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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 26. August 2016, 13:06 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Dienstag 22. November 2016, 13:04, insgesamt 2-mal geändert.
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 30. August 2016, 22:37 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Reiseinformationen AthenAn alle Athen-Reisende Um trotz individueller Anreise die Zeit in Athen gemeinsam zu geniessen, bitten wir Interessierte, sich unter info@ostkurve.be zu melden. Zu gegebener Zeit werden wir mehrere Hotelempfehlungen abgeben. Wartet deswegen mit der Buchung eines Hotels noch ab. Zudem wird es, wie international üblich, einen gemeinsamen Treffpunkt geben. Ostkurve Bern & gss
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 28. Oktober 2016, 23:46 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Nikosia und Piräus auswärts - Extraverkauf am Sonntag
Am Sonntag öffnen wir im Kassenhäuschen 1 eine Kasse zwecks Sonderverkauf für Apoel und Nikosia auswärts.
Ich werde vor Ort sein und habe auch alle Ticketanfragen, die per Mail eingetroffen erledigt und abholbereit.
Apoel-Tix gibt es noch bis Mittwoch 9:15 im Fanshop, Olympiakos-Tix könnt ihr dann weiterhin auf der Geschäftsstelle bis am Mittwochmorgen, 23.11. erwerben.
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Gonzo
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Verfasst: Dienstag 8. November 2016, 23:45 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Derby Olympiakos - Panathinaikos 06.11.2016 
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Rino
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Verfasst: Sonntag 13. November 2016, 23:24 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 22. November 2016, 13:11 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. November 2016, 12:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2016  Zitat: Im griechischen Fussball reiht sich ein Skandal an den anderen
YB bestreitet morgen in Piräus das Spiel der letzten Chance in der Europa League. Gegner Olympiakos ist ohne Spielpraxis, weil die Partien in der Liga ausgesetzt waren.
Griechenlands Fussball darbt seit Jahren. Der überraschende Gewinn der Europameisterschaft 2004 in Portugal unter Trainer Otto Rehhagel ist bloss noch eine schöne Erinnerung. Stattdessen sorgt insbesondere die nationale Liga fast permanent für negative Schlagzeilen. Gründe dafür sind Spielmanipulationen, dubiose Machenschaften im Verband, exzentrische Clubbosse sowie anhaltende Gewaltexzesse in den Stadien. Und so reiht sich im griechischen Fussball auch in dieser Saison ein Skandal an den anderen.
Es begann damit, dass der Spielbetrieb in der Liga erst mit zwei Wochen Verspätung aufgenommen werden konnte – aus Angst vor Fankrawallen, weil die mächtigen Clubs Olympiakos, Panathinaikos und AEK Athen mit dem Fussballverband EPO betreffend Nominierungen der Schiedsrichter für die wichtigen Partien nicht einig wurden. Die Unparteiischen stehen schon seit einiger Zeit im Fokus, weil sie verdächtigt werden, bei Spielmanipulationen oder Bevorzugung von Vereinen eine Rolle gespielt zu haben. Der Weltfussballverband Fifa setzte im September notfallmässig gar ein «Normalisierungskomitee» ein, welches für den schwer angeschlagenen nationalen Verband die Tagesgeschäfte übernahm.
Zu einer Beruhigung führte diese Massnahme nicht. Figuren, die dem Umfeld der Wettmafia zugerechnet werden, haben sich in den letzten Wochen die drei Schiedsrichterchefs als neue Zielscheibe ausgesucht. Einer von ihnen, Giorgos Tsachilidis, wurde vor dem eigenen Haus von zwei Männern belästigt und sah sich massivsten Drohungen ausgesetzt. Er entschloss sich daraufhin zum Rücktritt. Einige Tage später setzten Unbekannte das Ferienhaus von Giorgos Bikas in Brand. Auch er ist einer der Schiedsrichterverantwortlichen. «Wir können nicht mehr nur dasitzen, zusehen wie die Häuser von Menschen brennen und dann trotzdem wieder nur über Fussball sprechen», erklärte Christos Panagopulos, der CEO von Panathinaikos. Und mit einer überspitzten Forderung machte er deutlich, dass nun auch die Clubs genug von diesen Skandalen haben: «Lasst uns warten und die Liga erst wieder starten, wenn die Gerichte über die Machenschaften dieser kriminellen Gruppierungen bestimmt haben. Und wenn dies bis 2020 dauern wird.»
Diese bedenklichen Vorfälle hatten zur Folge, dass in Griechenlands Super League zumindest am letzten Wochenende keine Partien ausgetragen wurden. Der Spielbetrieb soll nun aber wieder aufgenommen werden. Von dieser Massnahme ausgenommen waren einzig die internationalen Wettspiele. Und so kam es, dass Griechenlands Fussball nicht einmal in der Länderspielpause einen Moment zur Ruhe kam. Beim WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft gegen Bosnien-Herzegowina im Karaiskakis-Stadion in Piräus sorgten griechische Fans mit Bannern, die auf den Völkermord 1995 in Srebrenica hinwiesen, für den nächsten Aufruhr. Der Verband musste sich beim Gegner entschuldigen.
Die Reichen und die Hurensöhne
Die Skandale im griechischen Fussball haben ihren Ursprung meist in der erbitterten Feindschaft der beiden dominierenden Clubs auf nationaler Ebene. Schon in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts entfacht, ist die Rivalität zwischen Panathinaikos Athen und Nachbar Olympiakos Piräus heute heftiger denn je. Die grosse Reizfigur ist derzeit Olympiakos-Besitzer Evangelos Marinakis, der wegen Verwicklungen in dubiose Geschäfte von allen fussballerischen Aktivitäten suspendiert ist.
Das Derby gilt als eines der erbittersten und gefährlichsten im gesamten europäischen Fussball. Die Fans des Stadtklubs verhöhnen die Hafenstädter «als Hurensöhne und Sardellen», umgekehrt taxieren die Olympiakos-Anhänger den Erzfeind als verweichlicht und versnobt. Das letzte Direktduell vor 20 Tagen gewann Leader Olympiakos souverän 3:0. So aufgeheizt wie damals wird die Stimmung morgen nicht mehr sein, wenn die Young Boys im Karaiskakis-Stadion zu Gast sind. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Im ... y/31538353
_________________ For Ever
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2016, 01:17 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Informationen zum Treffpunkt für alle YB-Fans
Wir treffen uns morgen ab 16:00 Uhr rund um die Metro Station Monastiraki in Athen zum gemeinsamen Einstimmen auf die Europapokal-Sensation in Piräus. Rund um die Metro Station gibt es diverse Restaurants, Kneipen und Bars.
In Zusammenarbeit mit YB haben wir ab ca. 19:00 Uhr einen Bustransfer nach Piräus zum Spiel und nach dem Spiel zurück nach Athen organisiert. Der Preis für diesen Bustransfer beläuft sich auf 10 Euro und wird beim Besteigen der Busse durch die Ostkurve eingesammelt. Nehmt die 10 Euro möglichst passend mit.
Es stehen genügend Busse für alle YB-Fans zur Verfügung und wir empfehlen Euch, von diesem Angebot Gebrauch zu machen und nicht auf eigene Faust nach Piräus zum Stadion zu gehen.
UFEM TRIP DÜR EUROPA! Schreien wir unsere Mannschaft morgen zum Sieg!
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2016, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.11.2016  Zitat: «Es ist ein Final für beide Teams»
Das Duell gegen die Young Boys am Donnerstagabend sieht der Stürmer Tarik Elyounoussi von Olympiakos als eines der wichtigsten Spiele.
In der Hafenstadt Piräus, wo YB am Donnerstag (21.05 Uhr) um seine letzte Chance um den Verbleib in der Europa League spielt, herrschen angenehme Bedingungen, die Temperatur beträgt zur Mittagszeit 20 Grad. Während die Young Boys erst im Anflug Richtung Athen sind, hat Olympiakos das Abschlusstraining bereits hinter sich.
Nach der morgendlichen Übungseinheit äusserte sich der 40-fache norwegische Nationalspieler Tarik Elyounoussi zum Spiel der fünften Runde in der Europa League. Für den 28-jährigen Aussenstürmer, der erst Ende August von Hoffenheim zum Leader der griechischen Super League wechselte, ist das Duell mit den Bernern eines der wichtigsten Spiele, seit er bei Olympiakos unter Vertrag steht.
Tarik Elyounoussi, Olympiakos hat seit dem 6. November kein Spiel mehr bestritten, weil die Ligaspiele nach den skandalösen Vorfällen mit den Schiedsrichter-Verantwortlichen ausgesetzt wurden. Ist das ein Problem? Sicher besteht die Gefahr, dass man durch so eine lange Pause aus dem Rhythmus gerät. Trotzdem hoffe ich, dass wir mit den intensiven Trainings unsere Form halten konnten. Und die war zuletzt sehr gut, das haben unsere letzten Spiele gezeigt.
Wie wird Olympiakos das Spiel angehen? Es reicht ja bereits ein Punkt, um von YB nicht mehr überholt werden zu können. Wir werden nicht taktieren, das Spiel ist zu wichtig für uns. Es ist ein Final für beide Teams. Die Young Boys müssen um jeden Preis gewinnen, und wir wollen mit einem sehr guten Spiel und einem Sieg vor unseren Fans alles klar machen.
Sie haben auch das Hinspiel in Bern bestritten. Welchen Eindruck haben Ihnen die Young Boys hinterlassen? Einige Spieler sind individuell sehr stark und zu beachten. Miralem Sulejmani beispielsweise kenne ich noch aus gemeinsamen Zeiten in Holland. Das wird kein einfaches Spiel für uns, weil der Gegner alles riskieren wird. Ein Vorteil ist aber sicher, dass wir daheim spielen, vor unseren Fans. Bei der Partie in Bern haben wir uns auf dem Kunstrasen doch ziemlich schwer getan. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Es ... y/24036565
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2016, 09:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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234.11.2016  Zitat: Wo der Fussball den Puls bestimmt
Die Hafenstadt Piräus ist die Heimat des Serienmeisters Olympiakos mit seinem fanatischen Anhang. Hier muss sich YB durchsetzen, um die Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. Ein Augenschein im Süden Athens.
Anrüchig, hektisch, pulsierend – so stellt man sich eine bekannte Hafenstadt wie Piräus vor. In diesen späten Novembertagen ist im südlichen Teil von Athen direkt am Mittelmeer nicht viel davon zu spüren. An heruntergekommenen Ecken fehlt es zwar ebenso wenig wie an schrillen Figuren. Auf wie neben dem Wasser ist der alltägliche Betrieb aber bescheiden und flau. In den Buchten liegen unzählige Jachten, angekettet an ihren Anlegestellen, und auf dem offenen Meer sind kaum Boote auszumachen. Die Schiffe sind so dicht aneinandergereiht, dass sie den Spaziergängern an den Promenaden den Blick auf die schöne Bucht versperren.
Das ist nicht weiter schlimm. Trotz angenehmen 20 Grad halten sich kaum mehr Touristen in Piräus auf. Einige Restaurants und Cafés sind geschlossen, andere haben zwar geöffnet, geben mit ihren leeren Stühlen und Tischen aber ein tristes Bild ab. Auch in der kleinen Innenstadt herrscht kein emsiges Treiben. In den Einkaufsstrassen, wo sich neue und trendig ausgestattete Geschäfte mit ziemlich heruntergekommenen Gebäuden abwechseln, warten die gelangweilten Angestellten auf Kundschaft.
Hektik nur in Nebenstrassen
So richtig Leben herrscht nur, wo Autos oder Motorräder die Trottoirs, ja sogar die Strassen blockieren. In den kleinen Nebenstrassen liegt oft eine Autogarage oder Motorrad-Werkstatt neben der anderen. Hier ist alles laut: die Maschinen, die Musik, die bis auf die Strasse dröhnt, und die Angestellten, welche bei einer Essens- oder Rauchpause draussen auf Autopneus oder Motorrädern sitzen und gestenreich plaudern. Es ist einzig der rege Betrieb rund um diese Geschäfte, die den Besucher in Piräus in diesen Tagen erahnen lassen, dass hier jene Fussballfans zu Hause sind, die zu den heissblütigsten in Europa zählen.
Das Ausweichen des Trainers
Zur Mittagszeit wird klar, welche Bedeutung der Club in Griechenlands Fussball hat. Mehr als 50 griechische Medienleute erscheinen zur Pressekonferenz des Heimteams vor dem Europa-League-Spiel gegen die Young Boys. Im Innern des schmucken Karaiskakis-Stadion, nahe am Meer gelegen, wird heftig diskutiert. Nachzufragen, was das Hauptthema sei, wäre nicht nötig gewesen. «Olympiakos hat wegen der abgesagten Runde schon 18 Tage nicht mehr gespielt, das könnte ein Problem werden», spekuliert ein lokaler Journalist.
Auch später, als Tarik Elyounoussi und Paulo Bento pünktlich vor die Medien treten, dreht sich alles um diese Frage. «So lange zu pausieren, ist nicht optimal. Ich bin aber überzeugt, dass wir unsere gute Form durch gute Trainings halten konnten», erklärt der 28-jährige Aussenstürmer, der schon 40 Länderspiele für Norwegen bestritten hat. «Ich bin dafür verantwortlich, Lösungen zu finden, damit wir das Spiel gegen die Young Boys trotzdem gewinnen werden», sagt der portugiesische Trainer. Über die skandalösen Vorfälle, die zum Unterbruch der Liga geführt haben, will er sich nicht äussern. Das sei nun nicht das Thema heute, weicht er aus. Die Journalisten versuchen nachzuhaken, ohne Erfolg. Bento redet nur über das Spiel gegen den Gast aus der Schweiz. «Das kann eine attraktive Partie werden», glaubt er. «Die Young Boys müssen gewinnen, und wir wollen das Weiterkommen daheim vor unseren Fans klarmachen.»
Diese Young Boys, von denen er warnt, treffen erst am Abend im Stadion ein. Die Spieler drehen im leeren Stadion ihre Runden. Die Blicke schweifen durch die Arena, der eine oder andere stellt sich wohl vor, was hier abgeht, wenn Olympiakos im Derby gegen Panathinaikos spielt. Oder wie es nun im Europa-League-Spiel sein wird. «Das wird einfach eine geile Sache», lässt Yvon Mvogo seiner Vorfreude freien Lauf. Trainer Adi Hütter hat anderes im Kopf, spricht «von einem perfekten Tag», den seine Mannschaft braucht, um die Chance auf das Überstehen der Gruppenphase zu wahren.
25000 – trotz später Anspielzeit
Inzwischen ist es dunkel geworden im Süden Athens. Und auch frischer. Sport wird von den hitzegewohnten Griechen nun vorwiegend drinnen betrieben. Auch im multifunktionellen Stadion. Im Fitnessstudio stemmen Frauen und Männer die Gewichte, weiter vorne erhalten Knaben und Mädchen eine Judo-Lektion. Einzig ein Team von jungen Fussballern ist noch draussen am Trainieren.
Heute wird Piräus zumindest für einige Stunden wieder pulsieren – dem Fussball sei Dank. Da spielt es auch keine Rolle, dass das Spiel gegen YB erst um 22.05 Uhr Ortszeit angepfiffen wird. In der Schweiz würden zu einer solchen Anspielzeit kaum noch Zuschauer kommen. Hier, in der fussballverückten Hafenmetropole, werden 25'000 erwartet. So aggressiv und feurig wie in der heimischen Liga wird die Stimmung aber nicht sein. Die hohen Bussen der Uefa schaden dem Verein. Und das wollen selbst die heissblütigen Fans von Olympiakos dann doch nicht.
Die offene Frage in der Abwehr
YB muss in Piräus aufs Ganze gehen. Nur ein Sieg bewahrt die Berner vor dem frühzeitigen Ausscheiden. Adi Hütter sieht die Aufgabe als nicht unlösbar: «Olympiakos hat ein sehr gutes Team und ist äusserst heimstark. Trotzdem haben wir beim Analysieren des Gegners auch Schwächen gesehen, sodass wir eine Chance haben werden.»
Bei den Bernern fehlen neben den verletzten Ravet, Kubo, Rochat und Wüthrich die gesperrten Mbabu und Nuhu. Das führt zu Personalsorgen auf der zweiten Innenverteidigerposition neben Captain von Bergen. Als Optionen bieten sich der wieder fitte Benito oder der junge Bürgy an. Beiden fehlt es aber an Spielpraxis. Eine Alternative wäre es, Zakaria nach hinten zu nehmen und dafür Bertone im Mittelfeld spielen zu lassen. Der YB-Trainer wollte sich noch nicht festlegen.
Offen ist ausserdem, ob Hütter gleich von Beginn weg auf zwei Stürmer setzen will. Eine Variante wäre es, nur Hoarau ganz vorne zu bringen, mit Schick und Sulejmani zurückgezogen auf den Seiten und drei Mittelfeldspielern im Zentrum. Das würde darauf hindeuten, dass YB zunächst mit einer starken Defensive taktiert und erst im Laufe des Spiels mit Frey und Gerndt als offensiven Jokern mehr riskiert. Mit diesem Konzept war es auch gelungen, Schachtar Donezk auszuschalten.
Olympiakos dürfte bis auf Goalie Kapino, für den wohl Leali zum Einsatz kommt, in der gleichen Formation wie beim klaren 3:0 im Derby gegen Panathinaikos spielen. Mit Cambiasso, dem Siegtorschützen in Bern, dem Deutschen Marin und dem wuchtigen portugiesischen Stürmer Cardoso sind drei erfahrene Spieler verletzt und nicht im Kader zu erwarten.
Mögliche YB-Aufstellung: Mvogo; Sutter, von Bergen, Benito, Lecjaks; Zakaria, Bertone, Sanogo; Schick, Sulejmani; Hoarau. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wo ... y/11471806
_________________ For Ever
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