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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. Januar 2021, 11:59 
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BSC Young Boys- FC Sion

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Stadion Wankdorf, Bern
Sonntag, 31. Januar 2021
Zeit: 16:00 Uhr

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Webseiten FC Sion:
http://www.fc-sion.ch
http://1909.ch
http://sionclublarete.ch
http://www.freaks-sion.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-sion/ ... n_321.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Sion
https://www.facebook.com/FCSion
https://twitter.com/FCSion
https://www.instagram.com/fcsion
https://www.youtube.com/user/FCSionOnline
http://www.stades.ch/Tourbillon-photos.html

Forum FC Sion:
http://www.fcsion4ever.com
http://www.sionclublarete.ch/forum
http://forum.aceboard.net/index.php?login=258

Statistiken / Vergleiche vs. FC Sion:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-sion/
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3432819
http://www.football-lineups.com/team/FC_Sion
https://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-sion/2189
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... on/3361689
https://de.soccerway.com/matches/2021/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2021
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... rn/fc-sion
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... fc-sion/11
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 81,885.php
https://www.kicker.de/bern-gegen-sion-2 ... /spielinfo


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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. Januar 2021, 22:17 
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Alles zum Spiel YB - Sion


Die personelle Situation bei YB

Verletzte und rekonvaleszente Spieler:
Martins, Petignat, Sierro, Spielmann

Gesperrte Spieler:
Nsame (nach roter Karte in Vaduz), Camara (4. gelbe Karte)

Einsatz in der U21:
Garcia

Online-Version (ISSUU): https://issuu.com/bscyb1898/docs/20210131-yb-sion_issuu
Download-Version (PDF): https://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/ ... on_WEB.pdf



Guillaume Hoarau mit Sion zu Besuch

Das 2:3 gegen Basel am Donnerstag bedeutete für die achtplatzierten Walliser die erste Niederlage nach fünf Runden. Das Team von Trainer Fabio Grosso (unten im Bild), als italienischer Nationalspieler Weltmeister von 2006, und mit dem früheren YB-Stürmer Guillaume Hoarau strebt eine Reaktion im Wankdorf an.

***

Am 17. Dezember startete der FC Sion in eine gute Phase. Nach vier Niederlagen in Folge liess er sich von jenem Donnerstag an fünf Mal nacheinander nicht mehr bezwingen: 1:1 bei Servette, 2:1 gegen Vaduz und 0:0 bei Zürich vor Weihnachten, 1:1 gegen Lugano und 1:0 in Lausanne zum Start ins neue Jahr. «Die Qualität, um mehr zu zeigen als bisher, ist vorhanden», sagte Trainer Fabio Grosso vor einer Woche. Aber am Donnerstag riss die Serie: Im heimischen Tourbillon verloren die Walliser gegen den FC Basel 2:3 und weisen darum weiterhin nur drei Punkte Vorsprung auf Barrageplatz 9 auf. Bei zwei Partien mehr als der FC Luzern.

Sion präsentiert sich in dieser Saison mit einem gegenüber 2019/20 deutlich veränderten Gesicht. Fabio Grosso, als Spieler Weltmeister mit Italien 2006, unterzeichnete einen Einjahresvertrag und löste einen Landsmann ab. Paolo Tramezzani hatte das Team in der 36. und letzten Runde der Meisterschaft zum Ligaerhalt geführt, ein paar Tage später platzte der Traum vom Einzug in den Cupfinal mit dem 1:3 gegen YB.

Zahlreiche Wechsel gab es auch im Kader. Guillaume Hoarau, zuvor sechs Jahre Stürmer bei YB, ist der prominenteste Zugang und heute erstmals wieder im Wankdorf zu Besuch. Mit Geoffroy Serey Die (gegen YB gesperrt) kehrte ein Routinier zu Sion zurück, mit Gaëtan Karlen ein ehemaliger Junior. Die beiden wurden von Xamax übernommen. Ebenfalls über Super-League-Erfahrung verfügen Matteo Tosetti (Thun) und Dennis Iapichino (Servette). Seit Anfang Jahr trägt auch Léo Lacroix wieder das Sittener Dress. Der Verteidiger spielte einst auch im Nachwuchs des FC Sion.

Einen Wechsel nahm Fabio Grosso auf dem Goalieposten vor. Nach neun Partien ersetzte er die bisherige Nummer 1 Kevin Fickentscher durch den 21-jährigen Timothy Fayulu. Sions einstiger U-21-Torhüter, der sowohl den Schweizer als auch den kongolesischen Pass besitzt, gilt als grosses Zukunftsversprechen.

Vorweisen kann Grosso bislang vier Erfolge in zwei Wettbewerben. Zum Auftakt in den Cup gewann Sion bei Erstligist Schötz 3:0, in der Super League gab es neben dem 2:1 gegen Vaduz und dem 1:0 in Lausanne einen 2:0-Heimsieg gegen Servette. Praktisch die Hälfte der 17 erzielten Tore gehen auf das Konto eines Duos: Anto Grgic und Gaëtan Karlen trafen je vier Mal. Der erste Vergleich mit YB in dieser Spielzeit endete am 26. September im Wallis 0:0.



Alberto Regazzoni: Der Stürmer von einst ist heute Grenzwächter

Der 37-Jährige spielte von 2007 bis Anfang 2011 in Bern - und er stand in seiner Karriere zweimal beim FC Sion unter Vertrag. Nun arbeitet der dreifache Nationalspieler beim Zoll in Chiasso.

***

Was für Erinnerungen hast Du an Deine Zeit bei YB?
Haften geblieben sind fast nur gute Erinnerungen an die dreieinhalb Jahre in einem grossen Verein und einer schönen Stadt mit hoher Lebensqualität. Leider schafften wir es damals nicht, die lange Zeit ohne Titelgewinn zu beenden - zu gerne hätte ich mitgeholfen, den Fans endlich einen langersehnten Pokal zu bescheren. Uns blieb dreimal in Folge nur der zweite Platz hinter Basel, 2009 verloren wir den Cupfinal gegen Sion 2:3.

Bestehen noch Kontakte zu alten Weggefährten in Bern?
Mit Marco Wölfli pflegte ich schon in den Nachwuchs-Nationalteams ein freundschaftliches Verhältnis. Das hält bis heute an. Ab und zu schreiben wir uns.

Du warst in Deiner Karriere auch zweimal bei Sion und hast mit den Wallisern 2006 den Cup gewonnen - gegen YB…
...und das als Challenge-League-Team. Nach 120 Minuten stand es 1:1 - im Penaltyschiessen verwertete ich den letzten Elfmeter. Ein Jahr später wechselte ich zu YB.

Welchen Eindruck hast Du vom YB der Gegenwart?
Einen hervorragenden. Ich gönne es dem Verein von Herzen, dass er nun drei Meistertitel und einen Cupsieg gewonnen hat. Es ist der Lohn für seriöse, wunderbare Arbeit. Sportchef Christoph Spycher, mit dem ich noch zusammenspielte, oder Chefscout Stéphane Chapuisat - das sind zwei von mehreren Verantwortlichen, die eine grosse Ahnung vom Fussball haben. Ausserdem sind beide extrem feine Menschen. Der Titel 2021 führt wieder über YB, die beste Mannschaft des Landes.

Was traust Du Sion zu?
Es ist Potenzial vorhanden. Ich würde mir etwas mehr Konstanz wünschen, auch in personeller Hinsicht. Ich fühle mich dem Klub nach wie vor verbunden und habe mit Präsident Christian Constantin sowie Generaldirektor Marco Degennaro immer noch Kontakt.

Du bist 2014 ins Tessin zurückgekehrt und hast Deine Laufbahn inzwischen beendet. Wie sieht Dein Alltag heute aus?
Ich bin als Grenzwächter am Zoll in Chiasso angestellt. Der Fussball fehlt mir zwar, aber die unregelmässigen Arbeitszeiten lassen es nicht zu, dass ich zum Beispiel eine Mannschaft trainiere. Aber meine Expertentätigkeit beim Tessiner Fernsehen kann ich weiterhin ausüben.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 30. Januar 2021, 13:05 
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30.01.2021

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Nach seinem schwierigsten Jahr

Hoarau und die Suche nach dem x-ten Frühling

YB-Held Guillaume Hoarau kommt am Sonntag mit dem FC Sion nach Bern. Der Franzose kämpft sich gerade wie gewohnt von einer Verletzung zurück. Doch sein Optimismus ist ein anderer als zu seinen besten Zeiten.

Der Mensch hat seine Gewohnheiten. Wenn Guillaume Hoarau jeweils vom Training nach Hause kam in seine Wohnung in Thun, Berner Oberländer Hanglage, Blick nach Südwesten, dann setzte er sich an die Sonne und griff zur Gitarre. Und wenn Guillaume Hoarau jetzt vom Training nach Hause kommt in seine Wohnung in Vétroz, Walliser Hanglage, Blick nach Südwesten, dann setzt er sich an die Sonne und greift zur Gitarre.

Guillaume Hoarau lebt kein neues Leben im Wallis, als Stürmer beim FC Sion. Und doch bewegt er sich als Fussballer auf einer ganz anderen Ebene. Vor zwei Jahren war er in seinem Wirken bei Seriensieger YB auf dem Zenit, er hatte mitgeholfen, den Club dorthin zu bringen, wo er heute steht. Vor einem Jahr begann sein Status beim Meister zu bröckeln. Und jetzt sitzt er beim Tabellenachten Sion auf der Ersatzbank, mit dem Team den Barrageplatz im Rücken, als Stürmer schon wieder eine Verletzung verkraftend.

Das vermeintlich so ereignislose Corona-Jahr 2020, es hielt für Hoarau alles bereit. Triumph und Zweifel, Freude und Tränen, ein Aufbruch und ein Abschied. «Es war ein kompliziertes Jahr», sagt Hoarau, «für meinen Körper, aber vor allem für den Kopf.»

Mit zwei Physiotherapeuten nach La Réunion

Angefangen hat das neue Jahr für den 36-jährigen Franzosen so, wie es ihm behagt: mit seinem in Bordeaux wohnhaften Sohn, den er zuvor monatelang nicht gesehen hat, in seiner Heimat auf der Insel La Réunion. Hoarau konnte den weiten Weg dorthin auch in der kurzen Winterpause antreten, im Schlussspurt seiner Rehabilitation von einer Ende November erlittenen Muskelverletzung.

Das zeigt, dass es auch im Wallis noch nicht ganz vorbei ist mit seinem Starstatus. Zwei clubeigene Physiotherapeuten haben ihn begleitet, jeden Tag haben sie mit ihm trainiert. Es mag anmassend wirken, aber wer ihn kennt, weiss, wie wichtig ihm die Menschen um ihn herum sind. Gerade deshalb erscheint es noch immer erstaunlich, hat er sich dem nervösen Laune-Barometer von Sion-Präsident Christian Constantin ausgesetzt, das mit Kontinuität so schlecht vereinbar ist.

Bezahlt hat Hoarau das ungewöhnliche Aufbautraining aus der eigenen Tasche. Dafür kann er heute sagen: «Mein Körper ist einsatzbereit. Und mein Kopf ebenso.»

Die Voten des Versehrten kennt er nur allzu gut. Ein Dutzend Verletzungen musste er allein in seiner Zeit bei YB überwinden, in sechs Jahren fiel er im Schnitt zweimal pro Saison aus. Aus fast jedem Tief fand er wieder zu einer Form zurück, in der er in der Super League zu den Besten zählte. Seinen Beteuerungen, dass er wieder der Alte sei, schenkte man deswegen unweigerlich immer wieder aufs Neue Vertrauen.

Aktuell aber fällt das schwer. Die Bilanz von Hoarau im rot-weissen Trikot liest sich ernüchternd: 204 Minuten in neun Spielen, zweimal Startelf, kein Tor.

Jetzt, bei Sion, scheint sein Optimismus nur noch vom Zweck getrieben.

Am Donnerstag spielt Sion zu Hause gegen Basel. Ein paar Stunden vor dem Anpfiff erzählt Hoarau von seinen Gesprächen mit Trainer Fabio Grosso. «Wir sind uns einig, dass ich der Mannschaft helfen muss, und zwar nicht nur auf dem Platz.» Ins Spiel kommt er in der 78. Minute, als letzte Einwechslung. Bei Gaetan Karlens Anschlusstreffer zum 2:3 schaut Hoarau nur zu. Sion verliert das Spiel. «Es ist eng für uns, jedes Tor, jeder Punkt zählt», sagt er schon vor dem Spiel. «Aber ich habe noch eine Saison Fussball in mir, und in dieser will ich diesem Club helfen.»

Hoaraus Optimismus kann ansteckend sein. Er hat damit einst einen ganzen Verein davon überzeugt, sich mit dem Schicksal des ewigen Zweiten nicht auf ewig abfinden zu müssen. Bei YB war er der Wortführer einer neuen, selbstbewussteren Ausrichtung.

Und doch scheint sein Optimismus heute ein anderer als damals. In Bern liess er sich von ihm zum Erfolg tragen, durch jede Verletzung zurück an die Spitze. Jetzt, bei Sion, scheint dieser Optimismus nur noch von Zweck getrieben. Hoarau betet sie herunter, die Parolen des Rückkehrers. Aus dem Munde eines Champions mit verblichenem Glanz sind es nur noch die branchenüblichen Floskeln.

Constantins Vorhaben jedenfalls, Hoarau mit einem (stark leistungsbezogenen) Jahreslohn von im besten Fall 300’000 Franken für ein paar letzte Super-League-Tore ins Wallis zu locken, könnte schiefgehen. Und doch ist in der Liga noch nicht einmal die Hinrunde gespielt. Rund um Hoarau gibt es die Hoffnung, dass es doch noch etwas werden könnte mit dem Comeback, in seinen letzten Zügen als Super-League-Fussballer.

Abgesehen von den Problemen auf dem Platz, hat sich Hoarau im Wallis gut eingelebt. Die Westschweizer Medienwelt ist dankbar für eine Figur mehr in der Fussballregion. Mit RTS spazierte er durch die Weinberge vor seiner Haustür und sang dazu seine Lieblingsballaden, die grossen Zeitungen haben ihn gern im Interview. Die Gegend gefällt ihm, das Barbecue mit dem Nachbarn, aus dessen Haus immer brasilianische Musik töne, sei geplant, erzählt er lachend.

Die Wohnung in Vétroz ist nicht ganz so gross wie das Penthouse in Thun oder das Bauernhaus in Riedbach. «Ein paar Kisten habe ich gar nicht erst ausgepackt», sagt er. Doch der Flügel steht, die Gitarren sind auch da. Aus der 3er-WG in Thun ist ihm nur einer der Mitbewohner geblieben, sein Jugendfreund und treuer Begleiter Ludovic Hoarau wohnt jetzt in Bern.

«Bim Coiffeur» mit Siebatcheu

Entsprechend oft zog es ihn anfangs noch in die Bundesstadt. Einmal war Hoarau zu Besuch beim Fineboy-Barbershop im Breitenrain-Quartier, dem inoffiziellen YB-Friseur – und traf dort auf Jordan Siebatcheu. Wie Hoarau einst bei Le Havre ist auch der zwölf Jahre jüngere Siebatcheu vorab in der zweiten französischen Liga (bei Reims) durchgestartet und muss sich jetzt in der Super League beweisen. «Wir haben zusammen diskutiert, es gibt ja wirklich viele Parallelen.»

Und so wird es für das Spiel am Sonntag mit Sion bei YB keine ungewöhnliche Rückkehr für Hoarau. «Ich habe kein neues Leben angefangen», sagt er, «als Mensch habe ich immer noch so viele Verbindungen nach Bern.» Als er zum ersten Mal mit Sion spielte, im September 2020, traf er im Wallis auch auf die Young Boys. «Ich bin mittendrin», sagte er damals, «aber mit den Emotionen eines Sportlers.»

Der Mensch Hoarau, er wird noch eine Weile in der Schweiz heimisch bleiben, dies- und jenseits der Alpen. In Bern sitzt der chansonbegeisterte Musiker «bim Coiffeur» – und weil die Autofahrt dahin so beschwerlich ist, zwischendurch sogar «ir Ysebahn». Der Mensch kann mit seinen Gewohnheiten auch brechen.


https://www.bernerzeitung.ch/auf-der-su ... 9823744472

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Januar 2021, 13:25 
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Das Rätsel Guillaume Hoarau entschlüsselt

Sion-Coach Grosso will Duracell-Stürmer

Superstar Guillaume Hoarau (36) spielt in den Plänen von Sion-Trainer Fabio Grosso (43) bisher keine grosse Rolle. Es ist das grosse Mysterium beim FC Sion. Wir entschlüsseln.

Sechs Jokereinsätze 2020. Nur einer in drei Spielen 2021. Aber nicht ein einziges Mal in der Startelf. Hoarau isst bei Grosso hartes Brot! Warum? Der italienische Weltmeister erklärte dies Präsident Christian Constantin am Tag nach dem 2:3 gegen Basel in einer Aussprache, um die Grosso gebeten hatte. «Fabio sagte mir, dass er für sein System Stürmer wolle, die viel laufen», erzählt CC. Und dies so unermüdlich wie der Duracell-Hase. «Und das ist halt mit dem Profil von Gui nicht ganz kompatibel.»

Ernüchternd!

Und so spielte der französische Superstar gegen Lugano und Lausanne halt null, gegen den FCB zwölf Minuten. Ernüchternd!

Dabei hatte der Stürmer nach seiner Oberschenkel-Verletzung Ende November alle Hebel in Bewegung gesetzt, um für den Rückrundenstart fit zu sein. Das zumindest klappte. Auch, weil er zwei Physios des FC Sion auf «seine» Insel La Réunion im Indischen Ozean einlud, ihn über die Festtage fitzumachen. Er zahlte ihnen Flug, Kost und Logis – und sie brachten ihn in der Tat hin. Allein: Was nützt es, wenn Hoarau Kürzestarbeiter ist?

«Fabio braucht ihn nicht wirklich»

«Tja, er spielt nicht. Fabio braucht ihn nicht wirklich», stellt CC etwas konsterniert fest. «Und ich kann Fabio nicht viel vorwerfen. Vor dem Basel-Spiel hatten wir aus den letzten fünf Spielen neun Punkte geholt. Das ist eine gute Bilanz. Aber klar. Ohne Spielpraxis findet Guillaume den nötigen Rhythmus nicht. Und ich kann Fabio nicht diktieren, wen er aufstellen soll.»

Und doch gibts einen Hoffnungsschimmer. CC: «Fabio hat mir gesagt, dass sich Gui nie beklagt habe. Und vor allem: Am Freitag ergriff er das Wort in der Garderobe, sagte, er habe bislang nicht das gebracht, was sich alle erhofft hatten. Doch er werde alles daransetzen, um dies zu ändern. Und nach der Niederlage gegen Basel dürfe man keinesfalls den Kopf hängenlassen.» Und so habe Grosso extrem positiv über die Attitüde von Hoarau gesprochen. Weshalb CC hofft, dass die Beiden doch noch eine Lösung finden, um sich endgültig zu finden.

Die Mannschaft ist zu nett

Denn im Gegensatz zu Valon Behrami und seiner Frau Lara gefällt es Hoarau und Freundin Manuela Frei im Wallis. Das Glamourpaar hat in Vétroz ein schönes Haus gefunden. Die Avancen von Lausanne, Hoarau an den Lac Léman zu locken, hätten jedenfalls null Erfolgsaussicht.

Wichtiger sei für Grosso ohnehin ein anderes Problem: Seine Mannschaft ist zu nett, sie habe zu wenig Grinta. Ein Beispiel führte gar zu einem kleinen Eklat: Weil Sion-Youngster Sandro Theler seinem ehemaligen Mentor Pajtim Kasami die Wasserflasche gab, regte sich Grosso fürchterlich über den Oberwalliser auf. Was zu einem Rencontre zwischen Kasami, der Theler verteidigte, und Grosso am Ende des Spiels führte.

Vielleicht spielt Hoarau gegen seinen Herzensklub YB am Sonntag ein bisschen länger. Er sollte sich einfach hüten, beispielsweise seinem ehemaligen Protegé Michel Aebischer die Flasche zu reichen …


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 21097.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Januar 2021, 20:20 
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YB siegt souverän und profitiert von Basler Ausrutscher

Der Meister gewinnt ungefährdet gegen Sion. Er hätte es sich mit ein bisschen mehr Effizienz aber einfacher machen können.

Es hätte ein Kantersieg sein können, so viele Chancen hatte YB. Zum Beispiel, als Ngamaleu die Latte traf. Oder als der Sittener Bamert einen Lupfer von Siebatcheu von der Linie kratzte. Und da sind die grossartigen Taten von Sion-Goalie Fayulu noch gar nicht mit einberechnet, kurz vor Schluss zum Beispiel lenkt er einen Kopfball von Zesiger an die Latte.

Und so ist es dann eben doch nur ein 2:1 für die Berner. Den Grundstein dafür legten sie schon ganz früh, weil von den Sittenern eben nur Fayulu wirklich überzeugen konnte. Wie es seine Vorderleute nicht fertigbrachten, den Ball in der vierten Minute weg zu bringen, war haarsträubend, Ngamaleu erbte. Letztmals hatte der Kameruner im August gegen St. Gallen getroffen.
[myvideo][/myvideo]
Sion gelang der Ausgleich, wie es für die Mannschaft und dieses Spiel wohl auch etwas typisch war, aus dem Nichts. Abdellaoui köpfelte eine Flanke von Grgic ein, die Freude hielt nur kurz. Umso grösser war dann jene der YB-Spieler, als ausgerechnet Sandro Lauper wieder zur Führung traf. Der 24-Jährige stand erstmals seit Mai 2019 wieder in der YB-Startformation, er hat eine lange, von Verletzungen geplagte Durststrecke hinter sich.

Bei diesem 2:1 für YB blieb es dann auch bis zum Schluss. Sion erspielte sich noch die eine oder andere Chance, war aber auch nicht richtig gefährlich. Mit dem Sieg entrückt YB noch weiter in der Tabelle, auch, weil der FC Basel gegen Lugano nur 2:2 spielt. Im dritten Spiel vom Sonntagnachmittag trennen sich Servette und Lausanne 1:1.

https://www.bernerzeitung.ch/yb-trifft- ... 7476787873

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Januar 2021, 20:22 
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2:1-Sieg gegen Sion

YB trotz Chancenwucher zum Dreier

- YB besiegt Sion in der 17. Runde der Super League zuhause verdient mit 2:1.
- Sandro Lauper trifft gleich bei seinem Startelf-Comeback nach 617 Tagen.
- Weil Basel und Lugano remis spielen, baut YB die Tabellenführung auf 8 Punkte aus. Auch das Romand-Derby endet ohne Sieger.

Gerade mal 20 Sekunden waren in der 2. Halbzeit verstrichen, da klatschte der von Nicolas Ngamaleu abgefeuerte Ball an die Latte. Es wäre das längst fällige 3:1 für die Gastgeber gewesen, das auch in der Folge nicht fallen wollte.

Jordan Siebatcheu sah seinen wunderschönen Chip nur wenige Sekunden später auf der Linie geklärt, Christian Fassnacht scheiterte nach etwas mehr als einer Stunde am Fuss des bravourös aufspielenden Sion-Goalies Timothy Fayulu.

Und so musste der Meister bis zum Schluss um den Sieg zittern, der eigentlich schon in der 1. Hälfte hätte eingetütet werden können. Auch da übte sich das Team von Gerardo Seoane in Chancenwucher. Ngamaleu (9.), Cédric Zesiger (23.) und Fassnacht (43.) verpassten es aber, die Spannung der Partie im Keim zu ersticken.

Lanciert wurde die Partie bereits in der 4. Minute:

- Nach einer eher unpräzisen Flanke von Christian Fassnacht ins Sion-Zentrum bringen die Walliser den Ball nicht weg. Jan Bamert schiesst stattdessen Mitspieler Christian Zock ab, sodass die Kugel Ngamaleu vor die Füsse fällt. Der Mittelfeldakteur zieht aus etwa 13 Metern ab und verwandelt flach in die entfernte Ecke.

Lauper mit Traum-Rückkehr in die Startelf

Auch danach schwangen die Berner das Zepter nach Belieben. Umso überraschender fiel der Ausgleich der Walliser: Ayoub Abdellaoui nickte eine Flanke von Anto Grgic nach einem Standard per Innenpfosten ins YB-Tor (26.)

Die Geschichte der Partie schrieb indes ein anderer. Sandro Lauper fasste sich in der 34. Minute ein Herz und traf nach einem Ablenker von Jean Ruiz zum 2:1 (siehe Video oben). Ausgerechnet Lauper, der nach 2 Kreuzbandrissen und 20 Monaten Absenz sein Startelf-Comeback feierte.
So geht es weiter

YB gastiert am kommenden Mittwoch (18:15 Uhr) beim FCZ. Sion bittet am gleichen Tag (20:15 Uhr) den FC St. Gallen zum Tanz.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... zum-dreier

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 31. Januar 2021, 20:27 
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Matchwinner Lauper krönt Startelf-Comeback

YB schlägt Sion trotz Chancenwucher

Nach 617 Tagen gibt Sandro Lauper bei YB sein Startelf-Comeback. Beim 2:1-Heimsieg gegen Sion schiesst der Mittelfeldspieler das Siegtor für die Berner.

Das Spiel: Nach zwei Kreuzbandrissen und über eineinhalb Jahren Verletzung gibt Sandro Lauper sein Startelf-Comeback bei YB. Er ist es ausgerechnet, der seine Farben gegen Sion zum Sieg schiesst. Sein Weitschuss wird zwar von Ruiz abgelenkt, doch das goldene Tor wird dem 24-Jährigen zugeschrieben. Die Berner hätten durchaus höher gewinnen können.

Kaum fünf Minuten sind gespielt als Ngamaleu ein Chaos in der Sion-Verteidigung ausnützt und YB in Führung schiesst. Erst nachdem die Startviertelstunde vorbei ist, flacht die YB-Angriffswelle etwas ab und die Gäste können froh sein, nur ein Tor kassiert zu haben. Es sieht stark nach dem 2:0 für die Hausherren aus, als das Team von Fabio Grosso aus dem Nichts ausgleicht. Abdellaoui nickt einen Grgic-Freistoss an Von Ballmoos vorbei.

Nach dem Seitenwechsel brennt YB ein noch grösseres Offensiv-Feuerwerk ab. Ngamaleu trifft mit seinem Traum-Schlenzer wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff nur die Latte. Ansonsten müssen sich die Gäste bei Goalie Fayulu bedanken, der sich mehrmals gegen die Berner Stürmer stellt und den dritten Treffer verhindert.

Nach vorne geht bei den Wallisern wenig. Hoarau wird in der Schlussphase gegen «sein» YB eingewechselt, kann die Niederlage aber nicht abwenden.

Die Tore

1:0 | 4. Minute | Nicolas Moumi Ngamaleu | Die Sion-Verteidigung bekommt eine Flanke nicht aus ihrem Strafraum raus. Sie schiesst sich den Ball gegenseitig an, bis der Ball bei Ngamaleu landet, der trocken einnetzt.

1:1 | 26. Minute | Ayoub Abdellaoui | Grgic schiesst einen Freistoss von links gefährlich aufs Tor. Der Ball landet auf dem Kopf von Abdellaoui, der schliesslich via Innenpfosten ausgleicht.

2:1 | 34. Minute | Sandro Lauper | Lauper erobert den Ball im Mittelfeld und läuft los. Er zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft. Der Schuss wird von Verteidiger Ruiz noch abgelenkt.

Der Beste: Na das ist aber ein Comeback nach Mass! Gleich bei seinem ersten Startelf-Einsatz nach 617 Tagen macht Sandro Lauper das Siegtor. Châpeau!

Der Schlechteste: Sion-Abwehrchef Jean Ruiz zieht einen denkbar unglücklichen Nachmittag ein. Er sieht schlecht aus beim ersten YB-Tor und fälscht Laupers Schuss unhaltbar zum 2:1 der Berner ab.

Das gab zu reden: Immerhin gut 20 Einsatzminuten kriegt Guillaume Hoarau bei seiner ersten Rückkehr nach Bern. Er legt auf für Wakatsuki, der die goldene Chance zum 2:2 auslässt (75.), und er beschäftigt Von Ballmoos mit einem 20-Meter-Schuss (91.)

So geht es weiter: Am Mittwoch, 03.02. muss YB in Zürich ran (18.15 Uhr). Am gleichen Abend empfängt Sion den FC St. Gallen im Tourbillon (20.30 Uhr).

YB – Sion 2:1 (2:1)

YB: Von Ballmoos; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Maceiras; Fassnacht, Aebischer, Lauper, Ngamaleu; Mambimbi, Siebatcheu.

Sion: Fayulu; Bamert, Ruiz, Abdellaoui; Tosetti, Zock, Baltazar; Grgic, Aguilar; Clemenza; Karlen.

Wankdorf, 0 Fans, SR: Schnyder.

Tore: 4. Ngamaleu (Fassnacht) 1:0, 26. Abdellaoui (Grgic) 1:1, 34. Lauper 2:1.

Einwechslungen

YB: Lefort (67. für Hefti), Sulejmani (67. für Ngamaleu), Elia (74. für Mambimbi), Gaudino (91. für Fassnacht), Rieder (91. für Aebischer).

Sion: Khasa (56. für Tosetti), Lacroix (56. für Zock), Hoarau (71. für Karlen), Wakatsuki (71. für Aguilar), Doldur (81. für Abdellaoui).

Gelb: 22. Zock (Foul). 71. Abdellaoui (Reklamieren). 78. Wakatsuki (Foul).

Bemerkungen: YB ohne Camara, Nsame (gesperrt), Martins, Sierro, Spielmann, Petignat, Maier (verletzt) – Sion ohne Serey Die (gesperrt), Kabashi, Andersson, Martic, Iapichino, Araz, Ndoye (verletzt). – 46. Lattenschuss Ngamaleu. 89. Lattenkopfball Zesiger.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 21346.html

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YB gewinnt gegen Sion

Hier trifft Lauper bei seinem Startelf-Comeback

In Zusammenarbeit mit Blue präsentiert BLICK die Highlights der Super-League-Partie Servette YB – Sion (2:1).


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 22300.html

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Leader YB besiegt «Lieblingsgegner» Sion zuhause mit 2:1

Leader YB baut seine Tabellenführung weiter aus. Die Berner gewinnen zuhause gegen den FC Sion verdient mit 2:1.

Das Wichtigste in Kürze

- YB schlägt den FC Sion im heimischen Wankdorf mit 2:1.
- Damit beträgt der Vorsprung auf Platz zwei bereits 8 Zähler.
- Bei den Bernern feiert Sandro Lauper ein perfektes Startelf-Comeback.

Der FC Sion kann zum 19. Mal in Folge gegen YB nicht gewinnen. Die Walliser verlieren bei Guillaume Hoaraus Rückkehr ins Wankdorf mit 1:2.

Den Bernern gelingt ein Start nach Mass in die Partie und sie gehen in der 4. Minute durch Moumi Ngamaleu in Führung. Die Sittener gleichen nach einer knappen halben Stunde aus. Ein perfekter Grgic-Freistoss findet via Abdellaouis Kopf den Weg ins Tor.

YB lässt sich davon nicht beirren und trifft in der 34. Minute zum 2:1. Und es ist ausgerechnet Sandro Lauper, der massgeblich daran beteiligt ist. Für ihn ist es der erste Startelf-Einsatz seit Mai 2019 und dem zugezogenen Kreuzbandriss im Spiel gegen Luzern.

20 Minuten vor Schluss wird Guillaume Hoarau beim FC Sion eingewechselt und übernimmt von Karlen sogleich die Kapitänsbinde. Der Franzose spielt erstmals seit seinem Weggang von YB auswärts gegen seine Ex-Klub.

Doch auch Hoarau kann an der drohenden Niederlage nichts mehr ändern. Am Ende gewinnen die Berner verdient mit 2:1 und bauen ihren Vorsprung auf die Verfolger aus Basel und Lugano weiter aus.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-la ... e-65862445

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YB-Coach Gerry Seoane nach Sion-Sieg

«Bemängeln? Die Effizienz im Sechzehner»

Meister YB gewinnt zuhause mit 2:1 gegen den FC Sion. Dass die Berner dabei viele Chancen liegenlassen, ist der einzige Dorn im Auge von Trainer Gerry Seoane. Hier gehts zu den Stimmen zum Spiel!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 22363.html

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