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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Februar 2021, 01:27 
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YB: Haben Sie über den Leverkusen-Goalie gelacht, Silvan Hefti?

Leverkusens Torhüter Niklas Lomb patzte am Wochenende. Schadenfreude kommt bei Silvan Hefti von Meister YB deswegen nicht auf. Die könnte sich rächen.

Das Wichtigste in Kürze

- YB trifft am Donnerstag (21 Uhr) in der Europa League auswärts auf Leverkusen.
- Es ist das dritte Mal, dass die Berner in diesem Wettbewerb in der K.O.-Runde spielen.
- Verteidiger Silvan Hefti schöpft Hoffnung aus der ersten Halbzeit des Hinspiels in Bern.

Man traute seinen Augen kaum, was sich da am vergangenen Donnerstag in der ersten Halbzeit im Wankdorfstadion zu Bern zutrug. David YB spielte Goliath Bayer Leverkusen an die Wand und führte zur Pause fast noch zu knapp mit 3:0.

Aus deutscher Sicht hätten wohl nur noch die kühnsten Optimisten auf ein Zurückkommen Leverkusens gewettet. Keine 25 Minuten nach dem Seitenwechsel war genau dies aber geschehen. 3:3, YB fing sich und Siebatcheu liess seine Farben schliesslich doch noch jubeln.

Erst am späten Donnerstagabend wird der Schweizer Meister wissen, ob ihn dieser 25-minütige Einbruch das Weiterkommen kostete.

Gedanken an diesen torreichen Abend verlieren die Young Boys vor dem Rückspiel nicht mehr. Vergangen ist vergangen.

90 statt nur 45 Minuten von YB gefordert

Wobei Verteidiger Silvan Hefti bei der Frage nach dem Rezept fürs Weiterkommen irgendwie halt doch wieder beim ersten Kräftemessen landet. Den Gegner in Schach halten, die gegnerischen Qualitäten blockieren, nennt er.

Wie in Bern in den ersten 45 Minuten. «Aber das muss uns über 90 Minuten gelingen. Ist dem so, ist eine Qualifikation für die Achtelfinals möglich.»

Klar hat der Ostschweizer am Wochenende das Last-Minute-Unentschieden der «Werkself» in der Bundesliga verfolgt. Leverkusens Goalie Niklas Lomb machte dabei beim Gegentor keine gute Figur.

Er schlug ein Luftloch. Augsburg-Stürmer Niederlechner sagte «dankeschön» und schob unbedrängt ein.

«Man weiss selber, wie schnell so etwas passieren kann», relativiert Hefti den Patzer Lombs. Er schaue sowieso lieber auf sich und seine Teamkollegen.

Diese können in Deutschland etwas Historisches schaffen. Zum dritten Mal steht YB in der K.o.-Phase der Europa League.

Sowohl 2011 gegen Zenit St. Petersburg, als auch vier Jahre später gegen Everton schieden die Berner aus.


https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... i-65875514

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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Samstag 13. März 2021, 13:05 
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YB nach Ajax vor St. Gallen

Genau deshalb verliess Hefti St. Gallen in Richtung Bern

Als der 23-Jährige im Sommer zu YB wechselte, sorgte das in der Ostschweiz für Unverständnis. Auch wenn das 0:3 am Donnerstag bei Ajax gerade auch für ihn schmerzhaft war, es zeigte, warum Hefti mit seinem Transfer richtiggelegen hatte.

Als Silvan Hefti vor der Saison vom FC St. Gallen zu YB wechselte, begründete er den Transfer auch mit der Aussicht auf Spiele im Europacup. Der Rechtsverteidiger sagte, der Einzug in die Gruppenphase der Europa League wäre für ihn ein «Riesending».

Hefti hatte da schon über 150 Partien in der Super League absolviert, in St. Gallen war er Captain gewesen. Aber im internationalen Kontext betrachtet, galt er als Neuling: zwei Qualifikationspartien gegen den norwegischen Club Sarpsborg – that’s it.

Jetzt, gut ein halbes Jahr später, kommt Hefti mit YB schon auf elf Einsätze im Europacup. Insofern hat sich sein Transfer, der gerade in seiner Ostschweizer Heimat mit Unverständnis aufgenommen wurde, vor dem Wiedersehen mit seinen früheren Teamkollegen am Sonntag in St. Gallen (16 Uhr) längst gelohnt.

Hefti hat von der AS Roma zweimal vorgeführt bekommen, wie Spitzenteams plötzlich das Tempo anziehen und klare Verhältnisse schaffen können. Er hat ein hochdramatisches Weiterkommen gegen Cluj erlebt und diese zwei Partien im Sechzehntelfinal gegen Leverkusen, in denen YB auf europäischer Bühne endlich die Reifeprüfung ablegte. Aber womöglich wird ihn keine Erfahrung weiterbringen als das 0:3 am Donnerstagabend in Amsterdam. Hefti sagte danach, eigentlich habe man ja viel Tempo im Team. «Aber diesmal sind wir uns langsam vorgekommen.»

Heftis früherer Teamkollege hatte es prophezeit

Wie sich Hefti gefühlt haben dürfte, prophezeite Roy Gelmi, sein früherer Teamkollege in St. Gallen, ein paar Tage zuvor. Gelmi steht in Holland unter Vertrag; er war im Oktober dabei, als VVV Venlo gegen Ajax 0:13 unter die Räder geriet, es ist die höchste Niederlage in der langen Geschichte der Eredivisie. Gelmi sagte, er habe das Gefühl gehabt, es würden immer drei bis vier Ajax-Spieler um ihn herumstehen.

Tatsächlich mussten sich die Young Boys am Donnerstag vorkommen wie in der imaginären Mitte von Henri Matisse’ «La Danse». Sie waren stets umzingelt von einem Grüppchen tanzender Holländer, sowohl in der Defensive wie im Ballbesitz. Und sie fanden nie ein Mittel, sich aus der gegnerischen Menschenkette zu befreien.

Das hat weder mit fehlender Laufbereitschaft noch mit mangelnder Einstellung zu tun (auch wenn sich Nicolas Ngamaleu diesen Einwand nach dem Tor zum 0:2 gefallen lassen muss). Schon gar nicht nahmen sich die Young Boys vor, den Mannschaftsbus vor dem eigenen Tor zu parkieren, wie ihnen das während des Spiels in den sozialen Medien vorgeworfen wurde. Es war viel eher so: Die Spielweise wurde ihnen aufgezwungen.

Faivre drängt sich für Vertragsverlängerung auf

Das hat mit der hervorragenden Raumaufteilung beim holländischen Tabellenführer zu tun, mit der Art und Weise, wie Ajax die Positionen besetzen kann. Sodass der Eindruck entstand, Ajax würde in Überzahl agieren. Atalantas Trainer Gian Piero Gasperini, selbst ein gefeierter Taktiker, hatte im Oktober vor dem Spiel gegen Ajax in der Champions League gesagt, die Holländer seien für ihn ein Labor für Taktiken. «Für mich werden sie immer ein Referenzpunkt sein.»

«Ajax hat uns unsere Grenzen mit unserem Positionsspiel aufgezeigt», sagte YB-Trainer Gerardo Seoane. Es wird zumindest spannend zu verfolgen sein, welche Schlüsse er aus dem 0:3 zieht und ob seine Spieler diese im Rückspiel umzusetzen vermögen. Denn: Ajax wirkte viel zu gefestigt, als dass man sich nächste Woche eine ähnlich rauschhafte Berner Halbzeit wie im Heimspiel gegen Leverkusen vorstellen könnte, als YB zur Pause 3:0 geführt hatte. Goalie Guillaume Faivre, der sich in Amsterdam für eine Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags aufgedrängt hatte, fand, solche Erfahrungen wie gegen Ajax brauche es, um zu wachsen – als Spieler, als Team, als ganzer Verein.

Und so werden die Young Boys vielleicht schon bald versöhnlich auf diesen Abend blicken, an dem ihnen eine Lektion erteilt wurde. Auch wenn es schmerzhaft ist: Es sind diese Spiele, die einen weiterbringen, und nicht die nun schon dritte Partie gegen St. Gallen in dieser Saison. Einen Gegner, den nicht nur Silvan Hefti in- und auswendig kennt.


https://www.bernerzeitung.ch/genau-desh ... 4115388460

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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Samstag 17. April 2021, 00:41 
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Silvan Hefti: «Für Müdigkeit ist kein Platz»

Der 23-jährige Silvan Hefti könnte am Sonntag seinen ersten Meistertitel feiern. Auch nach 35 Einsätzen verfügt der Verteidiger noch über genügend Kraftreserven.

***

Silvan, spürst Du, dass ein besonderer Sonntag bevorsteht? Mit einem Sieg gegen Lugano ist YB sicher und sieben Runden vor Schluss zum vierten Mal in Folge Meister.
Die Vorfreude auf dieses Spiel ist riesengross, weil uns allen bewusst ist, dass wir aus eigener Kraft alles klarmachen können. Drei Punkte - dann spielen die Resultate der Mannschaften hinter uns keine Rolle mehr. Wir wollen gegen Lugano das Ziel unbedingt erreichen. Und wenn wir es schaffen, freuen wir uns im Rahmen des Erlaubten. Wegen der Einschränkungen wäre zwar keine Party im grossen Stil möglich, aber die Freude würden wir uns nicht nehmen lassen.

Wie schafft man es, bei einem so grossen Vorsprung die Spannung aufrechtzuerhalten?
Vieles funktioniert über die Kommunikation. Der Trainer, der Staff, die Verantwortlichen im Verein, sie managen die Situation sehr gut und übertragen das ehrgeizige Denken auf jeden einzelnen Spieler. Diese Grundeinstellung zeichnet YB aus. Wir fordern und pushen uns gegenseitig, selbst bei einem so grossen Vorsprung. Wir versuchen stets, Lehren aus jeder Trainingseinheit und jedem Match zu ziehen.

Du bist seit September in Bern. Wie fällt Deine Bilanz nach achteinhalb Monaten aus?
Sehr positiv. Ich bin sehr zufrieden mit meiner bisherigen Saison. National lief es gut, die internationalen Erfahrungen waren auch sehr cool. Ich wurde von den Kollegen sehr gut aufgenommen und schätze den Umgang, der intern gepflegt wird: Alle sind sehr offen, man hilft einander, wo es nur geht.

War es ein Vorteil, Deinen Bruder Nias in der Nähe zu haben, der in Thun spielt?
Vor allem zu Beginn meiner Zeit bei YB war es sicher von Vorteil, dass wir uns ab und zu sehen konnten. Auch er war mit ein Grund dafür, dass ich keinerlei Anpassungsprobleme bekundete. Ausserdem bin ich nun in einer Stadt daheim, die mir seit Ausflügen mit der Schule hervorragend gefällt. Obwohl ich das richtige Leben in Bern wegen Corona noch nicht in gewünschtem Mass kennenlernen konnte.

Du hast für YB bislang 35 Einsätze in drei Wettbewerben bestritten. Gibt es keine Anzeichen von Müdigkeit?
Nein. Es gibt nichts Schöneres, als möglichst oft zu spielen. Ich bin dankbar, dass ich so viele Möglichkeiten dazu bekam. Und in diesen Tagen ist für Müdigkeit sowieso kein Platz. Ich kann es kaum erwarten, bis wir gegen Lugano antreten können.

Hast Du noch leise Hoffnungen auf einen Anruf von Nationaltrainer Vladimir Petkovic?
Mit einem Aufgebot für die EM beschäftige ich mich nicht. Es ist ein Traum, eines Tages das Schweizer Trikot zu tragen, aber Einfluss nehmen kann ich einzig mit guten Leistungen bei YB. Wenn ich konstant gut spiele, kann ein Aufgebot vielleicht ein Thema werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. Mai 2021, 09:03 
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04.05.2021

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Knapp 100'000 Franken für den FC Rorschach-Goldach: Der FC St.Gallen hat die «Hefti-Schuld» getilgt

Nach einigem Hin und Her hat der FC Rorschach-Goldach etwa 95'000 Franken für Silvan Heftis Wechsel zu den Young Boys erhalten.

Ob gross oder klein, im Fussball hoffen die Vereine stets auf den Wurf. Darauf, dass sie sportlich erfolgreich sind, vielleicht auf das Cup-Los mit dem zugkräftigen Gegner, vor allem: Dass ein Spieler mit einem Transfer den nächsten Schritt macht – und er einen schönen Erlös generiert.

Diesen Geldsegen hat es nun für den FC Rorschach-Goldach gegeben, nach einigem Hin und Her dank Silvan Heftis Transfer vom FC St.Gallen zu den Young Boys. Die Geschichte war lange etwas vertrackt, doch in jedem Fall kam der Wechsel von Hefti einem Lottosechser gleich, in vielen Punkten, auch für den FC Rorschach-Goldach. Hefti selbst hat sportlich grossen Erfolg und ist nun Schweizer Meister, zudem ist er bei den Bernern bedeutend stärker im Schaufenster für das Ausland und die Nationalmannschaft.

Der Rechtsverteidiger soll dem Vernehmen nach den Vorzeigeklub der Schweiz 1,5 Millionen Franken gekostet haben, in etwa. Obwohl sich der FC St.Gallen gewiss einen grösseren Transferertrag erhoffte, doch war damals vor knapp acht Monaten ja die Pandemie bereits am Wüten.

Die spezielle Klausel in Heftis Vertrag

Als Hefti im Jahr 2012 für die Jugendabteilung des FC St.Gallen offiziell qualifiziert wurde, war er davor für ein paar Monate Junior des FC Goldach gewesen. Silvans Vater handelte zu jener Zeit mit Heinz Peischl, dem damaligen Sportchef St.Gallens, einen speziellen Vertrag aus, damit der Goldacher Stammklub von einem künftigen Wechsel bis zum 23. Geburtstag seines Sohnes einen Anteil von 7,5 Prozent erhalte.

Dieser ausserordentliche Vertrag ging nach der sogenannten Kombinationsfusion in den neu gegründeten Verein FC Rorschach-Goldach über, weshalb dessen Präsident Markus Hundsbichler nun am Zug war. Die Frage war nur, wie hoch der zu fordernde Betrag sein sollte, zumal der Klub vom Bodensee den Kontrakt zwischen Hefti, YB und St.Gallen nie zu Gesicht bekam und deshalb die Höhe der Rechnungsstellung nur schätzen konnte.

Erst als die PWC, die Revisionsstelle des FC St.Gallen, einen testierten Betrag nannte nach all den Abzügen für Provisionen und für die Berater, forderte der FC Rorschach-Goldach die zu zahlende Summe von etwa 95'000 Franken. Der FC St.Gallen hatte seinerseits ein Rechtsgutachten erstellen lassen, weil er nicht so viel Geld bezahlen wollte: Er hatte finanzielle Einbussen durch die Pandemie zu beklagen, und er war offenbar zudem der Meinung, Hefti sei zu wenige Monate lang im FC Goldach gewesen – womit die Verhältnismässigkeit zur Summe nicht gegeben sei.

St.Gallen wollte die Schuld mit Testspielen begleichen

St.Gallen wollte schliesslich lange nur einen Teil der Summe bezahlen, und den Rest mit drei bis vier Freundschaftsspielen auf der Sportanlage Kellen abgelten. Das wiederum passte dem FC Rorschach-Goldach nicht, die Partien hätten zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Mitglieder verursacht, zudem hätte es womöglich Regenwetter während der Spiele gegeben, auch ein Sicherheitsdispositiv wäre nötig gewesen. Zudem ist da die Unsicherheit, wie sich die Pandemie entwickelt. Hundsbichler sagt:

«Bei Freundschaftsspielen legen wir doch am Ende des Tages drauf, sie ziehen je nach Gegner nicht mehr. Das ist vorbei.»

Auch pochte der FC Rorschach-Goldach auf die ganze Summe, weil er bei Silvan Heftis jüngerem Bruder Nias, der ebenfalls dieselbe Anteilsklausel im Vertrag gehabt hatte, der Meinung gewesen war, dessen Wechsel zu Thun für kolportierte 25'000 bis 30'000 Franken sei «verschenktes Geld» gewesen. Hundsbichler jedenfalls sagt: «Wir meinen, dass dieser Transfer nicht zu marktüblichen Preisen abgewickelt wurde. Entsprechend geringfügig fiel unser Anteil aus.»

Wie auch immer, bei Silvan Hefti war rechtlich Verhältnismässigkeit und keine Übermässigkeit gegeben, der Kontrakt rechtsgültig, und der FC St.Gallen bezahlte im März den geforderten Betrag von etwa 95'000 Franken. Hundsbichler sagt: «Wie es intern abgemacht worden war, ist St.Gallen seinen vertraglichen Verpflichtungen nachgekommen.» Der FC Rorschach-Goldach darf sogar noch auf einen Obolus hoffen, falls YB in der nächsten Saison Champions League oder Europa League spielen sollte. Dieser Zusatz ist aber nicht höher als 5000 Franken. An einem künftigen Weiterverkauf Heftis werden dann aber nur noch die St.Galler partizipieren.

Am 25. Oktober 2020 ist Hefti 23 Jahre alt geworden, so gesehen kam sein Wechsel zwei Monate zu spät aus St.Galler Sicht oder gerade noch rechtzeitig für den FC Rorschach-Goldach. Was wohl passiert wäre, hätte St.Gallen Hefti zuerst verliehen oder wäre er im vergangenen Sommer nach Auslaufen seines Vertrags verletzt ausgefallen? Jedenfalls sagt St.Gallens Präsident Matthias Hüppi: «Vertrag ist Vertrag, wir sind unserer Verpflichtung entsprechend nachgekommen.»

Der FC St.Gallen rechnet schon länger pauschal ab

Längst lassen sie in St.Gallen speziell ausgehandelte, persönliche Verträge mit Junioren, die von den Stammklubs oder den jeweiligen regionalen Teilverbänden zu ihnen in die Nachwuchsabteilung von Future Champs Ostschweiz wechseln, nicht mehr zu. Fortan müssen die Jungen einen Übertrittsvertrag unterschreiben, nach dem jegliche Forderungen erlöschen.

Schafft es der Junior später auf 15 Einsätze – mit mindestens 45 Minuten Spielzeit – mit der Super-League-Mannschaft des FC St.Gallen, werden einmal pauschal 4000 Franken fällig. Bringt er es auf weitere 15 Einsätze, sind nochmals 4000 Franken zu entrichten. Und falls der Junior dereinst 15 Partien mit dem FC Wil in der Challenge League absolviert, sind 2000 Franken geschuldet.

Fraglich ist, ob die Fifa-Regelungen für Ausbildungsentschädigungen, die St.Gallen dadurch explizit streicht, nach Schweizer Recht so tatsächlich ausgehebelt werden. Hundsbichler jedenfalls weigert sich derzeit, dass der FC Rorschach-Goldach solche Verträge seiner Junioren mit unterschreibt.


https://www.tagblatt.ch/sport/fussball- ... ld.2132605

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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. Mai 2021, 01:15 
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Geldsegen dank Hefti für den FC Rorschach-Goldach

Nach langem Hin und Her spült der Hefti-Transfer von St.Gallen nach Bern doch noch einen schönen Batzen in die Kasse des FC Rorschach-Goldach – dem Stammklub von Silvan Hefti.

Klug ausgehandelt hatte damals, im Jahr 2012, Papa Hefti. Beim Wechsel in die Jugendabteilung des FC St.Gallen handelte der Vater von Silvan Hefti einen speziellen Vertrag aus. Dieser beinhaltete unter anderem, dass bei einem Transfer bis zum 23. Geburtstag der Stammklub Goldach einen Anteil erhalten wird.

«Jackpot-Hefti» bringt rund 95’000 Franken

Die Klausel kam nun beim Wechsel von St.Gallen zu den Young Boys zum Zug. Nach einigem Hin und Her ist der FC St.Gallen laut dem Tagblatt seinen vertraglichen Pflichten nachgekommen und überwies vor einigen Wochen dem FC Rorschach-Goldach nun gut 95'000 Schweizer Franken.

An einem weiteren Transfer – weg von YB – wäre dann der FC Rorschach-Goldach nicht mehr beteiligt. Nur noch der FC St.Gallen.

FCSG verzichtet auf spezielle Juniorenverträge

Aber am See darf man noch auf ein weiteres «Goodie» hoffen. Falls YB in der nächsten Saison international spielt, könnten nochmals einige Tausend Franken dazukommen.

Der FC St.Gallen duldet in der Zwischenzeit solche persönliche und spezielle Juniorenverträge nicht mehr. Bei einem Wechsel in die Nachwuchsabteilung wird ein Übertrittsvertrag unterschrieben.


https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/geld ... -141774141

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 Beitrag Verfasst: Montag 19. Juli 2021, 01:43 
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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Sonntag 1. August 2021, 23:47 
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 Betreff des Beitrags: Re: (36) Silvan Hefti
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. November 2021, 12:38 
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Hefti im Wechselbad der Gefühle: «Mit mehr Cleverness kassieren wir dieses Tor nicht»

Nach seinem Traumtor und dem vermeintlichen Siegtreffer ist der verpasste Exploit gegen Atalanta Bergamo für YB-Verteidiger Silvan Hefti besonders bitter.

Sichtlich aufgewühlt erscheint Hefti nur Minuten nach dem Schlusspfiff bei blue Sport zum Interview. In einer mitreissenden Schlussphase nimmt der Aussenverteidiger eine prägende Rolle ein und erlebt ein Wechselbad der Gefühle.

Zuerst leitet er mit seinem Einwurf den 2:2-Ausgleichstreffer von Sierro ein, dann lässt er das Wankdorf mit einem wunderschönen Weitschuss in den Winkel erzittern und bringt seine Farben kurz vor Schluss auf die Siegesstrasse. Kurz darauf verschuldet Hefti aber auch den Freistoss, den Atalanta Muriel eiskalt zum postwendenden Ausgleich verwertet. Aus der Traum vom Champions-League-Achtelfinale.

«Es war ein verrücktes Spiel. Jetzt scheisst es mich einfach an, dass wir nicht gewonnen haben. Wir vertändeln einen Ball, dann mache ich bei einem Prellball das Foul und er haut sie rein. So ist Fussball», zeigt der zum Man of the Match gekürte Hefti beim Interview mit blue Sport viele Emotionen.

Nur wenig fehlt an diesem Abend und YB würde am letzten Spieltag der Gruppenphase gar noch um den Einzug in den Champions-League-Achtelfinal kämpfen. «Wir haben es über das ganze Spiel sehr gut gemacht. Sicher gibt es Dinge, die wir noch besser hätten machen können», sagt Hefti und fügt an: «Am Schluss ist entscheidend, mit etwas mehr Glück und Cleverness bekommen wir dieses Freistosstor nicht.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 80066.html

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