 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Freitag 7. August 2020, 08:30 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
Zuletzt geändert von Rino am Montag 10. August 2020, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Freitag 7. August 2020, 19:08 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Alles zum Cup-Spiel YB - Sion
Verletzt: Elia, Hoarau, Lauper, Petignat.
Fraglich: Camara, Lefort, Lustenberger, Janko.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 13:29 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Die drängendsten Fragen bei YBVon Assalé bis Wölfli
Am Sonntag empfangen die Young Boys den FC Sion im Cup-Halbfinal. Es ist das letzte Spiel vor einer kurzen Pause.
Wer hat die grösseren Kraftreserven?
Ob in Luzern oder Rapperswil, die Szenen glichen sich am Donnerstagabend. Die Favoriten YB und Sion im Cup angeschlagen, die Aussenseiter mit Hoffnungen. Bei den Young Boys fiel Captain Fabian Lustenberger in Luzern zur Pause mit Adduktorenbeschwerden aus, Innenverteidiger Mohamed Camara gab in der Verlängerung, von Krämpfen geplagt, die Sturmspitze. Beide sind für den Halbfinal am Sonntag (16 Uhr) gegen Sion fraglich, wie auch Saidy Janko und Jordan Lefort. «Es war ein unglaublicher Abnützungskampf», sagt Sportchef Christoph Spycher. «Und nun erwartet uns schon wieder eine harte Prüfung.»
33 Grad und blauer Himmel sind für Sonntag gemeldet, auf dem Kunstrasen im Wankdorf dürfte es noch ein paar Grad heisser werden. «Wir müssen noch ein letztes Mal sämtliche Kräfte mobilisieren», sagt Spycher. Für YB spricht erneut die Breite des Kaders, während Gerardo Seoane am Montag gegen St. Gallen einige Kräfte schonen konnte, mussten die Sittener bis zuletzt gegen den Abstieg kämpfen. Sie haben aber nur eine der vergangenen 9 Partien verloren – just jene vor einer Woche, als YB im Wallis Meister geworden war.
Werden die Verträge von Sulejmani und Co. noch einmal verlängert?
Anfang Juni sind die Verträge von Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani und Marco Wölfli sowie den Leihspielern Janko und Frederik Sörensen bis Mitte August verlängert worden. In der Annahme, dass die Saison spätestens am 12. August mit dem Cupfinal endet. Weil dieser nun erst am 30. August stattfindet, entstehen erneut Unklarheiten.
Einzig bei Goalie Marco Wölfli, der zurücktreten wird, ist der Fall klar: Sein Vertrag würde im Falle eines Weiterkommens im Halbfinal am Sonntag gegen Sion um zwei Wochen verlängert werden. Der Triumph im Wankdorf in einem Wettbewerb, in dem der 37-Jährige mit den verlorenen Endspielen gegen Sion (2006 und 2009) sowie den FC Zürich (2018) einige der bittersten Niederlagen erlebte, wäre der perfekte Abschluss seiner langen Karriere – von den Zuschauerbeschränkungen mal abgesehen.
Bei den anderen Spielern mit auslaufenden Verträgen sei die Lage komplexer, sagt Spycher. Will Köln Sörensen ab nächster Woche zurück, weil sich die Bundesliga in der Vorbereitung auf die neue Saison befindet? Was passiert mit Sulejmani und Janko, der Porto gehört, für YB nach dem Abgang von Jordan Lotomba zu Nizza aber eigentlich unverzichtbar ist? Und ergibt es Sinn, den Vertrag mit Hoarau zu verlängern, auch wenn er für den allfälligen Final vielleicht nicht rechtzeitig fit würde? «Ich kann nicht für die Spieler sprechen, nicht für andere Clubs», sagt Spycher. Es gelte nun volle Konzentration auf den Halbfinal. «Danach werden wir uns zusammensetzen.»
Was passiert mit Rückkehrern wie Assalé?
Das letzte Spiel bedeutete für Roger Assalé den Höhepunkt eines durchzogenen Halbjahres bei Leganés. Eingewechselt traf er gegen den Weltclub Real Madrid zum 2:2. Es war sein zweiter Treffer für die Spanier im 14. Spiel. Dieses Tor genügte jedoch nicht, Leganés hätte einen Sieg benötigt, um den Abstieg zu verhindern. Die Kaufoption verfiel, Assalé kehrt nun wie die anderen Leihspieler Léo Seydoux und Taulant Seferi (beide Xamax) zu YB zurück. Die Berner haben sie in die Ferien bis Mitte August geschickt. «Sie sollen sich nach dieser strapaziösen Saison erholen», sagt Spycher.
Von Interesse ist vorab, wo die Zukunft Assalés liegt. Der Ivorer wird immer wieder mit Clubs aus der Ligue 1 in Verbindung gebracht, zuletzt mit Stade Brest. Sein Ersatz Meschack Elia zog sich vor einer Woche gegen Sion einem Syndesmose-Bänderriss zu, immer noch ist unklar, ob eine Operation vonnöten ist. Insofern könnte es den Young Boys gelegen kommen, wenn Assalé zumindest für ein paar Wochen in Bern bleibt und mit dem Meister die 2. Qualifikationsrunde zur Champions League am 25./26. August bestreitet. Spycher spricht von einer guten Situation. «Entweder haben wir einen sehr starken Spieler in unserem Kader. Oder dann erhalten wir ein Angebot, das uns zufriedenstellt.» Der Sportchef rechnet damit, dass es in nächster Zeit auf dem Transfermarkt ruhig bleibt. Die Wechselperiode dauert diesmal bis Anfang Oktober.
Erhalten die Spieler Ferien?
Zweieinhalb Wochen nach dem Cuphalbfinal startet YB mit der Qualifikation zur Champions League in die neue Saison. Natürlich sei eine so kurze Pause nicht ideal, sagt Spycher. «Aber wir haben dieses Jahr bewiesen, mit schwierigen Bedingungen umgehen zu können.» Sicherlich wird den Spielern Ferien gewährt, wie lange, ist noch offen. Länger als eine Woche wird es aber nicht sein.
Darf Sion mit Dié und Karlen spielen?
Sions Verpflichtungen von Serey Dié und Gaëtan Karlen wurden im Juni von der Swiss Football League (SFL) als gewöhnliche Transfers taxiert. Das heisst, sie werden erst in der neuen Saison spielberechtigt sein und können im Cup nicht eingesetzt werden.
Dasselbe gilt für Spieler, die in der jetzigen Wechselperiode zum Team stossen. Das könnte bei YB zur absurden Situation führen, dass Assalé in der Qualifikation zur Champions League spielen dürfte, Tage später im Cupfinal aber nicht. Die alte und die neue Saison könnten sich vermischen. https://www.bernerzeitung.ch/von-assale ... 8811599103
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 13:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Sion-Boss Constantin schiesst gegen Verbandspräsident Blanc
«So wirst du zum Totengräber des Cups»
Es ist sein Lieblings-Wettbewerb: Der Cup. Sieben Mal hat ihn Christian Constantin als Präsident gewonnen. Einsamer Rekord ! Und CC stellt sich mit 63 Jahren immer noch ins Tor. Wie bitte?
BLICK: Christian Constantin, geht es Ihnen gut, sind Sie gesund, alles bestens? Christian Constantin: Ist das jetzt schon die erste offizielle Frage?
Ja. Gut. Alles bestens. Alles kompliziert zwar. Aber gut. Warum?
Weil ich nicht sicher war, ob man sich nicht ernsthaft Sorgen machen müsse um Sie, derart ruhig waren Sie seit dem Re-Start. Dabei sind Sie ein vehementer Gegner der Fortsetzung der Meisterschaft gewesen. Ich habe dargelegt, dass es lächerlich sei, die Klubs in derartige wirtschaftliche Schwierigkeiten zu bringen in Anbetracht der noch grösseren, die danach kommen würden. Als aber die Abstimmung vorbei war und die Entscheidung stand, brachte es nichts mehr, Zeter und Mordio zu schreien. Das ist wie bei einem Fussballspiel. Wenn der Schiri abpfeift, ist es vorbei. Das Resultat steht.
Kommt hinzu, dass der FC Sion der einzige Klub war, der Spiele verschieben musste, jene gegen den FC Zürich und Xamax, ohne einen Corona-Fall gehabt zu haben. Sion war der unverschuldet leidtragende Klub dieser Situation. Okay. Aber auch hier: Wenn ein Schiff auf hoher See ist, und dann noch in einen schlimmen Sturm gerät, hat der Captain einen Job, nämlich jenen, das Schiff in einen sicheren Hafen zu steuern.
Und noch was: Die ersten Spiele waren schlecht, Sion war plötzlich Abstiegskandidat Nummer eins. Und CC macht keinen Pieps. Das ist doch merkwürdig! Ich hatte ja geahnt, dass Paolo Tramezzani die verunsicherte Mannschaft nicht in ein paar Tagen auf Kurs bringen konnte. Das brauchte ein bisschen mehr Zeit. Ich war nahe bei der Mannschaft, spürte, was lief, und forderte von den Jungs einzig, das beste Team des letzten Quartals zu sein.
Das ist schnell gemacht, mal so vor die Mannschaft zu treten und den dicken Max markieren mit so einer Forderung … Okay, das stimmt. Ich sitze auf der Tribüne und habe gut reden. Aber weil ich nahe beim Team war, spürte ich, das dies möglich sein sollte.
Wie nahe waren Sie bei Ihren Jungs? Sehr nahe. Ein Beispiel: Ich habe mich nach einem Training sogar in Shorts und T-Shirt und mit Sommerschlüpfern an den Füssen ins Tor gestellt, «bewaffnet» nur mit Goalie-Handschuhen, wie damals mit Serey Die, um den Jungs zu zeigen, dass ich bei ihnen bin.
Und das Ergebnis? Einzig Baltazar hat mir den Freistoss reinhauen können. Nicht mal Pajtim Kasami. Das war das Wichtigste!
Das war dann wohl aus 40 Metern ... Also bitte! 18 Meter.
Aber mit einer Zehn-Meter-Freistossmauer … Nein, die übliche aus Metall. Vier Mann.
Haben Sie nie am Ligaerhalt gezweifelt? Wie haben Sie mich in dieser Zeit erlebt, als wir weiter verloren, nach einem einzigen Sieg aus zwölf Spielen?
Eben: erstaunlich ruhig. Also nicht als einer, der vor Wut ausser sich ist. Ich habe diese Strategie bewusst gewählt. Denn ich sah das Team in jeder Hinsicht Fortschritte machen.
Haben Sie nach dem Ligaerhalt mit dem Sieg in Genf eine schöne Flasche einheimischen Weins aufgemacht? Ich war mit Generaldirektor Marco Degennaro in Genf. Ich sagte ihm: Trinken wir wenigstens ein Bierchen auf die erfolgreiche Mission. Doch wir haben in Genf keine Bar gefunden, die offen war …
Welches ist der beste Walliser Wein? Ich könnte Ihnen den einen oder anderen nennen. Aber es gibt derart viel gute, dass eine Aufzählung den Rahmen dieser Zeitung sprengen würde.
Die Weinbranche ist in der Krise. Der Tourismus darbt. Dem Wallis gehts wirtschaftlich schlecht. Dem Fussball auch. Alle Bereiche, die mit Events zu tun haben, sind in einer Monumentalkrise. Im Wallis hätten wir das abfedern können, wenn wir Ja für die Olympischen Spiele gestimmt hätten. Das hätte einen Boost für diese Bereiche gebracht. Das war ein grosser Fehler des Walliser Stimmvolks.
Wie wäre es, wenn man die neue Saison mit 1000 Menschen im Stadion starten müsste? Die Liga hatte uns ja finanzielle Hilfe versprochen. Doch das war ein leeres Versprechen. Ein klassisches Wahlversprechen, damit wir dem Re-Start zustimmen, das danach nicht gehalten wurde. Kurz: 1000 Zuschauer bringt die Klubs in Konkursgefahr.
Österreich erlaubt wieder 10 000 Zuschauer. Ja, aber dort sind die Fallzahlen auch besser. Bei uns ist die Tendenz eine andere. Nämlich das es bei diesen 1000 bleibt. Das ist, was ich gehört habe. Definitiv wissen wir es am 12. August.
Mit rund 1000 Anwesenden hat man wenigstens ein klein bisschen Stimmung im Stadion. Das Europa-League-Spiel Basel gegen Frankfurt ohne einen einzigen Fan war ganz schrecklich anzuschauen. Und die Uefa will das bis Ende Jahr so beibehalten.
Tötet das den Fussball ein klein bisschen? Ein klein bisschen? Sie machen Scherze! Der Fussball stirbt nicht an diesem Virus, sondern so.
Und dann steht eine Maskenpflicht im ganzen Stadion im Raum. Das wäre schlimm. Man würde sich vorkommen wie in einem nach einer Atomexplosion kontaminierten Gebiet.
Reden wir vom Cup. Der ist brutal auseinandergerissen worden. Basel hat Mitte Juni gespielt. Jetzt folgten die restlichen Viertelfinals. Am Sonntag der Knüller in Bern. Und dann Ende August der Basler Halbfinal und der Final. Das ist ziemlich schräg. Ist es. Zudem müssen wir den Final mit den Spielern der alten Saison bestreiten. Dies nachdem bereits die neue Europacup-Saison angelaufen ist und zwölf Tage vor dem Start in die neue Saison.
Machen Sie sich Sorgen um den Cup? Ja. Und das habe ich Verbandspräsident Dominique Blanc auch klar gesagt. Ich habe ihn gewarnt, nicht zum Totengräber des Cups zu werden.
Was ist die Wichtigkeit des Cups? Es ist der einzige Anlass, der Amateure und Profis zusammenbringt. Er eint Stadt und Land. Es ist doch herrlich, zum Beispiel in Rapperswil zu spielen. Da bin ich hochsensibel. Es ist der Wettbewerb, der auch Nicht-Fussballfans interessiert.
Was werfen Sie denn Blanc vor? Dass es der Fussballverband nicht fertiggebracht hat, bei der Neuansetzung der Meisterschaft die Cuptermine fix in den Kalender zu integrieren, wie das im Ausland gemacht wurde. Dann hätten wir diesen Final nicht an diesem bizarren Datum. Und der Cupsieger würde seinen Platz im Europacup erhalten, wie es sich gehört. Cup, das ist nationaler Wettbewerb, wie das Schwingen. Ich würde sogar versuchen, in einem Jahr des Eidgenössischen den Cupfinal irgendwie in diesen Anlass zu integrieren.
Nun treffen Sie im Halbfinal auf YB. Gegen die Berner hat der FC Sion die einzige Niederlage in den letzten acht Runden erlitten. Sie brennen sicher auf Revanche. Klar. Aber vor allem ist es das Duell der beiden besten Teams des letzten Quartals. YB Erste, wir Zweite. Wir gehen nach Bern, um uns das Finalticket zu holen.
Was macht YB besser als alle anderen? YB hat die grosse Leistung vollbracht, sich für die Champions League zu qualifizieren. Das hievt einen Klub finanziell auf ein anderes Level. Deshalb hat YB den FCB als Nummer eins abgelöst. Und: In Bern wird sehr gut gearbeitet.
Ihre Mannschaft wirkte im Halbfinal in Rapperswil müde, vor allem geistig. Alles sind doch müde. Auch YB wird das spüren. Die haben ja gleich viele Spiele gemacht wie wir. Mit dem Unterschied, dass sie immer zu jenen Terminen spielen konnten, an welchen die Spiele angesetzt waren.
Die Berner mögen müde sein, aber sie haben die weit bessere Ersatzbank, könnten sogar mit dem zweiten Anzug antreten. Ich habe nie gesagt, dass wir Favorit sind. Das ist und bleibt YB.
Und im Final wartet wohl der FC Basel, der gegen Challenge-League-Klub Winterthur spielt. Jetzt, da dieses Interview stattfindet, sind wir nicht für den Final qualifiziert.
Aber es wäre schon speziell, zum dritten Mal in Folge gegen den FC Basel in einem Cupfinal zu stehen, und die Schmach von 2017 korrigieren zu können, der Sie ja zur Elimination aller Verlierer dieses Spiels veranlasst hat. Nochmals. Ich spreche nicht über den Final, den Stand jetzt noch niemand erreicht hat.
Bleiben Sie Ihrer Strategie, ruhig zu bleiben, auch in der neuen Saison treu? Ich war doch auch zuvor nicht weniger ruhig … Ich hatte zu Corona-Zeiten ganz einfach mehr Medienpräsenz, weil Sie doch jemanden brauchten, der sich klar positionierte und so für Schlagzeilen sorgte, als es ja keine Fussballspiele gab, über die man hätte schreiben können…
Nochmals: Ist der Polterer CC gestorben? Der würde ihnen fehlen – nicht? (lacht laut) https://www.blick.ch/sport/fussball/sio ... 33774.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:10 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Drama-Sieg gegen 10 Walliser
YB wurstelt sich in letzter Sekunde in den Cupfinal!
YB zieht gegen ein Sion in Unterzahl gerade noch den Kopf aus der Schlinge. 3:1-Sieg, Cupfinal, Double-Traum!
Das Spiel: Was hat sich Christian Zock dabei gedacht? Kurz vor der Pause geht der Ersatz für den verletzten Kasami mit gestrecktem Bein gegen Ngamaleu rein und fliegt zu Recht mit Gelb-Rot vom Platz. Die besorgte Miene von Sion-Zampano Constantin auf der Tribüne verfinstert sich. Schon vorher muss CC mitansehen, wie sein Abwehrchef Bamert ausgewechselt werden muss und Grgic die überraschende Führung verpasst.
Daraufhin behält der Meister im heimischen Glutofen Wankdorf die Oberhand. Chance um Chance kommt auf Fickentscher im Sion-Tor zu. Bis Goalgetter Nsame das Heimteam erlöst. Die Entscheidung? Mitnichten! Aus dem Nichts stolpert Uldrikis den Ball irgendwie zum Ausgleich rein. Sion macht sich Hoffnung, bei Remis nach 90 Minuten gehts direkt ins Penaltyschiessen. Aber am Schluss wurstelt sich YB doch noch durch. Der Traum vom Double lebt! Es wäre das erste seit 1958 …
Der Gegner im Final heisst entweder Basel oder Winterthur. Der zweite Halbfinal wird am 25. August ausgetragen.
Die Tore: 1:0, 72. Minute: Eine massgeschneiderte Flanke von Janko von der rechten Seite köpfelt Jean-Pierre Nsame mit voller Wucht ins Tor. Keine Chance für die Sion-Verteidiger gegen diese Power!
1:1, 79. Minute: Was ist denn hier los? Plötzlich lächelt CC auf der Tribüne. Nach einem Grgic-Freistoss profitiert Roberts Uldrikis von einem Durcheinander im YB-Strafraum und drückt den Ball irgendwie mit dem Oberschenkel über die Linie.
2:1, 90. Minute: Spielmann schlägt einen Eckball auf den nahen Pfosten. Dort lenkt Christopher Martins leicht ab. Die Entscheidung?
3:1, 94. Minute: Die Entscheidung! Sion öffnet seine Schleusen und läuft ins offene Messer. Vier Berner ziehen alleine auf Fickentscher los, Felix Mambimbi machts aber solo und lässt den Sion-Goalie noch frech stehen.
Der Beste: Zum zweiten Mal innert weniger Tage bodigt Chris «Kiki» Martins die Walliser. Diesmal als schlitzohriger Joker.
Der Schlechteste: Mann, Christian Zock. Gelb in der 17. Minute. Und dann diese Attacke gegen Ngamaleu kurz vor der Pause. Der immer besonnene SRF-Fachmann Michel Renggli: «Als ich noch spielte, hätte der froh gewesen sein müssen, das ich nicht in der Kabine wäre …»
Das gab zu reden: Pajtim Kasami nicht im Aufgebot? Der wichtigste Mann des FC Sion derzeit? Ein Schelm, wer einen Kausalzusammenhang mit seinem bevorstehenden Abgang vermutet. Kasami: «Das hat nichts damit zu tun. Ich hatte die Adduktoren schon gegen Servette gespürt. Gegen Rapperswil habe ich sie überdehnt und muss nun sieben bis zehn Tage pausieren.»
So gehts weiter: Am 30. August steigt der Cupfinal im Berner Wankdorf – mit YB. Sion darf/muss in die Ferien.
YB – Sion 3:1 (0:0)
Wankdorf, 1000 Anwesende., SR: San
Tore: 72. Nsame (Janko, Bürgy) 1:0, 79. Uldrikis (Khasa, Grgic) 1:1, 90. Martins (Spielmann) 2:1, 94. Mambimbi 3:1.
YB: Wölfli; Janko, Bürgy, Zesiger, Garcia; Aebischer, Sierro; Fassnacht, Gaudino, Ngamaleu; Nsame.
Sion: Fickentscher; Maceiras, Bamert, Ruiz, Lenjani; Zock; Baltazar, Toma, Grgic, Itaitinga; Uldrikis.
Einwechslungen: YB: Sulejmani (66. für Ngamaleu), Mambimbi (66. für Aebischer), Martins (76. für Gaudino), Spielmann (76. für Fassnacht), Lefort (81. für Garcia).
Sion: Ndoye (38. für Bamert), Khasa (79. für Baltazar), Luan (79. für Itaitinga), Facchinetti (79. für Lenjani).
Gelb: 17. Zock, 43. Aebischer (beide Foul).
Gelbrot: 39. Zock (Foul).
Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Lauper, Elia, Lustenberger, Petignat, Von Ballmoos (verletzt) – Sion ohne Cavaré, Raphael, Andersson, Kasami, Abdellaoui (verletzt), Serey Die, Karlen (nicht spielberechtigt). https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 34198.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:12 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Anfang vom Ende
Nach diesem Foul fliegt Sion-Zock vom Platz
Der FC Sion hält mit YB gut mit. Bis Christian Zock ein dummes Foul begeht und noch vor der Pause vom Platz fliegt. https://www.blick.ch/sport/fussball/cup ... 34963.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:16 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Nach turbulenter Schlussphase
YB steht im Cupfinal und kann das Double gewinnen
Nach dem späten 3:1 gegen Sion steht der Meister im Endspiel des Schweizer Cups. Christopher Martins und Felix Mambimbi verhindern mit ihren Treffern ein Penaltyschiessen.
1:1 steht es in diesem Cup-Halbfinal, als die 90. Minute anbricht. Zehn Walliser haben es geschafft, gegen die Young Boys auszugleichen, jetzt hoffen sie auf das Penaltyschiessen. Aber in der 90. Minute ist es mit der Hoffnung vorbei. Nach einem Corner von Marvin Spielmann erzielt Christopher Martins das 2:1. Es ist die Co-Produktion zweier eingewechselter Berner. Und in der 94. Minute erhöht der ebenfalls eingewechselte Felix Mambimbi gar noch auf 3:1.
Der Meister ist damit für den Final am 30. August im Wankdorf qualifiziert. Der zweite Teilnehmer wird am 25. August zwischen Basel und Winterthur ermittelt.
Zock vom Platz gestellt
Vor der Partie warnt YB-Trainer Gerardo Seoane vor dem FC Sion: «Wir müssen uns auf einen unangenehmen Gegner einstellen. Die Hürde ist sehr hoch.» Seine Mannschaft fängt dominant an gegen defensiv eingestellte Walliser. Deren Trainer Paolo Tramezzani fällt an der Seitenlinie auf, nicht nur, weil er im Hochsommer einen schwarzen Pullover trägt, sondern auch mit seinem Coaching-Stil. Der Italiener ist laut, gestenreich, oft unterwegs.
Sion hält das 0:0, aber nach 38 Minuten schwächt sich das Team selber. Christian Zock, bereits verwarnt, leistet sich ein nächstes, diesmal grobes Foul gegen Nicolas Moumi Ngamaleu. Schiedsrichter Fedayi San bleibt keine Wahl: Er zeigt Zock die gelb-rote Karte.
Natürlich erschwert das die Aufgabe bei diesen Temperaturen. Nach torloser erster Halbzeit drängen die Young Boys auf den Führungstreffer, sie nähern sich mehrmals dem Tor, lassen aber alle Chancen aus. Das hat auch mit Sions Goalie Kevin Fickentscher zu tun, der nicht nur gegen Ulisses Garcia stark reagiert.
Die Gäste, für die der grossgewachsene Lette Roberts Uldrikis nach 65 Minuten die beste Chance mit dem Kopf auslässt, wollen sich ins Penaltyschiessen retten - eine Verlängerung bei unentschiedenem Spielstand gibt es im Halbfinal nicht. 72 Minuten geht dieses Konzept auf, dann tritt - einmal mehr - Jean-Pierre Nsame in Erscheinung. Der 27-jährige Kameruner ist nach Hereingabe von Saidy Janko mit dem Kopf zur Stelle. Es ist wettbewerbsübergreifend sein 40. Treffer in dieser Saison.
Aber Sion gibt sich nicht geschlagen. Sechs Minuten nach dem Rückstand gelingt der Ausgleich. Uldrikis drückt den Ball über die Linie. 1:1 also. Miralem Sulejmani scheitert zweimal spät an Fickentscher, das Penaltyschiessen rückt tatsächlich näher. Aber es findet nicht statt - weil Martins in der 90. undMambimbi in der 94. Minuten das Bollwerk überwinden. «Wir haben viel für diesen Sieg getan», sagt Mittelfeldspieler Gianluca Gaudino, «darum ist der Finaleinzug auch verdient. https://www.bernerzeitung.ch/schuettelt ... 7974277532
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:19 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Siegtor in der 90. Minute
3:1 gegen Sion: YB müht sich in den Cupfinal
- Die Young Boys zwingen Sion spät in die Knie und stehen dank einem 3:1-Sieg im Cupfinal. - Der goldene Treffer von Joker Christopher Martins fällt erst in der 90. Minute. - Sion agiert nach einer gelb-roten Karte gegen Christian Zock 50 Minuten in Unterzahl. - Im Endspiel vom 30. August trifft YB auf Basel oder Winterthur (Spiel am 25. August).
Die Young Boys brauchten im Cup-Halbfinal gegen Sion eine Menge Geduld und am Schluss auch ihr mittlerweile gewonnenes Selbstverständnis, knappe Spiele für sich zu entscheiden.
Obwohl Sion seit der 39. Minute nur noch zu zehnt agierte – Christian Zock sah nach einem harten Foul Gelb-Rot – fiel der Siegtreffer von Christopher Martins erst in der 90. Minute.
Nach einem Eckball von Marvin Spielmann lenkte Martins am ersten Pfosten entscheidend ab. Der YB-Jubel fiel gross aus. Youngster Felix Mambimbi besorgte in der Nachspielzeit das 3:1, nachdem er mit 3 anderen YB-Akteuren alleine auf Sion-Goalie Kevin Fickentscher zugelaufen war. Jean-Pierre Nsame war für das erste YB-Tor besorgt (72.).
Sion darf lange hoffen
Dabei hatte Sion gezeigt, dass es nach 15 Niederlagen gegen YB in Serie gewillt war, kein 16. Mal in Folge als Verlierer vom Platz zu gehen. Roberts Uldrikis war es, der Sion zwischenzeitlich die Hoffnung zurückbrachte.
In der 79. Minute schoss er entgegen allen Erwartungen den 1:1-Ausgleich. Wobei «schiessen» wohl der falsche Ausdruck ist. Vielmehr war es ein Ablenker mit dem Knie und dem Schienbein, der Sion zurück in die Spur brachte. Sion kam trotz Unterzahl zurück ins Spiel und durfte vom Endspiel träumen.
Doch Martins machte letztendlich die Walliser Hoffnungen zunichte. So wird YB am 30. August auf den Sieger der Partie zwischen Basel und Winterthur treffen. Der Finalgegner wird erst am 25. August ermittelt. https://www.srf.ch/sport/fussball/schwe ... n-cupfinal
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:21 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2020  Zitat: Meister YB steht dank später Doublette im Cupfinal
Die Young Boys dürfen weiter vom ersten Double seit 62 Jahren träumen. Im ersten Halbfinal des Schweizer Cups setzen sich die Berner gegen den FC Sion trotz langer Überzahl erst spät 3:1 durch.
Für die Young Boys hätte die Partie nach 27 Sekunden mit einem Paukenschlag beginnen können. Ein genialer Lupfer von Christian Fassnacht in den Lauf von Gianluca Gaudino eröffnete dem Heimteam praktisch mit dem Anpfiff die Möglichkeit zum 1:0, Michel Aebischers Abschluss vom Elfmeterpunkt nach Gaudinos Flanke geriet aber zu hoch. Die Szene sollte bei den Bernern den Ton für diesen Nachmittag setzen: Viele Möglichkeiten, wenig Ertrag. Erst eine späte Doublette durch die Joker Christopher Martins (90.) und und Felix Mambimbi (94.) sicherten dem Favoriten das Finalticket.
Die Gäste aus dem Wallis zeigten sich im Vergleich zu YB nur äusserst selten in der Offensive - erst gewollt, ab der 39. Minute und einer Gelb-Roten Karte gegen Christian Zock gezwungen - waren dabei aber einiges effizienter. Robert Uldrikis traf für Sion zehn Minuten vor dem Ende zum zwischenzeitlichen 1:1, nachdem Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame acht Minuten zuvor den vermeintlichen Dosenöffner erzielt hatte.
Bis sich die Gäste aus dem Wallis, die im diesjährigen Cup nie in den Genuss eines Heimspiels kamen, im Wankdorf ein erstes Mal in der Offensive zeigten, dauerte es geschlagene 20 Minuten. Zur ersten und zugleich grössten Chance der Sittener vor der Pause bedurfte es eines schwachen Abwehrverhaltens von Nicolas Bürgy. Der Innenverteidiger liess sich in der 22. Minute vom Letten Robert Uldrikis nach einem Einwurf an der Grundlinie gleich doppelt düpieren, in der Mitte verpasste Anto Grgic das Tor aus sechs Metern nur um wenige Zentimeter.
Grgics Grosschance war der Weckruf, der dem Team von Paolo Tramezzani zeigte, dass die durch die verletzungsbedingten Absenz von Captain Fabian Lustenberger umgekrempelte Berner Defensive nicht unbezwingbar ist. Zwar fühlten sich die Walliser im engmaschigen Abwehrverbund auch fortan am wohlsten, ihren Gegenangriffen verliehen sie nun aber mehr Nachdruck. Doch dieser Sonntag im Wankdorf meinte es mit den aufopfernd kämpfenden Wallisern nur selten richtig gut. Seine beste Phase bezahlte der Aussenseiter erst in der Verletzung von Abwehrchef Jan Bamert (38.), dann mit dem Platzverweis gegen Mittelfeldspieler Zock.
Die Berner besassen alle Trümpfe in ihrer Hand und hätten die Partie bereits weit vor der 90. Minute entscheiden müssen. Doch sie sündigten fast alle: Michel Aebischer, Christian Fassnacht oder Nsame. Die Liste an YB-Spieler, die Grosschancen ungenutzt liessen, wäre fast endlos zu erweitern. Erst durch die Hereinnahme von Martins und Mambimbi änderte Gerardo Seoane das Abschlussglück seines Teams. Martins drückte einen auf den ersten Pfosten gezogenen Corner mit dem Kopf über die Linie, Mambimbi traf nach einem Sololauf über den Platz.
Was eine optimale Finalvorbereitung betrifft, wird der Fokus vorderhand auf der guten Erholung liegen. Die Spuren der harten und langen Saison mit lauter englischen Wochen seit dem Saison-Neustart Mitte Juni hatten sich schon in den Viertelfinals der beiden Teams am Donnerstag gezeigt, die 90 Minuten in Bern bei um die 30 Grad werden zusätzliche Kräfte gekostet haben. Hinzu kommt, dass sich die Berner noch bis zum 25. August gedulden müssen, bis sie ihren Finalgegner mit Sicherheit kennen. Der zweite Halbfinal zwischen Basel und Winterthur findet erst fünf Tage vor dem Final statt. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -138710994
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 9. August 2020, 18:23 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: Bing [Bot] und 29 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |