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 Betreff des Beitrags: (Matchthread) FC Schaffhausen - YB
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 13:19 
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FC Schaffhausen - YB

So meine lieben Freunde der Gelbschwarzen Kicker. 8) In Schaffhausen muss ein Sieg her, koste es was es wolle. Von mir aus auch Bidu's KOPF! :capito:

:bengal: :auswaertssieg: :bengal:


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 14:33 
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uswärts sött's ja eigendlech no klappe mit em goal schiesse. uswärts si mir e macht :-)

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Langer Schwede - Kurzer Finn


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 17:17 
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Carfahrt gäubschwarzsüchtig

Spiel: Schaffhausen - YB
Datum: 13. August 2005
Spielbeginn: 19.30h
Abfahrt ab Schützenmatte Bern: 16.15h
Preis für Carfahrt (exkl. Matchticket): Erwachsene 40.- ||| Schüler, Lehrlinge, Studenten (gegen Ausweais) 20.-

Anmeldung: info@yellowroses.ch ; Name, Adresse, Tel-Nr, Anzahl Plätze
Anmeldeschluss: 13. August 2005, 12.00h


kommt zahlreich mit!


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 22:39 
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Hmm, wird ja e luschtigi sach. PRO Zug Fahrt uf SH. Mit churzbesichtigung in Züri vor dräcks Streetparade :evil:

Wele Zug nähmet dr so ?


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 Beitrag Verfasst: Freitag 12. August 2005, 16:37 
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Zugfahrer nehmen schätzungsweise den 16:38 Zug, Ankunft in Schaffhausen um 18:54, ohne umzusteigen durchtrinken... :wink:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. August 2005, 09:45 
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@ zugfahrer!

bleibt mir ja nicht im hb zürich bei der streetparade hängen. :wink:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. August 2005, 09:50 
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BZ, 13.8.2005

«Der Wechsel lief sehr rasch ab»

Heute (19.30) trifft YB im Stadion Breite auf Schaffhausen. Die Berner wollen in der Nordostschweiz unbedingt drei Punkte holen. Verhindern will das Ex-YB-Captain Mark Disler. Er spielt seit zwei Wochen in Schaffhausen.
Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Aarau am vergangenen Mittwoch stehen die Young Boys in Schaffhausen unter Zugzwang. Um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren, müssen gegen die im Vorfeld der neuen Saison als Abstiegskandidat gehandelten Nordostschweizer drei Punkte her. Und auch der Trainer könnte seinen Kritikern mit einem deutlichen Sieg etwas Wind aus dem Segel nehmen. Hans-Peter Zaugg ist sich dessen bewusst: «Wir werden alles daransetzen, unsere Auswärtsbilanz um einen Sieg zu erweitern.»

Dennoch dürfte es für YB auch in Schaffhausen nicht einfach werden, nach zwei Nullnummern gegen GC und Aarau endlich wieder einen Torerfolg zu bejubeln: Mit vier Toren in vier Spielen hat die Mannschaft von Jürgen Seeberger ebenso wenig Gegentreffer erhalten wie die Stadtberner. Zur defensiven Stabilität der Schaffhauser trägt seit zwei Wochen auch Mark Disler bei. Der 31-Jährige wechselte als YB-Captain in die Munotstadt. «Alles ging sehr rasch. Schaffhausen trat an YB heran, ich konnte mir den Wechsel vorstellen und habe zugesagt», so Disler, dessen Situation in Bern zuletzt unbefriedigend war. Obwohl der Captain eine gute Saisonvorbereitung gezeigt hatte, entzog ihm Hans-Peter Zaugg nach dem UI-Cup-Hinspiel gegen Marseille das Vertrauen wieder. In der YB-Innenverteidigung setzte Zaugg neben Tiago fortan auf Miguel Portillo. Von da an habe er geahnt, dass für ihn die Saison bei den Young Boys wohl nicht mehr so glücklich verlaufen könnte, so Disler. Als Kapitulation vor der grossen Konkurrenz bei YB will er das aber nicht verstanden wissen: «Ich glaube an mich und bin sicher, dass ich es wieder in die YB-Startaufstellung geschafft hätte.» Disler gibt allerdings zu, dass er zuletzt mit einigen Berner Verantwortlichen seine Differenzen gehabt habe. Weiter ausführen mag er das aber nicht: «Wer weiss, was alles war, der weiss es», meint er.


«Einstand ist gelungen»

In den zwei Spielen, die Disler bisher für Schaffhausen bestritt, hat der Innenverteidiger überzeugt. Mit seinem neuen Team erreichte er gegen GC und St. Gallen jeweils ein 1:1-Remis. «Mit meinem Einstand hier kann ich sicher zufrieden sein. Jetzt hoffe ich, wir punkten auch gegen YB und können uns in der Tabelle verbessern.»


Wenig Tipps für Seeberger

Schaffhausens Trainer Jürgen Seeberger musste Mark Disler nicht sehr viel über YB erzählen: «Wir haben uns schon besprochen. Aber der Trainer hat die Young Boys auch schon öfters beobachtet und ich konnte ihm deshalb nicht viel Neues erzählen.»

Seeberger und Disler begegneten sich in Schaffhausen im Übrigen nicht zum ersten Mal. Bereits in der Spielzeit 99/00 war der Deutsche Dislers Trainer. Damals allerdings noch beim FC Kriens. Seeberger habe sich seit damals verändert, so Disler: «Er ist erfahrener geworden und dadurch auch etwas flexibler.»

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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. August 2005, 09:53 
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Bund, 13.08.2005

Eine verpasste Chance war es allemal

Nach den zwei ersten Heimspielen der Young Boys ohne Sieg ist erwartungsgemäss Kritik an Trainer Hans-Peter Zaugg laut geworden
Zwei Siege, ein Unentschie-den, eine Niederlage. Das ist die YB-Ausbeute aus dem Startprogramm in der Super League. Keine schlechte Bilanz – aber weil die zwei Heimspiele «verunglückt» sind, regt sich bereits laute Kritik.

Was ist zu tun? Die Frage stellt sich bei den Young Boys deshalb, weil die beiden Heimpleiten (0:3 gegen die Grasshoppers, 0:0 gegen Aarau) genau das zur Folge hatten, was die Stadionbetreiber und Investoren unbedingt vermeiden wollten: YB spielte zweimal unspektakulär (und ohne Glück) und enttäuschte damit das Publikum, das man eigentlich in Scharen hätte erobern wollen und sollen. Der Grossteil der Fans auf der Osttribüne (Seite Papiermühlestrasse) fordert bereits vehement den Kopf des Trainers, und – genau so bedenklich – auch die neue «YB-Kundschaft» zeigt sich von der Spielweise der Young Boys wenig begeistert. Es ist nicht so, dass nach dem Aarau-Match viele das Verlangen verspürten, das nächste Mal, am 21. August gegen den FC Zürich, unbedingt wieder dabei sein zu müssen.


Heikle Zeit für den Sportchef

Das heisst: Die Gelb-Schwarzen haben eine riesige erste Chance verspielt und damit einigen Schaden angerichtet. Es ist sonnenklar, dass die Investoren und wenigen massgebenden Funktionäre an der gegenwärtigen Situation wenig Freude haben. Bei Saisonstart hatte Peter Jauch, im operativen und administrativen Bereich der starke Mann bei YB, seine Erwartungen mit einem Wort umschrieben: «Angreifen!» Genau das haben die Young Boys in ihren beiden ersten Heimspielen nicht nachhaltig genug getan. Weil sie es nicht konnten, sagen die einen. Weil sie es aus taktischen Gründen nicht tun durften, die anderen.
«Blödsinn», sagt dazu YB-Sportchef Marcel Hottiger. Er ist der direkte Vorgesetzte von Trainer Hans-Peter Zaugg. Als Fussballinstruktor mit allen Diplomen kennt er einerseits die Schwierigkeiten, eine neue Mannschaft aufzubauen, anderseits weiss er natürlich auch um die Gesetzmässigkeiten im Profigeschäft im Falle des Misserfolgs. Eine heikle Zeit also für Hottiger, der allerdings klipp und klar festhält: «Es gibt überhaupt keinen Grund, jetzt die Trainerfrage zu diskutieren.»


Gelassenheit und Ruhe

Der Sportchef ist allerdings auch der Ansicht, dass die Ausbeute aus den beiden ersten Super-League-Heimspielen nicht den Erwartungen entsprochen hat. Gerade im Match gegen Aarau sei aber sehr wohl nach vorne gespielt worden – und Hottiger hat wie Zaugg auch zahlreiche YB-Chancen gesehen: «Im Weiteren hat der Schiedsrichter ein klares Handspiel von Fernando Carreño im Strafraum nicht gepfiffen – das wäre ganz eindeutig Penalty für uns gewesen.»
Tatsache ist, dass der Match torlos endete und die Young Boys, die vielleicht zu 70 Prozent des Spiels in Ballbesitz waren, sich nicht in der Lage sahen, nahe dem Aarauer Tor für Dauerdruck zu sorgen. Die YB-Bemühungen spielten sich meist im Bereich der Mittellinie (mit etwas gar zahlreichen Rückpässen) ab – zu weit weg, um von möglichen Fehlern des Gegners zu profitieren. Ja, in dieser Beziehung gebe es wohl Verbesserungsmöglichkeiten, sagt Hottiger, schliesslich wolle man aus den begangenen Fehlern lernen und die Konsequenzen ziehen. Hottiger wörtlich: «Keine Mannschaft spielt vom ersten Spiel an Traumfussball. Es ist ein längerer Prozess, bis alles klappt.»
Geduld ist also gefragt – und es ist vielleicht gut, dass die Young Boys vorerst wieder ein Auswärtsspiel austragen müssen. Auch wenn die heutige Partie in Schaffhausen (Breite, 19.30 Uhr) alles andere als ein «Spaziergang» sein wird, dürfte auf den Schultern der Akteure etwas weniger Druck lasten als daheim im Stade de Suisse: Sie müssen das Spiel nicht machen, und schliesslich haben sie die beiden bisherigen Auswärtsaufgaben (3:1 gegen Xamax, 3:0 gegen Yverdon) ja mit Bravour gelöst.


Zaugg mit Nehmerqualitäten

Eines kann man dem zuletzt vor allem von der Boulevardpresse arg kritisierten YB-Trainer Hans-Peter Zaugg nicht vorwerfen: dass er keine Nehmerqualitäten hat. Die Kritik an seiner Arbeit hat er gelassen und unbeeindruckt entgegengenommen, weil sie nicht unbedingt kompetent sei: «Wichtig ist für mich nur eines: Dass ich die Mannschaft erreiche und dass wir zusammen weiterhin zielgerichtet auf bessere Leistungen hinarbeiten können. Dies ist nach wie vor der Fall und ich bin überzeugt, dass die Kritiker bald einmal wieder mit uns jubeln werden.»
So ist es eben im Profifussball – es zählen vor allem Resultate und Tore. Letztere zu erzielen, fiel den Young Boys zuletzt schwer, weil – so Zaugg – «im Stade de Suisse gegen uns jeder Gegner vor allem destruktiv spielt. Vorerst gibt es für uns keine leichten Spiele mehr.»

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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. August 2005, 09:55 
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Blick, 13.08.2005

Egli und Zaugg unter Druck

AARAU – Siegen oder Fliegen. Gewinnt der FC Aarau nicht gegen Aufsteiger Yverdon, kann Trainer Egli seine Koffer packen. Auch YB-Coach Bidu Zaugg steht gehörig unter Druck.
Sechs Punkte aus drei Spielen: So lautet das Ultimatum von Aarau-Präsident Michael Hunziker an die Adresse seines Trainers Andy Egli. Und da die Aarauer aus den letzten beiden Partien lediglich vier Punkte holten, kommts am Samstag gegen Yverdon zum Spiel der allerletzten Chance für Egli.

Wobei der Ex-Internationale zumindest nach der Statistik hoffen darf: Aufsteiger Yverdon hat seine ersten vier Spiele in der Super League allesamt verloren.

Unter Druck auch YB-Coach Bidu Zaugg: Nach zwei Heimspielen ohne Tor und mit nur einem Punkt (0:3 gegen GC, 0:0 gegen Aarau) wackelt der Stuhl des Berner Trainers bedenklich. Ein Sieg in Schaffhausen muss her.

Und auch für Zaugg liefert die Statistik einen Hoffnungsschimmer: YB hat seine beiden bisherigen Auswärtsspiele gewonnen: 3:0 bei Yverdon, 3:1 bei Xamax. Und noch eine Zahl: Die Munot-Städter gewannen erst einmal gegen die Young Boys – und das war vor 44 Jahren.

Erst am Sonntag kommts zum Aufeinandertreffen der Europacup-Helden: Thun empfängt die Grasshoppers. Und damit seinen «Angstgegner» – aus den letzten vier Spielen resultierte lediglich ein einziger Punkt. Und von den letzten zwölf Matches gewannen die Berner Oberländer gerade mal deren zwei.

Ein Sieg verlangt auch FCZ-Trainer Lucien Favre im Heimspiel gegen das bescheidene Xamax. Aber Achtung: Bei den Neuenburgern sind die beiden Neuverpflichtungen Besle (Fr) und Xhafaj (Alb) spielberechtigt. Zudem dürfte Goalgetter Alexandre Rey ins Team zurückkehren.

Im TV-Spiel (SAT1, Sonntag, 16.15 Uhr) tritt Leader Basel beim FC St. Gallen an. Und die Bebbi dürften gewarnt sein. Beim letzten Spiel am 20. Februar setzte es für den Meister eine 1:3-Niederlage.

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 Beitrag Verfasst: Samstag 13. August 2005, 09:56 
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Schaffhauser Nachrichten, 13.08.2005


Die Rückkehr von Marcel Herzog

Im fünften Saisonspiel wird erstmals Stamm- goalie Marcel Herzog auflaufen. Flavio Agosti muss wieder auf die Bank.

Von Daniel F. Koch

Fussball - Gestern Freitag suchte Schaffhausens Cheftrainer Jürgen Seeberger das Gespräch mit seinen beiden Goalies. «Torhüter ist eine besondere Position, da müssen die Spieler auch besonders behandelt werden», sagte Seeberger. Das Gespräch war psychologisch wichtig. Es ging darum, zu erklären, warum Reservetorhüter Agosti nach vier Wochen wieder zurück auf die Bank muss und der etatmässige Torhüter Marcel Herzog wieder den angestammten Platz übernimmt, auf dem er sich im Aufstiegsjahr so grossartig gehalten hat. Zur Vorgeschichte: Dummerweise hatte sich Stammtorhüter Herzog im letzten Testspiel vor Rundenbeginn den Daumen gebrochen und war gezwungen, seinen Kollegen von der Tribüne aus zuzuschauen. «Das erste Mal in meiner Karriere musste ich bei unseren Spielen zuschauen», litt die Nummer 1 des FCS mit. Für einen ehrgeizigen Fussballprofi eine unangenehme Situation, die kaum auszuhalten ist.


Lob von allen Seiten

Im Gegensatz zu seinem Kollegen genoss Flavio Agosti, die Nummer 2 beim FC Schaffhausen, seine neue Rolle im Mittelpunkt des Geschehens. Der Gossauer, der drei Jahre beim FC St. Gallen im Profikader stand, brachte es in dieser Zeit auf ganze 16 Einsätze in der höchsten Schweizer Liga. Und nun der Sprung ins kalte Wasser, was aber nichts Neues für Agosti war. «Flavio hat seine Sache richtig gut gemacht», lobte Trainer Seeberger die zwischenzeitige Nummer 1. In den vier Spielen, in denen Agosti die volle Verantwortung trug, zeigte er, dass er mehr kann, als nur die Nummer 1 bei Laune zu halten oder die Bank zu drücken. Agosti bringt durchaus Qualitäten mit, die ihn als ersten Goalie qualifizieren würden. In den vier Anfangspartien (eine Niederlage, drei Remis) überzeugte Agosti mit Ruhe und Übersicht, auch im Spiel Mann gegen Mann zeigt sich der 1,88 m grosse Schlussmann stets als Herr der Lage. Einzig der Sonntagsschuss von Schwegler, der im Hardturm den Ausgleich für den Grasshoppers Club brachte, schien nicht unhaltbar gewesen zu sein. Ansonsten kann man Agosti ein «tadellos» erteilen.


Klaglos zurück auf die Bank

Dass er nun wieder ins zweite Glied zurück muss, findet Agosti zwar schade, weil «jeder gerne spielen möchte, bei Torhütern aber immer nur einer das Privileg habe zu spielen. «Ich gehe davon aus, dass Marcel gegen YB spielen wird.» Und Agosti wird klaglos wieder dorthin zurückkehren, wo er anderthalb Jahre darauf gewartet hat, endlich gebraucht zu werden. Welches Fazit zieht er aus seinen Spielen in der Super League? «Nach so langer Zeit hat es mich am meisten gefreut, dass ich nicht so weit entfernt bin von einer Leistung, die in der höchsten Liga erwartet wird.» Dass nun der Platzhirsch wieder kommt, ändere ohnehin nichts am guten persönlichen Verhältnis zwischen den beiden FCS-Goalies, die sich im täglichen Training gegenseitig aufputschen. «Das Goaliepaar ist wie eine eigene Mannschaft, da muss man zum Wohle der ganzen Mannschaft gut zusammenarbeiten und dem Konkurrenten in jedem Spiel eine gute Leistung gönnen», sagt Flavio Agosti über sein Verständnis von ballhaltenden Kollegen.

Die Diskussion um den Wechsel im Tor ist auch für den wieder genesenen Marcel Herzog eher unangenehm. «Ich habe gut trainiert und bin fit. Ausserdem habe das Gefühl, parat für das Comeback zu sein.» Der Rest sei Sache des Trainers, der letztlich entscheiden müsse, welche Spieler auflaufen. Die Rivalität zu Stellvertreter Agosti wird von Herzog eher nüchtern betrachtet. «Mir war auf Grund des täglichen Trainings klar, dass Agosti nach meiner Verletzung parat ist und eine gute Leistung zeigen wird, so Marcel Herzog. Auch die FCS-Führungsebene ist froh, dass die Schaffhauser Goalies so charakterstark sind. «Ich behaupte nach wie vor, dass wir das beste Torhüterduo der Schweiz haben», so FCS-Manager Christian Stübi.

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