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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Donnerstag 7. Dezember 2017, 00:16 |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 19:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: YB lässt erneut Federn
YB lässt gegen GC zwei Punkte liegen. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause kommen die Berner trotz einer guten Leistung in der zweiten Halbzeit nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.
Spielbericht
Die Young Boys verlieren im neunten Heimspiel zum zweiten Mal Punkte. Das 1:1 gegen die Grasshoppers ist aus Sicht des Leaders aufgrund der Dominanz in der zweiten Hälfte als Enttäuschung zu werten.
YB ist zwar erstmals seit 2009 und der Amtszeit von Vladimir Petkovic nach halbem Pensum topklassiert, die Euphorie beim Leader hält sich allerdings in Grenzen. Die Marge gegenüber dem Titelhalter ist dünn geworden, innerhalb der letzten acht Runden verspielten die Young Boys einen zeitweise komfortablen Vorsprung von acht Punkten bis auf zwei Zähler.
Der Titelhalter Basel erzeugte zuletzt enorm Druck - seit ihrem Tiefpunkt gegen St. Gallen (1:2) haben die erstarkten Bebbi 24 von möglichen 30 Punkten gewonnen. Die Signale des Meisters an die Adresse von YB sind deutlich. FCB-Sportchef Marco Streller meldete, er sei inzwischen «zu 100 Prozent überzeugt davon, dass es gut kommt».
Adi Hütters Auswahl hingegen hat spürbar an Schwung eingebüsst. Das beeindruckende Comeback des Champions-League-Achtelfinalisten ging nicht spurlos an YB vorbei. Dem zweiten Fehltritt gegen Thun folgte nach fünf souveränen Heimsiegen ein enttäuschendes Remis gegen einen Kontrahenten, der zuletzt seinerseits nicht mehr restlos überzeugt hatte. Eine Halbzeit lang hielt der Überraschungseffekt vor 16'146 Zuschauern an, den Murat Yakin mit einer ziemlich ungewöhnlichen und riskanten Startelf-Nominierung ausgelöst hatte. Nach zwei Niederlagen in Folge besetzte der GC-Stratege 50 Prozent der Feldpositionen neu und konfrontierte YB temporär mit erheblichen Problemen.
Dass mit dem 19-jährigen Super-League-Debütanten Nikola Sukacev einer der zunächst überaus forschen GC-Nachwuchskräfte den Gästen zur Führung verhalf (35.), vereinfachte die Aufgabe des Favoriten nicht. Aber die Reaktion der Berner blieb nicht aus. Nach 45 weitgehend diskreten Minuten setzte die Nummer 1 der Liga zu einer unaufhörlichen Druckwelle mit 15:3 Abschlussversuchen an.
Kevin Mbabu, der kräftige Aussenverteidiger, trug die lange vermisste Dynamik ins Angriffsspiel. Doch wer glaubte, die im Schnitt knapp 23-jährigen Hoppers würden nach dem 1:1 des früheren Premier-League-Professionals kollabieren, unterschätzte die mentale Widerstandsfähigkeit der GC-Talente und die Fangkunst von Heinz Lindner.
Telegramm
Young Boys - Grasshoppers 1:1 (0:1)
16'146 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 35. Sukacev (Pusic) 0:1. 59. Mbabu 1:1
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Schick (76. Ngamaleu), Sow, Aebischer (82. Bertone), Fassnacht (82. Nsame); Assalé, Hoarau.
Grasshoppers:Lindner; Qollaku, Vilotic, Bergström, Pusic; Basic; Sukacev (62. Avdijaj), Bajrami, Fasko (68. Doumbia), Brahimi (83. Sigurjonsson); Andersen.
Bemerkungen: YB ohne Sulejmani, Seferi, Benito, Sanogo (alle verletzt), GC ohne Jeffren, Djuricin, Munsy (alle verletzt), Pnishi, Bahoui, Kamberi (alle nicht im Aufgebot). Super-League-Debüt von Sukacev. 67. Lattenschuss von Fassnacht. 90. Pfostenkopfball von Avdijaj. Verwarnungen: 71. Aebischer, 74. Doumbia (beide Foul), 86. Lindner (Unsportlichkeit). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/20709957
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 20:50 |
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10.12.2017  Zitat: YB lässt wieder Federn
Eine Woche nach dem 1:3 in Thun ist Leader YB im Heimspiel gegen GC nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Damit beträgt die Reserve auf den FC Basel bloss noch 2 Punkte.
- Für GC trifft der 19-jährige SL-Debütant Sukacev zum 1:1. - YB dreht nach dem Wechsel auf, erzielt aber nur ein Tor durch Mbabu.
So schnell schmilzt eine Reserve: Vor 2 Wochen lagen die Young Boys in der Tabelle noch komfortable 7 Punkte vor dem FC Basel. Inzwischen ist dieser Vorsprung auf 2 Zähler geschrumpft.
Somit könnte YB am kommenden Wochenende gar noch den inoffiziellen Titel des Wintermeisters verspielen. Die Berner gastieren in Luzern, Basel spielt bei den Grasshoppers.
YB dreht erst nach der Pause auf
Ganz zum Schluss überschlugen sich die Ereignisse im Stade de Suisse noch einmal: In der 90. Minute köpfelte GC-Einwechselspieler Albion Avdijaj eine Freistossflanke von Lucas Andersen an den Pfosten. Und eine Zeigerumdrehung später streifte ein Flankenball von Kevin Mbabu die Latte des Gäste-Tores.
Letztlich blieb es aber beim 1:1. Für YB sind es 2 verlorene Punkte, waren die Berner nach der Pause doch drückend überlegen. Der Leader muss sich aber den Vorwurf gefallen lassen, vor dem Wechsel gegen clevere «Hoppers» unter seinen Möglichkeiten gespielt zu haben.
GC-Teenager skort
In den ersten 45 Minuten hatten die Gäste aus Zürich mehr vom Spiel gehabt. Der verdiente Lohn war das 1:0 in der 35. Minute. Torschütze war einer von 4 Teenagern in der Startaufstellung von Murat Yakin. Der 19-jährige Nikola Sukacev schloss einen GC-Konter mit links sehenswert ab.
YB konnte erst nach dem Wechsel den Schalter umlegen. Kurz vor Ablauf der 1. Stunde war es der auffällige Mbabu, der nach schönem Sololauf resolut zum 1:1 abschloss. Dabei blieb es vor 16'000 Fans in Bern. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... der-federn
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 20:51 |
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10.12.2017  Zitat: YB-Enttäuschung im letzten Heimspiel des Jahres
Die Young Boys verlieren im neunten Heimspiel zum zweiten Mal Punkte. Das 1:1 gegen die Grasshoppers ist aus Sicht des Leaders aufgrund der Dominanz in der zweiten Hälfte als Enttäuschung zu werten.
YB ist zwar erstmals seit 2009 und der Amtszeit von Vladimir Petkovic nach halbem Pensum topklassiert, die Euphorie beim Leader hält sich allerdings in Grenzen. Die Marge gegenüber dem Titelhalter ist dünn geworden, innerhalb der letzten acht Runden verspielten die Young Boys einen zeitweise komfortablen Vorsprung von acht Punkten bis auf zwei Zähler.
Der Titelhalter Basel erzeugte zuletzt enorm Druck - seit ihrem Tiefpunkt gegen St. Gallen (1:2) haben die erstarkten Bebbi 24 von möglichen 30 Punkten gewonnen. Die Signale des Meisters an die Adresse von YB sind deutlich. FCB-Sportchef Marco Streller meldete, er sei inzwischen "zu 100 Prozent überzeugt davon, dass es gut kommt".
Adi Hütters Auswahl hingegen hat spürbar an Schwung eingebüsst. Das beeindruckende Comeback des Champions-League-Achtelfinalisten ging nicht spurlos an YB vorbei. Dem zweiten Fehltritt gegen Thun folgte nach fünf souveränen Heimsiegen ein enttäuschendes Remis gegen einen Kontrahenten, der zuletzt seinerseits nicht mehr restlos überzeugt hatte.
Eine Halbzeit lang hielt der Überraschungseffekt vor 16'146 Zuschauern an, den Murat Yakin mit einer ziemlich ungewöhnlichen und riskanten Startelf-Nominierung ausgelöst hatte. Nach zwei Niederlagen in Folge besetzte der GC-Stratege 50 Prozent der Feldpositionen neu und konfrontierte YB temporär mit erheblichen Problemen.
Dass mit dem 19-jährigen Super-League-Debütanten Nikola Sukacev einer der zunächst überaus forschen GC-Nachwuchskräfte den Gästen zur Führung verhalf (35.), vereinfachte die Aufgabe des Favoriten nicht. Aber die Reaktion der Berner blieb nicht aus. Nach 45 weitgehend diskreten Minuten setzte die Nummer 1 der Liga zu einer unaufhörlichen Druckwelle mit 15:3 Abschlussversuchen an.
Kevin Mbabu, der kräftige Aussenverteidiger, trug die lange vermisste Dynamik ins Angriffsspiel. Doch wer glaubte, die im Schnitt knapp 23-jährigen Hoppers würden nach dem 1:1 des früheren Premier-League-Professionals kollabieren, unterschätzte die mentale Widerstandsfähigkeit der GC-Talente und die Fangkunst von Heinz Lindner. Telegramm:
Young Boys - Grasshoppers 1:1 (0:1)
16'146 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 35. Sukacev (Pusic) 0:1. 59. Mbabu 1:1
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Schick (76. Ngamaleu), Sow, Aebischer (82. Bertone), Fassnacht (82. Nsame); Assalé, Hoarau.
Grasshoppers: Lindner; Qollaku, Vilotic, Bergström, Pusic; Basic; Sukacev (62. Avdijaj), Bajrami, Fasko (68. Doumbia), Brahimi (83. Sigurjonsson); Andersen.
Bemerkungen: YB ohne Sulejmani, Seferi, Benito, Sanogo (alle verletzt), GC ohne Jeffren, Djuricin, Munsy (alle verletzt), Pnishi, Bahoui, Kamberi (alle nicht im Aufgebot). Super-League-Debüt von Sukacev. 67. Lattenschuss von Fassnacht. 90. Pfostenkopfball von Avdijaj. Verwarnungen: 71. Aebischer, 74. Doumbia (beide Foul), 86. Lindner (Unsportlichkeit). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131990414
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 20:53 |
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10.12.2017  Zitat: YB lässt erneut Punkte liegen
GC knöpft dem Leader auswärts Punkte ab, damit könnte YB noch vor Jahresende die Tabellenführung verlieren.
Die Young Boys verlieren im neunten Heimspiel zum zweiten Mal Punkte. Das 1:1 gegen die Grasshoppers ist aus Sicht des Leaders aufgrund der Dominanz in der zweiten Hälfte als Enttäuschung zu werten.
YB ist zwar erstmals seit 2009 und der Amtszeit von Vladimir Petkovic nach halbem Pensum topklassiert, die Euphorie beim Leader hält sich allerdings in Grenzen. Die Marge gegenüber dem Titelhalter ist dünn geworden, innerhalb der letzten acht Runden verspielten die Young Boys einen zeitweise komfortablen Vorsprung von acht Punkten bis auf zwei Zähler.
Klare Worte aus Basel
Der Titelhalter Basel erzeugte zuletzt enorm Druck - seit ihrem Tiefpunkt gegen St. Gallen (1:2) haben die erstarkten Bebbi 24 von möglichen 30 Punkten gewonnen. Die Signale des Meisters an die Adresse von YB sind deutlich. FCB-Sportchef Marco Streller meldete, er sei inzwischen «zu 100 Prozent überzeugt davon, dass es gut kommt».
Adi Hütters Auswahl hingegen hat spürbar an Schwung eingebüsst. Das beeindruckende Comeback des Champions-League-Achtelfinalisten ging nicht spurlos an YB vorbei. Dem zweiten Fehltritt gegen Thun folgte nach fünf souveränen Heimsiegen ein enttäuschendes Remis gegen einen Kontrahenten, der zuletzt seinerseits nicht mehr restlos überzeugt hatte.
Riskante Taktik von Yakin
Eine Halbzeit lang hielt der Überraschungseffekt vor 16'146 Zuschauern an, den Murat Yakin mit einer ziemlich ungewöhnlichen und riskanten Startelf-Nominierung ausgelöst hatte. Nach zwei Niederlagen in Folge besetzte der GC-Stratege 50 Prozent der Feldpositionen neu und konfrontierte YB temporär mit erheblichen Problemen.
Dass mit dem 19-jährigen Super-League-Debütanten Nikola Sukacev einer der zunächst überaus forschen GC-Nachwuchskräfte den Gästen zur Führung verhalf (35.), vereinfachte die Aufgabe des Favoriten nicht. Aber die Reaktion der Berner blieb nicht aus. Nach 45 weitgehend diskreten Minuten setzte die Nummer 1 der Liga zu einer unaufhörlichen Druckwelle mit 15:3 Abschlussversuchen an.
Lindner erneut grandios
Kevin Mbabu, der kräftige Aussenverteidiger, trug die lange vermisste Dynamik ins Angriffsspiel. Doch wer glaubte, die im Schnitt knapp 23-jährigen Hoppers würden nach dem 1:1 des früheren Premier-League-Professionals kollabieren, unterschätzte die mentale Widerstandsfähigkeit der GC-Talente und die Fangkunst von Heinz Lindner.
Lausanne siegt in Lugano
Dank einer vorzüglichen Chancenauswertung hat Lausanne mit einem 2:1 in Lugano seinen sechsten Saisonsieg errungen. Die Waadtländer haben sich nun um fünf Punkte vom Abstiegsplatz entfernt.
Für die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini war für einmal die gute Chancenauswertung - sie war nahezu maximal - die Basis für den wichtigen Sieg. Der kosovarische Internationale Benjamin Kololli, gelernter Verteidiger und seit seinem Wechsel auf offensive Positionen oft noch unterschätzt - erzielte nach einem frühen Rückstand beide Tore.
Young Boys - Grasshoppers 1:1 (0:1) 16'146 Zuschauer. - SR Bieri. Tore: 35. Sukacev (Pusic) 0:1. 59. Mbabu 1:1 Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Schick (76. Ngamaleu), Sow, Aebischer (82. Bertone), Fassnacht (82. Nsame); Assalé, Hoarau. Grasshoppers: Lindner; Qollaku, Vilotic, Bergström, Pusic; Basic; Sukacev (62. Avdijaj), Bajrami, Fasko (68. Doumbia), Brahimi (83. Sigurjonsson); Andersen. Bemerkungen: YB ohne Sulejmani, Seferi, Benito, Sanogo (alle verletzt), GC ohne Jeffren, Djuricin, Munsy (alle verletzt), Pnishi, Bahoui, Kamberi (alle nicht im Aufgebot). Super-League-Debüt von Sukacev. 67. Lattenschuss von Fassnacht. 90. Pfostenkopfball von Avdijaj. Verwarnungen: 71. Aebischer, 74. Doumbia (beide Foul), 86. Lindner (Unsportlichkeit). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/22961145
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 20:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: Beide Traumtore in Bern im Video
Ein Liga-Debütant (19) sichert GC das Remis!
Die Grasshoppers knüpfen den Young Boys auswärts einen Punkt ab. Super-League-Neuling Sukacev sorgt mit einem Hammer-Tor für den nächsten Dämpfer beim Leader.
Das Spiel: Ein kränkelnder Rekordmeister kriegts bei miesem Wetter mit dem Leader zu tun. Mini-Krisengefahr für die Hoppers. Yakins Mission: Die dritte Pleite in Serie abwenden. Sein Rezept? Junges Blut voraus, volles Risiko! Während fünf Stammkräfte auf der Bank schmoren, schickt «Muri» vier Junge (unter 20) auf den Kunstrasen. Darunter sogar einen Super-League-Debütanten: Nikola Sukacev (19). «Er hat die ganze Woche gut trainiert und war engagiert», begründet Assistenztrainer Hakan Yakin die Nominierung. Und dieser Sukacev wartet nicht lange mit dem Früchte-Ernten. Nach 35 Minuten ballert er sein GC in Shaqiri-Manier zur Führung – Traumtor im ersten Spiel! Die Reaktion von YB? Nicht weniger beeindruckend. Wie verwandelt drängen sie nach der Pause auf den Ausgleich. Diesen markiert dann Offensiv-Verteidiger Kevin Mbabu, hochverdient nach Super-Solo. Die Young Boys stürmen weiter, kommen zu zahlreichen Grosschancen – Lindner pariert mehrfach mit Riesenreflexen. Auch die Gäste schnuppern durch Avdijaj (Pfostenschuss) noch am Sieg. Am Schluss gibts ein Unentschieden. Yakin verkneift sich ein Lächeln, Hütter erleidet den nächsten Dämpfer.
Die Tore: 0:1, 35. Minute | Pusic lanciert Nikola Sukacev mit einem tollen Pass in die Tiefe. Dieser fackelt nicht lange und versorgt das Ding wuchtig in der nahen Torecke. Welch ein Knaller des 19-Jährigen!
1:1, 58. Minute | Kevin Mbabu zieht unwiderstehlich nach innen, lässt mehrere GC-Spieler wie Slalomstangen stehen und zimmert den Ball humorlos in der nahen Ecke unter die Latte.
Der Beste: Kevin Mbabu. Der YB-Aussenverteidiger glänzt nicht nur mit seinem Solo vor dem 1:1-Ausgleich.
Der Schlechteste: Guillaume Hoarau. Das ehemalige Strafraum-Ungeheuer ist so was von harmlos.
Die Statistik: Kein Sieger im Jubiläumsspiel! Im 100. Aufeinandertreffen der beiden Super-League-Brocken gibts das 25. Unentschieden. Damit haben die Hoppers mit 38 Siegen die Nase im Direktvergleich weiter vorn (YB: 37 Siege).
So gehts weiter: Während YB nächsten Sonntag um 16 Uhr in Luzern antritt, empfängt GC zeitgleich den FC Basel.
******************** Thun – YB 3:1 (1:0)
Stade de Suisse 16146 Fans – SR: Bieri
YB: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Schick, Sow, Aebischer, Fassnacht; Hoarau, Assalé.
GC: Lindner; Qollaku, Bergström, Vilotic, Pusic; Sukacev, Bajrami, Basic, Brahimi; Fasko; Andersen;
Tore: 35. Sukacev (Pusic) 0:1. 58. Mbabu 1:1.
Einwechslungen: YB: Ngamaleu (76. für Schick). Bertone (82. für Fassnacht). Nsame (82. für Aebischer). GC: Avdijaj (61. für Sukacev). Doumbia (68. für Fasko). Sigurjonsson (81.für Brahimi).
Gelb: 71. Aebischer (Foul). 74. Doumbia (Foul). 86. Lindner (Spielverzögerung). 86. Vilotic (Reklamieren).
Bemerkungen: YB: ohne Benito, Sanogo, Sulejmani und Seferi (alle verletzt). GC: ohne Djuricin, Jeffrén (beide verletzt), Munsy und Kamberi (beide nicht im Aufgebot). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 08312.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 20:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: Der Leader büsst an Schwung und Terrain ein
GC hat die Young Boys überrascht und dem Titelhalter Basel ermöglicht, bis auf zwei Punkte zum Leader aufzurücken. YB hinterliess beim 1:1 keinen stabilen Eindruck. YB-Trainer Adi Hütter relativiert.
Dass Murat Yakin immer mal wieder überraschende Winkelzüge einfallen, ist keine bahnbrechende Neuigkeit. In Bern düpierte der zweifache Meistercoach den Leader mit einer zur Hälfte neu formierten Equipe. Mehr als das spektakuläre 1:1 Kevin Mbabus in der 59. Minute liessen die forschen GC-Talente nicht zu.
Yakin wertete den mittleren Coup im Stade de Suisse als "gerechtfertigt". Sie seien im Finish zwar schwer in Bedrängnis geraten, aber die Leistung sei sehr gut gewesen, so der GC-Coach. "Wir können am nächsten Sonntag mit gutem Elan gegen Basel antreten."
Weniger positiv fühlt sich die Berner Momentaufnahme an. YB stürmte zwar und erzeugte nach der Halbzeitpause pausenlos Druck, mit der Herausforderung, auf Basels vierten Sieg in Serie die passende Antwort zu finden, tat sich der Leader indes schwer. Büssen die Berner am kommenden Wochenende in Luzern beim Jahresabschluss erneut Terrain ein, droht gar der Verlust der Pole-Position.
YB-Coach Adi Hütter ärgerte sich über die unzureichende erste Hälfte: "Wir machten falsch, was man falsch machen kann." Er sei entsprechend sauer gewesen, bekannte der Österreicher. Danach hätten sie aber zum "Power-Fussball und zur Dynamik" zurückgefunden, so Hütter.
Das Muskelspiel des Meisters, der auf die kurzzeitige Krise mit Niederlagen gegen Lausanne und St. Gallen während der letzten zehn Partien souverän reagierte, hat in Bern offenbar Spuren hinterlassen. Unter Bedrängnis wirken die YB-Auftritte weniger dynamisch als in den besten Herbsttagen.
Die Rückkehr des lange verletzten Stürmer-Stars Guillaume Hoarau hat wenig bewirkt. Im Gegenteil: Der offensive Output von Jean-Pierre Nsame, in den ersten Monaten seit seinem Wechsel von Genf zu YB eine prägende Figur, hat sich markant verringert.
Hütter mag die jüngsten Rückschläge nicht dramatisieren, er rückt lieber das Gesamtbild ins Zentrum: "Wir sind nach 18 Runden Tabellenführer. Auf den Herbst dürfen wir stolz sein - und entschieden wird die Saison im Frühjahr." https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131990715
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 22:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: GC erkämpft sich ein Remis in Bern
Die Young Boys schaffen gegen die Grasshoppers nur ein Remis und spüren langsam aber sicher den Druck vom Tabellenzweiten Basel. Für die Zürcher trifft der 19-jährige Debütant Nikola Sukacev.
Irgendwann kullerte der Ball zum letzten Mal über die Zürcher Torauslinie, die YB-Spieler verwarfen zum letzten Mal die Hände und blickten verständnislos zum Himmel, der nur Regen für sie übrig hatte. Das Führungstor wollte nicht mehr gelingen, Abpfiff, 1:1 gegen GC, und im Kabinentrakt fragten alle Journalisten das Gleiche: Wie ist das jetzt mit dem Druck – jetzt, da die Basler in der Tabelle nur noch zwei Punkten entfernt sind?
Kein Titelchen
Ein Sieg gegen die Grasshoppers – und die Young Boys hätten den Zweitplacierten auf Abstand gehalten, sie wären Wintermeister gewesen. Es ist kein richtiger Titel, es gibt keinen Pokal und kein Fest, aber es ist ein Titelchen, eines das vielleicht ein wenig Energie für die Rückrunde verleihen könnte. Dass das Titelchen noch nicht YB gehört, ist eigentlich eine Gemeinheit der Spielplanmacher, denn ausnahmsweise wird die Liga nicht nach der Hinrunde unterbrochen, sondern es wird im alten Jahr noch eine zusätzliche Runde gespielt. Dass den Young Boys das Titelchen noch nicht gehört, ist aber vor allem die Schuld der Grasshoppers, ihrer starken ersten Halbzeit – und besonders lag es an Nikola Sukacev.
«Man muss auch einmal ein Risiko eingehen. Irgendwann musst du die Jungen bringen.»
Drei Spiele in Folge hatten die Grasshoppers zuletzt verloren, es waren schwache Auftritte gewesen, also wirbelte der Trainer Murat Yakin in Bern seine Aufstellung durcheinander. Er liess mit vier Verteidigern spielen und gab jungen, frischen Kräften eine Chance. So kam der Offensivspieler Sukacev zum Super-League-Debüt. «Man muss auch einmal ein Risiko eingehen. Irgendwann musst du die Jungen bringen», sagte Yakin. Die Entscheidung für den 19-Jährigen war aber auch eine Entscheidung aus der Not heraus, die Stürmer Marco Djuricin und Jeffrén sind noch immer verletzt, Djuricin wird dieses Jahr nicht mehr zurückkehren, Jeffrén wurde am Meniskus operiert.
35 Minuten benötigte Sukacev für sein erstes Super-League-Tor. Die Berner Roger Assalé und Thorsten Schick standen sich im Weg, verloren den Ball, GC konterte, und Sukacev schloss wunderbar mit dem linken Fuss ab. Nur ein paar Zentimeter über diesem linken Fuss, versteckt von den weissen Socken, trägt Sukacev ein Bild auf seinen Schienbeinschonern: Ein Porträt von Leonidas, griechische Sagenfigur und Comic-Held, ein Spartaner, der mit wenigen Kämpfern das antike Griechenland vor den übermächtigen Persern verteidigte. Was GC vor und nach Sukacevs Führungstor zeigte, war so etwas wie Spartaner-Fussball: Gut organisierte Defensivarbeit, einzelne Konter, und wenn es doch gefährlich wurde, rettete der Goalie Heinz Lindner mehrmals stark.
Es brauchte eine harsche Pausenrede des Trainers Adi Hütter und eine Einzelaktion Kevin Mbabus, um YB das Remis zu sichern. «Der Trainer hat uns in der Pause gesagt, es sei eine Frechheit für einen Tabellenführer, so aufzutreten», sagte Christian Fassnacht nach dem Spiel. Mbabus’ Ausgleich nach einer Stunde war das Resultat einer Berner Druckphase, in der GC sich kaum noch befreien konnte. YB hatte weitere gute Chancen, darunter einen Lattenschuss von Fassnacht. «Es waren zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten», sagte Hütter, «in der ersten haben wir alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir GC kaum mehr atmen lassen». Nur kurz vor Schluss gerieten die Berner noch in Aufregung, als ein Kopfball des Zürchers Albion Avdijaj immer länger wurde und gegen den Pfosten klatschte. Es wäre zuviel gewesen, sagte Hütter, und Yakin sagte: «Wir können zufrieden sein.»
«Minimaler Druck»
Aber wie ist das jetzt, mit dem Druck, mit Basel, nur zwei Punkte entfernt? Ein «minimaler Druck» sei es, sagte Fassnacht. Kommende Woche spielt YB gegen Luzern, Basel trifft auf die Grasshoppers, und zum ersten Mal in dieser Saison könnte der FCB die Berner überholen. Er wäre Wintermeister – wie so oft in den vergangenen Jahren. Ausser dem FCB hat das Titelchen in letzter Zeit niemandem Glück gebracht. Nicht GC 2012, nicht den Luzernern 2010, die stürzten in der Rückrunde ab. Und schon gar nicht YB 2009, als sie im neuen Jahr sieben Punkte Vorsprung preisgaben und den Titel in der Finalissima verspielten. Wer will schon Wintermeister sein.
Young Boys - Grasshoppers 1:1 (0:1)
16'146 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 35. Sukacev (Pusic) 0:1. 59. Mbabu 1:1
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Lotomba; Schick (76. Ngamaleu), Sow, Aebischer (82. Bertone), Fassnacht (82. Nsame); Assalé, Hoarau.
Grasshoppers: Lindner; Qollaku, Vilotic, Bergström, Pusic; Basic; Sukacev (62. Avdijaj), Bajrami, Fasko (68. Doumbia), Brahimi (83. Sigurjonsson); Andersen.
Bemerkungen: YB ohne Sulejmani, Seferi, Benito, Sanogo (alle verletzt), GC ohne Jeffren, Djuricin, Munsy (alle verletzt), Pnishi, Bahoui, Kamberi (alle nicht im Aufgebot). Super-League-Debüt von Sukacev. 67. Lattenschuss von Fassnacht. 90. Pfostenkopfball von Avdijaj. Verwarnungen: 71. Aebischer, 74. Doumbia (beide Foul), 86. Lindner (Unsportlichkeit). https://www.nzz.ch/sport/fussball/gc-er ... ld.1337840
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 22:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.12.2017  Zitat: YB-Noten: Schlecht und gut
Die Young Boys zeigten beim 1:1 gegen GC zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.
David von Ballmoos: Note 4,5 Wie die ganze Mannschaft mit Licht und Schatten: War gegen Bajrami zur Stelle, aber nicht jeder Auskick fand den Mitspieler. Beim Gegentreffer ohne Abwehrchance.
Kevin Mbabu: Note 5,5 Der klar beste Berner. Schon in der ersten Halbzeit, als seine Mitspieler mehrheitlich noch im Tiefschlaf waren, fiel er mit Vorstössen und Abschlussversuchen auf. Nach dem Seitenwechsel dann unwiderstehlich. Tanzte bei seinem Solo zum Ausgleich gleich drei GC-Akteure aus.
Steve von Bergen: Note 4,5 Der Captain sah bei einem Duell mit Bajrami nicht gut aus, ansonsten solid.
Kasim Nuhu: Note 4,5 Bewahrte das eine oder andere Mal in einer brenzligen Situation kühles Blut. Hatte Glück, dass er kein Eigentor fabrizierte, als er sich spektakulär in eine Flanke der Zürcher warf.
Jordan Lotomba: Note 4 In der zweiten Halbzeit – wie seine Mitspieler – aktiver, aber mit viel weniger Druck als auf der anderen Seite Mbabu.
Thorsten Schick: Note 4 Wie viele vor der Pause ein Ausfall, nachher ein Aktivposten. Angetrieben vom hinter ihm postierten Mbabu mit vielen Szenen in der zweiten Halbzeit. Seine Hereingaben waren jedoch öfters zu unpräzis.
Djibril Sow: Note 4 Emsig, aber ohne zündende Idee nach vorne. Bekam im zentralen Mittelfeld die Partie vor der Pause nicht in den Griff.
Michel Aebischer: Note 4 Für den rustikaleren Part im zentralen Mittelfeld zuständig. Ansonsten gilt für ihn das Gleiche wie für Sow.
Christian Fassnacht: Note 4 Nach dem starken ersten Saisonviertel gelingt ihm in letzter Zeit nicht mehr viel. Hatte zudem Pech mit einem Schlenzer ans Lattenkreuz.
Roger Assalé: Note 3,5 Rannte viel und schnell, aber oft falsch. Stand Schick im Weg, der daraus resultierende Ballverlust führte zum Gegentor. Harmonierte nicht ideal mit Hoarau. Fiel zudem einige Male zu leicht.
Guillaume Hoarau: Note 3,5 Der frühere Torjäger ist nach überstandener Verletzung noch nicht in Form. Kam kaum zu gefährlichen Aktionen. Die erste hatte er nach 45 Minuten. Bei den vielen Hereingaben von den Seiten immer einen Schritt zu spät, um zum Abschluss zu gelangen. Der grosse Franzose verlor zudem viele Kopfballduelle gegen GC-Abwehrchef Milan Vilotic.
Nicolas Ngamaleu: ohne Note 76. Minute für Schick.
Leonardo Bertone: ohne Note 82. Minute für Aebischer.
Jean-Pierre Nsamé: ohne Note 82. Minute für Fassnacht.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14364494
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. Dezember 2017, 22:38 |
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10.12.2017  Zitat: Der Vorsprung schmilzt auf 2 Punkte: Die Young Boys unterschätzen das junge GC und erreichen bloss ein 1:1
Qollaku? Kenn ich nicht. Sukacev? Kenn ich nicht. Fasko? Kenn ich nicht. Man kann sich gut vorstellen, wie sich die Spieler der Young Boys vor dem Spiel in der Kabine stirnrunzelnd über das Matchblatt gebeugt und dann gefragt haben: Was nur will GC mit diesen Junioren hier holen?
93 Spielminuten später kennen sie die Antwort und die Namen der Zürcher Frischlinge. Insbesondere vom Spieler mit der Nummer 25: Nikola Sukacev. Diesen hat Trainer Murat Yakin völlig überraschend aus dem Hut gezaubert und den 19-jährigen Debütanten gleich in die Startelf genommen. Dabei ist der schweizerisch-serbische Doppelbürger ziemlich lange verletzt ausgefallen und hat in dieser Saison erst drei Mal in der U21 von GC mittun können. Doch wie frech dieser Sukacev dann aufspielt, ist beeindruckend. Wie schnörkellos er nach einer guten halben Stunde den Ball nach dem perfekten Zuspiel von Petar Pusic zum 1:0 ins Berner Tor haut, Klasse.
Von Bergen überheblich
Nach den beiden Niederlagen in der Super League gegen Sion und Lugano hat Yakin die halbe Mannschaft ausgewechselt und Arijan Qollaku (20), Mergim Brahimi (25), Michal Fasko (23), Pusic (18) und Sukacev gebracht. «Sie haben sich im Training aufgedrängt», begründet Yakin seine Dispositionen.
Am Ende des zuerst verschneiten und dann verregneten Sonntags hat der Trainerfuchs wieder einmal Recht bekommen. Ein 1:1 beim Tabellenführer, der zuvor zu Hause nur einmal Punkte abgegeben hat, ist aller Ehren wert. Zumal mit einem Team, dessen Durchschnittsalter bei 23,3 Jahren liegt. Ja, hätte Marko Basic in der zweiten Halbzeit seine riesige Kopfballchance genützt oder Albion Avdijaj in der Nachspielzeit nicht nur den Pfosten getroffen, die Grasshoppers hätten den Platz vermutlich als Sieger verlassen. Und den Young Boys mehr als diesen Nasenstüber zugefügt.
Qollaku wer? Sukacev wer? Fasko wer? Die Berner haben ihren Gegner zunächst nicht ernst genug genommen und in der ersten Halbzeit so schlecht gespielt, dass Trainer Adi Hütter nach dem Spiel nur sagen kann: «Vor der Pause haben wir alles falsch gemacht, was man falsch machen kann.» Wie sich der routinierte Captain Steve von Bergen von Nedim Bajrami und später vor dem 0:1 von Sukacev zwei Mal hat abkochen lassen, ist schlicht Ausdruck von Überheblichkeit.
Hütter hat dann auch noch gesagt, die zweiten 45 Minuten mit dem Ausgleich des resoluten Kevin Mbabu (59.) und der grossen YB-Überlegenheit hätten ihm Freude bereitet, doch unter dem Strich ist es für sein Team mit Fremdkörper Guillaume Hoarau ein gebrauchter Tag. Es ist gestern zwar Halbzeitmeister geworden, nach dem 3:0 des FC Basel am Samstag gegen St. Gallen aber mental nicht so aufgetreten, wie es eine Mannschaft tun muss, die Meister werden will. Dabei weiss sie doch aus schmerzhafter eigener Erfahrung: Es sind genau solche Ausrutscher wie vor einer Woche in Thun und nun gegen GC, die sie sich nicht erlauben darf. Der Vorsprung von einst acht Punkten ist auf zwei geschrumpft. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131991001
_________________ For Ever
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