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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 26. Oktober 2017, 23:21 
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BSC Young Boys - FC St. Gallen (Cup - 1/4-Final)

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Stadion Wankdorf, Bern
Donnerstag, 30. November 2017
Zeit: 20:15 Uhr

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Webseiten FC St. Gallen:
http://www.fcsg.ch
https://www.espenblock.ch
http://www.fcsginfo.ch
http://www.green-supporters.ch
http://www.gp04.ch
http://www.club11.ch
http://www.fanarbeit-stgallen.ch
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_St._Gallen
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-st-ga ... n_257.html
http://www.facebook.com/FCSG1879
https://twitter.com/FCSG_1879
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https://www.youtube.com/fcsg1879
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Forum FC St. Gallen:
http://www.fcsgforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC St. Gallen:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-stgallen-1879
https://www.transfermarkt.ch/bsc-young- ... ht/2866934
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 18/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... allen-1879
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2016


Zuletzt geändert von Rino am Montag 4. Dezember 2017, 23:43, insgesamt 2-mal geändert.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 27. Oktober 2017, 15:45 
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Mit St. Gallen hat YB ein günstiges Los gezogen. Die Chancen stehen gut weiter zu kommen, wenn wir unsere Leistung bringen!

Hopp YB!


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 Beitrag Verfasst: Montag 30. Oktober 2017, 16:05 
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27.10.2017

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Chancenlos gegen YB? So gewann der FCSG vor 12 Jahren letztmals in Bern

CUP-VIERTELFINAL ⋅ Die Cupauslosung hat dem FC St.Gallen die schwierige Aufgabe eines Auswärtsspiels bei Tabellenführer YB beschehrt. Lange ist's her, als Grünweiss letztmals in Bern als Sieger vom Platz ging. Am 20. März 2005 - vor genau 4604 Tagen. Wir haben im Archiv den damaligen Matchbericht gefunden.

Mit dem Glück des Tüchtigen

Fussball. Beim 3:2 in Bern hat der FC St. Gallen zwar einen sehr glücklichen, aber nicht unverdienten Sieg gefeiert. Nach einer deutlichen 3:0-Führung mussten die Gäste noch um ihren Erfolg zittern.

Der Neufeld-Rasen scheint dem FC St. Gallen in dieser Saison ganz besonders zu liegen. Am 26. September 2004 waren die Ostschweizer gegen die Young Boys zu ihrem bis gestern einzigen Auswärtssieg (1:0) der aktuellen Spielzeit gekommen. Nun hat die Mannschaft von Trainer Heinz Peischl die Berner an gleicher Stätte erneut bezwungen. Am Ende konnten die St. Galler einen 3:2-Erfolg feiern, der zwar mit einigem Glück zustande gekommen, aber nicht als unverdient zu bezeichnen war.

Hatten sie sich zuletzt nach den beiden 0:0 gegen Schaffhausen und Aarau noch über ihr Abschlusspech beklagt, wiesen sie gestern eine fast hundertprozentige Chancenauswertung auf. Und dies trotz der Absenz von Stürmer Eric Hassli, der im Abschlusstraining eine Hirnerschütterung erlitt, bis am späten Samstagabend deswegen im Spital lag und tags darauf Forfait geben musste.

Unerwartete St. Galler Führung

Dass selbst Heinz Peischl hinterher unter anderem von einem glücklichen Sieg sprach, war fast ausschliesslich auf die erste Halbzeit zurückzuführen, in welcher der FC St. Gallen zwar sehr solid verteidigte, aber im Spiel nach vorne doch einige Mängel erkennen liess. Er konnte sich praktisch keine Chancen erarbeiten. Und er entging in der 43. Minute nur knapp einem Verlusttreffer. Den ersten Kopfball von Joël Magnin lenkte Torhüter Stefano Razzetti, der sein Können in der 54. Minute bei einem Schuss Häberlis noch einmal eindrücklich unter Beweis stellte, mirakulös in Corner. Der zweite von Magnin, nur Sekunden später, prallte an die Latte. Und Hans-Peter Zaugg, der Coach der Young Boys, sagte später: «Das hätte ein Tor sein müssen. Wäre uns ein Treffer gelungen, hätte das Spiel unter Umständen anders aussehen können.»

Doch just in jener Phase, in der die Young Boys dem 1:0 wirklich nahe standen, gingen die Ostschweizer, bei denen Mijat Maric in der 36. Minute nach einem Zusammenprall mit De Napoli mit einer Platzwunde am Kopf ausschied, plötzlich und unerwartet in Führung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fand ein von Julio López getretener Freistossball an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Der FC St. Gallen war damit zum 1:0 gekommen wie die Jungfrau zum Kind.

Pavlovics wunderbares Tor

Mit diesem Vorsprung im Rücken trat der FC St. Gallen einerseits zu Beginn der zweiten 45 Minuten dominanter auf, und andererseits wurde der Gegner dazu gezwungen, mehr zu wagen. Diese Risikobereitschaft des Heimteams nützten die Ostschweizer konsequent aus. Zuerst schloss Moreno Merenda in der 63. Minute einen mustergültig vorgetragenen Angriff - über López und Bruno Sutter - zum 2:0 ab. Und nur sechs Minuten später erzielte Dusan Pavlovic mit einem sehenswerten, ja geradezu wunderbaren Lobball aus rund 20 Metern das 3:0. Allein dieser Treffer war das Eintrittsgeld wert. «Wir haben gesehen, dass der Weg von einem 0:3 zu einem 0:5 nicht unbedingt weit ist», sagte Zaugg. Denn die St. Galler, die an diesem Nachmittag eine geschlossene Teamleistung boten, einen grossen Willen erkennen liessen, besassen durchaus Möglichkeiten, ihr Skore weiter auszubauen.

Dass die Ostschweizer am Ende doch noch eine hektische Schlussphase durchleben mussten, hatten sie sich vor allem selbst zuzuschreiben. Denn nach der deutlichen Führung wurden sie in ihrem Defensivverhalten doch etwas gar nachlässig. Urdaneta gelang nach 75 Minuten das 1:3, Chapuisat erzielte drei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit den Anschlusstreffer. Obwohl die St. Galler in der Schlussphase alles andere als souverän auftraten, war ihr Erfolg dennoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Der Sieg des FC St. Gallen sei nicht unverdient, sagte Hans-Peter Zaugg später. «Wir haben uns in Eins-gegen-eins-Situationen nicht durchgesetzt.» Derweil war Heinz Peischl «sehr froh, dass wir drei Punkte geholt haben». Zudem habe die Mannschaft gesehen, dass sie auch ohne Hassli spielen und gewinnen könne.

Young Boys - St. Gallen 2:3 (0:1)
Neufeld - 7650 Zuschauer - Sr. Busacca.
Tore: 45. Lopez 0:1. 63. Merenda 0:2. 69. Pavlovic 0:3. 75. Urdaneta 1:3. 87. Chapuisat 2:3.
Einwechslungen St. Gallen: 38. Fabinho (4) für Maric. 79. Callà für Sutter. 86. Marazzi für Lopez.
Young Boys: Bettoni; Geiser (68. Melunovic), Carreño, Disler, Rochat; De Napoli (46. Häberli), Knez, Joël Magnin (86. Maksimovic), Urdaneta; Neri, Chapuisat.
Bemerkungen: Young Boys ohne Eugster (gesperrt), Sermeter, Berisha und Aziawonou (alle verletzt). St. Gallen ohne Wolf (gesperrt), Agouda und Hassli (beide verletzt). - 6. Tor von Alex aberkannt (Handspiel). - 38. Maric nach Zusammenprall mit De Napoli mit einer Platzwunde am Kopf ausgeschieden (Montandon wechselt in die Abwehr, Fabinho spielt im Mittelfeld). In der Pause musste auch De Napoli ausgewechselt und ins Spital überführt werden. - 43. Kopfball von Magnin an die Latte. - Verwarnungen: 45. Jenny (Foul) 53. Sutter (Ballwegschlagen), 86. Magnin (Foul).


http://www.tagblatt.ch/sport/fc-stgalle ... 92,5124719

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. November 2017, 19:48 
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HELVETIA SCHWEIZER CUP

Vorverkauf YB - St. Gallen eröffnet

Der Vorverkauf für das Cup-Viertelfinalspiel zwischen YB und St. Gallen vom Donnerstag, 30. November 2017 (Spielbeginn 20:15 Uhr) ist eröffnet. Alle Jahreskarteninhaber erhalten einen Mitgliederrabatt von 20 Prozent.

Hier sind die Infos zu finden: www.bscyb.ch/cup


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. November 2017, 12:40 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 29. November 2017, 16:29 
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Helvetia Schweizer Cup, Viertelfinal:

YB - St. Gallen, Donnerstag, 30. November 2017, 20:15 Uhr

Verletzt:
Bertone, Seferi.

Fraglich:
Sanogo, Wölfli.

Vorverkaufsstand am Mittwochnachmittag:
5'800 (Dauerkarten sind nicht gültig).

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzenund frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. November 2017, 09:08 
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30.11.2017

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Tische wischen

Im Cup haben die Young Boys in den letzten Jahren leidvolle Erfahrungen gemacht. Nichts deutet darauf hin, dass im Viertelfinal gegen St. Gallen eine weitere dazukommt.

«Wir wollen einfach dieses Spiel gewinnen und im Frühjahr noch dabei sein im Cup.» Adi Hütter wischt über den Tisch, es ist eine beiläufige Geste des YB-Trainers, die vor einem Pokalspiel der Young Boys unfreiwillig Symbolkraft erhält. YB und der Schweizer Cup – das war zuletzt keine einfache Liaison, und entsprechend gilt es vor dem Viertelfinal gegen St. Gallen auch negative Gedanken beiseite zu wischen. Zu oft sind die Young Boys in den letzten Jahren zu früh gescheitert, als dass der Club und sein Anhang zu diesem Bewerb ein ungezwungenes Verhältnis pflegen könnten.

Winterthur, Buochs, Le Mont, Wil – die sehnsuchtsvolle Reise Richtung Endspiel endete nicht selten in der Fussballprovinz. Einen Viertelfinal, wie er gegen den FC St. Gallen ansteht, überstand YB zuletzt 2009. Damals stellten die Grasshoppers beim 3:0-Heimsieg keine Hürde dar, im Halbfinal siegten die Berner gar im Penaltyschiessen gegen Basel, bevor sie dann im entscheidenden Moment gegen Sion doch das Trauma ereilte: ein 2:3 nach einem 2:0.

Die Fehltritte aus der Vergangenheit sind der aktuellen Mannschaft kaum anzulasten. Doch Sion hat den Mythos der Unbesiegbarkeit im Cupfinal über 13 Endspiele und mehrere Spielergenerationen hinweg aufrechterhalten. Und bei den Young Boys waren bei den acht Niederlagen seit der letzten Halbfinalteilnahme 2009 fünf verschiedene Trainer am Werk.

Doch um zu erkennen, dass das alles überwunden sein könnte, muss man nicht einmal in die Augen von Adi Hütter schauen, ein Blick auf die Tabelle der Super League und die ersten Runden im Cup genügt. Wer sich trotzdem mit Hütter unterhält, der spürt vor allem: Selbstvertrauen. Zwar hat auch der erfolgreichste YB-Trainer der letzten Jahre schon Bekanntschaft mit der schwierigen Beziehung zum Cup-Wettbewerb gemacht, letztes Jahr scheiterte er mit YB nach 2:0-Führung im eigenen Stadion noch im Elfmeterschiessen am FC Winterthur aus der Challenge League. Aus Serien und Statistiken macht sich der Österreicher allerdings wenig. Er sagt: «Meine Aufgabe ist es nicht, Kritikern zu widersprechen oder Tendenzen zu widerlegen. Meine Aufgabe ist es, mit der Mannschaft unsere Ziele zu erreichen.»

Eine Spielzeit mit Veränderungen

Kaum etwas deutet darauf hin, dass gegen den FC St. Gallen für YB eine leidvolle Erfahrung mehr dazukommt. Gegen die inkonstanten Ostschweizer werden die Young Boys wie fast immer auf nationaler Ebene in dieser Saison Favorit sein, aber mit dieser Rolle wissen sie derzeit gerade auch im Cup gut umzugehen. Weder im freundschaftlichen Nachbarschaftsduell mit dem FC Breitenrain noch beim historisch interessanten Stelldichein mit den Old Boys aus Basel und dem unbequemen Gang zum gelegentlichen Riesentöter Münsingen liessen die Young Boys etwas anbrennen. 3:0, 4:0, 3:0 – die Scharte scheint fürs Erste ausgewetzt.

Überhaupt hat sich in dieser Spielzeit vieles rund um YB verändert. YB spielt schlecht – und gewinnt. YB verliert einmal, analysiert – und gewinnt. YB gerät in Rückstand – und gewinnt. Trainer Hütter beschreibt das neue Berner Überlegenheitsgefühl folgendermassen: «Es zeugt von Charakter und einer starken Mentalität, wenn man Spiele wie das am vergangenen Sonntag in Lugano gewinnt.»

Die Formstärke der Young Boys ist unbestritten, die Favoritenrolle nicht von der Hand zu weisen. Und mit dem FC St. Gallen wartet ein Gegner, bei dem man das Gefühl nicht loswird, dass er sich gerade mit ganz anderen Problemen herumschlägt als der Herausforderung eines Cupspiels beim Tabellenführer. Resultatmässig läuft es in der Meisterschaft mit drei Siegen aus den letzten sechs Partien und dem vierten Zwischenrang gar nicht so schlecht. Die Turbulenzen, mit denen die Ostschweizer kämpfen, gehen von den oberen Etagen aus: Der langjährige Präsident Dölf Früh hat eben seine letzten Aktien verkauft, die neuen Besitzer sitzen auch im Verwaltungsrat. Und seit Monaten schlingert der Traditionsclub ohne Sportchef durch die Saison. Kommen wenigstens 10'000?

Im Cup haben YB und St. Gallen keine reiche gemeinsame Geschichte. Zum letzten Mal trafen die beiden 1979 aufeinander. Die Young Boys gewannen damals den Viertelfinal im 100. Jubiläumsjahr des ältesten Fussballclubs der Schweiz mit 2:0 – vor nur 5900 Zuschauern im alten Wankdorfstadion. Diese Zahl wird im Stade de Suisse übertroffen werden, jedoch nicht gerade um viel: Im Vorverkauf gingen bislang nur 6000 Karten weg, das Winterwetter und die Übertragung im Schweizer Fernsehen sind keine Motivatoren. YB hofft dennoch auf die Unterstützung von knapp 10'000 Zuschauern. Sie können dabei sein, wenn Hütter und seine Mannschaft in winterlicher Frische mit der schwierigen Cup-Vergangenheit reinen Tisch machen.


https://www.derbund.ch/bern/nachrichten ... y/11270619

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. November 2017, 09:09 
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30.11.2017

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Die verbrannte Erde von St. Güllen

Der FC St. Gallen ist in der Super League im guten vierten Rang klassiert und steht am Donnerstagabend im Cup-Viertelfinal gegen YB, trotzdem kommen immer weniger Zuschauer an die Heimspiele. Der Grund dafür dürfte auch in der latenten Unruhe rund um die Klubführung zu suchen sein. Das neue Aktionariat stellt für Januar Veränderungen in Aussicht.

Es war ein Votum des Misstrauens. Als Mitte November an der GV des FC St. Gallen bei der Wahl der Verwaltungsräte Ferruccio Vanin an der Reihe war, fehlte wenig, und die Stimmenzähler hätten zur Tat schreiten müssen – so viele Hände von Kleinaktionären waren bei den Gegenstimmen und Enthaltungen in die Höhe geschnellt. Der Unmut dürfte sich nicht gegen die Person gerichtet haben, sondern eher gegen die Gruppe, der Vanin angehört und die im Klub Einfluss gewonnen hat.

Gegenwind spürte an der GV auch der neue Präsident Stefan Hernandez. Zwar wurde er wie Vanin im Amt bestätigt, aber die Szenerie zeigte: Die neuen Führungsleute kämpfen um Glaubwürdigkeit und Akzeptanz. Das merkten auch jene Ostschweizer Unternehmer, die an der GV die Aktienpakete des abgetretenen Präsidenten Dölf Früh übernahmen.

Hernandez und Früh hatten bis dahin zusammen mehr als 50 Prozent der Aktien gehalten und setzten sich dem Verdacht aus, die Entscheidungsgewalt an sich zu reissen. Bei Frühs Abschied waren die Schlüsselpositionen im Klub nur noch mit Leuten bestückt, die aus seinem Dunstkreis stammten. So zählten Vanin und Hernandez zu den Gewinnern in einem monatelang andauernden Machtspiel. Die Verlierer waren jene, die Frühs Weg nicht mehr folgten, unter ihnen die Verwaltungsräte Michael Hüppi und Pascal Kesseli. Früh erwirkte, dass das Duo mit ihm abdanken musste. Martin Schönenberger, der Hüppi und Kesseli nahestand, schied freiwillig aus dem VR.

Der Aufstieg des Ferruccio Vanin

Die Geschichte mit Früh und dem Klub hatte manchmal an Friedrich Dürrenmatts Werk «Der Besuch der alten Dame» erinnert, auch wenn die Hauptfigur in der fiktiven Stadt Güllen andere Motive verfolgt. Früh war 2010 im FC St. Gallen mit von ihm gesammelten Millionen eingefahren und sorgte dafür, dass sich niemand mehr Geldsorgen machen musste, es gab sogar neue Schuhe dank dem neuen Stadionsponsor. Aber Früh rechnete wohl nicht damit, dass sich – anders als beim Theater in Güllen – Widerstand gegen die finanzielle Potenz regen sollte. Und Schatten auf seiner Strahlkraft ertrug Früh schlecht.

Die Aufspaltung in zwei Lager hatte im FC St. Gallen vor etwa drei Jahren begonnen. Damals war die Unternehmensberatung Convidis zum Schluss gekommen, dass es im Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz (FCO) Umstrukturierungen braucht. Als CEO vorgeschlagen wurde Ferruccio Vanin. Pikanterweise hatte dieser ebenso einen talentierten Sohn im Nachwuchs wie Carlo Hefti, Gründungspartner bei Convidis, und Donato Blasucci, Berater im Umfeld des FC St. Gallen. Es keimte die Sorge auf, dass Väter die Juniorenbewegung zu ihren Gunsten beeinflussen.

Der Aufstieg des unbekannten Vanin ging immer weiter. Das Budget von FCO hat sich nahezu verdoppelt und ist auf mehr als 4,5 Millionen Franken angewachsen. Und diesen Frühling holte Früh Vanin in den VR und machte ihn zum stärksten Mann in sportlichen Fragen, für das Super-League-Team notabene. Früh behielt dadurch die Kontrolle, und Vanin erhielt mehr Kompetenzen als der Sportchef Christian Stübi, der sich nun auf einer Stufe sah mit dem Trainer Giorgio Contini und dem Nachwuchschef Marco Otero. Seiner Degradierung liess Stübi anderthalb Monate später die Kündigung folgen. Und mit jedem weiteren Abgang schwand das Vertrauen in die Organisation des Klubs zusätzlich.

Einstellungsstopp und Reformplan

Die Quittung dafür sind die sinkenden Zuschauerzahlen. Obwohl das Team in der Meisterschaft im guten 4. Rang klassiert ist, kamen vor anderthalb Wochen gegen Lugano erstmals seit der Rückkehr in die Super League 2012 weniger als 10 000 Fans an ein Heimspiel. Dabei ist die finanzielle Lage ohnehin schon besorgniserregend. Für die letzte Saison wurde ein Verlust von mehr als 2,5 Millionen Franken verbucht.

Bei den zehn nun massgebenden Aktionären herrscht Einigkeit, dass es eine Reform braucht. Sie durchleuchten gegenwärtig den gesamten Apparat. Ihr Sprecher stellt erste Resultate der Analyse für Anfang Januar in Aussicht. Zu erwarten ist, dass sich dann an einer ausserordentlichen GV die Zusammensetzung des VR ändert. Im Moment besteht er aus vier Mitgliedern, von denen drei im Betrieb angestellt sind, was Zweifel an der Gewaltentrennung aufkommen lässt. Umstritten ist der Sitz des Finanzchefs Sascha Roth, welcher ein Adlatus Dölf Frühs ist. Solange der neue VR nicht konstituiert ist, darf die Klubführung Leute weder einstellen noch entlassen – das heisst: Der neue Sportchef wird erst im neuen Jahr bekannt. Es braucht noch etwas Zeit, bis Ruhe einkehrt.


https://www.nzz.ch/sport/fussball/die-v ... ld.1333979

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. November 2017, 09:17 
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YB will im Cup nicht länger zurückstehen

SCHWEIZER CUP ⋅ Die Young Boys streben ihren ersten Cup-Halbfinal seit der Saison 2008/2009 an. Der Super-League-Leader trifft daheim auf den FC St. Gallen.

Seit sie 2009 letztmals im Final standen, stiessen die Young Boys nie mehr unter die letzten vier vor. Dabei mussten sie unter anderem Niederlagen gegen Winterthur (zweimal), Wil, Le Mont und den Zweitligisten Buochs einstecken. Mit einer Portion Selbstironie bemerkte Trainer Adi Hütter, dass sie am Donnerstag ja glücklicherweise nicht auf einen Unterklassigen treffen.

Allerdings ist der FC St. Gallen seit diesem Sommer ähnlich unberechenbar wie ein wenig bekannter Unterklassiger. Bei den Ostschweizern wechseln sich fast im Wochenrhythmus gute Leistungen und katastrophale Vorstellungen ab. Der letzte Match im Stade de Suisse gehörte zur zweiten Kategorie. Mit 1:6 gingen die Ostschweizer am 1. Oktober gegen YB unter.

Weder die Torflut von damals noch die fünf Berner Heimsiege in Serie in der Super League konnten viele Fans zum Ticketkauf animieren. Bis am Mittwochmittag waren knapp 6000 Plätze reserviert. Im Cup hat ein Duell YB gegen St. Gallen durchaus Seltenheitswert. Erst fünfmal standen sich die beiden Klubs in diesem Wettbewerb gegenüber, letztmals im Viertelfinal 1979, als Karli Odermatt die Berner Verteidigung als Libero absicherte. Weitere zwei Jahre vorher gewannen die Berner gegen St. Gallen den Cupfinal. Der Däne Jan Andersen, damals noch Odermatts Partner im Mittelfeld, schoss das einzige Tor.

Lugano - GC, ein Klassiker

Lugano gegen die Grasshoppers, der zweite Viertelfinal vom Donnerstag, ist dagegen ein Cup-Klassiker. Zum 23. Mal fordern die Tessiner den Rekordsieger aus Zürich. Zwei ihrer drei Cupsiege konnten die Luganesi in Finals gegen GC erringen. Luganos Trainer Pierluigi Tami, der Mitte März bei den Grasshoppers entlassen worden war, stimmen die Leistungen der letzten Wochen zuversichtlich. In den vergangenen anderthalb Monaten zeigte sich seine Mannschaft stark verbessert. Nur zwei der letzten neun Partien gingen verloren, darunter jene am Wochenende gegen YB etwas unglücklich.

Die Grasshoppers haben unter Murat Yakin erst zwei Spiele verloren. Das 0:3 in Sitten am vergangenen Super-League-Spieltag dürfte ihnen allerdings etwas zu denken gegeben haben. Es war die schlechteste Leistung, seit Yakin das Amt vor drei Monaten übernommen hat. Im Cup sind die Zürcher allerdings noch ohne Gegentreffer.

http://www.tagblatt.ch/sport/fussball/y ... 68,5155002

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 30. November 2017, 09:18 
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Das neue Wunder von Bern: Der FCSG besiegt YB im Cup 4:3

CUP-TRAUM ⋅ Der FC St.Gallen tritt heute Abend als Aussenseiter in Bern zum Cup-Viertelfinal an. Wir haben von einer Cup-Sensation geträumt und live getickert.


http://www.tagblatt.ch/sport/fc-stgalle ... 92,5154247

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