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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Bier_Boxer
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Verfasst: Donnerstag 11. August 2005, 12:06 |
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Registriert: Mittwoch 11. August 2004, 10:19 Beiträge: 87
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Schweizer Nati-Aufgebot
Testspiel gegen Norwegen in Oslo am 17.8.2005
Tor: Coltorti, Zuberbühler
Verteidigung: P. Degen, Magnin, Müller, Senderos, Smiljanic, Spycher
Mittefeld/Angriff: Barnetta, Cabanas, Frei, Gygax, Huggel, Lustrinelli , Streller, Vogel, Vonlanthen, Wicky, H. Yakin, Ziegler
_________________ Langer Schwede - Kurzer Finn
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shalako
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Verfasst: Dienstag 16. August 2005, 09:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 16.08.2005
Yakin ist in Oslo gelandet
Am Mittwoch kann das Schweizer Nationalteam im Testspiel gegen Norwegen wieder auf Hakan Yakin zurückgreifen.
Hakan Yakin und Dorjee Tsawa vom FC Schaffhausen / KeystoneDie Schweizer Nationalmannschaft nimmt die letzte Phase der WM-Qualifikation mit veränderten Vorzeichen in Angriff. Coach Köbi Kuhn kann wieder auf Hakan Yakin zurückgreifen, er sieht sich aber auch plötzlich mit Problemen in der Innenabwehr konfrontiert.
Ein zweieinhalbstündiger Flug brachte die Schweizer Mannschaft gestern Mittag aus der regnerischen Schweiz in die sonnige norwegische Hauptstadt Oslo. Für Kuhn und sein 20-köpfiges Kader bildet der Test vom Mittwoch (19 Uhr) gegen Norwegen den Auftakt zur letzten Phase der WM-Qualifikation. Kuhn hat sich den morgigen Gegner nicht speziell als idealen Hauptproben-Kontrahenten vor dem wichtigen Aufeinandertreffen mit Israel am 3. September ausgesucht. «Der norwegische Verband hat uns angefragt. Ich erachte die Skandinavier als geeigneten Gegner für unsere letzte Standortbestimmung», sagt Kuhn, der die norwegische Mannschaft als engagiert, kompakt und gut organisiert beschreibt. Die Skandinavier schlugen zuletzt Schweden auswärts in einem Testspiel mit 3:2 und verpassten zuvor in der WM- Qualifikation gegen Italien nur mit Pech einen Heimsieg über den klaren Leader der WM-Ausscheidungsgruppe 5.
Kuhn sieht seine Mannschaft im Osloer Ullevaal-Stadion zum ersten Mal seit dem Färöer-Sieg am Werk. «Es gibt veränderte Vorzeichen. Hakan Yakin ist wieder in die Nationalmannschaft zurückgekehrt.» Dafür steckt Ricardo Cabanas, der Yakin im Frühjahr auf dessen Position würdig vertrat, in einem leichten Formtief. Noch grössere Sorgen macht sich Kuhn aber wegen Patrick Müller, seinem Abwehrchef. Der Basler kommt seit seinem Wechsel von Lyon über Mallorca nach Basel nicht auf Touren und hat im Schweizer Meisterteam zuletzt gar seinen Stammplatz verloren. «Das ist sehr unangenehm für ihn, aber solche Phasen durchlebt jeder Fussballer einmal. Vor zwei Jahren steckte Alex Frei in einer ähnlichen Situation.»
Frei kämpfte sich damals via Nationalteam aus dem Loch, Ähnliches erhofft sich Kuhn nun auch für Müller.
Heute (16 Uhr) bestreitet die Schweizer U21-Auswahl ein Testspiel gegen Norwegen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 16. August 2005, 09:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 16.08.2005
«Die positive Serie fortsetzen»
Alex Frei vor dem Testspiel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft gegen Norwegen
Bevor die WM-Qualifikation weitergeht, probt die Schweiz morgen (19.00 Uhr) in Oslo gegen Norwegen. Nationalstürmer Alex Frei spricht über den Fehlstart mit Rennes und die WM-Aussichten.
Alex Frei: Ich will nichts beschönigen, wir haben dreimal verloren und müssen sagen: Unser Start war nicht gut. Aber ich wehre mich dagegen, dass jetzt eine Krisensitzung nach der anderen einberufen wird. Was ist, wenn wir fünfmal in Folge gewinnen? Wir haben noch 35 Spiele vor uns, haben den Ligacup, den Cup und den Uefa-Cup.
Lastet nach der erfolgreichen letzten Saison zusätzlicher Druck auf Ihnen?
Ich fasse es als Kompliment auf, dass man nach drei Spielen ohne Treffer fragt: Was ist mit Frei los? Ich habe nicht mehr Druck als letzte Saison, fühle mich aber in der Verantwortung, gemeinsam mit dem Team aus diesem Tief zu finden. Aber es kann nicht sein, dass Rennes nicht gewinnt, wenn ich nicht treffe. Mir persönlich sind 10 Tore und Platz 4 Ende Saison lieber als 20 Treffer und Platz 15. Wir müssen schauen, dass wir diesen negativen Trend so schnell wie möglich beenden. Sonst fliegt der Ball eben nicht vom Pfosten ins Tor, sondern ins Feld zurück oder über die Grundlinie.
Wie reagiert das Publikum in Rennes auf den Fehlstart?
Mit Sachverständnis, das muss ich sagen. Die Leute wissen, wie wir verloren haben. Und sie wissen, dass wir eine der jüngsten Mannschaften der Liga überhaupt haben. Für uns ist das, was wir gegenwärtig durchmachen, auch eine interessante Erfahrung. Es muss auch eine Herausforderung sein, den Weg aus dem tiefsten Keller nach oben wieder zu finden.
Ist die neuerliche Qualifikation für den Uefa-Cup unrealistisch?
Ich glaube nicht, dass es möglich ist, mit Rennes Jahr für Jahr den Uefa-Cup zu erreichen. Aber es sollte nicht danach aussehen, als wäre der vierte Platz des letzten Jahres eine einmalige Sache.
Fühlen Sie sich selber gut in Form?
Eigentlich schon. Ich kam gegen Lille und Nantes zu vier hundertprozentigen Chancen, liess sie aber aus. Glauben Sie mir, nach solchen Spielen könnte ich daheim die Wände fressen vor Wut. Ich hinterfrage mich permanent, meine Gemütslage war auch schon besser als jetzt. Aber ich bin überzeugt, dass wir die Kehrtwende schaffen. Wir haben die Qualitäten dafür.
Sind Sie auch von der Qualifikation der Schweiz für die WM 2006 in Deutschland überzeugt?
Sicher. Wir können mit Siegen gegen Israel und Zypern für die Vorentscheidung sorgen. Dann haben wir 70 von 100 Metern zurückgelegt.
Was steht für Sie im Testspiel gegen Norwegen im Vordergrund?
In erster Linie der Sieg. Es geht schliesslich auch darum, die positive Serie seit der EM 2004 fortzusetzen. Und ich glaube, dass Norwegen genau der richtige Gegner ist, um uns auf die heikle Aufgabe gegen Israel einzustimmen.
_________________ For Ever
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Warlock
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Verfasst: Dienstag 16. August 2005, 22:01 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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U21-Team präsentierte sich als schlechter Verlierer
Der Schweizer U21-Auswahl ist die Hauptprobe für die entscheidenden EM-Ausscheidungsspiele gegen Israel und Zypern gründlich missglückt. In Hamar unterlag das Team von Trainer Bernard Challandes Norwegen in einem Testspiel mit 1:2.
[Si] - Die Schweizer präsentierten sich im hohen Norden als schlechte Verlierer: Valon Behrami sah die Gelb-Rote Karte, Trainer Challendes wurde auf die Tribüne verwiesen.
Das Spiel gegen die unzimperlich einsteigenden Norweger hätte keinesfalls verloren gehen müssen. David Degen vergab alleine drei Riesenchancen: Zweimal scheiterte der Basler Stürmer am gegnerischen Goalie, einmal traf er den Pfosten. Eine noch bessere Torgelegenheit vergab sein Teamkollege Baykal in der 69. Minute: Nachdem der nur Sekunden zuvor eingewechselte Goran Antic im Strafraum gefoult worden war, drosch Baykal den Foulpenalty deutlich über die Latte. Erst in der 93. Minute glückte doch noch der verdiente Ehrentreffer: Captain Alain Rochat zirkelte einen Foulfreistoss unter die Latte.
Die Schweizer Mannschaft hatte sich zuvor teilweise zu Recht wegen den Entscheidungen des schwedischen Schiedsrichters enerviert: Schon nach drei Minute hätte der norwegische Goalie Jan Kjell Larsen nach einem Notbremsefoul an David Marazzi vom Platz gestellt werden müssen. Stattdessen musste der am Fuss verletzte Marazzi kurze Zeit später ausgewechselt werden. Auch dem 2:0 der Norweger haftete ein Makel an: Torschütze Magnus Myklebust war kurz nach der Mittellinie aus klarer Abseitsposition Richtung Tor gelaufen.
Norwegen - Schweiz 2:1 (1:0)
Hamar. -- 1231 Zuschauer. -- SR Hansson (Sd). -- Tore: 9. Hoas 1:0. 54. Myklebust 2:0. 93. Rochat 2:1.
Norwegen: Larsen (86. Austbö); Eriksen, Onstad, Engedal, Bertelsen (36. Ruud); Sokolowski (46. Dahl), Moen (71. Gabrielsen); Björn Helge Riise (66. Möster), Holm (46. Strand), Myklebust; Hoas.
Schweiz: Benaglio; Lichtsteiner, Von Bergen, Rochat, Arnaud Bühler (46. Shala); Pirmin Schwegler, Baykal; Behrami, Chiumiento (76. Inler), Marazzi (11. Callà/81. Christian Schwegler); David Degen (69. Antic).
Bemerkungen: Marazzi nach Notbremse-Foul von Goalie Larsen mit Fussverletzung ausgeschieden. Callà spielt danach im Mittelfeld rechts, Behrami wechselt auf die linke Seite. 40. Pfostenschuss Degen. 54. Schweiz-Coach Challandes auf Tribüne verbannt. 69. Baykal schiesst Foulpenalty nach Foul an Antic deutlich übers Tor. Gelb-Rot: 62. Behrami (Foul). Verwarnungen: 3. Larsen (Foul), 36. Bühler (Foul), 45. Behrami (Unsportlichkeit), 45. Riise (Unsportlichkeit), 61. Lichtsteiner (Unsportlichkeit), 61. Moen (Unsportlichkeit), 69. Callà (Foul), 83. Shala (Foul), 88. Gabrielsen (Foul), 92. Strand (Unsportlichkeit).
bluewin.ch
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Haribo
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2005, 07:57 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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hüt abe, yakin dreh und angelpunkt im schwizer spiel? 
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Ebbe Sand
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2005, 20:30 |
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Registriert: Mittwoch 17. August 2005, 13:47 Beiträge: 205 Wohnort: Wankdorf D4 / Veltins-Arena N3
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Yakin fiel nicht gross auf, aber auch nicht ab. Er ist noch weit von seiner Höchstform entfernt. Allerdings, so schlecht wie ihn der Reporter machen wollte, war er auch nicht. Das 1-0 durch Frei folgte nach einem gut getretenen Eckball von ihm. Kommt schon gut. Allerdings, gegen Israel wäre ich froh, wenn er nicht spielen würde, sonst fehlt er uns möglicherweise lange Zeit (Siehe Verletzung von Tranquillo Barnetta).
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. August 2005, 21:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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bluewin.ch, 17.08.2005
Überzeugender Schweizer Sieg in Oslo
Die Schweizer Nationalmannschaft gewann das Test-Länderspiel in Oslo gegen Norwegen mit 2:0 und feierte damit eine gelungene Hauptprobe für die beiden vorentscheidenden WM-Ausscheidungsspiele gegen Israel und Zypern.
[Si] - Alex Frei erzielte in der 50. Minute den Führungstreffer und gleichzeitig sein 20. Länderspieltor. Nach einem herrlichen Angriff über Tranquillo Barnetta und Alex Frei führte neun Minuten später ein Eigentor von André Bergdölmo zum etwas glücklichen 2:0 der Schweizer.
Nach einer ersten Halbzeit, in der die robusteren Norweger die besseren Torchancen besassen, entschieden die Schweizer das Spiel nach der Pause überraschend für sich. Sie hatten sich durch die körperliche Unterlegenheit nicht aus dem Konzept bringen lassen und suchten konzentriert die eigenen Torchancen. Eine Viertelstunde vor Schluss wäre dem überragenden Barnetta mit einem Weitschuss in die hohe Torecke beinahe noch das 3:0 und Daniel Gygax wenige Minuten vor Schluss das 4:0 geglückt.
Nach diesem Sieg über die zuvor seit zehn Partien ungeschlagenen Norweger ist das Team von Köbi Kuhn nunmehr in neun Spielen nicht mehr bezwungen worden. Bestnoten verdienten sich Torschütze Alex Frei, Aussenläufer Tranquillo Barnetta und Goalie Pascal Zuberbühler, der in seinem 30. Länderspiel nicht zu bezwingen war und in der ersten Halbzeit gegen den starken Steffen Iversen die Führung der Einheimischen verhindert hatte.
Norwegen - Schweiz 0:2 (0:0)
Ullevaal, Oslo. -- 19 623 Zuschauer. -- SR Vollquartz (Dä). -- Tor: 50. Frei 0:1. 59. Eigentor Bergdölmo 0:2.
Norwegen: Myhre; Bergdölmo, Hagen (71. Waehler), Lundekvam, Riise; Haestad, Grindheim (46. Bakke); Valencia (88. El Fakiri), Iversen (46. Helstad), Pedersen; Carew (46. Arst).
Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller, Senderos (86. Smiljanic), Ludovic Magnin (79. Spycher); Cabanas (46. Gygax), Vogel, Barnetta; Hakan Yakin; Frei (80. Lustrinelli), Streller (46. Vonlanthen).
Bemerkungen: Schweiz ohne Huggel (krank) und Murat Yakin (verletzt). 75. Länderspiel für Vogel, 30. Länderspiel von Zuberbühler. Nicht eingesetzte Spieler: Coltorti, Wicky, Ziegler.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 18. August 2005, 10:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 18.08.2005
Geglückte Hauptprobe
Die Schweizer Fussballer gewinnen in Oslo verdient sowie dank einem Tor Alex Freis und einem Eigentor der Norweger 2:0 (0:0)
Die Schweizer Fussballnationalmannschaft hat den Test vor der Fortsetzung der WM-Kampagne mit Erfolg bestanden. In Oslo schlug sie Norwegen 2:0 – und erfreute damit Nationalcoach Köbi Kuhn.
Das Ulleval-Stadion in Oslo begann sich zu leeren, bevor der Anlass zu Ende war. Die Norweger hatten keine Lust mehr zuzuschauen, wie sich die eigene Mannschaft den Schweizer Fussballern ergab. 2:0 stand es am Ende für den Gast, dessen Trainer Köbi Kuhn mit Genugtuung bilanzierte: «Wir haben guten Fussball geboten und keineswegs per Zufall gewonnen.»
Kuhn hatte sich dafür entschieden, diesen Probelauf im linken Defensivbereich mit Ludovic Magnin statt Christoph Spycher in Angriff zu nehmen, in der Innenverteidigung wieder Philippe Senderos spielen zu lassen und die linke Mittelfeldseite mit Tranquillo Barnetta statt mit dem am 3. September im Spiel gegen Israel gesperrten Raphaël Wicky zu besetzen. Auf der Position des Regisseurs verdrängte der Rückkerher Hakan Yakin Ricardo Cabanas auf die rechte Seite. Und den zweiten Platz im Angriff besetzte Marco Streller statt Johan Vonlanthen. Damit sorgte Kuhn auch gleich für eine Premiere: Streller, dessen Länderspielbilanz bis gestern aus drei Teileinsätzen bestand, gehörte erstmals zur Startformation und bildete auch erstmals seit den Juniorenzeiten in Aesch BL zusammen mit Frei wieder ein Sturmduo. Im Vergleich zum letzten Auftritt am 4. Juni auf den Färöern (3:1) ergab das vier Umstellungen. Für die zweite Premiere sorgte Kuhn zehn Minuten vor dem Schlusspfiff, indem er Frei durch FC-Thun-Stürmer Mauro Lustrinelli ersetzte und diesem den ersten Auftritt im Dress der Nationalmannschaft ermöglichte.
Die Schweizer Auswahl, die seit der Heimkehr von der EM 2004 in acht Begegnungen nicht mehr verloren hatte (vier Siege, vier Unentschieden), blieb bis zur Pause zwar etwas blass und erweckte den Eindruck, dass sie sich in dieser Zusammensetzung zuerst finden muss. Enttäuschend verlief der Abend speziell für Streller: Nach 45 höchst unglücklichen Minuten musste er seinen Platz Vonlanthen überlassen.
Überhaupt wurde die Schweiz nach gewissen Anlaufschwierigkeiten besser, als die zweite Hälfte anbrach, sie bekam den Gegner ohne Carew und Iversen besser in den Griff – auch wenn nicht verborgen blieb, dass etwa Hakan Yakin als Regisseur noch längst nicht in alter Stärke Akzente setzte. Die Defensive gewann an Stabilität, das Spiel nach vorne an Konturen. Es war gewiss kein Zufall, welches Duo den Unterschied ausmachte: Frei und Barnetta, die beiden besten Schweizer. Frei fiel der Ball nach 50 Minuten nach einem Corner Hakan Yakins vor die Füsse, sein 20. Treffer im 36. Länderspiel war hierauf kein Kunststück mehr. Und nach 59 Minuten suchte der ungemein spielfreudige Barnetta nach einem Doppelpass mit Frei den direkten Weg in den Sechzehner, wo ihm Lundekvam die Arbeit abnahm. Sein Befreiungsversuch landete via Bergdölmos Körper im eigenen Tor.
Dies führte bei dieser Hauptprobe vor der Fortsetzung der WM-Kampagne am 3. September gegen Israel dank guter Leistung zu einem 2:0-Sieg, der kaum mehr in Gefahr geriet und der gegen einen Gegner zustande kam, der bis gestern immerhin eine Serie von zehn Länderspielen ohne Niederlage vorweisen konnte. «Ich bin höchst zufrieden mit unserer Spielweise», sagte Nationalcoach Kuhn, «wir haben uns gegen einen physisch starken Gegner Selbstvertrauen geholt für die nächsten Aufgaben.» Wobei die Anmerkung von Cabanas genügte, um euphorischen Erwartungen vorzubeugen: «Es war nicht mehr und nicht weniger als ein Freundschaftsspiel. Und Israel erwarte ich spielerisch stärker.»
Norwegen - Schweiz 0:2 (0:0); Ullevaal, Oslo. – 19 623 Zuschauer. – SR Vollquartz (Dä). – Tore: 50. Frei 0:1. 59. Eigentor Bergdölmo 0:2. – Bemerkungen: Schweiz ohne Huggel (krank) und Murat Yakin (verletzt). Länderspiel-Debüt für Lustrinelli. Norwegen: Myhre; Bergdölmo, Hagen (71. Waehler), Lundekvam, Riise; Haestad, Grindheim (46. Bakke); Valencia (88. El Fakiri), Iversen (46. Helstad), Pedersen; Carew (46. Arst). Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Müller, Senderos (86. Smiljanic), Ludovic Magnin (79. Spycher); Cabanas (46. Gygax), Vogel, Barnetta; Hakan Yakin; Frei (80. Lustrinelli), Streller (46. Vonlanthen).
_________________ For Ever
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