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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 00:06 
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2. CL-Spiel gegen Villarreal

Enttäuschungen abgehakt: YB will «mit Emotionen» punkten

YB trifft im 4. Gruppenspiel der Champions League zum 2. Mal auf Villarreal. Punkte sind nötig, aber auch machbar.

David Wagner bekräftigte an der Pressekonferenz vor dem «Rückspiel» gegen Villarreal noch einmal, dass keineswegs eine «falsche Taktik» zur Niederlage von vor 2 Wochen geführt hatte. «Es gab keinen Zusammenhang zwischen den Gegentoren, die wir gefangen haben, und der Formation, die wir gespielt haben.»

Beim 1:4 im Wankdorf liefen die Berner mit einer ungewohnten Dreier-Abwehrkette auf – prompt fielen die ersten beiden (am Ende entscheidenden) Treffer der Spanier über die Seite. «Wenn es sinnvoll ist, dann spielen wir wieder Dreierkette. Da bin ich ziemlich pragmatisch», meint Wagner hinsichtlich des Spiels im Estadio de la Cerámica.

Aus der schwierigen Phase lernen

Punkte wären für den Schweizer Meister wichtig, ist er doch nach der 2. Niederlage in Folge in der Gruppe F auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Weiter prangt einzig der Sensations-Dreier gegen Manchester United auf dem Berner Punktekonto.

Dabei fällt der nächste Auftritt in der «Königsklasse» nicht in die beste Phase von YB. Zu den frischen Enttäuschungen im Cup (1:2 gegen Lugano) und in der Meisterschaft (1:3 gegen St. Gallen) gesellen sich auch noch zahlreiche Verletzte. Christian Fassnacht bestätigt: «Es läuft derzeit nicht optimal. Doch wir wollen daraus lernen und stärker zurückkommen.» Sein Trainer bekräftigt: «Was gewesen ist, ist vorbei.»

Bisherige Auftritte vielversprechend

Auch wenn Villarreall «vor allem offensiv wahnsinnig viele Qualitäten» hat, sind der Coach und sein Schützling guter Dinge. «Die bisherigen Auftritte in der Champions League geben uns Mut und Zuversicht für das Spiel», so Fassnacht. Tatsächlich haben die Berner vor allem zuletzt gegen Villarreal eine ansprechende Leistung gezeigt und an einem Punktgewinn geschnuppert. Am Dienstag nun wollen sie auch reinbeissen.


Live-Hinweis

Verfolgen Sie das Champions-League-Spiel Villarreal vs. YB vom Dienstagabend (Anpfiff um 21 Uhr) entweder auf unserer Webseite oder in der Sport App im Liveticker sowie im Radio auf SRF 3 mittels Live-Einschaltungen. Auf SRF zwei folgt in der Sendung «Champions League – Goool» um 23 Uhr eine längere Match-Zusammenfassung.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... en-punkten

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 00:08 
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Kommentar zum Spiel gegen Villarreal

YB droht Diskussion um Trainer Wagner

David Wagner muss den Hebel schnell umlegen. Sonst könnte es bei YB in der Winterpause erstmals seit sechs Jahren wieder eine Trainerdiskussion geben, meint Alain Kunz, Fussball-Reporter.

YB steht am Scheideweg. Villarreal am Dienstag und Zürich am Samstag sind so wegweisende Spiele, wie es sie zuvor in der Ära Gerry Seoane nie gegeben hat. Klar, auch in jenen Jahren 2018 bis 2021 gabs Rückschläge. Das legendäre 0:4 im Cup in Luzern im Februar 2019 oder das Out in der Gruppenphase der Europa League. Doch da hiessen die Gegner Porto, Glasgow Rangers und Feyenoord Rotterdam. Und als YB im Cup rausflog, führte man in der Meisterschaft mit 19 Punkten Vorsprung. Der Rest war Erfolg über Erfolg.

Das ist seit dieser Saison anders. Der Start in die Meisterschaft ist harzig. YB definiert sich da über die (erfolgreiche) europäische Kampagne. Nach dem Sieg gegen Manchester United sind die Wolken gar rosarot. Doch mit der Nati-Pause im Oktober ändert sich alles. Nur noch ein Sieg aus fünf Spielen. Das Out im Cup in Lugano. Das 1:4 gegen Villarreal.

Und weil Basel diese Saison echt stark ist und der FCZ konstant, steht YB mit dem Rücken zur Wand. In der Champions League heisst es bereits: Verlieren verboten, sonst sind Platz zwei und drei kaum mehr realistisch erreichbar. Auch wenn diese, das soll ebenfalls gesagt sein, eine Sensation wären in dieser Gruppe.

Aber vor allem: In der Meisterschaft darf sich YB nichts mehr leisten. Die November-Nati-Pause muss diesmal alles zum Positiven ändern. Sonst rollt der Meisterzug in Basel und Zürich davon. YB steht am Scheideweg. Und sollte es David Wagner nicht gelingen, den Hebel schnell umzulegen, gäbe es in Bern erstmals seit sechs Jahren wieder eine Trainerdiskussion.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 52663.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 09:53 
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Not gegen Elend? Krisen-YB will gegen Pleiten-Villarreal den Sieg

Beide Teams stecken in der Krise. Villarreal und YB gewinnen nicht mehr, die Berner beklagen zudem viele Verletzte. Unai Emery kritisiert sein eigenes Team und lobt die Berner, David Wagner will positiv denken.

Darum gehts

- David Wagner ist vor dem Champions-League-Duell gegen Villarreal gut gelaunt.

- Die letzten Rückschläge und die vielen Verletzten beunruhigen ihn nicht.

- Villarreal-Coach Unai Emery lobt derweil die Berner überschwänglich.

«Geheimnisse gibt es nicht. Meine Spieler haben verschiedene Waffen, die sie auch einsetzen werden. Wir werden gut vorbereitet ins Spiel gehen und unser Bestes geben.» Das sagt YB-Coach David Wagner vor der Partie gegen den Villarreal CF am Dienstag um 21 Uhr (live bei uns im Ticker). Der Coach wirkt gut gelaunt. Das erstaunt ein wenig.

Denn: Bei den Bernern stockt derzeit der Motor. Der Meister scheiterte im Cup an Lugano, am Wochenende verlor man gegen entfesselte St. Galler mit 1:3. Und überhaupt: Seit der Nati-Pause konnte YB in fünf Spielen nur einmal gewinnen: am 23.10. gegen Lausanne (3:2). Hinzu kommt: eine Horror-Verletzungsserie. Acht Spieler sind derzeit verletzt, die Liste, sie ist lang: David von Ballmoos, Mohamed Camara, Cédric Zesiger, Fabian Lustenberger, Esteban Petignat, Jean-Pierre Nsame, Wilfried Kanga und Joel Monteiro. Sie alle fallen länger oder weniger lang aus.

Wagner blickt positiv gen Match

Zur Folge hat das etwa, dass Guillaume Faivre (34) das YB-Tor hüten wird. Wagner wird kaum den erst 18-jährigen Abdullah Laidani im Estadio de la Cerámica ins kalte Wasser werfen. Und für Camara, der wochenlang fehlen wird, wird wohl Nicolas Bürgy (26) spielen. Der Mann also, der in der letzten Rückrunde an Paderborn ausgeliehen war. Für beide Kicker wird es das Königsklassen-Debüt. «Ich bin bereit. Ein Einsatz würde mir sehr viel bedeuten», meinte Bürgy zuletzt gegenüber blue.

Und Wagner? Der lässt sich trotz der Rückschläge und den vielen Verletzten nicht aus der Ruhe bringen. An der PK vor dem Champions-League-Duell meint er: «Im Fussball ist es doch so: Spiele, die vorbei sind, sind vorbei. Das ist so, wenn man gewinnt oder verliert. Wir müssen jetzt nach vorne schauen.» Den Verletzten wünscht der 50-Jährige gute Besserung. Wagner gibt zu, dass viele und gute Spieler fehlen. Den Kopf in den Sand stecken mag er jedoch nicht. «Wenn man nach Rückschlägen und trotz vielen Verletzten gewinnt, ist das Glücksgefühl doch noch viel, viel grösser.»

Überhaupt wirkt der YB-Coach gelassen und voller Zuversicht. Von seinen Spielern und deren Qualität ist er überzeugt. Auch Christian Fassnacht ist das. Einen Tag vor dem CL-Kracher sagt er: «Details entscheiden die Spiele. Wir haben immer gute Dinge gezeigt, wir können es mit den Teams aufnehmen. Wir müssen einfach Fehler abstellen.»

«Es ist besorgniserregend»

Was die beiden so positiv stimmt? Vielleicht ist es die Pressekonferenz von Villarreal. An dieser überschüttet Trainer Unai Emery die Berner mit Komplimenten. «Tolles Team, toller Coach», so Emery etwa. Und: «Sie flanken gefährlich, besetzen den gegnerischen Strafraum mit vielen Spielern, und die Mittelfeldspieler stossen immer wieder in die Abschlusszone vor. Sie haben einen klaren Plan.» Weiter lobt er den YB-Coach für dessen Taktik im Hinspiel. So meint er: «Zu Beginn pressten sie noch nicht so hoch, dann haben sie umgestellt und uns früh unter Druck setzen können. Wir mussten leiden.»

Leiden. Damit kennt sich Villarreal in dieser Saison gut aus. In der Liga gab es erst zwei Siege, der letztjährige Tabellensiebte steht aktuell auf dem 13. Rang. Besonders seit der Nati-Pause liest sich die Bilanz wie eine Horror-Geschichte. Wie die Berner schaffte der Club in fünf Spielen nur einen Sieg: jener gegen die Young Boys. Am Wochenende gab es zuletzt eine 0:2-Klatsche im Derby gegen Valencia. «Meine Spieler machen einfach zu viele Eigenfehler. Grobe Eigenfehler», so Emery. «Es ist besorgniserregend.» Im nächsten Moment ist der Coach aber bereits wieder positiv gestimmt. Er sagt: «Wir sollten die verschiedenen Wettbewerbe voneinander trennen. Ich sehe das Spiel gegen YB als Top-Chance. Wenn wir gegen Bern die Fehler der letzten Partien abstellen, dann schaue ich positiv in die Zukunft.»

Yeremy Pino ist da weitaus in bedrückterer Stimmung. Der 19-jährige Torschütze aus dem Hinspiel gibt ehrlich zu: «Besonders gut geht es uns derzeit nicht. Uns geht es scheisse.» Er versuche aber positiv zu bleiben. «Wir haben eine gute Truppe, haben Vertrauen ineinander. Schon letztes Jahr haben wir bewiesen, dass wir im Europacup tolle Leistungen zeigen können, auch wenn es in der Liga nicht so gut läuft. Wir stehen zusammen und glauben an uns. Aber ja, wir brauchen die Fans! Sie müssen uns unterstützen», so Pino.

Unai Emery zu Newcastle?

Nach dem Rauswurf von Steve Bruce ist Newcastle United noch auf der Suche nach einem neuen Teammanager. Der neue Top-Kandidat soll nun offenbar Villarreal-Coach Unai Emery sein. Dies berichtet Sport 1. Bei den Spaniern hat der 49-Jährige noch einen bis 2023 laufenden Vertrag, die Engländer müssten ihn also erst aus seinem Arbeitspapier freikaufen. Angesprochen auf Newcastle meint Emery: «An den Gerüchten ist nix dran.»


https://www.20min.ch/story/not-gegen-el ... 5627291836

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 11:27 
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YB vor dem Champions-League-Duell in Villarreal – wenn sich zwei temporäre Zweifler und Verlierer treffen

Wollen die Berner im europäischen Geschäft bleiben, müssen sie ihren Startsieg gegen Manchester United irgendwann bestätigen. Am besten jetzt in Villarreal? Der Gegner aus der spanischen Liga ist nicht in der Form seines Lebens.

Das müsste der Moment für YB sein. Eigentlich. Wer die zwei Protagonisten des Villarreal CF, den Stürmer Yeremi Pino und den Trainer Unai Emery, einen Tag vor dem Champions-League-Spiel gegen YB reden hört, denkt am Ende nur eines: Krisensymptome. Sie verteidigen sich und geloben Besserung. Emery sagt, dass Villarreal die «negative Dynamik brechen» müsse, Pino hofft auf einen «Aufschwung», am besten jetzt, abermals gegen YB, gegen den Abgesandten des Schweizer Klubfussballs, gegen den Villarreal vor zwei Wochen in Bern 4:1 gewonnen und damit etwas Sauerstoff erhalten hat.

Die Spanier, die in der letzten Saison die Europa League gewannen, hecheln den Erwartungen hinterher. In der Meisterschaft sind sie Remis-Könige und nur im 13. Rang klassiert, jüngst setzte es zwei Niederlagen und ein Unentschieden ab. Am Samstag verloren sie in Valencia 0:2. Die Maschine ist nicht so gut geölt wir vor einem Jahr. Da könnte doch YB im Estadio de la Cerámica zuschlagen, eigentlich. Wann, wenn nicht jetzt? Zumal die Berner im Hinspiel dem Leistungsniveau des Gegners viel näher waren, als es das Resultat (1:4) darstellt.

Doch was für Villarreal gilt, trifft auch auf YB zu, den Schweizer Serienmeister, der in der Meisterschaft Gegenwind spürt und derzeit leichter vom Sockel gestossen werden kann als auch schon. Als Anschauungsunterricht dient die 1:3-Niederlage vom letzten Samstag in St. Gallen. In Villarreal treffen temporäre Verlierer und Zweifler aufeinander.

Nach dem Match in St. Gallen prophezeite ein langjähriger Beobachter YB in Spanien eine «Kanterniederlage». Die jüngste Serie: 1:4 gegen Villarreal, dann der 3:2-Sieg gegen den FC Lausanne-Sport, die Cup-Niederlage in Lugano und der Ausrutscher in St. Gallen, der aufzeigte, wie schnell sich in der Momentaufnahme Eindrücke ändern können.

Die Fragilität des stämmigen YB-Goalies

Plötzlich glaubt man zu erahnen, weshalb Christian Fassnacht und Nicolas Moumi Ngamaleu nach mehreren Jahren noch immer YB-Spieler sind. Würde Fassnacht nicht so viele Torchancen vergeben, wäre er in einer anderen Liga. Ngamaleu ist Schwankungen ausgesetzt. Nach dem Hinspiel gegen Villarreal wurde er von internationalen Beobachtern gelobt für seine Unberechenbarkeit und für sein Tempo auf der linken Seite. Gegen St. Gallen gelang ihm wenig, er war fast unsichtbar, schien verloren. Dasselbe gilt für den Zentrumsstürmer Jordan Siebatcheu. Er hatte keine Bindung zum Spiel, wirkte wie ein Fremdkörper und nicht wie ein Fussballer mit Sonderqualitäten.

Die Champions League zieht nach sich, dass die Beanspruchung für ein Schweizer Team hoch ist. Zumal YB auf dem Weg in die Königsklasse nicht weniger als drei Runden überstehen musste. In St. Gallen verknüpften sich Wettkampfpech und individuelle Fehler. Auch die Liste der Abwesenden verlängert sich. Fabian Lustenberger und Jean-Pierre Nsame, der in den letzten zwei Saisons für YB 67 Tore erzielt hat, fallen schon länger aus.

Dazu gesellen sich Cédric Zesiger, der Goalie David von Ballmoos und neu der Innenverteidiger Mohamed Ali Camara. Da ist in der Abwehr allmählich etwas viel weggebrochen. Von Ballmoos ist ein stämmiger Goalie, ein «Schrank», wie es im Volksmund heisst. Doch seine Verletzungsgeschichte wird immer länger.

Das alles hat zur Folge, dass sich der YB-Trainer David Wagner in Villarreal etwas einfallen lassen muss. Vor allem, was die taktische Ausrichtung betrifft. Im Hinspiel wagte er sich in der Defensive ohne jeglichen Zwang auf ein neues Terrain vor, das er wohl besser nicht betreten hätte. Der 50-jährige Wagner ist international mit nur 9 Uefa-Spielen im Vergleich zum zwei Wochen jüngeren Emery (155) ein Neuling, aber vor allem in Deutschland kein Unbekannter.

Am Sonntag strahlte das ZDF eine Reportage über Wagner aus, in der nicht nur der Champions-League-Sieg gegen Manchester United (2:1) Thema war, sondern auch die mediale Kritik am YB-Trainer nach dem ersten Villarreal-Spiel. «Ich habe keine Zeit, solche Dinge zu lesen», sagte er.

Der YB-Trainer handelt «pragmatisch, nicht dogmatisch»

Von Wagner ist dazu auch am Abend vor dem Spiel in Villarreal keine Selbstkritik zu vernehmen. Er sagt rückblickend: «Der Zusammenhang zwischen den frühen Gegentoren gegen Villarreal und unserer Formation ist für mich nicht ersichtlich. Er ist falsch.» Im Übrigen wähle er die Taktik seit je «pragmatisch – und nicht dogmatisch». Man darf gespannt sein, wofür sich Wagner in Spanien entscheidet. Er hält sich unter anderem an der Tatsache fest, dass «wir gegen Villarreal nach den frühen Nackenschlägen zurück ins Spiel gekommen sind».

Auch wenn YB der Erfolg nicht mehr so zufliegt wie in anderen Zeiten, geht Wagner nicht dazu über, bequeme Ausreden beizuziehen. Ja, der Spielrhythmus ist hoch, ja, die Champions League ist nicht nur eine sprudelnde Geldquelle, sondern für einen Schweizer Vertreter auch eine unübliche Bewährungsprobe. Die fehlende Effizienz, individuelle Fehler und Verletzungen könnten Anzeichen dafür sein, dass alles etwas viel ist. Doch davon will Wagner nichts wissen: «Darüber beklagen wir uns nicht, weil wir die vielen Spiele so haben wollten.» Wer Champions League spielt, ist nicht müde. Auch im Kopf nicht.

Dank dem Exploit gegen Manchester United hat YB drei Punkte. Das ist jetzt schon mehr, als manche Aussenseiter in der Königsklasse erreichen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Berner irgendwann nachdoppeln müssen, wollen sie im Kampf um den 3. Rang und die K.-o-Phase der Europa League im Geschäft bleiben. Möglich, dass dazu in Villarreal der Türspalt offener ist als am 23. November im Wankdorf gegen Atalanta Bergamo und Anfang Dezember in Manchester.


https://www.nzz.ch/sport/champions-leag ... ld.1653099

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 11:34 
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YB: Wer soll jetzt gegen Villarreal die Tore verhindern?

Nach zwei Pleiten in Folge steht YB vor dem schweren Königsklassen-Spiel in Villarreal (Dienstag, 21 Uhr). Wem schenkt Trainer David Wagner das Vertrauen?

Das Wichtigste in Kürze

- Mohamed Ali Camara ist der nächste Verletzte im YB-Lazarett.
- Den Bernern gehen die Innenverteidiger aus.

Bei Meister YB ist der Wurm drin! Nach dem Cup-Out in Lugano kassiert das Team von David Wagner auch in St.Gallen eine empfindliche Pleite. Und: Beim 1:3 in der Ostschweiz verschärfen sich zudem die Personalsorgen.

Mohamed Ali Camara grätscht vor dem 0:2 unglücklich in den Ball und verletzt sich dabei am linken Oberschenkel. Er wird den Bernern vier bis sechs Wochen fehlen. Diese Hiobsbotschaft folgt nur wenige nach der Schulterverletzung von Goalie David von Ballmoos, der sogar monatelang fehlt.

Ausgerechnet jetzt wartet in der Champions League die nächste schwere Aufgabe. Am Dienstag (21 Uhr) spielen die Berner auswärts gegen Villarreal. Doch wer soll im «Estadio de la Cerámica» die Tore verhindern?

Bürgy steht vor Debüt in der Champions League

Im Tor dürfte erneut Guillaume Faivre (34) stehen. Der Routinier kehrt nach seiner Verletzung schneller als erwartet zurück. Und wird, wie gegen den FCSG ,den Vorzug vor Abdullah Laidani (18) erhalten.

In der Innenverteidigung ist neben Sandro Lauper nur noch Nicolas Bürgy übrig. Der 26-jähriger Belper steht vor seinem Königsklassen-Debüt.

Sollte Trainer Wagner erneut eine Systemumstellung in Erwägung ziehen, ist auch Jordan Lefort als dritter Innenverteidiger ein Thema. Das Experiment ging allerdings im Heimspiel gegen die Spanier (1:4) zu Beginn nicht auf. Nach 16 Minuten lag YB bereits 0:2 hinten.

Kehrt Lustenberger bald in die Startelf bei YB zurück?

Ob Dreier- oder Viererkette: Viele Optionen haben die Berner zur Zeit nicht mehr. Nach dem Villarreal-Kracher folgt am Samstag die Reise zum formstarken Aufsteiger GC. Die darauffolgende Nati-Pause dürfte dem Serienmeister sehr gelegen kommen.

Vielleicht kehrt für den Spitzenkampf gegen den FCB am 20. November sogar Captain Fabian Lustenberger (33) zurück? Der Abwehrchef ist nach seinem Achillessehnenriss ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-we ... n-66034272

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 11:36 
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Heisse Trainer-Gerüchte sorgen für Unruhe bei YB-Gegner Villarreal

Aktuell leitet er noch die Geschicke von Villarreal, aber Unai Emery soll neuer Trainer bei Newcastle werden. Ist diese plötzlich aufkommende Unruhe beim Gegner die Chance für YB?

Gemäss Sport1 ist Unai Emery der neue Kronfavorit für den Trainer-Job bei Newcastle United. Die Magpies, die vor Kurzem von einem milliardenschweren Konsortium aus Saudi-Arabien übernommen wurden, sollen auch bereit sein, eine hohe Ablösesumme zu bezahlen, und würden auf eine rasche Einigung drängen.

Emery hat schon einige grosse Stationen hinter sich, unter anderem PSG und den FC Arsenal. Am erfolgreichsten war er bisher beim FC Sevilla, mit dem er in drei Jahren dreimal die Europa League gewann – ein Titel, den er jüngst mit Villarreal erneute feiern konnte.

Favre soll bei Newcastle nicht übernehmen

Aktuell ist die Arbeit gerade etwas schwieriger im Osten Spaniens, der 49-jährige Emery liegt mit Villarreal in der La Liga nur auf Rang 13. Newcastle würde ihn nun also, gemäss dem Artikel, gerne zurück auf die Insel holen.

Wenn das plötzlich schwerreiche, aber notorisch erfolglose Newcastle in Villarreal herum wildert, dann dürfte das im Verein für etwelche Unruhe sorgen. Was wiederum YB, das seinerseits gerade in einer Resultat-Krise steckt und trotzdem eine Reaktion auf die 1:4-Niederlage im Hinspiel zeigen möchte, entgegenkommen könnte.

Als heisser Trainerkandidat bei Newcastle wurde zuletzt auch der Schweizer Lucien Favre gehandelt. Gemäss Sport 1 soll der ehemalige Dortmund-Trainer den Posten jedoch nicht übernehmen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 48350.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 15:00 
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https://de.uefa.com/uefachampionsleague ... oung-boys/


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 15:16 
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«Ich glaube an unsere Qualitäten und an meine Mitspieler – wir werden es besser machen»

Am Dienstagabend treffen die Young Boys in der Champions League auf Villarreal. Gegen die zähen Spanier könnte der formstarke Angreifer Meschack Elia das Zünglein auf der Waage sein.

Der Kongolese Meschack Elia kam im Frühjahr 2020 zu YB, um Landsmann Roger Assalé gleichwertig zu ersetzen. Inzwischen hat der pfeilschnelle Stürmer seinen Vorgänger fast vergessen gemacht.

Der 24-Jährige ist in der Berner Offensive nicht mehr wegzudenken. In 19 Spielen war Elia in dieser Saison an 12 Toren direkt beteiligt. Kein Wunder, ging auch der letzte Treffer in der Königsklasse auf sein Konto. Bei der bitteren 1:4-Pleite zu Hause gegen Villarreal markierte er mit einem tollen Solo-Lauf den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Es war der erste Treffer von ihm in der Champions League. Bereits im Startspiel gegen Manchester United sorgte er mit seinen Sprints für viel Unruhe in der prominent besetzten Defensive.

Besser als im Vorjahr – Hoffnung auf K.o.-Runde noch da

Solche Tempo-Läufe kennen die Gegner hierzulande schon länger. «Meine grösste Stärke ist meine Geschwindigkeit», meint der tiefgläubige Fussballer. «Zudem gehört auch das Toreschiessen zu meinen Qualitäten», so Elia. Im Training lege er viel Fokus auf diese Dinge, um sich weiter zu verbessern.

«In diesem Jahr fühle ich mich viel besser als im letzten», hält der 1,73 Meter kleine Angreifer fest. «Ich bringe mich an meine Grenzen und kann mich so stetig steigern.»

Eine Steigerung ist auch im Rückspiel bei Villarreal nötig: «Ich glaube an unsere Qualitäten und an meine Mitspieler – wir werden es besser machen», ist Elia überzeugt. Sie hätten ihre Schwachstellen erkannt. Das Ziel ist klar: «Wir wollen im Auswärtsspiel punkten». Ganz im Sinne seiner Lebensmaxime auf Instagram: «Geboren, um zu siegen!»

Als Tabellenletzter «haben wir nichts mehr zu verlieren», unterstreicht Elia optimistisch. Ob YBs Wunderwaffe heute zündet, können Sie live ab 21 Uhr auf blue Sport mitverfolgen.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 49200.html

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Europäisch vs. spanische Teams

Die Bilanz von YB: Ein Coup und viel Unvermögen im Abschluss

YB trifft am Dienstag zum 10. Mal auf ein spanisches Team. Wir blicken auf die denkwürdigsten Affichen zurück.

17.09.1986: YB - Real Madrid 1:0

Der wohl grösste Coup gegen einen spanischen Vertreter gelang den Young Boys gleich im 1. Duell. In der 1. Runde des Europapokals der Landesmeister traf YB zuhause auf Real Madrid. Ein Kopfballtreffer von Verteidiger Urs Bamert ebnete den Bernern den Weg zum knappen Sieg. Für ein Weiterkommen reichte es dem amtierenden Schweizer Meister trotzdem nicht. Im Rückspiel setzte es in Madrid eine 0:5-Niederlage ab.

23.10.2018: YB - Valencia 1:1

Am Ende trauerte man im ausverkauften Stade de Suisse (wie das heutige Wankdorf damals noch hiess) den verpassten Chancen nach. Im dritten Champions-League-Spiel der Geschichte holte YB zwar den ersten Punkt, doch die Enttäuschung über den verpassten Sieg überwog. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit schnupperten die Berner lange am Sieg. Ein Pfostenschuss von Sekou Sanogo kurz vor Spielende war nur eine von vielen verpassten Gelegenheiten.

06.08.2009, YB - Athletic Bilbao 1:2

Die Tür zu den Europa-League-Playoffs stand den Young Boys nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel weit offen. Im Rückspiel vor Heimkulisse liess YB aber einmal mehr die Effizienz vermissen. Während die Berner Stürmer um Seydou Doumbia Mal für Mal scheiterten, zeigte sich der Gast aus dem Baskenland äusserst abgebrüht. Der Anschlusstreffer von Joetex Frimpong in der Nachspielzeit kam zu spät, das Aus war besiegelt.

30.09.2010, YB - Getafe 2:0

Es ist der bisher letzte Sieg, den YB gegen ein spanisches Team einfahren konnte. Im 2. Gruppenspiel der Europa League gewannen die Young Boys unter Trainer Vladimir Petkovic 2:0 und legten die Grundlage für das erfolgreiche Überstehen der Gruppenphase. Zum Matchwinner avancierte David Degen. Der heutige Mehrheitsaktionär des FC Basel traf auf Vorlage von Scott Sutter doppelt.

Heute Dienstag, Villarreal - YB

Nun steht «Gelb-Schwarz» also vor einem Jubiläum und nimmt im Europacup zum 10. Mal Mass an einem spanischen Widersacher. Wegen sehr ausgedünnter Personaldecke steht das Rückspiel in der Königsklasse unter keinen allzu günstigen Voraussetzen. Im 1. Vergleich vor 2 Wochen unterlag das Team von Trainer David Wagner mit 1:4. Ein Fehlstart und – das alte Lied – eine unzureichende Chancenauswertung standen YB, das eine ansprechende Leistung zeigte, im Weg.

Live im Ticker & im Radio

Verfolgen Sie das Champions-League-Spiel Villarreal vs. YB vom Dienstagabend (Anpfiff um 21 Uhr) entweder auf unserer Webseite oder in der Sport App im Liveticker sowie im Radio auf SRF 3 mittels Live-Einschaltungen. Auf SRF zwei folgt in der Sendung «Champions League – Goool» um 23 Uhr eine längere Match-Zusammenfassung.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -abschluss

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 2. November 2021, 15:21 
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YB-Verteidiger im Dauereinsatz

Lauper ist im letzten Aufgebot der erste Leader

Vor einem Jahr war ungewiss, ob Sandro Lauper je wieder sein altes Niveau erreichen würde. Jetzt ist er beim dezimierten YB der Abwehrchef – und könnte mit Jugendfreund Nicolas Bürgy in der Champions League verteidigen.

November 2020, die Tage wurden langsam dunkler, für Sandro Lauper aber waren sie dazu manchmal auch einsam. Auf seinem langen Weg zurück vom zweiten Kreuzbandriss war er vor einem Jahr auf der Zielgeraden. Bereits im Training, aber mit der höchsten Vorsicht unterwegs. Wenn YB in der Europa League auf Auswärtsfahrt war, nach Rom ins Olimpico, nach Sofia zum ZSKA, dann blieb Lauper zu Hause. «Du bist dabei, machst noch einen Spruch. Und plötzlich sind alle weg.»

November 2021, Lauper ist wieder mittendrin. Lugano, St. Gallen, Villarreal, Zürich – es geht Schlag auf Schlag. Gerade reicht die Zeit jeweils kaum, um zu Hause die Tasche auszupacken. «Ich mag ja, wenn etwas geht. Aber aktuell ist es sehr intensiv.»

Am Dienstag in der Champions League heisst es gegen Villarreal «Verlieren verboten», wenn die Young Boys mit ihren drei Punkten den Anschluss wahren wollen. Im Cup ist die Chance auf einen Titel nach dem Aus in Lugano vertan, in der Meisterschaft ist die Perspektive ungewohnt: YB beäugt die Konkurrenz aus Basel und Zürich als Verfolger. Captain Fabian Lustenberger fällt seit Monaten, dessen Stellvertreter David von Ballmoos für Monate aus. Cédric Zesiger ist verletzt, neu auch Mohamed Camara. In der Defensive haben sich die Reihen gelichtet.

«Manchmal gehst du abends ins Bett und denkst, du kannst nicht mehr»

Es kommt gerade vieles zusammen bei den Young Boys. Im September noch flogen sie unerreichbar hoch, starteten die Champions-League-Kampagne mit einem 2:1 über Manchester United, überrollten ihre Gegner in der Liga. 6:1 in Lausanne, 6:0 bei Servette, Fussballspiele wie Tennis-Sätze.

Seither sind vier Wochen vergangen – im gnadenlos engen Herbstkalender entspricht das fünf Partien. YB tut sich schwer, hat nur eine davon gewonnen. Die Belastung macht sich nach 23 Pflichtspielen bemerkbar, ebenso die vielen Ausfälle. Am Wochenende musste Lauper zuschauen, wie mit Camara der nächste Mitspieler vom Platz humpelte. Lauper, leidgeprüfter Experte für langwierige Blessuren, sagt: «An das, was bei dir selber war, denkst du nie. Sonst könnte ich keinen Zweikampf mehr bestreiten.»

Doch auch für ihn ist die Belastung hoch. Im September bot ihn Murat Yakin zum ersten Mal fürs Nationalteam auf. Training, Reisen, Rummel, ein tolles Erlebnis. Aber so fiel auch für ihn die Pause weg. «Es ist trotz allem erstaunlich, was der Körper alles leisten kann. Manchmal gehst du abends ins Bett und denkst, du kannst nicht mehr. Dann schläfst du, gibst dir 24 Stunden, und du weisst wieder, wo du hinwillst: auf den Platz.»

Dort, wo Lauper vorher war, will kein Profi hin. Zwei Jahre lang fiel er fast durchgehend aus, nach dem ersten Kreuzbandriss erlitt er den zweiten, es war ungewiss, ob er je wieder sein altes Rendement erreichen würde. Ein Pech, das im Spitzenfussball seinesgleichen sucht. Lauper begegnete ihm mit Trotz und Geduld, mit Fleiss und vielen aufbauenden Gesprächen. Im Verein geniesst der 25-Jährige nicht nur wegen seines Talents höchstes Ansehen, Sportchef Christoph Spycher fuhr ihn für die zweite Operation höchstpersönlich nach Innsbruck.

In der vergangenen Rückrunde erlebte Lauper in seiner Karriere einen zweiten Frühling, feierte ein eindrückliches Comeback, mit Toren als Mittelfeldspieler und dem Meistertitel. Im Sommer wurde eine Hinrunde ohne den verletzten Captain und Innenverteidiger Lustenberger geplant, Lauper ist mit seiner Polyvalenz zwischen Abwehr und Mittelfeld ein gefragter Mann. «Ich äusserte den Wunsch, fürs Erste nicht mehr zwischen den Positionen zu pendeln.» Gerade auch im Training habe er mal hinten, dann in der Mitte aushelfen müssen.

Laupers Argumente für die Dreierkette

Entschieden hat sich Lauper für die Abwehr. Dort setzte David Wagner in den ersten Qualifikationsspielen im Europacup und im Klassiker gegen den FC Basel noch nicht auf ihn. Das liege an ihm, sagt Lauper, er habe eine durchzogene Vorbereitung gespielt und sei selber schuld. Und Wagner sagt: «Er hat ein wenig gebraucht, um seine Form zu finden. Aber es war schon damals klar, dass er eine tragende Rolle spielen würde, dafür ist seine Qualität einfach zu hoch.»

Aktuell tut es gar nicht viel zur Sache, wem Wagner vertraut und wem nicht. In der Abwehr spielt YB am Dienstag mit dem letzten Aufgebot. Nicolas Bürgy könnte zu seinem Debüt in der Königsklasse kommen, Jugendfreund Lauper würde ihn dabei unterstützen. Die beiden kennen sich seit Kinderfussballtagen, Lauper kam vom FC Konolfingen, Bürgy vom FC Belp als Junior zu YB. «Ich zweifle nicht daran, dass er seine Sache gut machen wird», sagt Lauper.

Vor zwei Wochen in Bern erlitt ein frisch formiertes YB Schiffbruch, als die Spanier in der Dreierabwehr der Young Boys sofort Lücken fanden und früh führten. Lauper verteidigte als Chef in der Mitte, er sieht das Mittel Dreierkette nach wie vor als probat an. «Auf internationalem Niveau im Zentrum in Unterzahl zu sein, ist sehr gefährlich. Dem haben wir so entgegengewirkt.» Tatsächlich hat Wagner in der Champions League noch nie im herkömmlichen 4-4-2-System von YB agieren lassen, nicht gegen Manchester, nicht in Bergamo.

Ob Dreier- oder Viererabwehr, ob Schiffbruch oder Sensation: Lauper wird spielen. Er kann nicht mehr, sondern muss für YB ein Leader sein.


Villarreal – YB

Um 21 Uhr treffen die Young Boys am Dienstagabend im schmucken Estadio de la Ceramica mitten in der Kleinstadt Villarreal auf den derzeitigen Tabellendreizehnten der Primera Division. 500 Fans aus Bern werden erwartet.

So könnte YB spielen: Faivre; Hefti, Bürgy, Lauper, Garcia; Rieder, Martins; Fassnacht, Aebischer, Ngamaleu; Elia. – Ohne: Nsame, Kanga, Lustenberger, Zesiger, Camara, von Ballmoos, Petignat, Monteiro (alle verletzt).


https://www.bernerzeitung.ch/lauper-ist ... 8956501710

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