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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 29. Juli 2021, 10:27 
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BSC Young Boys - CFR Cluj (CLQ)


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Stadion Wankdorf, Bern
Dienstag, 10.08.2021
Zeit: 20:30 Uhr

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Webseiten CFR Cluj:
https://cfr1907.ro
https://www.transfermarkt.ch/cfr-cluj/s ... erein/7769
https://de.wikipedia.org/wiki/CFR_Cluj
https://en.wikipedia.org/wiki/CFR_Cluj
https://twitter.com/cfr_1907_cluj
https://www.facebook.com/cfr1907
https://www.instagram.com/cfrclujofficial/?hl=de
http://liberoguide.com/cfr-cluj
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr.-Const ... cu-Stadion


Forum CFR Cluj:


Statistiken / Vergleiche vs. CFR Cluj:
https://www.transfermarkt.ch/spielberic ... ht/3631254
https://www.football-lineups.com/team/C ... luj_Napoca
https://de.soccerway.com/teams/romania/ ... uj-sa/1824
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... sa/3568190
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... /head2head
https://www.weltfussball.com/teams/bsc- ... r-cluj/11/
https://de.fcstats.com/vergleich,bsc-yo ... 81,568.php
https://www.kicker.de/young-boys-gegen- ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 8. August 2021, 18:58 
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08.08.2021

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Zitat:
«Wie ein Final!»

Das sagen die YB-Spieler vor dem wichtigen Rückspiel gegen Cluj

Das sagen die YB-Spieler vor dem wichtigen Rückspiel gegen Cluj.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 36298.html

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 Beitrag Verfasst: Montag 9. August 2021, 22:18 
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09.08.2021

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Rückspiel gegen Cluj

«Er wird schon reingehen» – YB vor Heimfans gegen die Torflaute

YB braucht am Dienstag im Rückspiel gegen Cluj einen Sieg, um die 3. Quali-Runde der Champions League zu überstehen. Doch offensiv harzt es.

Ziemlich genau 8 Monate ist es her, als die YB-Fans nicht nur warme Kleidung, sondern auch ein dickes Nervenkostüm benötigten. An jenem kühlen Dezemberabend schien das Out im Sechzehntelfinal der Europa League für die Berner schon besiegelt. Gabriel Debeljuh hatte Cluj in der 84. Minute in Führung gebracht, die reguläre Spielzeit neigte sich ihrem Ende zu.

Doch es kam anders. Zwei späte YB-Tore sorgten für eine magische Nacht im Wankdorf. Mittendrin war schon damals Christopher Martins. Der Mittelfeldspieler der «Gelb-Schwarzen» erinnert sich an «einen intensiven Abend». Hofft er nun im Rückspiel der 3. Quali-Runde zur Champions League – abermals gegen Cluj – auf eine weniger nervenzehrende Affiche? «Mir ist egal, ob wir das entscheidende Tor früh oder spät erzielen. Hauptsache wir schaffen es», betont der Luxemburger.

Auch im Hinspiel wieder ein spätes Tor

Das Hinspiel endete 1:1 – weil Vincent Sierro in der 93. Minute doch noch für die Berner traf. Im Gegensatz zu früheren Zeiten kann vom wichtigen Auswärtstor keine Rede sein. Die Uefa hat die Regel auf diese Saison aufgehoben, in der Hoffnung, offensiveren Fussball zu sehen.

Ein Nachteil? Nein, meint Martins: «Wir müssen so oder so gewinnen.» Und YB-Trainer David Wagner zieht Parallelen zur 2. Quali-Runde, als man sich gegen Slovan Bratislava nach einem Remis im Hinspiel zuhause durchsetzte: «Wir bauen wieder auf unsere Heim-Atmosphäre, die Zuschauer können eine richtig grosse Rolle spielen.»

Dazu muss YB jedoch an seiner Torgefährlichkeit arbeiten. Kein Tor gegen GC und Sion, nur ein Treffer gegen Cluj – deutlich zu wenig für die Young Boys. Der verletzte Top-Torjäger Jean-Pierre Nsamé wird schmerzlich vermisst.

Dennoch gibt man sich in Bern optimistisch. «Wir kreieren immer Chancen, das ist positiv. Ich bin mir sicher: Der Ball wird schon reingehen», ist Martins sicher. Wenn hinten die Null steht, ist dann auch egal, ob in der 3. oder der 93. Minute. Ebenfalls kein leichtes Unterfangen. Stammkeeper David von Ballmoos fehlt verletzt ...


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -torflaute

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 00:31 
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Alles zum Spiel YB - CFR Cluj


Moldovan erwartet ein umkämpftes Spiel

Cluj gastiert nach dem 1:1 gegen YB vor einer Woche nun am Dienstag (Beginn 20:30 Uhr) im Wankdorf. Der ehemalige rumänische Nationalspieler und frühere NLA-Stürmer Viorel Moldovan wird den Match aus der Ferne verfolgen.

***

Die Bilanz in der heimischen Meisterschaft ist bislang makellos: Der rumänische Meister CFR Cluj gewann seine ersten vier Spiele in der Liga 1, zuletzt 1:0 am Freitag bei CS Mioveni. Das Team von Trainer Marius Sumudica führt die Tabelle an und untermauert mit dem Start seine hohen Ambitionen.

Was auffällt: Die vier Erfolge kamen alle mit einem Treffer Unterschied zustande. «Sumudica möchte den Stil eigentlich ändern», sagt Viorel Moldovan, «die Ausrichtung seiner Mannschaft soll offensiver als unter seinem Vorgänger Dan Petrescu sein. Aber das Toreschiessen fällt Cluj bisher noch nicht so leicht.»

Moldovan ist ein aufmerksamer Beobachter des nationalen Geschehens und ausländischer Ligen. Der 49-Jährige, der für Rumänien 70 Länderspiele bestritt, 2016 an der EM Assistenztrainer der Nationalmannschaft und zuletzt bis im März Trainer bei Petrolul Ploiesti war, hinterliess auch Spuren in der Schweiz. Zuerst stürmte er bei Xamax, danach bei GC und ab Sommer 2004 stand er noch für sechs Monate bei Servette unter Vertrag. Nun gönnt er sich eine Auszeit, sagt aber: «Mein Koffer ist immer gepackt. Für den Fall, dass sich ein Verein meldet.»

Wenn er an das Rückspiel in der Qualifikation zur Champions League denkt, rechnet er mit einem umkämpften Match - «mit Vorteilen für YB», wie er es formuliert: «Im Hinspiel geriet YB zwar früh in Rückstand, kontrollierte aber das Spiel danach und verdiente sich den Ausgleich zweifellos.» Und: «Cluj hatte Glück, dass das 1:0 nicht aberkannt wurde. Dass eine Offsideposition vorlag, kann niemand abstreiten.»

Für Moldovan ist YB «eine sehr interessante Mannschaft», die für ihn vor einer Woche einen robusten Eindruck hinterlassen hat und in der Lage ist, Tempo zu machen. Aber er sieht auch bei Cluj Qualität im Kader. Zum einen erwähnt er Stürmer Denis Alibec, zum andern die Routiniers im Team, etwa den 35-jährigen Ciprian Deac, «ein alter Kämpfer mit starkem linken Fuss.»

Moldovan sagt, «für den rumänischen Fussball wäre es enorm wichtig, dass Cluj die nächste Runde und vielleicht gar die Champions League erreicht, aber alle sind sich bewusst: Es wird extrem schwer in Bern.»



Jean-Pierre Nsame: «Ich bin auf Kurs»

Mitte Mai erlitt Jean-Pierre Nsame einen Achillessehnenriss. Der 28-jährige Stürmer befindet sich im Aufbau, strahlt grosse Zuversicht aus - und ist überzeugt, dass YB in der Champions-League-Qualifikation die nächste Runde erreicht.

***

Jean-Pierre, wie geht es Dir?
Wirklich gut, ich komme in der Reha gut voran und bin auf Kurs. Wenn ich sehe, welche Fortschritte ich laufend erziele, stimmt mich das sehr positiv.

Wie ist es, praktisch immer allein trainieren zu müssen?
Das macht mir keine Mühe. Ich fahre regelmässig nach Basel, absolviere dort in einer Klinik mein Programm und kehre danach wieder nach Bern zurück. Im Stadion trainiere ich natürlich auch.

Für wann planst Du das Comeback?
Ich will mich nicht auf ein Datum festlegen, weil ich mich nicht unnötig unter Druck setzen will. Ich konzentriere mich auf die Gegenwart. Die tägliche Arbeit ist das Wichtigste, und mit jedem Training nähere ich mich einen weiteren Schritt dem Comeback an. Der Tag meines Comebacks wird kommen, das ist klar, und dann will ich topfit sein.

Leidest Du, wenn Du an einem Spiel auf der Tribüne sitzt und Deinen Kollegen zuschaust?
Nein. Frust verspüre ich auch nicht. Die Situation lässt sich ja nicht ändern. Ich sehe es positiv: Die Perspektive als Zuschauer ist eine andere, es ist spannend für mich, die Mannschaft so zu beobachten.

Wie ist der Austausch mit den Kollegen?
Ich bin natürlich nahe am Team, wir sehen uns oft und reden zusammen. Das fühlt sich dann an, als wäre ich schon länger verletzt. Alle bei YB haben eine Rolle. Ich bin jetzt in einer, die ich nicht gesucht habe, versuche aber, Einfluss zu nehmen, so gut ich das eben kann. Zum Beispiel mit Ratschlägen, mit Dingen halt, die mir als Zuschauer aufgefallen sind. Dann kann es sein, dass ich mit einem Kollegen eine bestimmte Szene analysiere und ihm sage, wie ich mich verhalten hätte. Ich möchte mithelfen, dass die Mannschaft Erfolg hat.

Nun geht es in der Champions-League-Qualifikation gegen Cluj. Mit welchen Gefühlen blickst Du dem Dienstagabend entgegen?
Mit positiven, weil ich nie zweifle. Unsere Mannschaft ist nicht nur spielerisch, sondern auch mental stark, und wir haben schon oft gezeigt, dass wir über uns hinauswachsen können, wenn es erforderlich ist. Nun haben wir zwar am Samstag in der Super League bei Sion verloren, aber das bringt uns nicht aus der Balance. Das Vertrauen ist gross, dass wir uns gegen Cluj durchsetzen.


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 09:08 
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YB-Alarm vor Cluj-Knüller

Hinten das Risiko Faivre, vorne keine Tore

Es ist das wichtigste Spiel in der noch jungen Ära David Wagner. Doch YB steigt nicht problemfrei in den Cluj-Knüller. Die Verletzten drohen zu einem echten Handicap zu werden.

Captain und Stabilisator Fabian Lustenberger fehlt ebenso an allen Ecken und Enden wie Tormaschine Jean-Pierre Nsame. Beide leiden noch unter den Folgen ihrer Achillessehnenrisse. Und nun haben sich auch noch Stammgoalie David von Ballmoos und Mittelfeldspieler/ Innenverteidiger Sandro Lauper verletzt.

Faivre patzte in Sion

Das hat bereits Folgen gezeitigt. Von-Ballmoos-Backup Guillaume Faivre (34) war letzte Saison und beim 0:0 gegen GC ein mehr als solider Vertreter von «Dävu». Und auch letzte Saison bei seinen sechs nationalen Einsätzen und den beiden in den Achtelfinals gegen Ajax Amsterdam. Da kassiert er zwar insgesamt fünf Tore, war aber kein Faktor, weil YB inferior war. Nun hats den Neuenburger aber «erwischt». Sein Ausflug zur Unzeit in Sion führt zum Penaltyfoul von Maceiras an Bua und zur Entscheidung vom Elfmeterpunkt aus.

Dennoch will Wagner Faivres Einsatz nicht als Risiko sehen: «Guillaume ist ein total erfahrener Torhüter und ein erfahrener Mensch. Er hat solche Situationen in seiner Karriere auch schon gehabt. Er hat unser volles Vertrauen und mit zwei Spielen im Rücken nun auch eine gewisse Spielpraxis.» Wie hat er denn den Keeper in den Tagen nach dem Bock im Wallis und vor dem kapitalen Cluj-Spiel erlebt? «Er ist ja nicht bei mir im Büro, sondern in der Kabine», so Wagner. «Er fiebert jedenfalls dem Spiel wie alle anderen entgegen. Ich bin sicher: Er wird eine gute Leistung bringen.»

Es harzt in der Offensive

Aber das Hauptproblem von YB ist in den letzten drei Spielen nicht die Defensive gewesen. Zwei Tore hat man erhalten. Ist okay. Aber nur eines geschossen. Und das hat Joker Vincent Sierro in Cluj gemacht. YB hat ohne Nsame Ladehemmungen!

Wer also soll die Tore schiessen, wenn weder Siebatcheu, noch Elia, noch Mambimbi, noch Aebischer, Fassnacht oder Ngamaleu treffen? «Jeder ist recht herzlich eingeladen, Tore zu schiessen!», flachst Wagner. «Fakt ist: Wir haben in den letzten drei Spielen im Verwerten unserer Einschussmöglichkeiten viel zu viel liegen lassen. Vom Spiel her und vom Herausarbeiten waren wir gut mit dabei. Es geht um die Verwertung. Tore verändern Spiele.»

Drei Dinge machen indes Hoffnung auf die Playoffs und das Weiterkommen: Als es wirklich darauf ankam, in den Sechzehntelfinals gegen Bayer Leverkusen im Februar, war Siebatcheu da: Drei Tore in zwei Spielen. Zweitens werden 20'000 Fans im Stadion sein. Und die werden das Team erneut, wie gegen Slovan Bratislava, nach vorne pushen. Und der Faktor Kunstrasen ist in den Europaauftritten von YB immer ein ernstzunehmender.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 40055.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 09:12 
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10.08.2021

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YB muss Cluj schlagen, um der Champions League näher zu kommen

Die Young Boys benötigen am Dienstag einen Heimsieg, um der Champions League näher zu kommen. Nach dem 1:1 im Hinspiel gehen sie nicht ohne Probleme, aber mit Unterstützung ins zweite Duell mit Cluj.

Zumindest über die Ausgangslage müssen sich die Berner nicht den Kopf zerbrechen. Nach der Abschaffung der Auswärtstorregel besteht die Option eines torlosen Remis zum Weiterkommen nicht mehr. Ein Sieg, spätestens im Penaltyschiessen, ist für beide Mannschaften nötig, um sich für die letzte Qualifikationsrunde vor der Gruppenphase zu qualifizieren – für ein millionenschweres Duell gegen Slavia Prag oder Ferencvaros Budapest.

Daraus zu schliessen, dass im Wankdorf beiderseits mit offenem Visier gespielt wird, wäre voreilig. Der rumänische Meister Cluj dürfte wie schon im Hinspiel den Fokus eher auf das Kämpferische als auf das Spielerische legen. Zumal der Schweizer Meister in den letzten Partien gegen zurückgezogene Mannschaften Schwächen im Abschluss offenbarte. In den letzten drei Spielen trafen die Berner nur einmal, durch Vincent Sierro in der 93. Minute zum 1:1 im Hinspiel gegen Cluj.

Mit dem spielerischen Aspekt zeigte sich David Wagner trotz der enttäuschenden Resultate in der Super League, zuletzt dem 0:1 in Sitten, zufrieden. «Wir spielen uns Torchancen heraus. Die Verwertung ist aber schlecht.» Weiterhin fehlt mit Jean-Pierre Nsame der Torgarant der letzten Saisons verletzt. Zählen müssen die Berner deshalb auf andere, aber auf keinen speziell, wie Wagner sagt: «Im Prinzip ist jeder recht herzlich eingeladen...»

Ohne von Ballmoos, mit 20'000 Zuschauern

Neben den seit längerem abwesenden Nsame und Fabian Lustenberger fallen neu auch Goalie David von Ballmoos und der polyvalente Sandro Lauper aus. Beide stehen rund drei Wochen und damit bis zum Abschluss der Qualifikationsphase nicht zur Verfügung. Auch so haben die Berner aber genügend routinierte Spieler, um gegen Cluj zu bestehen, ein Team, das Wagner als «abgezockt und erfahren» bezeichnet.

An seiner Spielweise wird YB nicht rütteln. «Wir haben im Hinspiel bewiesen, dass wir sie in die Defensive drängen können», erinnert Michel Aebischer, der sich nach dem späten Tor in Cluj nun ein frühes in Bern wünscht. Über 20'000 Zuschauer werden am Dienstagabend im Wankdorf erwartet.


https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 33333.html

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 09:13 
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10.08.2021

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YB: An das Wankdorf hat Quali-Gegner Cluj Horror-Erinnerungen

YB empfängt heute um 20 Uhr den rumänischen Meister Cluj zum CL-Quali-Rückspiel. Beim Gegner dürften dabei schlechte Erinnerungen hochkommen.

Das Wichtigste in Kürze

- Die Young Boys wollen heute den nächsten Schritt in Richtung Königsklasse machen.
- Nach dem 1:1 in Rumänien findet heute das Quali-Rückspiel im Wankdorf in Bern statt.
- Im Dezember vergangenen Jahres spielten sich genau an jenem Ort kuriose Szenen ab.

Dank des späten Ausgleichstreffers im Hinspiel durch Vincent Sierro (90'+3) ist YB für das Rückspiel der 3. Quali-Runde zur Champions League im Vorteil. Gewinnen die Berner, ist die Königsklasse zum Greifen nahe.

Doch wie man vor einer Woche erfahren musste, ist der rumänische Serienmeister kein angenehmer Gegner. Das Team von Coach David Wagner tat sich schwer, gute Chancen zu kreieren.

Zudem lässt man im Sturm bisher die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Mit Jean-Pierre Nsame fehlt Gelb-Schwarz der beste Torjäger der letzten Jahre verletzt.

Das Spektakel von Bern

Doch YB hat einen psychologischen Vorteil: die Erinnerung an das Duell der beiden Teams im Stadion Wankdorf vergangenen Dezember. Im letzten Gruppenspiel der letztjährigen Europa-League-Kampagne stand man sich an ebenjenem Ort gegenüber.

Die alles entscheidende Partie verläuft lange ohne Treffer. Ein 0:0 reicht den Bernern für den Einzug in die Knockout-Phase des Wettbewerbs. Doch fünf Minuten vor Schluss gelingt Cluj der Führungstreffer. Dann überschlagen sich die Ereignisse.

YB-Verteidiger Zesiger wird vom rumänischen Goalie in Minute 90 am Kopf getroffen. Der französische Schiri entscheidet auf Penalty und zeigt glatt Rot! Nsame lässt sich von den heftigen Reklamationen nicht beirren und gleicht aus.

Doch damit nicht genug! Mit dem Adrenalin im Bauch haut der Torschütze direkt nach dem Anstoss den Gegner um und fliegt ebenfalls vom Platz. Wenig später macht Gianluca Gaudino mit dem Treffer zum 2:1 alles klar.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Young Boys auch heute durchsetzen können. Dafür braucht es aber im Gegensatz zur 0:1-Pleite vom Samstag gegen Sion eine klare Leistungssteigerung.


https://www.nau.ch/sport/fussball-int/y ... n-65979396

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 11:27 
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10.08.2021

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Zentrale Rolle gegen Cluj

Aebischer: Der Mann fürs Grobe – und fürs Feine

Michel Aebischer ist bei YB Mittelfeld-Lenker und Standard-König – aber auch die benötigte Leaderfigur?

Goalgetter Jean-Pierre Nsame, Stabilisator Fabian Lustenberger, Stammgoalie David von Ballmoos, Defensiv-Stütze Sandro Lauper: Die Liste wichtiger YB-Absenzen vor dem Rückspiel gegen Cluj ist lang. Nun müssen dringend andere Leistungsträger in die Bresche springen, um den benötigten Sieg einzufahren.

Einer der Kandidaten dafür ist Michel Aebischer. Trotz seiner erst 24 Jahre ist er seit geraumer Zeit Denker und Lenker im Mittelfeld jener Mannschaft, die den Schweizer Fussball in den letzten 4 Jahren dominiert hat.

Entscheidungen gegen Slovan und Cluj

Lange galt er als Mann fürs Grobe, räumte im Mittelfeld ab, fungierte in der Zentrale als letztes Defensivbollwerk vor der Abwehrreihe. Doch vor allem in jüngster Zeit bewies Aebischer, dass er auch eine feine Klinge führen kann – vor allem bei Standards.

Im Hinspiel gegen Cluj provozierte er mit einem scharf getretenen Freistoss-Schlenzer einen Abpraller beim Goalie, den Vincent Sierro in der Nachspielzeit zum so wichtigen 1:1-Ausgleich verwandeln konnte.

Eine Woche zuvor im Rückspiel der 2. Quali-Runde gegen Slovan Bratislava verwandelte Aebischer ebenfalls aus halblinker Position am Strafraumrand gar direkt – das Tor zum 3:0 sollte am Ende entscheidend sein fürs Weiterkommen der Berner. Auch seine Eckbälle finden zudem immer wieder Abnehmer in gefährlichen Positionen.

Am Dienstag wird Aebischer aufgrund der diversen Absenzen die Young Boys voraussichtlich als Captain aufs Feld führen. Führt er sie auch zum kapitalen Sieg?


Live-Hinweis

Das Rückspiel der 3. Quali-Runde zur Champions League zwischen YB und Cluj können Sie um 20:30 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App mitverfolgen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... uers-feine

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 10. August 2021, 13:59 
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YB-Sportchef Christoph Spycher

«Der Trainer ist kein Einzelkämpfer»

Nach dem durchzogenen Auftakt äussert sich der YB-Sportchef zu neuen Impulsen im Team – und erklärt, warum es nicht ins Gewicht fällt, dass David Wagner die Liga noch nicht kennt.

Wie bewerten Sie den Saisonstart bisher?

Die Nationalmannschaftspause Anfang September ist immer ein guter Moment, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Bis dahin sind es jetzt noch sechs Spiele. Klar haben wir uns in der Meisterschaft bislang mehr erhofft, aber das eine sind die Spiele, das andere die Resultate.

YB ist immer dominant aufgetreten, schien aber gegen passive Gegner kein Rezept zu finden.

Wir müssen uns darauf einstellen, dass der Gegner so seinen Weg zum Erfolg sucht. Entsprechend ist das eine Aufgabe, die uns immer öfter gestellt wird. An den Lösungen zu diesen Problemen arbeiten wir ständig. Es gibt Dinge, die waren schon gut, anderes gilt es zu verbessern.

Aber neu ist diese Konstellation mit den tief stehenden Gegnern nicht. Hat sich das Spiel der Mannschaft zu wenig entwickelt?

Es ist die vielleicht schwierigste Aufgabe im Fussball, gegen einen Gegner ein Tor erzielen zu müssen, der fast nur darauf aus ist, keinen Treffer zu kassieren, und dir keinen Raum lässt. Wenn der Gegner mitspielt und du über Geschwindigkeit verfügst, dann findest du auch Raum vor, vieles wird einfacher.
Aber eben, damit sind viele Spitzenteams konfrontiert. Solche Spiele sind uns ab und zu auch letztes Jahr misslungen, sie werden uns ab und zu auch dieses Jahr misslingen.

«Wir entwickeln die Spieler weiter, die wir haben.»

Entscheidet das Rückspiel gegen Cluj darüber, ob der Saisonstart ein gelungener ist?

Nein. Wir werden nicht nach jedem Spiel Bilanz ziehen. Es geht Schlag auf Schlag weiter bis zur Nationalmannschaftspause. Bis dahin gilt die Konzentration immer dem nächsten Spiel – und den Rückschlüssen daraus.

In anderen Jahren war die Ruhe auf dem Transfermarkt ein Vorteil – wäre es Ihnen jetzt manchmal lieber, da wäre mehr los? Es hätte mehr Abgänge, damit auch mehr Zugänge gegeben, im Kader herrschte mehr Bewegung.

Es spielt keine Rolle, was mir lieber ist, denn die Situation ist einfach gegeben. Und aus ihr machen wir das Beste. Wir haben unsere Philosophie, die ist klar definiert, wir sind offen für Transfers, suchen eine Durchmischung. Fakt ist einfach, dass die Corona-Krise die letzten eineinhalb Jahre geprägt hat, auch im Fussball, auch im Transferwesen. Aber das geht nicht nur uns so. Wir entwickeln die Spieler weiter, die wir haben. Es ist eine tolle Mannschaft, und sie hat Charakter, das hat sie auch in der Vergangenheit oft bewiesen.

Sie haben immer gesagt: Dieselbe Leistung wie letztes Jahr wird nicht mehr reichen. Welche Impulse sind bei YB jetzt neu?

Ein neuer Trainer sorgt schon per se dafür, dass die Karten neu gemischt werden. Zudem wollen sich viele entwickeln, den nächsten Schritt machen, mehr Verantwortung übernehmen. Das ist zwangsläufig schon mit den Langzeitverletzten Nsame und Lustenberger so, die Lücke, die sie hinterlassen, muss gefüllt werden. Es gibt Spieler, die haben schon einen Schritt nach vorne gemacht, anderen steht er noch bevor. Die Durchmischung ist da. Aber es braucht ein bisschen Geduld.

Einige Spieler sind schon viermal, viele zweimal mit YB Meister geworden. Ist die Gefahr der Sättigung grösser als in anderen Jahren?

Wir sind weit davon entfernt, über einem Spieler den Stab zu brechen. Grundsätzlich gilt: Wenn einer jetzt bei uns das Problem hat, dass er zufrieden ist, dann ist er nicht der richtige Spieler für YB, dann hat er die falsche Mentalität. Jeder Spieler von uns darf vom Ausland träumen, aber wenn du dahin willst, musst du immer Topleistungen bringen, da bringt es nichts, etwas zu verwalten, auf dem Erreichten sitzen zu bleiben. Wer sich nicht entwickelt, wird auch bei uns irgendwann keinen Platz mehr haben.

Zuletzt haben sich mit David von Ballmoos und Sandro Lauper zwei weitere Spieler verletzt – bei der Breite des YB-Kaders kein Grund zur Beunruhigung?

Im Fussball und gerade in der Kaderarbeit gibt es immer Dinge, die nicht planbar sind. Verletzungen gehören dazu, damit wollen wir uns jetzt nicht aufhalten. Wir haben Vertrauen in alle, die uns zur Verfügung stehen. Und unser Konzept zeigt ja, dass es jeden braucht, mit Rotationen alle drei bis vier Tage. Der Trainerstab macht sich unglaublich viele Gedanken, wie man auch die Spieler in Form halten kann, die etwas weniger Minuten haben. Die Spielzeit wird gut verteilt. Die Belastungssteuerung ist auch Teil des Verletztenmanagements und der weitsichtigen Saisonplanung.

«Wer denkt, dass nach dem Spiel in Sion bei uns alle zufrieden waren und das unter einer Niederlage abgehakt haben, die halt mal vorkommt, der irrt.»

Trainer David Wagner hat sofort viel rotiert, zu einem Zeitpunkt der Saison, zu dem man gewissen Spielern noch mehr zumuten könnte. Ist das der richtige Weg?

Die Belastung ist noch einmal eine andere als letztes Jahr. Wenn die Gruppenphase im Europacup losgeht, werden wir schon drei Qualifikationsrunden hinter uns haben, das sind sechs Spiele, das ist von der Belastung her eine Gruppenphase allein vor der eigentlichen Gruppenphase.

Der Trainer kennt trotz seiner Erfahrung zwei Dinge nicht, die für YB entscheidend sind: die Liga und den Europacup.

Das ist so, im Schweizer Fussball muss er sich neu auf die Gegner einstellen. Aber er ist kein Einzelkämpfer, der Staff um ihn herum bringt jegliches Wissen mit, das es dafür braucht und kennt unsere Gegner in- und auswendig.

Was würden Sie jemandem entgegnen, der nach den jüngsten Resultaten auch den Eindruck hat, bei YB könnte es zu harmonisch zu- und hergehen?

In den letzten Jahren, als wir auf Platz 1 standen, kam kaum jemand auf die Idee, dass es bei uns zu harmonisch sein könnte. Aussen und innen, das sind ohnehin zwei verschiedene Perspektiven. Wer denkt, dass nach dem Spiel in Sion bei uns alle zufrieden waren und das unter einer Niederlage abgehakt haben, die halt mal vorkommt, der irrt sich gewaltig. Niemand war bei uns zufrieden, die Partie wurde sofort aufgearbeitet, es wurde klar kommuniziert. Das findet intern statt. Wir haben in den letzten Jahren auch Spiele verloren und mussten ebenfalls Leistungen aufarbeiten, mit denen wir nicht zufrieden waren.

Gleichzeitig steckt man im Europacup mitten in den Spielen, die wirtschaftlich wegweisend sind.

Daran denken wir nicht. Wir denken an das Rückspiel gegen Cluj, weil allein diese Partie darüber entscheidet, wie es weitergeht. Wir brauchen diesen Sieg, für das Playoff, für alles Weitere.

Aber Sie als Sportchef werden ja schon registriert haben, wie günstig die Konstellation im Playoff ist.

Wir gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel und sagen: Wir wollen dieses Playoff erreichen. Und dort würde dann eine sehr gute Mannschaft warten, es gibt keine einfachen Gegner auf dieser Stufe. Slavia Prag etwa hat finanziell viel mehr Möglichkeiten als wir, das ist die Realität. Aber solche Gedanken habe auch ich höchstens im Hinterkopf, weil auch ich will mich auf das Cluj-Spiel konzentrieren und schauen, wo ich noch mithelfen kann, damit wir diese Aufgabe erfüllen.


YB - Cluj

Nach dem 1:1 im Hinspiel in Rumänien empfangen die Young Boys heute um 20.30 Uhr den CFR Cluj. So könnte YB spielen: Faivre; Hefti, Zesiger, Camara, Garcia; Fassnacht, Aebischer, Sierro, Ngamaleu; Siebatcheu, Elia. – Es fehlen: Lauper, von Ballmoos, Lustenberger, Nsame (alle verletzt).


https://www.bernerzeitung.ch/der-traine ... 5346198967

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YB vor Millionenspiel

Legende Raducano: «Cluj scheidet in Bern aus»

Am Dienstagabend geht es für YB in der 3. Qualifikationsrunde für die Champions League um Millionen. Die rumänische Stürmerlegende Marcel Raducanu (66) glaubt nicht, dass Cluj die Berner stoppen kann.

Probleme in Bern. Skepsis in Cluj. Zumindest wenn es nach der rumänischen Stürmerlegende Marcel Raducanu (66) geht. Der ehemalige BVB- und FCZ-Knipser sagt auf «sport.ro»: «Cluj scheidet gegen YB aus. Ich weiss, wie die Atmosphäre in Bern ist. Das reicht nicht. Und damit wäre dann das vierte und letzte rumänische Team raus aus Europa. Es wird mit unserem Fussball immer schlimmer.»

Raducano selber weiss, wie man YB ausschaltet. 1979 holte er im Cupsiegercup mit Steaua ein 2:2 im Wankdorf, um dann in Bukarest zuzuschlagen: 6:0. Drei Tore von Raducanu gegen Walter Eichenberger.

Von solchen Zahlen können die aktuellen Cluj-Spieler trotz vier Siegen in vier Spielen in der Meisterschaft nur träumen. Zuletzt gabs zweimal ein holpriges 1:0. Beim Drittletzten Mioveni traf einzig der hochbegabte Claudiu Petrila (20). Das von Sepsis gekommen Juwel hat in vier Meisterschaftsspielen drei Tore gemacht. Auf ihn gilt es speziell aufzupassen, denn in Rumänien spricht man schon jetzt davon, dass Cluj eines Tages 15 Millionen Euro für den U21-Internationalen lösen will. Auf europäischem Niveau herrscht bei ihm bislang allerdings Funkstille in Sachen Tore.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 41470.html

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