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 Beitrag Verfasst: Montag 3. Oktober 2022, 23:23 
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BSC Young Boys - FC St. Gallen

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Stadion Wankdorf, Bern
Samstag, 8. Oktober 2022
Zeit: 20:30 Uhr

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Webseiten FC St. Gallen:
http://www.fcsg.ch
https://www.espenblock.ch
https://www.gruenweiss.sg
http://www.fcsginfo.ch
http://www.green-supporters.ch
http://www.gp04.ch
http://www.club11.ch
http://www.fanarbeit-stgallen.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_St._Gallen
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-st-ga ... n_257.html
http://www.facebook.com/FCSG1879
https://twitter.com/FCSG_1879
https://www.instagram.com/fc_st.gallen1879
https://www.youtube.com/fcsg1879
http://www.stades.ch/StGallen-Arena-photos.html

Forum FC St. Gallen:
http://www.fcsgforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC St. Gallen:
https://www.sfl.ch/klubs/detail/fc-stga ... 9-20222023
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3840960
https://www.football-lineups.com/team/F ... 23/fixture
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... -1879/2177
https://de.soccerway.com/matches/2022/1 ... 79/3803124
https://de.soccerway.com/matches/2022/1 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2023
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... -st-gallen
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... -gallen/11
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 81,889.php
https://footystats.org/clubs/bsc-young-boys-94
https://footystats.org/switzerland/bsc- ... -h2h-stats
https://www.kicker.de/young-boys-gegen- ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Oktober 2022, 01:07 
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Haltung zeigen für Vielfalt ohne Diskriminierung

Unter dem Motto «Haltung zeigen – für Vielfalt ohne Diskriminierung» findet am Samstag beim Spiel YB - St. Gallen ein weiterer Aktionstag gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus und Diskriminierung jeglicher Art und für eine vielfältige und offene Gesellschaft statt. Der BSC Young Boys beteiligt sich bereits seit 2004 an den FARE-Aktionswochen. Das Netzwerk FARE (Football Against Racism in Europe) wurde 1999 gegründet und organisiert seit 2001 die Aktionswochen.

Im Vordergrund der Aktion stehen die Sensibilisierung und Stärkung der Bereitschaft zu sozial verantwortlichem Handeln im Umgang mit Diskriminierung. Hast Du einen rassistischen Vorfall erlebt oder beobachtet? Hier kannst Du den Fall melden ­und bekommst professionelle Unterstützung und Beratung.

Am Matchtag hat YB gemeinsam mit dem Fanlokal Halbzeit und der Fanarbeit Bern rund 200 anerkannte Flüchtlinge zum Apéro in der Halbzeit und anschliessendem Besuch des Heimspiels gegen St. Gallen eingeladen.

Die Spieler werden am Samstagabend in T-Shirts mit der Aufschrift «Haltung zeigen!» und einem Banner «für Vielfalt ohne Diskriminierung» einlaufen. Beim diesjährigen Aktionstag werden die getragenen Einlauftrikots und der Banner anschliessend via YB-Auktion zugunsten der Fanarbeit, GGGFON und der Halbzeit versteigert.

Helferinnen und Helfer werden am Spieltag im Stadion Wankdorf Flyer zu diesem wichtigen Thema verteilen. Die Rückseite des Flyers enthält einen QR-Aufdruck, der zu einer sensibilisierenden und informativen Umfrage führt. Mit der Teilnahme an der Umfrage erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ein Heim- oder Auswärtstrikot der Saison 2022/23 zu gewinnen. Am Stopp-Diskriminierungskiosk können sich Interessierte am Spieltag auf dem Quartierplatz bei der alten Wankdorf-Uhr über Themen wie Gewalt, Diskriminierung, Vorurteile und Zivilcourage austauschen.

Der BSC YB möchte sich an dieser Stelle bei der Halbzeit für die Broschüre «Gemeinsam gegen Rassismus» zum 25-jährigen Bestehen des Vereins GEMEINSAM GEGEN RASSISMUS bedanken. Vor 25 Jahren lief YB zum ersten Mal mit einer Anti-Rassismus-Botschaft auf den Trikots auf. Gemeinsam mit dem Fanlokal Halbzeit setzen wir uns bereits seit über einem Vierteljahrhundert für antirassistische Themen ein.

Die Broschüre gibt es für zwölf Franken in der Halbzeit an der Beundenfeldstrasse 13 (3013 Bern) zu kaufen.




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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Oktober 2022, 23:31 
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Vorverkaufsstand / Personelle Situation

Bis am Freitagmittag wurden 25'100 Tickets abgesetzt (davon 19'615 Saisonkarten).
Bei YB fehlt der gesperrte Ulisses Garcia (letzte von vier Sperren nach Roter Karte in St. Gallen). Zudem ist Miguel Chaiwa verletzt. Er hat sich im Youth-League-Spiel am Mittwoch in Domzale einen Nasenbeinbruch zugezogen.



«Die schönste Zeit hatte ich in Bern»

Moreno Costanzo wurde beim FC St. Gallen gross, verbrachte aber ab Sommer 2010 auch viereinhalb Jahre bei YB (136 Spiele, 32 Tore, 36 Assists). Der heute 34-Jährige trat 2020 zurück, arbeitet als Sales Manager – und sammelt erste Erfahrungen als Trainer.

Moreno, Du warst am 11. September beim Abschiedsspiel von Marco Wölfli dabei. Wie fühlte es sich an, wieder einmal auf dem Platz zu stehen?
Es war ein schöner Anlass, toll für Marco und lustig für alle Beteiligten. Ich habe die zweimal 32 Minuten durchgehalten, aber das war nun nicht so schwierig. Die Intensität der Partie hielt sich in Grenzen (schmunzelt).

Du bist vor zwei Jahren mit 32 zurückgetreten. Wie sehr vermisst Du den Fussball?
Ich hätte mir eine längere Karriere gewünscht. Zwei, drei Saisons mehr - das wäre ideal gewesen. Aber dieses Business ist kein Wunschkonzert. Das letzte Jahr bei St. Gallen war nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Und nach der Trennung ergab sich keine überzeugende Lösung. Darum hörte ich auf und setzte auf den Beruf als Sales Manager.

Ganz verabschiedet hast Du Dich nicht aus dem Geschäft: Beim Promotion-League-Verein SC Brühl bist Du als Stürmertrainer tätig. Wie treffsicher bist Du selber noch?
Ich habe nicht alles verlernt, ab und zu versenke ich schon noch einen Ball… Aber es geht bei meiner Arbeit vor allem darum, dass ich viel erkläre und mein Wissen auf diese Weise weitergebe. Und neben meinem Engagement bei Brühl bin ich Assistenztrainer der E-Junioren des FC Rorschach-Goldach, in dieser Mannschaft spielt auch mein Sohn Tiago.

Hat er vom Papa das Talent geerbt?
Er ist talentiert genug, um bereits bei den Älteren zu spielen. Wie weit er es einmal bringt, lässt sich nicht abschätzen, und das ist derzeit auch Nebensache. Wichtiger ist es, dass er Spass hat. Mir wiederum macht es Freude, im Nachwuchsbereich zu trainieren. Vielleicht ergibt sich daraus einmal mehr. Ich möchte im Dezember das C-Diplom erwerben.

In der Credit Suisse Super League kommt es nun zur Partie zwischen zwei Klubs, die Du bestens kennst. Was bedeuten Dir YB und St. Gallen?
St. Gallen ist der Verein, bei dem ich Profi geworden bin. Und auch wenn mein Abgang nicht besonders schön war, muss ich sagen: Beim FCSG ist in der Vergangenheit einiges richtig gemacht worden. YB ist der Klub, bei dem ich viereinhalb Jahre verbrachte. So lange war ich als Profi sonst nirgends. Es war die schönste Zeit meiner Karriere, und ich habe heute noch Kontakt mit Leuten in Bern, zum Beispiel mit meinem ehemaligen Teamkollegen Christoph Spycher.

Wem traust Du in dieser Saison den Titel zu?
Ich glaube, dass es YB schafft. Kein anderes Kader der Liga weist so viel Substanz auf. Ich wäre jedenfalls nicht böse, wenn der Titel nach Bern ginge. (lacht)




Duelle mit St. Gallen stehen für Spektakel

Spiele zwischen den Ostschweizern und YB sind oft von Emotionen geprägt. Das Team von Peter Zeidler strebt in Bern nach Niederlagen gegen Sion und Basel eine Kehrtwende an.

***

Es sah gut aus für den FC St. Gallen. Lukas Görtler gelang in Basel in der 71. Minute der Ausgleich zum 2:2, und doch reichte es nicht zu einem Punktgewinn. Weil Bradley Fink kurz nach seiner Einwechslung mit der ersten Ballberührung die Partie für den FCB entschied und bei den Ostschweizern für Ernüchterung sorgte.

«Es wäre keine Hexerei gewesen, dieses 2:2 über die Zeit zu bringen», sagte Trainer Peter Zeidler gegenüber dem St. Galler Tagblatt. Auch die ersten zwei Gegentore, die innert 122 Sekunden fielen, ärgerten ihn: «Wir waren zu wenig aufmerksam, sowohl innen als auch aussen. Sehr gute Mannschaften bekommen keine solchen Tore. So weit sind wir noch nicht.»

Die St. Galler verteidigten trotz der zweiten Niederlage in Folge den dritten Rang, weil Sion gegen Winterthur 1:3 verlor und GC beim 1:1 gegen den FC Zürich zwei Punkte abgab. Ihre Bilanz nach dem ersten Quartal des Pensums in der Super League: fünf Siege, vier Niederlagen. Ein Unentschieden mit St. Galler Beteiligung gab es bislang noch nicht.

Einen der Erfolge fuhr die Mannschaft am 4. September gegen YB ein. Im ausverkauften Kybunpark setzte sich der FCSG 2:1 durch und übernahm temporär die Tabellenspitze. Dieses Duell war von Emotionen geprägt wie einige in der Vergangenheit. In der Spielzeit 2021/22 fielen in den vier Begegnungen zwischen YB und St. Gallen insgesamt 18 Treffer. Es würde gewiss nicht überraschen, wenn das Publikum im Wankdorf erneut in den Genuss eines Spektakels käme.

Auskommen muss der Gast ohne das Duo, das zuletzt gegen Basel die Innenverteidigung bildete. Basil Stillhart, der laut Statistik der Swiss Football League (SFL) bislang 607 Ballkontakte hatte und damit am zweitmeisten nach Reto Ziegler (610), sah nach einer Notbremse die Rote Karte. Er ist ebenso gesperrt wie sein Kollege Matej Maglica, der nach der vierten Verwarnung zuschauen muss. Damit fehlt Coach Peter Zeidler der Mann, der gemäss SFL bislang 36 Zweikämpfe in der Luft für sich entschieden hat – so viele wie sonst kein anderer Spieler der Liga.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 10:32 
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Knackt St. Gallen die Festung Wankdorf im 34. Anlauf?

St. Gallen ist in dieser Saison der bisher einzige Bezwinger von Leader YB. Dieses Kunststück wollen die Espen in Bern wiederholen.

Vor rund einem Monat trafen St. Gallen und YB das erste Mal in dieser Saison aufeinander. Nach dem turbulenten 2:1-Heimsieg mit zwei Platzverweisen gegen YB und der Horror-Verletzung von Fabian Schubert übernahmen die Ostschweizer vorübergehend den Leader-Thron der Super League.

Zwei Niederlagen später (2:3 gegen Sion, 1:2 gegen Basel) mussten die Espen YB wieder entrückt lassen. Mit einem Sieg in der Bundesstadt wäre das Team von Trainer Peter Zeidler aber erneut erster Verfolger der Young Boys.

Lange Durststrecke im Wankdorf

Ein Sieg in Bern? Das klingt aus Ostschweizer Sicht einfacher gesagt als getan. Denn im Wankdorf haben die St. Galler seit der Neueröffnung vor 17 Jahren noch nie gewonnen. Böse Zungen würden behaupten, St. Galler Fans nehmen die Reise nach Bern nicht für Punkte, sondern für einen herzhaften Biss in die «YB-Wurst» auf sich.

Für den ersten Titel seit 22 Jahren waren die Anhänger in Grün-Weiss im Mai für das letzte Gastspiel nach Bern gereist. Aber auch dieser Ausflug war letztlich für die Wurst. Im Cupfinal gegen Lugano blieb der Nimbus der unbezwingbaren Festung Wankdorf einmal mehr an den Ostschweizern haften.

Geschlagene 33 Spiele – darunter zwei verlorene Cupfinals – warten die St. Galler nunmehr auf einen Vollerfolg im Stadion der Young Boys. Neben 24 Niederlagen punkteten die Ostschweizer immerhin sieben Mal, zuletzt beim 0:0 im November vor zwei Jahren.

Zwei Ausfälle in der Verteidigung

Zeidlers Mannen dürften diese Statistiken dennoch herzlich egal sein, zumal man spätestens seit Anfang September weiss, wie YB zu bezwingen ist. Einfacher macht dies die Aufgabe für sein Team jedoch nicht. In der Innenverteidigung muss der 60-Jährige nämlich gleich auf zwei Stammkräfte verzichten: Basil Stillhart und Matej Maglica fehlen beide gesperrt.

Auch bei YB fehlt in der Verteidigung ein Name von gewisser Brisanz. Ulisses Garcia sitzt am Samstag seine letzte von 4 Spielsperren ab, die er sich beim Aufeinandertreffen im September eingefangen hat.


Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Partie zwischen YB und St. Gallen am Samstag ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... -34-anlauf

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 10:34 
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FC St.Gallen: Das sagt Trainer Peter Zeidler vor dem Spiel gegen YB

Heute Abend steht im Wankdorf der Spitzenkampf zwischen YB und dem FC St.Gallen auf dem Programm. Für Peter Zeidler sind die Favoritenrollen klar verteilt.

Das Wichtigste in Kürze

- Um 20.30 Uhr geht heute das Spiel YB gegen St.Gallen im Wankdorf los.
- Peter Zeidler sieht die Berner zuhause als klaren Favoriten.
- Über das Hinspiel und die Szene mit Fabian Schubert will er nicht mehr sprechen.

Einen Monat nach dem 2:1-Heimsieg gegen YB gastiert der FC St.Gallen am Samstag im Wankdorf. Bei den Bernern fehlt weiterhin Ulisses Garcia gesperrt, der im Hinspiel Fabian Schubert mit einem Foul schwer verletzt hat.

Zu dieser Szene möchte sich Trainer Peter Zeidler nicht mehr gross äussern: «Wir müssen nach vorne schauen. Rachegedanken sind fehl am Platz. Es geht um Fussball», sagt er an der Medienkonferenz am Freitag.

Dass der FC St.Gallen im Wankdorf noch nie gewinnen konnte, beunruhigt den Deutschen nicht. «Es zeigt, dass YB stark ist und wir noch kein Rezept gefunden haben. Deshalb gehen wir als krasser Aussenseiter ins Rennen. Aber wir wissen, dass wir in der Lage sind, ein Resultat zu machen.»

Taktisch ist Zeidler gewohnt gut vorbereitet: «Die Aufstellung ist relativ klar schon in meinem Kopf. Aber es gibt mehrere Optionen, auch nach der Verletzung von Schubert. Wir sind noch auf der Suche nach der magischen Formel.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-st ... b-66298148

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 10:35 
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08.10.2022

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Die Überlegenheit der Young Boys drückt sich nicht in Punkten aus

Die Young Boys haben im ersten Meisterschaftsviertel Indizien geliefert, dass sie ähnlich deutlich dominieren könnten wie zwischen 2017/18 und 2020/21.

Im Punktestand hat sich die augenscheinliche Dominanz der Mannschaft von Trainer Raphael Wicky bislang am wenigsten niedergeschlagen. Die Berner sind Erste, aber sie konnten sich noch nicht klar absetzen. Servette folgt mit drei Punkten Rückstand. St, Gallen, YBs Gegner am Samstag (20.30 Uhr) im Wankdorf, liegt fünf Punkte zurück. Nach Verlustpunkten liegt auch der FC Basel, YBs erster Herausforderer, fünf Punkte zurück. Die Basler werden im November noch das Spiel in Luzern nachholen müssen. Die Young Boys haben mit Abstand am meisten Tore geschossen (22) und mit Abstand am wenigsten Tore bekommen (5).

In den ersten neun Runden warfen nur die St. Galler den Berner Knüppel zwischen die Beine. Nur sie bezwangen YB (2:1 im Heimspiel, ab der 70. Minute in doppelter Überzahl), und nur sie erzielten gegen YB mehr als ein Tor. Nach den bisherigen Auftritten der Berner wäre ein weiterer Sieg des Teams von Trainer Peter Zeidler am Sonntag ein veritabler Coup. Die Ostschweizer könnten diesen Erfolg gut gebrauchen, zumal sie ihre letzten beiden Partien verloren.

Young Boys – St. Gallen (1:2). – Samstag, 20.30 Uhr. – SR Schnyder. – Absenzen: Garcia (gesperrt) und Chaiwa (verletzt); Stillhart, Maglica (beide gesperrt), Schubert, Von Moos (beide verletzt) und Witzig (krank). – Statistik: St. Gallen brachte den Young Boys Anfang September die einzige Niederlage im ersten Meisterschaftsviertel bei. Bei diesem 1:2 spielten die Berner über 70 Minuten lang zu zehnt und die letzten 20 Minuten zu neunt. St. Gallen gehört zu den Mannschaften, die in den neun Runden nie unentschieden gespielt haben. Fünf Siegen stehen vier Niederlagen gegenüber. Nach dem Erfolg gegen YB verloren die Ostschweizer zuletzt zweimal.


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 10417.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 10:37 
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Der Spitzenkampf steht an

YB-Youngster Rieder: «Ich mag solche emotionalen Spiele gegen St.Gallen»

Am Samstag um 20:30 Uhr trifft YB im Spitzenspiel der Super League auf den FC St.Gallen. Mittelfeldspieler Fabian Rieder blickt bei blue News auf das emotionale Duell voraus.


Warum sind die Spiele zwischen den Young Boys und St.Gallen immer so giftig?

«Das ist sicher auch die Philosophie von St.Gallen. Immer voll draufzugehen, versuchen jedes Duell zu gewinnen und natürlich Tempofussball. Das ist es, was St.Gallen ausmacht.»

Macht Fussballspielen gegen solch einen Gegner viel mehr Spass?

«Ich glaube, da sind immer viel Emotionen drin. Das hat schon vor Jahren begonnen, als es in der Tabelle immer so knapp war – damals war ich ja noch nicht dabei. Ich habe solche Spiele sehr gerne und freue mich deshalb extrem auf das Wochenende.»

Worauf muss man gegen St.Gallen am meisten aufpassen?

«Sie haben individuell sehr gute Spieler und spielen sehr vertikal und direkt. Und natürlich sind sie torgefährlich, sie machen sehr viele Tore. Spektakel gegen St.Gallen ist immer vorprogrammiert. Gegen St.Gallen ist es immer wichtig, vor allem die ersten 15 bis 20 Minuten voll konzentriert zu sein und keine dummen Ballverluste zu haben. Trotzdem geht es auch darum, unser Spiel so durchzusetzen, wie wir es uns vornehmen.»

Ist das Spiel gegen St.Gallen schon ein Schlüsselspiel?

«Ich glaube, das ist sehr wichtig. Aber für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir stehen ganz oben, da geht es auch um Prestige. Jeder will uns schlagen. Wir wollen den Platz natürlich verteidigen.»

Redet man in der Kabine schon vom Ziel Meistertitel?

«Ich glaube, das Ziel hat jeder, der bei YB spielt. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Was die nächsten 25 Runden passiert, können wir alle nicht beeinflussen.»

Wie endet die Partie?

«Ich hoffe natürlich auf einen Sieg, aber mit Tipps bin ich immer etwas vorsichtig. Am Schluss reicht ein Tor mehr als der Gegner.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 09599.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 17:51 
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Das Duell der besten Offensiven der Liga

Wenn der BSC Young Boys und der FC St. Gallen aufeinandertreffen, ist Spektakel fast schon vorprogrammiert. In den letzten fünf Begegnungen fielen jeweils mindestens drei Treffer. Der Leader aus Bern hat dabei mit den Ostschweizern noch eine Rechnung offen.

Sie ist ohne Zweifel eine der spannendsten und aufregendsten Affichen, und das ganz unabhängig davon, welchem Team man die Daumen drückt, die die Super League zu bieten hat: Das Duell zwischen den Berner Young Boys und dem FC St. Gallen elektrisiert ein ums andere Mal. Dass das auch diesen Samstagabend so sein wird, wenn der Tabellenerste in der Hauptstadt den Tabellendritten der Liga empfängt, daran zweifelt wohl niemand. Einen Favoriten auf den Sieg zu nennen, ist, mit Blick auf die vergangenen Kräftemessen, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit – und doch lassen sich anhand des bisherigen Saisonverlaufs Tendenzen ableiten.

Nach dem verpassten fünften Meistertitel in Folge im letzten Jahr ist YB wieder dort, wo es die Fans aber auch der Club selber von sich erwartet: an der Tabellenspitze! Drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger Servette, fünf sind es auf den Drittplatzierten FC St. Gallen.

Trotz bitterem Aus auf der europäischen Bühne überzeugt das Team um Neutrainer Raphael Wicky auf nationaler Ebene – auch wenn man im letzten Duell gegen Luzern (2:1) mit einem späten Treffer auch das Glück etwas auf seiner Seite hatte.

Die einzige Niederlage bisher

Sechs Siege, zwei Unentschieden und erst eine einzige Niederlage stehen beim BSC zu Buche. Und diese gab es Anfang September ausgerechnet gegen den kommenden Gegner, den FC St. Gallen. Mit 2:1 setzte sich die Elf von Peter Zeidler im heimischen Kybunpark durch. Einmal mehr überzeugte das Heimteam damals mit offensivem Powerfussball, frühem Pressing und viel Tempo und zwang so den Branchenprimus in die Knie.

Seither lief es bei den Ostschweizern aber nicht mehr optimal. Eine Woche später gab es eine 1:2-Niederlage gegen Sion, nach der Länderspielpause folgte letzte Woche eine 2:3-Pleite beim FC Basel. Vor allem die Auswärtsbilanz der St. Galler lässt in dieser Saison noch zu wünschen übrig: In vier Spielen ging man lediglich einmal als Sieger vom Platz. Die gute Statistik von YB im heimischen Wankdorf, wo es in vier Partien drei Siege und ein Unentschieden gab und man lediglich einen Gegentreffer hinnehmen musste, spricht ebenfalls nicht für einen Exploit der «Grün-Weissen».

Und auch die Ergebnisse der letzten Saison im Wankdorf machen nur wenig Mut: Im Mai fegte YB die St. Galler mit 4:1 vom Platz, vor gut einem Jahr lautete das Schlussresultat 1:2 aus Sicht der Zeidler-Elf.

YB mit erst fünf Gegentoren

Die Vorteile liegen also, zumindest was die Statistik angeht, eher bei den Young Boys. Aber wie eingangs erwähnt, YB gegen St. Gallen ist kein Spiel, bei dem man sich auf Zahlen berufen sollte –es kann so ziemlich alles geschehen.

Was es im Samstagabendspiel ebenfalls mit grosser Wahrscheinlichkeit geben wird, sind Tore. In den letzten fünf Duellen zwischen den beiden waren drei Tore das Minimum. Dafür spricht auch die offensive Qualität beider Mannschaften. YB stellt mit 22 Treffern die treffsicherste Offensive der Liga, knapp dahinter, mit 18 erzielten Toren, folgt der FC St. Gallen – stellt sich die Frage, wer im Duell der Top-Offensiven dieses Mal das Visier besser eingestellt hat?

Nicht ganz unwichtig ist bei all dem Offensivspektakel aber auch die Defensive. Und hier haben die Berner die Nase ganz klar vorne. In den bisherigen neun Partien musste sich David von Ballmos im YB-Kasten erst fünf Mal geschlagen geben. Bei St. Gallen musste der Torhüter hingegen den Ball bereits 13 Mal aus dem Kasten holen.

Doch ganz unabhängig davon, wer letztlich den Platz als Sieger verlassen wird oder ob die Punkte wieder einmal geteilt werden: Die Fans können sich im wohl ausverkauften Wankdorf wie üblich auf ein Fussballspektakel gefasst machen!


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/203792/

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 23:27 
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07.10.2022

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Ein Duell, das Spektakel garantiert – wie Spiele zwischen YB und dem FC St. Gallen eine neue Rivalität im Schweizer Fussball begründen

Rote Karten und rote Köpfe, Traumtore und Theatralik, Debatten und Dramen: Wenn YB und der FC St. Gallen aufeinandertreffen, wird’s meistens unterhaltsam. Am Samstagabend in Bern kommt es zum nächsten Vergleich.

Es ist ein paar Wochen her, da wurde Peter Zeidler von der «Berner Zeitung» gefragt, ob er wisse, dass er für viele YB-Fans ein rotes Tuch sei. Und der Trainer des FC St. Gallen sagte im Zuge seiner Replik: «Natürlich kann meine Art provozierend wirken. Ich will gar nicht von allen gemocht werden.» Er verstehe, wenn einer denke, der Zeidler spinne doch.

Wer sich mit Menschen unterhält, die YB nahestehen, erfährt, wie sehr sie sich über Zeidler enervieren können. Da heisst es, dass er alle verrückt mache mit seinem emotionalen Auftreten. Etwa, wenn er während eines Spiels an der Seitenlinie wie ein Hampelmann gestikuliere, auch liefen seinetwegen Duelle zwischen YB und St. Gallen aus dem Ruder. Die Zutaten dieser Begegnungen: rote Karten und rote Köpfe, Traumtore und Theatralik, Debatten und Dramen.

Christian Zingg, Chefredaktor des Berner Fussballblogs «Zum runden Leder», sagt, Zeidler strapaziere zuweilen das Narrativ vom benachteiligten Aussenseiter. Zingg nennt den Trainer in seinen Wortspielen «Zeter» zum Vornamen und kommt zum Schluss: «Der FC St. Gallen hat Trigger-Potenzial.» Es gibt auch andere St. Galler, die bei YB-Anhängern als Reizfiguren gelten: Lukas Görtler, der die Widerstandskraft seines Klubs verkörpert, oder Jérémy Guillemenot, der im Ruf steht, sich allzu schnell fallen zu lassen, um Foulpfiffe zu provozieren.

Aber es scheint eben auch, als brauchten die St. Galler das, um überhaupt erfolgreich sein zu können: dieses Schüren von Emotionen, ihren aggressiven Spielstil, die Reibung am Gegner. Und ihre Attitüde hat zur Folge, dass sie immer wieder in Situationen geraten, die Anlass geben, sich über etwas aufzuregen.

Die anerkennenden Worte des YB-Chefs Christoph Spycher

Die St. Galler haben sich durchaus auch Respekt verschafft. Zingg sagt: «Wenn ein Klub im YB-Fanforum einen Spitznamen hat, gilt er als etabliert.» Die St. Galler werden in diesem Umfeld gerne als «Güller» tituliert.

Christoph Spycher, das sportliche Gewissen im YB-Verwaltungsrat, wählt die Worte bedächtiger. Er sagt, für ihn sei ein Match wie im Cup gegen den Challenge-League-Verein Stade Lausanne-Ouchy genauso wichtig wie ein Duell mit St. Gallen. Aber ihm ist auch nicht entgangen, dass diese Affiche in den letzten Jahren an Reiz gewonnen hat. Er anerkennt, was die St. Galler aufgebaut haben, und sagt über den Rivalen: «Mit der Rückkehr von Jordi Quintillà oder der Vertragsverlängerung von Lukas Görtler haben sie auch wirtschaftlich Stärke bewiesen.»

Kurz vor der Corona-Pause: Der Wahnsinn ging einfach immer weiter

Durch Begegnungen mit erhöhter Dramaturgie ist zwischen YB und St. Gallen eine Beziehung entstanden. Und im Duell der Klubs hat sich vieles derart hochgeschaukelt, dass man dieses heute zu einem brisanten Klassiker des Schweizer Fussballs zuspitzen darf.

4. September 2022: Beim 2:1-Heimsieg der St. Galler werden zwei YB-Spieler des Feldes verwiesen. Ulisses Garcia sieht rot, nachdem er Fabian Schubert mit einem Tackling Schien- und Wadenbein gebrochen hat. Garcia ist betroffen, eine Absicht kann ihm nicht unterstellt werden, Schubert verzichtet auf eine Zivilklage. Aber dessen Berater spricht im «Blick» von «Körperverletzung» und einer «grob fahrlässigen» Aktion.

6. Februar 2022: YB führt in St. Gallen 3:0, den Ostschweizern gelingt aber eine fulminante Aufholjagd zum 3:3. Die Position des damaligen YB-Trainers David Wagner wird durch den Punktverlust arg geschwächt.

Und – am Ursprung der Affiche – der 23. Februar 2020: das aufwühlende 3:3, bevor das Corona-Virus für einen Unterbruch der Meisterschaft sorgt. In der ausverkauften St. Galler Arena entwickelt sich ein turbulenter Spitzenkampf. Der Wahnsinn in diesem Match geht immer weiter, als wolle der Schweizer Klubfussball dieses Spektakel so lange wie möglich auskosten, ehe die Pandemie alles lahmlegt. Görtler erzielt in der 91. Minute das vermeintliche Siegtor. Aber YB bekommt einen Penalty zugesprochen.

Guillaume Hoarau scheitert an Lawrence Ati Zigi – doch noch einmal greift der VAR ein. Der Penalty wird wiederholt. Die Schiedsrichter haben diesmal besonders genau hingeschaut, ob der Goalie die Torlinie zu früh verlassen hat. Hoarau, der Mann mit der Nummer 99, darf in der 99. Minute noch einmal antreten – 3:3. Wer solch einen Verlauf prognostiziert hätte, wäre für nicht ganz hundert erklärt worden.

Der sonst so besonnene St. Galler Sportchef Alain Sutter, ein gebürtiger Berner, stürmt nach dem Schlusspfiff wild gestikulierend in die Schiedsrichterkabine. Medien entfachen eine Polemik, weil Alain Bieri als Berner diesen YB-Match geleitet hat. Das «St. Galler Tagblatt» titelt: «Als wollte man das Leicester der Schweiz nicht», in Anlehnung daran, dass Leicester City 2016 sensationell den englischen Meistertitel gewann und sich dabei von nichts und niemandem aufhalten liess.

In den Monaten danach fragen sich die St. Galler noch manchmal, was gewesen wäre, wenn nicht Corona dazwischengefunkt hätte. Den wankenden Young Boys kam es eher entgegen als den aufgeputschten St. Gallern, dass die Meisterschaft ausgesetzt und später mit gestrafftem Kalender beendet wurde. Weil bei den Bernern rekonvaleszente Schlüsselspieler Zeit bekamen, um in Form zu kommen, und weil sie in den entscheidenden englischen Wochen über das breitere Kader verfügten.

Das «St. Galler Tagblatt» stellte Berechnungen an, dass der Spielplan das Team aus seiner Stadt massiv benachteilige, wenn man schaue, wie im eng getakteten Programm die Ruhetage auf die Klubs verteilt seien. Und kaum war die Saison vorbei, folgte für den FC St. Gallen der nächste Tiefschlag: Silvan Hefti, Lokalheld und Captain, wechselte ausgerechnet zu YB.

Der kleine Kläffer, der sich am grossen Hund abarbeitet

Spannungsgeladen ist auch der 14. März 2021: Der YB-Trainer heisst Gerardo Seoane. Und nach dem 2:2 in St. Gallen hält er an der Pressekonferenz eine denkwürdige Rede. Er stichelt gegen das Heimteam und erinnert noch einmal daran, wie dieses in der Saison davor im Titelkampf YB unterlegen war. Sein Votum kann auch so interpretiert werden, dass er den FC St. Gallen im Meisterrennen als nicht so gefährlichen Konkurrenten angeschaut hat.

Die St. Galler dürften sich da gefragt haben, ob es dieser Trainer wirklich nötig hat, nach unten zu treten, ehe er sich ins Ausland verabschiedet. Seoanes Äusserungen mussten die St. Galler gestört haben. Denn sie sind es, die die Rolle des Underdogs, der die Etablierten ärgern will, seit Jahrzehnten kultivieren, und nun hatten sie sich plötzlich tatsächlich auf gleicher Höhe mit einem Titelfavoriten gewähnt – bis Seoane Zweifel säte.

Aufbegehren war einem Ostschweizer noch nie fremd. Edgar Oehler, der langjährige Geldgeber des FC St. Gallen, zog einst nach Bern in den Nationalrat, weil er fand, seine Region am Rand der Schweiz gehe gern vergessen und müsse dem Rest des Landes zeigen: «Wir sind auch jemand!» Matthias Hüppi, der Präsident des FC St. Gallen, besucht Konzerte von den Punkrockern Die Toten Hosen, und diese legten sich auch schon mit den Grosskopferten des FC Bayern an.

Überheblichkeit war den Fans des FC St. Gallen sowieso immer suspekt, ihnen, die sich gern als bodenständig betrachten. Früher, in den neunziger Jahren, hatten sich ihre Emotionen vor allem an GC entzündet, am Zürcher Klub, der als übermächtig und elitär galt und der das Geld mit vollen Händen ausgab, während man in der Ostschweiz sparen musste. Die Pointe ist, dass der einzige noch lebende Trainer, der dem FC St. Gallen einen grossen Titel beschert hat, Marcel Koller ist, ein GC-Urgestein.

Bei den YB-Fans sind es seit 15 Jahren die Duelle mit dem FC Basel, die am meisten Emotionen wecken. Lange wirkte YB dabei wie der kleine Kläffer, der sich erfolglos am grossen Hund FCB abarbeitet. «Und jetzt sind wir der grosse Hund, der wir nie sein wollten», sagt der Berner Blogger Christian Zingg.

Der FC St. Gallen im neuen Wankdorf: 31 Spiele ohne Sieg

Damit der FC St. Gallen an der Hierarchie rütteln kann, würde ihm helfen, wenn er eine Tabellenführung einmal länger verteidigen könnte; er fühlt sich in der Rolle des Jägers wohler als in jener des Gejagten. Und wenn er wieder einmal ein Auswärtsspiel gegen YB gewänne: In Bern ist er seit dem 20. März 2005 sieglos. St. Gallen gewann damals im Ausweichstadion Neufeld, auf der Gegenseite stürmte Stéphane Chapuisat, und die «Berner Zeitung» bezeichnete die Ostschweizer als «Angstgegner» von YB.

Seither lautet die Bilanz, aus Sicht der St. Galler, im neuen Wankdorf: 31 Spiele, 24 Niederlagen, 7 Unentschieden und ein Torverhältnis von 26:72. Überdies haben sie zuletzt zwei Cup-Finals auf Berner Kunstrasen verloren. Auch darum sagt Christian Zingg: «YB - St. Gallen ist nicht das Gleiche wie St. Gallen - YB.»

Aber die St. Galler Fans geben die Hoffnung nicht auf. Wenn es am Samstag nach Bern geht, braucht es für sie sogar einen zweiten Extrazug. Vielleicht wird ja Peter Zeidler diesmal aus Freude einen Hampelmann machen.


https://www.nzz.ch/sport/yb-gegen-st-ga ... ld.1706275

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Oktober 2022, 23:33 
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Zitat:
Ein Eigentor entscheidet das Spitzenspiel

YB gewinnt glücklich mit 2:1: Kurz vor Schluss lenkt der St. Galler Stergiou eine Hereingabe von Itten ins eigene Tor ab.

Glücklich - oder doch nicht?

In der 13. Minute spielen die Young Boys Tiki-Taka, kombinieren sich gekonnt durch die Abwehr der St. Galler. Den Lob von Rückkehrer Fassnacht über Goalie Zigi muss Nsame nur noch einschieben. Ein gestohlenes Tor, hätte der Ball doch auch ohne den Berner Topskorer den Weg über die Linie gefunden. In der 34. Minute muss dann Nsame eigentlich das 2:0 machen. Nach einem Weltklasse-Zuspiel von Itten verpasst er alleine vor Zigi die Zweitore-Führung. Das rächt sich. Rieder begeht einen folgenschweren Fehler und Von Ballmoos steht zu weit vor dem Tor. Akolo sagt Danke und überlobt den Berner Schlussmann gekonnt zum 1:1-Ausgleich.

Nach der Pause ist St. Gallen dann lange Zeit das bessere Team. Akolo kommt der Führung, die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient wäre, am nächsten. Doch seinen Distanzschuss pariert Von Ballmoos ganz stark. Erst in den letzten zehn Minuten kommt YB wieder besser ins Spiel. Der eingewechselte Elia scheitert noch an der Latte, ehe Stergiou eine Hereingabe von Itten unglücklich ins eigene Tor ablenkt. Ein schmeichelhafter Sieg für die Berner – oder aber ein Sieg im Stile einer Spitzenmannschaft. Denn wie schon gegen Luzern hat YB auch gegen St Gallen in der Schlussphase das letzte Wort.


https://www.bernerzeitung.ch/yb-will-si ... 9388693992

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