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Neuer TV-Vertrag mit Premiere
Hitzfeld nie wieder Trainer?
Der Mann sieht heute aus wie das blühende Leben.
Vor einem Jahr noch war das ganz anders: Da stand Ottmar Hitzfeld (56) die Enttäuschung einer ganzen Saison tief ins Gesicht geschrieben, als er vom FC Bayern nach verpaßtem Titel vorzeitig entlassen wurde.
Seither hat sich fast alles geändert in seinem Leben.
Hitzfeld, mit 17 großen Titeln einer der weltweit erfolgreichsten Trainer: „Ich habe die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn man seine Zeit wirklich genießen kann. Wenn man sich um die Familie und all die schönen Dinge im Leben kümmern kann.“
Er hat Geschmack daran gefunden. Und seine Entscheidung steht fest: „So schnell werde ich trotz aller Angebote nicht mehr auf einer Trainerbank sitzen.“
Er verfolgt die Szene von der anderen Warte: Schon in dieser Saison war er Experte beim Bezahl-Sender Premiere, kommentierte WM-Qualifikation und Champions League.
Hitzfeld zu BILD: „Das werde ich auch weiter tun. Wir stehen in guten Verhandlungen, ich werde den TV-Job wohl auch weitermachen. Diese Arbeit gefällt mir – und sie ist auch längst nicht so stressig wie der Job auf der Bank.“ Deswegen hatte er es auch nach der EM 2004 abgelehnt, Bundestrainer zu werden („Mein Akku ist total leer“).
Bereits Ende April hat er die Villa in München-Grünwald geräumt, das Telefon ist abgemeldet. Seither pendelt er zwischen Engelberg/Schweiz und Lörrach hin und her.
Skifahren im Winter, Golf und Sprachen lernen (Italienisch, spanisch), Reisen mit Frau Beatrix: „Das Leben ist wunderbar.“
Hitzfeld nie wieder Trainer? Vieles deutet darauf hin. Hitzfeld: „Irgendwann schon.“ Pause. Und dann: „Vielleicht...
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