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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Mai 2024, 14:02 
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Gehts jetzt ganz schnell?

YB verhandelt schon mit Winti-Trainer Patrick Rahmen

Lange wars ruhig rund um die Trainersuche von Bald-Meister YB: Jetzt kommt Bewegung rein. Die Berner haben Patrick Rahmen als Kronfavoriten ausgemacht – die Verhandlungen laufen.

YB und Bayern München haben mehrere Gemeinsamkeiten: Sie haben in ihren Ligen den meisten Erfolg, das meiste Geld, die besten Spieler – und beide brauchen für die nächste Saison einen neuen Cheftrainer. Dass beide Klubs diesen noch nicht gefunden haben, passt ebenfalls.

Doch nun der Unterschied: Während rund um die YB-Trainersuche bislang wenig bis nichts nach aussen drang, waren in Deutschland die Stammtische gefühlt live dabei, wenn ein Kandidat nach dem anderen angefragt wurde und danach doch absagte.
Doch nun ist aus der Schweizer (Fussball)-Hauptstadt doch Konkretes zu vernehmen.

Blick weiss: Die YB-Bosse verhandeln mit Patrick Rahmen. In weit fortgeschrittenem Stadium. Über einen Vertrag bis 2026. Die Unterschrift dürfte noch diese Woche erfolgen – und YB seinen neuen Trainer haben. Einen, der als Spieler von 1991 bis 1992 eine Saison lang bereits das YB-Trikot trug.

Rahmen bringt alle Vorzüge mit

Rahmen zu YB – diese wohl bald besiegelte Eheschliessung ist also auch ein Wiedersehen. Und kann nicht überraschen. Der 55-Jährige hat seit seiner Ankunft im letzten Sommer die Vorarbeit von Sportchef Oliver Kaiser (clevere Transfers!) veredelt und mischt mit Winti die Liga auf. Mit attraktivem Offensivfussball, der seit der Winterpause auch noch erfolgreich ist: Der FCW hat in den verbleibenden vier Runden die Chance, erstmals in der Klubgeschichte in den Europacup einzuziehen.

Und Rahmen passt ins Profil, das verschiedene YB-Exponenten in den letzten Wochen verrieten: Er lässt vorwärts spielen, kann mit Jungen arbeiten, macht Spieler besser und bringt auch die fürs YB-Kader nötigen Französischkenntnisse mit. Und last but not least: Rahmen ist ein exzellenter Kommunikator – nach innen und nach aussen.

All diese Qualitäten vereinte Rahmen auch schon, als er von 2021 bis 2022 acht Monate lang Cheftrainer beim FC Basel. Dass es in seiner Heimat keine längere Amtszeit wurde, lag an der Ungeduld von Präsident David Degen. Der entliess Rahmen am 19. Februar 2022 - nach einem 3:0-Heimsieg gegen Lausanne-Sport. Trotz Punkteschnitt von 2,11 (Bestwert seit Urs Fischer) und auf Rang 3 liegend. Solche Statistiken nähme man am Rheinknie mittlerweile mit Handkuss...

Winti verliert mal wieder seinen Coach an die Konkurrenz

Degen gestand im Blick-Interview vor einem Jahr, mit der Rahmen-Entlassung einen grossen Fehler gemacht zu haben. Der bevorstehende Wechsel seines Ex-Trainers zu YB dürfte Degen sein Malheur nochmals schmerzhaft vor Augen führen.

Aus Sicht von Rahmens Noch-Arbeitgeber Winterthur ist der Abgang natürlich bitter. Aber auch «Business as usual». 2022 verliess Alex Frei die Schützenwiese direkt nach dem Aufstieg, 2023 erlag Bruno Berner dem Lockruf von GC. Und nun muss sich Sportchef Oliver Kaiser erneut nach einem Chefcoach umsehen. Zu den Kandidaten dürften Rahmens aktueller Assistent Ognjen Zaric und Wil-Trainer Brunello Iacopetta gehören.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 14522.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Mai 2024, 14:08 
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Trainersuche auf Zielgerade

Patrick Rahmen ist einer der Topkandidaten bei YB

Der Erfolgscoach des FC Winterthur könnte ab Sommer in Bern übernehmen. Seine Philosophie würde bestens zum Meister passen.

In 73 Tagen beginnt in der Super League die Saison 2024/25. Möglich, dass die Young Boys mit Patrick Rahmen als Trainer in diese neue Spielzeit gehen werden. Das ist am Dienstagmorgen aus mehreren, gut unterrichteten Quellen zu erfahren. Bei YB würde er Joël Magnin ersetzen, der Anfang März für den entlassenen Raphael Wicky übernommen hat.

Unter Magnin ist der Vorsprung auf die Konkurrenz von einem auf acht Punkte angewachsen. Am Sonntag können die Berner Meister werden. Trotzdem war immer klar, dass Magnin interimistisch arbeitet. Es ist vorgesehen, dass der Romand ab Sommer wieder die U-21 von YB übernehmen wird.

Noch ist die Trainersuche von YB nicht abgeschlossen. Mit weiteren Kandidaten würden derzeit Gespräche geführt. Aber Rahmen dürfte zumindest gute Aussichten auf den Job beim Ligakrösus haben.

Degens grösster Fehler

Rahmen ist seit Juli 2023 beim FC Winterthur angestellt. Er besitzt einen Vertrag bis Sommer 2025. Zuvor war der 55-jährige Basler für acht Spiele Trainer der Schweizer U-21-Nationalmannschaft, nachdem er im Februar 2022 beim FC Basel entlassen worden war. Diesen Entscheid bezeichnet FCB-Präsident David Degen als seinen grössten Fehler.

Rahmens Winterthurer Monate sind eine einzige Erfolgsgeschichte. Er hat mit den Zürchern 17 von 39 Spielen gewonnen und sie mit einem der kleinsten Budgets der Liga in die Meisterrunde geführt. Zudem hat er den Cup-Halbfinal erreicht, wo Winterthur an Servette scheiterte.

Für Rahmen wäre es eine Rückkehr zu YB

In Bern würde Rahmen das erfüllen müssen, was die YB-F¨ührung seit Jahren fordert: Er soll für einen intensiven und offensiven Fussball sorgen. Und er soll Spieler entwickeln. Dass er beides kann, hat Rahmen gezeigt.

Französisch versteht er zwar, die Gespräche mit französischsprachigen Spielern überlässt er vorzugsweise seinen Assistenten. In Winterthur werden manche Teamsitzungen von Mittelfeldspieler Thibault Corbaz übersetzt. Typisch Rahmen: Er delegiert Verantwortung. Ein früherer Assistent von ihm sagt, die Führung von Menschen sei Rahmens grösste Stärke.

Als Spieler verbrachte Patrick Rahmen seine Zeit vorwiegend in seiner Heimatregion Basel. Eine der wenigen Ausnahmen war die Saison 1991/92. Da stürmte er für: die Young Boys.


https://www.bernerzeitung.ch/patrick-ra ... 7005998645

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Mai 2024, 17:31 
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Steht Patrick Rahmen vor Unterschrift bei YB?

Der BSC YB will bis zum Trainingsauftakt zur kommenden Saison einen neuen Cheftrainer präsentieren. Ein Topfavorit ist der aktuelle FC Winterthur-Trainer Patrick Rahmen. Laut Medienberichten wird der ehemalige YB-Stürmer noch in dieser Woche unterschreiben.

Der Name Patrick Rahmen als möglicher neuer YB-Trainer kursiert schon länger rund um das Wankdorf. Nun werden die Verhandlungen mit dem 55-Jährigen offenbar konkret.

Wie «Blick» berichtet, steht Rahmen in Bern vor der Unterschrift eines Vertrags bis 2026. Sie soll sogar noch in dieser Woche erfolgen. Für Rahmen wäre es eine Rückkehr nach Bern. In der Saison 1991/92 stand er als Stürmer bei YB auf dem Platz.

Bei Basel unerwünscht

Als Trainer erlebte Patrick Rahmen zuletzt turbulente Zeiten. Beim FC Basel wurde er 2022 trotz guter Statistiken nach acht Monaten im Amt wieder entlassen. Anschliessend war er kurzzeitig Trainer der U21-Nationalmannschaft, bevor er beim FC Winterthur Bruno Berner ersetzte, der zu GC wechselte. Bei all seinen Trainerstationen liess Rahmen offensiven Fussball spielen und arbeitete stets mit vielen jungen Spielern.

Es sind Attribute, auf die YB auf der Suche nach einem Trainer viel Wert legt. Rahmen würde im Sommer Übergangstrainer Joël Magnin ersetzen, der im März für Raphael Wicky übernommen hatte. Eine offizielle Bestätigung von YB gibt es noch nicht. In den letzten Wochen sind auch Namen wie Urs Fischer, Lucien Favre, René Weiler oder Thomas Stamm als mögliche YB-Trainer genannt worden. Allerdings nie so konkret wie nun Patrick Rahmen.

«Sofa-Meister» am Wochenende

Neben der Trainerfrage beschäftigt die Young Boys in dieser Woche noch ein anderes Thema. Die Berner stehen vor dem 17. Meistertitel der Clubgeschichte. Allerdings droht das unschöne Szenario «Sofa-Meister». Das bedeutet, dass YB den Titel auf sicher hat, ohne selbst auf dem Platz zustehen.

Siegen die Berner am Samstag gegen Lugano, ist der Titel so gut wie fix. Aber eben nur so gut wie, denn Servette kann noch ein Wörtchen mitreden. Der erste Verfolger der Berner spielt erst am Sonntag. Siegen die Genfer, ist der Meistertitel für YB vertagt. Verliert Servette, dann ist YB am 12. Mai Schweizermeister, ohne selbst auf dem Platz zu stehen. Ein solches Szenario gab es bereits beim Titel 2019.

Auf die YB-Fans wartet in jedem Fall eine spannende Woche. Sowohl in der Meister- als auch der Trainerfrage könnte es bald eine Antwort geben.


https://www.baerntoday.ch/bern/steht-pa ... -157053147

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Dienstag 7. Mai 2024, 20:42 
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Sechs YB-Spieler:innen in den Top-Teams

Mit David von Ballmoos, Lewin Blum, Aurèle Amenda und Filip Ugrinic figurieren vier YB-Spieler in der SAFP Golden 11 der Saison 2023/24. Filip Ugrinic wurde zudem zum Best Player gekürt. Bei den Frauen wurden Stephanie Waeber und Courtney Strode ins Top-Team gewählt.

Die Spielerinnen und Spieler der höchsten Schweizer Ligen wählten die Besten aus ihren Reihen in die SAFP GOLDEN 11 und zum Best Player. Anlässlich der Gala am Montag, 6. Mai 2024, im Kongress- & Kulturzentrum Aarau wurden die Gewinnerinen und Gewinner gekürt.

Credit Suisse Super League:
Von Ballmoos (YB) - Blum (YB), Amenda (YB), Rouiller (Servette), Tsunemoto (Servette) - Cognat (Servette), Jashari (Luzern), Ugrinic (YB) - Kutesa (Servette), Celar (Lugano), Steffen (Lugano).
Best Player: Ugrinic (YB)

AWSL:
Barth (Aarau) - Lempérière (GC), Stierli (Zürich), Mendes (Servette), Mégroz (Zürich) - Piubel (Zürich), Mauron (Servette), Waeber (YB) - Csillag (Basel), Strode (YB), Nikolic (Basel).
Best Player: Nikolic (Basel).

Challenge League:
Matic (Thun) - Schmied (Sion), Ziegler (Sion), Sutter (Thun), Lavanchy (Sion) - Bua (Sion), Kabacalman (Sion), Fatkic (Xamax) - Dos Santos (Thun), Sorgic (Sion), Fazliu (Aarau).


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2024, 18:27 
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08.05.2024

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YB: Keiner will Sofa-Meister werden – das ist geplant

YB steht kurz vor dem 17. Meistertitel seiner Club-Geschichte. Bestenfalls können die Berner bereits am Sonntag die Korken knallen lassen. Aber wie?

Das Wichtigste in Kürze

- Schlägt YB am Samstag Lugano, könnte die Meisterschaft am Sonntag entschieden werden.
- Dies, falls Servette in St. Gallen Punkte liegen lässt.
- Vier Spiele vor Schluss ist YB auf bestem Weg, seinen Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. Bereits kommendes Wochenende könnte die Entscheidung fallen.

Für die Berner gilt: Sie müssen am Samstag ihre Pflicht erfüllen. Mit einem Sieg gegen Lugano vergrössern sie den Vorsprung auf Verfolger Servette auf elf Punkte. Und dann stehen die Genfer unter Druck.

Servette spielt am Sonntag auswärts beim FC St. Gallen (Spielbeginn 16.30 Uhr). Es ist eine schwierige Aufgabe, die Ostschweizer sind gut in Form.

Lässt das Team von Trainer René Weiler Punkte liegen, ist der Titel futsch. Und YB darf zu Hause auf dem Sofa über den 17. Meistertitel der Club-Geschichte jubeln.

Das Problem: In Bern will keiner Sofa-Meister werden. Die Fans möchten am Donnerstag in einer Woche im Heimspiel gegen St. Gallen jubeln.

Was ist also geplant, falls YB am Sonntag doch Sofa-Meister wird? Nau.ch hat nachgefragt – und merkt, dass viele mit der Luxus-Situation überfordert sind.

Fakt ist, dass am nächsten Sonntag um 14 Uhr die YB-Frauen im Wankdorf den Playoff-Halbfinal gegen Servette spielen.

Gut möglich, dass bei einem Sieg der YB-Männer gegen Lugano vielen Fans die Frauen im Stadion verfolgen – und dann im Wankdorf bleiben, um das Servette-Spiel mitzuerleben. Möglich auch, dass diese Servette-Partie auf einem Grossbild-TV verfolgt werden kann.

Was sagt YB dazu? «Wie der Verlauf des Sonntags aussehen wird, darüber werden wir erst nach dem Spiel gegen Lugano informieren können», schreibt YB-Sprecher Albi Staudenmann.

Bei YB wird wohl mit Patrick Rahmen unter der Woche noch der neue Trainer verkündet.

Die Beizen neben dem Wankdorf öffnen spontan

Auch im Breitenrainquartier dürfte es bei einem Titelgewinn nicht ruhig bleiben. Die Planungen laufen. Das Restaurant Barbiere am Breitenrainplatz, ein beliebter Treffpunkt für die YB-Fans nach den Spielen, wird wohl spontan seine Türen öffnen.

Auch die kultige HalbZeit-Bar wird am Sonntag kaum geschlossen bleiben. Doch auch hier will man sich noch nicht konkret dazu äussern und zuerst das Lugano-Heimspiel abwarten.

Fazit: Ganz Bern hofft auf den Meistertitel – aber bitte erst am Donnerstag (16. Mai) gegen St. Gallen. Übrigens: Möglich wäre auch ein Sofatitel am Mittwoch (15. Mai) – dann muss Servette auswärts beim FCZ ran.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-ke ... t-66758992

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Mai 2024, 05:22 
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11.05.2024

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YB wird wohl bald Meister, aber es rumort im Betrieb – der CEO hat die Kündigung eingereicht

In den nächsten Tagen dürften die Young Boys erneut die Super League gewinnen, obwohl Management und Spieler in dieser Saison selten meisterliche Arbeit ablieferten. Die Unstimmigkeiten häufen sich.

Kürzlich kursierten unter Berner Fussballfreunden wieder allerhand Videos und Bilder glückseliger Menschen, die sich enthemmt in den Armen liegen: «Weisch no?» Sie erinnerten an Momente vor sechs Jahren, am 28. April 2018. YB gegen Luzern. Die Penalty-Parade von Torhüter Marco Wölfli, das Tor von Jean-Pierre Nsame zum 2:1 kurz vor Spiel-Ende, der Platzsturm, die erste Meisterschaft der Young Boys nach 32 Jahren. Freude, Feierlichkeiten, Freinacht. Jede und jeder hat sein ganz persönliches Bild des Abends im Wankdorf. Zum Beispiel den Vater, der seit 1986 auf diesen Titel warten musste und im hohen Alter Tränen vergiesst, wie man es sich niemals hätte vorstellen können.

Auch in diesem Jahr wird YB mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Meister, trotz der Niederlage am Samstag gegen Lugano. Vielleicht am 15. oder 16. Mai, womöglich halt erst am 25. Mai. Was soll’s? Es ist eine Erweiterung der Trophäensammlung, der sechste Meistertitel in sieben Saisons, dazu zwei Cup-Siege, drei Teilnahmen an der Champions League, ein regelmässig ausverkauftes Stade de Suisse. Es ist ein Höhenflug, der nie zu enden scheint. YB ist der nationalen Konkurrenz längst sportlich und wirtschaftlich enteilt und thront in einer eigenen Liga – es ist dem Dominator der Super League fast langweilig geworden, er sitzt in der Bayern-Falle.

Einfach nur Titel zu gewinnen, das genügt nicht mehr.

Vielleicht werden die Young Boys in diesem Jahr als Zuschauer auf dem Sofa Meister, weil irgendein Verfolger wieder einmal patzt. Es würde passen. Denn eigentlich dürfte YB nicht oben stehen – zu viele Fehler leisteten sich Management und Spieler, zu bescheiden waren die Leistungen, zu viel Unruhe herrscht im Betrieb.

In dieser Woche eskalierte der seit einiger Zeit schwelende Konflikt zwischen Sport und Kommerz. Nach Informationen der «NZZ am Sonntag» hat CEO Wanja Greuel die Kündigung eingereicht. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Es heisst, Greuel habe sich in den Diskussionen mit Vertretern aus dem sportlichen Bereich alleingelassen gefühlt.

Der Sportmanager sitzt für YB im Liga-Komitee. Er engagiert sich stark in der europäischen Klubvereinigung (ECA), wo er sogar im Vorstand ist. Bei den Young Boys aber rieb er sich in der Geschäftsleitung auf.

Kaum noch herausragende Fussballer

Die Auftritte der Young Boys begeistern schon lange nicht mehr. Es gibt kaum herausragende Fussballer wie in den früheren Meisterjahren Guillaume Hoarau und Christian Fassnacht, Jean-Pierre Nsame und Fabian Rieder, um nur ein Quartett zu nennen.

Selbst im Schongang ist YB die klare Nummer 1 der Liga. Obwohl der Klub auf dem Transfermarkt zuletzt alles andere als überzeugend vorging. Obwohl in den letzten zehn Monaten mehrere Stammspieler wie Nsame, Rieder, Fassnacht, Cédric Zesiger und Ulisses Garcia YB verliessen. Obwohl Stützen wie Loris Benito teilweise lange verletzt ausfielen. Obwohl es erheblichen Ärger mit der unzufriedenen Klubikone Nsame gab sowie immer wieder Unstimmigkeiten mit dem Trainer Raphael Wicky über Philosophie, Aufstellung, Talentförderung. Wicky wurde im Frühjahr freigestellt, obwohl der Klub mit ihm in etwas mehr als eineinhalb Jahren alle Ziele erreicht hatte und auf Rang 1 lag.

Die Verantwortlichen hinterliessen bei der Moderation dieser Themen nicht den besten Eindruck, aber es gelang ihnen, den Schaden in Grenzen zu halten. Der solide Interimstrainer Joël Magnin führt die Young Boys nun wohl ohne Glanz zur Titelverteidigung.

Wie angespannt die Situation auch rund ums Team war, zeigten nicht nur die Debatten um Nsame und Wicky oder die ungenügend verhandelte Situation mit den gleichwertigen Torhütern David von Ballmoos und Anthony Racioppi. Sondern auch Aussagen und Gesten der Fussballer. Sie sprachen von schwierigen Zeiten – und gaben vor einer Woche beim 2:0-Sieg in Zürich gegen den FCZ mit eindeutigen Zeichen beim Torjubel zu verstehen, dass eher Unzufriedenheit und Verbitterung die Stimmung prägen als Lust und Spass.

Sättigung und Streitereien, Schwierigkeiten und Stagnation: Dieses YB wäre zu stoppen gewesen. Aber die Konkurrenz ist sehr schwach. Dem lange Zeit erstaunlichen Servette fehlt es letztlich an Kapital, Kaderbreite und Know-how. Und als der Genfer Klub im Frühjahr gefährlich nah an YB rückte, folgte eine Niederlagenserie. Lugano drehte zu spät auf, während die Championship-Group-Teilnehmer St. Gallen und Überraschungsteam Winterthur zufrieden sind, wenn es zu den Rängen 4 und 5 und der Teilnahme am Europacup reicht. Luzern versinkt im Mittelmass, GC verliert sich in fatalen Abhängigkeiten von ausländischen Investoren.

Machtfülle von Christoph Spycher

Besonders dramatisch ist die Situation beim FC Basel und beim FC Zürich. Bei den zwei neben YB grössten Klubs der Schweiz sind mit David Degen und Milos Malenovic zwei Spielerberater an der Macht, die das Geschäftsmodell, mit jungen Fussballern Geld verdienen zu wollen, forsch umsetzen. Gerade beim FCZ herrscht seit dem Einstieg von Malenovic ein Klima der Angst und Ungewissheit – dabei lag er noch Ende November nach einem Heimsieg gegen YB auf Rang 1.

Auch den Young Boys gelingt nicht alles. Aber der verlässliche Christoph Spycher ist unumstritten die starke Figur. Der bodenständige Berner ist ein Gegenentwurf zu Degen und vor allem zu Malenovic. Spycher hat YB nach seiner Installierung als Sportchef im Herbst 2016 aus der Krise geführt. Und er führt ein Leitungsteam von Vertrauten um Chefscout Stéphane Chapuisat, das ausgezeichnete Arbeit geleistet und Strukturen geschaffen hat, die selbst in einer komplizierten Saison zum Erfolg führen.

Kritik an Christoph Spycher gibt es in Bern nicht. Warum auch? Es läuft, nicht nur auf dem Rasen, sondern auch finanziell. Der noch vor wenigen Jahren wirtschaftlich angeschlagene Klub ist mittlerweile in der Lage, 40 Millionen Franken in einen Campus für den Nachwuchs und die Frauen zu investieren. Und an weiteren ambitionierten Projekten fehlt es nicht: Langfristig soll endlich auch gleich gegenüber dem Wankdorfstadion ein Trainingscenter entstehen. Im links-grünen Bern ist das politisch schwierig umsetzbar, die Allmend gehört allen.

Aber YB ist der Stolz der Stadt, Spycher eine Art König Berns. Er ist nicht mehr Sportchef, sondern Delegierter Sport im Verwaltungsrat, aber immer noch in jede Entscheidung eingebunden. Spycher ist so stark, dass er sich und die Arbeit der sportlichen Führung im Verwaltungsrat gleich selbst kontrolliert – und sogar zum Aktionär des Klubs aufgestiegen ist. Er führt den Verwaltungsrat um den Präsidenten Hanspeter Kienberger – und nicht umgekehrt.

«In Wuschu we trust», geht zu Recht das geflügelte Wort in Bern. «Wuschu» ist seit Kindesbeinen der Rufname Spychers. Er ist bis jetzt der Erfolgsgarant von YB. Doch nun stehen er und seine Mitstreiter vor herausfordernden Aufgaben. Gesucht wird nicht nur ein neuer Trainer: vielleicht Winterthurs Patrick Rahmen, vielleicht eine Überraschung, wie es 2018 Gerardo Seoane war.

Grosser Umbruch im Sommer

Benötigt werden auch neue Leaderfiguren und Verstärkungen in allen Bereichen des Teams. Der Captain Fabian Lustenberger beendet die Karriere, nicht nur das grosse Talent Aurèle Amenda (zu Eintracht Frankfurt) wird den Klub verlassen. YB dürfte im Sommer kräftig ins Kader investieren, Geld ist mehr als genug vorhanden. Und die regelmässige Teilnahme an der Champions League vergrössert den Abstand zu den anderen Super-League-Teams weiter.

Und dennoch ist nicht sicher, ob und wie lange sich die Erfolgsserie fortsetzen lässt. Es gab unerwartete Abgänge langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zuletzt jenen von Greuel. Jetzt stehen gewichtige personelle Veränderungen an: neuer CEO, neuer Trainer, neue Spieler. YB hat an Magie, Leichtigkeit und Souveränität eingebüsst.

Aktuell ist aber weit und breit kein Klub in Sicht, der die Young Boys ernsthaft bedrohen könnte. Nichts verdeutlicht das mehr als die Tatsache, dass YB irgendwann in den nächsten Tagen trotz einigen Komplikationen ziemlich unbestritten Meister werden dürfte.

«Weisch no?»-Momente allerdings fehlen in dieser Saison.


https://www.nzz.ch/sport/yb-vor-der-nae ... ld.1829608

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Mai 2024, 16:04 
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Andere Auffassung als Spycher führt zu Kündigung des CEO

YB-Boss Greuel schmeisst hin

Die Unruhe bei YB hält trotz immer noch klarer Leaderposition an. Nun geht CEO Wanja Greuel von Bord.

Irgendwie wäre es ja untypisch für diese YB-Saison gewesen, wenn das Ende des Meisterrennens ganz plötzlich und ohne den geringsten Rumpler erfolgt wäre. Doch nach drei Siegen in Folge, welche die Leaderposition der Berner dank der Fauxpas' der Konkurrenten Servette und Lugano derart zementiert hatten, dass dieses Wochenende bei optimalem Verlauf der (Sofa-)Meistertitel hätte errungen werden können, gibts diesen (weiteren) Rückschlag gegen Lugano.

Ein 0:1, notabene Zuhause, wo YB so gut wie nie verliert. Ein einziges Mal hat es die Berner diese Saison erwischt. Beim 0:1 gegen Servette am 25. Februar. Nun also die siebte Niederlage in dieser Spielzeit. Auch das ungebührlich viel für die Ansprüche von Gelbschwarz.

Greuel spricht nach Abgang von einem Kindheitstraum

Und nun platzt also auch die Bombe, dass CEO Wanja Greuel den Klub verlässt. Der Deutsche hat gekündigt, weil er sich an der sportlichen Führung aufgerieben habe, schreibt die «NZZ am Sonntag». Blick-Recherchen ergaben, dass Greuel den Klub in der Tat verlassen wird. Und dass die Auffassungen von CEO und den im Verwaltungsrat für den Sport verantwortlichen starken YB-Mann Christoph Spycher sich schon seit längerer Zeit nicht mehr gedeckt hätten.

Am Sonntagnachmittag bestätigen die Berner Young Boys dann auch offiziell den Abgang von Greuel per Ende Juni. «Eine knapp 10-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit geht zu Ende. Wir sind Wanja Greuel für seine geleisteten Dienste sehr dankbar. Er hat massgeblich dazu beigetragen, dass der Club neben dem sportlichen Erfolg auch wirtschaftlich erfolgreich gewachsen ist», lässt sich Verwaltungsratspräsident – und neu ad interim CEO – Hanspeter Kienberger in der Medienmitteilung zitieren.

In dieser kommt auch der abtretende CEO zu Wort: «Es war stets mein Antrieb, als CEO die unternehmerischen Geschicke von YB mitgestalten zu können. Innerhalb der Unternehmensleitung bestehen mittlerweile jedoch unterschiedliche Auffassungen über die Führung des Clubs. Daher habe ich mich schweren Herzens entschlossen, YB zu verlassen.» Schmutzige Wäsche will der gebürtige Deutsche in seiner Mitteilung aber keinesfalls waschen. «Was nach fast zehn Jahren aber bleibt, sind wunderbare Erinnerungen, aufrichtiger Dank und Wertschätzung gegenüber YB und seinen Menschen sowie die grosse Freude, mir einen Kindheitstraum erfüllt zu haben», lässt sich Greuel weiter zitieren.

Greuel hatte auch in Europa einen bedeutenden Einfluss

Mit Greuel geht aber nicht irgendein Funktionär, sondern ein bestens vernetzter Geschäftsführer, der sich in den marktentscheidenden Bereich stilsicher zu bewegen weiss. Zudem sitzt er im Komitee der Swiss Football League und im Vorstand der europäischen Klubvereinigung, wo er trotz der europäisch minderen Bedeutung von YB zu einer starken Stimme geworden ist.

Am Montag hat nun der in Kaiserslautern aufgewachsene Doppelbürger seine Kündigung eingereicht. Zu gross waren die Dissonanzen geworden. Acht Jahre lang war der ehemalige Verkaufsleiter des SC Bern als CEO tätig. In seine Zeit fallen also alle fünf Meistertitel dieses Jahrtausends und je drei Cupsiege sowie Champions-League-Teilnahmen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 30380.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Mai 2024, 16:06 
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Knall bei den Young Boys: CEO schmeisst hin

Die Young Boys kassierten am Samstagabend eine knappe Niederlage gegen den FC Lugano. Derweil hat CEO Wanja Greuel die Kündigung eingereicht.

Darum gehts

- Die Young Boys verloren am Samstagabend gegen den FC Lugano.
- Die Meisterschaftsentscheidung ist damit vertagt.
- Hinter den Kulissen rumort es: YB-CEO Wanja Greuel hat die Kündigung eingereicht.

Weil die Young Boys am Samstagabend mit 0:1 gegen den FC Lugano verloren haben, ist die Meisterschaftsentscheidung erstmals vertagt. Nun kann YB erst am Donnerstag den 17. Meistertitel der Geschichte eintüten. Sandro Lauper sagte nach der Pleite: «Dass wir den Titel vor eigenem Publikum holen können, ist wohl der einzige Trost heute.»

Während also die Festlichkeiten erstmals verschoben worden sind, rumort es beim Ligakrösus hinter den Kulissen – und wie. So brodelt es in der Berner Führungsetage offenbar gewaltig. YB-CEO Wanja Greuel hat nämlich die Kündigung eingereicht.

Interims-Nachfolger klar

Der Grund: Greuel soll sich mit den Diskussionen mit Vertretern im sportlichen Bereich alleingelassen gefühlt haben. Bei YB habe er sich in der Geschäftsleitung aufgerieben, steht im Bericht weiter. Das berichtet die «Neue Zürcher Zeitung».

Am Sonntagnachmittag bestätigten die Young Boys das Aus von Greuel. Die Berner teilen mit, dass der CEO das Arbeitsverhältnis per Ende Juni 2024 beendet. Bis die Nachfolgeregelung geklärt ist, übernimmt Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger ad interim den Vorsitz der Geschäftsleitung.

Das sagt der CEO zum Aus

Dieser erklärt: «Eine knapp zehnjährige erfolgreiche Zusammenarbeit geht zu Ende. Wir sind Wanja Greuel für seine geleisteten Dienste sehr dankbar. Er hat massgeblich dazu beigetragen, dass der Club neben dem sportlichen Erfolg auch wirtschaftlich erfolgreich gewachsen ist.»

Greuel selbst kommt auch zu Wort. «Es war stets mein Antrieb, als CEO die unternehmerischen Geschicke von YB mitgestalten zu können», sagt er. Über die Gründe sagt er: «Innerhalb der Unternehmensleitung bestehen mittlerweile jedoch unterschiedliche Auffassungen über die Führung des Clubs. Daher habe ich mich schweren Herzens entschlossen, YB zu verlassen.»

Viele Erfolge unter Greuel

Greuel war seit 2016 im Amt. In seine Zeit fallen alle fünf Meistertitel dieses Jahrtausends und je drei Cupsiege sowie Champions-League-Teilnahmen. Der Sportmanager sitzt ausserdem für den Leader der Super League im Liga-Komitee.

Er engagiert sich ebenfalls stark in der europäischen Clubvereinigung (ECA), wo er sogar im Vorstand ist. Die Kündigung von Greuel wäre ein weiteres Kapitel einer YB-Saison, die trotz wahrscheinlichem Meistertitel nicht nur gut war. In Erinnerung ist insbesondere das Ende von Vereinslegende Jean-Pierre Nsame im Winter.

«YB hat mich nicht respektiert»

Damals wechselte er zu Como, obwohl er sich einen Transfer zu Servette gewünscht hätte. Bern wollte den Stürmer aber nicht an einen Ligakonkurrenten verkaufen. In einem Interview mit «Tribune de Genève» teilte der Stürmer aus: «YB schaute immer nur auf seine Interessen. Dabei wurde alles vergessen, was ich eingebracht habe, mein Engagement.»

Und: «YB hat mich nicht respektiert.» YB-Chefstratege und Clubmitbesitzer Christoph Spycher verstand das nicht. Er erklärte bei blue: «Wir wollen auf dieses Kapital wirklich mal den Deckel drauftun. Gegen Ende hat es sicher Sachen gegeben, bei denen wir nicht gleicher Meinung waren.»


https://www.20min.ch/story/super-league ... -103103684

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Mai 2024, 16:08 
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Unterschiedliche Auffassungen

CEO Wanja Greuel verlässt YB

Wanja Greuel hat bei den BSC Young Boys die Kündigung eingereicht und wird den Klub verlassen.

Wanja Greuel hat sich entschieden, die Berner Young Boys zu verlassen. Das gab der Klub am Sonntag in einer Medienmitteilung bekannt. Das Arbeitsverhältnis mit dem CEO wird per Ende Juni beendet.

Bis die Nachfolgeregelung geklärt ist, übernimmt Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger ad interim den Vorsitz der Geschäftsleitung. Der gebürtige Deutsche Greuel hatte das Amt bei den Bernern seit 2016 inne.

Heu nicht mehr auf der gleichen Bühne

Die Gründe für die Trennung sind verschiedene Vorstellungen über die Führung. «Es war stets mein Antrieb, als CEO die unternehmerischen Geschicke von YB mitgestalten zu können. Innerhalb der Unternehmensleitung bestehen mittlerweile jedoch unterschiedliche Auffassungen über die Führung des Klubs. Daher habe ich mich schweren Herzens entschlossen, YB zu verlassen», liess sich Greuel zitieren.

Bei YB steht im Sommer ein Umbruch bevor. Zudem ist die Suche nach einem neuen Trainer noch immer nicht abgeschlossen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... rlaesst-yb

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2023/2024
 Beitrag Verfasst: Sonntag 12. Mai 2024, 16:11 
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Knall bei YB

CEO Greuel gibt im Machtkampf mit Spycher auf

Der Deutsche verlässt die Young Boys nach acht Jahren als Geschäftsführer. Ihm passte nicht, dass Christoph Spycher immer noch mehr an Einfluss dazugewonnen hat.

Die Nachricht platzt mitten in den Endspurt der Meisterschaft. YB-CEO Wanja Greuel verlässt den Club auf Ende Juni. Das geben die Berner am Sonntagnachmittag bekannt, ausgelöst durch eine Recherche der «NZZ am Sonntag».

Greuel kam 2016 zu YB, fast gleichzeitig mit Christoph Spycher, der als Sportchef übernahm. Nun geht der Deutsche nach bald acht Jahren als CEO zwar freiwillig, aber er tut das ernüchtert von einem Machtkampf, den es schon länger gibt.

Hier die höchst erfolgreiche, aber eher konservative und manchmal sogar biedere Sportabteilung. Da der Kommerzbereich, der früh Trends erkennt und manchmal eher etwas zu viel als zu wenig probiert. Es sind Welten, die aufeinandertreffen. Und je länger, je mehr liessen sich die Welten nicht mehr zu einem stimmigen Ganzen vereinen.

Greuel störte sich daran, dass Spycher vor zwei Jahren in den Verwaltungsrat befördert wurde. Er hingegen aber keinen Platz im Gremium fand. Und als die Besitzerfamilie Rihs im Februar Spycher gar noch zum Mitbesitzer machte, wird Greuel gespürt haben, dass für ihn die Zeit bei YB gekommen war. Seine Kündigung ist insofern nur konsequent.

Greuel eckte mit seiner forschen Art an – intern wie bei manchen Sponsoren. Aber mit seiner Ansicht ist er nicht allein, die Machtfülle von Spycher gefällt längst nicht allen im Betrieb. Wobei die Young Boys nur dank der sportlichen Erfolge und der Millionen, die diese Erfolge in den Club spülten, in der Schweiz auch abseits des Platzes eine Vorreiterrolle übernehmen konnten. Das war nicht zuletzt auch Greuel bewusst. Das strich er in Gesprächen immer wieder heraus.

Greuels Abgang ist ein Verlust für YB

Unter Greuel suchte YB immer nach neuen Möglichkeiten, den Erfolg auch abseits des Platzes zu monetarisieren. Er modernisierte den Club in vielen Bereichen, im Marketing, im Ticketing, in sämtlichen digitalen Sparten. Mittlerweile reisen Vertreter von Bundesliga-Clubs nach Bern, um sich von der Arbeit von YB inspirieren zu lassen.

Er hat ein gutes Gespür dafür, in welche Richtung sich das Fussballgeschäft entwickelt. Auch, weil er seit Jahren im Vorstand der Europäischen Clubvereinigung (ECA) sitzt. Sein Abgang ist für YB ein Verlust. VR-Präsident Hanspeter Kienberger sagt, Greuel habe massgeblich dazu beigetragen, dass der Club neben dem sportlichen Erfolg auch wirtschaftlich erfolgreich gewachsen sei.

Greuels Abgang komplettiert eine komplizierte Saison, in der die Young Boys nicht nur Trainer Raphael Wicky entlassen mussten, sondern unter anderem auch der Abgang von Stürmerlegende Jean-Pierre Nsame für Misstöne sorgte. Immer wieder liessen die Young Boys vermissen, was sie lange so ausgezeichnet hatte: Ruhe und Gelassenheit.

Das alles kann dem Club nicht passen. Nach der Heimniederlage gegen Lugano ist die Titelentscheidung mindestens auf Donnerstag verschoben.


https://www.bernerzeitung.ch/knall-bei- ... 8391827550

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