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 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Oktober 2024, 23:09 
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BSC Young Boys - FC Basel

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Stadion Wankdorf, Bern
Mittwoch, 30. Oktober 2024
Zeit: 20.30 Uhr

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Webseiten FC Basel:
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Forum FC Basel:
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Statistiken / Vergleiche FC Basel:
https://sfl.ch/teams/basel_5u18kvqiqhup2vd345dci1069
https://sfl.ch/de/match-center/dehywkxj ... kps7ueehhw
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/4362984
https://www.football-lineups.com/team/F ... 25/fixture
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... basel/2174
https://de.soccerway.com/matches/2024/1 ... el/4390439
https://de.soccerway.com/matches/2024/1 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2025/12
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... n/fc-basel
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... c-basel/11
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,883.php
https://footystats.org/clubs/bsc-young-boys-94
https://footystats.org/switzerland/fc-b ... -h2h-stats
https://www.kicker.ch/young-boys-gegen- ... /spielinfo
https://www.sofascore.com/team/football/basel/2501


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Oktober 2024, 12:19 
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Bricht der FC Basel endlich die schwarze Serie bei YB?

Am Mittwoch liegt der letzte Auswärtssieg des FC Basel bei YB 3084 Tage her. Sorgt Rückkehrer Xherdan Shaqiri dafür, dass diese Serie endlich ein Ende findet?

Das Wichtigste in Kürze

- Am 22. Mai 2016 feiert der FCB letztmals einen Auswärtssieg über YB.
- Am Mittwoch um 20.30 Uhr bietet sich für Shaqiri und Co. die nächste Chance.
- Der 33-Jährige hat gegen die Berner eine positive Bilanz.

Drei Siege in Serie, Sprung auf Platz 4 – und ein Xherdan Shaqiri in Scorerlaune! Beim FC Basel scheint die Richtung vor dem Auswärtsspiel in Bern zu stimmen. Nützen die Bebbi diese Voraussetzungen aus, um endlich die schwarze Wankdorf-Serie zu brechen?

Denn: Der letzte Auswärtssieg gegen YB liegt lange zurück. Sogar sehr lange: Ende Mai 2016 feiert der FC Basel auf dem Berner Kunstrasen einen 3:2-Erfolg. Es ist der vorletzte Spieltag, Rotblau steht bereits als Meister fest.

Beim FCB steht damals Urs Fischer an der Linie. Und der muss gleich auf etliche verletzte Spieler verzichten, unter anderem fehlen Embolo, Akanji, Degen und Walter Samuel. Im Sturm startet der 19-jährige Cedric Itten, dahinter zieht Matias Delgado die Fäden.

Dem Gaucho gelingt ein Treffer, die anderen beiden erzielt Jean-Paul Boëtius. In der Innenverteidigung spielt neben Marek Suchy übrigens Eray Cömert, der damals noch Cümart heisst.

Seit diesem Dreier warten die Bebbi auf einen Sieg im Wankdorf gegen YB. Seither liest sich die Bilanz wie ein Horrorfilm: Von 16 Spielen gehen 13 verloren, dreimal holt man immerhin ein Unentschieden. Der letzte Punktgewinn? Ein 1:1 im Dezember 2021.

Shaqiri-Bilanz spricht für den FC Basel

Der Blick auf die Resultate in dieser Saison zeigt: Selten war YB zu Hause verwundbarer als aktuell. Nur ein Sieg resultiert aus fünf Spielen, gegen GC und Aufsteiger Sion muss der angeschlagene Meister als Verlierer vom Platz.

Positiv stimmt bei den Baslern nicht nur die Form – sondern auch die Bilanz seines Rückkehrers. Xherdan Shaqiri hat gegen YB nämlich eine positive Bilanz: In elf Spielen gegen die Berner gewinnt er fünfmal, spielt dreimal Remis. Dabei gelingen ihm zwei Tore und zwei Assists.

Baut der 125-fache Natispieler diese Bilanz am Mittwoch sogar aus?


https://www.nau.ch/sport/fussball/brich ... b-66852227

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Oktober 2024, 20:38 
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BSC Young Boys - FC Basel

Vorverkaufsstand / Personelle Situation

- Bis am Dienstagmittag wurden 28'300 Tickets verkauft (davon 22'056 Saisonkarten).
- Bei YB fehlen: Zoukrou, Pfeiffer, Camara, Chaiwa, Janko, F. Conte und Seiler (verletzt).
- Fraglich sind Colley und A. Conté.
- Von einer Gelbsperre bedroht: Niasse und Ugrinic (unten im Bild).


«Wir kommen da raus»

Der zuletzt gesperrte Sandro Lauper (28) spricht über die ungewohnte Situation, in der sich YB befindet. Und er hofft, dass die Mannschaft die vorhandene Qualität gegen den FC Basel auf den Platz bringt.

Sandro, wieso harzt es bei YB?
Für diese ungewohnte Situation gibt es verschiedene Gründe. Mehrere Platzverweise, Verletzungspech, einige Spieler, die noch etwas Zeit benötigen… Das führte dazu, dass immer wieder Wechsel vorgenommen werden mussten und gewisse Automatismen noch nicht vorhanden sind. Auf einzelne gute Auftritte folgten Rückschläge, was natürlich die Verunsicherung schürte.

Ist das 0:2 am Sonntag in Lugano ein solcher Rückschlag?
In der ersten Halbzeit, in der wir die beiden Treffer kassierten, sah ich grundsätzlich keine schlechte Leistung von uns. Wir kamen zu Chancen, und mit etwas mehr Glück und Überzeugung wäre etwas möglich gewesen. Am Ende verloren wir gegen eine richtig gute, abgeklärte Mannschaft. Die Stärke von Lugano muss man auch anerkennen.

Wie findet man aus diesem Tief?
Es klingt vielleicht langweilig, aber es geht nur über elementare Dinge. Wir müssen mehr Energie auf den Platz bringen, mehr in die Zweikämpfe investieren und kompromissloser agieren. Das Einfachste ist oft das Schwierigste. Aber wenn wir das wieder hinbekommen, werden auch wieder unsere spielerischen Qualitäten zum Vorschein kommen. Zweifel habe ich keine, weil ich unter der Woche im Training sehe, wozu diese Mannschaft in der Lage ist. Für mich ist es eine Frage der Zeit, bis wir das auch zeigen, wenn es zählt. Wir kommen da raus.

Nun kommt der FC Basel ins Wankdorf. Ist es vielleicht sogar ein Vorteil für YB, auf einen formstarken Gegner zu treffen?
Spiele gegen den FCB waren schon immer speziell. Natürlich ist uns klar, dass die Basler nach ihrer jüngsten Serie mit Selbstvertrauen antreten. Als wir Anfang Oktober gegen sie 0:1 verloren, waren wir bis zu meiner Roten Karte gut im Spiel. Wir haben zuletzt gegen den FC Luzern kämpferisch überzeugt, wir hätten in der Champions League gegen Inter einen Punkt verdient. Das macht mir Hoffnung, dass wir gegen Basel etwas holen können. Ich glaube an uns.


Basel mit Selbstvertrauen und Offensivkraft

Das Team von Trainer Fabio Celestini präsentiert sich in starker Verfassung. Zuletzt gab es drei Siege in Serie, wobei beim 6:1 in Winterthur einer alle überragte: Xherdan Shaqiri.

Im Wankdorf ist eine Mannschaft zu Gast, die auf einen bislang makellosen Oktober zurückblicken darf. Im heimischen St. Jakob-Park feierte der FC Basel Erfolge gegen YB (1:0) und St. Gallen (2:1), zuletzt setzte er sich in Winterthur gleich 6:1 durch. Diese neun Punkte hievten ihn in der Tabelle auf Rang vier nach elf Runden. Der Rückstand auf Leader Servette beträgt vier Punkte.

«Die Siege gegen YB und St. Gallen gaben uns viel Selbstvertrauen, Energie und Überzeugung», sagte Trainer Fabio Celestini (unten im Bild) am Samstag, «da entsteht etwas.» Und: «Wir werden immer mehr eine Einheit. Es macht viel Freude, diese Mannschaft zu trainieren.»

Einer, der ihm und den Fans gegen Winterthur besonders viel Freude bereitete, war Xherdan Shaqiri. Der 33-Jährige, der Mitte August zum FCB zurückkehrte, war an fünf der sechs Treffer direkt beteiligt. «Es ist ein Glück, ihn bei uns zu haben», sagte Celestini, «er bringt auch seine Winnermentalität ein.» Shaqiri sprach von einem «schönen Tag für mich und den FC Basel». Bei seiner Auswechslung bekam er selbst von Winterthur-Fans Applaus.

Die Basler haben von allen Teams der Liga bislang die wenigsten Tore zugelassen (11) und die meisten Tore erzielt. 24 sind es, wobei fünf davon auf das Konto von Thierno Barry gingen. Der 22-jährige Franzose steht inzwischen bei Villarreal in Spanien unter Vertrag. Sein Nachfolger Kevin Carlos, den der FCB von Yverdon übernahm, war bislang dreimal erfolgreich für Rotblau: zweimal gegen St. Gallen, einmal gegen Winterthur. Dazu kommt ein Tor, das dem spanischen Stürmer noch für Yverdon glückte – beim 2:2 gegen YB. Bei ebenfalls vier Meisterschaftstreffern steht Albian Ajeti.

In der vergangenen Saison ging der FCB in den zwei Duellen mit YB im Stadion Wankdorf leer aus. Einmal setzten sich die Berner dank Jean-Pierre Nsame, Ulisses Garcia und Cedric Itten 3:0 durch, einmal gelang ihnen ein 5:1. Beim Einstand von Interimstrainer Joël Magnin hiessen die Torschützen Joël Monteiro (2), Itten, Meschack Elia und Jaouen Hadjam. Eine weitere Partie zwischen den beiden Clubs fand in Basel statt und endete mit einer 0:1-Niederlage für YB.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Oktober 2024, 16:47 
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30.10.2024

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Gewinnt der FC Basel bei YB?

Xherdan Shaqiri soll den Bann von Bern brechen

Tatsächlich ist ein Jahrzehnt vergangen, seit der FC Basel bei YB drei Punkte holte, die er brauchen konnte. Ein Blick nach vorn und zurück.

In Kürze:

- Der FC Basel hat seit 2014 keinen bedeutenden Sieg in Bern errungen.
- Fabio Celestini sieht das Spiel trotz YB-Krise als schwere Aufgabe.
- Shaqiri überzeugte zuletzt gegen Winterthur mit einer Gala-Vorstellung.
- Der FC Basel möchte den positiven Trend der Shaqiri-Offensive in Bern bestätigen.

Fabio Celestini lacht viel an diesem Dienstag. So, wie man als Fussballtrainer eben viel lachen kann, wenn man gleich dreimal in Folge gewonnen hat. Und auch ganz am Schluss der Medienkonferenz, da schickt er dem finalen Satz noch ein Lächeln hinterher. Dies, obwohl die Lage sehr ernst ist, wenn es um den von ihm trainierten FC Basel und Auftritte in Bern geht: «Wer weiss, vielleicht gelingt es uns nun, auch an dieser Statistik etwas zu unseren Gunsten zu verändern.»

«Diese Statistik» ist nichts anderes als die Auswärtsbilanz des FC Basel gegen den BSC Young Boys, die inzwischen an Trostlosigkeit kaum zu überbieten ist. Von den vergangenen 18 Ernstkämpfen, die der FCB im Wankdorf gegen YB ausgetragen hat, gingen inklusive Cup-Partien sagenhafte 15 Spiele verloren und gab es gerade dreimal ein Unentschieden.

Und selbst der letzte offizielle Sieg ist nur von begrenztem Wert: Am 22. Mai 2016 gewann der FCB mit Trainer Urs Fischer 3:2 in Bern – allerdings zu einem Zeitpunkt, als er bereits vor Anpfiff als Schweizer Meister feststand. Dass die Basler in Bern gewannen und drei Punkte holten, die sie auch brauchen konnten, liegt tatsächlich bereits ein volles Jahrzehnt zurück – und zwar ziemlich genau: Am 18. Oktober 2014 gewann die Mannschaft des damaligen Trainers Paulo Sousa mit 1:0 im Wankdorf.

Der jetzige FCB-Präsident David Degen war im Sommer zuvor eben erst zurückgetreten, während sein Zwillingsbruder Philipp in dieser Partie Gelb wegen Zeitspiels kassierte. Gelb wegen einer Unsportlichkeit gab es auch für Renato Steffen, der da aber noch Berner und nicht Basler (und schon gar nicht Luganese) war. Der jetzige FCB-Assistenztrainer Davide Callà durfte auf dem rechten Basler Flügel ran. Und Shkelzen Gashi erzielte den einzigen Treffer auf Vorarbeit eines Teenagers namens Breel Embolo. Der FC Basel siegte, obwohl ihm mit Marco Streller, Fabian Schär, Behrang Safari und Walter Samuel gleich eine ganze Reihe namhafter Spieler verletzt fehlte.

Seither war es in Bern immer so: Wenn es für beide Mannschaften um etwas ging, dann war für den FCB selten wenig und meistens gar nichts zu holen. Und seit YB den FCB als Nummer 1 der Schweiz abgelöst hat, wars noch dazu meist ziemlich eindeutig. Klatschen wie das 1:7 im September 2018 oder das 1:5 beim bisher letzten Basler Auswärtsspiel in Bern inklusive.

Das war im März. Und Celestini war da bereits Trainer des FC Basel. Die Erfahrung von damals lässt ihn auch jetzt vorsichtig sein. Dass die Berner eine für ihre Verhältnisse bislang katastrophale Meisterschaft spielen, ist bekannt. Aber man erinnert sich eben auch an das Frühjahr und daran, dass Gelbschwarz vor dem Treffen mit Rotblau gerade Trainer Raphael Wicky entlassen hatte, um dann mit Interimslösung Joël Magnin dem FCB den Meister zu zeigen.

Dieser Joël Magnin steht nun auch wieder an der Seitenlinie, seit mit Patrick Rahmen der nächste Ex-FCB-Trainer, der sich bei YB versuchte, suspendiert worden ist. Und auch wenn YB zuletzt gegen Lugano (0:2) nicht gut ausgesehen hat, so gibt Antipode Celestini doch zu bedenken: «Es ist YB. Das ist der Schweizer Meister.»

Hoffnung auf einen Sieg macht sich der Trainer des FC Basel trotzdem. Das hat aber mehr mit der eigenen Mannschaft zu tun. Denn zuletzt stehen ja nicht nur die drei Siege, sondern steht auch der Eindruck stetig verbesserter Auftritte. «Ich spüre bei meinen Spielern momentan ganz viel Lust auf Fussball – das stimmt positiv.»

Am meisten Lust versprühte dabei zudem jener Spieler, der wie kein anderer im Zentrum dieser Mannschaft, ja des ganzen Clubs steht: Xherdan Shaqiri brillierte beim 6:1-Sieg in Winterthur mit unzähligen guten Aktionen, wobei ihm zwei sehenswerte Tore und drei feine Assists gelangen.

Gegen YB erhält er gemeinsam mit der Mannschaft die Gelegenheit, den generellen Aufwärtstrend, aber auch die jüngste Leistung zu bestätigen. Denn es ist ja bei aller Brillanz auf der Schützenwiese auch so, dass man nicht so recht weiss, was man vom letzten Gegner halten soll: Der FC Winterthur ist Tabellenletzter und hat am Samstag nicht den ersten inferior anmutenden Auftritt hingelegt.

Kann Fabio Celestini mit Xherdan Shaqiri den Basler Bann von Bern brechen? Es wäre eine weitere wichtige Wegmarke. Dies, nachdem Celestinis Team Ende Januar bereits eine etwas kürzere Durststrecke gegen die Berner hinter sich liess, indem man den ersten Heimsieg gegen YB seit über drei Jahren feierte – und vor dreieinhalb Wochen nachlegte, wobei man abermals 1:0 gewann.

Sucht man ein gutes Omen für den ersten bedeutsamen Basler Sieg in Bern seit einem Jahrzehnt, so findet sich dies: Wie damals, so ist es auch jetzt Oktober. Und wie damals, so steht auch jetzt der 12. Spieltag der Super League an.


https://www.bazonline.ch/fc-basel-xherd ... 4396424656

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Oktober 2024, 19:30 
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30.10.2024

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Seit acht Jahren ohne Auswärtssieg gegen YB – kann der FCB die gute Form nutzen?

Wenn der FC Basel am Mittwoch (20.30 Uhr) bei YB gastiert, trifft ein Team in Form auf ein Team auf Formsuche. Beim FCB spricht Trainer Fabio Celestini von den schönsten Wochen in seiner Amtszeit, derweil in Bern der Captain die Kollegen anzählt. Winkt so dem FCB die Chance auf den ersten Sieg in Bern seit acht Jahren?

Wenn Fabio Celestini am frühen Donnerstagmorgen nach Hause kommen wird, dann wird er etwas zu feiern haben.

Ganz egal, wie sein FC Basel sich im Wankdorf gegen die Berner Young Boys geschlagen hat. Denn am 31. Oktober feiert der Trainer der Basler nicht nur seinen 49. Geburtstag, sondern auch noch sein 1-Jahr-Jubiläum als Chefcoach des FCB.

An seinem 48. Geburtstag hatte er in Basel unterschrieben, nur einen Tag vor dem kapitalen Cup-Spiel gegen den SC Kriens, welches die Basler mit Ach und Krach gewinnen konnten.

Seither ist viel passiert. Celestini hat das Team stabilisiert, aus dem Tabellenkeller geführt, zwei Transferperioden, in welchen das Kader umgebaut wurde, überstanden und sein Team jeweils neu justiert. Er hat ein bitteres Cup-Out erlebt, Zu-spät-Kommer gemassregelt, unnötige Niederlagen eingesteckt, und ja, auch erste Fragen, wie lange er diesen Job noch innehaben wird, über sich ergehen lassen müssen.

Bevor es am Mittwochabend zum Duell des Meisters gegen den früheren Serienmeister kommt, wird Celestini am Tag vor dem Spiel darum gebeten, eine kleine Bilanz zu ziehen. Welches sein schönster Moment aus bald 365 Tagen FC Basel war? «Ganz ehrlich, diese letzten drei Wochen waren sehr schön», sagt Celestini. Drei Wochen, in denen die Basler erst YB zu Hause mit 1:0 besiegten, dann gegen St.Gallen im Joggeli in letzter Sekunde ein 2:1 holten und schliesslich am vergangenen Samstag in Winterthur eine 6:1-Gala aufs Parkett gezaubert haben.

Zusammenrücken nach dem St.-Gallen-Sieg

Wenn er einen Moment, ein Spiel, auswählen müsste, dann wäre es der Sieg über St.Gallen: «Von den Emotionen her war das das schönste Spiel. Es war das erste Mal, dass das Stadion explodiert ist. Und es war auch wichtig für die Beziehung mit der Mannschaft. Alle sind in die Ecke gerannt, haben zusammen gejubelt.»

Seit diesem Erweckungsmoment scheinen die Basler im Flow zu sein. Es herrscht eine gewisse Leichtigkeit, die lange nicht zu spüren war im und um den FC Basel. Eine Atmosphäre, wie sie Celestini in seinem Jahr als FCB-Trainer noch nie erlebt hat.

Diese Zufriedenheit, die Celestini am Dienstag vor den Medien anzumerken ist, gründet jedoch nicht nur in drei Siegen aus drei Spielen. Nicht nur in Zahlen. Sondern es geht um das Was und Wie, um die Art und Weise, wie vor allem der letzte Sieg zustande gekommen ist.

Gleich im Nachgang der Partie vom Samstag sprach Celestini vom Spass, den seine Mannschaft habe. Spass, zusammenzuspielen, und Spass, ganz grundsätzlich Fussball zu spielen. «Das ist für einen Trainer die beste Sache», ergänzte er.

Die Lust auf Celestini-Fussball

Auch drei Tage später ist Celestini noch immer begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft. «Sie vermitteln mir, dass sie Lust haben.» Lust nicht nur einfach auf Fussball, sondern auf Celestini-Fussball. «Es ist das erste Mal in meinem Jahr in Basel, dass die Spieler meine Idee, meine Philosophie von Fussball nehmen und diese auf dem Feld interpretieren. Das ist sehr schön zu sehen.»

Einen Tag vor dem Duell mit dem Meister scheint in Basel vieles in die richtige Richtung zu zeigen. Schritt für Schritt. Der FCB stellt die beste Offensive der Liga, er stellt die beste Defensive der Liga – und er scheint näher zusammengerückt zu sein.

Alles Fakten, an die vor dreieinhalb Wochen die wenigsten dachten. Damals, als die Basler das letzte Mal auf YB trafen. Vom «Entlassico» war die Rede, davon, dass jener Trainer gehen muss, der das Duell Basel gegen Bern verlieren würde. In der Tat musste Patrick Rahmen in Bern seinen Posten räumen. Von einem angeblich wackelnden Stuhl Celestinis ist 24 Tage später kaum mehr etwas übrig.

Die überraschenden Werte des Winterthur-Spiels

Die Welt scheint in Basel eine andere zu sein. Die beiden Niederlagen gegen Zürich und Luzern, die dem letzten YB-Spiel vorausgingen, scheinen als Teil des Prozesses ad acta gelegt zu sein. Auch wenn Celestini sagt: «Dieses 0:1 in Luzern war der schlimmste Moment in meinem Jahr hier.»

Mittlerweile sieht er sein Team an einem anderen Punkt. Auch, was die Mentalität angeht. Bestätigt fühlt er sich darin, weil sein Team auch nach dem 3:0 und dem 4:0 in Winterthur immer weiterspielte, nie zufrieden war. Und: «Weil die letzten 30 Minuten in dieser Partie mit die besten Werte aufweisen, was Intensität und Sprints angeht», wie er erklärt. Etwas, was bei einer 5:0-Führung nicht normal sei.

Es sind alles gute Vorzeichen für ein Spiel in Bern, bei dem der Gastgeber ein bisschen wie ein angeschossenes Reh daherkommt. Nach dem Trainerwechsel und dem vermeintlichen Turnaround mit dem Sieg gegen Luzern und der starken Leistung trotz Niederlage gegen Inter Mailand ist Bern schon wieder in Alarmbereitschaft.

Die 0:2-Pleite gegen Lugano am Sonntag war die bereits sechste Niederlage für YB in dieser Saison – in der gesamten letzten Spielzeit summierten die Berner nur gerade deren sieben Nuller.

Benito und die Kollegenschelte

Doch wie sich in Basel Trainer Celestini über die Art und Weise des Sieges in Winterthur freut, so wütet YB-Captain Loris Benito nach dem Spiel in Lugano darüber, wie der nächste Nackenschlag zustande gekommen ist.

«Es muss mehr gehen, wir müssen mehr Widerstandsfähigkeit an den Tag legen», sagt er nach Abpfiff ins SRF-Mikrofon und zählt dann auch gleich noch seine Kollegen an: «Wir haben Spieler, die einen Grind ziehen, wenn sie nicht spielen, und wenn sie die Chance bekommen, zeigen sie es nicht.»

Deutliche Worte. Der Captain der Berner soll schon vor der Partie das mangelnde Feuer gespürt und mit einer Ansprache versucht haben, die Kollegen mitzureissen und die Handbremse zu lösen. Ohne Erfolg.


https://www.watson.ch/sport/fussball/49 ... t-8-jahren

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Oktober 2024, 19:33 
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FCB will schwarze Serie in Bern beenden

Wer soll bei YB diesen Shaqiri stoppen?

Das Innenverteidiger-Problem kann YB mit der Rückkehr von Sandro Lauper lösen. Wer aber soll Super-Shaqiri stoppen? Jaouen Hadjam, der Linksaussen im Gewand eines Aussenverteidigers? Kann das gutgehen?

Ob die schwarze Basler Auswärtsserie gegen YB endlich reisst? Letztmals einen Dreier im Wankdorf holte der FCB im Mai 2016, als man 3:2 gewann. Es ging aber um nichts mehr, Basel war da längst Meister. Und der heutige Berner Cedric Itten lief für Rotblau auf. Seither? 16 Anläufe. 13-mal verloren. Horror in der Bundesstadt. Im Dezember 2021 holt Basel letztmals ein Pünktchen.

Doch nun sind die Vorzeichen komplett anders als in all den Jahren seit dem letzten Bebbi-Sieg. Der FC Shaqiri ist so richtig ins Rollen gekommen. Und bei YB gibts nach einem Aufbäumen gegen Luzern mit dem 2:1-Sieg im ersten Spiel unter Joël Magnin einen Topmatch gegen Inter Mailand, trotz 0:1. Und dann den grossen Rückfall in die Fahrwasser dieser Saison im Tessin: 0:2. «Wir dachten, in der Inter-Dynamik weiterfahren zu können – deshalb war es gar nicht gut, gleich wieder verloren zu haben», sagt Linksverteidiger Jaouen Hadjam. «Jetzt müssen wir endlich zu Konstanz und ausgewogenen Leistungen über mehrere Spiele finden.

Sandro Lauper löst das Innenverteidiger-Problem

Wegen der Verletzung von Ali Camara musste im Tessin Anel Husic ran. Und der bewies einmal mehr, auf diesem Niveau am Anschlag zu sein. Immerhin: Der Ausfall von Camara sollte kompensierbar sein. Sandro Lauper kehrt von einer Sperre zurück. Und wenn er so spielt wie gegen Inter Mailand, ist er eine Bank neben Captain Loris Benito. Wer aber soll Xherdan Shaqiri stoppen?

Das dürfte Hadjam sein, der wirblige, unberechenbare Linksaussen im Gewand eines Aussenverteidigers. Auf dieser Position ist er derart anfällig, dass absehbar ist, dass es alleine gegen Shaq nicht gutgehen kann. Da wäre es vielleicht angebracht, Hadjam im linken Mittelfeld einen Fighter wie Lukasz Lakomy zur Seite zu stellen. Einen Shaq-Abfangjäger gewissermassen.

YB spielt zuhause zu zwölft

Sonst aber ist der Algerien-Franzose frohen Mutes: «Wir haben zwar das letzte Spiel gegen den FCB mit 0:1 verloren. Aber wir haben in Basel eine super erste Halbzeit gezeigt. Dann folgte diese Rote Karte gegen uns, die uns nicht in die Karten spielt, und wir kriegen wieder auf einen stehenden Ball ein Tor – einer unserer Haupt-Schwachpunkte diese Saison.»

Doch der wichtigste Punkt sei ein anderer, so Hadjam: «Das Spiel steigt in unserem Stadion. Also spielen wir nicht zu elft, sondern zu zwölft.» Atmosphärisch mag das stimmen. Doch was sagt die Statistik? Die ist gegen den Heimvorteil: nur ein Sieg aus fünf Heimspielen. Völlig ungewohnte YB-Werte.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 72168.html

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Seit 2016 ohne Sieg im Wankdorf

Bricht der FC Basel mit Xherdan Shaqiri den YB-Fluch?

Seit 2016 wartet der FC Basel auf einen Auswärtssieg gegen die Young Boys. Am Mittwoch kehrt mit Xherdan Shaqiri ein Basler ins Wankdorf zurück, der aus vergangenen Zeiten weiss, wie man in Bern gewinnt.

Rückkehrer Xherdan Shaqiri ist definitiv beim FC Basel angekommen. Am Samstag überragt der 33-Jährige mit einer Gala auf der Schützenwiese, verwandelt gegen Winterthur einen Eckball direkt und sammelt nicht weniger als fünf Skorerpunkte. «Für mich ist es ein Glück, einen Shaqiri zu haben», schwärmt Fabio Celestini in der Folge. «Diesen linken Fuss zu sehen ist fantastisch, absolut unglaublich.»

Mit Sicherheit hofft der FCB-Trainer, Shaqiris Zauberfuss schon heute Abend im Berner Wankdorf (20.30 Uhr live auf blue Sport) wieder bestaunen zu dürfen. Denn der FCB wartet seit geschlagenen acht Jahren auf einen Auswärtssieg bei YB.

Wieder gegen Feuerwehrmann Magnin

Die Basler gehen in den letzten 18 Pflichtspielen in Bern 15 Mal als Verlierer vom Platz. Dreimal reicht es immerhin zu einem Remis. Zuletzt geht Celestinis Mannschaft im März aber mit 1:5 unter – als ein gewisser Joël Magnin bei YB ein gelungenes Debüt als Interimstrainer und Nachfolger des entlassenen Raphael Wicky feiert.

Nun trifft der FCB erneut auf Feuerwehrmann Magnin. Ein gewichtiger Unterschied im Vergleich zum Duell im März ist aber, dass der FCB mit Shaqiri anreist. Und damit mit einem Spieler, der weiss, wie man wichtige Spiele in Bern gewinnt. In der Finalissima 2010 spielt Shaqiri als Linksverteidiger durch, siegt 2:0 und feiert mit dem FCB im Wankdorf den 13. Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Bis heute bleibt dies Shaqiris einziger FCB-Auswärtssieg in Bern. Allerdings muss der Linksfuss das Wankdorf im FCB-Dress auch nur einmal als Verlierer verlassen – beim 0:2 im November 2009. In insgesamt elf Duellen mit YB fährt Shaqiri fünf Siege ein, erzielt zwei Tore und liefert zwei Assists. Schlägt er auch heute wieder zu?


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 27019.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Oktober 2024, 19:36 
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YB vor Spiel gegen FCB: Ex-Assistent Enrico Schirinzi im Interview

Nach nur drei Monaten musste Enrico Schirinzi Anfang Oktober als Co-Trainer bei YB gehen. Im Nau.ch-Interview spricht er über seine «lehrreiche Zeit» in Bern.

Das Wichtigste in Kürze

- Enrico Schirinzi (39) erzählt im Nau.ch-Interview über seine Zeit als YB-Assistent.
- Trotz Kurz-Engagement nimmt der Ex-Profi viel Positives mit.
- Heute um 20.30 Uhr (live auf SRF) spielen die Young Boys zu Hause gegen den FCB.

Meister YB kommt in der Super League nach wie vor nicht auf Touren. Zuletzt unterlagen die Hauptstädter in Lugano mit 0:2. Nach elf Runden liegt das Team auf Rang zehn.

Gut drei Wochen ist der Trainerwechsel mittlerweile her. Nach der 0:1-Niederlage beim FCB musste Patrick Rahmen seinen Posten räumen – genauso wie sein Assistent Enrico Schirinzi.

Nau.ch hat mit dem 39-jährigen Ex-Profi über sein Engagement bei Gelbschwarz, die anhaltende sportliche Krise und das anstehende Spiel gegen Basel gesprochen.

Nau.ch: Enrico Schirinzi, wie war es für Sie als ehemaligen YB-Junior, für die Young Boys zu arbeiten?

Enrico Schirinzi: Es war speziell, für den Verein in meiner Geburtsstadt zu arbeiten. Bei YB hat für mich fussballerisch alles angefangen und meine Familie und Freunde leben in Bern.

Ich bin aber nicht mit diesem Gedanken zum Klub gestossen, sondern weil ich YB zusammen mit dem Staff helfen wollte, weiterhin erfolgreich zu sein. Selbstverständlich war es für mich als Assistenztrainer auch persönlich ein nächster Schritt.

Nau.ch: Gibt es etwas, das Sie bedauern oder im Nachhinein anders machen würden?

Enrico Schirinzi: Generell kann ich sagen, dass es eine unglaublich lehrreiche Zeit war. De facto ist es ja so, dass man in schwierigen Situationen mehr lernt. Ich kann sehr viel mitnehmen für mich und meine Zukunft als Trainer.

Natürlich bedaure ich, dass wir die Kurve nicht gekriegt haben. Es gab Dinge, die gut liefen, andere Sachen hätte man anders lösen können. Ich habe mich komplett in den Dienst des Vereins gestellt und versucht, das mit meinen Werten vorzuleben.

Nau.ch: Für Sie war es die erste Entlassung im Trainer-Business – wie geht man damit um?

Enrico Schirinzi: Am Tag der Freistellung ist das natürlich unangenehm. Ich habe als Spieler ja schon Trainer kommen und gehen sehen, das ist immer speziell.

Ich bin aber von Natur aus ein positiv eingestellter Mensch und habe schon am Tag danach wieder vieles positiv gesehen. Meine Familie und Freunde stehen mir sehr nahe und unterstützen mich. Ich bin daher voller Energie weiterzumachen.

Nau.ch: Apropos weitermachen – was steht für Sie aktuell an?

Enrico Schirinzi: Im September startete ich den Uefa-A-Diplom-Lehrgang in Italien. Ich versuche viele Topspiele live zu sehen und von den Besten zu lernen. Die aktuelle Phase bietet mir die Möglichkeit, Dinge zu analysieren und viel mitzunehmen.

Natürlich geniesse ich auch die Zeit mit der Familie. Meine Tochter freut sich darüber, dass der Papa mehr zu Hause ist. Alles, was danach kommt, wird sich zeigen.

Nau.ch: YB steht sportlich auch nach der Trainer-Rochade nicht gut da. Kriegen die Berner die Kurve?

Enrico Schirinzi: Ich habe gesehen, dass die Leute im Verein jeden Tag alles geben. Auch die Spieler arbeiten täglich hart.

Meiner Überzeugung nach gilt es, sich jetzt von äusseren Einflüssen abzuschirmen und sich vollkommen in den Dienst des Teams zu stellen. Erst dann kann jeder Einzelne wieder vom grossen Potenzial der ganzen Gruppe profitieren.

Es ist immer alles einfach gesagt, aber selbstverständlich ist es halt nicht. Das habe ich ja selber erlebt. Eine nachhaltige Transformation ist nur unter den genannten Bedingungen möglich. Wenn diese erfüllt sind, wird YB die Kurve kriegen – da bin ich überzeugt.

Nau.ch: Liegt der Meistertitel noch drin?

Enrico Schirinzi: Rein theoretisch ist noch alles möglich. Meiner Einschätzung nach sollte man aber nicht mehr darüber reden. Und das tut YB ja auch nicht.

Jetzt gilt es, Spiel für Spiel zu nehmen und zu kämpfen. Man muss unbedingt aus diesem Negativstrudel herauskommen. Klar ist YB noch Meister – das macht es schwieriger zuzugeben, dass sich die Situation verändert hat.

Nau.ch: Wie geht das Spiel heute gegen Basel aus?

Enrico Schirinzi: Für mich persönlich klappt das mit der Glaskugel leider nicht so gut. Ich wünsche mir aber ein Sieg für YB.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-vo ... w-66853025

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Oktober 2024, 19:40 
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Hoffnung auf Wende: Young Boys empfangen starken FC Basel

Der Druck steigt bei den Young Boys: Der Meister hinkt seinen Ansprüchen weit hinterher und kämpft nach Lichtblicken immer wieder mit unerwarteten Rückschlägen. Die Zeit drängt – ein Sieg gegen den formstarken FC Basel könnte endlich die Wende bringen – einfach wird das Spiel im Wankdorf aber nicht.

Für die Young Boys drängt die Zeit. Der Meister benötigt eine gute Serie, um die bösen Geister endlich zu vertreiben. Am Mittwoch kommt mit dem FC Basel ein zuletzt im Wankdorf gern gesehener Gast.

Es ist ein Auf und Ab, das an den Nerven zerrt. Auf vermeintliche Befreiungsschläge folgen rasch wieder enttäuschende Leistungen. Die Lichtblicke sind von kurzer Dauer. YB tritt an Ort und Stelle, wovon neun Punkte aus elf Super-League-Partien zeugen. Das sind 15 Punkte weniger als zum gleichen Zeitpunkt in der letzten Saison. Unser Sportreporter Manuel Moser hat einen Kommentar zur aktuellen Situation der Young Boys verfasst.

Potenzial auf den Platz bringen

Kein Wunder, macht sich nach dem x-ten Rückschritt auch Frust breit wie am Sonntag in Lugano, als Captain Loris Benito nach dem 0:2 die Einstellung einiger Mitspieler kritisierte. Ob die Aussagen des Teamleaders ein Weckruf sein können oder Ausdruck eines tiefen Übels sind, wissen nicht mal die Berner. Es braucht nicht unbedingt viel, um eine Wende zum Guten herbeizuführen für eine Mannschaft, die zweifellos gut besetzt ist.

Sandro Lauper glaubt, dass die Rückkehr zu alter Stärke über elementare Dinge führt. «Wir müssen mehr Energie auf den Platz bringen, mehr in die Zweikämpfe investieren und kompromissloser agieren.» Zweifel habe er keine, versicherte der Mittelfeldspieler in einem Interview mit dem Verein. Er sehe unter der Woche im Training, wozu diese Mannschaft in der Lage sei. «Für mich ist es eine Frage der Zeit, bis wir das auch zeigen, wenn es zählt. Wir kommen da raus.»

Die Zeit läuft allerdings gegen YB, denn die Durchhalteparolen, so gut gemeint sie auch sind, verlieren zunehmend an Überzeugungskraft. Auf die starken Worte müssen zwingend auch einige starke Resultate folgen. Einfach wird das nicht, denn die Aufgaben sind bis zur nächsten Länderspielpause happig mit den Heimspielen gegen Basel und Lugano sowie den Auswärtspartien gegen den FC Zürich und in der Champions League in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk.

Lange Basler Durststrecke

Mit Basel gastiert am Mittwochabend die formstärkste Mannschaft der Super League im Wankdorf. Das eindrückliche 6:1 in Winterthur mit dem fünffachen Skorer Xherdan Shaqiri war der dritte Sieg in Folge des FCB. Mit 24 Toren und 11 Gegentreffern haben die Basler statistisch den besten Sturm und die beste Abwehr.

Man habe in den letzten Spielen viel Selbstvertrauen gesammelt, halten Trainer Fabio Celestini und Shaqiri fest. Der Zeitpunkt scheint ideal für den derzeit Vierten der Super League, um endlich wieder einmal in Bern zu gewinnen. Der letzte Auswärtssieg bei YB kam im Mai 2016 zustande. Seither gab es in 16 Spielen im Wankdorf nur drei Punkte.

Zürich kann Leader werden

Von schlechten Serien können auch St. Gallen und Winterthur berichten, die sich ebenfalls am Mittwochabend gegenüberstehen. Der FCSG hat inklusive Europacup seit sechs Partien nicht mehr gewonnen. Der FC Winterthur reist mit null Punkten aus den bisherigen fünf Auswärtspartien zum Ostschweizer Rivalen.

Im dritten Spiel des Tages kann der FC Zürich mit einem Sieg beim formschwachen FC Sion die Leaderposition übernehmen, zumindest bis am Donnerstag Servette (gegen Luzern) und Lugano (bei den Grasshoppers) im Einsatz stehen.


https://www.plattformj.ch/artikel/226384/

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Oktober 2024, 00:10 
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Albtraum-Serie geht weiter für den FCB: Krisen-YB siegt

Mit YB – FCB, Sion – FCZ und St. Gallen – Winterthur standen am Mittwochabend drei Partien in der Super League an. Die Übersicht.

Die Szene des Spiels

Die Führung, sie war so verdient. Als der Ball in der 81. Minute im Spiel zwischen den Young Boys und dem FC Basel im Netz zappelte, war der Jubel riesig. Es war ein Eigentor von Basels Mohamed Dräger. Doch was machte er da? Lewin Blum schlug von der rechten Seite eine herrliche Flanke auf den langen Pfosten, dort wartete kein Berner. Dräger stand mutterseelenallein da und verwandelte. Bitter! Krisen-YB siegte mit 3:2 gegen den FC Basel.

Die Schlüsselfigur

Meschack Elia. Der Kongolese war einer der besten Spieler auf dem Feld. In der ersten Hälfte scheiterte er noch am glänzend aufgelegten Basel-Goalie Hitz. Doch er gab nicht auf. Immer wieder kam er gefährlich vor das Basler Tor und legte auch immer wieder gefährlich für Mitspieler auf. Beim 1:1 war er es, der perfekt auf Ugrinic ablegte. Dieser konnte sich aus 13 Metern eine Ecke aussuchen. Wenn er noch besser gezielt hätte, hätten die Berner nicht so lange zittern müssen.

Das bessere Team

Die Young Boys spielten sackstark. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Tor der Basler. Fabio Celestinis Team hatte Mühe, den Ball zu halten und Gefahr zu erzeugen. Das Problem: Lange Zeit schafften es die spielerisch viel besseren Berner einfach nicht, ein Tor zu erzielen – im Gegensatz zu den Baslern. Dass YB am Schluss doch genügend Zielwasser intus hatte, war bitter für den FC Basel. Die Pleite für Rotblau ging aber völlig in Ordnung. Nach dem Shaqiri-Zauber gegen Winti spielte der FCB schwach.

Das Tribünen-Gezwitscher

Von den vergangenen 18 Pflichtspielen, die der FCB im Wankdorf gegen YB ausgetragen hat, gingen samt Cup-Partien unglaubliche 15 Spiele verloren und es gab gerade dreimal ein Remis. Kein Wunder, dass Rotblau diese Albtraum-Serie am Mittwochabend endlich beenden wollte. Das klappte jedoch nicht.

Nach dem 2:3 muss der FC Basel weiter auf einen Erfolg im Wankdorf warten. Zur Erinnerung: Den letzten Sieg gab es am 22. Mai 2016. Damals gewann Rotblau mit Trainer Urs Fischer 3:2 in Bern. Besonders: Beim FC Basel stand damals Cedric Itten in der Startelf. Dieser kickt nun bekanntlich für die Young Boys.

Die Tore

19’ I 0:1 I Anton Kade traf nach einem Abpraller von YB-Goalie David von Ballmoos zur Führung für den FC Basel.

64’ I 1:1 I Hitz sah für einmal nicht gut aus. Ugrinic nutzte die Unachtsamkeit perfekt und traf zum Berner Ausgleich.

81’ I 2:1 I FCB-Star Dräger schoss die Kugel ins eigene Tor.

87’ I 3:1 I Wieder ein Eigentor. Dieses Mal war es Adrian Barisic.

89’ I 3:2 I Der Anschluss durch Dominik Schmid per Kopf kam zu spät.

So gehts weiter

Am Wochenende geht es bereits wieder weiter für die Clubs. Der FCB trifft auf Winterthur, YB muss gegen Zürich ran. Und Sion kickt gegen den FC St. Gallen.


https://www.20min.ch/story/super-league ... -103211411

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