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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Montag 1. April 2019, 16:15 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Thun

Bild vs. Bild

Stadion Wankdorf,
Sonntag, 7. April 2019
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
https://twitter.com/fcthun_official
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html

Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011
https://www.facebook.com/sportclick1

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-thun
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/3050887
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
https://de.soccerway.com/matches/2019/0 ... un/2797380
https://de.soccerway.com/matches/2019/0 ... /head2head
https://www.fussballdaten.de/schweiz/2019/28
https://www.fussballdaten.de/vereine/yo ... -thun-1898
http://www.weltfussball.com/teams/bsc-y ... fc-thun/11
http://de.fcstats.com/vergleich,bsc-you ... 1,1016.php


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 Beitrag Verfasst: Freitag 5. April 2019, 16:40 
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Alles zum Spiel YB - Thun

Verletzt:
Sulejmani

Gesperrt:
Mbabu (4. gelbe Karte)

Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag:
26'800 (davon 18'800 Saisonkarten)

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen.
An der Tageskasse wird ein Zuschlag von 3 Franken pro Ticket erhoben.

Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Anreise- und Parking-Infos (Grafik)

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

YB-Spiele am Wochenende

Samstag, 6. April 2019:
11:00 Uhr: YB-Stadt - YB FE14 (Spitalacker)
12:00 Uhr: St. Gallen - YB U16 (Gründenmoos)
14:00 Uhr: YB-Stadt - YB FE13 (Neufeld)
14:15 Uhr: YB U17 - St. Gallen (Allmend)
16:00 Uhr: Servette - YB U18 (Stade de Marignac, Grand-Lancy)
16:00 Uhr: YB U21 - Bulle (Stade de Suisse)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. April 2019, 10:39 
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YB – ä Lideschaft für AUI!

Liebe Fangemeinde

Bereits zum vierten Mal führen wir übermorgen Sonntag unsere Aktion „YB – ä Lideschaft für AUI!“ durch. So wurden sämtliche Kinder- und Jungendheime der Region Bern zum Spiel gegen Thun eingeladen. Nebst dem Matchticket erhalten die Teilnehmenden einen Verpflegungsgutschein für Wurst und Getränk sowie ein kleines Erinnerungsgeschenk. Die Kosten für Ticket und Verpflegung werden vollumfänglich von den beiden Dachverbänden Ostkurve und gäubschwarzsüchtig getragen.

Damit wir auch in Zukunft solche Aktionen durchführen können, werden wir am Sonntag vor und nach dem Spiel im Stadion unterwegs sein und Spenden sammeln. Vorab schon mal vielen Dank für eure Mithilfe! Wir freuen uns sehr, dass wir am Sonntag unsere Leidenschaft mit Kindern und Jugendlichen teilen können, welche in herausfordernden Lebensumständen aufwachsen.

Hopp YB! OSTKURVE BERN & gäubschwarzsüchtig


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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. April 2019, 15:17 
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06.04.2019

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Zitat:
Thuner wollen reagieren

Nach dem 1:2 gegen Sion steckt der FC Thun in der Ergebniskrise.

Am Donnerstagabend spät wirkte Thuns Trainer Marc Schneider emotional angefasst. Da waren die fürchterlichen ersten 40 Minuten, welche das 1:2 zu Hause gegen Sion eingeleitet hatten. Da war das Zeitspiel der Walliser, die keine Peinlichkeit ausgelassen hatten, den Erfolg über die Zeit zu schinden. Da war der übertriebene Jubel der Gäste, der bis zum Medienraum drang, wo die Pressekonferenz stattfand.

Doch als das Licht auf Rot ging, das Mikrofon eingeschaltet war, schob Schneider die Emotionen beiseite und sagte: «Wie wir während der ersten Halbzeit gespielt haben, das beschäftigt mich extrem. Danach haben wir uns aber aufgelehnt, wir müssten ein zweites Tor schiessen. Mit dieser Mentalität gilt es am Sonntag im Derby anzutreten.»

Es ist für die Thuner nicht die beste Zeit, bei YB zu gastieren. Seit sechs Partien sind sie sieglos, das Fehlen von Matteo Tosetti und Dennis Hediger macht sich bemerkbar. Gerade die Aggressivität und ordnende Hand Hedigers hätten die Oberländer gegen Sion gut gebrauchen können. Und doch reicht dies alleine nicht als Erklärung für die Darbietung am Donnerstag vor der Pause. Sportchef Andres Gerber glaubt, das Team hemme die Erwartungshaltung, die entstanden ist, die grosse Chance zu packen und Rang 3 zu verteidigen.

Kein Druck

Am Sonntag werden die Oberländer im vielleicht ausverkauften Derby keinen Druck haben. YB ist souveräner Leader und hatte am Donnerstag spielfrei, weil das Spiel in Luzern dem Schnee zum Opfer fiel. «Wir trainierten nach der Absage im Stade de Suisse», sagt Trainer Gerardo Seoane, der eine enge Partie erwartet: «Die Thuner verdienen grossen Respekt. Sie stehen nicht von ungefähr auf Platz 3.»

Die Young Boys dürften am Sonntag wieder im 4-4-2-System agieren, wobei Trainer Seoane in allen Mannschaftsteilen personelle Alternativen besitzt. Kevin Mbabu ist weiter gesperrt, Goalie David von Ballmoos aber nach seiner Oberschenkelblessur einsetzbar. (dwu/fdr)

So könnte YB spielen: von Ballmoos; Schick, von Bergen, Camara, Benito; Fassnacht, Sow, Lauper (Aebischer), Ngamaleu; Assalé, Hoarau. – Ohne Mbabu (gesperrt) und Sulejmani (verletzt).

So könnte Thun spielen: Faivre; Glarner, Sutter, Rodrigues, Joss; Gelmi; Stillhart, Karlen; Schwizer, Sorgic, Spielmann. – Ohne: Hediger und Tosetti (verletzt).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19180648

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 Beitrag Verfasst: Samstag 6. April 2019, 15:34 
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von Ballmoos
Schick-Lauper-von Bergen-Benito
Fassnacht-Aebischer-Sow-Ngamaleu
Assalé-Hoarau


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 00:08 
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06.04.2019

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Zitat:
Wer sichert sich am Saisonende die Torjägerkanone?

Was für ein Stürmer-Duell: Die Zahlen und Fakten von Hoarau und Sorgic sind beeindruckend

Das Berner Duell zwischen YB und Thun ist gleichzeitig auch das Duell der beiden besten Goalgetter der Super League. Guillaume Hoarau und Dejan Sorgic kämpfen um die Torjägerkanone, hat der YB-Franzose bislang doch nur einen Treffer mehr auf dem Konto.

Beide Stürmer zeigen bislang eine eindrückliche Saison, doch vergleicht man einmal die nackten Zahlen der beiden Goalgetter, dann spricht doch ziemlich alles für den YB-Mann. Aus diesem Grund kann am Ende der Saison, sofern keine gravierenden Verletzungen dazwischen kommen, die Torjägerkanone eigentlich nur zum Franzosen wandern. Nachfolgend mal ein paar interessante Zahlen und Fakten zu Guillaume Hoarau:

- Der Franzose hat bislang 16 Tore aus 18 Partien geschossen! Das entspricht einem Torschnitt von 0,89!
- Im Schnitt trifft Hoarau alle 74 Minuten!
- In elf von den 18 Spielen, in denen der Franzose auf dem Platz stand, hat er auch getroffen. Nur sieben Mal blieb er ohne Torerfolg.
- In der Rückrunde schoss Hoarau bislang drei Tore (aus drei Einsätzen).
- Zwei Joker-Tore gehen auf sein Konto.
- Zusätzlich zu seinen Toren hat er noch drei Assists geliefert.
- Der Franzose zeichnet sich für fast 23% aller YB-Tore verantwortlich!
- Hoarau musste sechs Mal in dieser Saison wegen einer Verletzung zuschauen.
- Seine persönliche Saisonstatistik gegen Thun: Ein Spiel verletzungsbedingt verpasst und aus zwei Spielen je ein Tor und ein Assist.
- Der Air France hat in dieser Saison schon gegen JEDES RSL-Team getroffen! Sein persönliches Tor-Ranking gegen die anderen Teams sieht wie folgt aus:

- Drei Treffer gegen St. Gallen, den FCZ und Luzern, zwei Tore gegen Xamax und je ein Treffer gegen GC, Thun, Basel, Lugano und Sion.

Die Zahlen von Dejan Sorgic sind auch stark, jedoch leicht schwächer als jene von Hoarau:

- Der Serbe hat 15 Tore aus 25 Spielen erzielt. Sein Torschnitt beträgt 0,6!
- Im Schnitt trifft Sorgic alle 143 Minuten! Damit braucht er fast doppelt so lange für ein Tor wie Hoarau!
- In etwas mehr als der Hälfte seiner 25 Spiele, in denen er auf dem Platz stand, hat er getroffen (13mal). 12mal blieb er ohne Torerfolg.
- In der Rückrunde gehen vier Tore auf das Konto des Serben (aus acht Spielen).
- Sorgic schoss bislang noch kein Joker-Tor (allerdings wurde er auch nur einmal eingewechselt).
- Immerhin vier Assists gegen auf das Konto des Thun-Stürmers.
- Der Stürmer zeichnet sich für etwas mehr als 29% aller Thun-Saisontore verantwortlich!
- Der Serbe verpasste in dieser Saison bislang erst zwei Spiele aufgrund einer Verletzung.
- Seine persönliche Saisonstatistik gegen YB: Zwei Spiele wegen Verletzung verpasst und ein Assist aus einem Spiel.
- Der Thun-Goalgetter hat in dieser Saison bislang nur gegen YB und GC nicht getroffen! Sein persönliches Tor-Ranking gegen die anderen Teams sieht wie folgt aus:

- Drei Treffer gegen Basel, Xamax und St. Gallen, zwei Treffer gegen den FCZ und Sion und je einen Treffer gegen Lugano und Luzern.

Auf dieses Stürmerduell darf man sich als Fussballfan auf jeden Fall freuen, wird die Torjägerkanone doch höchstwahrscheinlich zwischen diesen zwei Spielern vergeben werden. Klar ist, dass sowohl Hoarau wie auch Sorgic eine bemerkenswerte Saison spielen und für ihr Team von unverzichtbarem Wert sind.


https://sport.ch/superleague/309983/was ... indruckend

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 08:45 
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07.04.2019

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Zitat:
Der blühende Fussballkanton

In der Super League gibt der Kanton Bern den Ton an. Wir nennen vor dem Derby und «Spitzenspiel» im Stade de Suisse zehn Gründe für den Erfolg von YB und Thun.

Als Christoph Spycher im Herbst 2016 den Posten des YB-Sportchefs übernommen hatte, fragte er Andres Gerber um Rat. Spycher und sein Thuner Amtskollege stehen sich nahe, seit sie als GC-Spieler Anfang des Jahrtausends zusammengewohnt haben. «Das war grossartig», sagte Spycher einmal über diese Zeit, Gerber stimmte zu und fügte trocken an: Obwohl er jeweils habe putzen und kochen müssen. Doch die Sportchefs verbindet weit mehr: Sie sind Familienmenschen, umgänglich und bodenständig, verstehen sich als Teamplayer. Und sie suchen das Rampenlicht nicht, wenn es sein muss, wissen sie dieses aber für ihre Zwecke zu nutzen.

Diese Eigenschaften haben sie zu den Aushängeschildern und Identifikationsfiguren gemacht, die ihre Clubs und deren Umfeld prägen. Kein Sportchef in der Super League ist länger im Amt als Gerber, der den Job seit bald zehn Jahren macht. Spycher hat seinen Vertrag kürzlich bis 2022 verlängert. Ihr Verhältnis nimmt auch keinen Schaden, wenn Spycher seinem Kollegen wieder mal einen Topspieler abwirbt – ganz im Gegenteil.

YB-Fans mögen den FC Thun belächeln, Thun-Anhänger dem Kantonsrivalen lange hämisch, nun, da er erfolgreich ist, ablehnend begegnen. Auf Ebene Vereinsführung jedoch gilt: miteinander statt gegeneinander. Als der FC Thun vor zwei Jahren in argen finanziellen Nöten steckte, gab einer aus der Oberländer Führung den Journalisten sogar den Input, man solle doch in einem Artikel herausarbeiten, wie es wäre, wenn die Clubs fusionieren würden.

So weit dürfte es nie kommen, YB und Thun pflegen aber eine Zusammenarbeit, die in der Super League einzigartig ist. Im Thuner Nachwuchs tummeln sich immer wieder Spieler, die bei den Gelb-Schwarzen ausgebildet worden waren. Der einst bei YB aussortierte Sandro Lauper schaffte es übers Oberland zurück nach Bern, mit Sékou Sanogo und Christian Fassnacht wurden zwei wichtige Meisterspieler in Thun gross. Das bringt den Oberländern wertvolle Einnahmen – gerade kürzlich partizipierten sie mit etwas weniger als zehn Prozent am Verkauf Sanogos nach Saudiarabien, was rund 700'000 Franken entsprach.

Zudem können die Thuner regelmässig YB-Spieler ausleihen, die kostengünstig das Kader verstärken. «Es hilft, dass die Hierarchie zwischen den beiden Clubs gegeben ist. Was für uns glücklicherweise nicht bedeutet, dass wir jedes Spiel gegen YB verlieren», sagt Gerber.

Kürzlich kam Thuns verletzter Captain Dennis Hediger nach einem langen Tag in der Reha auf die Young Boys und ihren Anführer Steve von Bergen zu sprechen. Er zeigte sich verwundert darüber, dass die Berner in Erwägung ziehen, den auslaufenden Vertrag mit dem bald 36-jährigen Abwehrchef nicht zu verlängern. Schliesslich spiele dieser unverändert stark und mache seine Partner in der Innenverteidigung besser. Wie von Bergen tickt, zeigt eine Anekdote, die Fassnacht im YB-Clubmagazin preisgibt. Als sich ein Ersatzspieler nach einem Sieg nicht gefreut habe, erzählt der Flügel, habe von Bergen das Kommando übernommen, die Kabinentür geschlossen und allen vor Augen geführt, dass die Mannschaft über jedem Einzelnen stehe.

Hediger, der Körper und Instagram-Kanal mit Aufwand und Sachverstand pflegt, mag abseits des Fussballs ein ganz anderer Typ sein als von Bergen, der einmal meinte, das Handy sei ihm nicht wichtig. «Nach dem Training habe ich höchstens ein SMS meiner Frau, die mich bittet, Milch einzukaufen.» Aber auch Hediger ist ein hoch geschätzter Leader, der resolut einschreitet, weicht ein Kollege vom Kurs ab. Es ist kein Zufall, haben Thun und YB ein intaktes Teamgefüge. Dank ihren Vorzeigecaptains.

Überall in der Liga brennt es, treiben Selbstdarsteller ihr Unwesen, herrschen Chaos, Nervosität, Wildwest-Management. Überzeichnet? Nur ein bisschen. Unbestritten ist: Bei YB und beim FC Thun herrscht Ruhe, es wird geduldig gearbeitet, man setzt auf Harmonie, Kontinuität, Vertrauen. Es sind Oasen der Ruhe. Das bescheidene Auftreten hängt, man ahnt es, stark mit den Sportchefs zusammen. Die Strukturen funktionieren, jeder weiss, was seine Aufgabe ist, und wenn mal einer über die Stränge schlägt, sei es ein Verwaltungsrat oder ein Fussballer, wird er zurechtgewiesen. Zum Wohl des Vereins. Keiner ist grösser, wichtiger, mächtiger als der Club. «Es geht immer zuerst ums Wohl von YB», sagt Spycher.

Es ist der vorvergangene Dienstag, als der FC Thun zur Generalversammlung lädt. Der Club befindet sich auch neben dem Platz im Aufschwung, er kann wie 2017 einen Gewinn ausweisen, diesmal sind es 50'000 Franken. Wie immer präsentiert Clubpräsident Markus Lüthi eine Wunschliste. Punkt 1: ein Mäzen, der 3 bis 5 Millionen Franken zur Stärkung des gefährlich dünnen Eigenkapitals beisteuert. Lüthi erzählt, wie er im Oberland bei 38 vermögenden Personen angefragt habe – erfolglos. Drei Tage später müssen die Young Boys gemäss Auflage der Uefa erstmals Einsicht in ihre Bücher gewähren. Sie weisen 2018 einen Umsatz von etwas mehr als 80 Millionen Franken aus, der Gewinn beträgt knapp 17,5 Millionen – 5,5 Millionen mehr als das Thuner Jahresbudget.

Es sind zwei Welten, in denen sich die Clubs bewegen. Gemein ist ihnen, dass sie nach sehr schwierigen Zeiten mittlerweile vernünftig wirtschaften und das Beste aus ihren Möglichkeiten herausholen. In Bern bekam Spycher bei Amtsantritt einen Sparkurs auferlegt, dieser erforderte den Fokus auf eine klare Strategie, die der Sportchef mit grossem Erfolg umsetzt. In Thun handeln sie schon lange nach einem genauen Plan, das ambitionierte Ziel ist es, ohne Erlöse aus Europacup und Transfers eine schwarze Null zu schreiben. So weit ist es nicht: Die Oberländer müssen bald wieder Leistungsträger verkaufen. Erster Kandidat: Flügel Marvin Spielmann, auch bei YB ein Thema.

Die Gleichung ist unverändert gültig: Ohne stabile Achse lässt sich kein Erfolg haben. Bei YB bestand diese in der Vorrunde aus von Ballmoos, von Bergen, Sanogo, Sulejmani, Hoarau, in Thun heissen die Eckpfeiler Faivre, Glarner, Hediger, Tosetti, Sorgic. Es ist kein Zufall, kam die 0:4-Niederlage der Young Boys im Cupviertelfinal bei Luzern ohne vier der Achsenspieler zustande. Thun ist derweil ohne Tosetti und Hediger seit sechs Partien sieglos. Immerhin: Der Tessiner Vorbereiter dürfte demnächst zurückkehren – und den Cuphalbfinal gegen Luzern bestreiten können.

Auf dem Transfermarkt agieren YB und Thun mit einer überzeugenden Idee, die konsequent umgesetzt wird. YB will die Nummer 1 sein für junge, aufstrebende Schweizer Fussballer. Das wollen viele andere auch, YB aber ist es. Dank Spycher, klar, und dessen intelligenter Vorgehensweise. Aber auch, weil die Fussballer spüren, dass die Mechanismen stimmen. Die vielen Talente werden angeleitet von einer starken, teuren Achse mit von Bergen, Sulejmani und Hoarau. So können die Jungen gedeihen, an der Seite des knorrigen Routiniers von Bergen in der Defensive, zum Beispiel in den letzten Jahren Florent Hadergjonaj, Kasim Nuhu, Kevin Mbabu, Loris Benito, Mohamed Camara und Jordan Lotomba. Bald wird Fabian Lustenberger diese Rolle des erfahrenen Führungsspielers übernehmen. «Es ist der Plan, dass wir immer eine ideale Mischung haben», sagt Spycher, «und die Leader werden auch immer gut bezahlt sein.»

Beim FC Thun ist auch auf dem Transfermarkt alles eine Nummer kleiner, aber fast noch feiner. Immer wieder gelingt es dem Verein, in unteren Ligen Trouvaillen auszugraben, sie auszubilden und mit viel Gewinn weiterzuverkaufen. Die Kantonsrivalen leben nicht über ihre Verhältnisse und haben sich einen ausgezeichneten Ruf als Sprungbrett erarbeitet. Bei Thun auf dem Weg auch zu YB. Bei YB auf dem Weg in eine Topliga.

Der Vorteil des künstlichen Untergrunds wird in der Liga nicht mehr so heiss diskutiert, zumal auch Xamax auf Kunstrasen spielt, aber YB und Thun finden sich natürlich besser zurecht auf Plastik. Viele Akteure der Konkurrenten mögen es immer noch nicht, in Bern und Thun anzutreten. YB hat als einziges Team diese Saison zu Hause nur einmal verloren, die Thuner leisteten sich am Donnerstag beim 1:2 gegen Sion erst die zweite Heimniederlage.

Die Liga gibt mal wieder ein katastrophales Bild ab. Trainerwechsel fast im Wochentakt, Sportchef und Präsidenten kommen und gehen. Nicht im Stade de Suisse und in der Stockhorn-Arena. Basel ist auf Findungssuche, die Zürcher Vereine stecken im Tief, kommen nicht weiter (FCZ) oder stehen vor dem Kollabieren (GC). YB gegen Thun ist ein Spitzenspiel, FCZ gegen GC ein Krisengipfel. Luzern und St. Gallen hätten die Möglichkeiten und die Fussballbegeisterung, um deutlich erfolgreicher als Thun zu sein, stehen sich aber mit Machtkämpfen und Neuanfängen regelmässig selber im Weg. Sion ist Sion ist Wahnsinn, wegen Herrscher Christian Constantin, sollte aber gemessen an Aufwand und Möglichkeiten locker die Nummer 3 des Landes sein. Sowieso, in der Westschweiz liegt viel Potenzial brach: Servette steigt auf, Lausanne ist ein schlafender Riese. Xamax dagegen und auch Lugano sind froh, wenn der Abstieg verhindert werden kann. Zudem fehlt es bei diesen zwei Vereinen, von der Grösse her mit Thun vergleichbar, an der Gelassenheit und am geeigneten Konzept, um mehr zu sein als nur ein Ligaauffüller. Und so kann sich der FC Thun eine wochenlange Phase ohne Siege leisten – und steht in der sehr schwachen Super League immer noch auf Rang 3.

YB und Thun agieren meistens mutig. Gerardo Seoane war in Bern smart genug, das Erbe von Meistercoach Adi Hütter zu verwalten und zu modifizieren, nicht aber alles über den Haufen zu werfen. Er hat die Young Boys weiterentwickelt, sie sind heute variabler, verändern gerne das System, oft während der Begegnung, und sind deshalb schwieriger auszurechnen. Und sie glauben bis zum Schluss daran, ein Tor zu erzielen, zahlreiche Last-Minute-Siege beweisen das.

Die Thuner wiederum fühlen sich in der Rolle des Aussenseiters wohl, sie haben aber in den letzten Wochen erfahren, dass es nicht so einfach ist, das Spiel zu gestalten. Die Gegner haben sich besser eingestellt, das schnelle Umschalten, das auch YB stark beherrscht, ist schwieriger geworden. Beide Teams beweisen zudem, wie wichtig ein Goalgetter ist. Guillaume Hoarau von YB und Dejan Sorgic kämpfen um die Torjägerkrone, Hoarau führt (16:15) und möchte nicht zum fünften Mal ganz knapp geschlagen werden, seit er in der Schweiz ist.

Bei den Thunern ist Trainer Marc Schneider nun aber gefordert. Er hat dank der bemerkenswerten Weitsicht im Oberland schon einmal, vor einem Jahr, eine Ergebniskrise klug moderiert. Beim Derby in Bern haben die Thuner ohnehin nichts zu verlieren. Sie dürfen beim Duell Erster gegen Dritter als krasser Underdog unbeschwert auftreten. Das verspricht einiges. Unter anderem Spektakel und jede Menge Tore.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26488839

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 13:13 
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Zitat:
YB-Coach Seoane vor dem Berner Derby

«Wir haben nach der Spielabsage trainiert»

Gerardo Seoane über Spielabsagen, 
das Warten auf den Meistertitel und Bundesliga-Gerüchte.

BLICK: Gerardo Seoane, wie erleben Sie diese Zeit des Wartens auf den Titel?
Gerardo Seoane: Ich nehme es überhaupt nicht als Zeit des Wartens wahr. Die Spieler trainieren sehr konzentriert und engagiert. Im Zentrum steht bei uns, als Mannschaft gute Leistungen zu 
erbringen und das nächste Spiel voller Konzentration vorzubereiten.

Inwiefern ist eine Spielabsage wie jene in Luzern da mühsam?
Natürlich wünscht man sich nicht, dass ein Spiel abgesagt wird. Aber vor höherer Gewalt kann man sich nicht schützen. Eine kurzfristige Spielverschiebung ist immer eine Herausforderung und verlangt nach Flexibilität. Wir haben nach der Rückkehr nach Bern im Stade de Suisse trainiert.

Was tun Sie, damit die Spieler den Fokus nicht verlieren?
Wir müssen an unseren Grund­sätzen nichts ändern: Das Ziel der täglichen Arbeit ist es, uns als Mannschaft zu verbessern und die einzelnen Spieler vorwärtszubringen. Wir werten jeweils sehr genau aus, was wir in einem Spiel gut und was wir weniger gut gemacht haben.

Ist ein neues System wie gegen St. Gallen ein probates Mittel, um die Spieler zu fordern?
Es gehört zur Entwicklung unserer Mannschaft, dass wir noch flexibler werden wollen. Zu diesem Prozess gehören auch Systemwechsel. Die Grundeinstellung der Spieler ist 
jedoch viel wichtiger als die taktische Vorgabe.

Ihr Name wurde bereits in deutschen und Schweizer Zeitungen und Portalen bei Bundesliga-Klubs gehandelt. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie das 
sehen?
Wir nehmen stets zur Kenntnis, was in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Aber zu Gerüchten äussern wir uns nicht.

Wäre ein Wechsel nach nur einem Jahr YB zu früh? Oder sagt man sich, wenn eine Offerte auf dem Tisch liegt: Vielleicht kommt diese Chance nie wieder.
Grundsätzlich halte ich fest, dass es mir bei YB sehr gut gefällt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Thun ist in einer Mini-Krise und läuft Gefahr, Platz drei zu verlieren. Wir wetten mal, dass YB es diesmal vor der Nachspielzeit klarmacht.
Das Wetten überlasse ich gern anderen. Thun absolviert eine tolle Saison und steht nicht von ungefähr auf Rang drei. Das Derby ist stets hart umkämpft. Für mich spielt keine Rolle, wann die Tore fallen.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 59515.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 13:15 
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----------------von ballmoos-------------------
schick--------lauper------von bergen-----benito
fassnacht-----sow------aebischer-----ngamaleu
---------------assalé-------hoarau-------------

yb - fc thun 2:0

assalé, fassnacht

28'000


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 7. April 2019, 19:11 
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07.04.2019

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Zitat:
5:1 im Kantonsderby

Gala von YB gegen machtloses Thun

- YB siegt gegen Thun diskussionslos 5:1.
- Die Berner können bereits am nächsten Wochenende Meister werden.
- Basel gibt gegen Lugano Punkte ab (1:1). Sion und Luzern spielen ebenfalls unentschieden (2:2).

Mit 72 Punkten auf dem Konto und der 15. Partie mit mindestens 3 erzielten Treffern schreitet YB unaufhaltsam Richtung Meistertitel. Das Kantonsderby gegen Thun war je nach Sichtweise nach 22, spätestens aber nach 39 Minuten entschieden, als es 3:0 respektive 4:0 stand.

Die Thuner Europa-League-Aspiranten halfen bei den ersten Treffern mit Ballverlusten mit. Es profitierten der Reihe nach Djibril Sow (5.), Guillaume Hoarau (10.), der später einen weiteren Treffer zum 5:1 folgen liess, Sandro Lauper (22.) und Nicolas Ngamaleu (39.).

Salanovic mit Thuner Trostpflästerchen

Die Suppe war damit gelöffelt, auch wenn nach der Pause auch die Stadtberner eine haarsträubende Fehlerkette fabrizierten: Einen ungenügenden Pass von Keeper David von Ballmoos spielte Thorsten Schick in die Mitte zu Steve von Bergen, der sich von Dennis Salanovic übertölpeln liess – 1:4 (51.).

Diese Szene war der einzige Lichtblick für die Thuner, die auch in der siebten aufeinanderfolgenden Meisterschaftspartie ohne Sieg blieben.

Ganz anders der Gemütszustand bei YB, das dank des Basler Punktverlusts gegen Lugano nun bereits die Meisterfeier planen kann. Frühestmöglicher Termin ist der kommende Samstag.

Folgende Szenarien ergeben sich:

- Gewinnt YB am Mittwoch die Nachtragspartie gegen Luzern, können die Berner am Samstag, 13. April ohne eigenes Zutun den Titel eintüten: Dann nämlich, wenn Basel gegen GC nicht gewinnt.
- Ebenfalls im Falle eines Sieges über Luzern wird YB am nächsten Sonntag, 14. April Meister, wenn es das Auswärtsspiel in Zürich gewinnt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... loses-thun

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