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 Beitrag Verfasst: Freitag 13. Mai 2022, 00:46 
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BSC Young Boys - Grasshopper Club Zürich

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Stadion Wankdorf, Bern
Sonntag, 22. Mai 2022
Zeit: 16:30 Uhr

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Webseiten Grasshooper Club Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.gc-zone.ch
http://www.fanprojekt-gcz.ch
https://www.sektoriv.ch
https://www.gczfoto.ch
http://www.ig-gcz.org
https://www.gcfan-club.ch
http://www.saechsfoif.ch
https://www.gcfo.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/grasshop ... n_504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich
https://www.youtube.com/channel/UC9F77U ... qPX2a1uxlw
https://www.youtube.com/channel/UChMllR ... N8xjmuW7lQ
https://twitter.com/1886_gc_zuerich
http://www.facebook.com/pages/GCZ/11074040425
https://www.instagram.com/gc_zuerich_offiziell
http://www.letzigrund.ch
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum Grasshooper Club Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. Grasshooper Club Zürich:
https://www.sfl.ch/superleague/klubs/gr ... ub-zuerich
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3587918
http://www.football-lineups.com/team/Grasshoppers
https://de.soccerway.com/teams/switzerl ... urich/2178
https://de.soccerway.com/matches/2022/0 ... 79/3524346
https://de.soccerway.com/matches/2022/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2022/36
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... ub-zuerich
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 81,887.php
https://footystats.org/clubs/bsc-young-boys-94
https://footystats.org/switzerland/bsc- ... -h2h-stats
https://www.kicker.de/young-boys-gegen- ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Samstag 21. Mai 2022, 00:37 
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Personelle Situation und Vorverkauf

Vorverkaufstand:
Es sind noch rund 600 Tickets verfügbar (Stand: Freitag 15:00 Uhr)

Gesperrt:
Lustenberger (4. Gelbe Karte, unten im Bild)

Verletzt:
Lauper, Lefort, Petignat

Fraglich:
Siebatcheu



Miralem Sulejmani: «Es wird sehr emotional»

Ein Grosser verabschiedet sich nach sieben Jahren bei YB: Miralem Sulejmani (33) geht als vierfacher Meister und mit einem Cupsieg im Palmarès. Er blickt zurück – und rechnet damit, dass die eine oder andere Träne fliessen wird.

***

Miralem, nach sieben Jahren bei YB naht der Moment des Abschieds. Was geht in Dir vor?
Sehr vieles. Wenn ich daran denke, dass eine Reise zu Ende geht, löst das grosse Emotionen in mir aus. Ich hatte sieben wunderschöne Jahre in Bern, sehr erfolgreiche auch – nicht nur sportlich, sondern auch privat. 2017 kam hier unsere Tochter zur Welt, wir haben Freunde gefunden und werden der Stadt sowie der Region für immer verbunden bleiben. YB bleibt immer ein Teil von mir und meiner Familie.

Du bist in dieser Zeit also auch ein bisschen Berner geworden…
…oh ja! Leider spreche ich nicht Berndeutsch, aber das kann mir ja meine Tochter noch beibringen. (lacht)

Wohin zieht es Dich im Sommer?
Ich habe noch keine Ahnung. Zuerst einmal will ich die Zeit bei YB abschliessen und die letzten Tage geniessen. In den Schulferien reisen wir zurück nach Serbien, dann schaue ich, wo es weitergeht. Auf jeden Fall möchte ich noch zwei, drei Jahre Fussball spielen. Die Lust ist da, der Körper macht mit, darum wäre es schön, noch eine Herausforderung anzunehmen.

Du hast in Bern den Status einer Legende. Was erwartest Du für einen Abschied am Sonntag?
Es wird sehr emotional, und vermutlich wird die eine oder andere Träne fliessen. Ich tue mich nur schon schwer, darüber zu sprechen. Weil ich nicht irgendeinen Klub verlasse, sondern die Young Boys, bei denen ich über all die Jahre grossartige Unterstützung erhielt, von ganz vielen Leuten im Verein und von tollen Fans. Wir haben mehrere Titel gewonnen, aber ebenso wertvoll ist für mich genau das: diese Wertschätzung von ganz vielen Menschen bei YB und im Umfeld des Klubs. Ich stelle mir den Abschied nicht einfach vor, aber ich gehe erhobenen Hauptes. Und freue mich, am Ende des Sonntags vor den Fans zu stehen und mich bei ihnen zu bedanken.

Hättest Du 2015 geglaubt, dass Du so lange bei YB bleibst?
Nein. Aber von Jahr zu Jahr gefiel es mir besser. Dass sich die Wege jetzt trennen, ist zwar schade, aber solche Entscheide gehören zum Geschäft. Deswegen bin ich sicher niemandem böse. Ich bin dankbar, dass ich so lange Teil von YB sein durfte.

Welche sportlichen Momente bleiben Dir besonders in Erinnerung?
Der 28. April 2018 ist natürlich unvergessen – der erste Meistertitel für YB nach 32 Jahren. Ich hatte zuvor schon ein paar Titel gewonnen, aber dieser übertrifft alles. Die Highlights schaue ich mir immer wieder gerne an. In diesem Spiel leitete ich mit einer Flanke kurz vor Schluss das 2:1 ein. Und einen Treffer werde ich auch nie vergessen. Im Cupfinal 2018 erzielte ich das 1:2 gegen den FC Zürich – mit dem Kopf, nicht mit dem linken Fuss. Auf der Tribüne sassen viele Familienmitglieder, die aus Serbien angereist waren. Ich war in dem Moment überzeugt, dass wir das Spiel noch drehen. Leider wurde nichts daraus.

Werden zum Abschluss gegen GC wieder viele Verwandte und Bekannte dabei sein?
Es sind einige da, ja. Ich freue mich auf sie, auf das Spiel und auf eine letzte Begegnung mit den Fans im Stadion.



Der Befreiungsschlag von GC

Die Zürcher machten am Donnerstag mit dem 3:2 gegen St. Gallen den entscheidenden Schritt zum Ligaerhalt.

***

Nach 34 Runden betrug der Vorsprung der Grasshoppers auf Barrageplatz 9 lediglich einen Punkt. Dann aber gelang ihnen am Donnerstag im Letzigrund ein eminent wichtiger Erfolg: Nach dem 3:2 gegen St. Gallen liegt der Aufsteiger einen Spieltag vor Schluss drei Punkte vor Luzern und weist die deutlich bessere Tordifferenz auf als die Zentralschweizer. Der direkte Ligaerhalt ist praktisch geschafft.

Gegen den Cupfinalisten aus der Ostschweiz erzielten Loosli, Morandi und Momoh die Tore zum neunten Meisterschaftssieg von GC. Trainer Giorgio Contini sprach von einer «sehr guten Leistung» und wirkte erleichtert: «Wir setzten den Matchplan gut um. Es steht zwar noch ein Spiel bevor, aber der Sieg gegen St. Gallen war erlösend.» Mit einem entspannten Lächeln fügte er an: «Auch wenn der Fussball schon verrückte Geschichten geschrieben hat: Dank der Tordifferenz spricht sehr vieles für uns. Und wir gehen davon aus, dass wir in Bern einen guten Match machen.»

Die bisherigen drei Duelle in dieser Saison zwischen YB und GC endeten jeweils mit einem Unentschieden: Auf das 0:0 in Bern folgten ein 1:1 und ein 2:2 in Zürich.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 00:37 
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21.05.2022

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Abschied nach 219 Spielen

Mit Sulejmani fand YB zurück zum Glück

An kaum einem Spieler lässt sich die bewegte YB-Geschichte so anschaulich erzählen wie am Werdegang von Miralem Sulejmani. Am Sonntag macht der Serbe nach sieben Jahren in Bern sein letztes Spiel.

Jetzt, da er geht, ist da plötzlich so viel Raum. Während sieben Jahren spielte Miralem Sulejmani für YB, so viel ist das gar nicht, dachte man sich während all der Zeit, in der Stück für Stück Figuren verabschiedet wurden, die diesen Verein in den letzten Jahren geprägt haben. Steve von Bergen, Marco Wölfli, Guillaume Hoarau. Und jetzt also: Miralem Sulejmani. Zum 219. und letzten Mal läuft der 33-jährige Serbe am Sonntag gegen GC für YB auf. Die so bewegte jüngere Geschichte der Young Boys lässt sich an kaum einem anderen Spieler so anschaulich erzählen wie am Werdegang des begabten Flügelspielers.

«Ein Meistermacher für die Young Boys», so titelt diese Zeitung am 10. Juni 2015. YB, so muss man wissen, ist damals noch nicht das YB, das es in der Zwischenzeit geworden ist. Sulejmani kommt als gestandener Fussballer, als Meister mit Ajax und Benfica, und doch auch als Prototyp eines Spielermodells, wie es die Young Boys noch heute gern verpflichten, weil seine Karriere irgendwo ins Stocken geraten ist.

In Bern trifft Sulejmani auf einen von Enttäuschungen gezeichneten, aber auch von Sehnsucht getragenen Verein – vielleicht jetzt, vielleicht doch nicht, vielleicht nächstes Mal. Rund 3,5 Millionen Franken lässt sich YB Sulejmani damals kosten, es sind Dimensionen, in denen man heute kaum mehr einkauft – es ist aber auch eine Zeit, in der mit einem letzten finanziellen Kraftakt der Grundstein für die Meistermannschaft von 2018 gelegt wird.

«Ball auf Kunstgrün, Miralem Sulejmani, 2017»

Im Training verblüfft der Neue. «Was macht der bloss bei uns?», so habe man sich gefragt, erinnert sich von Bergen, damals Captain, später selbst eine Legende, heute Nachwuchstrainer. Manchmal holt sich Sulejmani die Bälle aus der Luft, als stecke ein Magnet an seinem linken Fuss. «Er war der kreativste Fussballer, mit dem ich je gespielt habe», sagt Hoarau, dankbarer Abnehmer unzähliger Flanken des Flügelspielers.

Sulejmani macht YB besser, dazu kommt er gut an im Verein, weil er höflich, rücksichtsvoll, ein ungemein feiner Typ ist. Und er entpuppt sich als Anführer in einem besonderen, zurückhaltenden Sinne. Er zieht nicht am Karren, wie ein von Bergen, er bringt nicht alle an den gleichen Tisch wie Hoarau. «Er liess seine Leistung sprechen», sagt von Bergen. «Wenn er den Ball erhielt, dann kam etwas von ihm. So erarbeitest du dir auch Respekt.»

Im Erfolgsteam, das sich bei den Young Boys in der Saison 2017/18 formt, übernimmt er die Rolle des kreativen Feingeists – und er gibt gewissermassen den Startschuss in die Meistersaison ab. Im ersten Spiel gegen den FC Basel, den achtfachen Seriensieger, den ewig Überlegenen, spielt YB ansprechend, führt 1:0, ist sich, als das YB aus dieser vormeisterlichen Zeit, aber des Siegs nie ganz sicher. Dann setzt sich Sulejmani den Ball zum Freistoss und verwandelt ihn so formvollendet, dass man sich noch heute versucht sieht, das Kunstwerk mit einer entsprechenden Unterschrift zu versehen: «Ball auf Kunstgrün, Miralem Sulejmani, 2017».

Neun Monate später sind die neuen Meister geboren, 32 Jahre hat YB warten müssen. Am 28. April 2018 sinkt nach dem Schlusspfiff auch Sulejmani zu Boden, erschöpft und, wie er später einmal erzählt, «am Ende eines langen, sehr harten Wegs». Es mag ob seiner fussballerischen Leichtigkeit bisweilen vergessen gehen, wie viel Entbehrung er in seiner Karriere auf sich genommen hat. Und wie früh er so hoch bewertet wurde, dass er einen Teil dieser Erwartung stets mit sich herumtrug.

Mit dem Fussball beginnt Sulejmani in Batajnica, einem Vorort der serbischen Hauptstadt Belgrad. Mit acht Jahren wechselt er zu Partizan, nimmt viermal pro Woche eineinhalb Stunden Weg auf sich. Mit 16 Jahren debütiert er für die erste Mannschaft, ein Jahr später zieht er von zu Hause aus, und mit 18 wechselt er nach Holland zum SC Heerenveen.

Wer sich die Bilder ansieht von damals, der versteht, wer und wie Sulejmani heute ist, bereits auf dem Bildschirm raubt es einem den Atem. Da ist das Mühelose, sein Tempo, da sind die Flanken und die Schüsse, die wild schlenkernden Arme. Sulejmani, der Superflügel. Und da ist das Geheimnisvolle, da sind die grossen Augen. Miralem, der Melancholiker.

In seiner ersten Saison in Holland entzückt er Fans und Fachleute. Er erzielt 14 Tore, liefert 10 Assists, Ajax Amsterdam ist bereit, für ihn 20 Millionen Franken zu zahlen. Es ist so viel, wie bis heute nie mehr für einen Transfer innerhalb der Eredivisie bezahlt wurde. In Amsterdam erwarten sie ihn, «Micky» nennen ihn die Fans, für sie soll er die Zaubermaus sein, für ihn ist eine Weltkarriere aufgegleist. Doch statt des Aufstiegs beginnt eine Entfremdung. Wie schwer wiegen 20 Millionen Franken?

Es trifft ihn, wenn man denkt, dass er die Ansprüche nicht erfüllen kann

«Du lernst, damit umzugehen», sagt Sulejmani einmal, «aber gut ist es nicht.» Über all die Jahre in Holland und Portugal, auch später in der Schweiz sieht er sich trotz seines Könnens immer mal wieder Kritik ausgesetzt. «Er will es sich und auch allen anderen immer recht machen», sagt sein Berater in der Schweiz, der frühere FCZ-Verteidiger Mathieu Béda. Doch die höchsten Ansprüche, so sagt das auch sein einstiger Mitspieler von Bergen, die stelle Sulejmani an sich selbst. Und es trifft ihn, wenn andere denken, dass er sie nicht erfüllen kann.

In jeder Liga, in der Sulejmani gespielt hat, wird er von Verletzungen gebremst. Bei Ajax hat er Probleme mit dem Meniskus, muss gar operiert werden. Mit Benfica steht er 2014 im Final der Europa League, nach 20 Minuten wird er gefoult, verletzt sich an der Schulter und fällt ein halbes Jahr aus. In Bern bleibt er die ersten Jahre verschont, im Dezember 2018 bricht er sich den Fuss, wenige Tage vor dem Heimspiel gegen Juventus Turin.

Darauf reisst eine Sehne, schmerzt ein Muskel, es wird 2020, bis Sulejmani wieder richtig fit ist – und nur noch vereinzelt zu alter Stärke zurückfindet. Seinen letzten Vertrag unterschreibt er in dem Sommer, in dem es für seinen Weggefährten Hoarau in Bern nicht mehr weitergeht.

Die Erwartungen an Sulejmani sind unverändert hoch, weil die Erinnerungen frisch sind, Traumtore, Zuckerpässe, Sulejmani, der Superflügel. Erfüllen kann er sie immer seltener. Das bleibt den Leuten um ihn herum, im Verein, im Publikum, nicht verborgen. Sulejmani tut sich schwer damit, weil er nichts unversucht lässt, um ein besserer Fussballer zu sein. Er trainiert hart, stellt die Ernährung um. In seinen letzten Monaten in Bern zieht er es vor, nicht mehr mit den Medien zu sprechen. Doch sein Können kann er nur noch ein paarmal aufblitzen lassen: Ende Jahr liefert er einmal ein Zuspiel wie zu seinen besten Zeiten, einen Pass aus dem Fussgelenk, 40 Meter, einfach so. Grosse Teile der Rückrunde verpasst er wieder verletzt.

Am 28. April, auf den Tag genau vier Jahre nachdem Sulejmani im entscheidenden Spiel gegen Luzern vor dem 2:1 diese Flanke zur Mitte schlug, gibt YB bekannt, dass sein Vertrag nicht verlängert wird. Wieder muss Sportchef Christoph Spycher einen unpopulären Entscheid fällen, er tut das «mit viel Wehmut und nachdem wir das während Monaten immer wieder ausführlich besprochen haben».

Der erfolgreichste YB-Spieler überhaupt

Und jetzt, wohin? «Ich möchte noch zwei, drei Jahre Fussball spielen», sagt er in einem Interview mit der Club-Website. Vom Abschied am Sonntag erwartet er sich grosse Emotionen, Bern ist in all den Jahren zu einem Teil seiner Lebensgeschichte geworden. Sein Sohn geht hier zur Schule, seine Tochter wurde hier geboren.

Sulejmani ist bei YB einer von sechs Spielern, die alle der vier Meistertitel seit 2018 gewonnen haben. Er hat für den Club 47 Tore erzielt und 55 Vorlagen geliefert. In seiner Karriere hat er 14 Titel gewonnen, ist damit in der Vereinshistorie wohl der erfolgreichste YB-Spieler überhaupt.

Als Miralem Sulejmani im Juni 2015 im Trainingslager das obligate Lied vor der Mannschaft singt, wählt er ein serbisches Volkslied. «Ich wählte das Lied, weil es darin um Freundschaft geht», erzählte er einmal. «Doch niemand verstand den Text.» Man ist versucht, das nicht zu glauben.

YB - GC

Sonntag, 16.30 Uhr, Wankdorfstadion. – SR San.

So könnte YB spielen: von Ballmoos; Maceiras (Blum), Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Niasse, Rieder, Sulejmani; Elia, Kanga. – Es fehlen: Lauper, Lefort, Petignat (alle verletzt), Lustenberger (gesperrt). – Fraglich: Siebatcheu.


https://www.bernerzeitung.ch/mit-sulejm ... 1674494461

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 00:42 
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Kommt jetzt das 3:3?

0:0, 1:1, 2:2 – die ersten drei Duelle zwischen den Berner Young Boys und den Zürcher Grasshoppers folgte einem klaren Muster. Am Sonntag spielen sie nun das letzte Mal dieser Saison gegeneinander an. Die Grasshoppers haben dabei nichts mehr zu verlieren.

Am Sonntag um 16.30 Uhr spielen die Young Boys gegen die Grasshoppers. Ein 3:3 wäre nach einer mathematischen Folge das logische Ergebnis. Die ersten drei Duelle der Saison gingen der Reihe nach 0:0, 1:1 und 2:2 aus.

Die Grasshoppers können vor diesem Match sicher sein, dass sie auch in der nächsten Saison im Oberhaus spielen werden. Auch sie können fast schon sicher sein, dass sie im Wankdorf mindestens ein Tor erzielen werden. Denn der abtretende Meister YB hat in den letzten 16 Meisterschaftsspielen immer mindestens ein Gegentor kassiert. Es ist die längste derartige Negativserie der Berner in der Ära der Super League.

Bei anderen Clubs hingegen geht es um mehr. Unter Trainer Mario Frick ist der FC Luzern seit der Winterpause deutlich stärker geworden. Dennoch droht der Gang in die Barrage. Selbst ein Sieg bei Meister Zürich in der 36. Runde vom Sonntag wird unter Umständen nichts nützen. Diese Umstände zielen auf das Spiel Sion – Servette. Die Walliser sind gerettete Achte, sobald sie einen Punkt holen.

Vor einem Jahr scheiterte Mario Frick im Finish der Meisterschaft mit dem FC Vaduz. Die Liechtensteiner gewannen in der Rückrunde 23 Punkte – deutlich mehr als Sion, Zürich und St. Gallen – und stiegen dennoch ab. Sie konnten ihre Schwächen aus der Herbstrunde nicht mehr ausgleichen. Trotzdem gibt es für Mario Frick einen wichtigen Unterschied zur letzten Saison. Stieg Vaduz damals direkt ab, würde er diesmal mit dem FC Luzern in ein Auffangnetz fallen, in die Barrage. Hier könnten die Innerschweizer den Abstieg nach 17-jähriger Zugehörigkeit zur Super League immer noch verhindern – indem sie sich im Hin- und Rückspiel gegen den Zweiten der Challenge League durchsetzen. Nach derzeitigem Stand gegen Winterthur oder Schaffhausen.

Falls es ihnen für den direkten Ligaerhalt selbst mit einem Sieg im Letzigrund nicht reicht, können die Luzerner trotzdem zuversichtlich sein. Denn in diesem Frühling haben sie überzeugt. Trotz zweier Niederlagen unmittelbar nach der Winterpause sind sie zusammen mit Basel und vor den Young Boys die drittbeste Mannschaft der Rückrunde.


Absenzen

Lustenberger, Sène (beide gesperrt), Lauper, Lefort, Petignat, Ribeiro, Hoxha (alle verletzt), Pusic (krank).

Fraglich:

Siebatcheu, Margreitter, Arigoni, Loosli.


https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/198653/

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 21:49 
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Super League: YB-GC

Ein Assist und drei Punkte zu Sulejmanis Abschied

In einer Phase, da die Grasshoppers auf den Ausgleich drücken, schlagen die Berner zu und gewinnen 3:0. Weil Basel auch gewinnt, bleibt YB Dritte

In seinem letzten Spiel für YB durfte Miralem Sulejmani die Berner als Captain aufs Spielfeld führen. Und der Serbe gab auch nach Anpfiff den Takt an: Einen Freistoss aus guter Position zirkelte er knapp neben das Tor, kurz darauf aber bediente er Fassnacht mustergültig – der musste die Flanke aus kurzer Distanz nur noch einköpfeln.

Die Young Boys drückten weiter, schnürten die Grasshoppers zeitweise an deren Strafraum ein. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit verflachte die Partie. Es hatte den Anschein, die Teams begnügten sich mit dem Spielstand, der YB zu dem Zeitpunkt zum Vizemeister gemacht hätte, weil Basel zeitgleich gegen Lugano auf Kurs Unentschieden war.

Viele Wechsel nach der Pause

Sieben Minuten nach Wiederanpfiff wurde es laut im Stadion – nicht wegen einer Spielszene, sondern weil Sulejmani ausgewechselt wurde. Mit Tränen in den Augen und unter tosendem Applaus verliess der Serbe den Platz. Gleichzeitig wurde auch Guillaume Faivre eingewechselt, der YB-Ersatzgoalie, der seine Karriere beendet.

Nach insgesamt vier Auswechslungen bei den Hausherren nach knapp einer Stunde drehte das Momentum langsam: Die Grasshoppers erspielten sich immer wieder Torchancen. Zweimal musste Faivre mit Glanzparaden retten, dazu scheiterte Ayumu Seko auch noch an der Latte.

Mitten in dieser GC-Druckphase passte Rieder formidabel auf Kanga, der sich frei vor Goalie Matic die Chance nicht nehmen liess. Auch beim dritten Berner Treffer reichte ein einziger Pass, um die gesamte Abwehr der Grasshoppers auszuhebeln.

GC-Trainer Giorgio Contini war an der Seitenlinie sichtlich angefressen, im Endeffekt kann es ihm aber auch irgendwie egal sein. Denn obschon Luzern beim FC Zürich gewann und punktemässig zu den Grasshoppers aufschliessen konnte, bleibt GC aufgrund des besseren Torverhältnisses die Barrage erspart.

Die Young Boys ihrerseits haben alles in ihrer Macht stehende getan, für Rang 2 reicht es aber nicht, weil Basel gegen Lugano doch noch gewinnt. Für die Qualifikation zur Conference League hat dies keine Auswirkung – sowohl Zweiter wie auch Dritter müssen bis zur Gruppenphase noch drei Teams überwinden.


https://www.bernerzeitung.ch/young-boys ... 9775806647

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Alle Highlights im Video:

Miralem Sulejmani glänzt mit Traum-Assist bei letztem Auftritt im YB-Trikot

Miralem Sulejmani prägte die Meisterjahre der Berner Young Boys entscheidend mit und lief am Sonntag letztmals für Gelb-Schwarz auf. Dabei brachte er YB gegen GC mit einer herrlichen Vorlage auf Nati-Star Christian Fassnacht frühzeitig auf die Siegesstrasse. Alle Tore und Highlights im Video.


https://www.20min.ch/video/miralem-sule ... 7084759847

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 21:57 
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BSC Young Boys siegt bei Sulejmani-Abschied

Der BSC Young Boys gewinnen zum Saisonabschluss 3:0 gegen die Grasshoppers und verabschieden mit Miralem Sulejmani eine Klublegende.

Das Wichtigste in Kürze

- YB gewinnt das letzte Spiel der Super League 3:0 gegen GC.
- Damit beenden sie die Saison auf dem 3. Platz.
- Die Berner verabschieden sich im Wankdorf von Miralem Sulejmani.

Das Zuschauerinteresse war gross an der Partie zwischen den Young Boys und den Grasshoppers am Sonntag in Bern. Nicht, weil es sportlich noch ein besonders brisantes Duell wäre. Dank des Sieges am Donnerstag gegen St. Gallen hatte sich der Aufsteiger mit dem besseren Torverhältnis als die Konkurrenten Sion und Luzern schon gerettet.

Die 31'120 sollten vielmehr eine würdige Abschiedsbühne bieten für die Spieler, die den Verein verlassen. Allen voran Miralem Sulejmani. Der Serbe stiess vor sieben Jahren von Benfica Lissabon zu den Bernern. Verlassen wird er sie als Klublegende, die den sportlichen Aufschwung mit vier Meistertiteln und einem Cupsieg entscheidend geprägt hat.

Schlüsselrolle bei erstem YB-Meistertitel

Die Flanke im entscheidenden Spiel 2018 gegen Luzern auf Guillaume Hoarau, als YB dank dieses Siegtreffers zum 2:1 32 Jahren Titellosigkeit ein Ende setzen konnten, hat sich im kollektiven Berner Gedächtnis eingebrannt. Und fast, als wollte Sulejmani noch einmal daran erinnern, flankte er gegen GC in der siebten Minute auf Christian Fassnacht.

Der Nationalspieler köpfelte ein zur Führung für die BSC Young Boys. Vorab in der zweiten Halbzeit kamen die Grasshoppers besser ins Spiel. Hayao Kawabe traf nach 71 Minuten die Latte.

Durch zwei Kontertore von Wilfried Kanga und Joel Monteiro sorgten die Berner aber für klare Verhältnisse. Weil Basel gleichzeitig gegen Lugano 2:1 gewann, verpassen die Young Boys den Sprung auf Rang 2.


https://www.nau.ch/sport/fussball/bsc-y ... d-66184428

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 21:59 
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YB trotz Sieg auf Platz 3

Kasami rettet FCB beim Abschied unter Tränen Platz 2

- Der FC Basel beendet die Saison 2021/22 auf dem 2. Platz der Super League, weil er Lugano im St. Jakob-Park am letzten Spieltag 2:1 schlägt.
- YB (Platz 3) kann den Vizemeister-Titel des FCB auch mit einem 3:0 zuhause gegen GC nicht verhindern.
- Lausanne verabschiedet sich bei St. Gallen mit einer 0:4-Klatsche, Auswirkungen auf die Tabelle hat dieses Resultat keine.
- Den Kampf gegen die Barrage entscheidet Sion in einem Krimi für sich, Luzern muss die Relegationsspiele bestreiten.

Ausgerechnet Pajtim Kasami entschied letztlich das Duell um den 2. Platz. Der FCB-Mittelfeldmotor wurde vor dem Spiel verabschiedet, sein Vertrag wird nicht verlängert. Später sollte Kasami die Basler Fans ein letztes Mal in Ekstase versetzen: Er erzielte gegen Lugano in der 71. Minute mit einem Schuss aus dem Rückraum das 2:1, welches dem FCB im Fernduell mit den Young Boys für den 2. Tabellenplatz reicht. Beim Jubel flog das Trikot, Kasami richtete unverständliche Worte in Richtung Tribüne und brach letztlich in Tränen aus.

YB hat trotz eines 3:0-Sieges gegen GC das Nachsehen. Die Basler haben damit vor allem ein Prestige-Duell für sich entschieden. Beim Preisgeld liegt der Unterschied bei 162'000 Franken, international steigen beide Klubs in der 2. Qualifikationsrunde der Conference League ein und müssen bis zur Gruppenphase 3 Runden überstehen.

Basel siegt in ereignisarmem Spiel

Die Basler verdienten sich Platz 2 vor 22'841 Zuschauern, weil sie die etwas bessere Mannschaft waren. Die grossen Torchancen waren zwar Mangelware, beide Teams zeigten sich aber effizient. Darian Males brachte den FCB nach einer herrlichen Kombination früh in Front (6.), Mohamed Amoura glich wenig später für Lugano aus (27.).

Nach seinem Treffer leistete sich der FCB-Routinier Kasami übrigens nur Sekunden nach Wiederanpfiff eine Dummheit: Völlig unnötig grätschte er in der gegnerischen Hälfte seinen Gegenspieler um. Weil er zuvor beim Torjubel das Trikot ausgezogen hatte, verabschiedete er sich mit Gelb-Rot von den Fans. Vor dem Spiel wurden neben Kasami auch Captain Valentin Stocker, Raoul Petretta und Djordje Nikolic verabschiedet.

YB hoffte zwischenzeitlich

Lange sah es übrigens danach aus, dass YB Platz 2 erklimmen könnte. Während es in Basel 1:1 stand, führten die Berner dank eines Treffers von Christian Fassnacht (7.) 1:0. Die Vorarbeit gab der scheidende Miralem Sulejmani, der gegen die Grasshoppers vor dem ausverkauften Wankdorf (31'120 Zuschauer) sein Team von Beginn an als Captain aufs Feld führen durfte.

Als Wilfried Kangas 2:0 und Joël Monteiros 3:0 fielen, lag der FCB bereits wieder in Front, weshalb diese Tore an der Tabellensituation nichts änderten. Jordan Siebatcheu wurde ohne im letzten Spiel treffen zu müssen Torschützenkönig. Damit krallte sich in den letzten 4 Spielzeiten jeweils ein Berner die Torjägerkrone (2019 Hoarau, 2020/2021 Nsame).

Lausanne mit Packung beim Abschied

Lausanne-Sport hat sich mit einer 0:4-Packung bei St. Gallen aus der Super League verabschiedet. Die Waadtländer hatten von Beginn weg kaum eine Chance, Kwadwo Duah (23./61.), Lukas Görtler (65.) und Patrick Sutter erzielten die Tore. Weder St. Gallen noch Lausanne konnten in dieser Partie etwas an ihren Rängen 5 und 10 ändern.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... en-platz-2

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 22. Mai 2022, 22:01 
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3 Punkte als Abschiedsgeschenk

YB trocknet GC bei Sulejmani-Dernière ab

Dass letzte Spiel der Saison ist auf YB-Seiten eine emotionale Angelegenheit. Beim verdienten 3:0-Sieg gegen GC werden zwei Akteure verabschiedet.

Das Spiel

Während YB im Abschiedsspiel von Miralem Sulejmani (sagt nach 7 Jahren Adieu) den Fuss nicht vom Gaspedal nehmen will, ist den Hoppers deutlich anzumerken, dass sie praktisch vor der Barrage gerettet sind. Die Zürcher wirken schläfrig. Der entthronte Meister aus Bern bietet seinen Fans aber – nach einer nicht vollends zufriedenstellender Saison – ein versöhnlicher Saisonabschluss.

Offensivfussball wird zelebriert. Überfallartig wird die GC-Abwehr beackert – die Zuschauer sind begeistert. Und in der 53. Minute auch tief berührt, denn zu diesem Zeitpunkt wird Miralem Sulejmani in seinem letzten Spiel für YB ausgewechselt. Ersatzgoalie Guillaume Faivre, der seine Karriere beendet, wird gleichzeitig eingewechselt. Alle stehen sie auf den Rängen, um die Beiden zu feiern. Gänsehaut pur. Wilfried Kanga mit dem verdienten 2:0 in der 77. Minute und Joel Monteiro kurz vor Ende sorgen für die Krönung an diesem Fussballnachmittag.

Die Tore

11. Minute, Christian Fassnacht, 1:0 I Miralem Sulejmani dribbelt sich an die Grundlinie und bringt den Ball zur Mitte. Christian Fassnacht geht am weiten Pfosten vergessen und köpfelt zur Führung ein.

77. Minute, Wilfried Kanga, 2:0 I Laserpass von Rieder. Von hinter der Mittellinie schickt der Youngster seinen Stürmer in die Tiefe. Im Laufduell lässt Kanga GC-Verteidiger Loosli keine Chance. Schlussendlich dreht er den Ball gekonnt um Goalie Matic herum ins Tor.

89. Minute, Joel Monteiro, 3:0 I Fassnacht spielt den hohen Ball in die Tiefe. Matic sprintet aus dem Kasten, doch lässt sich von Monteiro überlupfen. Danach schiebt der YB-Joker cool ins leere Tor ein. Der grätschende Loosli kann am Treffer auch nichts mehr ändern.

Der Beste

Christian Fassnacht. In einer lange Zeit harmlosen YB-Offensive ist er noch der Aktivste. Trifft nach Flanke Sulejmanis zum 1:0 für die Berner.

Der Schlechteste

Bendeguz Bolla. Lässt sich vor dem 1:0 für YB von Sulejmani etwas gar einfach austanzen.

Das gab zu reden

Vor dem Spiel wird Miralem Sulejmani (33) verabschiedet. Der Serbe bestreitet sein 219. Spiel für YB. Er verlässt den Klub nach sieben Jahren mit vier Meistertiteln und einem Cupsieg im Gepäck. Auch Guillaume Faivre (35) verlässt die Young Boys nach zwei Jahren. Er wird in der 52. Minute für Stammkeeper David von Ballmoos eingewechselt. In der 71. Minute rettet er mirakulös gegen Francis Momoh.

So gehts weiter

Nach den Ferien greift YB am 21. Juli 2022 in der 2. Quali-Runde der Europa Conference League an. Gegner Unbekannt. GC wird nicht europäisch vertreten sein.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 11426.html

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Bei Sulejmani-Abschied

Young Boys gewinnen, verpassen aber Rang 2

Die Young Boys gewinnen zum Saisonabschluss 3:0 gegen die Grasshoppers und verabschieden mit Miralem Sulejmani eine Klublegende.

Das Zuschauerinteresse war gross an der Partie zwischen den Young Boys und den Grasshoppers am Sonntag. Nicht, weil es sportlich noch ein besonders brisantes Duell wäre. Dank des Sieges am Donnerstag gegen St. Gallen hatte sich der Aufsteiger mit dem deutlich besseren Torverhältnis als die Konkurrenten Sion und Luzern schon vor der Saisonderniere im ausverkauften Wankdorf gerettet.

Die 31'120 sollten vielmehr eine würdige Abschiedsbühne bieten für die Spieler, die den Verein verlassen. Allen voran Miralem Sulejmani. Der Serbe stiess vor sieben Jahren von Benfica Lissabon zu den Bernern, verlassen wird er sie als Klublegende, die den sportlichen Aufschwung mit vier Meistertiteln und einem Cupsieg entscheidend geprägt hat. Die Flanke im entscheidenden Spiel 2018 gegen Luzern auf Guillaume Hoarau, als die Young Boys dank dieses späten Siegtreffers zum 2:1 32 Jahren Titellosigkeit ein Ende setzen konnten, hat sich im kollektiven Berner Gedächtnis eingebrannt. Und fast, als wollte Sulejmani noch einmal an diesen Moment erinnern, flankte er gegen GC in der siebten Minute auf Christian Fassnacht.

Der Nationalspieler köpfelte ein zur Führung. Vorab in der zweiten Halbzeit kamen die Grasshoppers besser ins Spiel. Hayao Kawabe traf nach 71 Minuten die Latte. Durch zwei Kontertore von Wilfried Kanga und Joel Monteiro sorgten die Berner aber für klare Verhältnisse. Weil Basel gleichzeitig gegen Lugano 2:1 gewann, verpassen die Young Boys den Sprung auf Rang 2.

Telegramm und Rangliste

Young Boys – Grasshoppers 3:0 (1:0)

31'120 Zuschauer (ausverkauft). – SR San. – Tore: 7. Fassnacht (Sulejmani) 1:0. 77. Kanga (Rieder) 2:0. 89. Monteiro (Fassnacht) 3:0.

Young Boys: Von Ballmoos (52. Faivre); Maceiras, Camara (61. Amenda), Zesiger, Garcia; Fassnacht, Fernandes (72. Varga), Rieder, Sulejmani (52. Sierro); Elia (61. Monteiro), Kanga.

Grasshoppers: Moreira; Bolla, Loosli, Seko, Lenjani (46. Lei); Kawabe, Jordão (68. Santos), Herc (81. Stoscio); Momoh, Morandi (62. Riascos), Jeong (46. Da Silva).

Bemerkungen: Young Boys ohne Lustenberger (gesperrt), Lauper, Lefort, Petignat und Siebatcheu (alle verletzt). Grasshoppers ohne Sène (gesperrt), Ribeiro, Hoxha (beide verletzt) und Pusic (krank). 71. Lattenschuss Kawabe. Verwarnungen: 2. Jordão (Foul). 8. Fassnacht (Unsportlichkeit). 35. Fernandes (Foul). 38. Maceiras (Foul).


https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 29773.html

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