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Blick, 11.5.2005
Chappi: Bye-bye Schweiz - hallo Dubai?
BERN – Stéphane Chapuisats Karriere könnte lukrativ ausklingen. Der 103-fache Internationale hat heisse Angebote aus der Golfregion. Auch das Berner Oberland interessiert sich für den Stürmerstar.
Wenn ein Fussballer am Ende seiner langen und erfolgreichen Fussball-Karriere wählen kann zwischen einem Angebot von Erstligist SC Düdingen (Kanton Freiburg), Super-League-Verein FC Thun und einem Ort, wo nicht nur das Öl fliesst, sondern auch der Zaster in märchenhaften Strömen sprudelt, wie lautet dann die Entscheidung?
Der Ex-Dortmund-Star könnte seine Karriere im heissen Wüstensand luxuriös ausklingen und vergolden lassen. Es liegen Angebote eines Klubs aus den Vereinigten Arabischen Emirate und aus Katar vor.
Falls die finale Destination doch nicht in ein Land des Schwarzen Goldes führt, könnte Chappi seine Fussballzelte nochmals in der Schweiz aufschlagen. Denn am Thunersee und im Feiburgerland würde man ihn mit offenen Armen empfangen.
Da Chapuisat mit seiner Familie in Muntelier FR wohnt, dachte sich Jean-Claude Waeber vom Freiburger Klub SC Düdingen, ob der Champions-League-Sieger wohl auch in der 1. Liga kicken könnte – doch Chappis Manager Nicolas Geiger winkte ab.
Auch Trainer Longo Schönenberger vom FC Thun streckt seine Fühler nach dem Romand aus. In der Printausgabe vom BLICK sagte der lange Zürcher: «Wenn Chapuisat wirklich weiterspielen will, wäre Chappi ein ganz heisses Thema für mich.»
Momentan konzentriert sich Chappi aber vor allem auf das Meisterschaftsfinale, wo er mit YB den dritten Tabellenplatz (und damit die Uefa-Cup-Teilnahme) erreichen will. Ob er dann Berneroberländer oder als Scheich weitermachen will, lässt er offen.
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