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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 12. November 2020, 23:40 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 01:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.11.2020  Zitat: Basel-Goalie Nikolic vor Kracher gegen YB positiv auf Corona getestet
Djordje Nikolic, Torhüter des FC Basel, wird nach dem Nations-League-Spiel zwischen Ungarn und Serbien (1:1) vom Sonntag positiv auf das Coronavirus getestet.
Nikolic und zwei weitere serbische Spieler wurden vom Rest der Mannschaft abgeschottet. Ob und wie lange Nikolic dem FC Basel nicht zur Verfügung stehen wird, ist ungewiss. Basel spielt am Samstagabend (20:30 Uhr live auf «blue Sport») in der Super League in Bern gegen die Young Boys. https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 67159.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 01:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: FC Basel: Packt Goalie Lindner nun die Chance im FCB-Tor?
Der FC Basel muss am Samstag bei YB ran. Stammgoalie Nikolic fällt wegen eines positiven Coronatests wohl aus – beginnt jetzt die Zeit von Ersatzkeeper Lindner?
Das Wichtigste in Kürze
- Der FCB spielt am Samstag auswärts gegen Meister YB. - Die Basler müssen auf Stammgoalie Nikolic verzichten – der Serbe ist corona-positiv. - Nützt Ersatzkeeper Heinz Lindner nun die Chance und wird zur Nummer eins?
Am Samstag kommt es in der Super League zum Duell zweier Schwergewichte. Meister YB empfängt zu Hause den FC Basel.
Nikolic hat Corona – Chance für Lindner?
Stammgoalie Djordje Nikolic wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er kann nicht in die Schweiz zurückkehren.
Damit kommt Ersatzkeeper Heinz Lindner zum Handkuss. Und wohl gleich doppelt. Nach dem YB-Spiel bestreitet der FCB nächsten Mittwoch die Nachtrags-Partie gegen Lausanne. Kaum vorzustellen, dass Nikolic dann bereits wieder zwischen den Pfosten steht.
Lindner wurde von den Baslern als Nummer zwei geholt. Allerdings bringt der Österreicher viel Super-League-Erfahrung mit – und dürfte seinerseits auch Ambitionen auf den Posten im FCB-Tor haben.
Djordje Nikolic konnte in dieser Saison noch kaum überzeugen. Zu unsicher agiert der 23-Jährige, auch in der Spielauslösung hapert es derzeit noch.
Sforza verteidigt seinen Stammtorhüter
Trainer Sforza hat Nikolic immer den Rücken gestärkt. Dennoch wurde die Goalie-Position beim FC Basel zuletzt immer wieder als Baustelle bezeichnet. Und diese könnte sich nun auflösen – Corona sei Dank.
Nutzt der österreichische Nati-Goalie nun etwa die Gunst der Stunde und erobert sich die Rolle als Nummer eins? Die Ausgangslage könnte kaum besser sein. Die Young Boys sind zu Hause eine Macht, die letzte Heimniederlage datiert vom 6. Oktober 2018.
Mit einem Sieg würde der FCB in der Tabelle wieder bis auf zwei Punkte an die Seoane-Elf herankommen. Zeigt Lindner zudem noch eine gute Leistung, müsste Sforza zumindest über eine Wachablösung im Kasten der Basler nachdenken. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... r-65822367
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 01:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: Obwohl Basel mehr ausgibt
YB kocht den FCB auch bei den Transfers ab
Ein Blick auf die Transferbilanz der letzten drei Jahre zeigt: Bernhard Burgener ist kein Knauser. Und YB ist dreimal Meister geworden, obwohl weniger Geld für neue Spieler ausgegeben wurde.
Eines muss man FCB-Boss Burgener lassen. Seit der millionenschwere Unternehmer den Klub vor drei Jahren übernommen hat, wurde in Sachen Transferausgaben nicht geknausert. Im Gegenteil. Rund 3 Millionen Franken für Ricky van Wolfswinkel, 4 Mio. für Silvan Widmer, 5 Mio. für Dimitri Oberlin, 2,5 für Aldo Kalulu, 2,5 Mio. für Albian Ajeti, 1,5 für Julian Von Moos.
Insgesamt haben die Basler in den vergangenen sechs Transferperioden geschätzte 30 Millionen für neue Spieler ausgegeben. Zum Meistertitel hats trotzdem nicht gereicht, dreimal in Folge hatten die Young Boys aus Bern die Nase vorn.
Die alte Führung legt Grundstein
Die gaben unter Sportchef Spycher im selben Zeitfenster geschätzte 20 Millionen für neue Spieler aus. Den Grundstein für den ersten Titel seit 1987 legte aber Fredy Bickel, der einen Grossteil der Meistermannschaft zusammengestellt hat.
Auch beim FCB hinterlässt die alte Führung um Bernhard Heusler und Georg Heitz eine starke Truppe: Akanji (BVB), Elyounoussi (Southampton), Vaclik (Sevilla), Steffen (Wolfsburg) und Lang (Gladbach) werden nach dem Verkauf des Klubs für über 60 Mio. Franken transferiert.
Auch Spycher hat von der alten Führung profitiert. Kubo (Gent), Ravet (Freiburg), Mvogo (Leipzig), Zakaria (Gladbach), Coach Hütter (Frankfurt) und Sanogo (Al-Ittihad) sind noch von Bickel verpflichtet, aber von Spycher für rund 40 Mio. veräussert worden.
In Bern Cleverness, in Basel Chaos
Einnahmen, die der YB-Sportchef cleverer nutzte als die Konkurrenz vom Rheinknie. Die hatte vor allem neben dem Rasen zu kämpfen, wurde zum Chaos-Klub, bei dem kein Stein auf dem anderen blieb. Die kurzzeitige Freistellung von Marcel Koller, die Rücktritte der Sportchefs Marco Streller und Ruedi Zbinden und die Anstellung von Ciriaco Sforza lassen grüssen. Kontinuität? Ein Fremdwort.
Bei YB hingegen gelingt der Übergang von Hütter zu Seaone reibungslos. Mit Fabian Lustenberger wird ein Bundesliga-Rückkehrer mit Sieger-Gen verpflichtet – und gleich zum Captain gemacht. Auch der FCB holt mit Fabian Frei und Valentin Stocker zwei hochverdiente Routiniers zurück, beide konnten nicht mehr an ihre Glanzleistungen aus der Vergangenheit anknüpfen, blieben hinter den Erwartungen zurück, holten seit ihrer Rückkehr einzig einen Cupsieg.
Ob sich das in dieser Saison ändert? Möglich. Mit der Verpflichtung von Pajtim Kasami hat der FCB ein klares Signal in die Hauptstadt geschickt und sich – zumindest auf dem Papier – wieder zum seriösen Titelkandidaten gemacht.
Gipfeltreffen in Bern
YB hat im Sommer zwar St. Gallens Captain Hefti sowie Hoarau-Ersatz Siebatcheu von Rennes geholt, trotzdem sind die Basler wegen der Zuzüge von Kasami, Zhegrova, Klose und Jorge Transfersieger.
Ein Titel, der aber nur dann etwas zählt, wenn die Mannschaft ihr Potenzial auf den Rasen bringt. Am Samstag kommts in Bern zum ersten Gipfeltreffen. Gewinnt YB, hätte der Meister bereits acht Punkte Vorsprung auf den FCB.
YBs Transferbilanz der letzten drei Jahre
Zuzüge unter Spycher
Silvan Hefti (für 1,5 Mio. von St. Gallen) Jordan Lefort (für 1 Mio. von Amiens) Quentin Maceiras (ablösefrei von Sion) Guillaume Faivre (ablösefrei von Thun) Jordan Siebatcheu (leihweise von Rennes) Marvin Spielmann (für 2 Mio. von Thun) Christopher Martins (für 2 Mio. von Lyon) Vincent Sierro (für 1,5 Mio. von Freiburg) Cédric Zesiger (für 700’000 von GC) Fabian Lustenberger (ablösefrei von Hertha) Saidy Janko (leihweise von Porto, jetzt Valladolid) Frederik Sörensen (leihweise von Köln, jetzt wieder bei Köln) Sandro Lauper (für 1,5 Mio. von Thun) Mohamed Ali Camara (für 1,5 Mio. von Hapoel Raanana, Israel) Ulisses Garcia (für 800’000 von Werder Bremen) Gianluca Gaudino (ablösefrei, war vereinslos) Nicolas Moumi Ngamaleu (für 3 Mio. von Altach) Jean-Pierre Nsame (für 1 Mio. von Servette) Kassim Nuhu Adams (für 500’000 von Mallorca, für 5 Mio. zu Hoffenheim, die anderen 5 Millionen gingen an Leganes) Djibril Sow (für 2,2 Mio. von Mönchengladbach, für 15 Mio. zu Frankfurt) Jordan Lotomba (ablösefrei von Lausanne, für 7 Mio. zu Nizza) Roger Assalé (ablösefrei, für 4 Mio. zu Dijon) Christian Fassnacht (ablösefrei von Thun) Kevin Mbabu (für 200’000 von Newcastle, für 10 Mio. zu Wolfsburg)
Basels Transferbilanz der letzten drei Jahre
Zuzüge unter Streller
Ricky van Wolfswinkel (für 3 Mio. von Vitesse Arnheim) Fabian Frei (für 1,5 Mio. von Mainz) Albian Ajeti (für 2 Mio. von St. Gallen, für ca. 12,5 Mio. zu West Ham) Valentin Stocker (ablösefrei von Hertha) Samuele Campo (ablösefrei von Lausanne) Léo Lacroix (leihweise von St. Etienne, jetzt vereinslos) Silvan Widmer (für 4 Mio. von Udinese) Dimitri Oberlin (für 5 Mio. von Salzburg) Aldo Kalulu (für 2,5 Mio. von Udinese) Jonas Omlin (für 2 Mio. von Luzern, für 6 Mio. zu Montpellier) Julian Von Moos (für 1,5 Mio. von GC) Edon Zhegrova (leihweise von Genk) Konstantinos Dimitriou (ablösefrei von PAOK) Carlos Zambrano (leihweise von Dynamo Kiew) Kemal Ademi (ablösefrei von Xamax, für 1,5 Mio. zu Fenerbahce)
Zuzüge unter Zbinden
Omar Alderete (für 1,7 Mio. von Huracan, für 10 Mio. zu Hertha) Arthur Cabral (für 4 Mio. von Palmeiras) Eric Ramires (leihweise von Bahia, jetzt wieder bei Bahia) Emil Bergström (leihweise von Utrecht, jetzt wieder bei Utrecht) Jasper Van der Werff (leihweise von Salzburg) Heinz Lindner (ablösefrei von Wehen Wiesbaden) Kaly Sene (von Juventus Turin, im Tausch mit Albian Hajdari)
Zuzüge unter Sforza
Edon Zhegrova (für 3 Mio. von Genk) Pajtim Kasami (ablösefrei von Sion) Andrea Padula (Ablöse unbekannt, von Wil) Jorge (leihweise von Monaco) Timm Klose (leihweise von Norwich)
https://www.blick.ch/sport/fussball/obw ... 04038.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 12:24 |
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20.11.2020  Zitat: Carlos Varela: «YB ist wie der neue FCB in der Schweiz»
Vor dem Kracher zwischen YB und Basel hat «blue Sport» Carlos Varela in Bern getroffen und mit dem Charakterkopf, der einst für beide Vereine spielte, über das anstehende Duell – und vieles mehr – gesprochen.
Mit 18 debütierte Carlos Varela bei Servette, in der Saison 98/99 holte er mit den Genfern den Meistertitel. Diesen gewann er zwei Jahre später auch mit dem FC Basel, 2003 triumphierte er mit dem FCB zudem im Cup. Weitere Titel kamen in seiner von vielen gelben Karten geprägten Karriere keine hinzu. Spuren hinterliess Varela aber auch so, unter anderem in Bern bei YB.
Varela war gleichsam Heisssporn wie Entertainer – und ein leidenschaftlicher Fussballspieler. Der spanisch-stämmige Schweizer hat über Jahre hinweg für Schlagzeilen gesorgt, unvergessen bleibt auch sein legendäres «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»-Interview. Diese verbale Entgleisung leistete er sich 2008 nach einem verlorenen Spiel mit YB gegen seine Ex-Kollegen aus Basel.
In 356 Super-League-Spielen wurde er 99 Mal verwarnt, sieben Mal sah er Gelb-Rot, drei Mal flog er mit Glattrot vom Platz. Aber der heute 43-Jährige hat auch mit Skorerpunkten auf sich aufmerksam gemacht: 49 Tore und 56 Assists sind keine schlechte Ausbeute für einen Flügelflitzer.
«blue Sport» hat den «Heisssporn», der viel ruhiger ist, als manche glauben, getroffen, um über die Partie zwischen YB und Basel (Samstag ab 20:10 Uhr live mit Studioberichterstattung) zu sprechen und um herauszufinden, ob Spielertypen, wie er einer war, vom Aussterben bedroht sind.
Varela über seine vielen Gelben Karten
«Ich habe zwei, drei Verträge bestimmt auch dank meinem Willen und meinem Charakter, mit dem ich eine Mannschaft pushen konnte, erhalten. Am Ende waren es knapp 100 Gelbe Karten in 16 Jahren in der Super League – im Durchschnitt ist das gar nicht so viel.»
Varela über seine Hass-Liebe zu den Fans
«Die Zuschauer haben es verdient, die Wahrheit zu erfahren. Auch, wenn ein Spieler mal gefrustet ist. ‹Ich gratuliere dem Gegner ...› – das will kein Fan hören. Ich konnte in jedem meiner Vereine immer frei sprechen, so wirst du automatisch von den eigenen Fans geliebt und von den gegnerischen gehasst.»
Varela über seinen Charakter im Privatleben
«Es gab den Fussballer Varela, der vorausging und wusste, dass er fürs Fussballspielen bezahlt wird und nicht, um lieb zu sein. Er musste gewinnen und alles für die drei Punkte geben. Aber neben dem Platz hatte ich nie Konflikte, war fast zu ruhig. Die Menschen um mich herum lachten immer, wenn ich mal wieder in der Presse war. Die Leute sehen dich auf dem Platz und denken, du wärst privat auch so. Bei mir war das absolut das Gegenteil, ich war wie ein anderer Mensch.
Varela über den Spitzenkampf am Samstag
«Basel kommt wieder besser in Fahrt, aber ich glaube, YB ist wie der neue FCB in der Schweiz. Die Berner sind eine Stufe höher als alle anderen. In einem Match kann natürlich alles passieren. Aber bei den Young Boys wird ruhig gearbeitet, sie sind stabil aufgestellt. Ich sehe YB auch in dieser Saison dominant und glaube, dass die Berner auch am Samstag gegen Basel gewinnen werden.» https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 67166.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 12:26 |
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20.11.2020  Zitat: FC Basel: Jetzt spricht Goalie Heinz Lindner vor Debüt gegen YB
Endlich wieder Super League! Am Samstag steigt das Top-Spiel YB gegen den FC Basel. Bei den Rot-Blauen kommt Goalie Heinz Lindner zum Debüt.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Samstag um 20.30 Uhr ist Basel zu Gast bei Meister YB. - FCB-Goalie Nikolic fehlt Corona-bedingt. Jetzt rückt Heinz Lindner nach. - Nau.ch hat mit dem früheren GC-Keeper über sein bevorstehendes Debüt gesprochen.
Heinz Lindner kehrt am Samstag in die Super League zurück. Der Österreicher und frühere GC-Goalie steht erstmals für den FC Basel zwischen den Pfosten. Dabei kommt es gleich zum Schlager-Spiel gegen YB.
Nau.ch: Heinz Lindner, Sie kommen am Samstag im Spitzenspiel gegen YB zum Handkuss – nervös?
Heinz Lindner: Ich bin nicht nervös. Ich hab das Glück gehabt, in meiner Karriere mit Champions League und Länderspielen schon viel Erfahrung sammeln zu können. Ich kenne die Schweizer Liga aus meiner Zeit bei GC sehr gut. Ich freue mich auf dieses sehr interessante Spiel!
Nau.ch: Offiziell sind Sie die Nummer zwei im Tor des FC Basel. Wer Sie kennt, weiss, dass Sie ambitioniert sind. Kommt jetzt die Chance, die Sie packen wollen?
Heinz Lindner: Ich gehe nicht mit der Intention in die Partie, die Nummer eins zu werden. Ich versuche, eine gute Leistung abzuliefern und der Mannschaft zu helfen. Wir wollen mit Punkten nach Hause fahren. Alles weitere entscheidet dann der Trainer.
Nau.ch: Ihr Konkurrent Djordje Nikolic konnte bislang nicht restlos überzeugen. Hofft man insgeheim auf Fehler des Kollegen?
Heinz Lindner: Natürlich nicht. Wer mich kennt, weiss, dass ich charakterlich überhaupt nicht so gepolt bin. Ich versuche ganz einfach mit Leistung zu überzeugen. Fehler eines Einzelnen sind meist gleichbedeutend mit Misserfolg des Teams und da zählt das Grosse und Ganze.
Nau.ch: Ihr Debüt beim FC Basel gleich gegen den Meister, das ist wohl die ultimative Prüfung. Top oder Flop?
Heinz Lindner: Wir wissen, dass es ein schwieriges Spiel gegen einen starken Gegner wird. Wir werden alles daran setzen, um gegen YB als Sieger vom Platz zu gehen.
Nau.ch: Wie hoch schätzen Sie die Chancen, in Bern zu punkten?
Heinz Lindner: Wenn wir unsere Qualitäten auf den Platz bringen, ist die Möglichkeit für einen Sieg da. Aber natürlich wird es ein schwieriges Unterfangen, in Bern zu gewinnen. https://www.nau.ch/sport/fussball/fc-ba ... b-65822663
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 12:28 |
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20.11.2020  Zitat: Basel wie die Römer gegen Asterix und Obelix
Nsame und Sulejmani sind der doppelte FCB-Schreck
Wenn die Beiden die Fussballschuhe schnüren, zittert man am Rheinknie: Jean-Pierre Nsame und Miralem Sulejmani weisen unfassbare Bilanzen gegen den FCB auf.
Einen eigenen Namen haben die Duelle zwischen dem amtierenden dreifachen Meister und dem vormaligen Serienmeister (8-mal) nicht. Aber sie sind das Mass aller Dinge im Schweizer Fussball.
Umso verblüffender ist, dass zwei YB-Spieler in den letzten Jahren die Statistiken absolut dominiert haben: Jean-Pierre Nsame (27) und Miralem Sulejmani (31). Wenn die Beiden zum Schweizer Gigantentreffen in die Hosen steigen, geht es den Baslern wie den armen Römern, wenn die auf Asterix und Obelix treffen. Sie zittern wie Espenlaub!
Nsame und Sulejmani mit starken Bilanzen
Nsame hat in seinen neun Meisterschaftsspielen gegen Basel nur in drei Spielen kein Tor gemacht. In den übrigen sechs traf er immer, 2019 beim 2:2 gar doppelt. Und dann war natürlich noch das Tor zum 1:1 im Cupfinal dieses Jahres.
Sulejmani seinerseits hat 16 Mal in der Super League gegen die Bebbi gespielt. Seine Bilanz: fünf Tore und sieben Assists! Also 12 Punkte. Auch der Serbe geht als Basel-Schreck durch. An welches Spiel hat er die besten Erinnerungen? «Klar: an das erste. Das war kurz nach meinem Wechsel zu YB, im September 2015. Wir haben 4:3 gesiegt und ich habe ein Doppelpack gemacht.»
«Gehe jedes Spiel genau gleich an»
Sulejmani hat immer gesagt, dass das Duell zwischen YB und dem FCB die grösste Affiche im Schweizer Fussball sei. Auch jetzt natürlich. Aber eine spezielle Motivation generiere das dennoch nicht bei ihm. Weshalb er sich trotz den Zahlen, die auch er als «nice numbers» bezeichnet, keinesfalls als Basel-Spezialist sehe. «Ich gehe jedes einzelne Spiel genau gleich an. Ob der Gegner ein bisschen schwächer oder stärker ist. Egal. Allerdings ist es natürlich immer grossartig, gegen den grössten Rivalen zu gewinnen. Wenn ich dann auch noch selber treffe – umso schöner.»
Für die Elf von Ciri Sforza heisst es in jedem Fall: warm anziehen, denn Basel hat in Bern seit Mai 2016 in zehn Spielen nicht mehr gewinnen können. Und wenn Nsame und Sulejmani auflaufen, wird ein Sieg fast zur Mission Impossible. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 04623.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 12:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: Trainer Sforza im grossen Duell-Interview vor YB: «So entwickeln wir eine Winnermentalität»
FCB-Trainer Ciriaco Sforza spricht vor dem Knüller gegen Meister YB über besondere Duelle. Sportlicher und persönlicher Natur. Der 50-Jährige lacht während dem Online-Gespräch immer wieder in sein I-Pad. Er ist gut drauf, obwohl ihm im Spitzenspiel am Samstag wieder drei Spieler wegen Corona fehlen.
Was war das emotionalste Duell Ihrer Karriere?
Ciriaco Sforza: Da gibt es viele. Aber wenn Sie mich so fragen: Das Spiel Schweiz – Rumänien (WM 1994, Anm. d.Red.). Das war ein intensives und emotionales Spiel. Es war auch für die Schweiz als Nation sehr bedeutend. Ich höre oft, dass es eines der besten Spiele war, die wir an einer WM je erlebt haben. Das ist mir auch hängen geblieben.
Und aus Ihrer Zeit in den Klubs?
Aus Bayern-Sicht waren das Derby gegen 1860 und auch die Spiele gegen Dortmund immer besonders. Mit Kaiserslautern waren die Duelle gegen Bayern im Aufstiegsjahr, als wir direkt Meister wurden, sehr speziell. Vor allem das erste Spiel in München. Otto Rehhagel war zuvor bei Bayern Trainer und wurde kurz vor Saisonende entlassen. Dann hat er mit dem Aufsteiger gegen seinen Ex-Verein gewonnen. Eine gelungene Revanche. Das hat man gesehen, als er nach dem Schlusspfiff 50 Meter über den Platz zu den Fans gesprintet ist. Innerlich war das für ihn wie der Weltmeisterschaftssieg.
In Italien haben Derbys gar eine noch grössere Bedeutung.
In Italien musst du mit Inter das Derby gegen Milan gewinnen und gegen Juventus gut aussehen. Dann ist die Saison gerettet. Eine Derbyniederlage habe ich mit Inter nie erlebt. Und auch mit Bayern nicht. Ich bin in Derbys immer als Sieger vom Platz. (lacht)
Wie ordnen Sie das Derbytum in der Schweiz ein?
Zu meiner aktiven Zeit war GC gegen FCZ schon etwas Spezielles. Es war immer intensiv, schon Tage vor dem Spiel. Das traurigste war der Spielabbruch 2011, den ich als Trainer erlebt habe. Da sind die Fans auf dem Platz aufeinander losgegangen. Auch in der Schweiz löst ein Sieg in einem Derby eben besondere Gefühle aus.
Wo rangiert für Sie das Duell FCB gegen YB?
Aufgrund seiner Geschichte will in der Schweiz jedes Team gegen Basel unbedingt gewinnen. Das ist normal. In den letzten Jahren hat sich YB gut entwickelt und ist dreimal Meister geworden. Darum ist dieses Duell zu einem Knüller geworden und wir freuen uns darauf.
Machen Sie da in der Vorbereitung auf so einen Knüller etwas anders?
Nein. Wir müssen uns in der Vorbereitung vermehrt auf uns konzentrieren. So entwickelt man eine Winnermentalität. Das habe ich von meinen Ex-Trainern gelernt.
Ihre Ex-Trainer trugen grosse Namen wie Rehhagel, Hitzfeld oder Hodgson. Was haben Sie sonst von ihnen mitgenommen?
Von jedem etwas. Von Rehhagel den menschlichen Teil, von Hitzfeld die Disziplin und die angesprochene Winnermentalität und von Hodgson das Taktische. Aber am Ende musst du als Trainer deinen eigenen Weg suchen.
Wissen Ihre jungen Spieler eigentlich, wer der Fussballer Ciriaco Sforza war?
Das ist eine gute Frage. Für unsere jüngeren Spieler ist es sicher schwierig. Aber denen, die 20 und aufwärts sind, ist das schon ein Begriff.
Zurück zum Duell gegen YB. Bernhard Burgener sagte einst, wenn der FCB die Duelle gegen YB gewinnt, wird er auch Meister. Stimmen Sie zu?
Ich verstehe und respektiere seine Meinung. Klar ist es gut, wenn du gegen die direkten Konkurrenten gewinnst, aber du musst auch die anderen Gegner respektieren.
Burgener lobte Sie zuletzt immer wieder öffentlich. Wie gut tut dieser Support?
Es kommt nicht nur vom Präsidenten, sondern vom ganzen Verein. Sie sehen einen ehrlichen, offenen und ruhigen Trainer, der den Jungen eine Chance gibt, auch wenn es mal Rückschläge gibt. Diese Philosophie wollen wir konsequent durchziehen.
Sie sehen auch einen Trainer, der Spielern wie Oberlin oder Kalulu mitteilen muss, dass Sie gegen eigene, sogenannte Konzept-Spieler, keine Chance haben.
Es ist korrekt analysiert, wenn Sie sagen, dass es dabei ums Konzept geht. Wir haben das aber intern allen so mitgeteilt. Ich habe mich für gewisse Prioritäten entschieden und auf die werde ich konsequent setzen.
Hat man als Trainer solche Gespräche am wenigsten gerne?
Nein, das gehört dazu. Das musste ich auch lernen.
Sind Sie diesen «Duellen» früher aus dem Weg gegangen?
Das ist gut möglich. Aber man muss auch die weniger guten Sachen ehrlich ansprechen, um vorwärts zu kommen. Für mich ist wichtig, dass ich jeder Person in die Augen schauen und sagen kann: Ich habe das mit dir diskutiert.
Sie selbst sind als Spieler einst geflüchtet, als Ottmar Hitzfeld sie vom Zentrumsspieler zum Verteidiger umschulen wollte. Haben Sie als Trainer ähnliche Erfahrungen gemacht?
Nicht direkt, aber ich habe zum Beispiel mit Aldo Kalulu ein Gespräch geführt. Ich habe ihn nach seiner Lieblingsposition gefragt und er hat mir eine ehrliche Antwort gegeben. Damit kann ich dann arbeiten. Ich lasse keinen Spieler da spielen, wo er nicht gerne spielt. Das macht keinen Sinn, weil dann hat er keine Freude und das ist nicht gut.
Haben Sie das Gefühl, die Spieler haben heute mehr Druck als früher?
Gross gewandelt hat sich die Situation nicht. Wenn du gewinnst, ist immer noch alles gut, wenn du verlierst nicht. Sportlichen Druck hast du immer. Heute kommt vielleicht noch dazu, dass der mediale Druck noch grösser ist als früher.
Konsumieren Sie, was über Sie geschrieben wird?
Klar. Ich informiere mich wie jeder andere auch. Aber ich weiss damit besser umzugehen als vor zwanzig Jahren.
Inwiefern?
Früher war ich sicher sensibler und dünnhäutiger. Aber das ist normal, weil ich damals noch keine Erfahrung hatte. Heute nehme ich es auf, ordne es ein und starte positiv in den neuen Tag.
Haben Sie das Gefühl, dass die Aussendarstellung Ihrer Person korrekt ist?
Das möchte ich gar nicht bewerten. Ich bin einfach der Meinung, dass man einen Menschen erst kennenlernen sollte, bevor man über ihn urteilt.
Beispielsweise in dem man ihnen lediglich das Prädikat verleiht, mit Jungen gut umgehen zu können?
Es ist einfach so, dass ich mit vielen Jungen gearbeitet und sie weiterentwickelt habe. Aber ich habe auch kein Problem mit erfahrenen Spielern zu arbeiten. Überhaupt nicht. Wenn jemand aber sagt, ich könne nur mit Jungen, dann muss ich sagen: Der kennt mich wohl zu wenig. Ich habe auch das Gegenteil schon bewiesen. Bei GC hatte ich Ricardo Cabanas oder Boris Smiljanic im Team und wir sind hervorragender Dritter geworden.
Etwas, was Sie selbst der Öffentlichkeit preisgegeben haben, war, dass sie an einem Burnout erkrankt waren. Reden Sie da weiterhin offen darüber?
Ich habe keine Hemmungen, darüber zu reden. Aber ich muss es nicht ständig wiederholen. Heute bin ich gesund, glücklich und habe Power, darum muss ich diese Schublade nicht immer wieder öffnen. Aber wenn mich jemand fragt, wie das war und ob ich Tipps geben kann, dann rede ich gerne darüber.
Was für Tipps oder gar Schutzmechanismen haben Sie sich persönlich angeeignet?
Ich brauche Ruhe, Klarheit und keine schnellen Entscheidungen, hinter denen ich dann nicht stehen kann. Das hilft.
Reagieren Sie auch auf körperliche Zeichen Ihrerseits früher?
Das passiert minim. Ich durfte und wollte lernen, wie ich mit meinem Körper umgehen muss. Dazu musst du ihm Zeit und Raum geben, ohne immer unter Druck zu sein. Wir haben vorhin über Druck geredet: Klar spürt man diesen, aber man muss ihn auch mal rausnehmen. Als Cheftrainer musst du gute Leute um dich haben, loyale Qualitätsleute, denen man Arbeit abgeben und sich dann selbst auch mal zurückziehen kann. Das tut dem Körper und dem Geist gut. Das bringt dich weiter.
Sind Sie denn gut darin, einen halben oder einen ganzen Tag einfach mal abzuschalten?
Ja, weil das wichtig ist. Wenn man nonstop nur im Fussball ist, was wir beim FCB mit den vielen Spielen natürlich ein Stück weit sind, bin ich froh, wenn ich mich mal ein paar Stunden zurückziehen kann.
Wie sieht ein solches Abschalten bei Ihnen aus?
Ich bewege mich gerne im Freien, gehe spazieren und essen mit der Familie oder mit Freunden zu Mittag oder zu Abend. Dort redet man dann auch über andere Themen. Ich habe auch gehört, dass es in Basel viele gute Restaurants geben soll. Die möchte ich unbedingt bald ausprobieren.
Ist feines Essen eine Leidenschaft von Ihnen?
Für mich kann auch etwas ganz Einfaches fein sein. Die Stimmung und die Gruppe müssen passen.
Wie steht es um Ihre eigenen Kochkünste?
Kochen kann ich nicht, dazu stehe ich. Aber ich muss auch nicht alles können (lacht). Und wenn ich mal kochen müsste, dann bestelle ich etwas. Es gibt immer einen Weg.
Früher haben Sie freie Stunden auf der Harley oder dem Motorboot verbracht.
(lacht) Ja, das habe ich alles gerne gemacht, aber mittlerweile habe ich beides abgegeben. Ich habe kleine Kinder, Zeit mit ihnen zu verbringen tut mir gut und gibt mir Energie.
Haben Sie die Familie schon mit nach Basel geholt?
Momentan pendle ich noch. Die Kleine ist eben erst in den Kindergarten gekommen in Wohlen und da möchte ich sie nicht gleich wieder rausnehmen. Wir sind aber dabei, eine Wohnung Basel zu suchen, weil ich Basel kennenlernen möchte. Aktuell liegt der Fokus aber auf dem Stadion und der Geschäftsstelle. Ich finde es wichtig, als Cheftrainer da präsent zu sein und die Leute kennen zu lernen.
Haben Sie nach bald drei Monaten das Gefühl, die Leute zu kennen und angekommen zu sein im Verein?
Ob ich alle kenne, weiss ich noch nicht. Aber ich versuche mein Bestes. Menschlich zu sein, die menschliche Seite eines Gegenübers kennen zu lernen, das macht glücklich.
Wie weit sind Sie da bei Ihren Spielern? Kennen Sie auch deren menschlichen Facetten, wer mehr oder weniger Betreuung und Gespräche braucht?
Bis man sich auf einer gewissen Ebene kennt, braucht es Zeit. Aber wir sind auf einem guten Weg, zu wissen, wie man die verschiedenen Charaktere abholen kann.
Wie haben Sie das Gefühl, in Basel aufgenommen worden zu sein? Zu Beginn machten sich Leute über Sie lustig, weil sie sich in einem Interview versprochen haben.
Das ist für mich längst abgehakt. Ich finde, das hat auch mit Respekt zu tun. Das kann jedem passieren. Grundsätzlich fühle ich mich sehr gut aufgenommen.
Haben Sie denn das Gefühl, es mangelte an Respekt Ihnen gegenüber?
Nein, darum geht es nicht. Ich kann mich schon wehren und tue es auch. Aber es geht mir darum, dass man allgemein mehr Respekt haben sollte. Aber ich bin niemand, der nachtragend ist.
Das ist eine Stärke, die Sie aber auch erst lernen mussten, oder? Früher haben Sie Konfrontationen eher gemieden als dass Sie sie gesucht hätten.
Das ist korrekt, ja. Ich muss nicht mit jedem ein Ja und Amen beten können, jeder darf seine Meinung haben. So lange diese ehrlich ist.
Sie sagen selbst, dass Sie sich sehr verändert haben. Ist die abgelegte Konfliktscheue die grösste Wandlung, welche Sie vollzogen haben?
Das ist sicher eine der grössten Wandlungen, ja. Das ist eine Sache, die tiefer, die unterbewusst ist. Ich habe in meiner Karriere gelernt, Probleme zu analysieren und zu bearbeiten.
Haben Sie noch viel mit dem Menschen, der sie vor fünf oder zehn Jahren waren, zu tun?
Nein, das muss ich wirklich sagen.
Welche Eigenschaften haben Sie sich erhalten?
Dass ich weiss, was ich will. Ich musste lernen, dass es nicht immer so schnell geht, wie ich das möchte. Das kann man auch auf den Sport adaptieren, in der Entwicklung mit Jungen beispielsweise. Da kann nicht immer alles sofort perfekt sein.
Zur Person
Ciriaco Sforza war als Spieler bei GC, Kaiserslautern, Inter und Bayern München aktiv. Der italienisch-schweizerische Doppelbürger spielte 79-mal für die Schweizer Nati. Direkt nach seinem Karriereende als Spieler startete er 2006 in Luzern seine Trainerkarriere. Nach Stationen bei GC, Wohlen, Thun und Wil ist er seit Sommer Cheftrainer beim FC Basel. Sforza pendelt aus dem Aargau ins Joggeli, wo er mit seiner Familie lebt. Der 50-jährige hat zwei erwachsene und zwei kleine Kinder. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/tr ... -139928163
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 20:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: Vor dem Duell mit YB: FCB-Trainer Ciriaco Sforza stapelt tief
Vor dem Knüller gegen die Berner Young Boys will FCB-Trainer Ciriaco Sforza nichts von vorentscheidendem Charakter wissen. Die Zeit seines Teams komme erst noch.
Die Mannschaft des FC Basel stellt sich am Samstag 20.30 Uhr im Wankdorf gegen YB praktisch von alleine auf. Vor allem in der Defensive hat Trainer Ciriaco Sforza wegen all der Verletzten und Isolierten kaum Alternativen. Ersatztorwart Heinz Lindner wird im Tor stehen und den sich in Serbien in Isolation befindenden Djordje Nikolic vertreten. Andrea Padula, Timm Klose, Eray Cömert und Jorge werden die Viererkette bilden, in der mit Silvan Widmer und Jasper van der Werff ebenfalls zwei Stammkräfte in der Länderspielpause positiv auf Corona getestet wurden. Für Raoul Petretta käme laut Sforza ein Einsatz von Beginn an noch zu früh. «Ich habe mich gefragt, ob wir noch eine Abwehr haben. Aber wir bringen das schon hin», sagt er am Freitag mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Keine schlechte Laune
Seine Laune lässt sich Sforza von den vielen Absenzen nicht vermiesen. Neben den angesprochenen Spielern fehlen gegen YB auch die rekonvaleszenten oder angeschlagenen Luca Zuffi, Yannick Marchand und Orges Bunjaku. Bei Taulant Xhaka sieht es so aus, als ob er wegen anhaltender Knieprobleme in diesem Jahr nicht mehr für den FCB auflaufen wird. «Wir kennen Tauli. Er will alles für den FCB geben, aber in Zukunft müssen wir da etwas vorsichtiger sein. Falscher Ehrgeiz ist nicht gut», erklärt Sforza.
Aufgrund dieser Personaldiskussion ist es verständlich, dass Sforza vor dem Duell mit Rivale YB keine grossen Töne spuckt. «Der Ausgang der Meisterschaft hängt nicht von diesem Spiel ab», sagt Sforza. «Deswegen legen wir den Fokus jetzt nicht ausschliesslich auf das Direktduell mit YB sondern auf die Zukunft. Wir wollen uns weiter entwickeln und unser Spiel mit und ohne Ball verbessern.» Auch auf die Frage nach den Titelambitionen antwortet er: «Ich habe nie gesagt, dass unser Ziel der Meistertitel ist. Wir wollen um die Meisterschaft mitspielen.» Sforza ist sich sicher, dass dies auch gelingen wird, wenn all seine Spieler fit sind und über einen längeren Zeitraum zusammenspielen konnten. «Mit der Dreipunkteregel kann es dann schnell gehen», so der Trainer.
Die gruselige Basler Auswärtsstatistik in Bern
Trotz aller Zurückhaltung reist der FCB nicht mit gehisster weisser Flagge nach Bern. «Die Mannschaft ist sehr fokussiert und freut sich. Das ist wichtig und dann schauen wir, was möglich ist», sagt Sforza. Die Stärken von YB hat er analysiert: «Sie sind eingespielt, spielen defensiv aggressiv und temporeich nach vorne. Aber jede Mannschaft hat ihre Schwachstellen.»
Sollte der FCB diese allerdings nicht finden und verlieren, wäre das nicht nur das elfte Auswärtsspiel in Bern in Serie ohne einen Sieg gegen YB. Der amtierende Meister würde auch auf acht Punkte davonziehen. Zumindest bis Mittwoch. Dann tritt der FCB zum Nachholspiel gegen Lausanne an. Eventuell auch wieder mit Widmer und van der Werff, die dann nicht mehr in Quarantäne sind. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/vor- ... -139939185
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shalako
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Verfasst: Freitag 20. November 2020, 21:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.11.2020  Zitat: YB vor Spiel gegen Basel
Nicht nur Kasami ist eine Schlagzeile wert
Der Offensivspieler des FCB hätte im Sommer gerne zu YB gewechselt. Am Samstag gastiert er mit Basel in Bern. Seine Geschichte ist nicht die einzige mit Aufregerpotenzial.
Als Pajtim Kasami Mitte Oktober beim FC Basel vorgestellt wurde, sagte er, in der Schweiz sei für ihn nur der FCB als neuer Arbeitgeber infrage gekommen. Das klang zwar gut, gerade in den Ohren der Basler Fans, das ändert aber nichts daran, dass es eine Lüge war.
Schliesslich wartete der Mittelfeldspieler, nachdem sein Vertrag beim FC Sion im August ausgelaufen war, nicht einfach so wochenlang mit seiner Unterschrift bei einem neuen Club zu. Er hätte gerne zu YB gewechselt, dem Schweizer Branchenprimus, bei dem er sich im europäischen Schaufenster hätte präsentieren können. Die Young Boys schlossen eine Verpflichtung Kasamis nicht kategorisch aus, sie lobten seine Persönlichkeitsentwicklung. Da war nur ein Problem: In der YB-Offensive waren schon sämtliche Plätze vergeben. Und es wurden vor Ende der Transferperiode auch keine mehr frei.
Ohne Nikolic, mit Klose
Am Samstag nun gastiert Kasami mit Basel im Wankdorf (20.30 Uhr). Die Geschichte des 28-Jährigen ist eine von vielen, die dem Aufeinandertreffen eine spezielle Note verleihen. Da sind die Young Boys selbst, die sich im Aufwind befinden und zuletzt zwei mitreissende, wenn auch resultatmässig nicht ganz makellose Darbietungen gegen Sofia (3:0) und St. Gallen (0:0) zeigten. Und die auf dem heimischen Kunstrasen in nationalen Spielen seit dem 6. Oktober 2018 ungeschlagen sind.
Und da ist der unter Trainer Ciriaco Sforza neu formatierte FC Basel, mit Kasami natürlich, aber auch mit Edon Zhegrova und dem neuen Abwehrchef Timm Klose, der nach Stationen in Thun, Nürnberg, Wolfsburg und Norwich erstmals überhaupt ein Pflichtspiel für den FCB bestreitet. Hinter ihm im Tor steht mit Heinz Lindner ebenso ein Debütant. Der Zugang ersetzt den viel gescholtenen Djordje Nikolic, der sich während der Länderspielreise mit Serbien mit dem Coronavirus angesteckt hat. Für Gesprächsstoff ist also gesorgt.
YB-Trainer Gerardo Seoane attestiert dem Gegner im Vergleich zur letzten Saison einen Qualitätssprung. Er findet, der FCB habe sich zielgerichtet verstärkt und an Substanz und Potenzial dazugewonnen. Er schliesst seine Einschätzung mit dem Fazit, dass mit den Baslern in dieser Saison zu rechnen sei.
Allerdings hat der FCB in sieben Wochen genau zwei Partien bestritten. Mal abgesehen von Testpartien gegen Unterklassige während der Länderspielpause. Mal musste ein Spiel verschoben werden, weil sich das Basler Team in Quarantäne befand, dann wiederum erwischte es den Gegner.
Ob das den Wettbewerb verfälscht, darüber mag Seoane nicht urteilen, er will – anders als Sforza – auch nicht die Sinnfrage stellen. Er findet, als Vertreter des Schweizer Fussballs sollte man vor allem dankbar sein, dass überhaupt gespielt werden könne. Es sei wohl allen klar, dass es nicht ideal sei, wenn ein Team nach zehn Tagen Quarantäne sofort wieder antreten müsse, meint der YB-Trainer. «Aber es sind spezielle Zeiten, die von allen einen Sondereffort verlangen.» Und dann fordert Seoane: «Wir müssen uns alle am Riemen reissen und alles daran setzen, dass wir die Meisterschaft fortsetzen können.»
Ngamaleus Strapazen
Die Umwälzungen im Spielplan führen dazu, dass die Basler bis zum 23. Dezember noch neun Partien bestreiten müssen. Beim FC Sion und bei Servette sind es sogar zehn, gleich viele wie bei den Young Boys, die aber in der Europa League engagiert sind und deren Kader mit Blick auf die Mehrfachbelastung zusammengestellt wurde. Seoane glaubt, dass die Zahl der verletzten Spieler in der Super League in den nächsten Wochen deutlich steigen wird. Doch darüber beklagen mag sich der 42-Jährige nicht, er spricht von einer Herausforderung.
Seoane muss auch damit leben, dass der formstarke Nicolas Ngamaleu nach zwei Länderspielen mit Kamerun gegen Moçambique erst am Donnerstagabend nach Bern zurückgekehrt ist, zwei Tage vor dem Match gegen Basel. Und dass der Offensivspieler erst am Freitag wieder ins Training einsteigen kann, sofern sein Corona-Test negativ ausfällt. Man müsse die Belastungssteuerung beim Flügelstürmer in den nächsten Tagen genau beachten, sagt Seoane. «Ich kann ihn ja nicht auspressen wie eine Zitrone, bis gar nichts mehr herauskommt.»
Aber auch in Ngamaleus Fall sieht der Trainer das Glas lieber halb voll statt halb leer. Auch wenn die Belastung zunehme, das Ansteckungsrisiko steige, sagt Seoane, habe die Reiserei doch zumindest den positiven Nebeneffekt gehabt, dass der 26-Jährige wieder einmal die Heimat besuchen konnte. https://www.bernerzeitung.ch/nicht-nur- ... 0408278709
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