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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 7. November 2024, 23:37 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 7. November 2024, 23:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2024  Zitat: Titel futsch? YB bringt gegen Lugano kaum eine Mannschaft zusammen!
Die Verletztenliste bei YB wird länger und länger. Mit Loris Benito und Sandro Lauper drohen zwei weitere Verteidiger auszufallen. Am Sonntag wartet Lugano.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei YB drohen – ausgerechnet in der Defensive – die nächsten Ausfälle. - Sandro Lauper und Captain Loris Benito verletzten sich gegen Schachtar. - Bis zu zwölf Spieler könnten den Bernern am Sonntag gegen Lugano fehlen.
Eigentlich ist Lewin Blum auf der rechten Abwehrseite zu Hause. Im Champions-League-Spiel gegen Schachtar Donezk stellte ihn Trainer Joël Magnin notgedrungen als Linksverteidiger auf. Während des Spiels beordert er Blum dann auf die Position des Innenverteidigers.
Die Situation von Blum sagt eigentlich alles über die momentane Situation bei YB aus. Acht Verteidiger standen Magnin gegen Schachtar verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Zu allem Überfluss verletzten sich mit Loris Benito und Sandro Lauper auch noch die letzten beiden Innenverteidiger.
YB steckt in einer «brutalen Situation»
Captain Benito erwischte es nach einer halben Stunde bei einem Klärungsversuch an den Adduktoren. Sandro Lauper verletzte sich in der zweiten Halbzeit am Fussgelenk, als er ohne Fremdeinwirkung unglücklich umknickte. Wie schlimm die Verletzungen tatsächlich sind, werden weitere Abklärungen zeigen.
Zumindest Benito dürfte am Sonntag gegen Lugano ausfallen. «Es war ein Schmerz, den ich so noch nicht gekannt habe. Es fühlte sich an wie ein Messerstich.» In vier Tagen wieder auf dem Platz zu stehen, könne er sich momentan nicht vorstellen, so Benito.
Der Captain von YB sprach von einer «brutalen Situation». «Wir sind schon mit einer Rumpftruppe angereist. Am Sonntag kommen zu den verletzten auch die gesperrten Spieler. Dann wird es noch schwieriger.»
Ohne zwölf Spieler gegen Lugano?
Insgesamt werden den Bernern gegen Lugano bis zu zwölf (!) Spieler fehlen. Mohamed Ali Camara, Patric Pfeiffer und Tanguy Zoukrou sind in der Innenverteidigung schon verletzt.
Nun kommen Benito und Lauper womöglich noch hinzu. Weiter fehlen die Linksverteidiger Jaouen Hadjam, Abdu Conté und Rechtsverteidiger Saidy Janko.
Im Mittelfeld fällt zudem auch Miguel Chaiwa aus, ebenso der Langzeitverletzte Facinet Conte in der Offensive.
Kastriot Imeri ist nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Schachtar zumindest fraglich. Hinzu kommen Sperren gegen Joël Monteiro nach dem FCZ-Schuhwurf und den gelbgesperrten Filip Ugrinic.
Den ganzen Schlamassel irgendwie managen muss Joël Magnin. Er wisse noch nicht, wie er am Sonntag aufstellen wolle, sagte er nach dem Schachtar-Spiel.
Aktuell spricht bei YB niemand vom Titel. Und dennoch ist Gelbschwarz nach wie vor Meister. Ein Blick auf die Tabelle zeigt: Bei einer Niederlage am Sonntag wäre die Titelverteidigung wohl endgültig vom Tisch. https://www.nau.ch/sport/fussball/titel ... n-66858064
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 7. November 2024, 23:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.11.2024  Zitat: YB – Magnin: «Fussballgott schickt uns Hindernisse»
Trainer Joël Magnin beklagt die vielen Ausfälle bei YB. Man müsse damit umgehen und gegen Lugano unbedingt punkten.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei YB fallen auch Sandro Lauper und Loris Benito aus. - Trainer Joël Magnin sagt, man müsse damit umgehen und umstellen. - Gegen Schachtar Donezk und Inter wären Punkte möglich gewesen.
Ohne Punkte, dafür mit weiteren Verletzten kehrt YB aus Gelsenkirchen vom CL-Duell gegen Schachtar Donezk zurück. Die Berner verlieren das Spiel mit 1:2 sowie die Spieler Loris Benito und Sandro Lauper.
Der Ausfall seines Captains sei zu einem schlechten Moment gekommen, sagt Trainer Joël Magnin zu SRF. Kurz nach der Führung muss Benito ausserhalb des Feldes behandelt werden. Die Ukrainer erzielen in Überzahl prompt den Ausgleich, dann muss der Verteidiger ausgewechselt werden.
Auch am Sonntag gegen Lugano müsse er umstellen, sagt Magnin. «Damit müssen wir umgehen. Der Fussballgott schickt uns im Moment Hindernisse.» Man müsse sie überstehen und weitermachen.
Gegen Lugano fordert der Trainer Punkte. Bis dann müsse man wieder aufstehen, über das Resultat gegen Donezk sei man «sehr enttäuscht».
Auf dem Niveau der Champions League sei das Spiel in den Sechzehnern entscheidend, erklärt der Trainer. Und hier sei Schachtar viel entschlossener gewesen. «Das hat den Unterschied gemacht.»
Er sagt aber auch, dass gegen Inter Mailand vor zwei Wochen und gegen Donezk Punkte möglich gewesen wären. «Am Ende haben wir aber nichts.»
In rund zwei Wochen bietet sich YB die nächste Chance, in der Königsklasse zu punkten: Dann reist Atalanta Bergamo nach Bern. In der Zwischenzeit brauchen die Young Boys in der Meisterschaft Punkte. Am Sonntag empfangen sie Lugano, nach der Nati-Pause reisen sie nach Luzern. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ma ... e-66858101
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Freitag 8. November 2024, 15:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.11.2024  Zitat: YB: Husic wird vom Aussortierten zum Abwehr-Hoffnungsträger
Anel Husic ist beim BSC Young Boys für das Spiel gegen Lugano der einzige gesunde Innenverteidiger. In der Champions League ist er nicht spielberechtigt.
Das Wichtigste in Kürze
- Bei den Berner Young Boys ist Anel Husic aktuell der einzige gesunde Innenverteidiger. - Für die Champions League wurde er zu Beginn der Saison nicht ins A-Kader berufen. - Deshalb ist er international nicht spielberechtigt. - In der Liga ist er nun plötzlich der Abwehr-Hoffnungsträger.
Gegen Lugano könnten YB bis zu zwölf (!) Spieler fehlen. Vor allem in der Innenverteidigung ist man aktuell sehr dünn besetzt.
Mohamed Ali Camara, Patric Pfeiffer und Tanguy Zoukrou waren bereits vor der Champions-League-Partie verletzt. Jetzt könnten mit Loris Benito und Sandro Lauper zwei weitere Spieler hinzukommen.
Husic wird zum Hoffnungsträger in der Innenverteidigung
Am Sonntag wird man also froh sein, dass man mit Anel Husic wenigstens noch einen gelernten Innenverteidiger im Team hat. Der 23-Jährige kam in der Liga für Gelbschwarz bisher siebenmal zum Einsatz. Meist profitierte er von verletzungsbedingten Absenzen der anderen Abwehrspieler.
Wenn alle fit wären, müsste sich Husic in der Innenverteidiger-Hierarchie weit hinten anstellen. Dies sieht man anhand der Nominierung des YB-Kaders in der Champions League.
Da ist er nämlich nicht auf der A-Liste zu finden. Stattdessen ist mit Saidy Janko ein Spieler aufgeführt, der in dieser Saison verletzungsbedingt noch nie im Kader stand.
Zu Beginn der Champions-League-Kampagne kann jedes Team eine A-Liste mit 25 Spielern für den internationalen Wettbewerb nominieren. Spieler, die dort nicht aufgeführt werden, sind in der Champions League nicht spielberechtigt.
Auf einer B-Liste können zudem unbegrenzt Spieler aufgelistet werden. Diese Liste kann für jeden Spieltag geändert werden.
Es ist jedoch so, dass dort nur Spieler aufgeführt werden dürfen, die mindestens zwei Saisons in der Jugend verbracht haben. Zudem müssen sie nach dem 1. Januar 2003 geboren worden sein. Deshalb war Rhodri Smith, der gegen Donezk eingewechselt wurde, spielberechtigt.
YB empfängt erneut Atalanta Bergamo im Wankdorf
In der Champions League geht es für YB am 26. November weiter. Dann empfangen die Berner Atalanta Bergamo zum zweiten Mal nach dem 3:3 im Jahr 2021 im Wankdorf. Es bleibt zu hoffen, dass die Verletztenliste bei YB bis dahin schrumpft.
Während der Länderspielpause haben die Spieler zwei Wochen Zeit, um sich zu erholen. Zuvor steht aber noch das Spiel gegen den FC Lugano an. Am Sonntag um 16.30 Uhr kämpft YB zuhause gegen die Tessiner um die nächsten drei Punkte. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-hu ... r-66858377
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 8. November 2024, 17:48 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Benito fällt gegen Lugano aus, vier Spieler fraglich
Loris Benito steht den Young Boys am Sonntag im Heimspiel gegen Lugano (Beginn 16:30 Uhr) nicht zur Verfügung: Der YB-Captain zog sich beim Champions-League-Spiel in Gelsenkirchen gegen Schachtar Donezk eine Adduktorenverletzung im rechten Oberschenkel zu. Es ist von einer Wettkampfpause von rund zwei Wochen auszugehen. Sandro Lauper und Kastriot Imeri mussten am Mittwoch ebenfalls verletzt ausgewechselt werden. Sie zogen sich Fussverletzungen zu. Ob sie am Sonntag eingesetzt werden können, wird erst kurzfristig entschieden. Für die Partie gegen Lugano sind auch die rekonvaleszenten Mohamed Ali Camara und Jaouen Hadjam fraglich.
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 8. November 2024, 17:50 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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BSC Young Boys - FC Lugano
Vorverkaufsstand / Personelle Situation
- Bis am Freitagmittag wurden 27'000 Tickets abgesetzt (davon 22'058 Saisonkarten) - Gesperrt: Monteiro, Ugrinic. - Verletzt: Zoukrou, Pfeiffer, Chaiwa, Janko, A. Conté, Benito, F. Conte, Seiler. - Fraglich: Camara, Lauper, Hadjam, Imeri (unten im Bild). - Von einer Gelbsperre bedroht: Niasse.
Aufgrund von Bauarbeiten wird die S3 am Sonntag nur zwischen Biel und Zollikofen verkehren und nicht bis zum Bahnhof Wankdorf fahren. Ab Zollikofen gibt es Ersatzbusse bis ins Wankdorf, mit einer längeren Anreisezeit muss gerechnet werden.
«Es tat mir gut, Distanz zu gewinnen»
Fabian Lustenberger (36) hat im Mai 2024 seinen Rücktritt als Profifussballer gegeben. Nach einer kurzen Pause ist der frühere YB-Captain zurück im Club – als Defensivtrainer in der Youth Base.
Gab es Momente, in denen Du dachtest, dass es eigentlich schön wäre, noch aktiv zu sein? Nein, dieses Kribbeln spürte ich nicht. Das werte ich als gutes Zeichen. Es zeigt mir, dass meine Entscheidung richtig war. Das Interesse am Fussball ist natürlich da. Ich schaue viele Spiele und informiere mich. Aber es ist nicht so, dass ich denke, zu früh zurückgetreten zu sein. Was hast Du in den vergangenen Monaten gemacht? Zuerst einmal genoss ich ausgiebige Ferien mit meiner Familie. Es war ungewohnt, während einer längeren Zeit nicht an einen Terminplan gebunden zu sein, sondern einfach tun zu können, worauf ich Lust hatte. Mir tat es gut, Distanz zu gewinnen. Trotzdem wurde es nie langweilig. Nach den Ferien absolvierte ich einen weiteren Teil meiner Trainerausbildung, und beim Schweizer Fernsehen war ich in meiner Funktion als Experte im Einsatz. Steht für Dich fest, dass Du die Trainerkarriere einschlägst? Das ist aktuell mein Plan, ja. Wie das in ein paar Jahren aussehen wird, weiss ich nicht. Derzeit bin ich am B-Diplom und habe vor, weitere Schritte zu machen. Seit kurzem arbeitest Du auch in der Youth Base von YB. Wie sieht Deine Rolle da aus? Ich bin Defensivtrainer aller Teams von der U16 bis U21, arbeite individuell mit Spielern oder auch mit Gruppen. Wir trainieren das Defensivverhalten auf dem Platz, und ich versuche, gewisse Prinzipien zu vermitteln. An den Wochenenden bin ich oft Zuschauer an Heimspielen von Teams, mit denen ich zu tun habe. Hast Du weiterhin Kontakt mit der ersten Mannschaft? Die Wege kreuzen sich regelmässig, sei es auf der Geschäftsstelle oder auch mal in einem Training. Ich freue mich immer wieder, die Kollegen zu sehen. Wir unterhalten uns natürlich über Spiele, aber es ist nicht so, dass ich ihnen Ratschläge gebe. YB ist nicht so gestartet, wie wir uns das alle gewünscht haben. Die Meisterschaft ist kein Selbstläufer, man kann nicht einfach erwarten, dass der nächste Titel geholt wird. Fussball ist manchmal sehr unberechenbar. Trotzdem glaube ich, dass die richtigen Schlüsse gezogen werden. Ich mache mir keine Sorgen um YB. Am Sonntag kommt Lugano ins Wankdorf. Was für ein Spiel erwartest Du? Der Gegner hat seine Qualitäten mehrfach unter Beweis gestellt. Aber YB hat in den vergangenen drei Heimspielen einen guten Eindruck hinterlassen. Lugano ist gut, aber YB ist eben auch gut. Ich rechne mit einem spannenden Sonntag – und einem positiven Ausgang für uns.
Die grossen Ambitionen des FC Lugano
Mattia Croci-Torti (unten im Bild) ist nicht nur der dienstälteste Coach der Liga, sondern auch der Trainer mit den meisten Siegen in der Geschichte des FC Lugano. Mit den Tessinern hat der 42-Jährige Grosses vor. Mit dem FC Lugano gastiert am Sonntag im Wankdorf eine Mannschaft, die mit grossen Ambitionen unterwegs ist. Die Tessiner haben in der Credit Suisse Super League nur 2 von 13 Partien verloren, stehen im Achtelfinal des Schweizer Cups (gegen Yverdon), und auf internationaler Ebene haben sie in der UEFA Conference League Ausrufezeichen gesetzt. Inzwischen gilt Lugano für viele als Anwärter auf den Meistertitel. Und auch Clubeigentümer Joe Mansueto hält das für ein realistisches Ziel. Nach dem 2:0-Erfolg gegen YB vor zwei Wochen sagte der US-Amerikaner: «Vor drei Jahren waren wir Vierter, danach Dritter, letztes Jahr Zweiter. Also bleibt nur noch Platz eins. Es ist kein Traum.» Mansueto hob nicht zuletzt den Mann hervor, der im September 2021 von der interimistischen zur dauerhaften Lösung an der Seitenlinie aufstieg: Mattia Croci-Torti. Der 42-Jährige ist mittlerweile der dienstälteste Trainer der Liga. Und kein Coach des FC Lugano hat jemals mehr Siege gelandet als er. Das jüngste 2:0 gegen Yverdon war Erfolg Nummer 77, was Vereinsrekord bedeutet. Unter Croci-Torti zogen die Südschweizer dreimal in Serie in den Schweizer Cupfinal ein. 2022 feierten sie gegen St. Gallen einen triumphalen 4:1-Sieg. Ein Jahr später ging das Endspiel gegen YB in einer spektakulären Begegnung 2:3 verloren. Und 2024 setzte sich Servette im Penaltyschiessen durch. Eine prägende Rolle im Team spielt ein Mann mit YB-Vergangenheit: Renato Steffen. Der 33-Jährige befindet sich in einer starken Verfassung und ist derzeit mit vier Treffern Luganos zweitbester Skorer. Bislang ein halbes Dutzend Tore erzielte Ignacio Aliseda. Der Argentinier war in den vergangenen drei Partien (YB, GC und Yverdon) je einmal erfolgreich. Gegen YB schoss er das 1:0, zudem bereitete er das 2:0 von Mohamed Belhadj Mahmoud vor. In der vergangenen Saison kam es zwischen Lugano und YB zu vier Duellen. Einmal gewannen die Berner (4:1), dann folgten zwei Remis (1:1 und 3:3), und die vierte Partie entschieden die Bianconeri im Wankdorf zu ihren Gunsten (1:0).
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. November 2024, 21:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.11.2024  Zitat: Lugano verschiesst Penalty in der Nachspielzeit – YB gewinnt 2:1
Drei Elfmeter, ein Platzverweis – die Young Boys erkämpfen sich vor der Länderspielpause drei wichtige Punkte gegen die Tessiner.
Zusammenfassung
Am Ende wird es ganz laut im Wankdorf, die YB-Spieler stürzen sich auf ihren Goalie – dabei hat David von Ballmoos den Penalty gar nicht pariert. Doch weil Shkelqim Vladi den Ball übers Tor hämmert, kommt Lugano nicht zum Ausgleich. Und weil das Ganze in der Nachspielzeit ist, bleibt es am Ende beim knappen 2:1-Sieg für die Berner.
Alan Virginius ist es, der zu Beginn der YB-Viertelstunde einen Konter eiskalt zu Ende führt und das entscheidende Tor schiesst – zugleich seine Torpremiere in der Super League.
Die ersten beiden Tore an diesem Abend sind aus elf Metern entstanden: Cedric Itten verwandelt nach einem Foul an Hadjam – wobei diskutiert werden kann, ob dieses wirklich im Strafraum war – ebenso souverän wie Anto Grgic auf der anderen Seite, nachdem Anel Husic zu ungestüm gegen Zanotti zu Werke gegangen ist.
Alles in allem ein dramatisches Spiel, in dem sich die Young Boys aber verdient durchsetzen. Einen ausführlichen Matchbericht finden Sie in Kürze auf unserer Website. https://www.bernerzeitung.ch/fussball-s ... 9942568280
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. November 2024, 21:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.11.2024  Zitat: Lugano-Vladi scheitert in letzter Minute
YB zittert sich bei Penalty-Festival zum Sieg
Lugano vergibt in der Nachspielzeit die Rückkehr an die Tabellenspitze – Vladi scheitert vom Punkt. YB holt mit etwas Glück drei verdiente Punkte.
Das Spiel
Am Ende müssen sich Young Boys bei Shkelqim Vladi bedanken, dass die drei Punkte doch in Bern bleiben. Der langjährige YB-Junior drischt in der Nachspielzeit einen Hands-Penalty über den Kasten. Es ist bereits der dritte Strafstoss im Spiel.
So bleibt Alan Virginius der Matchwinner. Der Champions-League-Held von Istanbul erlöst YB zum Auftakt der YB-Viertelstunde mit seinem ersten Super-League-Tor und belohnt sein Team für einen beherzten Auftritt. Der verdiente 2:1-Sieg bringt die Berner wieder in Schlagdistanz zur oberen Tabellenhälfte – auf St. Gallen auf Platz sechs fehlen noch vier Punkte. Lugano verpasst indes den Sprung zurück an die Spitze. Der FCZ und Basel bleiben vor den Tessinern.
Die Partie ist in der ersten Halbzeit relativ arm an Höhepunkten, liefert aber dennoch viel Gesprächsstoff. Zweimal zeigt der Schiedsrichter auf den Punkt, zweimal zappelt der Ball danach im Netz. Beim ersten Strafstoss zugunsten der Berner ist es eine Millimeterentscheidung, bei demjenigen für Lugano ist das Foul komplett unnötig, weil Mattia Zanotti vom Tor wegläuft, als er in den Rücken gestossen wird. Ärgerlich für YB, das – vor allem nach den beiden Toren – mehr für die Offensive tut.
Im zweiten Durchgang haben die Gäste zwar viel Ballbesitz, kommen aber im Angriffsdrittel so gut wie nicht vor. Auf der Gegenseite werden die Young Boys immer wieder gefährlich, es fehlen jedoch lange die Grosschancen.
Die Tore
19. Minute, Cedric Itten (Pen.), 1:0. Jaouen Hadjam luchst links Lugano-Captain Mattia Bottani den Balll ab. Dieser zerrt ihn auf dem Weg in den Sechzehner zurück, der Algerier fällt. Weil er knapp auf der Strafraumlinie immer noch gehalten wird, gibt es Penalty. Cedric Itten verwandelt in die Tormitte.
33. Minute, Anto Grgic (Pen.), 1:1. Diesmal wird Mattia Zanotti im Strafraum von Anel Husic geschubst, wieder gibt es Elfmeter. Anto Grgic trifft vom Punkt in die untere rechte Torecke.
76. Minute, Alan Virginius, 2:1. Der Franzose lässt Lukas Mai im Dribbling mit einem gekonnten Haken stehen und haut die Kugel mit dem linken Fuss von links in die weite Ecke.
Die Stimmen (gegenüber Blue)
Renato Steffen sagt sichtlich genervt über den verschossenen Penalty in der Nachspielzeit: «Wenn der Trainer sagt, Vladi soll schiessen, sage ich dem Trainer nicht, dass ich schiessen muss. Das ist dann nicht mein Ding. Jeder weiss, ich hätte ihn auch genommen, aber wenn er das sagt, kein Problem. Wenn er Verantwortung übernehmen will, soll er das. Aber man muss sie auch reinmachen, hat er am Ende aber nicht.» Der Lugano-Offensivspieler fügt hinzu: «Besser, wenn man manchmal weniger sagt.»
Auch auf die Frage, wie er über die Nichtnominierung für die Nati denke, antwortet er geladen: «Hast du noch eine andere Frage, weil sonst sind wir glaub fertig. Manchmal ist besser, wenn man nichts dazu sagt.»
«Ist natürlich irgendwo durch eine schöne Aufgabe. Man stellt sich das schönste Szenario vor. Ich dachte, der Schiri hat schon abgepfiffen, als er darüber geflogen ist, es war so laut», beschreibt YB-Goalie Von Ballmoos den verschossenen Penalty.
«Wir mussten viel einstecken diese Saison. Jetzt war das Glück auf unserer Seite. Es ist umso schöner, dass wir die drei Punkte zu Hause gegen Lugano geholt haben», meint Darian Males.
Der Beste
Alan Virginius ist endgültig in der Super League angekommen! Bei YB war er das schon mit seinem eminent wichtigen Tor in den Champions-League-Playoffs in Istanbul gegen Galatasaray. Top-Siegtor!
Der Schlechteste
Der Mann ist ein begnadeter Fussballer, der Tunesier Hadj Mahmoud, genannt Belhadj. Er kommt in der 59. Minute rein. Acht Minuten später liefert er sich ein Maghreb-Kopf-gegen-Kopf-Duell mit dem Franko-Algerier Hadjam – Beide sehen Gelb. Und in der 87. Minute reisst er YB-Goalie David von Ballmoos um, als dieser den Ball schon gefangen hat. Gelbrot! Wie dumm ist denn das!
Das gab zu reden I
YB ist nicht mal mehr in der Lage das Spieler-Kontingent auf dem Matchblatt vollständig auszunutzen. Es sind bloss 19 Namen drauf. Bei Lugano sind es 20. Neun sind verletzt. Zwei gesperrt. Dann musste sich auch noch Innenverteidiger Crnovrsanin krank abmelden. Drei dieser 19 Namen gehören Junioren: Tsimba, Bomo und Smith.
Das gab zu reden II
Nach knapp zehn Minuten knallen Cheikh Niasse und Albian Hajdari in einem Kopfballduell mit den Köpfen zusammen. Beide liegen lange am Boden, können aber weiterspielen. Niasse wird nach 45 Minuten ausgewechselt, Hajdari, der in der Pause sogar noch genäht werden musste, spielt durch.
Die Zuschauer
27'972 Fans versuchen sich bei klirrender Kälte am Geschehen auf dem Kunstrasen zu erwärmen. Das gelingt phasenweise. Das Stadion ist bei der üblichen überschaubaren Zahl an Fans des FC Lugano fest in Berner Hand.
Die Schiedsrichter
Die zwei ersten Penaltyentscheide sind knifflig, aber vertretbar und dem Reglement entsprechend. Der Handspenalty? So ist halt die Regel. Ref Stefan Horisberger hat kein einfaches Spiel zu leiten, macht das aber gut. Auch wenn nicht alle gezeigten und nicht gezeigten Gelben nachvollziehbar waren. Alles richtig macht VAR Anojen Kanagasingam.
So gehts weiter
Nach der Länderspielpause reist YB am Samstag, 23. November zum FC Luzern (18 Uhr). Lugano empfängt einen Tag später den FC Zürich (14.15 Uhr). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 07454.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. November 2024, 21:19 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.11.2024  Zitat: YB siegt dramatisch gegen Lugano – GC-Reaktion gegen St.Gallen kommt zu spät
Der FC Lugano verpasst den Sprung an die Spitze der Super League. Die Tessiner verlieren bei den Young Boys 1:2. St. Gallen beendet seine Negativserie.
YB – Lugano 2:1
Die Young Boys kommen gegen Lugano zum 2:1-Heimsieg. Alan Virginius erzielte in der 77. Minute das zweite Berner Tor.
Es ist vielleicht der Startschuss zur grossen Aufholjagd des Schweizer Meisters. Zumindest hinterliessen die Berner vor eigenem Publikum einen guten Eindruck. Mit viel Elan und Entschlossenheit suchte der von Verletzungen geplagte Schweizer Meister, der seine Ersatzbank mit drei U21-Spielern auffüllen musste, die Offensive. Die verdienten drei Punkte brachte ein Konter zu Beginn der Schlussviertelstunde ein, als Lugano etwas zu forsch angriff. Virginius schloss nach einem gelungenen Dribbling gegen Lukas Mai zum 2:1 ab.
Dass der erste Super-League-Treffer des Franzosen drei Punkte einbrachte, verdankte YB auch etwas dem Glück. Denn Lugano bot sich in der 95. Minute nach einem Handspiel von Lewin Blum im eigenen Strafraum die grosse Möglichkeit zum erneuten Ausgleich. Shkelqim Vladi schoss aber vom Penaltypunkt übers Tor und löste bei den Bernern grossen Jubel aus.
YB war in der temporeichen und intensiv geführten Partie die etwas aktivere Mannschaft mit den besseren Torchancen. Unter Joël Magnin scheint der Kurs jetzt endlich zu stimmen. Aus den fünf Ligapartien unter dem Nachfolger von Patrick Rahmen resultierten zehn Punkte. Der Rückstand auf die Spitzenteams der ausgeglichenen Super League ist mit zehn Punkten überschaubar.
Young Boys - Lugano 2:1 (1:1) 27'972 Zuschauer. - SR Horisberger. Tore: 19. Itten (Penalty) 1:0. 33. Grgic (Penalty) 1:1. 76. Virginius (Imeri) 2:1. Young Boys: von Ballmoos; Athekame, Lauper, Husic, Hadjam (73. Blum); Males, Lakomy, Niasse (46. Imeri), Virginius (80. Ganvoula); Itten, Elia. Lugano: Saipi; Zanotti, Mai, Hajdari, Valenzuela (82. Martim Marques); Doumbia (59. Mahmoud), Grgic (82. Daniel Dos Santos), Bislimi; Steffen, Przybylko (59. Vladi), Bottani (65. Cimignani). Bemerkungen: 88. Gelb-Rote Karte gegen Mahmoud. 95. Vladi verschiesst Penalty. Verwarnungen: 19. Bottani, 24. Valenzuela, 46. Elia, 54. Bislimi, 65. Lakomy, 67. Mahmoud, 67. Hadjam, 86. Zanotti. https://www.watson.ch/sport/fussball/52 ... -st-gallen
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. November 2024, 21:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.11.2024  Zitat: YB schlägt Lugano dramatisch
Vladi in der 94. Minute beim Penalty wie einst Roberto Baggio
YB gewinnt gegen Lugano mit 2:1 und verhindert damit, dass sich Lugano wieder an die Spitze der Super League setzt. Das entscheidende Tor erzielt Virginius in der Schlussphase, in der Nachspielzeit verschiesst Luganos Vladi einen Penalty.
Es ist vielleicht der Startschuss zur grossen Aufholjagd des Schweizer Meisters. Zumindest hinterliessen die Berner vor eigenem Publikum einen guten Eindruck. Mit viel Elan und Entschlossenheit suchte der von Verletzungen geplagte Schweizer Meister, der seine Ersatzbank mit drei U21-Spielern auffüllen musste, die Offensive. Die verdienten drei Punkte brachte ein Konter zu Beginn der Schlussviertelstunde ein, als Lugano etwas zu forsch angriff. Virginius schloss nach einem gelungenen Dribbling gegen Lukas Mai zum 2:1 ab.
Dass der erste Super-League-Treffer des Franzosen drei Punkte einbrachte, verdankte YB auch etwas dem Glück. Denn Lugano bot sich in der 95. Minute nach einem Handspiel von Lewin Blum im eigenen Strafraum die grosse Möglichkeit zum erneuten Ausgleich. Shkelqim Vladi schoss aber vom Penaltypunkt übers Tor und löste bei den Bernern grossen Jubel aus.
YB war in der temporeichen und intensiv geführten Partie die etwas aktivere Mannschaft mit den besseren Torchancen. Unter Joël Magnin scheint der Kurs jetzt endlich zu stimmen. Aus den fünf Ligapartien unter dem Nachfolger von Patrick Rahmen resultierten zehn Punkte. Der Rückstand auf die Spitzenteams der ausgeglichenen Super League ist mit zehn Punkten überschaubar. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 41153.html
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