 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Dienstag 7. März 2017, 19:22 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Freitag 10. März 2017, 17:41 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Lausanne - YB, Sonntag, 12. März 2017, 13:45 Uhr, Pontaise.
Verletzte und rekonvaleszente Spieler: Wüthrich, Benito, Gerndt, Zakaria.
Gesperrte Spieler: Bertone (4. gelbe Karte), Mbabu (8. gelbe Karte).
Der YB-Extrazug verlässt Bern um 11:11 Uhr.
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Freitag 10. März 2017, 17:42 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
|
Extrazug nach Lausanne
Sonntag, 12. März um 13:45 in der Pontaise, Lausanne
Hinfahrt: Bern ab: 11:11 Lausanne an: 12:27
Rückfahrt: Lausanne ab: 16:29 Bern an: 17:46
Tickets für den Zug können an jedem bedienten Bahnschalter und am Bahnhof Bern, Burgdorf, Herzogenbuchsee und Langenthal am Automaten gelöst werden. Ermässigte Billette kosten 22 Franken, Vollpreisbillette 44 Franken.
Auf dem Extrazug werden Getränke zu fairen Preisen verkauft.
Mit dem Einsteigen wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert
Tickets Gästesektor Tickets für den Gästesektor gibt es im YB-Fanshop bis Samstagmittag oder sie können im Extrazug bei der Fanarbeit Bern bezogen werden.
Ragazzi Berna Informationen zum Projekt Ragazzi Berna der Fanarbeit Bern und Anmeldungen für die Auswärtsfahrt unter: fanarbeit-bern.ch
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Sonntag 12. März 2017, 01:17 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
Mvogo Joss-Rochat-von Bergen-Lecjaks Ravet-Aebischer-Sanogo-Sulejmani Hoarau-Assalé
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 12. März 2017, 23:50 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2017  Zitat: YB jenseits von Mut und Torgefahr
Ziel erreicht: YB spielt in Lausanne zu null. Und agiert beim 0:0 gegen den kriselnden Letzten aussergewöhnlich defensiv und bedenklich harmlos.
Wir kennen die Grossmutter von Thomas Castella nicht, und wir wollen ihr nicht zu nahe treten. Aber selbst mit ihr im Tor hätte Lausanne gegen YB wohl kein Gegentor erhalten. Ihr Neffe Thomas Castella musste nicht einen gefährlichen Schuss der Young Boys parieren. Seine Vorderleute griffen wenigstens ab und zu an, aber es fehlte ihnen an Qualität, um zu reüssieren. Und so endete ein grausames Gekicke auf der Pontaise mit dem logischen Resultat – selbst wenn die Lausanner in der 86. Minute nahe am 1:0 waren, als Marcus Diniz mit einem Kopfball den Pfosten traf.
Auch Hoarau blieb blass
Warum die Partie 0:0 enden musste, lässt sich aus den Statements der Trainer ableiten. Lausannes Fabio Celestini unterstreicht nach dem 0:0, dass es wichtig gewesen sei, nach den vielen Niederlagen und Gegentoren defensiv gut zu stehen. Und Gegenüber Adi Hütter meint, sein Team habe die Vorgabe erfüllt. «Wir wollten zu null spielen. Wir kassierten zuletzt zu viele Treffer», sagt der YB-Coach.
Es wäre nett gewesen, hätten die für ihren bemerkenswerten Offensivgeist bekannten Fussballlehrer angekündigt, dass sie diesen Nachmittag zu Testzwecken missbrauchen würden. Im letzten Sommer hatte YB den euphorischen, naiven Aufsteiger Lausanne im Stade de Suisse 7:2 bezwungen, am Sonntag wären beide Teams wohl noch bei Sonnenuntergang mit Eifer dabei gewesen, die Defensive zu stärken und bedingungslos das 0:0 zu halten.
Die 4000 Zuschauer jedenfalls hätten sich bei herrlichem Frühfrühlingswetter den Besuch sparen können. Nun sind YB-Gastspiele in Lausanne ja häufig unansehnlich. Man erinnert sich spontan an den letzten Auftritt Ende November, als die Young Boys keine 72 Stunden nach einem 1:1 in der Europa League in Piräus gleichfalls wenig überzeugten. Aber Guillaume Hoarau traf zweimal, wobei der Goalgetter das 2:1-Siegestor in der 88. Minute knapp 60 Sekunden nach dem Ausgleich erzielte – mit einem fantastischen Volleyschuss beinahe von der Grundlinie aus.
Am Sonntag dürfte sich Hoarau wie im falschen Film vorgekommen sein. Von einem Traumtor konnte der Franzose nur träumen, es war für ihn schon ein Aufsteller, den Ball in der gegnerischen Hälfte zu berühren. Hoarau blieb wie die prominenten Mitspieler aus der YB-Offensive seltsam blass.
Mutlos beim Krisenklub
Doch vermutlich spielte es für die Young Boys keine Rolle, wie harmlos sie auftraten. Sie hatten unter der Woche intensiv das Defensivspiel trainiert und waren in die Westschweiz gereist, um nicht erneut einen hühnerhaufenhaften Eindruck zu hinterlassen. «Aber ich will nichts beschönigen und weiss, dass wir offensiv zu wenig stark waren», sagt Hütter.
Es mutet merkwürdig an, traten die Young Boys ausgerechnet beim völlig verunsicherten Tabellenletzten, zuletzt mit zwei Punkten aus dreizehn Partien, derart mutlos und uninspiriert an. Adi Hütter dementiert die Vermutung, einflussreiche Defensivspieler und Vereinsvertreter hätten diese vorsichtige Spielweise gefordert. «Nein, nein, das war schon auch meine Idee», sagt der Trainer. «Es tut uns gut, zu null gespielt zu haben.» Zumindest die eher nicht pfeilschnellen Verteidiger dürften keineswegs traurig gewesen sein, verzichtete YB auf den teilweise hochriskanten Balleroberungsmodus tief in der Hälfte des Gegners. So wurden sie kaum in Laufduelle verwickelt.
Vorsprung ausgebaut
Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass Adi Hütter seine mutige Spielphilosophie zugunsten einer derart destruktiven Spielanlage opfert. Selbst wenn YB mit zwölf weiteren solchen Auftritten und lauter 0:0 wohl sogar Rang 2 verteidigen würde. Vor dem letzten Saisondrittel vergrösserten die Young Boys den Vorsprung auf Sion, das am Sonntag 0:1 gegen Basel verlor, auf acht Punkte. Doch sie haben einen anderen Anspruch – und wollen auch das Publikum unterhalten.
Unfreiwillig lieferte Lausannes Abwehrchef Jérémy Manière, auf Deutsch nicht ganz so stilsicher wie auf Französisch, eine perfekte Analyse der sonntäglichen Arbeit der Young Boys. Selbst wenn er es kaum so schonungslos meinte, wie es sich anhörte: «YB hat sehr gute Fussballer, aber wir wussten, dass sie keinen guten Fussball spielen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16024988
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 12. März 2017, 23:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2017  Zitat: YB-Noten: Offensiv inexistent
Beim 0:0 in Lausanne bleiben die Young Boys äusserst blass.
Yvon Mvogo: Note 4 Selten im Fokus. Wurde der Goalie geprüft, wirkte er sicher. Bis auf eine Szene, als er eine Flanke fallen liess. Das blieb ohne Folgen.
Sven Joss Note: 2,5 Vor allem vor der Pause grosse Mühe mit dem wirbligen Benjamin Kololli. Liess sich mehrmals viel zu einfach ausspielen. Zudem auch mit einigen Abspielfehlern.
Steve von Bergen: Note 4 Die deutlich defensivere Spielweise kam dem Captain entgegen. Im Stellungsspiel ordentlich, seine Schnelligkeitsdefizite fielen selten ins Gewicht.
Alain Rochat: Note 4 Weitgehend tadellos, erledigte die Abwehrarbeit sicher, aber glanzlos. Im Aufbauspiel leistete sich der technisch beste YB-Abwehrspieler mehrere Fehlpässe.
Jan Lecjaks: Note 3,5 Nach vorne ohne Einfluss, hinten ab und zu mit Problemen. Klärte in der Schlussphase mehrmals mit dem Kopf wenig stilsicher – es gab eine Reihe (gefährlicher) Eckbälle für Lausanne.
Kasim Nuhu: Note 3,5 Wie Partner Sanogo im zentralen Mittelfeld fleissig, haute sich rein, stopfte Löcher. Einfluss aufs Spiel jedoch besass der Ghanaer nicht, drosch die Bälle zu oft wie die Kollegen einfach nach vorne.
Sékou Sanogo: Note 3,5 Setzte seinen Körper gut ein, in viele Zweikämpfe verwickelt. Aber auch ihm gelang es nicht, halbwegs Struktur und Ordnung ins YB-Spiel zu geben.
Yoric Ravet: Note 2 Dem Franzosen gelang bei seinem früheren Arbeitgeber wenig. Blieb enorm blass.
Roger Assalé: Note 3 Im Prinzip noch der auffälligste YB-Spieler, weil er mit seiner Schnelligkeit immerhin ab und zu einen Hauch Torgefahr ausstrahlte. Aber bei zwei aussichtsreichen Kontern mit kläglichen Abspielen. Zudem auch sonst mit teilweise wirren Aktionen und groben Fehlpässen.
Miralem Sulejmani: Note 2,5 Begann engagiert, traute sich etwas zu. Das war in den ersten fünf Minuten. Nach zwei harten Fouls an ihm zog sich der Serbe zurück. Wenn er mal den Ball hatte, hielt er ihn zu lange. Was auch daran lag, dass Anspielstationen fehlten.
Guillaume Hoarau: Note 2 Kaum im Spiel, lief dem Ball hinterher, nahezu inexistent. Es war an diesem Nachmittag schwierig als YB-Stürmer. Aber Hoarau tat auch wenig dafür, dass es seiner Mannschaft besser lief.
Thorsten Schick: Note 3 63. Minute für Ravet. Auch er erfüllte die defensiven Pflichten der YB-Offensivspieler. In der Vorwärtsbewegung jedoch ähnlich wirkungslos wie die Kollegen.
Alexander Gerndt ohne Note 80. Minute für Assalé. Mit Comeback nach erneuter Verletzungspause. Holte in der Nachspielzeit mit einem Rush einen Freistoss in Strafraumnähe heraus.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19894008
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 12. März 2017, 23:55 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2017  Zitat: Lausanne und YB trennen sich 0:0
Die Young Boys gastierten am Sonntag bei Schlusslicht Lausanne. Auf der Pontaise fielen keine Tore. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.
Eine schwache Leistung der Young Boys ermöglicht Lausanne den dritten Punktgewinn mit dem dritten Remis in den letzten 14 Meisterschaftsspielen. Beim 0:0 auf der Pontaise hat nur Lausanne Chancen.
Schlusslicht Lausanne dominierte das zweitplatzierte YB in beiden Halbzeiten. Dennoch hatten die Waadtländer in der Offensive zu wenig Mittel, um zu verhindern, dass ihnen auch das 14. Meisterschaftsspiel in Folge keinen Sieg einbrachte. Immerhin mussten sie nach 16 Spielen wieder einmal kein Gegentor hinnehmen. Der Offensivspieler Benjamin Kololli zeigte sich in den letzten Spielen stark verbessert und war erneut der Beste. Die verletzungsbedingte Absenz des Goalgetters Francesco Margiotta, der im Herbst acht Tore erzielte hatte, vermag der im Waadtland geborene kosovarische Internationale derzeit jedoch nicht wettzumachen.
Für Lausanne geht die schier unglaubliche Stagnation trotz des ersten Punktgewinns seit Anfang Februar (4:4 gegen Luzern) weiter. Nach dem Aufstieg unter dem gelobten Trainer Fabio Celestini starteten die Waadtländer wie die Feuerwehr in die Saison. Nach zehn Runden belegten sie mit 17 Punkten den 2. Platz hinter Basel. Jetzt sind weitere 14 Runden gespielt, und LS hat erst gerade die Marke von 20 Punkten erreicht.
Eine ungewohnte Lustlosigkeit zeichnete die Darbietung der Young Boys aus. Es war ein Kontrast zur Leistung im Heimspiel gegen Thun, als sich die Berner gegen einen frühen 0:2-Rückstand auflehnten und dank viel Willen und etwas Glück 3:2 siegten. Gegen Lausanne brachten die Berner in der ersten Halbzeit keinen einzigen vernünftigen Angriff zustande, und nach der Pause wurde es keineswegs besser.
Die Probleme, die YB in der Offensive bekundete, dürften auch mit der Umstellung im Team der Waadtländer zusammengehangen haben. Trainer Celestini verabschiedete sich von der Dreierabwehr, die in den letzten neun Spielen durchschnittlich mehr als zwei Tore zugelassen hatte. Mit der Viererabwehr hielt eine gewisse Stabilität Einzug, die es der Mannschaft auch ermöglichte, ein Pressing aufzuziehen und sich mehr auf die Offensive zu konzentrieren. Kololli war für die Berner eine stete Gefahr. Fast alle guten Aktionen liefen über ihn. In der besten Szene der ersten Halbzeit prüfte er YB-Goalie Yvon Mvogo mit einem platzierten Flachschuss von knapp ausserhalb des Strafraums. In der zweiten Hälfte waren die Waadtländer ebenfalls näher an der Führung. So brauchte es beispielsweise gegen einen Schuss von Taye Taiwo abermals eine ausgezeichnete Parade von Mvogo. Weitere Lausanner Angriffe versandeten kurz vor dem Abschluss.
Für die Young Boys ist das 0:0 auch ein vorerst wenig bedeutender Rückfall in die Phase im Herbst, als sie innerhalb von vier Spielen dreimal torlos remisierten.
Lausanne - Young Boys 0:0
4011 Zuschauer. - SR Erlachner.
Lausanne: Castella; Diniz, Manière, Gétaz (74. Tejeda), Taiwo; Maccoppi; Lotomba (82. Ben Khalifa), Campo, Custodio (59. Pasche), Kololli; Pak.
Young Boys: Mvogo; Joss, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet (63. Schick), Nuhu, Sanogo, Sulejmani; Assalé (80. Gerndt), Hoarau.
Bemerkungen: Lausanne ohne Margiotta, Frascatore und Araz (alle verletzt). Young Boys ohne Mbabu, Bertone (beide gesperrt), Zakaria, Benito und Wüthrich (alle verletzt). 90. Kopfball von Diniz an den Pfosten. Verwarnungen: 27. Custodio (Foul), 35. Diniz (Foul), 57. Lecjaks (Foul), 91. Kololli (Foul). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15148993
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 12. März 2017, 23:59 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2017  Zitat: Lausanne trotzt YB ein Remis ab
Eine schwache Leistung der Young Boys ermöglicht Lausanne den dritten Punktgewinn mit dem dritten Remis in den letzten 14 Meisterschaftsspielen. Beim 0:0 auf der Pontaise hat nur Lausanne Chancen.
Es passt zum derzeitigen Pech der Lausanner, dass der Ball nach 90 Minuten bei der besten Chancen nicht im Tor landen wollte. Der brasilianische Verteidiger Marcus Diniz setzte einen Kopfball aus kurzer Distanz satt an den Pfosten.
Schlusslicht Lausanne dominierte das zweitplatzierte YB in beiden Halbzeiten. Dennoch hatten die Waadtländer in der Offensive zu wenig Mittel, um zu verhindern, dass ihnen auch das 14. Meisterschaftsspiel in Folge keinen Sieg einbrachte. Immerhin mussten sie nach 16 Spielen wieder einmal kein Gegentor hinnehmen. Der Offensivspieler Benjamin Kololli zeigte sich in den letzten Spielen stark verbessert und war erneut der Beste. Die verletzungsbedingte Absenz des Goalgetters Francesco Margiotta, der im Herbst acht Tore erzielte hatte, vermag der im Waadtland geborene kosovarische Internationale derzeit jedoch nicht wettzumachen.
Young Boys wirken lustlos
Für Lausanne geht die schier unglaubliche Stagnation trotz des ersten Punktgewinns seit Anfang Februar (4:4 gegen Luzern) weiter. Nach dem Aufstieg unter dem gelobten Trainer Fabio Celestini starteten die Waadtländer wie die Feuerwehr in die Saison. Nach zehn Runden belegten sie mit 17 Punkten den 2. Platz hinter Basel. Jetzt sind weitere 14 Runden gespielt, und LS hat erst gerade die Marke von 20 Punkten erreicht.
Eine ungewohnte Lustlosigkeit zeichnete die Darbietung der Young Boys aus. Es war ein Kontrast zur Leistung im Heimspiel gegen Thun, als sich die Berner gegen einen frühen 0:2-Rückstand auflehnten und dank viel Willen und etwas Glück 3:2 siegten. Gegen Lausanne brachten die Berner in der ersten Halbzeit keinen einzigen vernünftigen Angriff zustande, und nach der Pause wurde es keineswegs besser.
Celestinis Viererkette steht sicher
Die Probleme, die YB in der Offensive bekundete, dürften auch mit der Umstellung im Team der Waadtländer zusammengehangen haben. Trainer Celestini verabschiedete sich von der Dreierabwehr, die in den letzten neun Spielen durchschnittlich mehr als zwei Tore zugelassen hatte. Mit der Viererabwehr hielt eine gewisse Stabilität Einzug, die es der Mannschaft auch ermöglichte, ein Pressing aufzuziehen und sich mehr auf die Offensive zu konzentrieren. Kololli war für die Berner eine stete Gefahr. Fast alle guten Aktionen liefen über ihn. In der besten Szene der ersten Halbzeit prüfte er YB-Goalie Yvon Mvogo mit einem platzierten Flachschuss von knapp ausserhalb des Strafraums. In der zweiten Hälfte waren die Waadtländer ebenfalls näher an der Führung. So brauchte es beispielsweise gegen einen Schuss von Taye Taiwo abermals eine ausgezeichnete Parade von Mvogo. Weitere Lausanner Angriffe versandeten kurz vor dem Abschluss.
Für die Young Boys ist das 0:0 auch ein vorerst wenig bedeutender Rückfall in die Phase im Herbst, als sie innerhalb von vier Spielen dreimal torlos remisierten.
Lausanne - Young Boys 0:0
4011 Zuschauer. - SR Erlachner.
Lausanne: Castella; Diniz, Manière, Gétaz (74. Tejeda), Taiwo; Maccoppi; Lotomba (82. Ben Khalifa), Campo, Custodio (59. Pasche), Kololli; Pak.
Young Boys: Mvogo; Joss, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet (63. Schick), Nuhu, Sanogo, Sulejmani; Assalé (80. Gerndt), Hoarau.
Bemerkungen: Lausanne ohne Margiotta, Frascatore und Araz (alle verletzt). Young Boys ohne Mbabu, Bertone (beide gesperrt), Zakaria, Benito und Wüthrich (alle verletzt). 90. Kopfball von Diniz an den Pfosten. Verwarnungen: 27. Custodio (Foul), 35. Diniz (Foul), 57. Lecjaks (Foul), 91. Manière (Foul). http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 13. März 2017, 00:18 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
12.03.2017  Zitat: Zwei Chancen in 90 Minuten beim Schlusslicht
Berner Winterschlaf bei Frühlingswetter
YB kommt in Lausanne nicht über ein 0:0 heraus, die Waadtländer bleiben zum 14. Mal in Folge ohne Sieg.
Das Spiel: Während es im Parallel-Spiel zwischen Thun und Lugano Tore hagelt (4:0 zur Halbzeit) bleibts auf der Pontaise ruhiger. Einzig Bejamin Kololli, im Waadtland momentan das Glanzlicht, wirbelt immer wieder. YB schläft – Schlusslicht Lausanne führt in den ersten 45 Minuten zu 60 Prozent den Ball. In der zweiten Halbzeit fährt auch Kololli herunter, die Partie schläft noch tiefer. Chancen häufen sich erst ganz am Ende, beide Teams sind aber zu wenig kaltschnäuzig. In der 90. Minute vergibt Lausanne den ersten Sieg seit Oktober am Pfosten.
Die Tore: Fehlanzeige.
Der Beste: Benjamin Kololli, der aktivste Spieler auf dem Terrain. Alle gefährlichen Aktionen der Waadtländer kommen von ihm.
Der Schlechteste: YBs Sven Joss, der den pfeilschnellen Kololli nie bremsen kann.
Die Statistik: YB, Tabellenzweiter, kreiert gegen das Schlusslicht in 90 Minuten nur gerade zwei Chancen.
Das Comeback: In der 80. Minute ist es soweit: YBs Alexander Gerndt bestreitet nach seiner Bänderverletzung sein erstes Spiel im neuen Jahr.
So gehts weiter: YB kickt nächste Woche wieder auswärts, am Sonntag in Lugano (13.45 Uhr). Für Lausanne steht in Vaduz ein Sechspunkte-Spiel an (Sonntag, 16 Uhr).
********
Lausanne - YB 0:0
Pontaise - 4011 Fans SR: Erlachner
Aufstellung Lausanne: Castella; Diniz, Manière, Gétaz, Taiwo; Custodio, Maccoppi, Campo; Kololli, Lotomba; Pak.
Aufstellung YB: Mvogo; Joss, von Bergen, Rochat, Lecjaks; Ravet, Nuhu, Sanogo, Sulejmani; Assalé, Hoarau.
Bemerkungen: Lausanne ohne Araz, Frascatore, Margiotta (alle verletzt). YB ohne Benito, Wüthrich, Zakaria (alle verletzt), Bertone, Mbabu (beide gesperrt). Eckbälle 9:1 (4:0). 90. Pfostenschuss Diniz.
Gelbe Karten: 27. Custodio (Foulspiel, im nächsten Spiel gesperrt), 35. Diniz (Foulspiel), 57. Lecjaks (Foulspiel), 91. Manière (Foulspiel). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 57882.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 13. März 2017, 15:53 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.03.2017  Zitat: YB jenseits von Mut und Torgefahr
Ziel erreicht: YB spielt in Lausanne zu null. Und agiert beim 0:0 gegen den kriselnden Letzten aussergewöhnlich defensiv und bedenklich harmlos.
Wir kennen die Grossmutter von Thomas Castella nicht, und wir wollen ihr nicht zu nahe treten. Aber selbst mit ihr im Tor hätte Lausanne gegen YB wohl kein Gegentor erhalten. Ihr Enkel Thomas Castella musste nicht einen gefährlichen Schuss der Young Boys parieren.
Seine Vorderleute griffen wenigstens ab und zu an, aber es fehlte ihnen an Qualität, um zu reüssieren. Und so endete ein grausames Gekicke auf der Pontaise mit dem logischen Resultat – selbst wenn die Lausanner in der 86. Minute nahe am 1:0 waren, als Marcus Diniz mit einem Kopfball den Pfosten traf.
Auch Hoarau blieb blass
Warum die Partie 0:0 enden musste, lässt sich aus den Statements der Trainer ableiten. Lausannes Fabio Celestini unterstreicht nach dem 0:0, dass es wichtig gewesen sei, nach den vielen Niederlagen und Gegentoren defensiv gut zu stehen. Und Gegenüber Adi Hütter meint, sein Team habe die Vorgabe erfüllt. «Wir wollten zu null spielen. Wir kassierten zuletzt zu viele Tore.»
Es wäre nett gewesen, hätten die für ihren bemerkenswerten Offensivgeist bekannten Fussballlehrer angekündigt, dass sie diesen Nachmittag zu Testzwecken missbrauchen würden. Im letzten Sommer hatte YB den euphorischen, naiven Aufsteiger Lausanne im Stade de Suisse 7:2 bezwungen, am Sonntag wären beide Teams wohl noch bei Sonnenuntergang mit Eifer dabei gewesen, die Defensive zu stärken und bedingungslos das 0:0 zu halten.
Die 4000 Zuschauer jedenfalls hätten sich bei herrlichem Frühfrühlingswetter den Besuch sparen können. Nun sind YB-Gastspiele in Lausanne ja häufig unansehnlich. Man erinnert sich spontan an den letzten Auftritt Ende November, als die Young Boys keine 72 Stunden nach einem 1:1 in der Europa League in Piräus wenig überzeugten. Aber Guillaume Hoarau traf zweimal, wobei das 2:1-Siegestor in der 88. Minute knapp 60 Sekunden nach dem Ausgleich fiel – mit einem fantastischen Volleyschuss beinahe von der Grundlinie aus.
Am Sonntag dürfte sich Hoarau wie im falschen Film vorgekommen sein. Von einem Traumtor konnte der Franzose nur träumen, es war für ihn schon ein Aufsteller, den Ball in der gegnerischen Hälfte zu berühren. Hoarau blieb wie die prominenten Mitstreiter aus der Offensive seltsam blass. YB fehlpasste sich über die Zeit, es war eine klägliche Darbietung.
Mutlos beim Krisenklub
Doch vermutlich spielte es für die Young Boys keine Rolle, wie harmlos sie agierten. Sie hatten unter der Woche intensiv das Defensivspiel trainiert und waren in die Westschweiz gereist, um nicht erneut einen hühnerhaufenhaften Eindruck zu hinterlassen. «Aber ich will nichts beschönigen und weiss, dass wir offensiv zu wenig stark waren», sagt Hütter.
Es mutet merkwürdig an, traten die Young Boys ausgerechnet beim völlig verunsicherten Tabellenletzten, zuletzt mit zwei Punkten aus dreizehn Partien, derart mutlos und uninspiriert an.
Adi Hütter dementiert die Vermutung, einflussreiche Defensivkräfte und Vereinsvertreter hätten diese vorsichtige Spielweise gefordert. «Nein, nein, das war schon auch meine Idee», sagt der Trainer. «Es tut uns gut, zu null gespielt zu haben.»
Zumindest die eher nicht pfeilschnellen Verteidiger dürften keineswegs traurig gewesen sein, verzichtete YB auf den teilweise hochriskanten Balleroberungsmodus tief in der Hälfte des Gegners. So wurden sie kaum in Laufduelle verwickelt.
Vorsprung ausgebaut
Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass Adi Hütter seine mutige Spielphilosophie zugunsten einer derart destruktiven Ausrichtung opfert. Selbst wenn YB mit zwölf weiteren solchen Auftritten und lauter 0:0 wohl sogar Rang 2 verteidigen würde. Vor dem letzten Saisondrittel vergrösserten die Young Boys den Vorsprung auf Sion, das am Sonntag 0:1 gegen Basel verlor, auf acht Punkte.
Doch sie haben einen anderen Anspruch – und wollen auch das Publikum unterhalten. Unfreiwillig lieferte Lausannes Abwehrchef Jérémy Manière, auf Deutsch nicht ganz so stilsicher wie auf Französisch, eine perfekte Analyse der sonntäglichen Arbeit der Young Boys. Selbst wenn er es kaum so schonungslos meinte, wie es sich anhörte: «YB hat sehr gute Fussballer, aber wir wussten, dass sie derzeit keinen guten Fussball spielen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16024988
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |