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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 11:21 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 12. Mai 2017, 18:39 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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YB - Luzern, Sonntag, 14. Mai 2017, 16:00 Uhr, Stade de SuisseVerletzte Spieler: Hoarau, Sanogo Vorverkaufsstand am Freitag: 18'000 (davon 10'500 Jahreskarten). Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen ( www.bscyb.ch/ticketshop) und frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. Faninfo der Kantonspolizei (PDF) Saisonende für Sékou Sanogo Mittelfeldspieler Sékou Sanogo wird den Young Boys in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen: Die Muskelverletzung am linken Oberschenkel, die sich der Nationalspieler der Elfenbeinküste am Sonntag beim 1:0-Sieg in Sion zugezogen hat, erfordert eine mehrwöchige Wettkampfpause. Bei normalem Heilungsverlauf wird Sékou Sanogo das Training mit der Mannschaft rechtzeitig zur Vorbereitung auf die neue Saison wieder aufnehmen können. Kids Day Das Spiel YB - Luzern steht unter dem Motto "Kids Day". Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren bezahlen in allen Stadionsektoren (ausser VIP) nur 5 Franken Eintritt. Dazu wird ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Tickets für die jungen GP-Läufer Kinder, die den Bären-GP absolvieren, sowie Teilnehmende der KSM/MSM (Schulsportmeisterschaft) erhalten einen Ticketgutschein für das Spiel YB - Luzern. Der Gutschein kann am Samstag direkt beim YB-Tickethaus 1 an der Papiermühlestrasse gegen ein Ticket eingetauscht werden, gleichzeitig können weitere Billette für das Spiel gekauft werden (die Kassen sind von 12:00 bis 16:00 Uhr geöffnet). Spiele der YB-Teams an diesem Wochenende Samstag, 13. Mai 2017: 11:30 Uhr, YB FE13 - Solothurn (Neufeld) 11:30 Uhr, YB FE12 - Team TOBE (Neufeld) 14:00 Uhr, Thun - YB U18 (Stockhorn-Arena) 14:00 Uhr, YB FE14 - Zürich (Neufeld) 14:00 Uhr, YB U15 - Xamax (Neufeld) 16:30 Uhr, Martigny - YB U21 (Stade d'Octodure) 20:00 Uhr, Lugano - YB-Frauen (Cornaredo)
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Mai 2017, 10:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2017  Zitat: Wölfli und Zibung: Die Goalies sind auch im zweiten Glied glücklich
Nach vielen Jahren an der Sonne haben Marco Wölfli und David Zibung neue Aufgaben. Als Ersatzgoalies geben sie ihre Erfahrung weiter. Von Wut und Verbitterung keine Spur.
Sie sind im Schweizer Fussball eine Institution. Seit den Junioren in ihren Klubs, seit 14 Jahren ununterbrochen bei den Profis und somit die treusten Spieler der Super League. Marco Wölfli (34) bei YB, David Zibung (33) beim FC Luzern. Doch nach langen Jahren an der Sonne nehmen sie nun auf der Ersatzbank Platz. Wölfli bereits seit drei Jahren, Zibung seit vergangenem März. Ihren Platz eingenommen haben die Eigengewächse Yvon Mvogo (YB) und Jonas Omlin (FCL).
Wölfli und Zibung könnten Stunk machen, Intrigen anzetteln. Die Hausmacht dazu hätten sie, die Fürsprecher für eine mediale Kampagne auch. Doch wie oft man auch nachfragt, Verbitterung, Wut oder Rachegelüste sind weder bei Wölfli noch bei Zibung auszumachen. Stattdessen: Akzeptanz, Dankbarkeit, Realitätssinn und Vernunft. Und die Erkenntnis: Wichtig ist man auch als Nummer 2 – wenn man denn will.
Die Ablösung
Marco Wölfli: Es ist der 22. August 2014. Nicht irgendein Datum für Marco Wölfli, an diesem Datum wird er 32. Doch statt zu Hause Geburtstagskerzen auszublasen, sitzt er morgens um acht im Stadionrestaurant. Umringt von Journalisten, die nur eine Frage im Kopf haben: Wie geht Wölfli mit der Degradierung zum Ersatzgoalie um?
Gespürt hat er es schon länger. Seit seinem Achillessehnenriss im Dezember 2013 stand Yvon Mvogo im Tor. Und obwohl YB mit Mvogo 32 Gegentore erhält und zuvor mit Wölfli nur deren 18, betont Trainer Uli Forte, Mvogo sei der beste Spieler der Rückrunde. Am 21. August 2014, am Tag von Wölflis Rückkehr ins Profikader, teilt Forte ihm die Degradierung mit. «Obwohl ich etwas ahnte, es war ein Schlag. Aber so, wie ich nie geblufft habe, als alles perfekt lief, wollte ich nun nicht jammern.»
David Zibung: Vor einem Jahr steht Zibung vor der Wahl: Entweder den FC Luzern verlassen und das Angebot aus Australien annehmen. Oder bis 2019 verlängern mit der Aussicht, dass er bald nur noch Ersatz ist. «Ich habe mich mit voller Überzeugung für den Weg mit Luzern entschieden.» Er selber habe schon davor den Verantwortlichen gesagt, dass er die Rolle des Mentors von Jonas Omlin gerne übernehmen würde. Am 1. März dieses Jahres im Cupspiel in Aarau findet die Wachablösung statt. Zibung: «Ich habe Jonas gesagt: Ich hoffe, dass du die Chance packst.»
Die neue Rolle
Wölfli: Im Winter 2014/15 könnte Wölfli wechseln. Doch er bleibt: Das zweite Kind ist unterwegs und YB bietet ihm einen neuen Vertrag bis 2019. «Ich habe angenommen, aber es war auch ein Weg ins Ungewisse: Wie gehe ich auf Dauer mit meiner neuen Rolle um?» In den ersten Monaten hat es Wölfli schwer. Zuzusehen, wie Mvogo Fehler macht, die Tür zurück ins Tor für Wölfli aber doch fest verschlossen ist, tut weh. Umso mehr, als Fans und Medien ihn fordern, intern aber nicht der Hauch eines Sinneswandels zu spüren ist. Doch mit der Zeit akzeptiert Wölfli seine neue Realität. Und widmet sich neuen Aufgaben: «Mir war immer wichtig, dass im Goalieteam ein gutes Ambiente herrscht. Es spielt zwar nur einer, aber wir und der Goalietrainer sind ein Team. Ich sorge dafür, dass die Emotionen drinbleiben, dass keine Gleichgültigkeit aufkommt und dass jeder jeden Tag gerne trainiert. Mit meiner Erfahrung kann ich da einiges bewirken.»
Ende dieser Saison wechselt Mvogo nach Leipzig, an seine Stelle rückt der aktuelle Winterthur-Goalie David von Ballmoos. Wölfli bleibt auch künftig im zweiten Glied und sagt: «Mit David verstehe ich mich super. Ich habe ihm klargemacht: Ich bin hier, um zu helfen, nicht um dir wehzumachen. Meine etwas autoritäre Art kann einen Jungen vielleicht irritieren …» Eine grosse Hilfe im neuen Leben als Ersatzgoalie sind für Wölfli die Angebote, die auch heute noch regelmässig reinflattern. «So kann ich immer wieder reflektieren, ob es das Richtige ist, was ich tue. Bis jetzt war nichts dabei, das Zweifel hervorgerufen hat.»
Zibung: «Der Stolz auf die guten Leistungen von Jonas sind viel grösser als der Frust darüber, dass ich nicht mehr spiele.» Zibung sagt es mit voller Überzeugung und im Wissen, grossen Anteil am reibungslosen Ablauf der Goalierochade zu haben. «Wenn Jonas am Wochenende gut spielt, habe ich unter der Woche einen guten Job gemacht. Die 90 Minuten sind vielleicht für die Aussenwelt das Wichtigste, für eine Mannschaft sind die sechs Tage davor genauso entscheidend. Ich will mir nach einem schlechten Match von Jonas nie vorwerfen müssen, ihn zu wenig unterstützt zu haben.» Konkret heisst das: Zibung bereitet Omlin darauf vor, welche Gegenstände in St. Gallen fliegen, welche Schmähgesänge die Basler anstimmen oder wie der Lieblingstrick des YB-Stürmers geht. «Für technische Fragen hat Jonas den Goalietrainer. Ich helfe ihm mit meiner Erfahrung.» Was ist mit dem Sportler-Ehrgeiz, immer selber zu spielen? «Der ist nach wie vor da. Aber ich fühle mich jetzt dem FC Luzern gegenüber verpflichtet, zu helfen. In der Kabine bin ich noch genauso wichtig wie als Stammspieler, ich gehe voran, einfach nicht mehr auf dem Platz. Jonas soll spüren, dass ich bereit bin, zu spielen. Aber er soll mich nicht als Giftzahn wahrnehmen.» Dass er eine wichtige Rolle spiele im «Projekt Omlin», mache ihn auch stolz. «Jonas soll sich in der Super League etablieren, im Idealfall geht er später ins Ausland.»
Die Zukunft
Wölfli: Bis 2019 läuft sein Vertrag, eine lange Zeit im Fussball. Wölfli hat fest im Sinn, bis dahin in der aktuellen Rolle weiterzumachen. «Ich bin noch zu gerne Fussballer. Das Training, das Kabinenleben, die Stadien – all das bereitet mir noch zu grosse Freude, um es herzuschenken.» Dennoch: Nicht mehr den Leistungsdruck des Stammgoalies zu haben, schafft Freiräume im Kopf. Und so absolviert Wölfli seit einem Jahr ein Studium der Ernährungs- und Bewegungslehre. Ein Gebiet, in dem er sich nach der Karriere beruflich etwas vorstellen kann. «Das Studium tut gut, auch im Hinblick darauf, dass ich später meinen Alltag selber gestalten muss.»
Zibung: Der Fussball ist zu schnelllebig, um etwas auszuschliessen. Aber auch Zibung hat fest vor, die Zeit bis 2019 als Ersatzgoalie «abzusitzen». Wie es danach weitergeht? Zibungs Anschlussvertrag suggeriert, dass er auch nach der Profikarriere für den FCL arbeiten wird. «Ja, das ist der Plan. In welcher Form, steht noch aus.» Bald beginnt er eine Schule im Gebiet «Marketing und Verkauf». Auch die Ausbildung zum Goalietrainer ist fest eingeplant. Junioren will er später mal trainieren, keine Profis. Am Sonntag empfängt YB den FC Luzern. War Zibung beim letzten Duell im Februar noch Stammgoalie, ist es nun das erste Aufeinandertreffen mit Wölfli in der gleichen Rolle. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/wo ... -131324004
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shalako
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Verfasst: Samstag 13. Mai 2017, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.05.2017  Zitat: «Djokovic ist auch Zweiter»
Miralem Sulejmani wusste früh, dass er Fussballprofi werden wollte. Am Beispiel seines tennisspielenden Landsmanns erklärt er, was YB im Saisonendspurt noch erreichen will.
Am Sonntag nahm Miralem Sulejmani Mass und lenkte den Ball um die Mauer aus Sion-Spielern. Der Ball prallte vom Pfosten ins Tor. Es war der einzige Treffer, der in dieser Partie fiel. Er habe gesehen, dass der Freistoss zu nahe am Tor sei, um den Ball über die Mauer zu heben. Die einzige Möglichkeit sei die Torwartecke gewesen, sagt Sulejmani und fügt mit einem Lachen an, «bei solchen Freistössen habe ich immer das Gefühl, dass ich treffe. Manchmal klappt es, manchmal nicht.» Diesmal reüssierte der 28-Jährige und sicherte seiner Mannschaft nicht nur drei Punkte, sondern brachte sie der Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation einen grossen Schritt näher. Von Trainer Adi Hütter erhielt er, so wie Yoric Ravet, ein Sonderlob für das defensive Engagement.
Die Rückrunde hatte für Sulejmani nicht gut angefangen. In den ersten Spielen erhielt meist Thorsten Schick den Vorzug. «Es war eine schwierige Zeit. Ich verletzte mich vor der Winterpause. Und war nicht topfit», sagt Sulejmani. Schliesslich meldete sich der Serbe gegen Thun mit einem Freistosstor und einem Assist zurück und kämpfte sich in die Startelf. Hütter hält grosse Stücke auf den Mittelfeldspieler. «Von seinen Anlagen her ist er einer der besten in der Schweiz. Wir haben hohe Erwartungen an ihn», so der Trainer, der ihn auch als Menschen sehr schätzt: «Er hat eine unglaublich soziale Ader und ist sehr bescheiden geblieben. Er ist ein sehr guter Typ.»
Fussball, um vom Krieg abzulenken
Begonnen hat Sulejmanis Karriere in Belgrad. Dort wurde er 1988 geboren. Sein Vater spielte selbst Fussball, wurde danach Trainer eines kleinen serbischen Vereins. Von ihm habe er die Liebe zum Fussball, sagt Sulejmani. So sei für ihn nie in Frage gekommen, etwas anderes als Fussballprofi zu werden.
Luftangriffe gegen Jugoslawien flog, das zu jener Zeit noch aus Serbien und Montenegro bestand, war er zehn Jahre alt. Seine Familie, besonders sein Vater, habe versucht, viel Zeit mit ihm zu verbringen und Basketball oder Fussball zu spielen, um ihn abzulenken. Seine Familie lebte in der Nähe eines Militärflughafens, der zu den ersten Zielen der Nato gehörte. «Wir konnten die Bomben spüren. Es war eine schreckliche Zeit. Die Menschen spielten Fussball oder grillierten draussen. Wenn der Lärm begann, konntest du sehen, wie sich der Ausdruck in ihren Gesichtern veränderte und alle in die Häuser rannten», erzählt Sulejmani, dem heute noch kalt wird bei diesen Erinnerungen.
Auch an das Ende kann sich Sulejmani genau erinnern: «Es war ein sonniger Tag, ich trug ein Jordan-Shirt. Es war komisch für mich, ich sah so viele Leute auf der Strasse. Ich ging hinaus und sie sagten, das würde alles aufhören, wir könnten normal leben. Es war wirklich ein glücklicher Tag.» Nachdenklich fügt er an: «Viele Leute starben in diesen Kriegen.» Dennoch glaubt er daran, dass auf dieser Welt ein Leben in Frieden und ohne Hass möglich ist. Er ist überzeugt, dass Fussball helfen kann, das zu erreichen. «Ich habe mit vielen Spielern aus dem ehemaligen Jugoslawien zusammen gespielt und hatte immer eine gute Beziehung zu ihnen.»
Die Karriere, die bei Partizan Belgrad Fahrt aufnahm, hätte eine ganz grosse werden können. Gebremst wurde sie immer wieder von Verletzungen. «Ich habe das in meiner Karriere selbst erlebt, wenn du immer wieder verletzt bist, ist das sehr schwierig», sagt Hütter. Auch Sulejmani weiss, dass seine Laufbahn einen anderen Kurs hätte nehmen können. «Aber ich holte mir immer Verletzungen, wenn es besonders gut lief.» So verletzte er sich einmal als Topscorer von Ajax Amsterdam oder im Final der Europa League, als er für Benfica Lissabon spielte.
Sein Weg führte ihn 2013 zu YB. Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in Bern und schätzt es, dass die Fans nicht ganz so fanatisch sind wie diejenigen in Portugal und er «ein normales Leben wie alle anderen führen kann: problemlos mit Bus, Zug und Tram fahren oder in Ruhe mit der Familie essen gehen». Die Familie ist sehr wichtig für ihn. Seine Eltern und die Schwester leben immer noch in Serbien. «Als Kind hatte ich nicht viele Möglichkeiten. Meine Eltern arbeiteten sehr viel für meine Schwester und mich. Nun kann ich ihnen etwas zurückgeben und ihr Leben einfacher machen.»
«Es gibt immer zwei Seiten»
Bei YB kann der Ausnahmespieler eine tragende Rolle übernehmen – wenn er in Form ist. Nicht immer findet er diese Form. Sulejmani ist froh, dass sein Team mit zwei Auswärtssiegen auf die beiden Heimniederlagen gegen GC und Lugano reagieren konnte. Der zweite Rang ist so gut wie gesichert. Dass nun ein Anreiz fehlen könnte, verneint er. «Djokovic ist auch Zweiter und er wird versuchen, besser zu spielen, um näher an Murray heranzukommen. Vielleicht kann er den ersten Platz nicht bis zum Jahresende erreichen, aber er kann sich annähern», überträgt er das Beispiel seines tennisspielenden Landsmanns auf die Young Boys. «Wir müssen spielen wie immer. Die Saison ist noch nicht fertig.» Bis Sommer 2018 hat der Offensivspieler einen Vertrag bei YB. «Ein Jahr läuft der Vertrag noch. Mit dem Club habe ich noch nicht gesprochen. Ich persönlich plane mit YB, aber es gibt immer zwei Seiten.»
YB-Luzern: Viele Besucher am Kids-Day
Es ist Kids Day. Ich ermuntere alle Kinder, ins Stadion zu kommen», sagt Miralem Sulejmani im Hinblick auf das Heimspiel gegen den FC Luzern (Sonntag, 16 Uhr). Einige Zuschauer mehr als zuletzt dürften den Match im Stadion verfolgen: Gestern waren bereits 18 000 Tickets abgesetzt. Weil Kids Day ist, zahlen alle 6- bis 16-Jährigen 5 Franken Eintritt. Zusätzlich erhalten die jungen GP-Läufer, die den Bären-GP absolvieren oder an den Schulmeisterschaften (KSM/MSM) teilnehmen, einen Gutschein für ein Ticket für YB - Luzern. Die Young Boys könnten morgen mit einem Sieg im Fernduell mit Sion den zweiten Rang auch faktisch sichern. Beim Gegner aus Luzern gab es zuletzt neben dem Platz Turbulenzen. Markus Babbel übte nach drei Niederlagen in Folge und nur 14 Punkten in der Rückrunde öffentlich harsche Kritik an seiner Mannschaft. Er beschäftige sich nicht mit den Problemen anderer Vereine, so Hütter dazu. Ruhiger geht es bei YB zu und her. Hütter will die Saison «ordentlich zu Ende spielen» und weist darauf hin, dass es für sie immer noch möglich sei, mehr Punkte als in der letzten Saison zu holen. Verzichten muss Hütter für den Rest der Saison auf Sékou Sanogo, der sich in Sion eine Muskelverletzung im linken Oberschenkel zugezogen hat. Bei normalem Heilungsverlauf dürfte er für die Vorbereitung auf die nächste Saison wieder zurück sein. Gute Neuigkeiten gibt es von Gregory Wüthrich: Der 22-Jährige ist wieder voll ins Training eingestiegen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Dj ... y/15146754
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Hauptstadt
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Verfasst: Samstag 13. Mai 2017, 22:01 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Mvogo Mbabu-von Bergen-Rochat-Lecjaks Ravet-Zakaria-Bertone-Sulejmani Frey-Gerndt
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2017, 10:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2017  Zitat: Kinder in Bern, Kindergeburtstag in Luzern
YB empfängt am Sonntag am Kids Day den kriselnden FCL. In Luzern tobt ein Machtkampf auf vielen Ebenen. Trainer Markus Babbel attackierte seine Spieler ungewöhnlich scharf.
Theoretisch benötigt YB bei 5 ausstehenden Partien in dieser Saison und 14 Punkten Vorsprung auf den Dritten Sion noch 2 Zähler, um den 2. Platz zu fixieren. Aber natürlich gibt es spätestens seit dem 1:0-Sieg vor Wochenfrist in Sitten überhaupt keine Zweifel mehr daran, dass die Young Boys auch in diesem Sommer die Champions-League-Ausscheidung bestreiten dürfen. «Wir absolvieren noch einige Partien gegen Teams, für die es um viel geht», sagt Trainer Adi Hütter. «Also bleiben wir konzentriert.»
Respektable Kulisse
Am Sonntag gegen den FC Luzern, der um die Teilnahme am Europacup kämpft, dürfte es eine respektable Kulisse im Stade de Suisse geben (16 Uhr). Bis Freitagmittag waren über 18 000 Karten verkauft worden. Es ist Kids Day, Kinder zwischen 6 und 16 Jahren bezahlen nur 5 Franken Eintritt – zudem sind heute im Stade de Suisse zwischen 12 und 16 Uhr Kassen geöffnet. Teilnehmer des Bären-GP können dort den Ticketgutschein für das YB-Heimspiel am Sonntag gegen eine Eintrittskarte eintauschen.
Saisonende für Sanogo
YB muss gegen den FCL auf Sékou Sanogo verzichten. Die Saison des kräftigen Ivorers ist zu Ende, er leidet an einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel, sollte aber zur Vorbereitung auf die nächste Saison wieder zur Verfügung stehen. Irgendwann im Sommer wird auch Torjäger Guillaume Hoarau zurückerwartet. Nach seiner schweren Hüftluxation vor ein paar Wochen ist der Franzose bereits wieder im Training, natürlich noch ohne Ball und nur mit sanften Übungen. «Aber er ist glücklich und macht einen sehr guten Eindruck», sagt Trainer Hütter.
«Wir sind mental tot. Zum Glück können wir nicht mehr absteigen.»
Luzern-Trainer Markus Babbel
Beim FCL ist derweil – mal wieder – mächtig Stunk im Haus. Alle streiten mit allen, so erhält man den Eindruck, die Unstimmigkeiten werden in der Öffentlichkeit ausgetragen, es ist ein mediales Spektakel mit Fragezeichen. Die Stimmung in Luzern ist auf dem Tiefpunkt, Trainer Markus Babbel meinte nach dem 1:3 vor wenigen Tagen in Thun: «Das ist alles ein Kindergeburtstag.» Es war noch eine der harmloseren Aussagen des Deutschen, der seine Spieler scharf attackierte, ihnen etwa ein schweres Mentalitätsproblem und Genügsamkeit vorwarf. «Wir sind mental tot», sagte Babbel. Und: «Zum Glück können wir nicht mehr absteigen.»
Auch Schneuwlys im Fokus
Luzern ist Fünfter, nur zwei Punkte hinter Sion, bestreitet aber eine lausige Rückrunde. Die Probleme sind vielfältig, und es wirkt nicht so, als ob Babbel und die Mannschaft eine gemeinsame Zukunft haben könnten. Dem Talent Nicolas Haas sprach der Coach sogar die Super-League-Tauglichkeit ab. Weil Babbel aber noch einen Vertrag bis 2018 besitzt, käme eine Entlassung den Verein teuer zu stehen. Zumal der FC Luzern pro Saison rund zwei Millionen Franken Minus erwirtschaftet. Ende Woche meinte Babbel, er habe die Spieler mit seiner Kritik nur reizen wollen.
In Luzern tobt ein Machtkampf mit vielen Einflüsterern, CEO Marcel Kälin und Verwaltungsrat Marco Sieber stehen stark im Gegenwind. Sie verpflichteten vor wenigen Tagen den unerfahrenen Remo Meyer, einst als Profi auch in Luzern tätig, als neuen Sportchef. Zudem bekommen selbst verdienstvolle Fussballer den radikalen Sparkurs zu spüren. Marco Schneuwly, der in den letzten drei Saisons 46 Tore für den FCL erzielte, müsste angeblich auf rund 40 Prozent des Lohnes verzichten, möchte er länger als bis 2018 in Luzern bleiben. Dann enden die Kontrakte der Brüder und langjährigen YB-Spieler Marco (32) und Christian Schneuwly.
Für Marco Schneuwly, mit 13 Saisontreffern immer noch einer der besten Stürmer der Liga, ist das besonders bitter, weil er einst keine Freigabe erhielt, als Sion mit einem äusserst lukrativen Sechsjahresvertrag lockte. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30832397
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2017, 10:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2017  Zitat: FCL-Vorgabe: Als Team funktionieren
FUSSBALL ⋅ Der FC Luzern spielt heute (16.00, SRF zwei) in Bern gegen YB. Nach drei Niederlagen in Serie und einer unruhigen Woche erwartet die Klubführung von der Mannschaft eine deutliche Reaktion.
FCL-Präsident Philipp Studhalter mischt sich nicht in fussballerische Belange ein. Den sportlichen Bereich überlässt er anderen. Doch eines ist Studhalter natürlich klar: «Die Resultate auf dem Platz sind entscheidend, ob wir Ruhe oder eben Unruhe im und um den Verein haben.» Darum wünscht sich der Präsident heute im Stade de Suisse gegen die zweitplatzierten Young Boys einen anderen Auftritt als vor einer Woche in Thun (1:3). «Wie Cheftrainer Markus Babbel fordert, erwarte auch ich eine klar verbesserte Leistung des Teams.»
Babbel sagte am Donnerstag in einer ausserordentlichen Medienkonferenz: «Wir wissen, dass das gegen YB keine leichte Aufgabe wird, deshalb ist für mich der Ausgang des Spiels nicht so entscheidend.» Aber er verlangt von seinen Profis: «Wir müssen wieder als Mannschaft funktionieren, Leistung zeigen.»
Für Captain Lustenberger handelt Trainer Babbel nicht im Affekt
Auch FCL-Captain Claudio Lustenberger hat die harsche Kritik nach der enttäuschenden Leistung in Thun natürlich mitbekommen. Sie seien zu Recht gerügt worden. In Bern würden sie versuchen, ihre Arbeit besser zu machen, verspricht der 30-jährige Verteidiger. Der grösste FCL-Kritiker war in den letzten Tagen Markus Babbel. Er nahm kein Blatt vor den Mund: «Schon seit dem ersten Tag der Vorbereitung für die Rückrunde präsentiert sich die Mannschaft mental tot. Die Spieler suchen ein Alibi.»
Mit den älteren Spielern hat sich Babbel während der Woche ausgesprochen. Er erklärte ihnen, dass er die Mannschaft mit der Verbalattacke bewusst verärgern und reizen wollte. Für Lustenberger absolut nachvollziehbar: «Markus Babbel ist kein Trainer, der im Affekt handelt.» Unüberlegte Aussagen mache er nie. «Er hat uns erklärt, dass er das Team provozieren wollte, damit wir eine Reaktion zeigen. Dazu sind wir gewillt.»
Zwei Tage vor dem Match gegen YB hatte sich auch noch FCL-Hauptgeldgeber Bernhard Alpstaeg (71) zu Wort gemeldet. Für die «beschämende Leistung» in den letzten Spielen würde er den Profis am liebsten den Lohn kürzen (Ausgabe von gestern). Von «verwöhnten Spielbuben» sprach er in einem «Blick»-Interview und dass er das Team eine Woche lang zum Arbeiten in ein Kohlebergwerk schicken würde, wenn er könnte. Lustenberger hat natürlich keine Lust auf eine solche Arbeit, wohl aber Verständnis für Alpstaegs Unmut: «Er ist ein Macher, einer, der anpackt. Für uns ist klar, dass er für den Verein sehr wichtig ist mit den Investitionen, die er tätigt.» Und: «Sicher regt sich Herr Alptstaeg auch auf, weil nun eine Woche lang negativ über den FCL berichtet worden ist. Jemand, der so viel Geld ausgibt, darf selbstverständlich an prominenter Stelle sagen, was er denkt, und Dampf ablassen.»
Team sieht die Leistung «nicht so schlecht»
Lustenberger wehrt sich aber vehement gegen den Eindruck, dass sie als FCL-Profis ein süsses Leben geniessen würden. Elf Jahre ist er im Klub. «In dieser Zeit habe ich gearbeitet und bin nicht herumgelegen.» Überhaupt würden er und das Team «unsere Leistung nicht so schlecht sehen». In Thun hätten sie taktisch falsch mit langen Bällen agiert.
Klar ist jedoch für Captain Lustenberger: «Gegen YB müssen wir uns mehr zutrauen und zusammen als Team kämpfen. Auch falls wir in Rückstand geraten sollten.» Studhalter wird es gerne hören – und noch lieber die konsequente Umsetzung auf dem Spielfeld sehen. http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 84,1027874
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2017, 21:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2017  Zitat: Der FCL bleibt in der Abwärtsspirale stecken
SUPER LEAGUE ⋅ Das 1:4 (1:3) auswärts gegen YB ist bereits die vierte Niederlage des FC Luzern in Serie. Die Innerschweizer hätten in Bern noch weit höher verlieren können.
FCL-Trainer Markus Babbel sass in den Schlussminuten völlig bedient auf der Bank. Den Kopf legte er zu Michael Silberbauer hinüber. Dieser war gegen YB anstelle des am Knie operierten Patrick Rahmen Babbels Assistenzcoach. Doch wahrscheinlich fand der Däne Silberbauer auch keine Erklärung für den erneut zu schlechten Auftritt der Luzerner.
Mit 4:1 gewannen die Young Boys die einseitige Partie. Ihr Trainer Adi Hütter fand zu Recht: «Wir waren der absolute Chef auf dem Platz.» YB hat sich mit dem hohen Sieg Platz 2 weiter festigen können. Während der FCL (5.) immer mehr in der Negativspirale steckt. Die letzten vier Partien sind nun allesamt verloren gegangen. Dabei hat die Mannschaft total 13 Gegentore kassiert. Nach 11,8 Sekunden liegt der FCL 0:1 im Rückstand
Vor allem gelang dem Team von Babbel keine Reaktion auf dessen provokante Aussagen nach dem letzten Match in Thun (1:3). Die Mannschaft sei schon lange mental tot und keine Einheit mehr, hatte der deutsche Trainer gesagt.
Und was passierte im Stade de Suisse? Nach 11,8 Sekunden lag der Ball im Tor der Innerschweizer. Der drittschnellste Treffer der Super-League-Geschichte erzielte Miralem Sulejmani mit einem Hocheckschuss. FCL-Goalie Jonas Omlin hatte keine Chance, aber Hekuran Kryeziu liess im Mittelfeld Yoric Ravet vorbeilaufen, und Ricardo Costa sowie Christian Schneuwly schauten Sulejmani beim Torschuss zu.
Für YB war dieses attraktive Tor ein toller Auftakt zum «Kids Day» sowie Muttertag, an dem dank Gratiseintritten 21 000 Zuschauer ins Stadion kamen. Dabei spielte der FCL den idealen Gegner für die Gala der Berner.
Das Erfreulichste, was der ruhig gebliebene Babbel von seinem Team gesehen hatte, war die Reaktion auf den frühen Rückstand. «Wir machten es danach viel besser, sind durch dieses frühe Gegentor geweckt worden.» Eine Massflanke von Christian Schneuwly köpfelte Tomi Juric in der 8. Minute zum 1:1 ein. Das fünfte Ligator des Australiers gab dem FCL Hoffnung.
Doch die Defensive ist in der gegenwärtigen Verfassung zu anfällig. Vor allem gegen schnell umschaltende Gegner wie YB. Das 2:1 der Berner köpfelte Sulejmani (29.) auf Freistoss von Ravet. Roger Assalé (35.) erhöhte zum 3:1, Michael Frey nach der Pause (60.) zum 4:1.
Während der FC Luzern keine echte Chance mehr besass, vergab YB eine Vielzahl und traf zweimal die Latte. Babbel blieb schliesslich nur zu analysieren übrig: «Die Schnelligkeit fehlt uns, weil wir vom Kopf her nicht zu handeln bereit sind.» http://www.luzernerzeitung.ch/sport/fus ... 53,1028235
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2017, 21:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2017  Zitat: FC Luzern: So weit, so bitter
Die Innerschweizer kassieren die vierte Niederlage in Serie. Nach dem 1:4 gegen YB steckt der FCL in einer schwierigen Phase.
Es ist ja nicht so, dass in der momentanen Phase der Super-League-Meisterschaft eine Partie wie YB gegen Luzern eine enorme Vorfreude entfachen würde. Nach Spannungselementen muss man suchen. Und mit viel gutem Willen findet man sie.
Luzern spielte und spielt noch um eine Qualifikation für die Europa League, aber so richtig sah man den Willen nicht, sportlich ein Zeichen zu setzen. Zu schwer scheinen interne Querelen zu wiegen. Die Melodie ist eine altbekannte. Die Investoren um den Verwaltungsrat Bernhard Alpstaeg sind es müde, jedes Jahr finanzielle Löcher zu stopfen, sie installieren Verantwortliche mit der Aufgabe, das Budget strikt einzuhalten, was naturgemäss nicht zur Zufriedenheit aller führt. Kommt dazu, dass der Trainer Markus Babbel sein Team massiver Kritik aussetzte, um es «aufzurütteln». Von einer Trotzreaktion sah man in Bern aber nichts.
Luzerner noch gut bedient
Babbel sprach von einer «schwierigen Phase», man müsse sich besinnen, lernen. Die letzten vier Spiele gingen verloren, Torverhältnis: 4:13. Den Gegenentwurf dazu boten die Young Boys. Die Berner zeigten viel Lebendigkeit. Wie sie ins Spiel starteten, hatte etwas von einem Überfallkommando. Nach knapp zwölf Sekunden traf Sulejmani nach einer ultraschnellen Kombination über Ravet und Frey zum 1:0 (das drittschnellste Tor in der Super League), und über weite Strecken der Partie dominierte die Spielfreude von YB. Die Berner liegen zwar im beruhigenden zweiten Rang und verspüren eigentlich weniger Druck zu siegen. Aber sie wollten sich selbst Leben einhauchen. Und sie taten und konnten es. Allen voran Sulejmani, der zwei Tore schoss (eines aus einer Offside-Position) und bei den anderen seine Füsse im Spiel hatte.
Sulejmani und Ravet, das war eine gefährliche Flügelzange. Eine ähnliche Kraft war bei den Luzernern nicht auszumachen. Statisch wirkte das Ganze, die Mühe im Spielaufbau war unübersehbar. Die Luzerner waren gut bedient, nur mit drei Toren Differenz zu verlieren. So weit, so bitter.
YB-Trainer Hütter rotiert
Der Trainer Hütter liess seinen Captain von Bergen auf der Ersatzbank. «Mehr rotieren», begründete der Österreicher seine Massnahme, die er aber nicht als zukunftsweisend verstanden wissen will. Man stehe in einer englischen Woche, «und andere Spieler dürfen sich im Hinblick auf die nächste Saison zeigen». Benito war stabil als Aussenverteidiger auf der linken Seite, Mbabu überzeugte mit seiner Wildheit auf der anderen Seite. Ihn möchte der Trainer gerne behalten. Aber ob das möglich sei, wisse er nicht, das Gesamtpaket müsse stimmen. Hütter wird noch andere Wünsche hegen. Aber er weiss, er ist Trainer in der Super League: Also muss er schauen, was möglich ist.
Young Boys - Luzern 4:1 (3:1). - 21 133 Zuschauer - Schiedsrichter: San. - Tore: 1. (0:13) Sulejmani (Ravet) 1:0. 8. Juric (Christian Schneuwly) 1:1. 29. Sulejmani (Ravet) 2:1. 35. Assalé (Frey) 3:1. 60. Frey (Sulejmani) 4:1.
Young Boys: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Rochat, Benito; Ravet (82. Schick), Zakaria, Aebischer, Sulejmani (79. Gerndt); Frey (63. Bertone), Assalé.
Luzern: Omlin; Christian Schneuwly, Ricardo Costa, Affolter, Lustenberger; Rodriguez (46. Oliveira), Kryeziu, Voca, Schürpf (75. Itten); Marco Schneuwly, Juric.
Bemerkungen: Young Boys ohne Hoarau, Sanogo und Wüthrich (alle verletzt). Luzern ohne Neumayr, Lucas (beide verletzt), Sarr, Haas und Puljic (alle nicht im Aufgebot). Gelb-Rote Karte: 75. Lustenberger (Foul). Lattenschuss: 81. Aebischer. Verwarnungen: 23. Zakaria (Foul), 45. Mbabu (Foul), 55. Lustenberger (Foul), 59. Benito (Foul), 67. Ricardo Costa (Foul). https://www.nzz.ch/sport/super-league-f ... ld.1293185
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shalako
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Verfasst: Sonntag 14. Mai 2017, 21:18 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.05.2017  Zitat: «Verrat am Verein»
Trainer Babbel wütet erneut nach FCL-Pleite
YB bezwingt Luzern dank Matchwinner Sulejmani 4:1 und spielt nächste Saison definitiv um den Einzug in die Champions League. FCL-Trainer Babbel enerviert sich nach der Partie vielmehr über Mitarbeiter statt Spieler.
Das Spiel: Die Fans, die nach 11 Sekunden bei der frühen YB-Führung noch nicht Platz genommen haben, müssen sich nicht lange ärgern. Sie sehen in der ersten Halbzeit noch drei weitere Treffer, dazu viele Torchancen. Dass die erneute YB-Führung aus Offside-Position entsteht, interessiert am Schluss nicht mehr viele. Denn die Berner sind in der 2. Hälfte überlegen, bescheren den meisten Fans im Stade de Suisse einen friedlichen Sonntag und dazu fix den 2. Platz, der zur Champions-League-Quali berechtigt.
Die Tore: 1., 1:0, Sulejmani: Der Serbe zimmert den Ball bereits nach 11 Sekunden (!) Spielzeit ins Netz. Luzerns Abwehr schläft.
8., 1:1, Juric: Christian Schneuwly flankt von rechts, findet den Kopf des Australiers und dieser die offene Lücke neben dem weiten Pfosten. Mvogo hechtet dem Ball nach, bleibt aber ohne Chance.
29., 2:1, Sulejmani: Doppelpack nach 30 Minuten des YB-Flügels. Sulejmani trifft nach einem Ravet-Freistoss per Kopf. Der Makel: Nach der vierten Wiederholung wird klar, dass ein ganz knappes Offside hätte gepfiffen werden müssen: Sulejmanis linke Schulter ist wenige Zentimeter hinter dem letzten Luzerner Feldspieler. 35., 3:1, Assalé: Sulejmani passt in die Mitte des Strafraums zu Frey, dieser trifft nur FCL-Affolter. Der Ball prallt zurück an Frey und von ihm zu Assalé, der nur noch einzuschieben braucht. 60., 4:1, Frey: Zakaria schickt Sulejmani, der Doppeltorschütze chippt zum Stürmer, der das leere Tor vor sich nicht verfehlen kann. Der Beste: Klare Sache: Wie schon in Sion Miralem Sulejmani: zwei Tore, ein erster und ein zweiter Assist. Je grösser und gfürchiger der allmählich Eishockey-Playoff-Dimensionen annehmende Bart des Serben wird, desto besser wird er. Der Schlechteste: Einen rauspicken? Das wäre unfair. Der FCL ist nur noch eine Karikatur seiner selbst und geht als Mannschaft in einer Art und Weise unter, die schon als lächerlich bezeichnet werden muss. Das gab zu reden: Markus Babbel findet nach dem Spiel im Gespräch mit «SRF» harte Worte – wie letzte Woche nach dem Thun-Spiel (1:3, BLICK berichtete). Jetzt richten sie sich allerdings nicht an die Mannschaft, sondern betreffen Wirbel in den Medien: «Die ganze Geschichte ist leider aus unseren eigenen Reihen gekommen. Mitarbeiter des Vereins haben sich an die Medien gewandt, dass es Probleme gibt auf der Geschäftsstelle. Das geht gar nicht. Das stinkt mir, das ist Verrat am Verein. Jetzt hinterher zu forschen, wers war, das macht keinen Sinn. Aber jeder, der beim FCL arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass es eine Ehre ist, für einen solchen Verein arbeiten zu dürfen. Wenn ich ein Profi bin, dann gehe ich zu dem hin, mit dem ich ein Problem habe und bespreche das. Unter vier Augen, dann ist das abgehakt. Aber das, das ist einfach unterste Schublade.»
Das gab zu reden II: Sulejmanis Blitz-Tor. Nach Anpfiff kugelt der Ball über Assalé, Nuhu, Ravet, Frey, Ravet und Sulejmani in den Luzern-Kasten. Damit ist der Serbe nur eine Sekunde zu langsam, um mit seinem 1:0 nach elf Sekunden neuer Rekordhalter in der Geschichte der Super League zu werden. Auf Platz eins steht da Sions Moussa Konaté, der im März 2015 gegen St. Gallen zehn Sekunden brauchte.
Die Stimmen: Christian Schneuwly und Trainer Markus Babbel nach dem Spiel im Interview mit BLICK-Reporter Alain Kunz.
YB – Luzern 4:1 (3:1) Stade de Suisse – 21'133 Fans SR: San Tore: 1. Sulejmani (Ravet) 1:0. 8. Juric (C. Schneuwly) 1:1. 29. Sulejmani (Ravet) 2:1. 35. Assalé (Frey) 3:1. 60. Frey (Sulejmani, Zakaria) 4:1. YB: Mvogo; Mbabu, Nuhu, Rochat, Benito; Ravet, Zakaria, Aebischer, Sulejmani; Assalé, Frey. Luzern: Omlin; C. Schneuwly, Costa, Affolter, Lustenberger; Rodriguez, Voca, Kryeziu, Schürpf; M. Schneuwly, Juric. Einwechslungen: YB: Bertone (63. für Frey); Gerndt (79. für Sulejmani); Schick (82. für Ravet). Luzern: Oliveira (46. für Rodriguez); Ugrinic (62. für Kryeziu); Itten (75. für Schürpf). Gelb: 23. Zakaria. 45. Mbabu. 55. Lustenberger. 59. Benito. 67. Costa (alle Foul). Gelbrot: 75. Lustenberger (Foul). Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Wüthrich, Sanogo, Marzino (verletzt). – Luzern ohne Neumayr, Lucas (verletzt). – 82. Lattenschuss Aebischer. 93. Latten-Kopfball Bertone. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 74229.html
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