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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Oktober 2022, 23:49 
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Keine Playoffs im Schweizer Fussball

Im Frühling 2022 hat die Swiss Football League (SFL) entschieden, auf die Saison 23/24 hin den Meistertitel sowie die nachfolgenden europäischen Plätze im Playoff-Verfahren zu ermitteln. Damit werden elementare Prinzipien des Profifussballs in der Schweiz über Bord geworfen: Jedes Spiel gegen jeden Gegner zählt gleich viel; entscheidend für die Platzierung am Ende ist die Leistung über die ganze Saison; Meister wird, wer über alle Runden hinweg am meisten Punkte holt.

Anstelle des bewährten Systems will die Liga einen Playoff-Modus einführen. Damit greift sie das Fairnessprinzip an: Wieso wird die Saison in Spiele unterteilt, von welchen manche mehr, manche weniger zählen? Wie soll der Meister von 2024 mit jenem vergangener Jahre oder Jahrzehnte verglichen werden, wenn die Art und Weise, wie dieser gekürt wurde, sich derart verändert hat?

Die Liga rüttelt zugunsten eines kurzlebigen Spektakels an sportlichen Grundfesten. Sie tut dies ohne jede Not: Die Super League stösst beim Publikum auf Anklang, die Zuschauerzahlen sind konstant hoch. Der Schweizer Fussball ist sportlich ein Erfolgsmodell: Die Nationalmannschaft als Aushängeschild des Verbandes ist aktuell so erfolgreich wie noch nie in ihrer Geschichte. Die meisten Nati-Spieler wurden in der Schweiz ausgebildet und in der Super League ans Profigeschäft herangeführt.

Gleichzeitig stossen die Playoffs auf Ablehnung: bei Fans auf den Tribünen und in den Kurven, bei Juniorinnen und Junioren, Sportjournalisten sowie Vertreterinnen und Vertretern des Profigeschäfts. Die Liga und die Mehrheit ihrer Klubs haben sich um die Bedenken ihrer Basis foutiert und setzen aus zweifelhaften Motiven Grundsätzliches aufs Spiel: Denn ob das ausgegebene Ziel, die Liga «spannender» zu machen mit einem aufgesetzten Casino-Modus erreicht wird, ist höchst zweifelhaft. Ebenso fraglich ist, ob sich dieser Modus wirtschaftlich überhaupt rechnet, wenn er zugleich das Stammpublikum vergrault.

Letztlich würde die Einführung von Playoffs im Schweizer Fussball im Kleinen das bedeuten, was im Grossen mit der Aufblähung von Champions League, EM und WM oder der Ausrichtung grosser Turniere an fragwürdigen Austragungsorten bereits geschehen ist: eine schrankenlose Kommerzialisierung und Eventisierung des Profifussballs auf Kosten seiner Integrität und seiner Verankerung an der Basis.

Wir fordern, dass die SFL-Klubs an ihrer anstehenden GV vom 11. November auf ihren Entscheid in Sachen Playoffs zurückkommen, die Playoffs kippen und sich stattdessen für ein Modell entscheiden, mit dem ein Kern an Tradition und Fairness im Schweizer Fussball gewahrt wird.

https://www.playoffs-nein.ch


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 20. Oktober 2022, 23:49 
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YB setzt sich für das «Schottische Modell» ein

Die operative Leitung des BSC Young Boys hat in den letzten Tagen und Wochen viele Gespräche mit Klubvertretern, Fans und Partnern geführt. Dabei ist nochmals zum Ausdruck gekommen, dass die beschlossene Einführung von Playoffs in der Credit Suisse Super League im Hinblick auf die nächste Saison auf sehr breite Ablehnung stösst. Der BSC Young Boys hatte sich bereits vor der letzten GV der Swiss Football League deutlich gegen die Einführung von Playoffs ausgesprochen, musste sich aber dem Mehrheitsentscheid beugen. Wir sind weiterhin und mehr denn je überzeugt, dass es falsch wäre, Playoffs einzuführen - vor allem aus Gründen der sportlichen Fairness und mit Blick auf das Thema Sicherheit.

Wir haben Verständnis für die Aufstockung auf zwölf Teams und würden es begrüssen, wenn man sich an der GV der Swiss Football League für das «Schottische Modell» mit drei Grunddurchgängen und anschliessender Teilung zwischen Rang 6 und 7 in Meisterrunde und Abstiegsrunde entscheiden würde. Der BSC Young Boys jedenfalls setzt sich zum Wohl des Schweizer Klubfussballs für diese Version ein und unterstützt somit den Antrag des FC Zürich zu Handen der GV der Swiss Football League.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 09:58 
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Antrag bei SFL eingereicht

«Unfair und ungerecht!»: FCZ wehrt sich gegen Playoff-Modus

Der Super-League-Klub will die geplante Modus-Änderung nicht akzeptieren. Er erhält Unterstützung von den Young Boys.

Der FCZ macht Ernst: Am Donnerstagnachmittag veröffentlichte der Klub eine Medienmitteilung mit der Überschrift: «Der FC Zürich beantragt Abschaffung des Playoff-Modus.»

Man habe beim Komitee der Swiss Football League entsprechend einen Antrag eingereicht, dass die geplante Einführung des neuen Modus in der Super League für die Saison 2023/24 aufgehoben werden soll. Dieser Antrag wird, zieht der FCZ ihn nicht zurück, an der Generalversammlung der SFL am 11. November behandelt.

Die Begründung des FCZ: «Playoffs im Fussball sind sportlich unfair und ungerecht. Bei Playoff-Spielen am Ende einer Saison können Zufall, Verletzungssituation, gesperrte Spieler, Krankheiten (Corona), Schiedsrichter- und VAR-Entscheide etc. eine beeinflussende Rolle spielen.»

Der Modus müsse «klar, unkompliziert und für alle nachvollziehbar sein». Zudem sei die Reaktion der Fans auf die Modus-Revolution «äusserst negativ» gewesen. «Die Meinung unserer Fans zu ignorieren, widerspricht unserem Verständnis, wie man mit den wichtigsten Bezugspersonen umgeht.»

Schottisches Modell: auch für YB die beste Wahl

An der beschlossenen Erhöhung der Super League von 10 auf 12 Klubs stört sich der FCZ nicht. Er schlägt vor, die Meisterschaft nach dem «schottischen Modell» zu bestreiten. Dabei würden die Teams je dreimal gegeneinander spielen, ehe die Liga für die vierte Runde in zwei Gruppen aufgeteilt werden würde. Damit kämen die Teams auf insgesamt 38 Meisterschaftsspiele. Im Moment sind es 36.

Unterstützung erhält der FC Zürich vom BSC Young Boys. In einer Stellungnahme sprechen sich die Berner für den Antrag aus: «Wir sind weiterhin und mehr denn je überzeugt, dass es falsch wäre, Playoffs einzuführen – vor allem aus Gründen der sportlichen Fairness und mit Blick auf das Thema Sicherheit.» Auch YB spricht sich für das «schottische Modell» aus.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... yoff-modus

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 09:59 
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Auch Nati-Star Embolo ist dagegen

FCZ und YB lancieren Abschaffung der Playoffs

Auch Monate nach dem Beschluss, ab kommender Saison in der Schweizer Super League die Playoffs einzuführen, bietet das Thema ordentlich Zündstoff. Am Donnerstag beantragt der FC Zürich offiziell die Abschaffung des neuen Modus – und fordert die schottische Variante.

Werden die Playoffs in der Super League gekippt, bevor es überhaupt losgeht? Zumindest ist das der Wunsch des FC Zürich, der Berner Young Boys und einer von Fans und Fussball-Interessierten lancierten Petition. Die Vorstösse wurden am Donnerstag lanciert.

Der FCZ hat bei der Swiss Football League einen Antrag für die Generalversammlung am 11. November eingereicht, mit dem der für die Saison 2023/2024 geplante Modus wieder aufgehoben werden soll. Als Alternative schlägt der Klub das sogenannte schottische Modell vor. Die für kommende Saison ebenfalls bereits beschlossene Erhöhung der Super League von 10 auf 12 Klubs soll jedoch bestehen bleiben.

Die Stadtzürcher begründen ihren Vorstoss mit der sportlichen Ungerechtigkeit, die mit den Playoffs entstehen würden: «Playoffs im Fussball sind sportlich unfair und ungerecht! Bei Playoff-Spielen am Ende einer Saison können Zufall, Verletzungssituation, gesperrte Spieler, Krankheiten (Corona), Schiedsrichter- und VAR-Entscheide etc. eine beeinflussende Rolle spielen.»

Gegenüber Blick sagt FCZ-Präsident Ancillo Canepa, er könne nicht einschätzen, wie gross die Chance auf einen Rückzieher punkto Playoffs seien. Jedoch gehe er davon aus, dass sich weitere Klubs offiziell gegen die Playoffs stellen werden. Und erhält Recht.

Auch YB will Playoffs verhindern und Schotten-Modus

Am Donnerstagabend veröffentlichen auch die Berner Young Boys ein Statement, in dem sie dem FCZ die Unterstützung zusichern. YB ist ein Playoff-Gegner der ersten Stunde – und schreibt: «Der BSC Young Boys hatte sich bereits vor der letzten GV der Swiss Football League deutlich gegen die Einführung von Playoffs ausgesprochen, musste sich aber dem Mehrheitsentscheid beugen. Wir sind weiterhin und mehr denn je überzeugt, dass es falsch wäre, Playoffs einzuführen - vor allem aus Gründen der sportlichen Fairness und mit Blick auf das Thema Sicherheit. Wir haben Verständnis für die Aufstockung auf zwölf Teams und würden es begrüssen, wenn man sich an der GV der Swiss Football League für das «Schottische Modell» mit drei Grunddurchgängen und anschliessender Teilung zwischen Rang 6 und 7 in Meisterrunde und Abstiegsrunde entscheiden würde.»

Gleichzeitig mit dem FCZ-Vorstoss lanciert ein Verbund aus Fans und Fussball-Interessierten eine Petition unter dem Leitsatz «Playoffs Nein». Es wird kritisiert, dass mit Entscheidungsspielen das Fairnessprinzip mit Füssen getreten werde. Unter den Erstunterzeichnenden finden sich prominente Namen – darunter Nati-Stürmer Breel Embolo und GC-Legende Andy Egli. Aber auch Personen aus anderen Bereichen wie Schriftsteller Pedro Lenz.

Fankurven protestieren schon lange gegen Playoffs

Seit Wochen sind die Unmutsbekundungen gegen die Playoffs in den Stadien sichtbar. Bei fast allen Spielen sind an den Block-Zäunen entsprechende Protest-Banner aufgehängt. Vor allem der Einsatz des FCZ gegen die Playoffs kommt bei den Fans sehr gut an. So bedankten sich die YB-Fans (!) am vergangenen Sonntag beim 0:0 im Letzigrund mit einem Banner bei FCZ-Präsident Ancillo Canepa: «Gäge Playoffs – Merci für di Isatz Cillo».


So funktioniert der Schotten-Modus

Was der FCZ einführen möchte, ist der sogenannte «Schottische Modus»: In einer ersten Phase werden drei Runden à elf Spiele pro Klub gespielt. Nach Abschluss dieser Phase werden die 12 Mannschaften in eine sogenannte Championship Group (Plätze 1-6) und eine Relegation Group (Plätze 7-12) aufgeteilt.

In der zweiten Phase werden in beiden Gruppen je eine Runde à fünf Spiele pro Klub durchgeführt. Die Klubs der Championship Group spielen um den Meistertitel und um die Europacup-Plätze. Die Klubs der Relegation Group spielen gegen den Abstieg, wobei der Letztplatzierte direkt absteigt und der Zweitletzte eine Barrage (zwei Spiele) gegen den Zweitplatzierten der Challenge League spielt. Insgesamt würden somit 38 Runden gespielt werden.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 78903.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 10:01 
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YB unterstützt den Antrag

Der FCZ will die Playoffs in der Super League wieder abschaffen

Der FC Zürich hat bei der Swiss Football League (SFL) einen Antrag eingereicht, in dem er die Änderung des geplanten Modus ab der Saison 2023/24 fordert. Die Berner Young Boys unterstützen den Vorstoss.

Im Rahmen der ausserordentlichen Generalversammlung beschliesst die Swiss Football League im Mai dieses Jahres, die Super League der Spielzeit 2023/24 auf 12 Teams aufzustocken und den Modus zu ändern. Meister und Europacup-Teilnehmer sollen neu in Playoffs bestimmt werden. Dagegen legt der FCZ nun bei der Liga Beschwerde ein.

«Die geplante Einführung der Play-offs (Championship Finals und Europe Play-offs) in der Super League für die Saison 2023/2024 sollen aufgehoben werden. Die beschlossene Erhöhung der Super League auf 12 Klubs soll bestehen bleiben. Als Format und Modus für den Spielbetrieb der SFL soll auf die Saison 2023/2024 das sogenannte «Schottische Modell» eingeführt werden», schreibt der FCZ in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung.

«Play-offs im Fussball sind sportlich unfair und ungerecht»

Im «Schottische Modell» würden die Teams je dreimal gegeneinander spielen, ehe die Liga für die vierte Runde in zwei Gruppen aufgeteilt werden würde. Damit kämen die Teams auf insgesamt 38 Meisterschaftsspiele. Im Moment sind es 36.

Playoffs seien «sportlich unfair». Zufall, Verletzungen, Sperren, Krankheiten sowie Schiedsrichterentscheidungen würden darin eine zu grosse Rolle spielen. «Der Modus muss klar, unkompliziert und für alle nachvollziehbar sein», schreibt der FCZ.

Den Einwand begründen die Zürcher auch mit den zuletzt gehäuften Fan-Protesten in den Stadien. «Die Meinung unserer Fans zu ignorieren, widerspricht unserem Verständnis, wie man mit unseren wichtigsten Bezugspersonen umgeht», schreibt der Verein.

Auch YB spricht sich gegen Playoffs aus

Unterstützung erhält der FC Zürich vom BSC Young Boys. In einer Stellungnahme sprechen sich die Berner für den Antrag aus: «Wir sind weiterhin und mehr denn je überzeugt, dass es falsch wäre, Playoffs einzuführen – vor allem aus Gründen der sportlichen Fairness und mit Blick auf das Thema Sicherheit.»

Die Berner machen klar: «Der BSC Young Boys jedenfalls setzt sich zum Wohl des Schweizer Klubfussballs für diese Version ein und unterstützt somit den Antrag des FC Zürich zu Handen der GV der Swiss Football League.»

Guggisberg: «Antrag kommt nicht aus heiterem Himmel»

Philippe Guggisberg, Kommunikationsverantwortlicher bei der SFL, bestätigt auf Anfrage von blue Sport: «Die Klubs haben gemäss Statuten immer die Möglichkeit, zuhanden der Generalversammlung Anträge einzureichen. Der nun vorliegende Antrag des FC Zürich ist fristgerecht - bis drei Wochen vor der Versammlung - eingegangen und wird damit den Klubs am 11. November zur Abstimmung vorgelegt.» Weitere Anträge seien bisher nicht eingegangen.

«An der GV ist für die Annahme dieses Antrags eine einfache Mehrheit erforderlich, also 11 Stimmen, wenn alle 20 Klubs anwesend sind», erklärt Guggisberg weiter und zeigt sich vom Vorstoss des FCZ nicht sonderlich überrascht: «Angesichts der öffentlichen Diskussionen der letzten Wochen und Monate kommt der Antrag nicht aus heiterem Himmel.»

Die Modusänderung wurde vom SFL im Rahmen der ausserordentlichen Generalversammlung am 20. Mai dieses Jahres beschlossen. Für den Beschluss war eine Zweidrittelsmehrheit der 20 Klubs notwendig.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 27037.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 10:04 
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FCZ erzwingt neue Abstimmung

Die Revolution gegen die Playoffs beginnt – und sie hat Chancen

Alle Schweizer Fankurven sammeln Unterschriften gegen K.-o.-Spiele in der Super League. Die Liga könnte ihre erst kürzlich beschlossene Reform bereits wieder begraben.

Im Mai erst sind sie mit Blick auf die neue Saison beschlossen worden. Aber vielleicht werden sie nie gespielt: Playoffs in der höchsten Schweizer Fussball-Liga. Kurz vor der kommenden Generalversammlung der Swiss Football League haben sich die organisierten Fans aller Schweizer Kurven vereint. Sie fordern, dass die Playoffs am 11. November von jenen Clubs gekippt werden, die noch am 20. Mai dafür gestimmt haben.

Am Donnerstag hat eine Unterschriftensammlung gegen die Playoffs begonnen. Das inoffizielle Ziel der Initianten ist, bis zur Generalversammlung der Liga ein paar zehntausend Namen zu sammeln, um den Druck auf die Clubs zu erhöhen. Stand am Abend um 22 Uhr: Rund 10’000 Fans haben sich eingetragen.

Ihre Aktion bringt aber jetzt schon Bewegung in die Sache. Allein der angekündigte Widerstand hat bei der Liga Eindruck hinterlassen. Und jene Vereine, die bereits im Mai gegen Playoffs waren, verspüren durch den organisierten Fanprotest unverhofften Rückenwind.

Wie viele Vereine kippen wegen der Fanproteste?

Zuallererst gilt das für den FC Zürich. Dessen Präsident Ancillo Canepa war immer schon ein vehementer Gegner von Playoffs. Nun hat Canepa am Donnerstag im Namen des FCZ fristgerecht einen Antrag bei der Liga eingereicht. Im November wird deswegen noch einmal über die Playoffs abgestimmt.

Der FCZ ist mit seiner Forderung nicht alleine. Am Donnerstagabend schliessen sich die Young Boys dem FCZ an. Sie sind wie der FC Thun und der FC Luzern bekannte Gegner von Playoffs. Der Druck des eigenen Anhangs hat aber auch auf andere Clubs Einfluss. So gilt der FC St. Gallen als möglicher Kipp-Kandidat. Die Ostschweizer haben für Playoffs gestimmt, könnten sich aber von den Fans umstimmen lassen.

Der FC Basel lässt ausrichten, dass er sich «derzeit nicht öffentlich äussern» möchte. Bekannt ist aber, dass die Meinung von Präsident David Degen nicht in Stein gemeisselt sein muss. Vor der Abstimmung im Mai präsentierte er sich gegenüber anderen Clubpräsidenten als klarer Gegner von Playoffs. Um dann in der Abstimmung doch für deren Einführung zu sein.

Bern schwenkt auf die Zürcher Linie um

Wie gross die Chance ist, dass die Clubs im November die Playoffs wieder kippen, zeigt sich an YB. Die Berner glaubten lange, höchstens die Finalspiele um den Meistertitel verhindern zu können. Noch am Montag sprach sich CEO Wanja Greuel bei einer Podiumsdiskussion darum gegen genau jenen Modus aus, der jetzt von Ancillo Canepa gefordert wird.

Am Donnerstagabend aber schwenkt YB um – und befürwortet nun offiziell wie der FCZ das «schottische Modell». Bei diesem wird die Zwölferliga nach 33 Runden in eine Final- und eine Abstiegsrunde geteilt, in der jeder der jeweils sechs Clubs noch einmal fünf Matches bestreitet. Ergibt 38 Runden – zwei mehr als aktuell gespielt werden.

Idealerweise steht irgend ein Modus fest, bevor im kommenden Sommer die neue Saison startet. Der Fernsehsender Blue muss schliesslich auch noch seinen Segen geben. Ihm hat die Liga seinerzeit einen Vertrag für die Übertragung zweier Zehnerligen verkauft. Derzeit laufen die Verhandlungen, wie der noch laufende Vertrag auf den Playoff-Modus angepasst werden soll.

Wenn die Clubs jetzt schon wieder ein neues Modell beschliessen, dürfte das auf ihre Verhandlungsposition für künftige TV-Deals zumindest keinen positiven Einfluss haben. Niemand unterschreibt gern Verträge, bei denen davon ausgegangen werden muss, dass sie später ständig einseitig angepasst werden.

Bei allem Protest: Von niemandem bekämpft wird die ebenfalls im Mai beschlossene Aufstockung der Super League auf zwölf Teams. «Wir können nachvollziehen, dass eine Zwölferliga aus Clubperspektive Sinn macht», sagt Mike Jucker, der Sprecher des Protestbündnisses «Playoff Nein»: «Aber der Playoff-Modus ist nicht gut, weil er sportlich nicht fair ist. Und weil er dafür sorgt, dass gewisse Spiele weniger wert sind als andere.»

Am 20. Mai wurden die Ligavergrösserung und die Playoffs mit einem Stimmenverhältnis von 16 zu 4 angenommen. Um die Playoffs nun wieder zu kippen, bräuchte es also sieben Vereine, die ihre Meinung ändern.

SBB und Polizei haben auch einen Einfluss

Möglich, dass bei einem Meinungsumschwung auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Zum Beispiel, dass die SBB hinter den Kulissen klar zum Ausdruck gebracht haben, dass sie wenig Lust darauf haben, während der Playoffs Fanzüge zu stellen.

Und dann sind da noch die Behörden, die Playoffspiele in den jeweiligen Städten bewilligen müssen, sowie die kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen. Zwar hat von ihnen noch niemand öffentlich gesagt, dass Playoff-Partien grundsätzlich nicht bewilligt würden.

Aber wie gross die Lust auf solche Risikospiele ist, kann etwa aus den Worten von Stephanie Eymann gelesen werden. Die Vorsteherin des baselstädtischen Justiz- und Sicherheitsdepartements spricht von «noch mehr Aufwand» und erhöhter «Belastung der Mitarbeitenden». Und sie stellt fest: «Ich hätte erwartet, dass die Swiss Football League die kantonalen und städtischen Sicherheitsdirektorinnen und -direktoren zumindest vorgängig kontaktiert, bevor sie über die Einführung von Playoffs mit zusätzlichen Spielen entscheidet.»

Der Druck von SBB und Polizeibehörden auf die Clubs könnte also ebenfalls einen Einfluss auf die Abstimmung am 11. November haben. Darum ist es denkbar, dass Playoffs im Schweizer Fussball noch vor ihrer ersten Austragung schon wieder gekippt werden. Es wäre eine noch kürzere Ära als jene von Liz Truss als Premierministerin von Grossbritannien.


https://www.bernerzeitung.ch/die-revolu ... 6180801941

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 10:37 
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FC Zürich: Stadtclub beantragt Abschaffung des Playoff-Modus

Der FC Zürich um Präsident Ancillo Canepa will gegen die geplante Liga-Reform vorgehen. Der Meister hat bei der SFL einen entsprechenden Antrag eingereicht.

Das Wichtigste in Kürze

- In der Super League soll die Meisterschaft ab 2023/24 mittels Playoffs entschieden werden.
- Der FC Zürich beantragt die Abschaffung dieser Liga-Reform.
- Der Modus sei sportlich «unfair und ungerecht».

Für die Saison 2023/24 hat die Swiss Football League (SFL) im Frühjahr eine Reform bekanntgegeben. Dadurch wird die Schweizer Meisterschaft ab der kommenden Spielzeit mit einem Playoff-Modus entschieden.

Zwei Clubs haben sich öffentlich gegen dieses Vorhaben gestellt: YB und der FC Zürich. Auch viele Fans sind gegen die Änderungen – und protestieren seit Monaten in den Stadien.

Meister FCZ reicht Antrag ein

Der FCZ wagt nun einen nächsten Schritt – und beantragt die Abschaffung des Playoff-Modus. Das teilt der Club am Donnerstagnachmittag in einer Mitteilung mit. Playoffs im Fussball seien «sportlich unfair und ungerecht».

«Der FC Zürich hat heute zuhanden des Komitees der SFL einen Antrag betreffend Änderung des geplanten Modus eingereicht. Die geplante Einführung der Playoffs in der Super League für die Saison 2023/2024 sollen aufgehoben werden», heisst es.

«Modus muss unkompliziert sein»

Bei Playoffs könnten am Ende einer Saison Zufall, Verletzungen, Sperren oder Schiri-Entscheidungen eine grosse Rolle spielen. «Der Modus muss klar, unkompliziert und für alle nachvollziehbar sein. Die Meinung unserer Fans zu ignorieren, widerspricht unserem Verständnis, wie man mit unseren wichtigsten Bezugspersonen umgeht.»

Insbesondere Präsident Ancillo Canepa gilt beim Stadtclub als Gegner der Liga-Reform. Beim Heimspiel gegen YB am letzten Sonntag wird er sogar von den Gäste-Fans für seine Bemühungen gefeiert (Bild oben).

Vorschlag «Schottisches Modell»

Als Alternative schlägt der Meister das sogenannte «Schottische Modell» vor. «Gemäss schottischem Modell finden in der ersten Phase drei Runden à elf Spiele pro Klub statt.» Danach würden die 12 Mannschaften in eine Championship Group (Plätze 1-6) und eine Relegation Group (Plätze 7-12) aufgeteilt.

«In dieser zweiten Phase werden in beiden Gruppen je eine Runde à fünf Spiele pro Klub durchgeführt. Die Klubs der Championship Group spielen um den Meistertitel und um die Europacup-Plätze. Die Klubs der Relegation Group spielen gegen den Abstieg. Wobei der Letztplatzierte direkt absteigt und der Zweitletzte eine Barrage (zwei Spiele) gegen den Zweitplatzierten der Challenge League spielt.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-zu ... s-66310592

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 12:31 
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Verstärkung für FCZ und YB

Auch Luzern setzt sich für «schottisches Modell» ein

Die Innerschweizer befinden sich in Sachen Modus-Revolution mit Zürich und den Young Boys auf einer Wellenlänge.

Am Donnerstag hatten der FC Zürich und die Young Boys den Anfang gemacht, nun zieht der FC Luzern nach. Die Innerschweizer verkündeten in einer Medienmitteilung am Freitagmorgen, dass man den Antrag des FCZ mittragen werde. In anderen Worten: Luzern hält nichts von den Playoffs und befürwortet stattdessen das «schottische Modell».

Man habe intern «eine Vielzahl von Gesprächen geführt» und «eine klar ablehnende Haltung gegenüber» dem Playoff-Modus gespürt. «Insbesondere sieht der FC Luzern durch deren Einführung die sportliche Fairness ausgehebelt und befürchtet zudem grosse Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Planung», so der Klub weiter.

Auch andere Klubs sollen sich wehren

Das «schottische Modell» sei «viel stärker im Sinne des Schweizer Fussballs und seinen Fans» als das Playoff-Modell. Luzern «fordert auch die anderen Klubs der SFL dazu auf», sich für das «schottische Modell» auszusprechen.

Wie auch der FCZ und YB stehe der FCL «weiterhin uneingeschränkt hinter der Aufstockung auf 12 Mannschaften ab der kommenden Saison».


Das schottische Modell kurz erklärt

Die Teams spielen je dreimal gegeneinander, ehe die Liga für die vierte Runde in zwei Gruppen aufgeteilt wird.

In einer Meisterrunde und einer Abstiegsrunde wird dann die finale Rangliste erspielt.

Damit kämen die Mannschaften auf insgesamt 38 Meisterschaftsspiele. Im Moment sind es 36.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... modell-ein

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Oktober 2022, 12:34 
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Die Playoff-Diskussion in der Super League ist neu lanciert – das musst du wissen

Der FC Zürich hat die Diskussionen um den künftigen Super-League-Modus wiederbelebt und eine erneute Abstimmung lanciert. Darum geht es.

Playoffs in der Super League? Noch bevor der neue Modus in der höchsten Schweizer Fussball-Liga im kommenden Sommer eingeführt werden soll, steht er bereits wieder auf der Kippe. Druck gibt es von den Fans – aber auch von gewissen Klubs. Eine neue Modusabstimmung steht an. Das musst du dazu wissen.

Was machen die Fans?

Die Fans machen nicht nur mit Choreografien und Gesängen in den Stadien darauf aufmerksam, dass sie überhaupt keine Lust auf einen Super-League-Modus mit Playoffs haben. Die organisierten Fans aller Schweizer Kurven haben zusammengespannt und gestern Donnerstag eine Unterschriftensammlung gegen den Playoff-Modus lanciert.

Sie fordern, dass die Playoffs bei der nächsten Generalversammlung der Swiss Football League am 11. November wieder gekippt werden. Am späten Donnerstagabend kamen bereits über 10'000 Unterschriften zusammen, darunter auch vom Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried, Ex-Nati-Spieler Andy Egli, Aarau-Legende Rainer Bieli oder Nati-Stürmer Breel Embolo.

Warum gibt es eine neue Modus-Abstimmung?

Die Fans haben aber nicht direkt bewirkt, dass es an der GV vom 11. November tatsächlich noch einmal zu einer Modusabstimmung kommen wird. Dafür zeigt sich nämlich der FC Zürich verantwortlich. Präsident Ancillo Canepa hat einen entsprechenden Antrag gestern fristgerecht eingereicht.

Die Begründung der Zürcher: «Playoffs im Fussball sind sportlich unfair und ungerecht.» Dies liege daran, dass «Zufall, Verletzungssituation, gesperrte Spieler sowie Krankheiten oder Schiedsrichter- und VAR-Entscheide eine beeinflussende Rolle spielen». Canepa und der FCZ schlagen statt dem eigentlich angenommenen Modus die schottische Variante vor.

Wie funktioniert der schottische Modus?

Eine Saison in der Liga mit zwölf Mannschaften dauert 38 Spieltage. Nach 33 Spieltagen, in denen alle Mannschaften jeweils dreimal gegeneinander antreten, wird die Liga in zwei Gruppen mit den sechs besten bzw. schlechtesten Mannschaften unterteilt.

Nun spielen die Mannschaften der jeweiligen Gruppen je einmal gegeneinander entweder um die Meisterschaft und Europacup-Plätze (Gruppe der sechs besten Mannschaften) oder gegen den Abstieg (Gruppe der sechs schlechten Mannschaften). Nach diesen weiteren Spielen ist dann die Saison vorbei. Somit kann am Ende der Saison etwa der Siebtplatzierte mehr Punkte als der Sechstplatzierte haben.

Wer unterstützt den FCZ?

Neben Zürich haben sich auch die Berner Young Boys gegen den neuen Super-League-Modus und für die schottische Variante ausgesprochen. Dies, obwohl YB ursprünglich auch diese Variante ablehnte und CEO Wanja Greuel sich noch an einer Podiumsdiskussion am Montag dagegen aussprach. «Der BSC Young Boys hatte sich bereits vor der letzten GV der Swiss Football League deutlich gegen die Einführung von Playoffs ausgesprochen, musste sich aber dem Mehrheitsentscheid beugen. Wir sind weiterhin und mehr denn je überzeugt, dass es falsch wäre, Playoffs einzuführen», schrieben die Berner in ihrer Mitteilung.

Daneben sind auch der FC Luzern und der FC Thun als Playoff-Gegner bekannt. Luzern hat sich nun auch öffentlich dafür ausgesprochen, das schottische Modell zu unterstützen. Der FC Basel lässt gegenüber dem «Tages-Anzeiger» ausrichten, dass man sich «derzeit nicht öffentlich äussern» möchte.

Wie sind die Erfolgschancen des FCZ-Vorstoss?

Das ist die zentrale Frage – und sie ist schwer beantwortbar. Im vergangenen Mai stimmten 16 der 20 Mannschaften der Swiss Football League für den neuen Modus und die Super-League-Aufstockung auf zwölf Mannschaften. Damit der FCZ-Antrag angenommen wird, müssten also sieben Klubs ihre Meinung vom Frühling revidieren.

Einen gewissen Einfluss könnten auch die Meinungen von SBB und den jeweiligen Polizeibehörden haben. Sowohl die Bundesbahnen wie auch die Sicherheitsdirektionen haben vermerken lassen, dass sie an Hochrisiko-Playoffspielen wenig Interesse haben.

Auf der anderen Seite steht TV-Sender «Blue». Das Swisscom-Kind muss den Modus der Super League jeweils auch noch absegnen. Aktuell wird noch darüber verhandelt, wie der eigentlich für zwei Zehnerligen gültige TV-Vertrag auf den neuen Playoff-Modus angepasst werden soll. Eine abermalige Änderung, noch bevor der neue Modus überhaupt ein erstes Mal zur Anwendung gekommen ist, würde nicht nur der Glaubwürdigkeit der Klubs und der Liga schaden, sondern auch deren Position bei der Aushandlung des nächsten TV-Vertrags.


https://www.watson.ch/sport/fussball/60 ... diskutiert

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 Beitrag Verfasst: Samstag 22. Oktober 2022, 21:26 
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Verstärkung für FCZ und YB

Auch St. Gallen und FCL setzen sich für «schottisches Modell» ein

Zwei weitere Klubs befinden sich in Sachen Modus-Revolution mit Zürich und den Young Boys auf einer Wellenlänge.

Am Donnerstag hatten der FC Zürich und die Young Boys den Anfang gemacht, nun sind bereits zwei weitere Super-League-Klubs nachgezogen. Der FC Luzern verkündete am Freitag und der FC St. Gallen am Samstag, dass man den Antrag des FCZ mittragen werde. In anderen Worten: Sowohl die Inner- als auch die Ostschweizer halten nichts von den Playoffs und befürworten stattdessen das «schottische Modell».

Man habe intern «eine Vielzahl von Gesprächen geführt» und «eine klar ablehnende Haltung gegenüber» dem Playoff-Modus gespürt, teilte der FCL mit. «Insbesondere sieht der FC Luzern durch deren Einführung die sportliche Fairness ausgehebelt und befürchtet zudem grosse Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Planung», so der Klub weiter.

Auch andere Klubs sollen sich wehren

Das «schottische Modell» sei «viel stärker im Sinne des Schweizer Fussballs und seinen Fans» als das Playoff-Modell. Luzern «fordert auch die anderen Klubs der SFL dazu auf», sich für das «schottische Modell» auszusprechen. St. Gallen betont zudem, dass auf diese Weise alle Klubs eine relativ stabile Anzahl an Heimspielen bestreiten würden – was für die wirtschaftliche Planung elementar sei.

Wie auch der FCZ und YB steht der FCL hinter der Aufstockung auf 12 Mannschaften ab der kommenden Saison.


Das «schottische Modell» kurz erklärt

Die Teams spielen je dreimal gegeneinander, ehe die Liga für die vierte Runde in zwei Gruppen aufgeteilt wird.

In einer Meisterrunde und einer Abstiegsrunde wird dann die finale Rangliste erspielt.

Damit kämen die Mannschaften auf insgesamt 38 Meisterschaftsspiele. Im Moment sind es 36.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... modell-ein

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