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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:17 
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YB-Noten: Eine defensive Bank und ein offensiver Ausfall

Beim 1:1 bei Aufsteiger GC kann ein Stürmer seine Nominierung nicht rechtfertigen – dafür hilft Sandro Lauper, wo er nur kann.

Guillaume Faivre – Note 5

Ist beim Gegentor machtlos, ansonsten der so zuverlässige Ersatz, den sich der Verein bei seiner Verpflichtung vor anderthalb Jahren erhoffte. Wenn es ihn braucht, ist er zur Stelle, zeigt sogar bisher wenig gesehene Fähigkeiten mit dem Fuss. In der zweiten Halbzeit wirft er sich entschlossen dem pfeilschnellen Kaly Sène entgegen. Nach zwei Gehirnerschütterungen muss man diesen Mut zuerst aufbringen.

Quentin Maceiras – Note 3,5

Defensiv nicht immer sattelfest, offensiv mit viel weniger Einfluss, als es von einem modernen Rechtsverteidiger verlangt wird. Auch deshalb ist der Schweizer Meister über weite Strecken im Angriff zu wenig zwingend.

Nicolas Bürgy – Note 4

Ist mitverantwortlich für eine grundsätzlich solide Defensive, nur ab und zu hat er Mühe, wenn Sène in seiner Nähe am Ball ist. In der 57. Minute liefert er ein anschauliches Beispiel von YBs offensiver Ideenlosigkeit, als er unbedrängt aus der eigenen Platzhälfte einen hohen, langen Pass in Richtung Sturmduo Kanga/Elia schlägt.

Sandro Lauper – Note 5

Ist hauptverantwortlich für eine grundsätzlich solide Defensive. Wenn es mal brenzlig zu werden droht, ist er da, um die Tür zum Tor zuzumachen. Schuss eines GC-Spielers? Lauper blockt. Langer Pass in die Spitze? Lauper unterbindet. Sène dribbelt Bürgy aus? Lauper klärt. Dazu kommt er in der Nachspielzeit zu einer der besten YB-Chancen, schiesst aber zu zentral.

Jordan Lefort – Note 4

Ist vor allem in den ersten 25 Minuten aktiv, schlägt viele Flanken in den GC-Strafraum. Stellvertretend für das ganze YB-Team baut auch er ab und trägt dazu bei, dass ein YB-Treffer nicht ständig in der Luft liegt.

Christian Fassnacht – keine Bewertung

Hat das Pech, nach nicht einmal zehn Minuten verletzt ausgewechselt zu werden, weil er in einem Luftduell am Kopf getroffen wird. Nach Spielschluss wusste auch Trainer David Wagner noch wenig über seinen Zustand – nur, dass Fassnacht zur Untersuchung im Spital weilt. Wie schon Ende September beim Zusammenprall gegen St. Gallen wird eine Gehirnerschütterung vermutet.

Michel Aebischer – Note 4

Kommt alleine in den ersten acht Minuten dreimal gefährlich zum Abschluss. Vielleicht spricht er nach der Partie deshalb davon, dass bei YB vor allem die Chancenauswertung nicht gestimmt habe. Dabei ignoriert Aebischer den langen Leerlauf seines Teams, bis er in der 93. Minute aufs Tor schiesst, einen Abpraller von GC-Goalie Moreira provoziert, den Siebatcheu zum Ausgleich nutzt.

Vincent Sierro – Note 3,5

Erobert viele Bälle, verliert aber auch ähnlich viele. Einen davon gegen Sène, weshalb er sich gezwungen sieht, den wirbligen GC-Stürmer regelwidrig zu stoppen, wofür er mit Gelb bestraft wird. Sorgt für eine der besten YB-Chancen, als er knapp am Tor vorbeischiesst – und dabei noch einen gefährlichen Freistoss herausholt.

Fabian Rieder – Note 3,5

Kommt über aussen weniger zur Geltung, als im zentralen Mittelfeld. Einmal unterbindet er einen GC-Konter, im Spiel nach vorne taucht er aber zwischen den gegnerischen Linien weniger auf als gewohnt. Wird in der 83. Minute durch Miralem Sulejmani ersetzt.

Meschack Elia – Note 4

Eine halbe Stunde dauert es, bis der Kongolese sauer wird und er beginnt, die Hände zu verwerfen. Er merkt, dass offensiv weniger zusammenpasst als gewohnt. Flankt in Richtung Kanga, der zögert – Elia hadert. Vernascht an der Grundlinie zwei GC-Spieler, in der Mitte sind die Mitspieler zu wenig zielstrebig – Elia ärgert sich. Ist bemüht, aber über weite Strecken glücklos.

Wilfried Kanga – Note 3

Apropos glücklos. Zurück von seiner Oberschenkelverletzung, erhält er gegenüber Jordan Siebatcheu den Vorzug. Kann diese Nominierung nicht rechtfertigen. Verlangt den Ball immer wieder hoch, seine Kopfbälle sind dann aber viel zu harmlos. Ansonsten ist er meist ein Ausfall, was vor allem auffällt, als ihm Siebatcheu zur Seite gestellt wird, weil Kanga im Direktvergleich eher schlecht dasteht.

Nicolas Ngamaleu – Note 3,5

Kommt in der 12. Minute für den am Kopf getroffenen Fassnacht. Auch er bietet für seine Verhältnisse wenig Aufregendes. Mal ein guter Pass, mal ein Dribbling – dazwischen viele und lange Pausen.

Ulisses Garcia – Note 4,5

65. Minute für Lefort. Hat sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuss, wird aber im letzten Moment geblockt. Auch sonst haucht er der linken Angriffsseite neues Leben ein – vielleicht, weil er vorne mit Siebatcheu einen dankbaren Abnehmer für seine Flanken findet. Dazu steht er am Ursprung des Ausgleichs.

Silvan Hefti – Note 4

65. Minute für Maceiras. Ist Teil eines anrennenden Kollektivs, ohne für wirklich viel Gefahr zu sorgen.

Jordan Siebatcheu – Note 5

65. Minute für Sierro. Kommt in seinen 30 Minuten Spielzeit immer wieder zu Halbchancen. In der Nachspielzeit steht er nach einem Abpraller bei Moreira goldrichtig und rettet seinem Team immerhin einen Punkt.

Miralem Sulejmani – keine Bewertung

83. für Fabian Rieder


https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-e ... 7168415602

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:21 
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Dank Treffer in der 93. Minute

YB rettet einen Punkt – verliert aber Fassnacht

GC sieht lange wie der Sieger aus. Die Berner erzwingen aber in der 93. Minute noch das 1:1. Der Punktgewinn wird durch die Verletzung von Fassnacht überschattet.

Das Spiel: Lange sieht es ganz schlecht aus für den Meister aus Bern. Siebatcheu ist es aber, der seinem Team in der 93. Minute einen Punkt rettet. Gestartet ist das Spiel sehr bitter für die Gäste. Der Pyro-Nebel ist noch nicht ganz aus dem Letzigrund verschwunden, als Christian Fassnacht bereits wieder vom Platz muss. Nach einem Kopf-Zusammenprall muss der Nati-Spieler verletzt ausgewechselt werden, später gar mit Schwindelanfällen ins Spital.

Die Verletzung von Fassnacht verunsichert die YB-Spieler, dies wird von den Gastgebern mit dem Führungstreffer bestraft. Doch YB rafft sich wieder auf, kämpft bis zur letzten Minute und erzwingt so den späten Ausgleich. Mit dem Treffer verhindert YB die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Serie.

Die Tore

1:0 | 26. Minute | Arigoni: Ein kurz ausgeführter Eckball landet bei Pusic. Der GC-Spielmacher bringt den Ball wunderbar in den Strafraum. Dort gewinnt Arigoni das Kopfball-Duell und macht seinen ersten Saisontreffer.

1:1 | 93. Minute | Siebatcheu: Aebischer fasst sich ein Herz und zieht aus der Distanz ab. Moreira lässt den Ball zur Seite abprallen. Siebatcheu hat den besten Riecher, ist zur Stelle und sichert YB in der Nachspielzeit einen Punkt.

Der Beste: Die Flanke von Petar Puisic ist schon klasse. Der Kopfball von Allan Arigoni ist es auch. Die Ehre gebührt dem Verteidiger, auch weil es das erste Super-League-Tor des Ticino-Zürchers ist.

Der Schlechteste: Also was Wilfried Kanga im Sturm von YB zu suchen hat, ist das Geheimnis von Trainer David Wagner. Dem Franzosen geht die Super-League-Tauglichkeit schlicht ab.

Das gab zu reden: Christian Fassnacht hat derzeit einen ständigen ungeliebten Begleiter mit vier Buchstaben: Pech. Nach einem Kopfballduell mit Toti geht er groggy zu Boden, torkelt vom Platz, muss ausgewechselt werden und landet mit starken Schwindelanfällen im Spital. Fassnacht hatte schon nach dem Spiel gegen St. Gallen und dem fürchterlichen Crash mit Michael Kempter wegen einer leichten Hirnerschütterung das Champions-League-Spiel in Bergamo gegen Atalanta verpasst, weil er zwei Tage absolute Ruhe gebraucht hatte.

So gehts weiter: Nach der Nati-Pause gehts für YB in der Champions League am 23.11. um 21 Uhr im heimischen Wankdorf gegen Atalanta weiter. In der Liga spielen die Berner am Sonntag, 28.11. um 14.15 Uhr in Zürich gegen den FCZ. GC spielt am Sonntag, 21.11 um 16.30 Uhr in Genf gegen Servette.

GC – YB 1:1 (1:0)

Letzigrund, 7736 Fans – SR: Jaccottet

GC: Moreira; Arigoni, Loosli, Toti, Schmid; Kawabe, Diani, Herc; Pusic; Sène, Bonatini.

YB: Faivre; Maceiras, Bürgy, Lauper, Lefort; Sierro; Fassnacht, Aebischer, Rieder; Kanga, Elias.

Tore: 26. Arigoni (Pusic, Kawabe) 1:0, 93. Siebatcheu (Aebischer, Elia) 1:1

Einwechslungen:
GC: Lenjani (72. für Pusic), Cvetkovic (74. für Arigoni), Da Silva (87. für Sène), Hoxha (87. für Diani)

YB: Ngamaleu (13. für Fassnacht), Hefti (64. für Maceiras), Garcia (64. für Lefort), Siebatcheu (64. für Sierro), Sulejmani (82. für Rieder)

Gelb: 9. Sène. 33. Loosli. 34. Sierro (alle Foul). 81. Contini (Reklamieren). 82. Bürgy. 93. .Garcia (Foul). 94. Da Silva (Reklamieren).

Bemerkungen: GC ohne Abrashi, Bolla, Morandi, Margreitter (verletzt). – YB ohne Von Ballmoos, Nsame, Zesiger, Camara, Monteiro,

Petignat (verletzt), Lustenberger (U21).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 65669.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:22 
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YB-Trainer Wagner nach 1:1

«Die Nati-Pause kommt zum richtigen Zeitpunkt»

YB spielt bei GC 1:1, verliert mit Christian Fassnacht aber den nächsten Leistungsträger. Das hatte David Wagner nach dem Spiel zu sagen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 67235.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:23 
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GC-Trainer Contini nach YB-Remis

«Die Enttäuschung ist gross, nach einer solchen Schlacht»

GC-Coach Giorgio Contini (47) spricht im Blick Kick über seine Gemütslage nach dem Letzte-Sekunde-Ausgleich von YB im Top-Spiel vom Samstag.

Vor wenigen Stunden steht Giorgio Contini noch im Letzigrund, in der Kälte. Etwas mehr als zwölf Stunden später nimmt der GC-Coach im angenehm warmen Blick Kick-Studio Platz und gibt nochmals kurz Einblick in seine Gemütslage nach dem Schlusspfiff gegen YB. Schliesslich haben die Zürcher ultra knapp, in der 93. Minute, einen Dreier liegen lassen.

«Die Enttäuschung ist gross, nach einer solchen Schlacht», so Contini. Man müsse aber realistisch sein. YB hat in den letzten 20 Minuten extrem Druck gemacht. «YB wollte den Ausgleich und wir waren müde, der Tank war ziemlich leer. Aber schaut man sich den ganzen Kontext an, nehmen wir den Punkt sehr gerne».

Continis Erfolgsrezept

Man hat ja nicht irgendjemanden geschlagen, sondern den Schweizer Meister. Contini bezeichnet die Partie als Gradmesser, «um zu schauen, wie nahe wir an der Spitze sind». Aktuell ist der Aufsteiger auf Platz vier, hinter Basel, YB und Zürich. Man spielt also endlich wieder vorne mit. Wie lautet das Erfolgsrezept des Ex-Lausanne-Trainers? «Neuer Trainer, neue Ideen», sagt Contini locker flockig und schmunzelt. Klar musste man sich zuerst kennenlernen, und dann habe man sich spielerisch nach vorne bewegt. «Die Jungs haben Qualität und Talent. Das Potenzial auszuschöpfen, das liegt an mir und meinen Staff uns das versuchen wir, tagtäglich herauszukitzeln.» Es scheint ihnen zu gelingen.

«Schüche» Kampfansage

Gegen den Meister hat man gepunktet. Als die grösste Hürde möchte Contini diese Leistung aber nicht bezeichnen. «Es wäre vermessen zu sagen, mit YB hätten wir den schwierigsten Gegner gehabt». Dem GC-Coach ist aber bewusst, dass wenn man gegen den Meister Punkte abzwacken kann, die Erwartung gross sei, es somit auch bei allen anderen Mannschaften zu können. «Wenn man aber nicht Demütig bleibt und seinen Job seriös macht, gibt es nicht automatisch Punkte.»

Was den Meistertitel anbelangt möchte sich Contini nicht auf die aktuellen Tabellenspitzen, Basel und YB, festlegen. «In dieser Saison haben wir gezeigt, dass mit dem FCZ, Lugano und wir sind ja auch in dieser Region, Mannschaften da sind, die für Überraschungen sorgen können.» Wenn das nicht eine «schüche» Kampfansage ist….


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 67933.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:25 
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Bruch des Schläfenbeins

Auch Fassnacht verpasst Nati-Kracher!

Die Diagnose ist da: YB-Star Christian Fassnacht verpasst die beiden Nati-Spiele gegen Italien und Bulgarien.

Die Verletzungsmisere in der Nati findet kein Ende. Nach Nico Elvedi und Breel Embolo muss Nati-Trainer Murat Yakin nun auch auf Christian Fassnacht bei den WM-Qualifikationsspiele gegen Italien und Bulgarien verzichten.

Bruch des Schläfenbeins und Gehirnerschütterung

Am Samstag wird der YB-Mittelfeldspieler nach einem Luftzweikampf mit GC-Verteidiger Toti ausgewechselt und landet mit starken Schwindelanfällen im Spital. Wie die Berner am Sonntagnachmittag mitteilen, hat sich Fassnacht einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Zudem sei das Gehör des Offensivspielers auf der rechten Seite derzeit stark eingeschränkt.

Wie lange Fassnacht ausfallen wird, sei noch unklar. Zwecks weiterer Abklärungen und zur Überwachung bleibe er voraussichtlich noch bis Montag im Spital.

Trainingspause bei Elia

Wie die Berner weiter schreiben, ist auch Stürmer Meschack Elia zu einer Pause gezwungen. Der Kongolese muss sich in der Länderspielpause einem routinemässigen chirurgischen Eingriff im Nierenbereich unterziehen. Bei normalem Verlauf sollte er allerdings das Training in einigen Tagen wieder aufnehmen können.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 68556.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:27 
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Jetzt hats auch Fassnacht erwischt

Der Fluch über der YB-Captainbinde

Über dem Captainamt bei YB liegt ein Fluch! Fabian Lustenberger, David von Ballmoos. Nun Christian Fassnacht. Alle in Amt und Würden verletzt. Michel Aebischer aber wirds kaum treffen …

Das Bild hat Symbolcharakter. Als Christian Fassnacht wegen der starken Schwindelgefühle nach dem Crash mit GC-Schrank Toti Gomes aufgeben muss, schmeisst er die Captainbinde frustriert zu Boden. Er mag wohl ein «sturmes» Gefühl gehabt haben. Doch diesem Moment realisierte er sofort: Erstens wird sein Arbeitseinsatz an diesem kalten Novembertag im Letzigrund gerade mal sechs Minuten gedauert haben. Und zweitens könnte das Spiel des Jahres für ihn futsch sein: WM-Quali Italien gegen die Schweiz am kommenden Freitag …

Schon der dritte YB-Captain

Fassnacht ist schon der dritte YB-Captain, den es erwischt. Zuerst triffts den etatmässigen Spielführer, Fabian Lustenberger, der sich Mitte April im Training die Achillessehne reisst: Mindestens ein halbes Jahr out. Dann ist die Reihe an David von Ballmoos: Luxation der linken Schulter im Cupspiel in Lugano: drei bis fünf Monate. Und nun also Fasi.

Wenn es nur eine leichte Gehirnerschütterung ist, kann der Zürcher darauf hoffen, nach der Nati-Pause wieder fit zu sein. Zumal das Basel-Spiel, das als nächstes angestanden wäre, wegen der S-Bahn-Baustelle Wankdorf hat verschoben werden müssen. Der nächste Ernstkampf ist jener in der Champions League gegen Atalanta Bergamo am 23. November.

Zweite Gehirnerschütterung in kurzer Zeit

Aber: Es ist das zweite Mal innert kürzester Zeit, dass sich Fassnacht derart verletzt. Dieses Pech hat er bereits nach dem Zusammenstoss mit St. Gallens Michael Kempter am 25. September. Das Spiel in Bergamo vier Tage später verpasst er. Auch weil ihm zwei Tage absolute Ruhe verordnet worden waren. Aber bereits am 3. Oktober ist er wieder einsatzfähig. Und wie! Drei Tore beim 6:0 in Genf gegen Servette.

YB-Trainer David Wagner: «Es sieht nach einer Gehirnerschütterung aus. Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist, wie es aussah. Denn das sah überhaupt nicht gut aus.» News aus dem Spital werden stündlich erwartet.

Lustenberger spielt wieder!

Die Binde streift sich nach Fasis Out Michael Aebischer über. Der Fribourger hat aber kaum zu befürchten, dass er sich im Amt verletzt. Denn am 23. November sollte Fabian Lustenberger zurück sein. Der Luzerner hat in der U21 beim 1:2 in Bavois sein Comeback gegeben. 45 beschwerdefreie Minuten. «Er ist nun vier Wochen mit uns im Training, davon zwei Wochen im Vollkontakt. Bisher ist es super gelaufen. Es ist aber noch zu früh zu sagen, ob es reicht, gleich nach der Nati-Pause einzusteigen, weil es noch einiges aufzuholen gibt», sagt Wagner. Wetten, dass es reicht …

Übrigens wie im Fall Cédric Zesiger. Er werde nach der Länderspiel-Pause wieder eingreifen können, bestätigte der Seeländer am Rande des GC-Spiels.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 68395.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:29 
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07.11.2021

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«Wir werden gestärkt aus dieser Situation hervorgehen»

YB wartet seit vier Spielen auf einen Sieg und verliert gegen GC mit Christian Fassnacht den nächsten Leistungsträger. Im Interview mit blue Sport spricht Sportchef Christoph Spycher von einer «schwierigen Phase».

Lange müssen die Young Boys im Letzigrund unten durch und stehen gegen GC kurz vor der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Folge. Tief in der Nachspielzeit rettet Jordan Siebatcheu den Bernern mit seinem Tor immerhin einen Punkt. So richtig Freude mag nach dem Schlusspfiff aber wohl auf keiner Seite aufkommen.

Während man beim Aufsteiger mit dem späten Gegentreffer hadert, überschattet bei YB der verletzungsbedingte Ausfall von Christian Fassnacht die abgewendete Niederlage. Sportchef Christoph Spycher sagt im Interview mit blue Sport: «Es ist eine schwierige Phase. Aber es ist auch eine lehrreiche Phase. Zu einem Entwicklungsprozess gehört immer auch dazu, dass man Widerstände überwinden muss.»

Das mache die Mannschaft von Coach David Wagner beachtlich, obwohl zahlreiche Leistungsträger fehlen. «Diese Mannschaft ist da. Es war eine Grundordnung da, sie hatte die Mentalität, zurückzukommen», sagt Spycher und fügt an: «Ich bin überzeugt, dass viele Spieler von dieser schwierigen Phase profitieren werden. Und dass wir gestärkt aus dieser Situation hervorgehen werden.»


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 56161.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 8. November 2021, 00:32 
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YB: Fassnacht erleidet Gehirnerschütterung und verpasst Nati-Spiele

Christian Fassnacht muss bis am Montag im Spital bleiben. Der YB-Mittelfeldmotor erlitt einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung.

Das Wichtigste in Kürze

- Schlechte Nachrichten für YB und die Schweizer Nati.
- Christian Fassnacht erleidet einen Schläfenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung.
- Er wird die Länderspiele gegen Italien und Bulgarien verpassen.

Nach seinem heftigen Zusammenprall im Spiel gegen GC befindet sich Christian Fassnacht weiterhin im Spital. Der 27-Jährige hat sich einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung zugezogen, wie YB am Sonntag mitteilt.

Zudem sei sein Gehör auf der rechten Seite derzeit stark eingeschränkt. Er bleibt für weitere Abklärungen und zur Überwachung bis am montag im Spital.

Kein Einsatz in der WM-Quali

Fassnacht war am Samstag beim Spiel mit GC-Verteidiger Toti Gomes zusammengeprallt und musste bereits früh ausgewechselt werden.

Für die beiden WM-Quali-Spiele (gegen Italien und Bulgarien) mit der Schweizer Nati wird Fassnacht nicht zur Verfügung stehen. Wie lange er genau ausfallen wird, ist noch unklar.

Die Sorgenfalten bei Trainer Murat Yakin werden grösser. Am Freitag hatten sich bereits Nico Elvedi und Breel Embolo verletzt. Auch die beiden Gladbach-Stars fallen länger aus.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-fa ... e-66038876

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. November 2021, 23:10 
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08.11.2021

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Nach Verletzungsschock bei Fassnacht

YB geht frontal auf GC-Spieler Toti los

Üblicherweise ist YB peinlich darauf bedacht, sich in der Kommunikation nach aussen staatsmännisch zu geben. Doch im Fall Fassnacht hats den Bernern den Nuggi rausgehauen.

YB und die Pressemitteilungen. Das ist Professionalität pur. Nie wertend, überkorrekt, staatsmännisch. Doch als die Berner die Diagnose der Verletzung von Christian Fassnacht mitteilen – Bruch des Schläfenbeins, Gehirnerschütterung, Gehör eingeschränkt – verlieren sie die Communiqué-Contenance. Es ist die Rede von einem «rücksichtslosen Einsteigen eines gegnerischen Verteidigers». Den Namen desselben lassen die Berner aussen vor. Es ist Toti Gomes.

Spycher: «Diese Attacke stufen wir als rücksichtslos ein»

Sportchef Christoph Spycher erläutert: «Es gilt, die Gesundheit der Spieler zu schützen. Christian Fassnacht wurde mit einer Attacke gegen den Kopf verletzt, die wir als rücksichtslos einstufen, weil der Gegenspieler deutlich zu spät kam und dennoch voller Wucht die Aktion zu Ende führte.»

Schiri-Chef Wermelinger wertet die Aktion als unglücklich

Betrachtet man die Bilder, kann man die Argumentation der Berner nachvollziehen. Zumal man sich zurecht die Frage stellen kann, was passiert wäre, wenn ein Spieler mit den Beinen derart zu spät gekommen wäre.

Die Frage ist für die Berner rhetorisch und hypothetisch zugleich. Deshalb will Dani Wermelinger, Chef Spitzenschiedsrichter beim SFV, auch nicht darauf eingehen. Die Aktion von Toti wertet er indes als unglücklich: «Man kann ihm nicht unterstellen, dass er Fassnacht verletzen wollte. Er ist auf den Ball fokussiert und kommt einen Tick zu spät, weshalb es zum Zusammenprall Kopf gegen Kopf kommt. Die Ursache ist ein sogenanntes ‹Late Tackle›. Eine gelbe Karte wäre da angebracht. Auch weil das Tempo hoch war. Aber nicht mehr.»

Und der VAR? Der kann nur bei einer möglichen Roten Karte intervenieren. Und eine solche sah Wermelinger definitiv nicht als angezeigt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 72242.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 9. November 2021, 23:13 
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Christian Fassnacht: YB sauer – sein Berater fordert neue Regeln

YB-Star Christian Fassnacht hat sich im Spiel gegen GC (1:1) einen Bruch des Schläfenbeins und eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das sorgt für viel Wirbel.

Das Wichtigste in Kürze

- Nächster Ausfall für Meister YB: Christian Fassnacht muss wohl länger pausieren.
- Nach einem Zusammenprall im GC-Spiel verletzt sich Fassnacht schwer am Kopf.
- Der Nationalspieler hatte keine Chance, diese Verletzung zu verhindern.

Das Spiel zwischen GC und YB (1:1) ist kaum angepfiffen, schon liegt YB-Spieler Christian Fassnacht (27) am Boden. Er muss sofort ausgewechselt werden.

Was ist passiert? Fassnacht steigt zum Kopfballduell hoch und erwischt den Ball. GC-Verteidiger Toti Gomes (22) hingegen kommt deutlich zu spät, trifft den chancenlosen Fassnacht von hinten am Kopf. Und das mit voller Wucht!

Fassnacht wird noch während der Partie im Spital untersucht. Die bittere Diagnose: Er bricht sich das Schläfenbein beim Ohr und erleidet seine nächste Gehirnerschütterung. Zudem ist das Gehör auf der rechten Seite stark eingeschränkt.

Unfassbar, dass der GC-Spieler für ein solches Einsteigen, im Fachjargon ‹Late Tackle› genannt, nicht einmal die Gelbe Karte sieht. Passiert eine solche Attacke von hinten am Boden, gäbe es Rot.

«Fasi» verpasst nun die wichtigen Nati-Länderspiele gegen Italien (am Freitag) und Bulgarien (Montag). Möglich aber, dass das Fussballjahr für Nationalspieler Fassnacht nach dieser Kopf-Verletzung ganz beendet ist. Sein Kopf wird mit Sicherheit noch lange brummen.

YB spricht von «rücksichtslosem Einsteigen»

Bei den Bernern wächst das Lazarett weiter an. Logisch, dass dieses Brutalo-Foulspiel von Gomes bei den Verantwortlichen von YB für rote Köpfe sorgt. Man spricht offiziell von einem «rücksichtslosen Einsteigen eines gegnerischen Verteidigers».

Auch Fassnachts Berater Gianluca Di Domenico ist genervt. Er sagt zu Nau.ch: «Ich schiebe dem GC-Spieler keine Schuld zu. Toti Gomes hat Fassnacht nicht absichtlich verletzt. Aber es geht überhaupt nicht, dass Spieler so orientierungslos in Luftduelle steigen.»

Fassnacht-Berater: Fifa muss neue Regeln aufstellen

Es gäbe im Fussball extrem viele Verletzungen nach Luftkämpfen, findet Di Domenico. Auch diese Duelle müssten mit der richtigen Koordination und dem richtigen Timing ausgeführt werden. Das habe bei Toti Gomes gefehlt. Verletzungen wie jetzt bei Fassnacht würden zurzeit fahrlässig in Kauf genommen.

Hier müsse die Fifa eingreifen, neue Regeln aufstellen, damit die Spieler in der Luft besser am Kopf geschützt seien.

In der Tat: In anderen Sportarten werden Fouls gegen den Kopf viel strenger geahndet. Im Eishockey werden Spieler bekanntlich sogar nachträglich gesperrt, oder mit einer saftigen Busse bestraft. Und im American Football, eine der härtesten Sportarten, sind Checks gegen den Kopf sogar absolut tabu.


https://www.nau.ch/sport/fussball/chris ... n-66040163

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