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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 3. Mai 2022, 17:10 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 9. Mai 2022, 22:35 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel YB - St. Gallen
Personelle Situation / Vorverkaufsstand
Vorverkaufsstand: 22'600 (davon 19'862 Saisonkarten)
Gesperrt: Garcia (4. Gelbe Karte in Lugano)
Verletzte Spieler: Lefort, Lauper, Petignat
Einsatz fraglich: Siebatcheu, Mambimbi, Zesiger
Christian Fassnacht: «Wir müssen einen Spagat hinbekommen»
Christian Fassnacht gab am Samstag in Lugano nach überstandener Muskelverletzung sein Comeback. Der 28-Jährige strebt mit YB die Qualifikation für die Conference League an – und freut sich auf einen Neustart im Sommer.
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Christian, mit welchen Gedanken bist Du am Samstag nach dem 1:3 in Lugano heimgefahren? Zum einen hatte ich persönlich riesige Freude, wieder auf dem Platz stehen zu können und zu merken, dass ich körperlich keine Probleme habe. Zum anderen war da aber auch ein sehr grosser Frust nach der Niederlage. Wir nahmen uns viel vor, nach den Siegen zuletzt gegen Sion und Servette hatten wir ein gutes Gefühl. Aber dann gelang es uns nicht, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Darum fuhr ich mit gemischten Gefühlen heim. Hast Du eine Erklärung dafür, warum es mit dem dritten Sieg in Serie nicht klappte? Ich tue mich schwer, die passenden Worte zu finden. Nach dem 2:1 in Sion dachte ich, dass das Momentum endlich auf unsere Seite gekippt sei. Wir hatten unter der Woche richtig gut und intensiv trainiert, wir behielten die Spannung bei, dafür hat Matteo Vanetta gesorgt. Darum kann ich versichern: An der Einstellung mangelte es nicht, der Wille war ebenfalls vorhanden. Wir schafften es einfach nicht, unser Potenzial abzurufen und zielstrebig aufzutreten. Und es war irgendwie sinnbildlich für die ganze Saison, wie die Gegentreffer fielen. Das Selbstverständnis ist sicher nicht mehr in dem Mass vorhanden wie in den Jahren, in denen wir Meister wurden. Sehnt man sich in einer solchen Situation nach dem Saisonende? Die Konstellation ist schwierig, weil wir einen Spagat hinbekommen müssen. Wir kämpfen gegen den Negativtrend an, in dem wir derzeit wie gefangen sind. Wir wollen unbedingt unser Minimalziel erreichen und uns für die Conference League qualifizieren. Gleichzeitig hat wohl kaum einer etwas dagegen, wenn diese Saison bald zu Ende geht und es im Sommer wieder bei null losgeht. Eines ist klar: Die Mannschaft setzt alles daran, um die restlichen Partien erfolgreich zu gestalten. Was für ein Spiel erwartest Du gegen St. Gallen? Eines, in dem viel läuft. Das war in der Vergangenheit oft so. Wir treffen auf einen Gegner, der uns alles abfordern wird. Aber wir treten vor unserem Publikum an und haben natürlich den Ehrgeiz, die drei Punkte zu holen.
Berner Woche für den FC St. Gallen
Am Dienstag in der Credit Suisse Super League zu Gast bei YB, am Sonntag im Cupfinal gegen Lugano: Die Ostschweizer treten zweimal hintereinander im Stadion Wankdorf auf.
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Im Winter noch war die Lage unangenehm. Der FC St. Gallen schloss die erste Hälfte der Saison auf dem achten Rang ab, der Vorsprung auf den Letzten der Rangliste betrug nur fünf Punkte. Sportchef Alain Sutter sagte damals: «Die Tabelle lügt nie.» Und: «Es geht jetzt um die Existenz des Vereins.» Der Club wurde während der Pause auf dem Transfermarkt aktiv: Jordi Quintillà (Rückkehrer aus Basel), Matej Maglica (Stuttgart), Christopher Lungoyi (Lugano), Bastien Toma (Genk), der ehemalige FCSG-Junior Julian von Moos (Vitesse Arnheim) sowie Alexandre Jankewitz (YB) wurden verpflichtet. Und mit Beginn des neuen Jahres zeigte sich die Mannschaft auf einmal von einer ganz anderen Seite. Das 5:1 zum Auftakt in Lausanne war ein erstes Ausrufezeichen, weitere folgten umgehend. Elf Partien überstanden die Ostschweizer ohne Niederlage. Am Ostermontag verloren sie erstmals 2022 (2:3 in Luzern). In der Meisterschaft avancierte St. Gallen zum zweitbesten Team der Rückrunde, daran änderte auch die 1:2-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen Meister FC Zürich nichts. In 15 Spielen kamen 31 Punkte zusammen. Besser schnitten bislang nur die Zürcher ab (35). Und: Im Cup zogen die Ostschweizer wie im Vorjahr schon in den Final ein. Im Viertelfinal setzte sich das Team von Trainer Peter Zeidler in Genf gegen Promotion-League-Verein Etoile Carouge durch, im Halbfinal gewann es bei Challenge-League-Club Yverdon 2:0. Am kommenden Sonntag streben die St. Galler in Bern gegen Lugano ihren ersten Cupsieg seit 1969 an. Ihre Hauptprobe absolvieren sie ebenfalls im Wankdorf-Stadion. Sie treffen auf die Young Boys, und diese Begegnung bot in der Vergangenheit oft Spektakel. Die Bilanz in dieser Saison ist ausgeglichen. Das erste Duell entschied YB für sich (2:1), dann gewann St. Gallen (3:1), und zuletzt gab es am 6. Februar ein 3:3. Die Berner führten nach einer Stunde dank Toren von Christian Fassnacht und Jordy Siebatcheu (2) 3:0. Zum Erfolg reichte es indes nicht. Der Gastgeber zeigte keine Anzeichen von Resignation und schaffte noch den Ausgleich. Doppeltorschütze für den FCSG war Kwadwo Duah, der einst bei YB ausgebildet worden war.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 13:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: Vom Serien-Meister zum Cupfinal-Dummy
Der tiefe Fall von YB
Noch so ein schwacher Auftritt wie in Lugano gegen den anderen Cupfinalist St. Gallen und YB droht gar das Europa-Aus. Zudem sorgen ein paar «Fans» für grossen Ärger.
YB Anfang Mai 2021: Längst stehen die Berner als Meister fest – und trotzdem überfährt YB den FC Basel beim 2:0. Die Anzahl Torschüsse im Spitzenkampf ist 21:3. Wobei was heisst Spitzenkampf? Das Team von Gerardo Seoane hat nach diesem 33. Spieltag schon 75 Zähler, 28 mehr als der Zweite. Ende Saison werden es gar 31 (!) Punkte Vorsprung sein. Liga-Rekord! Wie ein Dampfer fährt YB durch die Super League: selbstbewusst, wuchtig, unzerstörbar, angsteinflössend.
YB Anfang Mai 2022: Platz 3 mit 53 Punkten nach dem 33. Spieltag – 22 Zähler Rückstand auf den neuen Meister FCZ. YB droht gar, erstmals seit 2013 das europäische Geschäft zu verpassen. Denn nach dem 1:3 im Tessin rückt der FC Lugano den Bernern bis auf drei Punkte auf die Pelle.
Sinnbildlich für den tiefen Fall von YB in dieser Saison ist der Flop Fabian Lustenberger vor dem 1:1: In Ballbesitz stolpert der YB-Captain über seine eigenen Füsse, Lugano-Flügel Amoura sagt Danke. Lustenberger entschuldigt sich nach Spielschluss für seine Slapstick-Einlage.
YB ist nicht mehr wuchtig und angsteinflössend
Auch abgesehen von dieser Aktion ist das Team von Matteo Vanetta so gar nicht angsteinflössend. Es fehlt ihm wie oft in dieser Saison an der früheren Wucht, an Selbstbewusstsein. Die routinierte Lugano-Defensive hat leichtes Spiel, denn YB versucht sein Glück quasi nur mit langen, hohen Bällen in die Spitze. Nur zwei Torschüsse in 96 Minuten. Der einst so stolze Serien-Meister wird für die Tessiner nach fünf sieglosen Partien zum idealen Cupfinal-Aufbaugegner. «Das war ein wichtiger Sieg für unsere Moral», sagt Luganos Lavanchy. Autsch!
YB-Goalie David von Ballmoos meint nach Spielschluss, dass ihm langsam die Worte fehlen würden und verrät, dass er froh sei, wenn diese Saison bald vorbei sei. Auch Captain Lustenberger ist der Fust anzusehen, «bitter», nennt er seinen Stolperer, das Resultat und der Auftritt.
Mit St. Gallen kommt der nächste Cupfinalist
Einzig Nati-Spieler Christian Fassnacht verströmt bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause ein wenig Optimismus. Zumindest versucht er es. Er sagt: «Es ist schön, dass es am Dienstag sofort weitergeht. Ich bin sicher, dass wir die nächsten drei Spiele nicht mehr durchzittern werden. Wir werden Vollgas geben und nochmals Sieg um Sieg holen.»
Der erste Sieg dürfte schon schwierig genug werden. Am Dienstag empfangen Fassnacht, Lustenberger & Co. mit dem FC St. Gallen ausgerechnet Luganos Cupfinal-Gegner.
Während die Luganesi und die St. Galler am nächsten Sonntag um den letzten Pokal in dieser Saison kämpfen, macht YB also nur den Cupfinal-Dummy. Dass der Final im heimischen Wankdorf stattfinden wird, macht die Sache für die erfolgsverwöhnten Berner wohl nur noch bitterer.
YB nimmt Fan-Ausschreitungen konsterniert zur Kenntnis
Noch viel schlimmer ist jedoch, was einzelne YB-Anhänger nach dem Schlusspfiff veranstalten. Erst liefern sie sich am Bahnhof Lugano mit der Polizei ein heisses Gefecht. Es fliegen Steine, die Polizei antwortet mit Tränengas und Gummischrot. Dabei wird ein 20-jähriger Chaot verhaftet. Im Extrazug nach Bern wird weiter gewütet. Zerstörte Scheiben, demolierte Sitze, versprayte Wände. Die Bilder eines Leserreporters sind erschreckend. Die Kantonspolizei Bern ermittelt.
Bei YB habe man die Vorfälle konsterniert zur Kenntnis genommen und verurteile sie aufs Schärfste, schreibt der Klub in seiner Stellungnahme, «Wir distanzieren uns in aller Form von Gewalt, Zerstörung und Sachbeschädigung und sind daran, die Vorfälle sorgfältig aufzuarbeiten. Wir befinden uns im Austausch mit den Behörden, den SBB und den Dachverbänden der Fanklubs und hoffen, dass die fehlbaren Personen zur Rechenschaft gezogen werden können.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 74796.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 13:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: Dem Saisonende entgegen
YB schleppt sich über die Ziellinie
Vor dem Heimspiel gegen Cupfinalist St. Gallen stellt sich bei den Young Boys die Frage, wie gut sie den in den letzten Wochen immer offensichtlicheren Spannungsabfall noch auffangen können.
Wenn es doch nur so einfach wäre. «Sauber zu Ende spielen», das wollen die Young Boys, wie David von Ballmoos sagt. Er könnte die Angriffe meinen, die im YB-Spiel gegen Lugano am Samstagabend meist irgendwie versandet sind. Oder überhaupt viele Partien in dieser Meisterschaft, in denen seine Mannschaft kurz vor Schluss führt, dann aber so oft noch den entscheidenden Gegentreffer kassiert. Aber es ist die Antwort des YB-Goalies auf die Frage, ob er sich das Saisonende langsam, aber sicher herbeisehnt.
Das Ende dieser Seuchensaison, mit vielen schwachen Leistungen, vielen Punktverlusten und vielen, vielen Verletzten. Der neuste ist Stürmer Jordan Siebatcheu, aufgrund seiner Bauchmuskelverletzung ist der Liga-Topskorer (22 Treffer) im Heimspiel am Dienstagabend gegen St. Gallen fraglich. Der US-amerikanische Nationalspieler könnte als Torschützenkönig noch einer der wenigen Lichtblicke sein in einer Saison, die für YB nicht früh genug zu Ende zu gehen scheint.
Fehlt die Motivation?
«Diesen Break brauchen wir definitiv», findet Mittelfeldspieler Christian Fassnacht hinsichtlich der bevorstehenden Saisonpause. Es wirkt, als würden sich die Young Boys irgendwie über die Ziellinie schleppen. Der grosse Traum vom fünften Titel in Folge ist längst ausgeträumt, das neue Saisonziel ist seit Wochen der dritte Platz – und es macht den Anschein, als könnten viele der zuletzt erfolgsverwöhnten Fussballer dafür nur schwer Motivation aufbringen. Ein menschlicher Spannungsabfall, der den Verein aber teuer zu stehen kommen könnte, sollte er tatsächlich noch den Europacup verpassen.
Vielleicht ist es auch einfach so, wie der in Lugano nach einer Verletzung wieder ins Team zurückgekehrte Fassnacht sagt: «Ich glaube, wir brauchen einen Neuanfang.» Zu viel Negatives hätten er und seine Teamkollegen erlebt. «Zu viel Pech, in meinen Augen», ergänzt er.
Schon vor Lugano hätten sie sich vorgenommen, die letzten vier Spiele «mit vollem Elan bestreiten» zu wollen, sagt der Wiedergenesene. Das Ziel sei klar: «Wir müssen die Europacup-Plätze halten.» Im Tessin verpassten es die Young Boys, den wahrscheinlich entscheidenden Schritt zu machen. Gegen St. Gallen ist es nun wie so oft in dieser Saison: Zwischen Ruhe und Sturm ist so ziemlich alles möglich.
Der Cupsieger ist besser dran als der Liga-Dritte
Schon vor einer Woche erkannte Trainer Matteo Vanetta, dass es sicher nicht ein Nachteil ist, wenige Tage vor dem Cupfinal gegen die Ostschweizer zu spielen. Gut möglich, dass die zweitbeste Mannschaft der Rückrunde viele Stammspieler schont – oder zwar sowohl mit Kopf und Körper in Bern ist, aber schon ans grosse Spiel ein paar Tage später denkt. Mit sechs Punkten Rückstand auf YB ist es einigermassen verständlich, wenn die St. Galler den Cupfinal höher gewichten als die Partie gegen den abtretenden Meister – insofern auch, als der Cupsieger in der Conference-League-Qualifikation eine Runde später einsteigen darf. Mit dem allerletzten Einsatz dürften die Ostschweizer also kaum Gesperrte und Verletzte riskieren.
In seiner seit Wochen andauernden Bewerbungsphase für den fixen Trainerposten bei den Young Boys ist Vanetta weiter eher glücklos bemüht, Argumente für seine Person zu sammeln. Natürlich verfolgte der Tessiner auch als Assistenztrainer die bisherigen Aufeinandertreffen mit dem FC St. Gallen aus kürzester Distanz, zuletzt beim 3:3 im Februar im Kybunpark glänzte YB für einmal durch Effizienz, fiel aber ebenso mit diversen Unkonzentriertheiten in der Schlussphase auf.
«Sie spielen seit Jahren ähnlich intensiv, ähnlich effizient», sagt Vanetta. Die Partie in der Ostschweiz im Februar dürfte er mit einem dieser «schwierigen Momente» mitmeinen, die er nach dem Spiel in Lugano noch erwähnt. «Es sind Momente, an die sich die Spieler während des Spiels vielleicht auch mal erinnern.» Die letzten Monate haben bei den Young Boys ihre Spuren hinterlassen. Die neue Saison kann für sie nicht schnell genug kommen.
YB - St. Gallen
20.30 Uhr, Stadion Wankdorf. – SR Wolfensberger.
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Maceiras, Lustenberger, Camara, Fernandes; Fassnacht, Rieder, Niasse, Ngamaleu; Kanga, Elia. – Es fehlen: Garcia (Gelbsperre), Lefort, Lauper, Petignat (alle verletzt). – Fraglich: Siebatcheu, Zesiger, Mambimbi https://www.bernerzeitung.ch/yb-schlepp ... 1620765457
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 13:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: Punkte nötig gegen YB
St. Gallen, die Lust auf Europa und das verflixte Wankdorf
Die Ostschweizer müssen in Bern punkten, wollen sie noch aufs Tabellen-Podest vorpreschen. Mit dem Wankdorf verbinden sie keine guten Erinnerungen.
Über 23 Jahre ist es her: Am 26. September 1998 siegte der FC St. Gallen letztmals im Berner Wankdorf. Einziger Torschütze beim knappen 1:0-Sieg gegen YB: Der von GC ausgeliehene Hakan Yakin, damals zarte 21 Jahre alt.
Seither sammelten sich aus Ostschweizer Sicht 33 sieglose Partien an – zu den 32 gegen die Young Boys kommt noch der verlorene Cupfinal vom letzten Jahr hinzu (1:3 gegen Luzern).
Auch der letzte Auswärtssieg gegen YB liegt schon weit zurück: Im Neufeld, wo die Berner während des Neubaus des Stade de Suisse bis 2005 gastierten, siegten die St. Galler 3:1. Zum Auftakt der 34. und somit drittletzten Runde der Super League kommt es für den FCSG nun erneut zum Gastspiel in Bern – und einem wichtigen obendrein.
Die Form stimmt
Das derzeit fünftplatzierte St. Gallen muss zwingend punkten und bestmöglich gewinnen, will es sich noch eine kleine Chance auf Platz 3 und damit das europäische Geschäft wahren.
Die Vorzeichen dafür, die Negativ-Serie im Wankdorf zu stoppen, stünden nicht schlecht. Trotz der jüngsten Niederlage gegen den frischgebackenen Meister FCZ sind die Ostschweizer hinter den Zürchern weiter klar das zweitbeste Team der Rückrunde und dementsprechend formstark. YB seinerseits verpasste es am Samstag bei der Niederlage in Lugano, die Tessiner (Platz 4) und St. Gallen entscheidend zu distanzieren.
Keine Wiederholung der Geschichte
Eine zweite Chance auf das europäische Geschäft bietet sich sowohl St. Gallen als auch Lugano am Sonntag im Cupfinal. Der Sieger darf in der 3. Qualifikationsrunde der Conference League antreten. Die Spielstätte: Erneut das aus St. Galler Sicht verflixte Wankdorf.
Für FCSG-Trainer Peter Zeidler stellt sich die Frage, ob er am Dienstag im Duell gegen den abtretenden Meister seine beste Elf nominieren oder den einen oder anderen Spieler für das Saison-Highlight am Sonntag schonen soll. Dies hatte Zeidler vor einem Jahr gemacht, als die zweite Garde in der Super League in Genf 2:1 gewann, die Stammformation drei Tage später aber – wie bereits erwähnt – den Cupfinal verlor. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... e-wankdorf
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 13:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: St. Gallens Cupfinal-Hauptprobe im Wankdorf
Zum Auftakt der 34. Runde der Super League empfangen die Young Boys den Cupfinalisten St. Gallen. Die Ostschweizer müssen gewinnen, wollen sie sich noch eine kleine Chance auf Platz 3 wahren.
Sechs Punkte beträgt St. Gallens Rückstand auf die drittklassierten Young Boys drei Runden vor Schluss. Für Peter Zeidler und sein Team ist es die erste von zwei Reisen in dieser Woche in die Bundeshauptstadt, steht doch am Sonntag der Cupfinal gegen Lugano im Programm.
Für den St. Galler Trainer stellt sich die Frage, ob er im Duell gegen den abtretenden Meister seine beste Elf nominieren oder den einen oder anderen Spieler für das Saison-Highlight am Sonntag schonen soll. Dies hatte Zeidler vor einem Jahr gemacht, als die zweite Garde in der Super League in Genf 2:1 gewann, die Stammformation drei Tage später aber im Cupfinal gegen Luzern verlor.
YB verpasste es am Samstag mit der Niederlage in Lugano, im Kampf um Rang 3 für klare Verhältnisse zu sorgen. Eine weitere Enttäuschung kann sich das Team von Interimscoach Matteo Vanetta nicht erlauben, wollen die Berner am Ende einer enttäuschenden Saison nicht noch ein blaues Wunder erleben. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 11407.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 13:38 |
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10.05.2022  Zitat: Im Fernduell um Platz drei
Auch drei Runden vor dem Saisonende ist nicht klar, ob der BSC Young Boys im kommenden Fussballjahr auf der internationalen Bühne auflaufen wird. Nach der Pleite im Direktduell gegen Lugano (1:3) ist für die Berner im Heimspiel gegen Cupfinalist St. Gallen ein Sieg also schon fast Pflicht.
YBs letzter Gegner Lugano ist in den verbleibenden drei Runden der Meisterschaft zugleich auch der härteste im Kampf um Platz drei. Nach dem 1:3 im Cornaredo vergangenes Wochenende rückten die Tessiner nämlich bis auf drei Punkte an die Berner heran. In der Schweizer Hauptstadt ist also klar: Wenn man nächstes Jahr europäisch spielen will, darf man sich in den letzten drei Spielen definitiv keinen Ausrutscher mehr erlauben.
Der erste Prüfstein der Elf von Trainer Matteo Vanetta wird am Dienstagabend der Cupfinalist und eines der stärksten Teams der Rückrunde, der FC St. Gallen, sein. Bis vor Kurzem liebäugelten auch die Ostschweizer noch mit dem dritten Tabellenplatz. Nach der Niederlage gegen Meister Zürich dürfte dieses Thema aber vom Tisch sein. Aber die St. Galler haben ja noch die Möglichkeit, sich mit dem Cupsieg für das internationale Fussballgeschäft zu qualifizieren. Diese Gelegenheit hat übrigens auch YBs ärgster Kontrahent Lugano, der kommenden Sonntag im Wankdorf auf St. Gallen trifft.
Für die Elf von Peter Zeidler ist die Partie auf Kunstrasen im Wankdorf gegen die Young Boys also auch eine Art Vorbereitung auf das in der Ostschweiz als «wichtigstes Spiel der Saison» bezeichnete Duell gegen Lugano.
Und diese Generalprobe möchten die Berner den St. Gallern logischerweise vermasseln – respektive sie müssen sie ihnen eigentlich vermasseln. Dank des deutlich besseren Torverhältnisses ist Platz drei vorerst zwar noch nicht in Gefahr, sollte YB aber verlieren und Lugano auswärts bei Servette gewinnen, wäre man punktgleich und die beiden Schlussrunden würden wohl zu einer wahren Zitterpartie werden.
Während der Meister der letzten vier Jahre also ziemlich unter Druck steht – hinsichtlich Qualifikation für die Conference League geht es auch um jede Menge Geld –, können die Tessiner um Trainer Mattia Croci-Torti ziemlich entspannt aufspielen. Sie haben einerseits die Möglichkeit, sich an YB vorbeizuschieben und so als Dritter einen europäischen Platz zu ergattern. Sollte das nicht gelingen, bliebe ihnen andererseits immer noch der Cupfinal gegen den FC St. Gallen, wo sie sich mit einem Sieg ebenfalls qualifizieren könnten. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/199500/
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 22:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: Klatsche für die Espen im Wankdorf
YB vermiest St. Gallen die Cupfinal-Hauptprobe
1:4 – der FC St. Gallen muss gegen YB in Bern unten durch. Die Hauptprobe für den bevorstehenden Cupfinal (Sonntag, 14 Uhr) misslingt damit gründlich.
Das Spiel
Der letzte Sieg in Bern von St. Gallen datiert aus dem Jahr 2005 – damals noch im Stadion Neufeld, weil das Stade de Suisse umgebaut wurde. Der letzte Erfolg im Wankdorf: Aus dem Jahr 1998. Die Vorzeichen für St. Gallen stehen also schlecht, dementsprechend verläuft auch die Startphase: In der 7. Minute, als Meschak Elia zum 1:0 trifft, könnte es bereits zwei oder drei zu Null stehen für den entthronten Meister – St. Gallen pennt.
Ohnehin ist der Unterhaltungswert in der Startphase lange am höchsten: Fassnacht hat das 2:0 auf dem Fuss, Ruiz versetzt das Wankdorf mit einem Schlenzer beinahe ins Staunen. Sein Abschluss aus 16 Metern klatscht ans Lattenkreuz. Diese Spielsequenz wird nur einmal – beim Stand von 1:1 – überboten. Zwischen der 61. und der 68. legt die YB-Offensive die Kadenz einer Nähmaschine an den Tag: Plötzlich stehts 4:1 – der Genickschlag für St. Gallen.
Damit können die Espen sich über die Liga nicht mehr für Europa qualifizieren. Zwei Runden vor Schluss weisen sie 9 Punkte Rückstand auf YB (3.) auf. Doch den Ostschweizern bleibt noch der Cupfinal. Aber: Die Spielstätte verheisst nichts Gutes. Es ist das aus St. Galler Sicht verhexte Wankdorf...
Die Tore
7. Minute, Meschak Elia, 1:0 : Nach einem Steckpass ist der YB-Stürmer alleine vor St. Gallen-Goalie Lawrence Ati Zigi. Den Ball legt er cool an diesem vorbei und schiebt ins leere Tor ein – Verteidiger Matej Maglica kommt zu spät.
51. Minute, Jérémy Guillemenot, 1:1: Traumpass, Lupfer – Tor. So einfach kanns gehen. Julian von Moos steht mit dem Rücken zum Tor und leitet für Guillemenot weiter. Dieser trifft mit einem Lupfer über Von Ballmoos hinweg zum 1:1.
61. Minute, Wilfried Kanga, 2:1: Matej Maglica legt Ball und Gegner im eigenen Sechzehner – das gibt Elfmeter. Der Gefoulte läuft an und verwandelt unten rechts.
64. Minute, Christian Fassnacht, 3:1: Wilfried Kanga ist wieder involviert. Per Hacke legt er sich den Ball zurück und schliesst dann artistisch ab – Fassnacht verwertet die Vorlage aus fünf Metern. Ebenfalls artistisch.
69. Minute, Meschak Elia, 4:1: Jungspund Fabian Rieder bringt den Ball perfekt von der Eckfahne ins Zentrum. Elia (1.73 cm) steigt am Höchsten und köpfelt ein.
Der Beste
Meschak Elia. Aktiv, wirblig, effizient. Zweiter Doppelpack in dieser Saison. Der Schlechteste
Matej Maglica. Wird vor dem 0:1 überrascht. Verschuldet den Penalty.
So gehts weiter
Die Ostschweizer treffen am Sonntag im Cupfinal auf Lugano (14.00 Uhr). Der Sieger darf in der Quali zur Conference League ran. YB ist am Donnerstag in einer Woche wieder im Einsatz – auswärts trifft man auf den FC Luzern (20.30 Uhr).
YB – St. Gallen 4:1 (1:0)
Wankdorf, 23’152 Fans, SR: Sven Wolfensberger.
Tore: 7. Elia (Maceiras) 1:0, 51. Guillemenot (von Moos) 1:1, 61. Kanga (Penalty) 2:1, 63. Fassnacht (Kanga) 3:1, 68. Elia (Zesiger) 4:1.
YB: Von Ballmoos; Blum, Camara, Zesiger, Maceiras; Fassnacht, Niasse, Rieder, Fernandes; Elia, Kanga.
St. Gallen: Zigi; Sutter, Stergiou, Maglica, Fazliji; Görtler, Quintillà, Ruiz; von Moos, Guillemenot; Duah.
Einwechslungen: YB: Ngamaleu (65. für Fassnacht), Lustenberger (65. für Niasse), Monteiro (72. für Kanga), Sierro (80. für Rieder), Sulejmani (80. für Fernandes). St. Gallen: Lungoyi (63. für von Moos), Toma (63. für Ruiz), Cabral (78. für Sutter), Jankewitz (78. für Guillemenot), Besio (86. für Duah).
Gelb: 13. Niasse (Foul), 55. Zesiger (Reklamieren), 59. Maglica, 86. Lustenberger, 92. Görtler (alle Foul).
Bemerkungen: 28. Pfostenschuss von Ruiz. YB ohne Garcia (gesperrt), Siebatcheu, Mambimbi, Lauper, Lefort, Petignat (alle verletzt) und Faivre (nicht im Aufgebot). St. Gallen ohne Schmidt (gesperrt) und Münst (verletzt). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 75184.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 22:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: 34. Spiel ohne Sieg
Wankdorf-Horror bleibt bestehen – St. Gallen verliert gegen YB
Der FC St. Gallen kann im Berner Wankdorf nicht mehr gewinnen. Die Espen verlieren das Spiel gegen YB deutlich.
Beim Auswärtsspiel in Bern wollte St. Gallen eine Horror-Statistik aufbessern. 33 Spiele in Folge holte man keinen Sieg im Berner Wankdorf – den Cupfinal im Jahr 2021 eingschlossen. Beim letzten Erfolg standen noch Hakan Yakin und Giorgio Contini bei den Espen unter Vertrag. Das war im Jahr 1998.
Auch im Mai 2022 lief es für die Ostschweizer eher suboptimal. Elia brachte den Noch-Meister aus Bern nach sieben Minuten in Führung. St. Gallen hielt zwar mit, in einem chancenarmen ersten Abschnitt war ein Lattenkracher von Ruiz die einzige grosse weitere Möglichkeit, doch die Chance auf den ersten Sieg im Wankdorf seit 1998 war weiter da.
Elia trumpft mit Doppelpack auf
Nur wenige Minuten nach dem Pausentee liess Guillemenot seine Farben jubeln. Er lupfte die Kugel über YB-Goalie von Ballmoos zum 1:1. Das Problem aus Sicht der Gäste. Der Treffer weckte YB auf und die Berner liessen den Ball viel besser laufen. Nach einer Stunde zeigte der Unparteiische nach einem Foul an Kanga auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte.
Die St. Galler geschockt – YB nutzte die Phase eiskalt aus und Fassnacht erzielte akrobatisch das 3:1. Sechs Minuten nach dem 3:1 machte Elia mit seinem zweiten Treffer des Abends den Deckel drauf. St. Gallen konnte nicht mehr reagieren und muss nun im Kampf um einen Platz in Europa die Berner ziehen lassen. Immerhin: Am Sonntag im Wankdorf haben die Espen die nächste Möglichkeit. Im Cupfinal geht es gegen Lugano. Vielleicht klappt es ja im 35. Versuch mit einem Sieg im Wankdorf.
Stimmen zum Spiel
Christian Fassnacht (YB): «Ich bin überglücklich, dass ich wieder spielen kann. Jetzt umso glücklicher, konnte ich das Tor erzielen und all die Negativität hinter mir lassen. Wir gewinnen 4:1 in einem sehr wichtigen Spiel für uns. So macht Fussballspielen Spass.»
«Wir verpürten schon einen gewissen Druck, denn wir haben unsere Ziele. Unser Hauptziel haben wir in dieser Saison ganz klar nicht erreicht. Man wird schon etwas nervös. Das Spiel gegen St.Gallen war für uns wie ein kleines Finalspiel. Wir wussten, es geht um sehr viel.»
Lukas Görtler (FCSG): «Ich muss schon zugeben, dass es nicht so einfach ist, wenn man den Cupfinal vor der Brust hat. Dieses Spiel steht natürlich im Vordergrund, ohne dass man es will. Wir wollten das heutige Spiel trotzdem hochprofessionell angehen, haben es jedoch in sieben, acht Minuten verloren.» https://www.20min.ch/story/33-spiele-oh ... 5745869732
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shalako
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Verfasst: Dienstag 10. Mai 2022, 22:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.05.2022  Zitat: YB - FCSG
Berner Fluch bleibt: Der FCSG kann im Wankdorf (noch) nicht gewinnen
Dem FC St.Gallen misslingt die Hauptprobe für den Cupfinal komplett. Gleich mit 1:4 gehen die Espen gegen YB unter.
Die St.Galler hatten seit der Winterpause nur zweimal verloren: in Luzern und zuletzt daheim gegen den neuen Meister Zürich. Auswärts gegen YB ist für sie weiterhin nicht viel zu holen. St.Gallens letzter Sieg in Bern in der Meisterschaft geht auf den März 2005 zurück. Die Berner spielten damals wenige Monate vor der Eröffnung des neuen Wankdorfs im Exil im Neufeld.
St.Gallen verliert innert sieben Minuten
Die Entscheidung beim 4:1 fiel Mitte der zweiten Halbzeit innerhalb von sieben Minuten. Wilfried Kanga mit einem Foulpenalty, der wiedergenesene Christian Fassnacht und Doppeltorschütze Meschack Elia erzielten drei Tore vom 1:1 zum 4:1. Zehn Minuten vor dem 2:1 hatte Jérémy Guillemenot für die Ostschweizer ausgeglichen.
Die St.Galler hatten während der ganzen Partie nicht gut genug verteidigt, so das Urteil von Espen-Trainer Peter Zeidler. Gegenüber Blue Sports erklärt er: «Verteidigen tun alle. Heute war es – wie gegen Zürich – schlecht.»
Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler wird die Niederlage auch mit ihrer Deutlichkeit verkraften. Der wichtigste Match der Saison, der Cupfinal gegen Lugano, steht kurz bevor.
Rettet YB sich nach Europa?
Wenn sie am Ende als Dritte doch noch in die Qualifikation zu Conference League gelangen, werden die Young Boys auf diesen Platz gehumpelt sein, nicht marschiert. Erst dieses 4:1 gegen St.Gallen war wieder einmal einer der Siege, wie sie die Berner in den Meisterjahre haufenweise zelebriert hatten. In der Rückrunde gaben die Berner bisher zu oft das Bild einer verunsicherten Mannschaft ab. Noch und noch brachten sie Führungen, selbst klare Führungen, nicht ins Ziel: 3:3 nach 3:0 in St. Gallen, 2:2 nach frühem 2:0 gegen Luzern - und schier zahllose, Punkte kostende Gegentore in den letzten Minuten oder der Nachspielzeit.
Dabei stehen in der Mannschaft immer noch sehr viele Spieler, die in mindestens einer der vier Meistersaisons dabei waren: Von Ballmoos, Lustenberger, Camara, Zesiger, Garcia, Fassnacht (der wegen Verletzungen in dieser Saison nur wenig spielte), Lauper, Rieder, Sierro, Moumi Ngamaleu, Sulejmani, Mambimbi und Siebatcheu müssten nach den Erfolgen genug Selbstvertrauen haben, um besser abzuschneiden, als sie es in diesem Frühling getan haben. https://www.fm1today.ch/sport/fcsg/hole ... -146454836
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