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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 02:12 
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Wird Wickys Vertrag nicht verlängert?

Das sagt YB-Boss Christoph Spycher zur grossen Trainerdebatte

Serienmeister YB ist in der Super League erneut auf Kurs. Doch die ungeklärte Zukunft von Trainer Raphael Wicky überstrahlt in Bern derzeit alles. Im Fussball-Talk Heimspiel nimmt YB-Miteigentümer Christoph Spycher Stellung.

Nach 22 Spieltagen thronen die Young Boys in der Super League zuoberst – trotzdem gibt es beim souveränen Tabellenführer genügend Gesprächsstoff. Der Vertrag mit Trainer Raphael Wicky läuft im Sommer aus. Noch immer haben die Berner und der Walliser noch keine Fortsetzung der Zusammenarbeit verkündet, was natürlich die Gerüchteküche anheizt. Zum Vergleich: Mit den Ex-Trainern Seoane und Hütter wurde schon vor dem Jahreswechsel verlängert. Warum mit Wicky nicht?

«Wir haben sehr grossen Respekt vor Raphael Wicky. Er und unser Sportchef Steve von Bergen reden jeden Tag zusammen und versuchen täglich, das Beste für die Mannschaft – sprich für den kurzfristigen Erfolg von YB – herauszuholen», hält Spycher fest. Am Ende sei es eine nüchterne Sache. «Einerseits hat YB gewisse Vorstellung und Ideen für die Zukunft. Andererseits hat Raphi auch seine eigenen Ideen, sowohl sportlich oder privat.»

Es gebe viele Facetten, die hineinspielen, so Spycher. «Es ist nicht so einfach, wie man sich das von aussen vorstellt, sprich: ‹Man hat Erfolg – es geht weiter›.»

«Am Schluss wird man sehen, passt das zusammen oder nicht zusammen.» Wichtig sei die interne Kommunikation, welche täglich stattfinde, betont Spycher. «Wir haben so viel zusammen erlebt. Ich durfte mit Raphi in der Nati spielen, Steve hat auch mit ihm gespielt. Von daher ist das kein Problem.»

«Das ist noch nicht der Fall»

Michi Wegmann, Leiter blue Sport, hakt ein, dass diese Herangehensweise halt für die Medien ein idealer Nährboden für Spekulationen sei. «Wenn man auf beiden Seiten total happy ist und mega zufrieden ist miteinander, dann gibt es auch keinen Grund zu sagen, wir warten bis im Mai oder April.»

Wenn der Entscheid schon gefällt wäre – egal auf welche Seite – dann würde man es selbstverständlich auch kommunizieren, sagt Spycher. «Das ist noch nicht der Fall. Wir werden kommunizieren, wenn wir so weit sind.»

Spycher hält im Heimspiel auch die Verdienste von Wicky fest: «Wir durften das Double gewinnen und sind Champions League gekommen.» Der Trainer und der Sportchef seien die wichtigsten Personen der letzten Erfolge gewesen, führt der 45-Jährige aus.

Nichtsdestotrotz wird Spycher sich nicht davor scheuen, einen Entscheid zum Wohle des Klubs zu fällen: «Es gibt die kurzfristige, mittelfristige und natürlich auch die langfristige Perspektive.» Spychers Devise ist klar: «Gleichstand ist Rückschritt.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 77027.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 02:14 
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Zwei neue Miteigentümer bei YB

Bei den Young Boys werden die Besitzverhältnisse angepasst. Stefan Rihs und Christoph Spycher sind neu Miteigentümer des Klubs.

Rihs ist der Sohn des 80-jährigen Mehrheitsaktionärs Hans-Ueli «Jöggi» Rihs. Er hat gemäss Mitteilung des Vereins bereits im Juli des letzten Jahres «eine substanzielle Beteiligung» übernommen. Der Verwaltungsrat zeigte sich erfreut, dass «die Familie Rihs mit der Beteiligung von Stefan Rihs ihr langfristiges Bekenntnis zu YB bekräftigt hat».

Spycher, der ehemalige Sportchef und seit knapp zwei Jahren VR-Delegierte Sport, wird neu Aktionär bei den Bernern. Er übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG.


https://www.blick.ch/sport/super-league ... 13205.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 02:19 
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Spycher neu Miteigentümer seines Lieblingsvereins YB

Christoph Spycher übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Stefan Rihs, Sohn des 80-jährigen Mehrheitsaktionärs Hans-Ueli «Jöggi» Rihs, hatte bereits im Juli 2023 «eine substanzielle Beteiligung» übernommen.

Im Bestreben, optimale Voraussetzungen für die langfristige sportliche und wirtschaftliche Kontinuität und Weiterentwicklung des BSC Young Boys zu schaffen und gleichzeitig die regionale Verankerung zu stärken, hat die Besitzerfamilie von Jöggi Rihs in Absprache mit dem Verwaltungsrat Veränderungen im Aktionariat initiiert und vorgenommen, wie die Medienstelle der BSC Young Boys in einer Mitteilung schreibt.

Der Sohn des Eigentümers Jöggi Rihs, Stefan Rihs, und der VR-Delegierte Sport, Christoph Spycher, werden Miteigentümer von YB. Stefan Rihs hat bereits im Jahr 2022 im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeplanung eine substanzielle Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen und gleichzeitig sein strategisches Engagement für den Klub ausgebaut.

Christoph Spycher übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Der neue Aktionär ist seit Mitte 2022 Delegierter Sport des Verwaltungsrates und war zuvor während rund sechs Jahren Sportchef des BSC Young Boys. Mit dieser Beteiligung bindet die Familie Rihs Christoph Spycher strategisch in die Unternehmung ein.

«Garant für wichtige YB-Werte»

Mehrheitsaktionär Jöggi Rihs sagt zur Transaktion: «Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können. Als ehemaliger Spieler und erfolgreicher Sportchef ist Christoph Spycher zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden. Er ist wesentlich für die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Klubgeschichte von YB mitverantwortlich. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»

Christoph Spycher sagt: «Ich freue mich sehr, Aktionär des BSC Young Boys zu werden und mich jetzt auch als Miteigentümer für meinen Lieblingsverein einzubringen.»

Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger ergänzt: «Der Verwaltungsrat ist erfreut, dass die Familie Rihs mit der Beteiligung von Stefan Rihs ihr langfristiges Bekenntnis zu YB bekräftigt hat. Ebenfalls sehr wichtig und erfreulich für den BSC Young Boys und insbesondere dessen nachhaltige Entwicklung ist die Beteiligung von Christoph Spycher am Aktionariat.»


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/217864

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 02:22 
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Kommentar zu YB-Mitbesitzer

SpycherDieser Tag ist für die Young Boys von grosser Bedeutung

Die Berner haben den Verlust ihres Erfolgsgaranten gefürchtet – und eine für den Fussball unübliche Lösung gefunden.

Anfang 2023 sagte Christoph Spycher: «Was ich in fünf, zehn Jahren machen werde, kann ich nicht sagen. Vielleicht bin ich dann auf Weltreise.»

Spycher auf Weltreise – das musste für die Young Boys das Schreckensszenario schlechthin sein. Seit 2016 prägt er den Club, erst als Sportchef, dann als VR-Delegierter Sport. Er ist der Baumeister, der die Berner zum Branchenprimus gemacht hat. All die Meistertitel, Cupsiege und Champions-League-Teilnahmen ohne ihn? Schwer vorstellbar.

Insofern ist es von enormer Bedeutung für die Young Boys, was sie am Donnerstag verkünden. Spycher wird vom ehemaligen Spieler und Funktionär zum Miteigentümer. Er steht in der Hierarchie des Clubs jetzt fast ganz zuoberst.

Es kann davon ausgegangen werden, dass der 45-Jährige die Minderheitsbeteiligung zu einem Vorteilspreis erwerben konnte. Der immaterielle Gegenwert, den die Besitzerfamilie Rihs erhält, ist für sie wesentlich grösser. Weil Spycher jetzt langfristig eingebunden ist. Auch wenn er sich dereinst ganz aus dem Tagesgeschäft zurückziehen sollte.

Sein Vertrag als VR-Delegierter Sport läuft bis zum Sommer 2025. Er verhehlte nicht, dass ihn danach andere Tätigkeiten reizen würden – solche, die nicht die Young Boys oder den Fussball betreffen. Vielleicht wird er diesen dann tatsächlich nachgehen. Doch wie auch immer er sich entscheidet – als Aktionär wird er im Club mindestens strategisch involviert bleiben. YB hat die Gefahr des Verlusts von Spycher antizipiert. Und eine für den Fussball eher unübliche Lösung gefunden.

Eigentümer Jöggi Rihs ist kürzlich 80 geworden, sein Sohn Stefan Rihs hat schon 2022 im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeplanung eine substanzielle Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen – das drang damals nicht an die Öffentlichkeit. Nun wird der 44-Jährige wie Spycher offiziell Mitbesitzer.

Das verdeutlicht einmal mehr, dass auch die nächste Generation der Familie Rihs kein Interesse daran hat, den Club in fremde Hände zu geben. Die Zürcher Grossaktionäre, die seit 2008 im grossmehrheitlichen Besitz der YB-Aktien sind, bewegen sich im Hintergrund, lehnen Interviewanfragen ab und lassen die Leute in Ruhe arbeiten. Sie sind für YB ein Glücksfall.

Um zu ahnen, wie umfassend das Berner Glück ist, genügt ein Blick in die Super League. Luzern kommt wegen Bernhard Alpstaeg nicht zur Ruhe. GC hat von Besitzer zu Besitzer immer mehr an Identität verloren. Und beim FC Basel setzte die Abwärtsspirale 2017 ein, als Bernhard Heusler zusammen mit seinen Mitstreitern die Aktien an Bernhard Burgener verkaufte. Die Auflistung ist längst nicht komplett.

Dass Spycher nun auch als Aktionär eingebunden ist, ist ein starkes Zeichen. Die Young Boys dürften so rasch nicht von ihrem Erfolgskurs abkommen.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-christo ... 1406281884

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 02:24 
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YB-Besitzer Christoph Spycher

«Ich bin wie immer mit einem Espresso gestartet»

Die Rolle des 45-jährigen Verwaltungsrats und Chefstrategen wird bei YB immer grösser – neu ist er auch Aktionär. Der Gewinn des Doubles ist für ihn aktuell wichtiger als die Trainerfrage.

ie wird man Aktionär der Young Boys?

Vor längerer Zeit kamen Jöggi (Hans-Ueli) und Stefan Rihs mit der Bitte auf mich zu, ob ich mich an YB beteilige und einen Teil der Aktien erwerbe. Es ist ihnen darum gegangen, die Geschichte von YB langfristig zu planen. Das hat Jöggi ja schon vorbildlich gemacht, indem er Stefan, seinen Sohn, immer näher an YB herangezogen und in den Verwaltungsrat genommen hat.

Warum gehen Sie dieses Engagement ein?

Es ist ein grosses Zeichen von Wertschätzung und Vertrauen, das sie mir entgegenbringen. Das ist sicher nicht alltäglich. Als ich 2010 als Spieler zu YB kam, hätte ich mir nie gedacht, dass mein Weg so aussehen würde. Aber jetzt habe ich diesen Entscheid, Aktien zu übernehmen, mit grosser Freude getroffen.

Die Aktien dürften aber kein Geschenk der Familie Rihs sein.

Ich habe sie erworben.

Zu welchem Preis?

Auf Details gehe ich nicht ein. Nur so viel: Jöggi ist der Mehrheitsaktionär, Stefan hat eine substanzielle Beteiligung, und ich habe eine Minderheitsbeteiligung.

Was bedeutet das für Ihre Arbeit?

Gar nichts. Es geht so weiter, wie es am Mittwochabend aufgehört hat. Ich bin mit einem Espresso gestartet und habe die Mitarbeitenden begrüsst, wie ich das seit zehn Jahren immer mache. Ich freue mich, in der Geschäftsleitung zu sein und in der sportlichen Führung mitzuarbeiten.

Sie sind seit Mai 2022 im Verwaltungsrat, und die Idee ist, dass ein VR strategisch denkt. Wie soll sich YB weiterentwickeln?

In erster Linie wollen wir die Werte, die wir geschaffen haben, weiterleben können. Dass wir in Bern tief verankert sind. Dass wir ein Leuchtturm sind für sehr viele Fussball spielende Meitli und Giele und sie mit gelb-schwarzen Leibchen herumrennen. Andererseits sind wir in einem Geschäft tätig, in dem es um die Sicherung von Arbeitsplätzen geht. Darum ist der Erfolg der 1. Mannschaft so wichtig – und das in einem Umfeld, das sich ständig wandelt. Wenn man nur sieht, wie viele Besitzerwechsel es in letzter Zeit gegeben hat, wie die Multi-Club-Ownerships immer populärer werden (also der Besitz von mehreren Clubs).

In der Schweiz ist YB die absolute Grösse geworden. Gleichzeitig ist der Club international einer Konkurrenz ausgesetzt, die zum Teil zehn-, zwölfmal mehr Geld umsetzt. Wie schwierig ist es, diesen Spagat zu schaffen?

Das ist nicht schwierig. Die Extreme sind einfach sehr gross. Der Weg hat sich für uns nicht verändert. Wir lassen uns von den Möglichkeiten, die es im europäischen Wettbewerb gibt, nicht blenden. Wir wissen, dass wir in der Schweizer Liga angesiedelt sind und alles sehr volatil ist. Natürlich versuchen wir alles zu planen, aber die Ups und Downs können manchmal extrem sein und im Fall eines Misserfolgs vielleicht Auswirkungen auf zwei Jahre haben. Darum sind der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen und das Bemühen, den Club auf maximal stabile Beine zu stellen, etwas vom Elementarsten für einen Schweizer Fussballverein.

Die Erwartungen bei YB sind hoch – so hoch, dass der Erfolg allein manchmal nicht mehr zu reichen scheint, sondern dass es auch um die Art des Spiels geht.

Der Erfolg ist wichtig, er ist die Basis für unser Geschäftsmodell, um im europäischen Wettbewerb vertreten zu sein, um eine Plattform für die Spieler zu haben und Transfers machen zu können. Wir haben das immer so definiert: Wir wollen eine Top-Adresse für junge Spieler sein, wir wollen sie entwickeln, und wir wollen einen offensiven, dynamischen Fussball spielen. Aus dieser Philosophie heraus sollen sich die sportlichen Erfolge einstellen.

Also Titel gewinnen.

Ja. Klar, das merken wir auch: Mit den Erfolgen der letzten Jahre wird das eine oder andere im Umfeld kritischer angeschaut. Davon lassen wir uns aber nicht beeindrucken. Wir verfügen intern über extrem viel Fachwissen, und wir diskutieren kontrovers. Was wir daraus an Erkenntnissen gewinnen, ist entscheidend für die Planung der Zukunft.

Sehen Sie diesen offensiven, dynamischen Fussball in dieser Saison?

Nicht immer gleich. Und nicht immer mit der nötigen Konstanz, wie wir uns das alle wünschen würden. Auch das gibt es im Fussball. Es lässt sich eben nicht immer alles planen. Eine Fussballmannschaft ist immer auch ein fragiles Gebilde. Und es gibt halt zudem unterschiedliche Wahrnehmungen. Das 0:0 in der Champions-League-Qualifikation in Haifa zum Beispiel war für uns ein sehr guter Auftritt, auch wenn das andere anders beurteilten.

Der Trainer ist zentral bei der Umsetzung der Vorgaben. Raphael Wicky erfüllt sie sportlich seit bald zwei Jahren. Wieso ziehen sich dennoch die Gespräche über einen neuen Vertrag derart hin?

Wir haben einen offenen, transparenten Austausch. Steve von Bergen als Sportchef und Raphael Wicky diskutieren täglich mehrere Minuten, wenn nicht Stunden. Sie sind die Baumeister des Doubles der letzten Saison. Wenn man nun darüber diskutiert, ob man den Weg weiter zusammen gehen will, hat YB seine Ansichten, aber auch der Cheftrainer hat sie. Steve, Raphael und ich, wir kennen uns alle schon lange, wir pflegen ein Vertrauensverhältnis. Ich kann nun verstehen, dass das für die Öffentlichkeit nicht so einfach ist, weil das alles unspektakulär tönt und niemand etwas anderes dazu sagt. Aber irgendwann werden wir zu einer Entscheidung kommen.

Das tönt wirklich sehr nüchtern.

Es geht um die nüchterne Analyse, die wir machen müssen. Beide Parteien müssen schliesslich Ja sagen, ob die Richtung für sie stimmt, oder eben Nein.

Ist man wirklich noch zufrieden miteinander?

(lacht) Steve und Raphael geben die ganze Woche alles, damit die Spieler die besten Voraussetzungen haben, um am Wochenende die drei Punkte zu gewinnen. Aktuell sind wir Erster, mit sechs Punkten Vorsprung, wir sind europäisch vertreten (am 15. und am 22. Februar gegen Sporting Lissabon), wir sind im Cup-Viertelfinal (am 29. Februar bei Sion). Also, ich glaube, es spüren alle, dass alle am gleichen Strick ziehen. Unser grösstes Ziel ist es, die Titel zu verteidigen. Alles Weitere ist momentan nicht zentral.

Erfolg zu haben, bedeutet auch, Druck zu haben. Was ist der Reiz am Druck?

Das ist das, was aus dem Druck heraus resultiert. Spezielle Drucksituationen, Spiele, in denen es um extrem viel geht, um Titel oder Ligaerhalt – sie können riesige Emotionen auslösen, Emotionen, die in dem Moment bei einem Sieg um ein X-Faches grösser sind als bei einem Sieg in einem normalen Spiel. Und diese Emotionen bleiben einem Spieler immer in Erinnerung.

Als Funktionär ist das sicher anders.

Ich leide auf der Tribüne. Ich freue mich enorm, wenn wir Titel gewinnen. Aber die Gefühle sind nicht mehr die gleichen, weil ich nicht mehr auf dem Platz bin. Wenn ich jetzt die Spieler sehe, wie sie mit Champagner herumspritzen, wie sie sich in der Kabine austoben und sich freuen wie kleine Kinder, dann weiss ich, dass das für sie das Grösste ist. Das konnte ich selbst auch erleben. Jetzt empfinde ich in solchen Fällen vor allem eine sehr grosse innere Zufriedenheit.

Was noch zu fragen bleibt: Mit diesem Engagement als Aktionär werden Sie nie ins Ausland wechseln?

YB wird immer ein wichtiger Teil in meinem Leben sein, in welcher Form auch immer. Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, und das hat mit den Menschen zu tun, die hier sind. Aber ich löse mich von der Frage: Was ist in fünf, was in zehn Jahren? Es kann schlecht sein, zu weit in die Zukunft zu schauen. Darum bringt es nichts, Versprechungen zu machen. Ich habe keine Glaskugel, die mir sagt, was die Zukunft noch bringt.

Und wenn Manchester City mit einer Anfrage kommt…

(lacht) Hypothetisch.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-besitze ... 5563707154

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 Beitrag Verfasst: Freitag 9. Februar 2024, 11:23 
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Stefan Rihs & Christoph Spycher Miteigentümer von YB

Im Bestreben, optimale Voraussetzungen für die langfristige sportliche und wirtschaftliche Kontinuität und Weiterentwicklung des BSC Young Boys zu schaffen und gleichzeitig die regionale Verankerung zu stärken, hat die Besitzerfamilie von Jöggi Rihs in Absprache mit dem Verwaltungsrat Veränderungen im Aktionariat initiiert und vorgenommen. Der Sohn des Eigentümers Jöggi Rihs, Stefan Rihs, und der VR-Delegierte Sport, Christoph Spycher, werden Miteigentümer von YB. Stefan Rihs hat bereits im Jahr 2022 im Rahmen einer frühzeitigen Nachfolgeplanung eine substanzielle Beteiligung an der BSC Young Boys AG übernommen und gleichzeitig sein strategisches Engagement für den Klub ausgebaut. Christoph Spycher übernimmt von der Familie Rihs eine Minderheitsbeteiligung an der BSC Young Boys AG. Der neue Aktionär ist seit Mitte 2022 Delegierter Sport des Verwaltungsrates und war zuvor während rund sechs Jahren Sportchef des BSC Young Boys. Mit dieser Beteiligung bindet die Familie Rihs Christoph Spycher strategisch in die Unternehmung ein.

Mehrheitsaktionär Jöggi Rihs sagt zur Transaktion: «Es freut mich ausserordentlich, dass mein Sohn Stefan und ich mit Christoph Spycher einen wichtigen Partner am YB-Aktionariat beteiligen können. Als ehemaliger Spieler und erfolgreicher Sportchef ist Christoph Spycher zu einer zentralen Berner Identifikationsfigur geworden. Er ist wesentlich für die in den letzten Jahren sehr erfolgreiche Klubgeschichte von YB mitverantwortlich. Gleichzeitig ist er ein Garant für wichtige YB-Werte wie unbedingter Leistungswille, Bescheidenheit und Demut.»

Christoph Spycher sagt: «Ich freue mich sehr, Aktionär des BSC Young Boys zu werden und mich jetzt auch als Miteigentümer für meinen Lieblingsverein einzubringen.»

Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger ergänzt: «Der Verwaltungsrat ist erfreut, dass die Familie Rihs mit der Beteiligung von Stefan Rihs ihr langfristiges Bekenntnis zu YB bekräftigt hat. Ebenfalls sehr wichtig und erfreulich für den BSC Young Boys und insbesondere dessen nachhaltige Entwicklung ist die Beteiligung von Christoph Spycher am Aktionariat.»




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 Beitrag Verfasst: Samstag 10. Februar 2024, 01:48 
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09.02.2024

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YB: Das sagt Boss Christoph Spycher zur Trainerfrage

YB ist noch in allen Wettbewerben vertreten – trotzdem ist noch nicht klar, ob Raphael Wicky Trainer bleibt. Christoph Spycher erklärt, woran es in Bern hakt.

Das Wichtigste in Kürze

- Raphael Wicky ist seit 2022 YB-Trainer, sein Vertrag läuft nach dieser Saison aus.
- Trotz starker sportlicher Bilanz wurde das Arbeitspapier noch nicht verlängert.
- YB-Boss Christoph Spycher erklärt, dass noch kein Entscheid getroffen wurde.

Beim FCZ hat sich die Trainerfrage geklärt: Bo Henriksen wird seinen Vertrag nicht verlängern. Der Däne verlässt den Club nach dieser Saison. Bei Meister YB ist diese Frage aktuell immer noch offen: Was passiert mit Raphael Wicky?

Christoph Spycher, neu auch Mitaktionär bei YB, hat sich im «Heimspiel» auf «blue» zur Trainerfrage geäussert. Woran hakt es bei den Verhandlungen mit dem Double-Trainer? Schliesslich hat der Walliser alle sportlichen Ziele erreicht, inklusive Champions League.

«Wir haben sehr grossen Respekt vor Raphael Wicky. Er und Sportchef Steve von Bergen reden jeden Tag zusammen. Sie versuchen täglich, das Beste für die Mannschaft herauszuholen», hält Spycher fest.

Am Ende, so der YB-Macher, sei es eine nüchterne Sache: «Einerseits haben wir bei YB gewisse Vorstellungen und Ideen für die Zukunft. Aber auch Raphael Wicky hat eigene Ideen – sei es sportlich, privat oder in der Lebensplanung.» Am Ende sei es nicht so einfach, wie man es sich vorstelle, «nur» weil man Erfolg habe.

Christoph Spycher: «Es gibt noch keinen Entscheid»

«Am Schluss wird sich zeigen, ob es zusammen passt oder nicht», so Spycher. Wichtig sei die interne Kommunikation – und die finde täglich statt. Schliesslich kennen sich Spycher und Wicky schon aus Nati-Zeiten. Und auch Sportchef von Bergen hat mit dem Trainer zusammengespielt.

Einen Entscheid in der Trainerfrage gebe es aber nicht. «Würde es einen geben, dann hätten wir den kommuniziert. Aber das ist noch nicht der Fall.»

Am Samstag um 20.30 Uhr tritt Trainer Raphael Wicky mit seinem Team im Tessin gegen Lugano an. Am Donnerstag folgt dann das Europa-Highlight gegen Sporting Lissabon.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-da ... e-66704188

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 11. Februar 2024, 02:19 
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Mit Christoph Spycher vom BSC YB | Fussball-Talk Heimspiel | 8. Februar 2024




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 Beitrag Verfasst: Montag 26. Februar 2024, 14:30 
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25.02.2024

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Ex-YB-Star fühlt sich «betrogen»

Spycher reagiert auf Nsames Nachtreten: «Langsam wird es mühsam»

Nach seinem unschönen Abgang bei YB hat Jean-Pierre Nsame kürzlich gegen die Klubbosse nachgetreten und gesagt, er fühle sich «betrogen». YB-Chefstratege Christoph Spycher wehrt sich im Interview mit blue Sport.

Sechseinhalb Jahre lang stand Jean-Pierre Nsame bei YB unter Vertrag, wurde mit den Bernern fünfmal Meister und zweimal Cupsieger. 140 Tore schoss der Kameruner in dieser Zeit und ist damit mit Abstand der beste YB-Torschütze der vergangenen Jahrzehnte. Im Januar fand die einstige Liebesbeziehung aber ihr Ende. Nsame verliess Bern Richtung Como – und hinterliess viel verbrannte Erde.

«Ich fühle mich von YB betrogen», sagte der Stürmer am Freitag in einem Interview mit der Zeitung «Tribune de Genève». «YB schaute immer nur auf seine Interessen. Dabei wurde alles vergessen, was ich eingebracht habe, mein Engagement.»

Im Winter wäre Nsame, der in Bern oft nur noch Edelreservist war, gerne zu Ex-Klub Servette gewechselt – wohl auch, weil ihm nur noch zwei Tore zum Super-League-Torrekord von Marco Streller (111 Tore) fehlten. Doch die Berner wollten ihn nicht zu einem Ligakonkurrenten ziehen lassen. «YB hat mich nicht respektiert», so die klaren Worte des Sturmtanks.

Spycher: «Nsame war sicher enttäuscht»

YB-Chefstratege und Klubmitbesitzer Christoph Spycher hat sich in den letzten Wochen schon mehrmals zum Fall Nsame geäussert. Im «Heimspiel» meinte er vor zwei Wochen, die Geschichte sei «zu hoch gehängt» worden. Eskaliert sei es in den Gesprächen nie.

Nach Nsames neusten Äusserungen nimmt Spycher am Sonntag am Rande des verlorenen Spitzenspiels gegen Servette (0:1) erneut Stellung und sagt im Interview mit blue Sport (s. Video oben): «Wir wollen auf dieses Kapital wirklich mal den Deckel drauf tun. Gegen Ende hat es sicher Sachen gegeben, bei denen wir nicht gleicher Meinung waren.»

Ihm sei aber wichtig, dass Nsames Verdienste für den Klub nicht in Vergessenheit geraten. «Wir haben es versucht, dass es am Ende ein versöhnliches Ende gibt. Aber dafür braucht es immer zwei Parteien», stellt Spycher klar. «Wir waren immer transparent und ehrlich. Wie die andere Seite damit umgeht, muss sie entscheiden.»

Nsame sei «sicher enttäuscht» gewesen, so Spycher weiter. «Das hat man gemerkt. Es waren Emotionen dabei.» Bis zu einem gewissen Grad könne er das auch nachvollziehen. «Mit der Zeit wird es aber repetitiv, es geht immer ums Gleiche. Und dann wird es langsam mühsam.» Deshalb seien die Klubverantwortlichen gut beraten, «wenn wir es jetzt einfach gut sein lassen und gar nicht mehr gross auf solche Sachen reagieren».


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 99890.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. März 2024, 00:10 
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04.03.2024

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«Wir haben uns umarmt»

YB-Boss Spycher erklärt das emotionale Wicky-Out

Der YB-Trainer Raphael Wicky ist Geschichte. Warum der Tritt auf die Notbremse? Warum schon wieder eine interne Interimslösung? Und ist das Kader schlechter als vor einem Jahr? Der VR-Delegierte Sport und YB-Aktionär Christoph Spycher nimmt Stellung.

Blick: Dass der Tabellenführer den Trainer entlässt, ist per se ein Widerspruch. Warum tuts YB trotzdem?
Christoph Spycher: Zuerst einmal sind da die Resultate, drei Niederlagen in Folge hatten wir bei YB schon lange nicht mehr. Abgesehen davon beobachten wir in der sportlichen Führung immer auch die Art und Weise unserer Auftritte. Und da haben die letzten Spiele gezeigt, dass die Energie fehlte. Speziell beim schmerzhaften Cup-Out in Sion fehlten Mentalität und Feuer auf dem Platz. Der Austausch mit Raphael Wicky war stets intensiv und respektvoll, so auch am Sonntagabend nach der Niederlage gegen den FCZ, als der Trainer und Sportchef Steve von Bergen ein langes Gespräch führten. Am Montagmorgen tauschten wir uns dann auch zu dritt aus und kamen zum Schluss, dass die Ansichten, wie wir aus der schwierigen Phase rauskommen wollen, zu weit auseinanderliegen.

Was heisst das genau?
Da geht es um verschiedene Dinge, wie: Welche Inputs technischer und taktischer Natur braucht es? Welche Ansprache? Das Team braucht jetzt maximale Energie, um wieder in die Spur zu kommen. Es ist ein trauriger Tag für YB, und auch aus menschlicher Sicht schmerzt die Trennung sehr – uns wie Raphael.

Man kann es auch so sehen: Dass während der Saison Ulisses Garcia nach Marseille wechselt, Loris Benito sich das Kreuzband riss und Filip Ugrinic wochenlang wegen eines Zehenbruchs ausfällt, dafür kann der Trainer nichts. Drei absolute Schlüsselspieler sind weggebrochen.
Wir verstehen uns bei YB immer als Team. Und damit ist klar, dass Raphael Wicky ganz sicher nicht der Alleinschuldige für die momentane Situation ist. Am Ende aber bietet ein Trainerwechsel am schnellsten die Gelegenheit, neue Kräfte freizusetzen.

Wie hat Wicky auf die Freistellung reagiert?
Er ist wie wir schon lange im Geschäft und weiss, was in schwierigen Zeiten passieren kann. Die Momente nach dem letzten Gespräch waren sehr emotional, wir haben uns dann auch alle umarmt. Das war auch so, als er sich mit Stil von den Spielern verabschiedete. Wir hatten 20 Monate lang eine offene und ehrliche Zusammenarbeit, zwischenmenschlich wird nichts zurückbleiben. Auch wenn das Ende unschön ist für alle Beteiligten, können wir uns in Zukunft stets in die Augen schauen und auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken.

Spricht aus dem Trainerwechsel die Angst vor dem Verlust des Meistertitels und die damit verbundene Qualifikation für die Champions-League-Playoffs?
Zum Ziel Meistertitel stehen wir weiterhin. Dennoch sind wir gut beraten, jetzt kurzfristig zu denken. Und das heisst: Voller Fokus darauf, das nächste Spiel gegen den FC Basel zu gewinnen. Jetzt stehen wir von der sportlichen Führung und die Spieler in der Pflicht, sie müssen wieder zu den Basics finden und stabiler werden.

Jetzt können Sie es ja verraten: Stand die Entscheidung, dass Wicky spätestens im Sommer gehen muss, schon lange fest?
Nein, wirklich nicht. Eine Vertragsverlängerung muss fundiert sein, kein Schnellschuss. Der ursprüngliche Plan war, in dieser Woche mit Raphael Wicky zusammenzusitzen und zu diskutieren, in welche Richtung es geht. Zuletzt ist auf Klubseite die Tendenz entstanden, dass es im Sommer wohl eher nicht weitergeht. Und durch die letzten drei Spiele ist jetzt Tempo in die Angelegenheit reingekommen.

Mit früherer Klarheit in der Trainerfrage hätte sich YB viel Unruhe sparen können.
Ich habe die Ungewissheit nie als Problem gesehen. Der Sportchef und der Trainer sind die zwei wichtigsten Angestellten eines Fussballklubs, zwischen sie darf kein Blatt Papier passen. Auch wenn der Austausch zwischen Wicky und von Bergen immer offen und ehrlich war, herrschte in einigen Punkten Uneinigkeit. Das waren alles lösbare Themen, aber solange die nicht ausdiskutiert sind, machte eine Verlängerung für beide Seiten keinen Sinn. Zudem bringt auch eine Vertragsverlängerung keine langfristige Gewissheit, das haben wir bei Adi Hütter und Gerry Seoane gesehen, die ein halbes Jahr nach ihrer Unterschrift in die Bundesliga wechselten. Das Entscheidende ist die Transparenz, und die war zwischen Raphael Wicky und uns jederzeit gegeben.

Für Wicky übernimmt Joël Magnin. Ist er definitiv eine Übergangslösung?
Ja, mit ihm und Gérard Castella, der als Assistent dazukommt, ist klar abgemacht, dass sie im Sommer zurück auf ihre angestammten Positionen als U21-Trainer (Magnin) und Ausbildungsleiter (Castella) gehen.

Warum eine interne Lösung? Letztes Mal, als sie Anfang 2022 nach der Entlassung von David Wagner mit Matteo Vanetta eine solche wählten, wurde es nicht wirklich besser.
Es braucht jetzt eine klare Ansprache, eine klare Philosophie und Kenntnisse über den Schweizer Fussball: All das vereint Joël. Wir haben noch zwölf Spiele vor der Brust, von denen wir schon das nächste gewinnen wollen.

Dass der neue Trainer schon während der laufenden Saison beginnt, ist ausgeschlossen?
Ja.

Wie viele Bewerbungen sind seit der Bekanntgabe des Wicky-Outs schon in Ihrem Maileingang gelandet?
Schon in den vergangenen Wochen haben sich Leute gemeldet, das ist halt so, sobald es irgendwo das kleinste Fragezeichen zum Trainer gibt. Seither sind einige mehr dazugekommen. Aber aktuell legen Steve und ich den Fokus auf die Mannschaft und den Staff. Die Suche nach einem neuen Trainer werden wir in den nächsten Wochen starten.

Es heisst, Urs Fischer sei nicht abgeneigt, zu YB zu kommen.
In der Gerüchteküche werden in den nächsten Wochen etliche Trainer kurz vor der Unterschrift bei YB stehen. Namen kommentieren wir wie gewohnt keine.

Bei der Ursachenforschung für die YB-Krise fällt auch immer wieder der Begriff Qualitätsverlust. Ist das Kader schwächer als vor einem Jahr?
Das Kader von YB ist stetig im Wandel. Vor allem dann, wenn wir national und international erfolgreich sind. Nachdem ich Sportchef geworden war, war Denis Zakaria einer der ersten Spieler, die wir verkauft haben. Natürlich hätte ich ihn gerne 15 Jahre lang behalten. Aber eine Karriere lang die sportlichen und finanziellen Wünsche solcher Kaliber erfüllen zu können, ist für YB nicht realistisch. Wenn uns wichtige Spieler verlassen, müssen jene hintendran bereit sein, schnellstmöglich die Lücke zu füllen. Das gelingt manchmal besser, manchmal schlechter. Aber dieser Philosophie bleiben wir auch in Zukunft treu.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 99098.html

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