. Wir haben eine Zeit lang gelitten, haben dann aber gut reagiert und konnten positive Energie ins Team bringen. Wir sind froh, dass wir unser Ziel erreicht haben.
Vor ziemlich genau 30 Jahren haben Sie als Spieler mit der Schweiz an der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft USA 1994™ teilgenommen. Welche Erinnerungen haben Sie daran?
Die besten Erinnerungen habe ich an die geglückte Qualifikation, weil sich die Schweiz zuvor lange nicht qualifizieren konnte [zuletzt 1966]. Auch an die Endrunde erinnere ich mich sehr gerne, denn es war für uns etwas Einmaliges und wir hatten keinerlei Erfahrung auf diesem Gebiet. Besonders das erste Spiel gegen die USA war sehr speziell.
Sie sind gleich im Auftaktspiel gegen die Gastgeber angetreten. Es war das erste WM-Spiel in einer geschlossenen Arena – dem Silverdome. Wie haben Sie die Stimmung erlebt?
Die Stimmung dort war natürlich sehr gut. Auch beim zweiten Spiel [gegen Rumänien], als viele Schweizer in der Arena waren. Die geschlossene Arena haben wir gar nicht so recht wahrgenommen, aber der Geruch von Popcorn in der Luft war sehr speziell. Daran haben wir uns aber schnell gewöhnt. Es waren zwei tolle Spiele [in Pontiac] und nach dem zweiten wussten wir im Endeffekt, dass wir für das Achtelfinale qualifiziert waren.
Beim 4:1-Sieg gegen Rumänien haben Sie das wichtige 2:1 erzielt. Sie haben in Ihrer Karriere unzählige Tore gemacht, aber was ist es für ein Gefühl, bei einer WM ein Tor für das eigene Land zu schießen?
Im Nachhinein war es sicherlich nicht das schönste Tor, das ich je geschossen habe. Aber es war ein sehr wichtiges Tor für die Mannschaft, weil uns klar war, dass wir weiter sind, wenn wir Rumänien schlagen - was auch unser Ziel war. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und ich bin mir sicher, dass es für mich und viele meiner damaligen Mitspieler für immer in Erinnerung bleiben wird.
Die Reise endete schließlich im Achtelfinale gegen Spanien (0:3). Wie ordnen Sie den Turnierverlauf aus heutiger Sicht ein?
Wir waren das erste Mal seit langer Zeit wieder bei einem Turnier, wir kannten das gar nicht und waren schon froh, dass wir weitergekommen sind. Das Spiel gegen Spanien war eigentlich offen, solange es 0:1 stand, aber in der Schlussphase haben wir noch zwei Gegentore kassiert. Es war sicherlich enttäuschend und mit ein bisschen mehr Erfahrung wäre vielleicht noch mehr für uns drin gewesen. Aber so ist das eben bei einem Turnier… man kann ausscheiden, das ist bitter. Am Ende ist in der Regel immer nur eine Mannschaft zufrieden: der Weltmeister. Aber insgesamt habe ich nur gute Erinnerungen an die WM 1994.
Die USA sind Austragungsort der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ und Co-Gastgeber der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 26™. Der Fußball hat sich dort in den vergangenen Jahren beachtlich weiterentwickelt. Worauf können sich Spieler und Fans Ihrer Meinung nach in den USA freuen?
Was ich aus der Ferne sehe, sind super Stadien und der Fußball ist dort langsam im Kommen, er hat sich etabliert. In den USA spielen hervorragende Spieler wie Messi, was top für den Fußball vor Ort ist. Auch die Stadien sind gut gefüllt. Vielleicht hat man nach der WM 1994 in den USA ein bisschen länger gebraucht, als zunächst gedacht, aber ich rechne damit, dass die Euphorie 2026 größer sein wird als noch 1994.
Bei der Klub-WM wird auch Ihr ehemaliger Verein Borussia Dortmund vertreten sein. Was sagen Sie zum Einzug ins diesjährige Champions-League-Finale und wie schätzen Sie die Chancen gegen Real Madrid ein?
Ich bin natürlich sehr glücklich, dass sie im Finale stehen. Es gibt durchaus Ähnlichkeiten zu unserem damaligen Titelgewinn in der Champions League 1997. So wie jetzt gegen Paris Saint-Germain hatten wir damals ebenfalls im Halbfinale zweimal knapp gegen den Favoriten aus Manchester [United] gewonnen. Im Endspiel gegen Juventus Turin waren wir damals auch Außenseiter und haben es gepackt. Ich hoffe, dass das Glück auf der schwarz-gelben Seite ist und sie mit einer tollen Leistung den Titel holen können.
Beim ersten und bislang letzten Titelgewinn des BVB in der Champions League haben Sie als erster Schweizer die Trophäe geholt. Mit Gregor Kobel könnte in diesem Jahr ein weiterer Landsmann folgen. Haben Sie einen Tipp parat, den Sie ihm mit auf den Weg geben können?
Ich hoffe, er erwischt einen super Tag und lässt keinen rein – dann sieht’s gut aus für den BVB. Einen Tipp habe ich keinen, er ist schon lange dort und freut sich vermutlich genauso wie ich damals, ein so großes Spiel erleben zu dürfen. Aber ein Finale ist eigentlich nur dann schön, wenn man es gewinnt und entsprechend hoffe ich für ihn, dass es positiv endet.
Sie haben selbst über 100 Länderspiele für die Schweiz bestritten und neben der WM 1994 auch zwei Europameisterschaften gespielt. Wie sehen Sie das Team von Murat Yakin personell aufgestellt und welche Chancen räumen Sie der Nati bei der EM 2024 ein?
Ich sehe durchaus gute Chancen. Für die Schweiz ist es eigentlich immer das Gleiche: Man muss hoffen, dass alle wichtigen Spieler fit sind. Die größte Differenz anderen Teams gegenüber besteht sicherlich in der Breite des Kaders, aber wenn alle fit sind, haben wir sehr gute Spieler, die allesamt wichtige Rollen im Ausland einnehmen. Das ist positiv für die Nati. Ein Turnier ist nie einfach, man muss einfach die Gruppenphase überstehen. Danach hoffe ich einfach, dass sie so weit wie möglich kommen werden. https://www.fifa.com/fifaplus/de/tourna ... -1994-2026
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Mai 2024, 23:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.05.2024  Zitat: Darum bat Stéphane Chapuisat Gregor Kobel um ein Foto
Vor Gregor Kobel stand mit Stéphane Chapuisat letztmals 1997 ein Schweizer im Dortmund-Trikot im CL-Final. 20 Minuten hat die BVB-Legende zum Interview getroffen.
Darum gehts
- Als bislang einziger Schweizer Fussballer bei Borussia Dortmund schaffte es Stéphane Chapuisat (54) 1997, die Champions League zu gewinnen.
- Im Interview mit 20 Minuten blickt der heutige YB-Chefscout auf seine Zeit in Dortmund zurück und erklärt, wie er Gregor Kobel bewertet.
- «Chappi» drückt seinem Ex-Club am Samstag in London vor Ort die Daumen im Endspiel der Königsklasse gegen Real Madrid.
Stéphane Chapuisat, 1997 gewannen Sie mit dem BVB die Champions League. Ihr Karriere-Highlight?
Ja, zuvor holten wir schon zwei Titel, aber die Champions League war das Highlight.
Sehen Sie Parallelen zwischen dem CL-Final damals und dem zwischen Dortmund und Real nun?
1997 hatten wir auch eine schwierige Saison mit Hochs und Tiefs. Damals spielten wir gegen Juve auch gegen ein Team, das der klare Favorit war und wir der Aussenseiter – wie der BVB am Samstag.
Wie verfolgen Sie den Final dieses Jahr?
Der BVB hat mich ins Wembley eingeladen. Ich freue mich, dabei zu sein. Schon 2013 gegen Bayern war ich im Stadion, als sie leider verloren. Ich hoffe, dass es nun gut kommt.
Was ist Ihr Tipp für den Final?
Ich denke, in einem Spiel ist die Chance da. Es braucht wie 1997 eine Top-Leistung von allen und einen guten Start in die Partie. Ich sage, vielleicht ist es sogar besser, in einem Spiel gegen eine solche Mannschaft anzutreten.
Was verbinden Sie heute noch mit Borussia Dortmund?
Natürlich schöne Erinnerungen. Als Fussballer hatte ich dort vielleicht meine schönste Zeit. Über Dortmund kann ich nur positiv sprechen.
Mussten Sie sich in den 1990er als «kleiner Schweizer» in der Bundesliga den Respekt besonders erarbeiten?
Solche Gedanken habe ich mir gar nicht gemacht. Damals war es schwieriger, ins Ausland zu gehen, weil pro Verein nur drei Ausländer erlaubt waren. Ich wusste, ich muss einfach meine Chance nutzen und Leistung zeigen.
Können Sie als BVB-Legende in Dortmund heute noch unerkannt durch die Stadt laufen?
Ich bin heute selten in Dortmund, aber werde immer sehr gut empfangen. Fussball ist dort sehr wichtig. Wenn du hier etwas gewonnen hast mit dem Club, sind dir die Fans ewig dankbar.
Legendär ist die Szene mit Ihnen und Oliver Kahns Kung-Fu-Tritt. Wie haben Sie das erlebt?
Das Bild war viel schlimmer, als es in Wirklichkeit war. Zum Glück sah ich im Spiel, dass er aus dem Tor eilte und konnte noch ausweichen. Der Fotograf hat da das Bild im richtigen Moment geschossen. Kahn war ja bekannt dafür, dass er sein Team pushen wollte. So speziell war das gar nicht.
Sie arbeiten seit Jahren erfolgreich als Chef-Scout bei YB. Gabs schon mal ein Angebot vom BVB oder aus der Bundesliga für Sie in der Funktion?
Ich fühle mich sehr wohl bei YB, komme jeden Tag zur Arbeit und habe gute, ambitionierte Leute um mich herum. Für mich ist dies das Wichtigste.
Wie sehen Sie als Ex-Stürmer den oft kritisieren BVB-Stürmer Niclas Füllkrug, der im Juni mit Deutschland gegen die Nati spielt?
Er ist ein kopfballstarker Stürmer, der in jedes Duell geht. Es kommt immer ein wenig auf das Spiel an. Am Samstag dürfte Dortmund wohl aus der Defensive kommen und mit den schnellen Flügeln kontern. Da wird Füllkrug in der Mitte da sein, um Bälle festzuhalten und Flanken zu verwerten. Standards könnten am Samstag eine wichtige Waffe für Dortmund sein mit den vielen kopfballstarken Spielern, wie eben auch Füllkrug.
Wie bewerten Sie die Leistungen von Gregor Kobel?
Sehr gut. Er spielt seit Jahren konstant und hat sich als Nummer 1 etabliert.
Kobel erzählte kürzlich in einem Interview, dass er Sie bei einem Treffen sogar um ein Foto gebeten habe. Wie kam es dazu?
Ich war vor anderthalb Jahren mit meinem Sohn beim Spiel BVB gegen ManCity. Mein Sohn wollte unbedingt ein Foto mit ihm, dann habe ich ihn gefragt. Ich hab ihm dann noch gratuliert zu seinen Leistungen und ihm damals Glück fürs Meisterrennen gewünscht. Das klappte leider nicht. Hoffentlich dafür nun in der Champions League.
Verstehen Sie, dass Kobel in der Nati nur die Nummer 2 ist?
Das ist natürlich ein Luxusproblem, das die Schweiz hat. Der Trainer hat sich bei der Euro auf Sommer festgelegt. Für Gregor ist es vielleicht besser, die Rollenverteilung vorher zu kennen. Seine Zeit wird sicher nach der EM kommen. Die nächsten Jahre dürften ihm gehören. https://www.20min.ch/story/stephane-cha ... -103116822
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shalako
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Verfasst: Samstag 1. Juni 2024, 19:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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01.06.2024  Zitat: Stéphane Chapuisat erinnert sich an Dortmunds CL-Sieg 1997
«Das Chillen im Whirlpool war mein grösster Moment»
Es ist das Highlight in der Geschichte von Borussia Dortmund: Am 28. Mai 1997 gewinnt Schwarzgelb die Champions League. Mittendrin ein Schweizer: Stéphane Chapuisat.
Stéphane Chapuisat (54), der heutige YB-Chefscout, den alle nur «Chappi» nennen, ist kein Mann der grossen und lauten Worte. Auch nicht, wenn es um seinen grössten Triumph als Fussballer geht. «Es ist sicher der Pokal in meinem Palmarès, der den grössten Wert hat. Von daher gesehen: Ja, es ist mein grösster Erfolg», sagt der Waadtländer. Damals ist er ein absoluter Bundesliga-Topstar. In den beiden Vorsaisons zweimal Meister geworden. Und nun der Final in der Königsklasse. Mit Chappi, natürlich, in der Startelf.
Die Parallelen zwischen 2024 und 1997
Die Parallelen zum Final 2024 sind frappant. Der BVB ist damals wie heute hoch talentiert, hat aber eine fürchterliche Saison hingelegt. «Europäische Spiele zehren schon sehr an den Kraftreserven», sagt Chappi. «Die fehlen dann in der Meisterschaft. Das war damals so. Das ist heute so.» In der Tat hatte der BVB den Titelhattrick mit einer miesen Rückrunde mit sechs Niederlagen vergeigt. Und Juventus Turin ist damals das Mass aller Dinge.
Auch Real Madrid 2024 gehört in die Kategorie der absoluten Topklubs. Also ist Dortmund auch heuer krasser Aussenseiter. «Aber das war und ist die Aussensicht. Uns Spieler hat das nicht gross interessiert, was geschrieben wurde. Abgesehen davon ist es oft nicht schlecht, nicht Favorit zu sein.» Denn, so Chappi, damals habe man Welt- und Europameister im Team gehabt, Leute mit viel Erfahrung. «Bei allem Respekt vor Juve. Wir wussten: Die können wir schlagen.»
Der Hitzfeld-Plan geht auf
Auch der Matchplan, denkt Chappi, dürfte damals wie heute derselbe (gewesen) sein: «Defensiv gut stehen, und – wenn sich die Möglichkeit bietet – schnell nach vorne gehen. Wir hatten ja Lange und Kopfballstarke im Team wie Jürgen Kohler und Kalle Riedle. Also waren auch unsere Standards eine Waffe.»
Der Plan von Ottmar Hitzfeld geht auf. Zwar zaubert zuerst Zinédine Zidane. Aber der BVB kontert. Und holt Eckbälle heraus. Ein Erster führt zu Riedles 1:0. Ein Zweiter, den Chappi herausholt, führt zum 2:0, auch von Riedle. «Dann gerieten wir extrem unter Druck, Juve machte das Anschlusstor. Worauf Ottmar zuerst Kalle, dann mich herausnahm. Lars Ricken kam – und machte Sekunden später das Goal, welches das Spiel entschied.»
Der BVB hat Chappi ins Wembley eingeladen
Und danach, die Party? «Wunderschön. Zuerst mit den Fans. Dann im Whirlpool. Dort kamen wir erstmals runter, tranken etwas – und realisierten, was wir geschafft hatten. Das war für mich der allerschönste Moment.» Etwas getrunken: Champagner? Chappi: «Ich glaube, es war Bier.»
Einige der Kumpels von damals wird Chappi am Samstag wieder treffen. Er ist als Legende auf Einladung des Klubs zusammen mit seiner Tochter im Wembley. Ist sie auch Gelb infiziert wie Chappi? Also Fan von YB und des BVB? «Klar! Sie war mal an einem Heimspiel der Borussia. Wer das erlebt hat, der wird automatisch Dortmund-Fan.»
Und vielleicht gibts nach einem Sieg gegen Real auch im Wembley einige neue Anhänger. Mal schauen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 99392.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 5. November 2024, 23:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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05.11.2024 Zitat: YB: Kaum in Dortmund, muss BVB-Legende Chappi schon unterschreiben
YB fliegt für das Donezk-Spiel in der Champions League nach Dortmund. Für einmal sind nicht die Spieler die grössten Stars...
Das Wichtigste in Kürze
- YB trifft am Mittwoch in Gelsenkirchen auf Schachtar Donezk. - Die Berner sind in Dortmund angekommen. BVB-Legende Chappi ist ein gefragter Mann. - Der heutige Chefscout traf für Dortmund 123 Mal.
YB will morgen (18.45 Uhr) endlich die ersten Punkte in der Champions League holen. Vom Flughafen Belp aus haben die Berner die Mission heute Nachmittag gestartet, nun sind Ugrinic, Benito und Co. in Dortmund gelandet.
Für einmal ziehen aber nicht die heutigen Stars die Blicke auf sich, sondern ein ehemaliger: Stéphane Chapuisat muss schon kurz nach der Landung im Ruhrpott die ersten Autogramme geben, wie YB-Bilder zeigen.
Der heutige YB-Chefscout ist in Dortmund noch heute eine lebende Legende. 1991 wechselt er zu Schwarz-Gelb, ist unter Ottmar Hitzfeld sofort Stammspieler. Der Ex-Nationalstürmer wird zwei Mal Deutscher Meister und holt den Champions-League-Titel. Insgesamt erzielt er für den BVB 123 Tore in 284 Spielen.
YB absolviert morgen das Auswärtsspiel gegen Schachtar Donezk im Stadion des Dortmunder Rivalen Schalke 04 in Gelsenkirchen. In der Ukraine kann aufgrund des laufenden Kriegs nicht gespielt werden.
Die Berner verloren bisher gegen die europäischen Top-Teams Aston Villa, Barcelona und Inter Mailand. Schachtar holte gegen Bologna ein Remis, gegen Arsenal und Atalanta Bergamo gab es keine Punkte. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ka ... n-66857145
_________________ For Ever
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