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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 24. Oktober 2022, 22:09 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 28. Oktober 2022, 18:00 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Personelle Situation / Infos
Bei den Young Boys stehen alle Spieler zur Verfügung. Das Spiel ist ausverkauft, es sind keine Tickets mehr verfügbar.
Michel Aebischer: «Ich muss bereit sein, an die Grenzen zu gehen»
Seit zehn Monaten steht Michel Aebischer beim FC Bologna unter Vertrag. Der 25-jährige Nationalspieler findet sich in der Serie A immer besser zurecht – und schaut immer gern nach Bern.
Michel, wie lebt es sich in Bologna? Sehr gut. Ich habe mich bestens eingelebt, im Verein, aber auch ausserhalb. Und ich habe mich an einen anderen Rhythmus gewöhnt. Zum Beispiel esse ich am Abend nun später als in der Schweiz, frühestens um 19.30 Uhr. Ich benötigte etwas Zeit, um mich in Bologna heimisch zu fühlen. Meine Freundin studiert in Bern und kann genauso wenig immer da sein wie meine Familie. Aber ich komme gut klar, wenn ich allein bin. Zudem bin ich ja nicht allein in meiner Wohnung: Unsere Katze Kirri leistet mir Gesellschaft.
War es auf sportlicher Ebene eine grosse Umstellung? Ich hatte mir anfänglich zwar etwas mehr Einsatzzeit erhofft, aber mir war bewusst, dass ich mich zuerst beweisen muss, gerade auch in den Trainings. Inzwischen klappt es immer besser. Ich bekomme das Vertrauen von Trainer Thiago Motta und spüre, dass er meine Qualitäten schätzt. Es ist wohl nicht übertrieben, wenn ich sage: Jetzt bin ich richtig angekommen.
Was zeichnet die Serie A aus? Sie gehört zu den besten fünf Ligen in Europa. Du wirst physisch enorm gefordert, das taktische Niveau ist allgemein sehr hoch. Die meisten Spiele sind hart umkämpft, und entsprechend fallen die Resultate aus. Ich lerne viel Neues und muss bereit sein, an die Grenzen zu gehen oder gar Grenzen zu verschieben. Das ist cool. Für mich ist klar: Der Wechsel zu Bologna war der richtige Schritt.
Beschäftigst Du Dich gedanklich auch bereits mit der WM? Sie ist irgendwo immer präsent. Aber es ist nicht so, dass ich den Fuss zurückziehe in einem Zweikampf, um kein Verletzungsrisiko einzugehen.
Was verbindet Dich noch mit YB? Natürlich viel – nach einer so langen und so erfolgreichen Zeit mit vier Meistertiteln und einem Cupsieg. Ich habe regelmässig Kontakt mit einigen Spielern, manchmal telefonieren wir, oft schreiben wir Nachrichten. Und wann immer sich die Gelegenheit ergibt, schaue ich in Italien die Partien von YB.
Nun geht es gegen den FC Basel. Was ging in Dir jeweils vor, wenn Du mit YB auf Basel getroffen bist? Ich war gegen den grossen Konkurrenten oft eine Spur angespannter als sonst. Du weisst, dass es sich um einen starken Gegner handelt, dass das Stadion voll sein wird, dass für eine prächtige Ambiance gesorgt ist. Jetzt schaue ich aus der Ferne nach Bern – und sehe YB in der Favoritenrolle. Die Mannschaft und der Trainer liefern gute Arbeit ab, und natürlich hoffe ich, dass es am Ende zum Meistertitel reicht. Ich bin sehr zuversichtlich.
Basler Erleichterung nach dem Sieg gegen Winterthur
Zum 3:1 gegen den Aufsteiger steuerte Arnau Comas zwei Tore bei. Allerdings sah der 22-jährige Innenverteidiger auch die gelbe Karte und ist nun gegen YB gesperrt.
Die Erleichterung war spürbar, die Zufriedenheit gross. «Wir haben insgesamt eine gute Leistung abgeliefert», sagte Trainer Alex Frei nach dem Basler 3:1 gegen Winterthur, «wir haben den Gegner dominiert.» Und: «Es war keine einfache Situation nach dem 0:0 gegen den FC Zürich und Pfiffen aus dem eigenen Publikum. Aber wir haben es geschafft, eine Reaktion zu zeigen.»
Nach drei Runden ohne Sieg und ohne Torerfolg setzte sich der FCB nicht zuletzt dank Arnau Comas durch – der Spanier erzielte in der 2. Minute das 1:0 und doppelte in der 8. Minute nach. Allerdings wird der Innenverteidiger nun im Spiel gegen YB ausfallen: Nach der vierten Verwarnung in dieser Saison ist er gesperrt. Für Frei ist das «ein Wermutstropfen», aber er betonte auch: «Wir sind vorbereitet.»
Am Sonntag fiel neben Arnau Comas ein Basler ebenfalls besonders auf: Darian Males bereitete alle drei Treffer vor und bringt es inzwischen auf vier Torvorlagen in dieser Spielzeit. In dieser Statistik ist ein Trio in der Liga führend: Cedric Itten, Pius Dorn (Luzern) und Giotto Morandi (GC) stehen bei fünf Assists.
Der FCB bewegt sich derzeit im Mittelfeld der Tabelle, weist allerdings eine Partie weniger auf. Der Match in Luzern wird am 9. November nachgeholt. Trotz einer ausgefallenen Begegnung haben die Basler bereits 25 Wettbewerbsspiele bestritten – neben zwölf in der Credit Suisse Super League und zwei im Schweizer Cup deren elf auf europäischer Ebene in der UEFA Conference League (inklusive Qualifikation).
Die erste Partie der Saison 2022/23 gegen YB endete am 7. August torlos. Für Basel und Alex Frei bedeutete es das dritte Remis in Serie. «Wir waren mehr als nur ebenbürtig», sagte der neue FCB-Trainer, während aus dem YB-Lager Goalie David von Ballmoos befand: «Es war ein anständiges Spiel von beiden Mannschaften. Wir haben Werbung gemacht.»
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. Oktober 2022, 23:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.10.2022  Zitat: YB vor Spiel gegen Basel
Die Young Boys suchen den verlorenen Schatz
Die Defensive um David von Ballmoos ist einer der Berner Trümpfe. Dennoch hat der Goalie Verständnis für enttäuschte Zuschauer. Er sagt, was sich bessern muss.
Nach jeder Partie vergleichen sich die YB-Spieler. In der Garderobe hängt jeweils eine Auflistung mit Werten wie den absolvierten Kilometern, der Anzahl Sprints und der erreichten Höchstgeschwindigkeit. Die Topzahlen sind mit grüner Farbe ausgezeichnet. Kommt einer nicht auf ansprechende Werte, kann er sich Sprüche der Kollegen sicher sein. Goalie David von Ballmoos erinnert sich, wie einmal ein Feldspieler, der in der Startelf stand, nur unerheblich mehr gelaufen war als er selbst. Möglich, dass die GPS-Daten nicht korrekt waren. Aufgezogen wurde dieser dennoch.
Von Ballmoos erwähnt die Episode, als es darum geht, weshalb sich in dieser Saison die Defensive von einer Problemzone in eine Stärke verwandelt hat. Wettbewerbsübergreifend hat von Ballmoos schon elfmal zu null gespielt, nach 13 Ligapartien stehen die Young Boys erst bei 8 Gegentoren. Seit der Saison 2017/18, die den Beginn der YB-Erfolgsjahre markiert, ist das zu diesem Meisterschaftszeitpunkt der Bestwert.
Natürlich: Es hilft, fallen diesmal nicht reihenweise Torhüter und Verteidiger aus, was womöglich auch mit der wegfallenden Doppelbelastung durch den Europacup zu tun hat. «Die dadurch entstandene personelle Kontinuität ist wichtig», sagt von Ballmoos. Aber das sei nicht der einzige Grund. «Jeder Spieler zählt zum Abwehrverbund. Kommt ein Stürmer noch einmal hinter den Ball und hält so einen gegnerischen Angriff auf, hilft das enorm. Es ist unglaublich, was die Jungs diesbezüglich leisten.»
Der 27-Jährige, seit 2017 die Nummer 1 bei YB, findet, in diesem Bereich habe sich die Mannschaft enorm gesteigert. Nicht, dass die Young Boys nun wieder mehr laufen als in der Vorsaison, aber zielführender. «Und wir sind auch mal dreckig und schiessen den Ball weg, falls nötig.»
Die Ähnlichkeiten mit Fischers FC Basel
«Dreckig» ist das Stichwort. Mittendrin ist man in einer Diskussion, welche die Young Boys seit Wochen begleitet. Sie führen die Tabelle komfortabel an und haben das mit Abstand beste Torverhältnis. Vor fünf Jahren hätte das genügt, um Bern in eine Lage der allgemeinen Glückseligkeit zu versetzen. Doch die Ansprüche sind nach vier Meistertiteln gestiegen, daran hat die schlechte letzte Saison nichts geändert. Die Resultate allein reichen nicht mehr, es geht auch darum, wie sie zustande kommen. Und «dreckig» gilt beim verwöhnten YB-Anhang nicht unbedingt als Qualitätsmerkmal.
Die Stimmung erinnert so ein wenig an Urs Fischers Jahre in Basel. Sein Vertrag wurde 2017 nach zwei Meistertiteln in Folge nicht verlängert, weil die Spielweise zu wenig attraktiv gewesen war. So hoch war die Erwartungshaltung nach acht Titeln in Folge geworden. Nun wünscht sich wohl jeder Basler Fan diese Zeiten zurück. Während Fischer als Trainer von Union Berlin gefeiert wird, steht der FCB auf Rang 5. Sollte er am Sonntag in Bern verlieren, hätte er bei einer weniger ausgetragenen Partie schon 14 Punkte Rückstand auf YB. Im Fussball ist das eine kleine Welt.
Aber es würde zu kurz greifen, die aktuellen Diskussionen um die Leistungen der Young Boys mit dem Verweis auf Fischers FCB abzutun. Zumal YB-Trainer Raphael Wicky bei seiner Vorstellung Anfang Juni sagte: «Ich möchte einen aktiven und dominanten Fussball spielen lassen. Die Leidenschaft soll in jeder Sekunde ersichtlich sein und so der Funke auf die Fans überspringen.» Das gelingt seinem Team derzeit kaum.
Von Ballmoos jedenfalls hat Verständnis für die zuweilen enttäuschten Zuschauer. Er sagt: «Abgesehen von der Tabellensituation haben wir noch in vielen Bereichen Steigerungspotenzial. Wir müssen gerade im Wankdorf wieder dorthin kommen, dass wir so viel Druck aufbauen können, dass es klar ist, dass wir Tore erzielen und als Sieger vom Platz gehen.»
Der Routinier, der in Abwesenheit von Fabian Lustenberger jeweils als Captain fungiert, ist nun beim 1:1 vom Sonntag gegen Sion angelangt. Die Stimmung in der Garderobe sei danach eher schlecht gewesen. «Wir können es besser. Es war nicht so, dass wir dieses Spiel hätten gewinnen müssen. Es war das gerechte Resultat.» Er versteht die Fans, die mit einem unbefriedigenden Gefühl nach Hause gegangen sind.
Das fehlende Selbstverständnis
Für den Goalie sind die Mängel allerdings nicht eine Frage des von Wicky implementierten Rautesystems. «Es ist ja nicht völlig anders als das vorangegangene», sagt er. «Es geht um Details und darum, gewisse Abläufe zu verinnerlichen.» Er denkt etwa an die Passschärfe, daran, dass Ruhe am Ball nicht mit Querpässen ohne Sinn und Zweck gleichzusetzen sei. «Wir müssen manchmal aufpassen, dass wir nicht in einen Trott verfallen. Über solche Sachen diskutieren wir andauernd.»
Und dann ist da noch ein weiterer Aspekt, der von Ballmoos wichtig ist: Das Selbstverständnis, die Überzeugung also, dem Gegner überlegen zu sein und das Spiel zu gewinnen. «Es braucht viel, eine solche Denkweise zu entwickeln. Und es braucht wenig, dass sie wieder zusammenbricht. In dieser Hinsicht sind wir noch nicht so weit wie in den Meisterjahren.»
Das Selbstverständnis lässt sich nicht messen wie abgespulte Kilometer. Aber so viel ist klar: Ein Sieg gegen Basel würde die Young Boys etwas näher an den verlorenen Schatz bringen. https://www.bernerzeitung.ch/die-young- ... 7984008651
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. Oktober 2022, 22:05 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.10.2022  Zitat: «Mich stresst diese Ungeduld» – Alex Frei reagiert auf Kritik vor YB-Kracher
Beim FC Basel läuft es nicht rund. Der FCB steht vor dem Spiel gegen Leader YB mit dem Rücken zur Wand. Coach Alex Frei stellt sich vor seinen Verein.
Darum gehts
- Der FC Basel steht sportlich nicht gut da. - Von aussen hagelt es Kritik. - Trainer Alex Frei lobt seine Vorgesetzten und bittet um Geduld.
Auf die enttäuschenden Auftritte gegen den FCZ und in der Conference League gegen Bratislava folgten phasenweise gute Leistungen gegen Winterthur und Zalgiris. In der Liga reichte es zu einem ungefährdeten Sieg, in der Conference League verspielte man gegen Zalgiris am Donnerstag eine Zwei-Tore-Führung leichtsinnig. In der letzten Partie der Gruppenphase ist Verlieren kommende Woche verboten, wenn man europäisch überwintern will.
Keine guten Vorzeichen, wenn der nächste Gegner mit YB der aktuelle Tabellenführer der Super League ist. Weil die Berner die Gruppenphase des Europacups verpassten, können sie am Sonntag ausgeruht in das Spiel gegen den Rivalen steigen. Von aussen werden Stimmen gegen die Vereinsführung laut. Der ehemalige FCB-Spieler Zvadrko Kuzmanovic schoss in der Tele-Basel-Sendung «FCBTotal» gegen David Degen und Co. Man solle wieder mehr FCB-like sein, mehr auf die eigene Jugend setzen, sagte der ehemalige serbische Nationalspieler. FCB-Trainer Alex Frei äusserte sich am Freitag ganz klar gegen die aufkommende Kritik.
Verhältnis mit Mannschaft ist «unglaublich cool»
Der ehemalige Nati-Stürmer wählte an der Medienkonferenz vor dem Spiel gegen YB klare Worte. Er gab zwar zu, dass die Kultur, die er vor 13 Jahren beim FCB antraf, heute nicht mehr vorhanden sei. Aber er verteidigte seine Bosse. «Die Damen und Herren in unserem Verwaltungsrat geben jeden Tag alles, um die Kultur wieder in diesen Verein zurückzubringen», so der 43-Jährige.
«Gewisse Aussagen kann ich nicht ernst nehmen, weil sie nur gegen die Person gehen», so Frei. Als öffentliche Person müsse man damit umgehen können. Ob das fair sei, sei dahingestellt, «Ich finde es nicht fair, weil ich sehe, was diese Leute jeden Tag leisten.» Der FCB-Coach bat das Umfeld auch um Geduld. «Ich weiss, dass man im Fussball keine Zeit hat, aber manchmal braucht es etwas Geduld. Mich stresst diese Ungeduld.» Wie lange Frei noch Zeit bekommt in Basel, wird sich zeigen, die Leistung gegen YB kann das beeinflussen. Theoretisch könnte man in den kommenden Tagen auf bis zu fünf Punkte an den Leader anschliessen.
Der Austausch mit FCB-Boss David Degen sei zudem fantastisch, ehrlich und offen – inhaltlich «natürlich teilweise auch sehr kritisch», so Frei. Zudem betont der FCB-Trainer auch: «Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Training ist unglaublich cool.»
Fans sehen Verbesserung
Mit den ersten 35 Minuten des Spiels gegen den litauischen Vertreter Zalgiris waren die FCB-Fans zufrieden. «Das war 30 Minuten lang sehr, sehr gut. Danach sackschwach. Am Sonntag muss das halten …», schrieb ein FCB-Fan auf Twitter. Ein weiterer Rotblau-Fan griff zur Ironie: «Hatte schon Angst, sie hätten sich jetzt gefangen, aber danach haben sie wieder ihr gewohntes Spiel aufgezogen.» So hole man sich kein Selbstvertrauen für das Spiel gegen YB, schrieb der Fan nach dem Unentschieden in der Conference League. https://www.20min.ch/story/mich-stresst ... 5482599217
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. Oktober 2022, 22:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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28.10.2022  Zitat: Der FC Basel vor dem Duell mit YB
«Hätte, hätte, hätte zählt im Fussball nicht»
Das 2:2 gegen Zalgiris bedeutet für den FC Basel erneut einen Rückschritt. Und ausgerechnet jetzt treffen die Basler in Bern auf die Young Boys.
Hätte Andi Zeqiri gegen Zalgiris nicht nur eine seiner Chancen verwertet, gäbe es die ganze Diskussion jetzt nicht. Hätte der FC Basel kurz vor dem Ende einen Elfmeter bekommen, könnte man vieles entspannter sehen. Und hätte Marwin Hitz sich kurz vor der Pause keinen Blackout geleistet, sähe sowieso alles anders aus.
Aber wie hat es FCB-Trainer Alex Frei nach dem 2:2 gegen Zalgiris Vilnius gesagt? «Hätte, hätte, hätte zählt im Fussball nicht.»
Darum ist es in einer Welt ohne Konjunktiv jetzt so: Der FC Basel hat die Chance verpasst, sich vorzeitig das europäische Überwintern zu sichern. Er muss sich die Frage gefallen lassen, warum er gegen Vilnius nach 30 Minuten den Antrieb verlor. Und er kann sich vor dem Duell gegen die Young Boys nicht von der Diskussion lösen, dass die Mannschaft keine Konstanz erreicht.
Seit Saisonbeginn drehen die Basler sich im Kreis. Wahlweise gelingt es dem Team nicht, sich genügend gute Chancen gegen Gegner zu erspielen, die sich kompakt in der eigenen Hälfte positionieren. Oder die Basler nutzen – wie gegen Vilnius – ihre Chancen nicht, um eine Partie komfortabel über die Runden zu bringen.
«Was mich unglaublich nervt, ist, dass wir häufig nach einem Spiel hier sitzen und über die Unerklärlichkeit reden», sagte Frei am Donnerstag. «Das ist schon das fünfte oder sechste Spiel, in dem wir uns für eine gute Leistung nicht mit Punkten belohnen.» Und immer, wenn man meint, die Basler hätten dieses Stadium überwunden, folgt der nächste Rückfall.
Gegen Vilnius hat der FCB sich 30 Minuten lang so viele Chancen erarbeitet wie schon lange nicht mehr. Doch mit einem 2:0 im Rücken zeigten die Spieler nicht mehr die gleiche Intensität. «Wenn du dir nach einer halben Stunde eine Phase zum Erholen rausnimmst, kann ich das verstehen», sagt Frei. Das Problem ist aber, dass den Baslern dafür das besondere Gespür fehlte.
Sich bei einem Einwurf etwas mehr Zeit lassen, beim Abstoss, vor einem Freistoss nochmal kurz die Stutzen richten. Die kleinen Dinge, um nicht komplett aus dem Rhythmus zu kommen. Aber genau das ist passiert, und die Basler Spieler konnten danach den Schalter nicht mehr umlegen.
Frei will nicht gelten lassen, dass dies einzig und allein an der Unerfahrenheit seiner Spieler liegt. «Es ist mir zu einfach, auf die Jungen zu verweisen. Das Alter ist nicht immer eine Entschuldigung», sagt er. Und trotzdem bleibt es dabei, dass die Basler die Problematik im Verlauf der Saison bisher nicht beheben können.
YB hat eine Qualität, die der FC Basel nicht hat
Am Sonntag treffen sie auf die Young Boys, den Tabellenführer, der für Frei im eigenen Stadion automatisch der Favorit ist. «Unsere Aufgabe ist: Dranbleiben, ärgern, alles reinwerfen, um ein positives Resultat zu holen», sagt er. Und dabei interessiert ihn herzlich wenig, dass auch YB zuletzt nicht so überzeugend aufgetreten ist, wie man das vielleicht erwarten könnte.
Einen grossen Unterschied gibt es schliesslich zwischen den beiden Mannschaften, der sich in der Tabelle niederschlägt: Trotz gewisser Schwächephasen gewinnen die Berner Spiele, die sie aufgrund des Spielverlaufs nicht unbedingt gewinnen müssten. YB hat das, was den Baslern fehlt.
Frei weiss, dass der letzte Sieg des FCB in Bern schon einige Jahre zurückliegt. Erst recht, wenn man sich auf die Suche nach einem Spiel macht, bei dem es für die Basler wirklich um etwas ging: Oktober 2014, Torschütze Shkelzen Gashi. Die Rollen an diesem Sonntag sind also klar verteilt.
Mit einem Sieg würde der FCB wieder einen Schritt in die richtige Richtung machen. Er könnte den Rückstand auf die Berner in der Tabelle auf acht Punkte verringern – und das bei einem Spiel weniger. Und er hätte erneut die Chance, wenige Tage vor der WM-Winterpause noch eine kleine Siegesserie zu starten.
Aber nicht zuletzt Alex Frei weiss selbst am besten, dass der Konjunktiv bei einer Niederlage in Bern genauso gut auch in die andere Richtung funktioniert. https://www.bernerzeitung.ch/haette-hae ... 3490747076
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2022, 10:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2022  Zitat: Gigantenduell im Wankdorf
2352 Tage danach: Jubelt Basel endlich wieder in Bern?
Am Sonntag will der FCB die Young Boys endlich wieder einmal auswärts besiegen – und im Titelrennen der Super League Fuss fassen.
FCB-Coach Alex Frei war nach dem 2:2-Remis am Donnerstagabend in der Conference League zuhause gegen Zalgiris angefressen. «Das war jetzt mindestens das sechste Spiel in dieser Saison, in dem wir uns nicht belohnen, obwohl alles für uns läuft», sagte er an der Medienkonferenz.
Der Ärger war verständlich, hatte man doch mit 2:0 in Führung gelegen. Frei, der seit seinem Amtsantritt am Rheinknie abwechselnd Höhen und Tiefen durchlebt, kam zum Schluss, dass es «ein Problem der Seriosität» sei. Die fehlende Ernsthaftigkeit und nicht etwa die Fitness hätte die Equipe zum wiederholten Mal um den Ertrag gebracht.
Zu Gast beim Leader
Im letzten Meisterschaftsspiel gegen Winterthur war ebenfalls augenfällig, dass sich bei den FCB-Spielern mit der 3:0-Führung im Rücken der Schlendrian einschlich – damals war es noch gut gegangen, gegen Zalgiris nicht mehr.
Zudem dürfte Frei in Hinblick auf die kommende Partie etwas angespannter sein als üblich: Die «Bebbi» sind bei Leader YB zu Gast. Gegen die Berner wartet Basel seit Juli 2020 und 10 Pflichtspielen auf einen Sieg, stattdessen gab es je 5 Niederlagen und Unentschieden. Den letzten Vollerfolg in der Bundeshauptstadt liegt noch deutlich länger zurück: Am 22. Mai 2016 gewann der FCB auswärts 3:2.
Bringt sich der FCB ins Meisterrennen?
Wollen die Rot-Blauen in dieser Saison noch ein Wörtchen um den Ligatitel mitreden, ist ein Sieg auf dem Kunstterrain im Wankdorf fast schon Pflicht: 11 Zähler trennt die beiden Rivalen, Basel hat eine Partie weniger bestritten.
Ein Lichtblick für die Basler ist die jüngste Form der Equipe von Trainer Raphael Wicky. Von den letzten drei Partien gewann Gelb-Schwarz nur eine. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... er-in-bern
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2022, 10:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2022  Zitat: Frei vor YB deutlich: «Der Tabellenführer ist immer Favorit»
Der FC Basel trifft am Sonntag im Wankdorf auf die Young Boys. Rotblau ist in der Aussenseiterrolle.
Seit Mai 2016 wartet der FC Basel auf einen Auswärtssieg gegen YB. Und obwohl er sich mit elf Punkten Rückstand auf die Berner keinen weiteren Punktverlust leisten kann, scheint es unwahrscheinlich, dass die Negativserie am Sonntag (16.30 Uhr) endet. YB präsentierte sich in den letzten Runden deutlich gefestigter.
Nach dem 2:2-Unentschieden in der Conference League gegen Zalgiris trifft der FCB am Sonntag auf die Young Boys. Die Berner führen die Tabelle mit 28 Punkten und fünf Punkten Vorsprung auf Servette an. Vor dem Spiel hat Rotblau elf Punkte Rückstand auf die Berner, mit einem Spiel weniger. FCB als Aussenseiter
Im ersten Aufeinandertreffen der Saison gab es ein torloses Unentschieden. Mittlerweile haben die Berner aber Fahrt aufgenommen. Für Alex Frei ist sein Team klar in der Aussenseiterrolle: «Wir spielen gegen den Tabellenführer. Der Tabellenführer ist immer Favorit, dass ist in jeder Liga so. Unsere Aufgabe ist, dass wir dranbleiben müssen, YB ärgern und alles reinwerfen, um ein positives Resultat zu holen.»
In Bern hatte man in der Vergangenheit immer Mühe. Von den letzten zwölf Auswärtsspielen im Wankdorf konnte man kein einziges Mal gewinnen. Der letzte Sieg in Bern liegt über sechs Jahre zurück.
In diesem wichtigen Spiel muss der FCB ausgerechnet auf Innenverteidiger Arnau Comas verzichten, er ist gelbgesperrt. https://telebasel.ch/2022/10/30/frei-vo ... annel=3563
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2022, 13:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2022  Zitat: FC Basel: Hat man gegen YB überhaupt eine Chance, Karli Odermatt?
Nur Platz fünf, zuletzt zwei Rückschläge in der Conference League: Hat der FC Basel in dieser Form heute gegen YB eine Chance, Club-Legende Karli Odermatt?
Das Wichtigste in Kürze
- Um 16.30 Uhr empfängt YB den FCB zum Knüller im Wankdorf. - Die Berner führen die Tabelle an, Basel ist trotz Formtief unter Zugzwang. - Karli Odermatt schätzt die Ausgangslage ein.
Um 16.30 Uhr geht es im ausverkauften Wankdorf los! YB empfängt den FCB. Besonders für die Basler ist die Partie eminent wichtig...
Nach 12 Spielen liegen die Bebbi nur auf Rang fünf. Verliert man auch heute gegen den Leader, beträgt der Rückstand schon 14 (!) Punkte.
Ausgerechnet vor dem YB-Kracher musste Rotblau in der Conference League einen Rückschlag einstecken. Am Donnerstag verspielte der FCB zuhause gegen Zalgiris Vilnius einen 2:0-Vorsprung.
Hat man so überhaupt eine Chance in Bern?
Ja, sagt Vereins-Legende Karli Odermatt, denn: «Auch YB war nicht überragend bis jetzt. Sie haben viermal unentschieden gespielt und einmal verloren. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen», so der 79-Jährige zu Nau.ch.
Trotzdem: «Vom Kader her ist YB die beste Mannschaft. Es gibt einen schweren Match – und in Bern war es noch nie einfach. Auch als es uns noch besser gelaufen ist.»
Basel sei aktuell «nicht in einer einfachen Situation. Der FCB ist in einer Umbauphase, das ist immer schwierig. Für den Trainer ist es jetzt wichtig, dass er die richtige Mischung findet – das dauert einfach noch ein bisschen. Es braucht jetzt Geduld.»
Jedoch sei ihm klar: «Geduldig ist beim FCB niemand. Das Publikum nicht und auch alle, die den Verein gerne haben, nicht.»
Der erfolgreiche Bau-Unternehmer «Höfi» Hofstetter lädt jedes Jahr Geschäftspartner und Freunde zum Fest-Essen ein. Nau.ch hat an diesem geselligen Abend mit dem einstigen FCB-Star (340 Spiele/105 Tore) Karli Odermatt über die aktuelle Lage beim FCB gesprochen. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... t-66318592
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2022, 13:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2022  Zitat: Gegen den FC Basel spricht alles für einen YB-Sieg
Bei YB gegen Basel stellt sich die Frage, ob die Begegnung noch als Spitzenspiel bezeichnet werden kann. Die Berner sind den Baslern schon früh in der Saison entrückt.
YB führt die Tabelle komfortabel an, hat eine ruhige Woche hinter sich und kann auf seine Heimstärke sowie auf ein von Verletzungen verschont gebliebenes Kader zählen. Der Vorsprung auf Basel beträgt bei einem Spiel mehr satte elf Punkte. Entsprechend befreit kann das Team von Raphael Wicky die Sonntagspartie (16.30 Uhr) angehen.
Auf der anderen Seite steht ein FC Basel, der einfach nicht auf Touren kommt. Die vermeintliche Befreiung mit dem 3:1 gegen Winterthur steht bereits wieder im Schatten des mageren 2:2-Unentschiedens gegen Zalgiris Vilnius am Donnerstag in der Conference League. Zudem fehlt dem Team am Sonntag mit Arnau Comas der bisher überzeugendste Abwehrspieler wegen einer Sperre.
Basels Negativserien
Es spricht daher wenig dafür, dass es Basel gelingt, eine seiner Negativserien gegen YB zu beenden. Seit bereits neun Meisterschaftsspielen warten die «Beppi» auf einen Sieg, der letzte Auswärtserfolg liegt sogar schon mehr als sechs Jahre zurück. Matias Delgado und zweimal Jean-Paul Boëtius waren die Torschützen beim 3:2-Erfolg am 22. Mai 2016. Die damalige Basler Sturmspitze Cedric Itten ist nun beim Gegner unter Vertrag und motiviert, nach seinen bisher sechs Treffern auch den FCB abzuschiessen.
Allerdings sind auch Siege von YB gegen Basel zuletzt selten geworden. In der vergangenen Saison gab es nur einen. Vier der letzten fünf Duelle endeten unentschieden – so auch die erste Begegnung in dieser Saison, als im Basler St. Jakob-Park trotz guter Chancen auf beiden Seiten keine Tore fielen.
Ein Spitzenspiel ist YB gegen Basel vielleicht nicht mehr, ein Schlagerspiel bleibt es aber. Es sind die beiden Teams mit der grössten Ausstrahlungskraft in der Schweiz, was ihnen die meisten Fans einbringt. Bereits am Mittwoch vermeldeten die Berner ein ausverkauftes Stadion.
Young Boys – Basel (0:0). – Sonntag, 16.30 Uhr. – SR Schärer. – Absenzen: –; Comas (gesperrt), Lopez, Tushi (beide verletzt). – Statistik: Von den letzten sieben Partien (mit Conference League) hat der FC Basel nur eine gewonnen. Auf den 3:1-Sieg am Sonntag gegen Winterthur folgte am Donnerstag ein weiterer Dämpfer, als das Team von Trainer Alex Frei gegen die Litauer von Zalgiris Vilnius eine 2:0-Führung verspielte. Wenig spricht also dafür, dass Basel nach neun sieglosen Spielen gegen die Berner (fünf Unentschieden, vier Niederlagen) mal wieder gegen YB gewinnt. Der letzte Sieg in Bern liegt gar schon über sechs Jahre zurück: Beim 3:2 am 22. Mai 2016 steuerte der heutige FCB-Assistent Davide Calla zwei Assists bei. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 39415.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 30. Oktober 2022, 13:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.10.2022  Zitat: Alles spricht für einen YB-Sieg
Bei YB gegen Basel stellt sich die Frage, ob die Begegnung noch als Spitzenspiel bezeichnet werden kann. Die Berner sind den Baslern schon früh in der Saison entrückt.
YB führt die Tabelle komfortabel an, hat eine ruhige Woche hinter sich und kann auf seine Heimstärke sowie auf ein von Verletzungen verschont gebliebenes Kader zählen. Der Vorsprung auf Basel beträgt bei einem Spiel mehr satte elf Punkte. Entsprechend befreit kann das Team von Raphael Wicky die Sonntagspartie (16.30 Uhr) angehen.
Auf der anderen Seite steht ein FC Basel, der einfach nicht auf Touren kommt. Die vermeintliche Befreiung mit dem 3:1 gegen Winterthur steht bereits wieder im Schatten des mageren 2:2-Unentschiedens gegen Zalgiris Vilnius am Donnerstag in der Conference League. Zudem fehlt dem Team am Sonntag mit Arnau Comas der bisher überzeugendste Abwehrspieler wegen einer Sperre.
Letzter Auswärtserfolg vor über sechs Jahren
Es spricht daher wenig dafür, dass es Basel gelingt, eine seiner Negativserien gegen YB zu beenden. Seit bereits neun Meisterschaftsspielen warten die «Beppi» auf einen Sieg, der letzte Auswärtserfolg liegt sogar schon mehr als sechs Jahre zurück. Matias Delgado und zweimal Jean-Paul Boëtius waren die Torschützen beim 3:2-Erfolg am 22. Mai 2016. Die damalige Basler Sturmspitze Cedric Itten ist nun beim Gegner unter Vertrag und motiviert, nach seinen bisher sechs Treffern auch den FCB abzuschiessen.
Allerdings sind auch Siege von YB gegen Basel zuletzt selten geworden. In der vergangenen Saison gab es nur einen. Vier der letzten fünf Duelle endeten unentschieden – so auch die erste Begegnung in dieser Saison, als im Basler St. Jakob-Park trotz guter Chancen auf beiden Seiten keine Tore fielen.
Ein Spitzenspiel ist YB gegen Basel vielleicht nicht mehr, ein Schlagerspiel bleibt es aber. Es sind die beiden Teams mit der grössten Ausstrahlungskraft in der Schweiz, was ihnen die meisten Fans einbringt. Bereits am Mittwoch vermeldeten die Berner ein ausverkauftes Stadion. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/204441/
_________________ For Ever
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