 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Dienstag 8. März 2022, 12:32 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Mittwoch 9. März 2022, 17:18 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
Carfahrt Lausanne-Sport - BSC YBLausanne-Sport - BSC YB, 13.3.2022 Aufgrund der fehlenden Transportgelegenheit vom Bahnhof Lausanne zum Stade de la Tuilière hat YB zusammen mit dem Fandachverband gäubschwarzsüchtig und der Fanarbeit Bern entschieden, den Transport ab Bern Allmend mit Reisecars anzubieten. Anspielzeit 14.15 Uhr, Stade de la Tuilière Hinfahrt Bern Parkplatz Allmend ab: 12.00 Uhr Rückfahrt Bern Parkplatz Allmend an: ca. 18.00 Uhr Im Reisecar gilt eine Maskenpflicht. GA nicht gültig. Rauchen verboten. Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert. Kosten: maximal 35.- Matchtickets Sind bis Sa Mittag im Fanshop erhältlich. Übrige werden von der Fanarbeit im Reisecar verkauft. Kosten: 20.- resp. 15.- für Student, AHV, IV Anmeldung via Anmeldeformular unter www.bscyb.ch/extrazuegehttps://www.bscyb.ch/carfahrt-ls-ybRagazzi Berna Anmeldungen und Informationen unter fanarbeit-bern.ch Allgemeines Mit dem Einsteigen in den Car wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert. Bei Fragen steht euch die Fanarbeit wie immer gerne zur Verfügung. Luke: 079 617 75 82 Bärble: 079 820 70 69
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Samstag 12. März 2022, 00:15 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Alles zum Spiel Lausanne - YB
Die personelle Situation bei YB
Verletzt / rekonvaleszent: Camara, Petignat, Sulejmani, Maceiras, Monteiro.
Gesperrt nach vierter Gelber Karte: Rieder, Amenda.
Zwei YB-Siege
In der laufenden Saison gewannen die Young Boys beide bisherigen Partien gegen Lausanne. Im September gab es beim Auswärtssieg gleich ein 6:1, die Tore erzielten Garcia, Elia, Fassnacht (2), Siebatcheu und Kanga.
Das Spiel in Bern im Oktober verlief deutlich umkämpfter. YB gewann letztlich mit 3:2, den entscheidenden Treffer erzielte Fassnacht in der 82. Minute, davor hatte Lausanne die YB-Führungen von Hefti und Rieder jeweils ausgeglichen.
Längere Durststrecke
Das letzte Erfolgserlebnis von Lausanne liegt eine Weile zurück. Im November gewannen die Waadtländer in St. Gallen mit 1:0, seither blieben sie in elf Meisterschaftsspielen ohne Sieg. Nach der 1:5-Heimniederlage gegen St. Gallen Ende Januar reagierte die Clubleitung und ersetzte Trainer Ilija Borenovic durch den 60-jährigen Alain Casanova (unten im Bild). Der Franzose war in seinem Heimatland für Toulouse und Lens tätig. Zwar folgte seither keine Trendwende, jedoch gab es in den letzten drei Spielen keine deutlichen Niederlagen mehr. Zuhause gegen Luzern unterlag Lausanne mit 1:2, in Sion mit 0:1 und zuletzt gegen Leader FCZ mit 0:2.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Samstag 12. März 2022, 20:33 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2022  Zitat: Aussichtsloses Meisterrennen
Worum geht es für die Young Boys jetzt eigentlich noch?
Die Titelverteidigung ist wohl verspielt: Worin sich die Tabellenränge 2 und 3 unterscheiden – und welches Worst-Case-Szenario droht.
Schwierig ist es schon lange. Seit dem 2:2 gegen Luzern ist es aber auch in den Köpfen der YB-Spieler angelangt, wie die Aussage von Christian Fassnacht noch am Samstagabend bestätigte: «Den Meistertitel haben wir aus der Hand gegeben. Da haben wir nichts mehr zu melden.» Was bis vor kurzem trotz grossem Rückstand auf den FC Zürich noch als unvorstellbar galt, ist nun doch eingetroffen. Jetzt, nachdem auch das dritte Saisonziele verpasst worden ist, geht es bei den Young Boys vor allem um ... Ja, worum eigentlich?
Ohne Titelverteidigung wird es kommende Saison ganz sicher keine magischen Champions-League-Nächte mehr geben, teilnahmeberechtigt für die Qualifikation ist nur der Meister. Und weil die Schweiz zum Ende der Saison 2020/21 auf Rang 19 der Uefa-Fünfjahreswertung abgerutscht ist, muss er gleich in der ersten Qualifikationsrunde einsteigen. Diese blieb YB vergangenen Sommer erspart, die Berner griffen ab Runde zwei ein, mussten so drei Hürden überwinden, um die Gruppenphase zu erreichen.
Die tiefe Schweizer Platzierung in der Uefa-Rangliste hat vor allem auch zur Folge, dass kommende Saison kein Team aus der Super League in der Europa League teilnehmen darf. Es bleibt nur noch die drittklassige Conference League, ein Wettbewerb, in dem der FC Basel aktuell im Achtelfinal steht und das Hinspiel dort gegen Marseille 1:2 verlor.
Etwas Geld, Prestige – und Schadensbegrenzung
In der Saison 2022/23 werden maximal drei Schweizer Vertreter in der Conference League spielen: Der Cupsieger, sowie die Zweit- und Drittplatzierten der Super League steigen in der 2. Qualifikationsrunde ein – bis zur Gruppenphase müssen sie somit drei Runden überstehen. Immerhin das ist eine vertraute Situation für die Young Boys. In Bezug auf den Europacup spielt es also keine Rolle, ob die Berner die Saison auf Rang zwei oder drei abschliessen.
Es geht gegen die Basler also vor allem ums Prestige – und etwas Geld. Die Swiss Football League (SFL) schüttet zum Ende der Saison neben dem solidarischen Sockelbetrag von 1,8 Millionen Franken pro Club auch eine Ranglistenprämie aus: Für den zweiten Platz gibt es 596’000 Franken, der Drittplatzierte erhält 434’000 Franken. Zum Vergleich: In der Champions League bekamen die Young Boys allein für das 1:1 in Manchester 970’000 Franken. Insgesamt war die Gruppenphase um die 35 Millionen Franken wert. Das ist mehr als doppelt so viel, wie YB im besten Fall mit dem Gewinn der Conference League im nächsten Jahr erhalten würde (rund 16 Millionen Franken). Dem Schweizer Meister bezahlt die SFL übrigens eine Prämie von 813’000 Franken.
In den elf restlichen Runden geht es aber bei den Young Boys doch noch um etwas mehr als um 162’000 Franken Mehreinnahmen und den Prestigeerfolg über den FCB. Der Vorsprung auf den unbequemen FC Lugano beträgt nur fünf Punkte, mit Rang 4 wäre der Europacup gar kein Thema mehr. Das wäre sicher das Worst-Case-Szenario.
Es ist aber nicht davon auszugehen, dass bei den Bernern jetzt der Larifari einsetzt, allein schon der Trainerwechsel Anfang Woche dürfte dem präventiv entgegenwirken. Sollte die Leistungskurve in den kommenden Wochen deutlich nach oben zeigen, könnte Interimstrainer Matteo Vanetta als Belohnung einen Vertrag über Saisonende hinaus winken. Möglicherweise ist das im Interesse der Spieler. Wie man hört, soll der Tessiner intern sehr hoch angesehen sein – eine Kontinuität wäre auch eine ideale Vorbereitung auf nächste Saison. Ein Vorteil, den man nicht mit Geld aufwiegen kann.
Lausanne – YB
Sonntag, 14.15 Uhr. – Stade de la Tuilière – SR Staubli.
So könnte YB spielen: von Ballmoos; Blum, Lustenberger, Zesiger, Garcia; Mambimbi, Sierro, Lauper, Ngamaleu; Elia, Siebatcheu. – YB ohne: Camara, Sulejmani, Maceiras, Monteiro, Petignat (alle verletzt), Rieder, Amenda (gesperrt). https://www.bernerzeitung.ch/worum-geht ... 3022459823
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 00:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2022  Zitat: Mit neuem Trainer zum Schlusslicht
Nach den «Patzern» gegen Servette und Luzern zog die Vereinsführung bei den Berner Young Boys die Reissleine und stellte Trainer David Wagner frei. Im ersten Spiel unter dem neuen Interimstrainer und bisherigen Assistenztrainer Matteo Vanetta gegen Schlusslicht Lausanne-Sport sollte sich YB aber nicht blamieren.
Der Meisterschaftszug ist für den BSC YB letztes Wochenende nun definitiv abgefahren. 15 Punkte Rückstand auf Leader Zürich kann wohl auch der Schweizer Meister nicht mehr wettmachen. Die Clubführung um Christoph Spycher reagierte dann auch Anfang der Woche und stellte Trainer David Wagner frei.
In erster Linie geht es für die Berner nun nämlich vor allem darum, sich nach hinten abzusichern und kommende Saison erneut auf Europas Bühne aufspielen zu können. Derzeit liegt man punktegleich mit dem FC Basel auf dem zweiten Tabellenplatz. Diesen gilt es zu verteidigen: ein Unterfangen, dass den Akteuren aus der Hauptstadt definitiv zuzutrauen ist.
Eine Ersatzlösung nach der, ja, nicht ganz so überraschenden, Entlassung von Wagner war dann auch ziemlich rasch gefunden. Assistenztrainer Matteo Vanetta soll YB bis zum Ende der Meisterschaft wieder zurück in die Erfolgsspur führen. Ergänzt wurde der Trainerstab derweil mit zwei äusserst erfahrenen Personen: Harald Gämperle und Steve von Bergen.
Das strauchelnde Schlusslicht
Die Aufgabe, die auf das Trainergespann dieses Wochenende wartet, hat das Prädikat «definitiv machbar». Zu Gast ist der amtierende Meister nämlich beim abgeschlagenen Schlusslicht Lausanne-Sport. Bei den Westschweizern, die letzten Sommer den Sprung in die höchste Spielklasse schafften, läuft es überhaupt nicht. Mit gerade mal zwölf Zählern auf dem Konto und sieben Punkten Rückstand auf den Vorletzten, den FC Luzern, ist die Mission «Klassenerhalt» beinahe schon gescheitert.
Heisst für die Berner: Alles andere als ein klarer Sieg käme eigentlich einer Blamage gleich. Doch auch YB steckt, wenn man so will, in einer kleinen Krise. Bleibt nur zu hoffen, dass der Wechsel auf der Trainerbank diesbezüglich etwas bewirkt und der sogenannte «Trainereffekt» dieses Wochenende auch drei Zähler einbringt. https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/197915/
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 17:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2022  Zitat: Super League: Lausanne – YB
Der angeschlagene Meister scheitert auch beim Tabellenletzten
In der 26. Runde spielen die Young Boys in Lausanne 2:2. Die Premiere unter Interimstrainer Matteo Vanetta misslingt.
Sechs von zehn Super-League-Clubs haben in dieser Saison den Trainer gewechselt. Lugano hat unter Mattia Croci-Torti den Tritt gefunden, Paolo Tramezzani den FC Sion stabilisiert, Mario Frick coacht den FC Luzern durch die Abstiegszone, Lausanne darf unter Alain Casanova den Abstieg planen und Guillermo Abascal ist in Basel in der Phase der Findung. Und die Young Boys?
Sie haben in der ersten Partie unter Interimstrainer Matteo Vanetta in Lausanne unentschieden gespielt. Gegen den Tabellenletzten, der zuvor neun Spiele in Serie verloren hatte.
Nach der Entlassung des Trainers David Wagner ist das die nächste schlechte Nachricht beim Meister, der es nach Zürichs Niederlage verpasst hat, drei Punkte näher an den Leader heranzukommen.
Ein diskutabler Penalty führt zum Ausgleich
Den Ausgleich erzielten die Lausanner in der 93. Minute durch Stjepan Kukuruzovic, der einen diskutablen Penalty verwandelte. Ulisses Garcia war der Ball vom Oberschenkel an die Hand gesprungen, Schiedsrichterin Esther Staubli schaute sich die Szene am Bildschirm an und pfiff auf den Punkt.
Die Lausanner waren kurz vor der Pause nach einem Konter in Führung gegangen. Zeki Amdouni schloss diesen ab, in einem Zweikampf gegen Cédric Zesiger. In der 47. Minute glich Jordan Siebatcheu aus und Garcia erzielte in der 83. Minute mit einem direkten Freistoss die Führung, die YB auf den ersten Sieg seit Ende Februar hoffen liess.
Rhetorik der Berner lässt aufhorchen
Berns Sportchef Christoph Spycher sagte in der Pause: «Wir wollen bis Ende Saison Schritt für Schritt machen.» Schritt für Schritt klingt nach der Rhetorik eines Vereins, der bereits jetzt auf die nächste Saison schaut. Oder: Die laufende Saison abgehackt hat. Als nächstes stehen die Spiele gegen Zürich und Basel an.
Und Lausanne? Die Waadtländer haben mit diesem 2:2 die zehnte Niederlage in Serie gerade nochmals abgewendet. Es wäre der Liga-Rekord gewesen, den weiter der FC Vaduz für sich alleine in Anspruch nehmen muss, zusammengekickt in der Saison 2008/09. Doch Lausanne muss das Abstiegsszenario trotz des Punktgewinns gegen YB mit wasserfestem Filzstift in die Planung aufnehmen. https://www.bernerzeitung.ch/was-geling ... 2521240681
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 17:52 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2022  Zitat: YB und Lausanne trennen sich 2:2 unentschieden
YB lässt in der Westschweiz wichtige Punkte liegen. Der Meister kommt gegen Lausanne nicht über ein 2:2 hinaus.
Das Wichtigste in Kürze
- YB und Lausanne trennen sich 2:2 unentschieden. - Ein nicht gegebener Treffer für und ein umstrittener Elfer gegen YB geben zu reden.
YB lässt in der Super League schon wieder Punkte liegen. Gegen Lausanne spielt der Meister nur 2:2. Zu reden gibt ein umstrittener Hands-Penalty in der Nachspielzeit.
YB geht standesgemäss schon nach sieben Minuten in Führung – meinten alle. Doch Schiedsrichterin Esther Staubli nahm den Treffer nach einer Videokonsultation zurück. Torschütze Siebatcheu hat seinen Gegenspieler Zohouri mit dem Arm leicht am Kopf getroffen. Ein harter Entscheid.
Das verunsicherte die Berner, denen es im Moment sowieso etwas an Selbstvertrauen mangelt. Kurz vor der Pause kommts dann knüppeldick für Gelb-Schwarz. Nach einem Konter nutzt Amdouni einen Fehler in der YB-Abwehr aus. Die Waadtländer gehen entgegen dem Spielverlauf und mit der einzigen Chance in Führung.
Last-Minute-Punkt für Lausanne gegen YB
Die Berner brauchen nicht lange, um das Spiel nach der Pause auszugleichen. Beim ersten Angriff flankt Garcia butterweich in den Strafraum. Siebatcheu lässt sich nicht zweimal bitten und versenkt die Vorlage technisch stark – sein 17. Saisontor.
In der Schlussphase erzielt Garcia per Freistoss den vermeintlichen Siegestreffer. Aber: In der Nachspielzeit kriegt das Heimteam nach Konsultation des VAR einen Handspenalty zugesprochen. Kukuruzovic bleibt cool und versenkt zum 2:2.
Der neue YB-Trainer Matteo Vanetta kann mit seinem Debüt nicht zufrieden sein. Die Berner liessen zu viele Chancen ungenutzt und strapazierten Vanettas Nerven. Immerhin reihte er sich als zehnter neuer YB-Trainer in Folge ein, der sein Startspiel nicht verliert.
Schon die letzten neun YB-Trainer haben ihr erstes Spiel nicht verloren. Bei drei Unentschieden (Gross, Rueda, Wagner) gab es sechs Siege (Rohr, Andermatt, Petkovic, Forte, Hütter und Seoane).
Vor dem Spiel gab YB zudem bekannt, dass Christian Fassnacht wieder mehrere Wochen ausfallen wird. Der zweitbeste Berner Torschütze ist gezwungen, eine Muskelverletzung im Oberschenkel auskurieren zu lassen. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-un ... n-66129904
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 18:07 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2022  Zitat: Misslungenes Vanetta-Debüt
YB patzt auch in Lausanne – Schlusslicht trifft in der Nachspielzeit
Der Meister verpasst unter dem neuen Trainer Matteo Vanetta den Befreiungsschlag und holt gegen Schlusslicht Lausanne nach einer dramatischen Schlussphase bloss einen Punkt.
Nach der 0:3-Niederlage des FCZ gegen St. Gallen war für YB am frühen Sonntagnachmittag alles angerichtet gewesen, um den Rückstand auf den Leader auf zumindest zwölf Zähler zu reduzieren. Unter der Leitung des neuen Cheftrainers Matteo Vanetta starteten die Berner dann auch engagiert und mit viel Ballbesitz in die Partie im Stade de la Tuilière.
In der siebten Spielminute lancierte YB-Rechtsverteidiger Lewin Blum Sturmtank Jordan Siebatcheu im Sturmzentrum. Der US-Amerikaner verschaffte sich mit vollem Körpereinsatz etwas Platz und schob trocken ein zur vermeintlichen Berner Führung. Vermeintlich deshalb, weil Schiedsrichterin Esther Staubli den Treffer nach Intervention des VAR aberkannte, da Siebatcheu seinen Arm leicht im Gesicht des Gegenspielers anlegte – ein durchaus diskussionswürdiger Entscheid.
Starke YB-Reaktion nach der Pause
Der Meister kontrollierte in der Folge das Spiel, ohne sich jedoch wirklich zwingende Torchancen zu erspielen. Lausanne blieb lange harmlos, stach dann aber gnadenlos zu, als Zeki Amdouni (38. Minute) ein Zuspiel von Alvyn Sanches technisch brillant verarbeitete, YB-Verteidiger Cédric Zesiger wie einen Schuljungen aussteigen liess und dann mit einem satten Schuss die Führung für die Waadtländer erzielte.
Wagner-Nachfolger Vanetta scheint in der Halbzeitpause seinen Spielern die richtigen Worte mit auf den Weg gegeben haben, denn kurz nach dem Seitenwechsel verwertete Siebatcheu (49.) eine Hereingabe von Ulisses Garcia gekonnt zum 1:1.
Ulisses Garcia vom Himmel in die Hölle
In der Schlussphase gehts dann drunter und drüber. Erst trifft Garcia mit einem direkt verwandelten Freistoss zum vermeintlichen Siegtreffer, bevor Lausanne in der Nachspielzeit tatsächlich noch einmal einen Penalty zugesprochen bekommt, als Garcia der Ball im Strafraum an die Hand springt. Kukuruzovic behält die Nerven und versenkt zum 2:2.
Damit lässt YB bei den zuletzt desolaten Lausannern tatsächlich zwei Punkte liegen und liegt nun 13 Zähler hinter dem FCZ. Für die Westschweizer ist der Zähler gegen den Meister dagegen ein echtes Lebenszeichen, nachdem das Schlusslicht in diesem Kalenderjahr bisher jedes Spiel verloren hatte. https://www.20min.ch/story/schafft-es-y ... 1745268316
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 18:08 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2022  Zitat: Waadtländer punkten wieder
Überraschend starkes Lausanne ringt YB ein Remis ab
- Lausanne-Sport und YB trennen sich in der 26. Runde der Super League 2:2 unentschieden. - Erst in der 93. Minute sichert Stjepan Kukuruzovic den Lausannern per Elfmeter einen Punkt. - Ulisses Garcia bringt YB in der 83. Minute per Freistoss erstmals in Führung. - Um 16:30 Uhr stehen 2 weitere Partien an: Basel empfängt Servette, GC gastiert in Luzern.
Die Entscheidung in einer ereignisreichen Schlussphase fiel erst in der 93. Minute. Nach einem Vorstoss der Hausherren berührte der Ball Ulisses Garcias Arm, Lausanne reklamierte Elfmeter, Schiedsrichterin Esther Staubli bestätigte das Vergehen nach erfolgtem Videostudium. Captain Stjepan Kukuruzovic übernahm die Verantwortung und verwandelte den Penalty souverän.
Die Meinungen über die Korrektheit des Penaltypfiffs gingen nach der Partie auseinander, von einem krassen Fehlentscheid der Referee kann allerdings nicht die Rede sein.
Kurz zuvor hatten YB und Garcia noch auf der anderen Seite der Gefühlsskala gestanden. Der 26-Jährige belohnte ein in der zweiten Halbzeit dominant aufspielendes YB mit einem Freistosstor in der 83. Minute – die Lausanner Mauer machte dabei eine unglückliche Figur.
Lausanne schockt Meister vor der Pause
Nicht nur in der 2. Halbzeit war YB – das zwischenzeitlich über 60% Ballbesitz hatte – die aktivere Mannschaft auf dem Platz. Lausanne agierte in der Defensive allerdings wesentlich stärker als zuletzt und beendete in der 38. Minute eine der wenigen Offensivaktionen erfolgreich: Alvyn Sanchez bediente Torschütze Zeki Amdouni mittels sehenswertem hohen Steilpass.
YB kam auch im 3. Spiel in Serie nicht zu einem Vollerfolg und verpasste es, den Rückstand auf Leader FCZ auf «nur» 12 Punkte zu reduzieren. Lausanne bleibt zwar weiter am Tabellenende, das Remis zuhause gegen den Meister muss sich aber wie ein Sieg anfühlen: Die Romands punkteten erstmals seit dem 5. Dezember 2021 wieder.
So geht's weiter
Beide Mannschaften stehen am kommenden Wochenende erneut im Einsatz. Im Spitzenspiel trifft YB am Samstagabend zuhause auf den FC Zürich. Auf SRF zwei und in der Sport App sind Sie ab 20:10 Uhr live am Ball. Tags darauf gastiert Tabellenschlusslicht Lausanne in Lugano, Anpfiff ist um 16:30 Uhr. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... n-remis-ab
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 13. März 2022, 18:10 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2022  Zitat: Der Meister weiter im Tief: YB lässt auch bei Lausanne Punkte liegen
Matteo Vanetta hätte sich kaum einen schlechteren Einstand als Cheftrainer der Young Boys vorstellen können. YB blamiert sich bei Schlusslicht Lausanne-Sport mit einem 2:2.
Für den Meister der letzten vier Saisons ist allein schon das Ergebnis blamabel. Der klar distanzierte Letzte Lausanne-Sport hatte die vorangegangenen neun Spiele mit dem Torverhältnis von 3:21 allesamt verloren. In den letzten sechs Partien brachten die Waadtländer sogar nur ein Tor - beim 1:2 daheim gegen Luzern - zustande. Gegen YB treffen sie doppelt und holen einen Punkt.
Seit dem 5:0 in Lugano im letzten Match vor der Winterpause haben die Berner kein Auswärtsspiel mehr gewonnen. Zweimal - in St. Gallen und bei GC - liessen sie sich in der Nachspielzeit ein Unentschieden aufzwingen. Auf der Tuilière war es genau gleich: Verteidiger Ulisses Garcia, der per Freistoss nach 83 Minuten das vermeintliche Berner Siegestor zum 2:1 erzielt hatte, bekam in der Nachspielzeit im Strafraum den Ball an die Hand. Stjepan Kukuruzovic verwertete den Penalty zum 2:2.
Spielanteile und Chancen hatten die Berner ausreichend, um sicher zu gewinnen. Aber sie haben in diesem Frühling jede Leichtigkeit verloren, die sie in den letzten Jahren auszeichnete. Ein vermeintliches Tor nach sieben Minuten wurde nach einer Intervention des VAR von Schiedsrichterin Esther Staubli wegen eines angeblichen Fouls des Torschützen Jordan Siebatcheu annulliert. Es war ein sehr strenger Entscheid. Aber als Entschuldigung für das ungenügende Abschneiden würde er nicht herhalten.
Zeki Amdouni brachte Lausanne-Sport bei der ersten reellen Torchance vor der Pause voran, Jordan Siebatcheu glich nach 49 Minuten aus. Im Lauf der zweiten Hälfte verhinderte Lausannes Goalie Mory Diaw mehrfach Tore mit tollen Paraden.
Das Telegramm:
Lausanne-Sport - Young Boys 2:2 (1:0) 4150 Zuschauer. - SR Staubli. Tore: 38. Amdouni (Sanches) 1:0. 49. Siebatcheu (Garcia) 1:1. 83. Garcia (Freistoss) 1:2. 92. Kukuruzovic (Handspenalty) 2:2. Lausanne-Sport: Diaw; Zohouri, Elton Monteiro, Husic; Trébel; Mahou, Sanches (61. N'Guessan), Kukuruzovic, Poundjé; Amdouni (85. Ouattara), Spielmann (52. Pollero). Young Boys: Von Ballmoos; Blum (71. Lefort), Lustenberger, Zesiger, Garcia; Varga (58. Fernandes), Sierro, Lauper, Moumi Ngamaleu (80. Mambimbi); Elia (58. Kanga), Siebatcheu. Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Turkes, Grippo, Kapo, Koné, Koyalipou, Alakouch (alle verletzt) und Suzuki (krank). Young Boys ohne Rieder, Amenda (beide gesperrt), Fassnacht, Maceiras, Camara, Joël Monteiro, Sulejmani und Petignat (alle verletzt). Verwarnungen: 8. Zohouri (Reklamieren), 48. Kukuruzovic (Foul), 50. Sierro (Foul), 72. Amdouni (Foul), 89. Lauper (Foul), 94. Pollero (Foul). https://www.watson.ch/sport/fussball/92 ... kte-liegen
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 27 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |