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(Matchtread) FC Aarau - YB
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Autor:  Rino [ Donnerstag 19. Mai 2005, 12:07 ]
Betreff des Beitrags:  (Matchtread) FC Aarau - YB

UEFA Cup wir kommen! Ein Sieg muss her! GC lutscht gegen Basel und wir haben dann 5 Punkte Vorsprung.

:auswaertssieg:

Autor:  mex0r [ Freitag 20. Mai 2005, 13:10 ]
Betreff des Beitrags: 

gäubschwarzsüchtig Carfahrt

Abfahrt: 14:15
Ort: Schützenmatte Bern
Preis: Erwachsene: 25.- || Lehrlinge, IV/AHV, Studis: 10.-
Anmeldung: info@yellowroses.ch
Anmeldeschluss: Sonntag 22.05.05, 12:00 Uhr

Autor:  stibu [ Freitag 20. Mai 2005, 19:54 ]
Betreff des Beitrags:  hmm

wenn gc gegen basel verlieren sollte und yb gegen aarau gewinnt, hätten wir rang 3 praktisch auf sicher! 5 punkte vorsrpung bei noch 6 möglichen punkte für gc!
aber naja bin schon mal froh, wenn es yb gelingt sein spiel zu gwinnen!

Autor:  Marc [ Sonntag 22. Mai 2005, 10:05 ]
Betreff des Beitrags: 

das wird heute ein ganz grosses stück aebeit gegen aarau zu punkten. dazu komt noch der psychologische nachteil das yb unbedingt gewinnen muss.

:fightwin:

Autor:  Hotzenplotz [ Sonntag 22. Mai 2005, 15:35 ]
Betreff des Beitrags: 

Shit, die Aarauer führe scho 1:0.

Wieso deckt dr Urdaneta nid dr Bieli wener scho bi ihm steit. :evil:

Autor:  Hotzenplotz [ Sonntag 22. Mai 2005, 15:56 ]
Betreff des Beitrags: 

juppppieee 1:1

Häbi, Häbi, Häbi GOAL "sing"

Autor:  Hotzenplotz [ Sonntag 22. Mai 2005, 17:25 ]
Betreff des Beitrags: 

Weme äs Team nid cha motiviere, de chasch ou ke Sieg verlange.

BIDU RAUS!!!!

Autor:  shalako [ Sonntag 22. Mai 2005, 19:32 ]
Betreff des Beitrags: 

news.ch, 22.05.2005


Schlusslicht Aarau spielt unentschieden

FUSSBALL - Schlusslicht Aarau trennt sich von den Young Boys 1:1 und ist nun wieder zu Schaffhausen am Tabellenende aufgerückt. (kst/Si)

Aarau und Schaffhausen sind punktgleich und weisen eine Runde vor Schluss die gleiche Tordifferenz auf. In der Schlussrunde gastiert Aarau beim FC Zürich, während Schaffhausen die Young Boys aufsuchen muss.
In der 9. Minute bereits in Führung

Aarau ging durch das neunte Saisontor von Rainer Bieli nach einer herrlichen Ballstafette in der 9. Minute in Führung.

Die Young Boys glichen kurz vor der Pause durch einen Kopfball vonm Thomas Häberli nach einem Freistoss von "Altmeister" Stéphane Chapuisat aus. Der Gehalt der Partie war äusserst mässig, beide Mannschaften agierten vorsichtig und wollten keinesfalls verlieren.

Aarau - Young Boys 1:1 (1:1)
Brügglifeld, 4100 Zuschauer, SR Leuba,Tore: 7. Bieli 1:0. 38. Häberli 1:1.

Aarau: Colomba; Schmid, Tcheutchoua, Bühler, Moretto; Opango, Simo, Inler (46. Menezes); Fejzulahi (46. Schenker); Giallanza (85. Dugic), Bieli.

Young Boys: Wölfli; Eugster, Steinsson, Disler, Rochat (25. Geiser); Magnin (79. Maksimovic), Friedli, Häberli, Urdaneta; Neri, Chapuisat.

Bemerkungen: Aarau ohne Wardanjan und Christ (beide verletzt). YB ohne Aziawonou, Coubadja und De Napoli (beide verletzt) sowie Sermeter (gesperrt). Verwarnung: 15. Tcheutchoua (Foul).

Autor:  shalako [ Montag 23. Mai 2005, 07:31 ]
Betreff des Beitrags: 

BZ, 23.5.2005

Ein 1:1 wie eine Niederlage

Rückschlag für die Young Boys im Kampf um einen Uefa-Cup-Platz. Beim FC Aarau spielten die Berner in einer schwachen Partie nur 1:1. Damit hat sich die Ausgangslage im Duell mit GC verschlechtert.

Zuweilen wars fürchterlich, das Gekicke unten auf dem Rasen. Ein technischer Aussetzer hüben, ein Fehlpass drüben, ein misslungenes Dribbling hier, eine unglückliche Aktion da. Am Ende stands zwischen Aarau und YB 1:1 – ein Unentschieden, das für die Young Boys wie eine Niederlage ist. Die Grasshoppers hatten am Samstag einen wenig motivierten Champion FC Basel gleich mit 4:1 geschlagen, und so hätten die Berner dringend drei Punkte benötigt, um GC weiter unter Siegzwang zu setzen. «Die Chance, Dritter zu werden, ist kleiner geworden», sagte YB-Trainer Hans-Peter Zaugg. Die Zürcher haben jetzt drei Punkte Vorsprung auf YB und noch zwei Auswärtsspiele bei Xamax und in St. Gallen auszutragen, während die Young Boys zwar das bessere Torverhältnis haben, aber am nächsten Sonntag nur noch Aufsteiger Schaffhausen empfangen. «In St. Gallen ist es immer schwierig für GC», sagte Zaugg, «doch ich denke, dass GC genug stilsicher ist, um mindestens vier Punkte aus zwei Spielen zu holen.»


Ein mutloser YB-Auftritt

Wesentlich freundlicher könnten die Hochrechnungen aussehen, hätten die Young Boys gestern mehr Spielfreude offenbart. Vergessen aber war der Elan vom Mittwoch, als die Berner beim 3:2 gegen GC eine der besten Saisonleistungen zeigten. Kaum ein YB-Akteur vermochte sich im direkten Duell gegen den Gegenspieler in Szene zu setzen. Die Stürmer Francisco Neri und Stéphane Chapuisat waren zumindest engagiert, aus dem Mittelfeld aber entwickelte keiner Druck, und weil einzelne Spieler wie Adrian Eugster oder Joël Magnin fehlerhaft agierten, bleibt letztlich ein enttäuschender Gesamteindruck. Zu zögerlich war die Schlussoffensive, zu mutlos insgesamt auch das Angriffsverhalten. «Wir haben nicht mit letzter Vehemenz das 2:1 gesucht», sagte Zaugg.

Warum aber waren die Berner mit einem Punkt zufrieden? «Wir wollten nicht einen Konter einfangen», erklärte Zaugg. Gestern allerdings, mit diesem tabellarischen Hintergrund, hätte es eine Vorstellung mit mehr Leidenschaft und Siegeswillen gebraucht. Betrachtet man jedoch diese mittelmässige Saison, dann hat YB eine Uefa-Cup-Qualifikation kaum verdient. «Ich kann nicht abstreiten, dass für uns wohl nicht mehr drin liegt», sagte Zaugg.


Wieder ein Standard

Spielerisch jedenfalls liessen die Young Boys, die sich noch eine Woche stolz amtierender Vizemeister nennen dürfen, auch in Aarau alle Wünsche offen. Und so war es gewiss kein Zufall, dass erneut eine Standardsituation zum einzigen YB-Tor führte. Freistoss Chapuisat, Kopfball Häberli – diese Kombination ermöglichte den Gästen kurz vor der Pause das 1:1. Rainer Bieli hatte die Aarauer nach der schönsten Kombination der Begegnung bereits in der 7. Minute in Führung geschossen. Und wenn die Young Boys sogar die zwingendere Equipe darstellten, dann spricht das weniger für sie, als vielmehr gegen einen überaus bescheidenen FC Aarau. Die biederen Gastgeber operierten fast ausschliesslich mit langen Bällen und präsentierten sich als wenig konstruktives Ensemble. «Wir haben nicht verlieren wollen», sagte Andy Egli, «und das ist uns gelungen.» Auch der Aarau-Trainer muss sich in diesen finalen Wochen als Mathematiker bewähren. Und so rechnete er der versammelten Journalistenschar eifrig vor: «Wenn wir in der letzten Runde das gleiche Resultat wie Schaffhausen erzielen, blieben wir in der Super League.» Sowohl Aarau als auch Schaffhausen haben 32 Punkte und ein Torverhältnis von –20. Weil Aarau mehr Tore erzielt hat, dürfen sie in Zürich nicht höher verlieren als Schaffhausen bei YB – sonst droht der Fall auf Rang 9 und die Teilnahme an der Barrage gegen den Zweiten der Challenge League. Soll ja keiner behaupten, die Super League sei nicht spannend …

Autor:  shalako [ Montag 23. Mai 2005, 07:33 ]
Betreff des Beitrags: 

BZ, 23.5.2005

Die vier Gesichter der Spieler

Schmerzverzerrt, traurig, gut gelaunt, ruhig: Vier YB-Akteure mit unterschiedlichen Reaktionen auf das 1:1 in Aarau.
Alain Rochat humpelt durch die Katakomben des Brügglifeldstadions. Mit verzerrtem Gesicht. Sein Fussgelenk schmerzt. Der YB-Verteidiger war in der 25. Minute ausgewechselt worden. Aarau-Stürmer Gaetano Giallanza traf ihn in einem Zweikampf im YB-Strafraum unglücklich mit den Stollenschuhen am Fuss. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit musste Rochat das Feld vor dem Schlusspfiff verlassen. «Ausgerechnet Giallanza, mein ehemaliger Teamkollege, hat mich frühzeitig ausgeschaltet», witzelt Rochat. Ab sofort seien sie keine Freunde mehr, meint er schalkhaft. Rochat lacht. Er hatte Glück. «Es ist nichts Gravierendes passiert.» Sein Fuss sei zwar ein bisschen geschwollen, «doch deswegen falle ich für die letzte Partie gegen den FC Schaffhausen nicht aus».

Mark Disler senkt den Blick. Er ist bitter enttäuscht. «Ein solches Spiel müssen wir gewinnen», sagt er traurig. Das Unentschieden ist für Disler wie eine Niederlage. «Jetzt wirds sehr schwierig – unsere Chancen auf einen Uefa-Cup-Platz haben sich enorm verschlechtert.» Disler meint: Aarau habe so gespielt, wie die Gelb-Schwarzen dies erwartet hätten. «Das Messer stand ihnen im Abstiegskampf bis zum Hals. Darum hat Aarau sehr kampfbetont agiert.» Mit der Punkteteilung werde das Heimteam jedenfalls viel besser leben können als die Young Boys, meinte der YB-Captain.
Marco Wölfli schaut nach vorne. Der Berner Torhüter ist erstaunlich gut gelaunt. «Jetzt gewinnen wir halt nächste Woche das Heimspiel gegen Schaffhausen», sagt er mit kämpferischem Unterton. Im Uefa-Cup-Rennen sei nach wie vor alles möglich. «Ich bin überzeugt: Wir schaffens noch.» Über die Spielweise des Gegners sagt er: «Aarau ist in der zweiten Halbzeit mit zehn Mann hinten reingestanden. Es wollte mit allen Mitteln das Unentschieden verteidigen.»
Stéphane Chapuisat spricht wie immer. Ruhig, unspektakulär, überlegt. «Das frühe Gegentor war saublöd für uns», sagt er. «Doch der Ausgleich war verdient.» Gelassen schlendert Chapuisat Richtung Car, wo unter anderen der humpelnde Rochat, der traurige Disler und der erstaunlich gut gelaunte Wölfli auf ihn warten.

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