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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 10. November 2004, 21:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Wetdeutsche Zeitung, 10.11.2004
Borussia Dortmund in Not
Vor einer Kulisse mit dem BVB-Logo zeichnen sich 2003 Schatten ab.
Köln (dpa) - Vor der Hauptversammlung des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund fordert Großaktionär Florian Homm eine Umwandlung des als GmbH & Co. KG auf Aktien geführten Unternehmens in eine reine Aktiengesellschaft.
Die Rechtsform «wird sich nächstes Jahr bis übernächstes Jahr ändern», sagte Homm dem Wirtschaftsmagazin «Capital». Der Grund sei die undurchsichtige und wenig aktionärsfreundliche Struktur der Gesellschaft.
Weiter verlangt Homm, der zurzeit rund ein Viertel der Borussia-Aktien kontrolliert, weitere Sparmaßnahmen und kritisiert: «Die Bilanzierungsmethoden sind merkwürdig.» Wie die «Sport-Bild» berichtete, will Homm im früheren Präsidenten des Fußball-Clubs Young Boys Bern, Ruedi Baer (62), und UNESCO-Botschafter Baron Freiherr Othmar von Diemar zwei neue Mitglieder auf der Aktionärsversammlung in den BVB-Aufsichtsrat wählen lassen.
Unterdessen ließ «Capital» die Bilanzen des BVB seit dem Börsengang im Jahr 2000 durch das Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) in Saarbrücken untersuchen. «Sowohl die Ertrags- als auch die Finanzsituation muss man als katastrophal bezeichnen», erklärte Institutsleiter Karlheinz Küting. Die Liquidität sei Besorgnis erregend. Falls sich die Situation nicht grundlegend verbessere, dürfte der Bestand des Unternehmens gefährdet sein, sagte er. Der BVB hat in der letzten Bilanz einen Schuldenstand von 119 Millionen Euro ausgewiesen.
Im Bemühen um Konsolidierung ist der BVB beim angestrebten Stadion-Rückkauf offenbar weitergekommen. «Es gibt sehr fortgeschrittene Gespräche in der Frage des Stadion-Rückkaufs», erklärte der designierte BVB-Präsident Reinhard Rauball in einem Interview mit der «Westfalenpost».
In Nordrhein-Westfalen verlangt die CDU-Landtagsfraktion Aufklärung von Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) über eine erteilte Landesbürgschaft in Höhe von 46 Millionen Euro. Steinbrück habe als damaliger Finanzminister die Verantwortung für die Bürgschaft übernommen, heißt es in einer Mitteilung des finanzpolitischen Sprechers der CDU, Helmut Diegel. Auf Antrag der CDU wird der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags am 18. November darüber beraten.
Auch die Personalnot beim Fußball-Bundesligisten wird immer größer. Im Pflichtspiel beim 1. FC Kaiserslautern muss der BVB auch auf Abwehrspieler Guy Demel verzichten. Demel zog sich im DFB-Pokalspiel bei Hannover 96 (0:1) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu, teilte der Club mit. Auch hinter dem Einsatz von Spielmacher Tomas Rosicky, der Probleme mit der Rückenmuskulatur hat, steht ein Fragezeichen. Bereits gegen die Niedersachsen musste der BVB zahlreiche Verletzte ersetzen.
Unterdessen hat die italienische Bank «Intesa» (vormals Banca Commerciale Italiana) den Vorwurf gegen Niebaum, sich beim einstigen Transfer von Karlheinz Riedle bereichert zu haben, entkräftet. Das Institut bestätigte laute einer BVB-Mitteilung, dass im November 1995 eine Überweisung vom Fußball-Bundesligisten in Höhe von 1,25 Milliarden Lire (rund 1,1 Mio. Mark) auf dem Konto von Lazio Rom eingegangen ist. Bei dem Geld handelt es sich um eine Umsatzsteuer-Erstattung im Zusammenhang mit dem Transfer von Riedle von Lazio Rom zum BVB.
«Damit ist dokumentiert, dass es sich um einen korrekten Zahlungsfluss handelte und dass die vor einigen Wochen im 'Spiegel' angedeuteten Vorwürfe der persönlichen Bereicherung gegen Dr. Gerd Niebaum völlig haltlos sind», erklärte BVB-Manager Michael Meier. Er wies zugleich daraufhin, dass er diese wichtige entlastende Unterlage umgehend an die Wirtschaftprüfungs-Gesellschaft weitergeleitet habe, die sich mit der Aufbereitung des Zahlungsvorgangs beschäftigt.
_________________ For Ever
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Patriot
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Verfasst: Donnerstag 11. November 2004, 11:26 |
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Registriert: Dienstag 27. April 2004, 15:36 Beiträge: 95
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Ruedi Baer ist und bleibt ein Depp!
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 11. November 2004, 17:20 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Der Baer Ruedi hat damals Anfang den 90er Jahre n den Zerfall des BSC YB eingeläutet. Dem gings nicht um YB sondern nur um seinen Profit.
ABFAHRE!!!!!!
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 17. November 2004, 09:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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NZZ, 17.11.2004
Ruedi Baer macht den Dortmund-Aktionären Hoffnung
Kritik und Pfiffe an der BVB-Versammlung
Zwei Tage nach dem Rücktritt als Klubpräsident des Fussball-Bundesligavereins Borussia Dortmund ist Gerd Niebaum von den Aktionären an der Hauptversammlung wie auch Michael Meier zum Rücktritt aufgefordert worden. Unter den beiden Geschäftsführern schrieb der BVB Rekordverluste.
(si/dpa/sid) Rückendeckung erhielten Gerd Niebaum und Michael Meier vom grössten BVB- Aktionär, dem Unternehmer Florian Homm, obwohl der Teilhaber von Mobilezone mit Kritik am Führungsduo nicht zurückhielt. «Es wurde mit extremem Risiko und ungeachtet der einfachsten wirtschaftlichen Regeln agiert», sagte Homm vor rund 2000 Besuchern der Hauptversammlung. Dennoch mochte sich der 45-Jährige nicht «der allgemeinen Mobbing-Strategie anschliessen». Die Probleme müssten auch für die Lösung sorgen, weil ein gewisses Know-how bestehe.
In der Hauptversammlung stellten sich auch die zwei künftigen, von Homm durchgesetzten Aufsichtsräte Ruedi Baer und Othmar von Diemer vor. Mobilezone-Gründer und Firmenchef Baer war von 1985 bis 1995 Präsident der Young Boys garantierte mit seiner Transferpolitik in dieser Zeit für einigen Wirbel und auch Geld in der Klubkasse.
Ruedi Baer nahm in seiner Ansprache Niebaum, der «bis auf weiteres» auf sein Honorar verzichtete, ins Visier. «Ich habe schon viele erlebt, die im Erfolg die Vernunft verloren haben. Erfolg kann man nicht kaufen. Man darf Visionen haben, doch man darf mit dem Geld fremder Leute nicht so unverschämt und übermütig umgehen», sagte der 62-Jährige. Dennoch sieht Baer in Borussia Dortmund ein gutes Produkt, um das es sich zu kämpfen lohne. Die Versammlung erteilte am Ende der sieben Stunden langen Veranstaltung mit 90,01 Prozent der Stimmen der Geschäftsführung Entlastung
_________________ For Ever
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