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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Montag 14. Dezember 2020, 00:46 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Dienstag 15. Dezember 2020, 20:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.12.2020  Zitat: Basel gegen Bern: Der Kampf um die Vorherrschaft geht in die nächste Runde
Will er nicht zur ewigen Nummer 2 verkommen, muss der FCB YB möglichst bald vom Meisterthron stossen. Ein Sieg im Direktduell am Mittwochabend wäre ein wichtiges Etappenziel.
Innenverteidiger Timm Klose kennt seinen FCB gut. «Es gab Saisons, da hatten wir 13 Punkte Rückstand auf YB und sind trotzdem noch Meister geworden», sagt er am 21. November 2020. Der FCB hatte soeben im Wankdorf 1:2 verloren. Wie schon im Cupfinal Ende August konnte Rotblau seine 1:0-Führung gegen YB nicht ins Ziel bringen. Schon nach dem 8. Spieltag war der amtierende Meister wieder acht Punkte voraus.
Während so mancher FCB-Fan die Saison 2020/21 nach diesem Spiel innerlich abgehakt hat, erinnert Klose direkt nach Schlusspfiff an 2010, als der FCB unter Thorsten Fink 13 Punkte aufholte und YB in der Finalissima noch abfing. Klose hatte vor jener Saison den FCB verlassen müssen, weil es ihm laut Fink nicht für die erste Mannschaft reichte. Die Basler Aufholjagd erlebte er als Challenge-League-Spieler des FC Thun und als FCB-Fan passiv mit. Und der Sommer 2010 ist Klose dank Aufstieg mit Thun und FCB-Meisterfeier nach wie vor in guter Erinnerung.
Auch im 2020 hat der FCB – diesmal mit Abwehrchef Timm Klose – eine Aufholjagd lanciert. Vier Wochen und fünf Spiele nach dem letzten Aufeinandertreffen hat der FCB im Direktduell die Chance, YB mit einem Sieg in der Tabelle sogar bereits zu überholen. Drei Basler Siege in Folge, die YB-Heimniederlage gegen Servette und ein ausgefallenes YB-Spiel machen es möglich.
Durch diese Ausgangslage hat der Schweizer «Knüller», wie ihn FCB- Trainer Ciriaco Sforza gerne nennt, einiges an Sprengkraft. YB-Stürmer Christian Fassnacht hat bereits angekündigt, dass sich sein Team heute im Joggeli für die Niederlage gegen Servette revanchieren will. Und der FCB darf dieses Spiel eigentlich nicht verlieren, da die gestartete Aufholjagd ansonsten quasi im Keim erstickt wird. Wegen des noch ausstehenden Nachholspiels betrüge der Rückstand auf YB dann theoretisch wieder acht Punkte.
FCB-Eigentümer Burgener will in der Winterpause investieren
Der FCB will tunlichst vermeiden, dass YB den Vorsprung wieder ausbaut. Denn im Duell zwischen Basel und Bern geht es in dieser Saison um nichts anderes als die Vorherrschaft im Schweizer Fussball. Nur der Meister hat in Zukunft Zugang zu den europäischen Honigtöpfen Champions League und Europa League. Drei weitere Schweizer Teams dürfen zwar in der neuen Conference League mitspielen. Aber zu verdienen gibt es dort nicht viel. Dabei sind die Uefa-Prämien für die Schweizer Klubs doch so wichtig, um das strukturelle Defizit auszugleichen.
Bereits in den letzten drei Jahren schrieb Meister YB 17, 18 und 21 Millionen Franken Gewinn, während der FCB im selben Zeitraum insgesamt 17,4 Millionen Verlust machte – die Auflösung von Rückstellungen der FC Basel Holding nicht mitberechnet. Wenn der FCB YB in den nächsten Jahren nicht überholt, droht der Schweiz eine Zweiklassengesellschaft. Und da Rang 2 und der FCB nach eigenem Selbstverständnis so gut zusammenpassen wie Tomaten und Fondue, will Eigentümer Bernhard Burgener in der Winterpause investieren. «Das Kader ist stark genug, trotzdem wollen wir die Mannschaft punktuell verstärken», kündigte er jüngst im «Blick» an.
Diese Ankündigung mag aufgrund der unsicheren Finanzlage in diesen Tagen überraschen. Doch der FCB konnte die Personalkosten 2020 um 11,2 Millionen senken und 35 Millionen an Transfereinnahmen generieren. Burgener rechnet fürs Geschäftsjahr 2020 trotz Corona mit einer Schwarzen Null. Ausserdem hat der FCB vor, die bereitgestellten a-fonds-perdu-Beiträge vom Bund zu beantragen. Diese sollen gemäss BAG zwei Drittel der entgangenen Zuschauereinnahmen betragen. Dem FCB geben sie auch Spielraum bei Investitionen in die Mannschaft.
Noch ist YB in vielerlei Hinsicht überlegen. Die Berner führen in dieser Saison trotz Doppelbelastung in fast allen relevanten Statistiken. Punkte (21:19), Flanken (308:195), Abschlüsse (206:147), herausgespielte Chancen (72:41), Ballbesitz (57:50), Gegentore (7:13). Nur bei den Toren führt der FCB mit 18:14, was allerdings der äusserst mangelhaften Chancenverwertung von YB zuzuschreiben ist. Doch zuletzt schwächelte YB, und der FCB hat Auftrieb. Und all diese Zahlen zählen am Mittwochabend nichts, wenn Timm Klose und sein FCB aus eigener Kraft in 90 Minuten den Rückstand auf YB in einen Vorsprung verwandeln können. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ba ... -140242285
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 15. Dezember 2020, 20:28 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 01:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.12.2020  Zitat: Im Fokus
Ein würdiger Stocker-Ersatz
Afimico Pululu dürfte im Spitzenspiel gegen die Young Boys den verletzten FCB-Captain vertreten. Das hat er zuletzt mit Bestnoten erledigt.
Afimico Pululu steht in Vaduz am richtigen Ort. Und hat keine Mühe, zum 1:0 einzuschieben. Dieser Treffer vom letzten Samstag ist gleichzeitig das erste Tor des Franzosen in dieser Saison für Rotblau.
Doch es kommt für den Flügelspieler noch besser: Beim 2:0 durch Yannick Marchand gibt er den letzten Pass und tut das, was er in dieser Saison besonders gut kann: sich einen Assist gutschreiben. Zu diesem Treffer im Ländle kommen wettbewerbsübergreifend sieben Torvorlagen hinzu. Ein Wert, auf den Pululu stolz sein darf.
Zumal der Offensivspieler erst zuletzt wieder in die Startelf gerutscht ist. Das wird auch am Mittwoch gegen die Young Boys nicht anders sein. Da Valentin Stocker ausfällt, dürfte Pululu dessen Part im linken Mittelfeld erben. Bereits im ersten Vergleich mit dem Schweizer Meister im November beackert Pululu die linke Seite. Dabei provoziert er mit seinem Antritt ein unfaires Tackling von Silvan Hefti, das zum Elfmeter und zur Basler Führung führt. Motivieren muss Aficimo Pululu für das zweite Duell mit YB in dieser Saison also keiner mehr. https://www.bazonline.ch/ein-wuerdiger- ... 0200999999
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 10:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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15.12.2020  Zitat: Basel gegen Bern: Der Kampf um die Vorherrschaft geht in die nächste Runde
Will er nicht zur ewigen Nummer 2 verkommen, muss der FCB YB möglichst bald vom Meisterthron stossen. Ein Sieg im Direktduell am Mittwochabend wäre ein wichtiges Etappenziel.
Innenverteidiger Timm Klose kennt seinen FCB gut. «Es gab Saisons, da hatten wir 13 Punkte Rückstand auf YB und sind trotzdem noch Meister geworden», sagt er am 21. November 2020. Der FCB hatte soeben im Wankdorf 1:2 verloren. Wie schon im Cupfinal Ende August konnte Rotblau seine 1:0-Führung gegen YB nicht ins Ziel bringen. Schon nach dem 8. Spieltag war der amtierende Meister wieder acht Punkte voraus.
Während so mancher FCB-Fan die Saison 2020/21 nach diesem Spiel innerlich abgehakt hat, erinnert Klose direkt nach Schlusspfiff an 2010, als der FCB unter Thorsten Fink 13 Punkte aufholte und YB in der Finalissima noch abfing. Klose hatte vor jener Saison den FCB verlassen müssen, weil es ihm laut Fink nicht für die erste Mannschaft reichte. Die Basler Aufholjagd erlebte er als Challenge-League-Spieler des FC Thun und als FCB-Fan passiv mit. Und der Sommer 2010 ist Klose dank Aufstieg mit Thun und FCB-Meisterfeier nach wie vor in guter Erinnerung.
Auch im 2020 hat der FCB – diesmal mit Abwehrchef Timm Klose – eine Aufholjagd lanciert. Vier Wochen und fünf Spiele nach dem letzten Aufeinandertreffen hat der FCB im Direktduell die Chance, YB mit einem Sieg in der Tabelle sogar bereits zu überholen. Drei Basler Siege in Folge, die YB-Heimniederlage gegen Servette und ein ausgefallenes YB-Spiel machen es möglich.
Durch diese Ausgangslage hat der Schweizer «Knüller», wie ihn FCB- Trainer Ciriaco Sforza gerne nennt, einiges an Sprengkraft. YB-Stürmer Christian Fassnacht hat bereits angekündigt, dass sich sein Team heute im Joggeli für die Niederlage gegen Servette revanchieren will. Und der FCB darf dieses Spiel eigentlich nicht verlieren, da die gestartete Aufholjagd ansonsten quasi im Keim erstickt wird. Wegen des noch ausstehenden Nachholspiels betrüge der Rückstand auf YB dann theoretisch wieder acht Punkte. FCB-Eigentümer Burgener will in der Winterpause investieren
Der FCB will tunlichst vermeiden, dass YB den Vorsprung wieder ausbaut. Denn im Duell zwischen Basel und Bern geht es in dieser Saison um nichts anderes als die Vorherrschaft im Schweizer Fussball. Nur der Meister hat in Zukunft Zugang zu den europäischen Honigtöpfen Champions League und Europa League. Drei weitere Schweizer Teams dürfen zwar in der neuen Conference League mitspielen. Aber zu verdienen gibt es dort nicht viel. Dabei sind die Uefa-Prämien für die Schweizer Klubs doch so wichtig, um das strukturelle Defizit auszugleichen.
Bereits in den letzten drei Jahren schrieb Meister YB 17, 18 und 21 Millionen Franken Gewinn, während der FCB im selben Zeitraum insgesamt 17,4 Millionen Verlust machte – die Auflösung von Rückstellungen der FC Basel Holding nicht mitberechnet. Wenn der FCB YB in den nächsten Jahren nicht überholt, droht der Schweiz eine Zweiklassengesellschaft. Und da Rang 2 und der FCB nach eigenem Selbstverständnis so gut zusammenpassen wie Tomaten und Fondue, will Eigentümer Bernhard Burgener in der Winterpause investieren. «Das Kader ist stark genug, trotzdem wollen wir die Mannschaft punktuell verstärken», kündigte er jüngst im «Blick» an.
Diese Ankündigung mag aufgrund der unsicheren Finanzlage in diesen Tagen überraschen. Doch der FCB konnte die Personalkosten 2020 um 11,2 Millionen senken und 35 Millionen an Transfereinnahmen generieren. Burgener rechnet fürs Geschäftsjahr 2020 trotz Corona mit einer Schwarzen Null. Ausserdem hat der FCB vor, die bereitgestellten a-fonds-perdu-Beiträge vom Bund zu beantragen. Diese sollen gemäss BAG zwei Drittel der entgangenen Zuschauereinnahmen betragen. Dem FCB geben sie auch Spielraum bei Investitionen in die Mannschaft.
Noch ist YB in vielerlei Hinsicht überlegen. Die Berner führen in dieser Saison trotz Doppelbelastung in fast allen relevanten Statistiken. Punkte (21:19), Flanken (308:195), Abschlüsse (206:147), herausgespielte Chancen (72:41), Ballbesitz (57:50), Gegentore (7:13). Nur bei den Toren führt der FCB mit 18:14, was allerdings der äusserst mangelhaften Chancenverwertung von YB zuzuschreiben ist. Doch zuletzt schwächelte YB, und der FCB hat Auftrieb. Und all diese Zahlen zählen am Mittwochabend nichts, wenn Timm Klose und sein FCB aus eigener Kraft in 90 Minuten den Rückstand auf YB in einen Vorsprung verwandeln können. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/base ... -140242285
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 10:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: Basel – YB: Der Beginn eines einseitigen Nervenkriegs?
Rechtzeitig vor dem Super-League-Spitzenduell vom Mittwochabend im St.-Jakob-Park kommt der FC Basel auf fünf Verlustpunkte an Meister YB heran. Die Spannung ist zurückgekehrt.
Letzten Dezember deklassierte der FC Basel die Young Boys im St.-Jakob-Park mit 3:0. Es war die 16. Runde in der Meisterschaft, die bis dorthin programmgemäss abgewickelt werden konnte. Die Basler näherten sich Leader YB auf einen Punkt. Es schien auf einmal wieder möglich, dass Basel nach zwei Meistertiteln der Berner die gewohnte und ersehnte Dominanz im Schweizer Fussball zurückgewinnen könnte. Einen Punkt betrug die Differenz auch nach 17 Runden, danach wuchs sie auf zwei und auf fünf Punkte an. Knapper wurde der Abstand nicht mehr, auch nicht, nachdem Basel das zweite Heimspiel gegen YB mitten in den englischen Wochen 3:2 gewonnen hatte. In der Schlussabrechnung waren die Berner wieder deutlich vor den Baslern – 14 Punkte. 2018 waren es 15 Punkte gewesen, 2019 sogar 20 Punkte.
Diesen Mittwoch präsentiert sich die Lage ähnlich wie vor einem Jahr, auch wenn Basel erst elf und YB gar erst zehn Spiele absolviert haben. Der FCB könnte bis auf zwei Verlustpunkte an YB heranrücken und später sogar die Führung übernehmen, wenn die Berner nach der kurzen Winterpause ihr Nachtragsspiel in Lugano verlieren.
Die jüngste Heimniederlage der Young Boys gegen Servette (1:2) war eher ein Missgeschick als ein Versagen mit System. Die Berner dominierten den Match die meiste Zeit und mit insgesamt 20:10 Abschlüssen. In den drei Meistersaisons haben sich die Young Boys von jeglichen Niederlagen nie deroutieren lassen. Ganz im Gegenteil: Sie verloren nie zwei Spiele nacheinander. Das letzte Mal passierte ihnen dies gegen Ende der Saison 2016/17, in der sie mit 17 Punkten Rückstand auf Basel Zweite wurden. Die Konstanz ist in der Tat beeindruckend, wenn nicht einzigartig: In den letzten 124 Runden der Super League liess sich YB nie in zwei Spielen am Stück bezwingen. Just der Erzrivale Basel hat es also in der Hand, dieser Serie ein Ende zu bereiten. Basler Verbissenheit
Unter Trainer Adi Hütter traten die Young Boys in den Ligaspielen unaufgeregt und mit einer Gelassenheit auf, die nichts mit Nonchalance zu tun hatte. Unter Hütters Nachfolger Gerardo Seoane ist es nicht anders. Die Mannschaft ist auch dank des hochwertigen Kaders so gefestigt, dass sie auf jedwede Rückschläge eine gute Antwort finden kann.
Beim FC Basel dagegen scheint der Wille zur Rückkehr zu alten Erfolgen zu einer Besessenheit zu werden. Immer aufs Neue stellen die Verantwortlichen wie Präsident Bernhard Burgener und Trainer Ciriaco Sforza Vergleiche (mit der Konkurrenz) an, die nicht nötig wären. Burgener behauptet, das von seinem Geld zusammengestellte Kader sei so stark, dass Basel Meister werden müsse. Aber die anderen Klubs haben auch Kader. Über diese kann Burgener den Überblick unmöglich haben, zumal er in fussballtechnischen Dingen ein reiner Dilettant ist.
Auch Timm Klose ist nicht gefeit, die Mannschaft verbal zu überhöhen. Der Innenverteidiger ist noch nicht sehr lange wieder in der Schweiz, aber er will bereits ausgemacht haben, dass Basel «im Spiel mit dem Ball», also in der Kerntätigkeit des Fussballs, die beste Mannschaft der Schweiz ist. Solche und andere Aussagen, die von einer Verbissenheit zeugen, können der Mannschaft nur schaden. Basel zettelt einen Nervenkrieg an. Einen Nervenkrieg gegen sich selbst notabene, denn der Gegner hält sich heraus. Und der Schaden aus Basler Sicht ist am Ende da, wenn der FCB wieder nicht an YB vorbeikommt.
Basel – Young Boys (1:2). – Mittwoch, 20:30 Uhr. – SR Schärer. – Absenzen: Xhaka und Stocker (beide verletzt); Lustenberger, Sierro, Spielmann, Lauper und Petignat (alle verletzt). – Statistik: Mit den Siegen gegen Servette und Sion sowie in Vaduz, alle drei im Dezember errungen, hat die Mannschaft von Trainer Ciriaco Sforza die gewünschte positive Serien angefangen, während die Young Boys gerade am Wochenende mit dem 1:2 gegen Servette die erste Heimniederlage in der Meisterschaft seit Oktober 2018 hinnehmen mussten. So beträgt die Differenz zwischen Bernern und Baslern vor dem Schlagerspiel vom Mittwoch nur noch fünf Verlustpunkte. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 99273.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 10:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: Rotblaue Woche der Entscheidung
Der FCB steht nach drei Siegen in Serien nun auf Rang 2 in der Tabelle und ist plötzlich wieder im Meisterrennen dabei. Nun kommt YB ins Joggeli.
Vier der letzten fünf Spiele konnte der FCB gewinnen, zuletzt gab’s sogar drei Siege in Serie. Rotblau kommt nun also zum besten Zeitpunkt in Fahrt. Top oder Flop
Wenn der FC Basel im Spiel vom 16. Dezember die Young Boys schlagen kann, zieht er vorübergehend an den Bernern vorbei. Zwar hat Rotblau dann noch ein Spiel mehr als der amtierende Meister, jedoch wären es bei einem allfälligen YB-Sieg im Nachholspiel gegen Lugano auch nur zwei Punkte Rückstand für den FCB.
Doch wenn Rotblau gegen YB verliert, sieht es schnell wieder schlechter aus für die Basler. In der letzten Saison konnte der FCB die Young Boys im Joggeli zweimal bezwingen. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison vor dreieinhalb Wochen zeigte der FCB eine starke erste Halbzeit, jedoch musste sich Rotblau schliesslich knapp geschlagen geben. Nun kann der FC Basel zeigen, dass er mittlerweile weiter ist.
«Wir kommen immer besser in Fahrt»
Trainer Ciricao Sforza weiss, wie stark die Berner sind, aber er weiss auch, was sein Team kann: «YB ist nicht einfach so Meister geworden. Aber der FC Basel kommt immer besser in Fahrt und deshalb müssen wir auf uns schauen und einfach eine gute Leistung auf den Platz bringen.»
Nach dem YB-Spiel geht es für Rotblau nochmals Schlag auf Schlag weiter. Am Samstag, 19. Dezember, ist der FC St. Gallen im Joggeli zu Gast und nächsten Mittwoch, 23. Dezember, trifft Rotblau auswärts auf den FC Luzern. «Jetzt haben wir noch drei Spiele und da muss noch einmal alles herausgekitzelt werden. Unser Fokus liegt jetzt nur noch auf diesen letzten drei Spielen», so Ciriaco Sforza.
Erni Maissen: «Dieses Mal packen sie YB»
Der FCB hat aber in letzter Zeit eine enorme Entwicklung durchgemacht. Telebasel FCB-Experte Erni Maissen sieht das Momentum auf Basler Seite: «Der FCB ist im Aufwärtstrend, die Mannschaft hat sich gefunden. Bei YB funktioniert es nicht mehr so selbstverständlich wie auch schon. Die Berner haben jetzt das Messer am Hals. Dieses Mal packt der FCB die Young Boys.» https://telebasel.ch/2020/12/15/rotblau ... nel=105110
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 10:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: Sforza: «Voller Fokus auf die letzten drei Spiele»
Heute kommt es zum Kracher zwischen dem FC Basel und YB. Falls der FCB gewinnt, zieht er vorerst sogar an den Bernern vorbei und übernimmt die Tabellenführung.
Rotblau nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. FCB-Trainer Ciriaco Sforza ist vor allem froh, dass der FCB länger keiner Spielabsage mehr zum Opfer gefallen ist: «Nur durch Spielrhythmus kann sich die Mannschaft finden und besser werden. Also, so viele Spiele am Stück ist in unserer Situation das Beste, was uns passieren konnte. Klar haben die Spieler in diesem Jahr viele Spiele in den Beinen und sind teilweise müde, aber in der letzten Woche vor der Winterpause bist du voll auf die letzten Spiele fokussiert».
Spitzenkampf gegen YB ohne Fans
Das Aufeinandertreffen zwischen dem FCB und YB ist seit längerem wieder einmal ein richtiger Spitzenkampf. Ohne Corona wäre das Joggeli morgen sicherlich sehr gut gefüllt. Doch nicht nur im Spitzenkampf fehlen Ciriaco Sforza die Zuschauer: «Wir vermissen unsere Fans nicht nur gegen YB, sondern in jedem Spiel. Unsere Fans fehlen uns sehr. Ich freue mich schon jetzt auf den Moment, wenn das Joggeli wieder voll ist. Ich kenne die Stimmung in Basel ja bereits als Gegner, aber als Trainer des FCB wird sie natürlich noch spezieller sein».
Ohne Captain Stocker
Die Absenzenliste des FCB wird von Spiel zu Spiel kürzer, so fehlen gegen die Young Boys «nur» der Langzeitverletzte Taulant Xhaka und Captain Valentin Stocker. Beide werden erst wieder in der Rückrunde einsatzbereit sein.
Die Verletzung des FCB-Captains ist natürlich eine bittere Pille für Rotblau, aber Ciriaco Sforza sieht diese Situation als Chance für andere Spieler: «Klar wird uns Vali in diesen Spielen sehr fehlen, aber das bietet nun anderen Spielern die Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, dass sie in Zukunft noch sehr wertvoll für den FCB sein können». https://telebasel.ch/2020/12/16/sforza- ... annel=3563
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 10:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: Basel vs. YB am Mittwoch live
Unterschiedliche Vorzeichen im Duell der Schwergewichte
Am Mittwoch empfängt Basel Leader Young Boys zum Spitzenkampf und scheint die Trümpfe auf seiner Seite zu haben.
Plötzlich sind es nur noch 2 Punkte – und das Duell wieder ein Spitzenkampf. Der ehemalige langjährige Dominator Basel kann den jetzigen Liga-Krösus YB mit einem Sieg am Mittwoch in der Tabelle überholen. Allerdings: Die Berner haben noch ein Spiel weniger ausgetragen.
Der Zeitpunkt dafür scheint günstig: Die Berner haben am Sonntag gegen Servette gerade das 1. Meisterschaftsspiel der Saison verloren und sahen gleichzeitig ihre über 2-jährige Serie der Ungeschlagenheit im Wankdorf beendet. Doch Sorgen macht man sich beim Meister deswegen kaum: «Diese Niederlage wirft uns jetzt nicht aus dem Konzept. Es war klar, dass sie irgendwann kommen würde», meint Sportchef Christoph Spycher.
3 Dreier für Basel
«Wir sind uns das zwar nicht gewohnt. Aber Rückschläge sind auch wichtig für die Entwicklung», so Trainer Gerardo Seoane. Er habe mit dem Team «taktische Dinge» angepasst, will aber nicht ins Detail gehen.
"Wir stehen an der Grenze der Belastbarkeit." Autor: Christoph SpycherYB-Sportchef
Basel auf der anderen Seite reitet derzeit auf einer Erfolgswelle. Dank 3 Siegen in Serie (zum 1. Mal seit über 15 (!) Monaten) finden sich die «Bebbi» plötzlich auf Tabellenrang 2 wieder.
Mammut-Programm seit Juni
Dazu beigetragen hat auch Sommer-Neuzugang Pajtim Kasami. Der 28-Jährige hat sich zur unverzichtbaren Schaltzentrale im Zentrum und hinter der Spitze gemausert. Seit seinem Debüt gegen St. Gallen war er an 8 von 13 Toren direkt oder indirekt beteiligt.
Eine wichtige Rolle dürfte auch die Frische der Mannschaften spielen: Seit Mitte Juni kommen die beiden Teams auf 32 (FCB) respektive sogar 35 (YB) Einsätze. Spycher räumt denn auch ein: «Wir stehen an der Grenze der Belastbarkeit.»
Clash der Statistiken
Die Spielstätte St. Jakob-Park ist sicher ein Vorteil für Basel, aber nicht zwingend ein Nachteil für die Young Boys: Der FCB hat die letzten 12 Heimspiele nicht verloren und dabei die letzten 4 alle gewonnen. YB derweil hat keines der letzten 7 Auswärtsspiele verloren (5 Siege, 2 Remis) und dabei nur einmal überhaupt Gegentore kassiert (beim 3:2 in Luzern). Das «Hinspiel» in Bern hatte YB mit 2:1 für sich entschieden. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... ergewichte
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 16. Dezember 2020, 13:28 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.12.2020  Zitat: Vor FCB - YB
Warum die Corona-Pause nun plötzlich Basel hilft
Während der FC Basel zuletzt Schwung holen konnte, scheinen die Berner die Strapazen aus 35 Spielen in sechs Monaten zu spüren. Sorgt das im Spitzenkampf für den Unterschied?
Es steht 35:32 für den BSC Young Boys gegen den FC Basel. Nicht nach Toren, sondern nach Spielen. Aber während fast jede Statistik und jeder Vergleich zwischen YB und dem FCB in den vergangenen Monaten und Jahren zugunsten der Berner ausfiel, verhält es sich bei diesen Zahlen für einmal anders.
Seit Mitte Juni der Fussball aus der Corona-Schockstarre erwachte, die angebrochene Saison 2019/2020 im Schnellzugstempo beendete und die neue Spielzeit 2020/2021 in erhöhter Kadenz in Angriff nahm, haben die Double-Gewinner aus Bern aufgrund ihrer Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase drei Pflichtspielpartien mehr bestritten als die Basler (und gar elf mehr als der drittklassierte FC St. Gallen). Wenn YB nun im Spitzenspiel im St.-Jakob-Park gastiert, dann könnte sich dies als entscheidender Nachteil erweisen. Denn während der FCB zuletzt mit drei Siegen Schwung holte und einen ordentlich frischen Eindruck macht, scheinen die Berner zum Ende des Kalenderjahres plötzlich doch noch die Strapazen zu spüren.
Seoanes Forderung: «Die ganze Energie aus dem Tank herausholen»
Ausdruck der gelb-schwarzen Müdigkeit ist die Tatsache, dass Trainer Gerardo Seoane am Sonntag gegen Servette zum wiederholten Mal stark rotierte. YB verlor – erstmals seit zwei Jahren zu Hause – und öffnete so die Tür für einen Leaderwechsel. Der Meister der vergangenen drei Jahre startete zwar gewohnt kraft- und druckvoll in die Begegnung, kam aber nach dem 0:1 aus dem Tritt und fand sein Spiel erst wieder in den Schlussminuten. Was sich auch an den Laufwerten zeigte, die etwas geringer als üblich waren. Aber: Insgesamt haben diese in der Vorrunde von durchschnittlich 105 bis nun zu 111 Kilometer pro Partie zugenommen. «Das zeigt, dass keine physische Müdigkeit vorhanden ist», sagt YB-Trainer Gerardo Seoane, um sogleich nachzuschieben: «Doch die mentale Müdigkeit kannst du nicht messen.» Will heissen: Die vielen englischen Wochen haben durchaus Spuren hinterlassen.
Ein Indiz für schwindende Energiereserven ist beispielsweise die Liste der Verletzten: Captain Fabian Lustenberger fehlt bis Jahresende mit einer Lendenwirbelverletzung. Vincent Sierro erholt sich ebenso von einer Muskelblessur wie Marvin Spielmann. Dafür ist der zuletzt kranke Michel Aebischer wieder einsatzbereit. In den nächsten sieben Tagen stehen den Young Boys noch drei Spiele bevor, ehe zwei Wochen Ferien folgen. «Wir wollen uns nicht fragen, wie müde wir sind», sagt Seoane. «Jetzt wollen wir die ganze Energie, die wir noch im Tank haben, herausholen.»
Wie aus dem Problem ein Glücksfall wurde
Es ist noch keine drei Spieltage her, da war alles anders – und doch irgendwie gleich. Denn lange waren es in diesen sechs Monaten die Basler, die unter dem Terminplan und dessen coronabedingten Unberechenbarkeiten litten.
Erst mussten sie in der alten Saison mit einem per Anfang Juli quantitativ und qualitativ verschmälerten Kader aufgrund ihrer Erfolge im Europacup mehr Spiele bestreiten als alle anderen Schweizer Clubs. Dann waren der Cupfinal und die Qualifikation zur Europa League dafür verantwortlich, dass sie zwischen den Spielzeiten eine verkürzte Kurzvorbereitung hatten – noch dazu mit einem neuen Trainer. Und schliesslich gingen sie wegen eines positiven Covid-Falles erst in Quarantäne und mussten dann zusehen, wie mit Sion einem Gegner vor dem bevorstehenden Spiel dasselbe widerfuhr. Das Resultat war eine siebenwöchige Phase, in deren Mitte der FCB lediglich zwei Partien bestritt, diese dafür aber innerhalb von nur drei Tagen – und eine Mannschaft, die dadurch und durch ihre späten Transfers eine gefühlte Ewigkeit benötigte, um ihr Gesicht und ihren Rhythmus zu finden.
Nach Siegen gegen Servette, Sion und Vaduz scheint nun all das, was vorher ein Problem war, plötzlich zum Basler Glücksfall zu werden. Die Mannschaft mag bei den drei Erfolgen in Serie zwar nicht durchwegs überzeugt oder gar brilliert zu haben. Aber sie zeigt sich zunehmend über 90 Minuten gefestigt, nachdem sie zuvor in unschöner Regelmässigkeit in der zweiten Hälfte eingebrochen war. Was dazu passt: Gegen Servette und Vaduz blieb man ohne Gegentor – es sind die einzigen Partien in der bisherigen Saison, in denen das gelang.
Was ebenfalls dazu passt: Auch wenn die Basler jetzt nicht gänzlich ohne namhafte Verletzte sind (Stocker, Xhaka), so sieht ihr Personalbestand doch viel besser aus als in all den Wochen zuvor und haben sich mit Timm Klose und Pajtim Kasami jene Spieler zurechtgefunden, die spät zum Kader hinzutransferiert worden waren. Zur Erinnerung: Als YB den FCB in Bern 2:1 schlug, gab Klose seine Premiere und absolvierte Kasami sein zweites Spiel.
Der FCB kann ein starkes Zeichen aussenden
Ciriaco Sforza hütet sich davor, diese für ihn erfreulichen Dinge zum Anlass zu nehmen, um seine Mannschaft für das Spitzenspiel in die Favoritenrolle zu reden. «Die Belastung spielt für die letzten drei Spiele keine Rolle mehr, da ist der Fokus voll auf diese Partien gerichtet», glaubt der Trainer des FC Basel, wissend, dass sich seine Mannschaft «durch den Spielrhythmus der letzten Wochen entwickelt hat, besser geworden ist».
Nun darf man zwar annehmen, dass jene YB-Spieler, die auf dem Platz stehen, in einem echten Spitzenspiel während 90 Minuten weder im Kopf noch in den Beinen Müdigkeit verspüren werden. Oder um es in den Worten von Nicolas Moumi Ngamaleu zu sagen: «Ich werde sicher kein Zeichen von Müdigkeit aussenden. Wir können uns dann in einer Woche erholen.» 37 Spiele hat der Kameruner seit Juni bestritten, darunter drei Partien mit der Nationalmannschaft, verbunden mit Reisen nach Kamerun und Moçambique. Sein Mittel, um die Strapazen zu meistern? «Viel Schlaf und das Vertrauen der Trainer.»
Aber allein die gewichtigen Absenzen werden die Berner nicht leicht wettmachen können, wenn es darum geht, im St.-Jakob-Park die nötige Leistung abzurufen, um Zählbares zu erreichen. Dies, zumal sie in der Vorsaison auch in besserer Besetzung zweimal als Verlierer vom Rheinknie nach Hause reisten.
Unerwartet schnell befindet sich der FC Basel nun also in einer Position, in der er – wenn auch mit einer absolvierten Partie mehr – dorthin zurückkehren kann, wo er so spät in einer Saison letztmals vor mehr als drei Jahren und vor dem Besitzerwechsel hin zu Bernhard Burgener stand: an die Spitze der Tabelle. Und auch wenn YB nach Verlustpunkten noch immer besser dastehen würde, so wäre dies gegen Ende eines generell verrückten und für Rotblau darüber hinaus äusserst unruhigen Jahres ein ziemlich starkes Zeichen https://www.bernerzeitung.ch/warum-die- ... 4444909732
_________________ For Ever
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