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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 18. Februar 2025, 10:25 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 21. Februar 2025, 23:24 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC Lugano
Personelle Situation / Vorverkaufsstand
- Bis am Freitagmittag wurden 26'100 Tickets abgesetzt (davon 22'232 Saisonkarten). - Verletzt: Imeri, Males, Janko, F. Conte, Seiler. - Fraglich: Fassnacht. - Gesperrt: Athekame. - Von einer Sperre bedroht: Blum, Colley, Lakomy.
«Ich bin und bleibe immer mit YB verbunden»
Ulisses Garcia stand in Bern von 2018 bis Anfang 2024 unter Vertrag. Der 29-jährige Verteidiger spielt seither bei Marseille in der Ligue 1, verfolgt die Young Boys aber weiterhin aufmerksam.
Ulisses, wie läuft es in Marseille? Wir spielen bislang eine sehr erfolgreiche Saison und haben uns den zweiten Tabellenplatz hinter PSG verdient. Für mich persönlich war es in den letzten Wochen nicht einfach. Aber ich arbeite hartnäckig weiter, um bereit zu sein, wenn der Trainer mich braucht. Ich investiere viel, um wieder mehr Einsatzzeit zu bekommen. Ein Fussballer will natürlich so oft wie möglich spielen. Doch insgesamt fühle ich mich in Marseille und in der Mannschaft sehr wohl.
Von 2018 bis Anfang 2024 war YB Dein Klub. Mit welchen Gefühlen blickst Du auf diese Jahre zurück? Es war für mich die schönste Zeit in meiner bisherigen Karriere. Bei YB habe ich nicht nur viele Titelgewinne und unvergessliche Spiele erlebt, sondern auch viele Freundschaften geschlossen. Ich habe viele gute Menschen kennengelernt, mit denen ich immer noch in Kontakt bin.
Das heisst, Du verfolgst die Mannschaft immer noch aufmerksam? Natürlich! Ich bin und bleibe immer mit YB verbunden. Sofern es unser Spielplan zulässt, schaue ich alle Partien. Am vergangenen Wochenende bekam ich nach unserem Match gegen Saint-Etienne immerhin noch die zweite Halbzeit gegen Winterthur auf dem Tablet mit. Ansonsten tausche ich mich immer mal wieder mit ehemaligen Teamkollegen aus, aber auch mit Christoph Spycher. Wenn zum Beispiel die Qualifikation für die Champions League gelingt, gratuliere ich. Umgekehrt erhalte ich Nachrichten aus Bern, sei es nach einem Tor – oder in einer eher schwierigen Phase. Dann muntern mich die alten Weggefährten auf.
Welcher war für Dich der schönste Moment in Bern? Es gab sehr viele. Besonders schön und emotional waren natürlich alle Titelgewinne. Und nicht vergessen werde ich die Champions League und speziell den Erfolg gegen Manchester United 2021.
Was für einen Eindruck hast Du von den Young Boys der Gegenwart? In diesem Kader steckt viel Substanz, davon bin ich überzeugt. Und YB wird das Potenzial mit dem neuen Coach Giorgio Contini ausschöpfen, man muss dem Team nur ein bisschen Zeit geben. Ich bin sicher, dass YB den Sprung in die Championship Group schaffen wird.
Wer wird Schweizer Meister 2025? Die Meisterschaft ist in dieser Saison enorm ausgeglichen. Jetzt kommt Lugano ins Wankdorf, eine sehr ambitionierte und gute Mannschaft. Aber wenn YB sich durchsetzt, kann das ein starkes Signal an die Konkurrenz sein. Als Fan hoffe ich immer noch, dass es am Ende für den nächsten Titel reicht.
Lugano – Leader mit hohen Ambitionen
Die Tessiner führen die Tabelle nach 24 Runden an und wollen diese Position gegen YB verteidigen. Daneben strebt die Mannschaft noch in zwei weiteren Wettbewerben Erfolge an.
Das vergangene Wochenende verlief für den FC Lugano optimal. Am Samstag setzte er sich gegen Luzern verdient 2:0 durch - und weil sich Basel am Sonntag gegen Lausanne mit einem 1:1 begnügen musste, kehrten die Tessiner an die Tabellenspitze zurück. «Wir haben nach zwei Partien ohne Sieg ein Zeichen gesetzt. Wir waren effizient und hungrig. Ich bin stolz auf die Mannschaft», sagte Trainer Mattia Croci-Torti (unten im Bild) und brachte die hohen Ambitionen zum Ausdruck: «Wir müssen jedes Wochenende zeigen, dass wir den Meistertitel gewinnen wollen.»
Der 42-Jährige, seit September 2021 im Amt und damit dienstältester Coach der Credit Suisse Super League, hat seinen Vertrag bei Lugano unlängst bis 2028 verlängert. Ihm steht ein qualitativ hochwertiges Kader zur Verfügung, das die Hoffnungen auf den Gewinn der ersten Meisterschaft seit 1949 schürt. «Aber uns ist bewusst, dass die Liga sehr ausgeglichen ist», betonte Croci-Torti nach dem Erfolg gegen Luzern.
Einer der Leistungsträger im Team ist Renato Steffen, ein Mann mit YB-Vergangenheit: Der 33-Jährige stand von 2013 bis Januar 2016 in Bern unter Vertrag. Im August 2022 wechselte er von Wolfsburg zu Lugano. In diesem Jahr absolvierte Steffen bislang erst einen Einsatz. Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen Basel sass er in Winterthur eine Sperre ab und fehlte danach wegen einer Adduktorenverletzung dreimal. Gegen Luzern kehrte er zwar ins Aufgebot zurück, kam aber nicht zum Zug. Mit sieben Toren ist Steffen Luganos treffsicherster Spieler vor Ignacio Aliseda.
Für die Bianconeri geht es in der zweiten Saisonhälfte aber nicht nur um die Meisterschaft. Am kommenden Mittwoch bestreiten sie im Schweizer Cup den Viertelfinal gegen den FC Biel, den Leader der Promotion League. Und europäisch sind sie ebenfalls noch engagiert. Die Ligaphase der UEFA Conference League beendeten sie auf dem starken sechsten Rang und qualifizierten sich direkt für die Achtelfinals im März.
In dieser Saison begegneten sich Lugano und YB schon zweimal. Am 27. Oktober 2024 gewannen die Südschweizer dank Aliseda und Mohamed Belhadj Mahmoud 2:0. Zwei Wochen später revanchierte sich der Meister. Im Wankdorf setzte er sich 2:1 durch. Cedric Itten mit einem Penalty und Alan Virginius waren erfolgreich, für Lugano traf Anto Grgic mittels Elfmeter. Speziell in Erinnerung sind auch die letzten Sekunden des Spiels: In der 95. Minute verschoss Lugano-Stürmer Shkelqim Vladi einen Penalty – der Ball flog über das Tor.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 12:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: Continis Bilanz nach zwei Monaten
«Jetzt von Platz 1 oder 2 zu sprechen, wäre vermessen»
Seit knapp zwei Monaten ist Giorgio Contini bei YB im Amt. Vor dem wegweisenden Spiel gegen Leader Lugano zieht er eine erste Bilanz und sagt, warum der Druck am Sonntag mehr auf dem Gegner liegt.
Giorgio Contini (51) ist ein gefragter Mann. Der vielsprachige und kommunikative YB-Trainer muss vor dem Duell heute Sonntag im Wankdorf gegen Leader Lugano diversen Medien Auskunft geben. Denn er und (Noch-)Meister YB stehen vor wegweisenden Tagen. Am Donnerstag steht bereits der Cup-Viertelfinal gegen den FCZ im Letzigrund an.
Will YB nach einer verkorksten Vorrunde doch noch einmal in den Titelkampf eingreifen, heisst es heute Sonntag: verlieren verboten – auch wenn Contini sagt: «Derzeit von Platz 1 oder 2 zu sprechen, wäre vermessen. Die Champions-League-Daten in der neuen Situation interessieren uns derzeit nicht.» Bei einer Niederlage würde der Abstand auf die Tessiner aber auf 11 Punkte anwachsen – bei 13 verbleibenden Spielen.
Besonderen Druck verspürt Contini nicht – im Gegenteil. Lugano sei die bislang konstanteste Mannschaft der Saison und reise als Favorit nach Bern. «Auch für sie ist es ein Tag der Wahrheit. Sie müssen gewinnen, denn sie wollen ja unbedingt Meister werden.» Und YB? «So banal es tönt: Unser primäres Ziel ist, dass wir nach 33 Runden die Top 6 erreichen und den Abstand zu den Spitzenteams in Grenzen halten. Danach könnten wir die Ziele noch immer revidieren.» Nur was den Cup betrifft, macht der ehemalige Nati-Assistent eine klare Ansage: «Natürlich wollen wir am Donnerstag unbedingt weiterkommen.»
Das Fine-Tuning fehlt noch
Nach turbulenten ersten Wochen ist Contini bei YB angekommen. 58 Tage ist es her, seit der Winterthurer das Zepter beim Serienmeister übernommen hat. Aber obwohl YB zusammen mit Lugano und Basel das beste Team der Rückrunde ist (11 Punkte aus 6 Spielen), läuft noch nicht alles wie geschmiert. «Wir sind noch nicht so gefestigt, wie wir uns das vorstellen. Wir sind zwar defensiv stabil und haben gezeigt, dass wir offensiv powern und ins Rollen kommen können. Aber wir schaffen es noch nicht, gewisse Widerstände abzuschütteln.»
Nach drei Siegen de suite folgte vor einer Woche in Winterthur mit der Pleite gegen das Schlusslicht der Dämpfer. Den Vorwurf, dass sein Team «kein Gras fressen kann und nach drei Siegen überheblich war», lässt er aber nicht gelten. «Wir sind gut in die Partie gekommen, erspielten uns einige Chancen und haben auch danach die Zweikämpfe angenommen.» Was fehle, sei die Geduld, vor allem, wenn kein Tor gelänge. «Wir müssen lernen, offensiv auch andere Lösungen zu finden und in gewissen Phasen auch mal dem Gegner den Ball zu überlassen. Das Fine-Tuning fehlt noch.»
Dass 10 der 11 Punkte auf Kunstrasen geholt worden sind, ist für Contini kein Zufall. «Ich kenne das ja von früher als Trainer bei St. Gallen, Lausanne und GC. Als Gegner musst du dich zuerst an den Kunstrasen adaptieren, weil jeder Kunstrasen etwas anders ist.» Dasselbe gelte aber auch für YB bei Spielen auf Naturrasen, da bräuchten sie etwas länger, um sich anzupassen, auch wenn sie im Vorfeld, wenn möglich, auf Naturrasen trainieren würden. Und dass in vielen Stadien der Rasen derzeit sehr tief und holprig ist, kommt den spielstarken Teams nicht entgegen. «Als Ausrede oder Alibi lasse ich das aber ganz sicher nicht gelten», sagt Contini.
Im Duell heute Sonntag gegen Lugano ist das aber kein Thema, weil YB in seinem Wohnzimmer auf Kunstrasen spielt. Und mit prognostizierten 12 Grad sind auch keine winterlichen Temperaturen zu erwarten für das Spiel, das für beide Klubs wegweisend ist. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 18173.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 12:12 |
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23.02.2025  Zitat: Zu Gast bei YB am Sonntag
Wechselt sich Lugano gegen den Angstgegner zum Erfolg?
In der 25. Runde der Super League messen sich der amtierende Meister YB und der aktuelle Leader Lugano im Wankdorf.
Lugano gastiert am Sonntag im Berner Wankdorf. Es ist das Duell zwischen dem amtierenden Meister und dem aktuellen Tabellenführer. Doch der Schein trügt. Die Tessiner tun sich gegen kein anderes Team in der Super League so schwer wie gegen YB.
In 38 Duellen in der höchsten Schweizer Spielklasse verloren die «Bianconeri» nämlich deren 22 (dazu 8 Siege und 8 Unentschieden). Auch die 77 kassierten Gegentore gegen YB sind ihr Höchstwert gegen ein Team.
Beste Saison der Klubgeschichte
Die Tessiner spielen mit 42 Punkten nach 24 Partien die bisher beste Saison der Vereinshistorie. Allerdings wurde mit dieser Ausbeute zuvor noch nie ein Team Meister.
Trotzdem liegt die Equipe von Mattia Croci-Torti an der Tabellenspitze. Dabei vertraut der Trainer aber nicht konsequent seiner Stamm-Elf. Denn der FC Lugano nahm in dieser Meisterschaftssaison ligaweit die mit grossem Abstand meisten Startelfwechsel vor (113). Am zweithäufigsten rotiert YB, mit der Anzahl von 83 allerdings satte 30 weniger als die «Bianconeri».
YB will zurück auf die Siegerstrasse
Die Young Boys kassierten beim 0:1 in Winterthur ihre erste Niederlage unter Giorgio Contini. Davor gab es unter dem neuen Trainer fünf ungeschlagene Meisterschaftsspiele (3 Siege, 2 Unentschieden).
Das erste Aufeinandertreffen im Wankdorf in dieser Spielzeit ging mit 2:1 an die Berner. Dort will YB anknüpfen und wieder auf die Siegerstrasse zurückfinden. Die Tessiner hingegen könnten bei einem Sieg gegen den Angstgegner die Tabellenführung verteidigen. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... zum-erfolg
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:44 |
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23.02.2025  Zitat: Hadjam schiesst YB gegen Lugano ins Glück – die Berner sind zurück im Meisterrennen
Die Young Boys gewinnen daheim gegen den Leader Lugano mit 1:0 und verkürzen nach der 25. Runde ihren Rückstand gegenüber der Super-League-Spitze auf fünf Punkte.
Young Boys – Lugano 1:0
Die Young Boys melden sich zurück im Meisterrennen. Jaouen Hadjam entscheidet mit seinem Tor in der 84. Minute das Heimspiel gegen Lugano. Fast vergessen sind die mühsamen vergangenen Monate beim Schweizer Meister. Alle Fehltritte und Peinlichkeiten in Meisterschaft und Champions League. Und das alles, weil Jaouen Hadjam in der Schlussphase von sehr viel Platz auf seiner linken Seite profitiert, ungehindert Richtung Strafraum marschiert und dort etwas in die Mitte zieht, bevor er mit einem Schuss in die weite Torecke Luganos Goalie Amir Saipi überrascht.
Eine Aktion, die vorerst alles verändert, die Berner gut belohnt für eine mittelmässige Leistung an diesem Sonntagnachmittag und vor allem in der Tabelle den Rückstand gegenüber der Spitze auf fünf Punkte reduziert. Alles ist möglich in den verbleibenden 13 Runden, nicht zuletzt auch die erfolgreiche Titelverteidigung der Young Boys, die am Donnerstag im Cup-Viertelfinal auf den FC Zürich treffen.
Hadjams Einzelaktion war nicht die logische Folge einer langen Berner Dominanz. Es war mehr ein Zufallsprodukt, das einen Match entschied, der nie richtig auf Hochtouren lief. Beide, der Schweizer Meister und der entthronte Leader, spielten vorsichtig. Dementsprechend rar waren die grossen Toraktionen. Die etwas besseren Möglichkeiten zu einem Treffer hatte eigentlich Lugano. In der Startphase verhinderte YB-Goalie Marvin Keller einen frühen Rückstand und kurz nach der Pause rettete die Latte bei einem Schuss von Renato Steffen.
Das Wichtigste aber liest sich in Zahlen: Anstatt mögliche elf Punkte Rückstand auf Lugano, liegt YB nur fünf Punkte hinter einem immer wieder stolpernden Spitzenquartett. Die Berner Aufholjagd ist defintiv eröffnet.
Young Boys - Lugano 1:0 (0:0) 27'463 Zuschauer. - SR Wolfensberger. Tor: 84. Hadjam (Colley) 1:0. Young Boys: Keller; Hadjam, Camara, Benito, Abdu Conté (65. Virginius); Lakomy (83. Colley), Lauper, Raveloson; Fassnacht (65. Ugrinic); Bedia (77. Itten), Monteiro. Lugano: Saipi; Mai, Hajdari, Zanotti; Papadopoulos, Mahmoud (78. Doumbia), Grgic (87. Przybylko), Cimignani (78. Arigoni); Steffen (78. Mahou), Bislimi; Koutsias (65. Vladi). Verwarnungen: 25. Koutsias, 42. Papadopoulos, 93. Raveloson. https://www.watson.ch/sport/fussball/49 ... sterrennen
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: YB – Lugano
Contini coacht, Hadjam trifft und YB ist über dem Strich
Die Berner Young Boys gewinnen zu Hause gegen Leader Lugano 1:0. Jaouen Hadjam trifft in einem von der Taktik geprägten Spiel.
Jaouen Hadjam erlöst die Young Boys in der 84. Minute. Für einmal hat er Platz auf der rechten Seite, kann zur Mitte ziehen und trifft zum viel umjubelten Sieg. Selbst Trainer Giorgio Contini hält nichts mehr in seiner Coachingzone.
Das Tor entschädigt für 85 Minuten taktischen Fussball. Die Trainer hatten einen Wahnsinnsspass daran, ja sie duellierten sich regelrecht mit Umstellungen. Es hat phasenweise etwas von Rasenschach. «Vom spielerischen war es nicht auf höchstem Niveau, aber vom taktischen her schon», sagt YB-Trainer Giorgio Contini. Und Lugano-Coach Mattia Croci-Torti sagt: «Jeder Spieler hat mit dem Kopf gespielt.»
Und als Contini die vielen Veränderungen an der Medienkonferenz erklären darf, huscht ihm mehrfach ein Lächeln übers Gesicht. «Wir haben als Trainer sehr viel dazu beigetragen, dass wir uns neutralisiert haben», sagt der YB-Trainer. Man habe das System immer wieder angepasst. «Von Dreier- auf Viererkette von zwei Stürmer auf drei Stürmer», erklärt er. Es sei sehr intensiv gewesen.
Auf die Umstellungen vorbereitet
Es ist von Beginn weg der Plan von YB. Zum ersten Mal seit dem 0:0 in Zürich gegen GC steht Sandro Lauper in der Startaufstellung. Nominell ist er Mittelfeldspieler, doch er lässt sich zur Absicherung immer wieder ins Abwehrzentrum fallen. «Wir wussten, dass wir gegen das 3-4-2-1 von Lugano auf den Aussenbahnen Probleme haben, diese wollten wir zustellen», sagte Contini. YB spielt dagegen eine Fünferkette. Das funktioniert.
Lugano kommt zwar zu ein, zwei gefährlichen Abschlüssen. «Sie haben ihr gefährliches Spiel aufgezogen mit den vielen Wechseln auf den Positionen», sagt Benito. Gute Chancen hatten die Luganesi aber eigentlich nur zwei. Nach fünf Minuten muss Marvin Keller einen Kopfball von Antonios Papadopoulos klären und zu Beginn der zweiten Halbzeit trifft Renato Steffen nur die Latte.
«Was bringt uns ein Punkt?»
Ansonsten kontrolliert YB das Spiel in der eigenen Hälfte und Lugano dasjenige in seiner. Die massive Innenverteidigung mit Papadopoulos, Mai und Hajdari steht nahe bei den Berner Angreifer. Joël Monteiro findet kaum Raum für seine Läufe und Chris Bedia kommt nur einmal zu einer guten Strafraumszene. Doch er bringt den Ball nicht im Tor unter.
Was also macht Contini? Klar, er stellt um. Fassnacht und Monteiro spielen nun hängend. «So wollten wir die vertikal Pässe auf Hicham Mahou und Anto Grigic unterbinden», sagt Contini. Bemerkenswert ist, wie flexibel die Spieler auf die vielen Umstellungen reagieren. Klar, spielerisch ist es kein Topspiel. «Wir können das mit dem Ball besser lösen, oftmals spielten wir den langen Ball zu früh», sagt auch Contini. Und bemerkenswert ist auch der Wechsel der Berner nach gut einer Stunde. Aussenverteidiger Abdu Conté geht raus und Flügel. Alan Virginius kommt. Es ist ein klares Zeichen. «Wir haben uns auf der Bank gefragt, was uns der eine Punkt bringt», erzählt Contini. Der Wechsel war das Resultat, denn nur mit einem Sieg schaffen die Berner den Sprung unter die besten sechs.
itani/freshfocus
Jaouen Hadjam erlöst die Young Boys in der 84. Minute. Für einmal hat er Platz auf der rechten Seite, kann zur Mitte ziehen und trifft zum viel umjubelten Sieg. Selbst Trainer Giorgio Contini hält nichts mehr in seiner Coachingzone.
Das Tor entschädigt für 85 Minuten taktischen Fussball. Die Trainer hatten einen Wahnsinnsspass daran, ja sie duellierten sich regelrecht mit Umstellungen. Es hat phasenweise etwas von Rasenschach. «Vom spielerischen war es nicht auf höchstem Niveau, aber vom taktischen her schon», sagt YB-Trainer Giorgio Contini. Und Lugano-Coach Mattia Croci-Torti sagt: «Jeder Spieler hat mit dem Kopf gespielt.»
Und als Contini die vielen Veränderungen an der Medienkonferenz erklären darf, huscht ihm mehrfach ein Lächeln übers Gesicht. «Wir haben als Trainer sehr viel dazu beigetragen, dass wir uns neutralisiert haben», sagt der YB-Trainer. Man habe das System immer wieder angepasst. «Von Dreier- auf Viererkette von zwei Stürmer auf drei Stürmer», erklärt er. Es sei sehr intensiv gewesen. Auf die Umstellungen vorbereitet
Es ist von Beginn weg der Plan von YB. Zum ersten Mal seit dem 0:0 in Zürich gegen GC steht Sandro Lauper in der Startaufstellung. Nominell ist er Mittelfeldspieler, doch er lässt sich zur Absicherung immer wieder ins Abwehrzentrum fallen. «Wir wussten, dass wir gegen das 3-4-2-1 von Lugano auf den Aussenbahnen Probleme haben, diese wollten wir zustellen», sagte Contini. YB spielt dagegen eine Fünferkette. Das funktioniert.
Lugano kommt zwar zu ein, zwei gefährlichen Abschlüssen. «Sie haben ihr gefährliches Spiel aufgezogen mit den vielen Wechseln auf den Positionen», sagt Benito. Gute Chancen hatten die Luganesi aber eigentlich nur zwei. Nach fünf Minuten muss Marvin Keller einen Kopfball von Antonios Papadopoulos klären und zu Beginn der zweiten Halbzeit trifft Renato Steffen nur die Latte. «Was bringt uns ein Punkt?»
Ansonsten kontrolliert YB das Spiel in der eigenen Hälfte und Lugano dasjenige in seiner. Die massive Innenverteidigung mit Papadopoulos, Mai und Hajdari steht nahe bei den Berner Angreifer. Joël Monteiro findet kaum Raum für seine Läufe und Chris Bedia kommt nur einmal zu einer guten Strafraumszene. Doch er bringt den Ball nicht im Tor unter.
Was also macht Contini? Klar, er stellt um. Fassnacht und Monteiro spielen nun hängend. «So wollten wir die vertikal Pässe auf Hicham Mahou und Anto Grigic unterbinden», sagt Contini. Bemerkenswert ist, wie flexibel die Spieler auf die vielen Umstellungen reagieren. Klar, spielerisch ist es kein Topspiel. «Wir können das mit dem Ball besser lösen, oftmals spielten wir den langen Ball zu früh», sagt auch Contini. Und bemerkenswert ist auch der Wechsel der Berner nach gut einer Stunde. Aussenverteidiger Abdu Conté geht raus und Flügel. Alan Virginius kommt. Es ist ein klares Zeichen. «Wir haben uns auf der Bank gefragt, was uns der eine Punkt bringt», erzählt Contini. Der Wechsel war das Resultat, denn nur mit einem Sieg schaffen die Berner den Sprung unter die besten sechs.
Dank dem Tor von Hadjam und viel taktischer Disziplin gelingt das. Bleibt noch etwas ungeklärt. Linksverteidiger Conté und Linksverteidiger Hadjam gleichzeitig auf dem Feld? Und Hadjam über rechts zum Tor? Nun ja, denn bereits vor dem Spiel muss Trainer Contini eine erste Umstellung vornehmen. Lewin Blum meldet sich nach dem Einlaufen mit Migräne ab. Er wäre eigentlich für das rechte Couloir vorgesehen gewesen. Contini stellt um und bringt Abdu Conté auf links und Hadjam auf rechts - es war nicht geplant, aber gold wert, weil der Algerier über diese Seite sein erstes Saisontor erzielt.
BSC YB - FC Lugano 1:0 (0:0)
Wankdorf.- SR: Wolfensberger.- 27’463 Zuschauende
Tor: 84. Hadjam 1:0.
YB: Keller; Hadjam, Camara, Benito, Conté (64. Virginius); Lakomy (82. Colley), Lauper, Raveloson; Fassnacht (64. Ugrinic); Bedia (76. Itten), Monteiro.
Verwarnung: 90.+3 Raveloson. https://www.bernerzeitung.ch/yb-gegen-l ... 3394977153
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: Hadjam schiesst YB spät zum Sieg und in die Top 6
- YB schlägt Lugano in der 25. Runde der Super League dank eines Treffers von Jaouen Hadjam in der 84. Minute mit 1:0. - Die Berner stossen damit in die Top 6 vor. An der Spitze liegen nun 4 Teams mit 42 Punkten. - Beide Teams haben einen Aluminium-Treffer zu beklagen. - In den anderen Sonntagsspielen feiert Luzern einen 2:1-Heimsieg über Sion, Servette schlägt Winterthur 3:1.
In der 83. Minute hatte Shkelqim Vladi den Führungstreffer auf dem Fuss. Doch sein Schuss wurde geblockt, Lugano liess eine weitere Top-Chance ungenutzt. Im Gegenzug folgte prompt die Quittung: Eine Einzelleistung von Jaouen Hadjam sorgte für den umjubelten Sieg der Berner. Für den Aussenverteidiger war es der 1. Saisontreffer.
Während YB dank dem Sieg in die Top 6 vorstösst, ist es an der Tabellenspitze zum grossen Zusammenschluss gekommen: Mit Basel, Lugano, Luzern und Servette weisen die Teams auf den Rängen 1 bis 4 allesamt 42 Punkte auf. Lausanne und YB auf den Plätzen 5 und 6 haben fünf Zähler Rückstand.
Umkämpftes Spiel im Wankdorf
Die Partie im Wankdorf war geprägt von viel Kampf, zwei Aluminium-Treffern und Grosschancen auf beiden Seiten. Lugano startete klar besser ins Spiel und hätte beinahe nach wenigen Minuten geführt: Doch Marvin Keller wehrte den Kopfball von Antonios Papadopoulos in der 5. Minute glänzend ab.
Mattia Croci-Torti hatte auf eine Dreierabwehr umgestellt und die Berner mit der offensiven Ausrichtung vor etliche Probleme gestellt. Das Heimteam, bei dem Filip Ugrinic wieder zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, brauchte eine Viertelstunde, um die Partie ausgeglichen zu gestalten. In den letzten Minuten vor der Pause wurde es dann richtig hektisch:
- 43. Minute: Nach einem Freistoss kommt Loris Benito – auch weil der Lugano-Verteidiger den Ball unterläuft – an das Leder. Er passt zurück auf Lukasz Lakomy, der aus bester Position allerdings zu wenig Druck hinter den Ball bringt. - 45. Minute: Lugano fährt einen schnellen Konter und kombiniert sich schön in den Strafraum. Mattia Zanotti kommt aus gut 5 Metern zum Abschluss, drischt den Ball aber über das Tor. - 45.+1 Minute: Chris Bedia kommt nach einer Flanke im Fünfmeterraum an den Ball. Der Neuzugang kann aus nächster Nähe aber nicht einschieben. Die Kugel fällt Joël Monteiro vor die Füsse. 5 Meter vor dem Tor schlägt er aber ein Luftloch.
Steffen trifft die Latte, Monteiro den Pfosten
Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter: Lugano kam besser aus der Kabine und war erneut nahe am Führungstreffer. Doch Renato Steffen, der nach seiner Sperre und Verletzung erstmals seit einem Monat wieder zum Einsatz kam, schlenzte den Ball an die Latte (53. Minute). Auf der Gegenseite bekundete Monteiro Pech, als sein Abschluss am Pfosten landete (67.).
Das Spiel blieb auch in der Folge umkämpft und hätte jederzeit auf die eine oder andere Seite kippen können. Letztendlich war es Hadjams Einzelaktion, die die Entscheidung brachte.
So geht es weiter
Für YB geht es am Donnerstag im Cup weiter. Die Berner treffen im Viertelfinal auswärts auf den FC Zürich. Am Sonntag gastieren die Young Boys erneut im Letzigrund, beim Meisterschaftsspiel gegen GC. Lugano empfängt am gleichen Tag den FCZ. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -die-top-6
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: Berner Big Points: Spätes Solo-Tor stürzt Lugano ins Elend
Die Young Boys trafen im Wankdorf auf Lugano. Mit einem 1:0-Sieg konnten die Young Boys in die obere Tabellenhälfte vordringen.
Die Szene des Spiels
Lange sah es nach einem torlosen Remis aus, doch dann traf Jaouen Hadjam in der 84. Minute mit einem sensationellen Solo von der rechten Seite aus zum 1:0 für YB.
Die Schlüsselfigur
Wer mit einem solchen Solo wie Hadjam das Siegtor schiesst, ist auch zurecht der Mann des Spiels. Der Algerier rückte erst kurz vor Spielbeginn auf die rechte Seite, weil Lewin Blum wegen Kopfschmerzen passen musste.
Die bessere Mannschaft
Lugano war vor allem in der ersten Halbzeit und Anfangs der zweiten Hälfte die dominantere Mannschaft. YB wirkte lange etwas passiv, hatte aber ebenfalls mehrere gute Torchancen und wollte am Ende den Sieg mehr.
Das Tribünengezwitscher
Vor der Partie gab Christoph Spycher gegenüber den Tamedia-Zeitungen ein grosses Interview. Dort erklärte er, dass bei YB das Erreichen der ersten Sechs weiterhin das einzige Ziel im Moment sei. Spycher meinte auch, man habe im Sommer einigen Spielern bei YB eventuell zu viel zugetraut. «Das galt es zu korrigieren», so der YB-Mitbesitzer.
Das Tor
83’ I 1:0 I Hadjam trifft mit links zur Berner Führung.
Freud und Leid liegt beim FC Winterthur so nah beieinander. Erst parierte Goalie Stefanos Kapino einen schlecht getretenen Elfer von Servette-Stürmer Jérémy Guillemenot, verletzte sich dann aber nach einem Flugkopfball ausserhalb des Strafraums. Nach der Pause ist klar: Es geht nicht mehr weiter für den Winti-Keeper.
Trotzdem gingen die Winterthurer in der 62. Minute dank eines Penalty-Goals von Luca Zuffi in Front, mussten aber sechs Minuten später den Ausgleich durch Alioune Ndoye hinnehmen. Die Winterthurer wurden in der Folge zu passiv und Keyan Varela traf kurz vor Schluss zum 2:1. In der Nachspielzeit erhielt Servette nochmals einen Elfmeter, Ndoye verwandelte sicher.
Winterthur reist ohne Punkte im Abstiegskampf nach Zürich zurück. Servette schliesst dank des Sieges zur Tabellenspitze auf. Vier Teams haben akutell 42 Punkte. Verrückt.
So gehts weiter
Für YB gehts am Donnerstag im Cup weiter mit dem Auswärtsspiel beim FCZ. Lugano spielt schon am Mittwoch im Cup beim Unterklassigen Biel (Promotion-League). Servette trifft am Samstag in der Liga auswärts auf Lausanne, die Winterthurer empfangen zu Hause den FC St. Gallen. https://www.20min.ch/story/fcb-bleibt-l ... -103286983
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: Young Boys – Lugano 1:0
Jaouen Hadjam schiesst YB ins Glück
Die Young Boys melden sich zurück im Meisterrennen. Jaouen Hadjam entscheidet mit seinem Tor in der 84. Minute das Heimspiel gegen Lugano.
Fast vergessen sind die mühsamen vergangenen Monate beim Schweizer Meister. Alle Fehltritte und Peinlichkeiten in Meisterschaft und Champions League. Und das alles, weil Jaouen Hadjam in der Schlussphase von sehr viel Platz auf seiner linken Seite profitiert, ungehindert Richtung Strafraum marschiert und dort etwas in die Mitte zieht, bevor er mit einem Schuss in die weite Torecke Luganos Goalie Amir Saipi überrascht.
Eine Aktion, die vorerst alles verändert, die Berner gut belohnt für eine mittelmässige Leistung an diesem Sonntagnachmittag und vor allem in der Tabelle den Rückstand gegenüber der Spitze auf fünf Punkte reduziert. Alles ist möglich in den verbleibenden 13 Runden, nicht zuletzt auch die erfolgreiche Titelverteidigung der Young Boys, die am Donnerstag im Cup-Viertelfinal auf den FC Zürich treffen.
Hadjams Einzelaktion war nicht die logische Folge einer langen Berner Dominanz. Es war mehr ein Zufallsprodukt, das einen Match entschied, der nie richtig auf Hochtouren lief. Beide, der Schweizer Meister und der entthronte Leader, spielten vorsichtig. Dementsprechend rar waren die grossen Toraktionen. Die etwas besseren Möglichkeiten zu einem Treffer hatte eigentlich Lugano. In der Startphase verhinderte YB-Goalie Marvin Keller einen frühen Rückstand und kurz nach der Pause rettete die Latte bei einem Schuss von Renato Steffen.
Das Wichtigste aber liest sich in Zahlen: Anstatt mögliche elf Punkte Rückstand auf Lugano, liegt YB nur fünf Punkte hinter einem immer wieder stolpernden Spitzenquartett. Die Berner Aufholjagd ist defintiv eröffnet.
Telegramm:
Young Boys – Lugano 1:0 (0:0)
27'463 Zuschauer. – SR Wolfensberger. – Tor: 84. Hadjam (Colley) 1:0.
Young Boys: Keller; Hadjam, Camara, Benito, Abdu Conté (65. Virginius); Lakomy (83. Colley), Lauper, Raveloson; Fassnacht (65. Ugrinic); Bedia (77. Itten), Monteiro.
Lugano: Saipi; Mai, Hajdari, Zanotti; Papadopoulos, Mahmoud (78. Doumbia), Grgic (87. Przybylko), Cimignani (78. Arigoni); Steffen (78. Mahou), Bislimi; Koutsias (65. Vladi).
Bemerkungen: Verwarnungen: 25. Koutsias, 42. Papadopoulos, 93. Raveloson. https://www.bluewin.ch/de/index/jaouen- ... 74480.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 23. Februar 2025, 21:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.02.2025  Zitat: YB: Hadjam schiesst die Berner zu spätem Sieg gegen Lugano
Der BSC Young Boys setzt sich im Heimspiel gegen den FC Lugano mit 1:0 durch. Ein später Treffer von Hadjam sorgt für die Berner Rückkehr in die Top 6.
Das Wichtigste in Kürze
- Meister YB bezwingt Leader Lugano im Direktduell mit 1:0. - Renato Steffen (Latte) und Joël Monteiro (Pfosten) kommen einem Treffer nahe. - In der Schlussphase schlenzt Jaouen Hadjam die Berner zum Sieg.
Der BSC Young Boys reagiert auf die Pleite bei Schlusslicht Winterthur und bezwingt den Leader FC Lugano. Im Duell mit den Tessinern setzen sich die Berner mit 1:0 durch.
Trainer Giorgio Contini sagt gegenüber SRF nach dem Schlusspfiff: «Das sind Spiele, die extrem emotional sind.» Taktisch hätten er und Gäste-Coach Mattia Croci-Torti versucht, sich gegenseitig ein Bein zu stellen, erklärt er schmunzelnd.
«Ein Quäntchen Glück hat es gebraucht. Aber wir sind sehr stolz auf diese Leistung.» Manchmal habe der Mut etwas gefehlt, findet Contini. Er glaubt aber: «Das lag auch am starken Gegner.»
Strafraum-Szenen und VAR-Ausfall
Die erste gute Möglichkeit der Partie verzeichnen die Gäste: Ein Eckball landet am Fünfer auf dem Schädel von Papadopoulos, YB-Keller pariert aber. Daraufhin werden die Berner etwas stärker und als im Strafraum ein Ball am Arm von Steffen landet, kochen die Gemüter hoch.
Schiedsrichter Wolfensberger hält die Aktion nicht für strafwürdig. Das gilt auch wenige Minuten später, als Bedia nach einem Zupfer im Strafraum zu Boden geht.
Der VAR hält sich zurück und ist nach 28 Minuten dann völlig raus – die Partie muss unterbrochen werden. Einmal mehr erweist sich der Restart als bestes Technik-Heilmittel, das Spiel kann weiter gehen.
Fassnacht per Kopf und Zanotti auf der Gegenseite sorgen mit Abschlüssen für Gefahr. Richtig brenzlig wirds dann kurz vor der Pause: Hajdari und Mai blocken Bedia mit vereinten Kräften und Monteiro haut beim Nachschuss-Versuch über den Ball.
Steffen und Monteiro treffen Torumrandung
Gleich nach der Pause wird Fassnacht mit einem hohen Zuspiel im Strafraum gefunden, bringt aber nicht genug Wucht in den Abschluss. Plötzlich ist Lugano der Führung nahe: Steffen schlenzt das Leder aus der zweiten Reihe an die Latte.
Nach einer starken Einzelaktion von Monteiro erzittert auch auf der Gegenseite das Gehäuse: Der Stürmer trifft mit einem Flachschuss den rechten Torpfosten.
Lugano vergibt Top-Chance, YB trifft
In der Schlussphase sorgt ein tiefer Lauf von Mahou für schnelleren Herzschlag: Lauper und Keller blocken die Hereingabe zu Vladi aber. Quasi im direkten Gegenzug sorgt Hadjam für das erste Tor des Spiels. Der Aussenverteidiger hat am gegnerischen Strafraum viel Platz und bezwingt Saipi mit einem Schlenzer ins lange Eck.
Auf YB wartet am Donnerstag der Cup-Viertelfinal beim FCZ. In der Super League geht es am Sonntag auswärts gegen GC weiter. Beide Spiele steigen im Zürcher Letzigrund. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ha ... o-66919928
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