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 Beitrag Verfasst: Freitag 29. August 2014, 15:23 
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SSC Napoli - BSC Young Boys

Bild vs. Bild



Stadio San Paolo, Napoli
Donnerstag, 6. November 2014
Zeit: 21:05 Uhr

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Webseiten SSC Napoli:
http://www.sscnapoli.it
http://www.transfermarkt.ch/ssc-neapel/ ... erein/6195
http://de.wikipedia.org/wiki/SSC_Neapel
http://en.wikipedia.org/wiki/S.S.C._Napoli
https://it-it.facebook.com/SSCNapoli
https://twitter.com/sscnapoli
http://www.tuttonapoli.net
http://www.calcionapoliblog.it
http://www.sscnapoli-fans.de
http://www.ultrasnapoli.it
https://it-it.facebook.com/pages/ULTRAS ... 1174668938
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadio_San_Paolo
http://en.wikipedia.org/wiki/Stadio_San_Paolo


Forum SSC Napoli:
http://www.sscnapoli.it/forum
http://forum.calcionapoli24.it
http://www.xtratime.org/forum/forumdisplay.php?f=430


Statistiken SSC Napoli:
http://int.soccerway.com/teams/italy/ssc-napoli/1270
http://de.soccerway.com/matches/2014/11 ... rn/1924325


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 15:17 
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Europacup 2014/15: Neapel

Mit üsere gäub-schwarze Droge ufem Trip dür Europa!
Reise zum Auswärtsspiel SSC Napoli – BSC YB

Die Planungen für das zweite Auswärtsspiel gegen Napoli haben sich aufgrund von offenen Fragen rund um den Ticket-Kauf sowie weiteren Abklärungen betreffend An- und Abreise sowie Aufenthalt unerwartet in die Länge gezogen. Alle Informationen zum Ticketverkauf folgen demnächst durch YB.

Die Ostkurve Bern und gäubschwarzsüchtig bieten Euch folgende zwei Reiseangebote an:
Reisevariante 1:

Mittwoch, 05.11.2014
Abfahrt mit dem Car ab Bern Schützenmatte um 23.00 Uhr.
Die Fahrtzeit nach Rom dauert ca. 10 Stunden plus Pausen.

Donnerstag, 06.11.2014
Weiterfahrt von Rom nach Napoli um ca. 14.00 Uhr. Ankunft in Napoli um ca. 17.00 Uhr. Rückfahrt direkt nach dem Spiel, Ankunft in Rom ca 02.30 mit direkter Weiterfahrt nach Bern. Ankunft in Bern am Freitag Nachmittag.

Preis: CHF 190.00 – beinhaltet:

Carreise Bern-Napoli-Bern

Reisevariante 2:

Individuelle Anreise mit Zug oder Flugzeug nach Rom, Aufenthalt ebenfalls individuell.

Donnerstag, 06.11.2014
Abfahrt mit dem Car ab Rom um ca. 14:00.
Die Fahrtzeit nach Napoli dauert ca. 2,5 Stunden plus Pausen.

Donnerstag, 06.11.2014
Rückfahrt nach Rom direkt nach dem Spiel, Ankunft in Rom um ca. 02.30.

Preis: CHF 35.00 – beinhaltet:

Carreise Rom-Napoli-Rom

Es ist NICHT möglich, nur die Hin- oder die Rückfahrt zu buchen. Es muss die ganze Reise gebucht und bezahlt werden, also Hin- und Rückfahrt.

WICHTIG: In den Cars darf nicht geraucht werden! Bei Verschmutzungen/Beschädigungen zahlt der Verursacher CHF 150.00.
​Anmeldung:

Anmeldungen werden via Anmeldeformular auf www.ostkurve.be (siehe weiter unten) oder vor sowie nach den Heimspielen gegen Basel ​und Napoli (neben dem YB-Fanshop in der Ostkurve) entgegen genommen. Nach erfolgter Anmeldung wird die Anmeldebestätigung mit den Zahlungsmodalitäten per E-Mail zugestellt.

ACHTUNG: Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 29. Oktober 2014, 12:00 Uhr! Angebot gültig solange Plätze verfügbar sind, äs het solangs het!
Die Anmeldungen sind verbindlich. Wer sich nach dem 28. Oktober 2014 abmeldet, muss den gesamten Preis bezahlen!

Wir empfehlen Euch, diese Varianten mit einer gemeinsamen An- und Abreise zu nutzen.
Fahren wir zahlreich nach Napoli, um unsere Jungs zu unterstützen und wichtige Punkte mit nach Hause zu bringen!

Ostkurve Bern & gäubschwarzssüchtig


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 28. Oktober 2014, 22:33 
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Fanguide Neapel

Auch für die Reise nach Neapel haben wir einen Fanguide erstellt. Viel Spass bei der Letküre!

http://www.fanarbeit-bern.ch/wp-content ... apoli1.pdf


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 4. November 2014, 11:05 
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04.11.2014

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400 Fans begleiten YB nach Napoli

Rund 400 gelb-schwarze Anhänger werden den Berner Young Boys nach Neapel folgen. Der Fanarbeiter Lukas Meier erklärt, worauf sie beim Besuch in Süditalien achten sollten.

Am Donnerstagabend wird die Europa-League-Partie zwischen SSC Napoli und den Berner Young Boys angepfiffen. Napoli-Fans sorgten beim Hinspiel in Bern vom 24. Oktober für Schlagzeilen, als sie die Abfahrt ihres Teambusses verzögerten. Auch daheim sind sie nicht unbedingt als zimperlich bekannt. Als Sicherheitsvorkehrung werden die YB-Reisebusse kurz vor dem Spiel im Stadion eintreffen und nach Abpfiff gleich wieder abfahren, wie Lukas Meier von der Fanarbeit erzählt. «Wir wollen kein Risiko eingehen», sagt er weiter. Auch erhalten die Busse eine Polizeieskorte von der Autobahn bis zum Stadion.

Kein Treffpunkt, kein Marsch

Fans, die ihre Reise selber geplant haben, rät Meier, bei ihrem Aufenthalt zurückhaltend zu sein. «Man sollte sich in grösseren Gruppen bewegen und keine Fanartikel tragen», erklärt Meier weiter. Ein Fanmarsch zum Stadion werde es nicht geben und auch ein gemeinsamer Treffpunkt sei seines Wissens derzeit nicht geplant.

Wer sein Ticket für den Gästesektor noch nicht gekauft hat, sollte sich sputen. Nur noch am heutigen Dienstag werden diese in Bern verkauft. Das italienische Gesetz verlangt für den Erwerb, dass der Käufer sich ausweist und danach wird man registriert. Wer ohne Ticket nach Napoli reist, kann den Match lediglich von einem anderen Sektor aus verfolgen, wovon die Fanarbeit abrät.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/24865064

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. November 2014, 13:09 
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05.11.2014

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Trainer mit Zigarette, Spieler als Schachfiguren

Für Uli Forte erfüllt sich mit dem Auftritt im San-Paolo-Stadion in Neapel am Donnerstag ein Bubentraum. Der YB-Trainer hospitierte einst 10 Tage in seiner Heimat bei Walter Mazzarri.

Der Mann steht kurz davor, sich einen Bubentraum zu erfüllen. Und sagt: «Ich kann mich nicht freuen, ich kann das nicht richtig geniessen.» Einmal im legendären San-Paolo-Fussballstadion in Neapel einzulaufen – davon träumt vermutlich jeder Junge mit süditalienischen Wurzeln.

Uli Forte erlebt diesen magischen Moment am Donnerstagabend, nicht als Fussballer zwar, aber immerhin als Trainer der Young Boys. «Es ist toll, in Napoli zu spielen», sagt Forte, «und das ist natürlich ein grosser Tag für mich.» Aber YB habe zuletzt dreimal nacheinander in der Liga verloren, da gehe es jetzt nicht um Spass und Träume und persönliche Erlebnisse. «Wir müssen sofort einen Weg finden, die Negativspirale zu verlassen. Nur das zählt jetzt für mich.»

Salernitana weit weg

Uli Forte hat einige Verwandte in Salerno nahe Neapels. Sie werden im Stadion dabei sein, wenn YB zur vierten Partie in dieser Europa League antritt. Wie Napoli und Sparta Prag hat der Berner Klub sechs Punkte, nur zwei Teams überstehen die Vorrunde. Fortes Verbindung nach Neapel ist ziemlich eng, er schaut heute noch zuerst auf den SSC Napoli, wenn er die Ergebnisse der Serie A studiert. «Mein Lieblingsklub Salernitana ist ja leider aus den höchsten Ligen verschwunden.» Uli Forte hospitierte während seiner Arbeitslosigkeit nach der Entlassung in St. Gallen nicht nur zweimal bei Lucien Favre in Gladbach sowie einmal bei Jürgen Klopp in Dortmund – er weilte vor rund drei Jahren auch 10 Tage in Napoli. Der Schweizer Nationalspieler Blerim Dzemaili, heute bei Galatasaray Istanbul, war noch in Neapel engagiert und ermöglichte den Kontakt zum damaligen Trainer Walter Mazzarri. «Ich war nahe dran und durfte bei allen Trainingseinheiten auf dem Platz stehen», sagt Forte, «das war schon sehr spannend und eindrücklich.»

Ruhig, sachlich, souverän

Die Fussballbegeisterung in Neapel ist ja sagenumwoben, in der Stadt dreht sich vieles um den SSC und den Ball – und die Erben des unvergesslichen Fussballgottes Diego Armando Maradona. Draussen aber, in der Abgeschiedenheit des Trainingszentrums, kann sich die Mannschaft Neapels bestens auf ihre Aufgaben vorbereiten. «Es ist wirklich ruhig dort», sagt Forte, «man glaubt das kaum, wenn man weiss, wie heissblütig der Verein in der Region verfolgt wird.»

Während Fortes Visite in Napoli überzeugte der Klub und lieferte sich einen Titelkampf mit Juventus. Coach Walter Mazzarri geniesst in Italien einen ausgezeichneten Ruf als Taktiker, gilt aber auch als Schweiger. «Die Gespräche mit ihm waren gleichwohl interessant», sagt Forte, «noch viel wichtiger aber war für mich, einen Einblick in sein Auftreten und sein Wirken zu erhalten.»

Die prägendste Lektion, die er während des Aufenthalts bei Napoli gelernt habe, sei die ruhige, sachliche, souveräne Art der Teamführung Mazzarris gewesen. «Er ist äusserst geduldig und gelassen», sagt Forte, «das ist beeindruckend. Zumal die Hektik als Napoli-Trainer jeden Tag gewaltig sein muss.»

Grossartige Taktiklektionen

Besonders an ein Bild erinnert sich Forte, als sei es gestern gewesen: Walter Mazzarri rauchte während des Einlaufens der Spieler ganz gemütlich am Seitenrand eine Zigarette (oder zwei). «Deswegen werde ich jetzt nicht Raucher», sagt Forte, und jetzt schmunzelt er doch kurz, «aber das zeigt, wie dieser Trainer in sich ruht.»

Nach der Nikotinaufnahme sei der Trainer auf den Platz geschritten und habe mit einem sensationellen Taktikstudium begonnen. «Er schob die Fussballer teilweise minutenlang wie Schachfiguren herum», erzählt Forte. «So etwas ist in anderen Ländern kaum möglich.» Von seinem Monolog erholte sich Mazzarri übrigens bei einer weiteren Zigarette, während die Assistenten wieder übernahmen.

Heute ist Forte nicht mehr arbeitslos – und Mazzarri nicht mehr Napoli-Trainer. Die Ironie dieser Geschichte will es, dass beide Protagonisten gerade turbulente, schwierige Zeiten erleben. Eine Niederlage im San Paolo wäre für die Young Boys kein Unglück, verlieren sie aber drei Tage später am Sonntag das Heimspiel gegen Sion, wird es für Uli Forte sehr unangenehm.

Mazzarri stark unter Druck

Noch stärker unter Druck gar steht Mazzarri bei Inter Mailand, wo es ihm – wie Forte bei YB – seit knapp 16 Monaten nicht gelungen ist, Ruhe, Struktur und Erfolg zu vermitteln. Am Donnerstag in der Europa League bei St. Etienne und vor allem am Sonntag im Heimspiel gegen Hellas Verona geht es um den Job Mazzarris. Zigaretten könnten beruhigen.


Young Boys

Von Bergen fordert Grinta

In Bern vor zwei Wochen, als YB gegen Napoli überraschend 2:0 siegte, schonte der italienische Spitzenklub seine besten Kräfte und trat mit einer B-Auswahl an. Im Rückspiel erwartet Uli Forte die stärkste Formation beim Gegner. «Napoli will sich rehabilitieren und wird alle Stars aufbieten», sagt der YB-Trainer. «Das wird eine Herausforderung für uns.»

Die bittere 0:1-Niederlage gegen Vaduz am Sonntag hat bei den Young Boys für Unruhe gesorgt, die Kritik an den Verantwortlichen nimmt zu. «Es ist ja klar, dass jetzt eine Reaktion kommen muss», sagt Sportchef Fredy Bickel. «Das bedeutet nicht, dass wir einen Sieg in Napoli erwarten. Aber am Sonntag gegen Sion dürfen wir uns keine weitere Heimniederlage erlauben.»

Man darf gespannt sein auf die Reaktion der Spieler. Steve von Bergen war nach der Partie gegen Vaduz sehr wütend. Der YB-Captain meinte: «Wir müssen mehr Grinta zeigen.» Das ist: Leidenschaft, Biss, Durchsetzungskraft, Kampfgeist, Verbissenheit.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20722364

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 5. November 2014, 14:45 
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«Auf YB wartet kein Hexenkessel»

Der in Zürich geborene David Sesa spielte einst vier Saisons für Napoli, das morgen Donnerstag die Young Boys empfängt. Er erlebte dort turbulente Jahre und sieht die Euphorie beim Klub schwinden.

Obwohl David Sesa seit seinem Weggang vom SSC Napoli im Jahre 2004 keinen Fuss mehr in das Stadion San Paolo gesetzt hat, beobachtet er seinen einstigen Verein immer noch mit Leidenschaft. Der 41-jährige ehemalige Stürmer ist überzeugt, dass am Donnerstag beim Europa-League-Spiel in Neapel kein Ausnahmezustand herrschen wird. Er sagt: «Auf YB wartet kein Hexenkessel.» Sesa weilte in den letzten Tagen in Italien. Seit seiner Entlassung als Trainer beim FC Wohlen am 15. Februar pendelt er wieder zwischen seinen beiden Wohnorten Dielsdorf und Ferrara. Spal Ferrara war auch der Klub gewesen, bei dem er 2008 seine Karriere als Fussballer beendet hatte. Und in Ferrara geht seine 13-jährige Tochter zur Schule.

Als Reisender in Sachen Fussball ­besuche er viele Spiele, sowohl in der Schweiz wie in Italien. Das Stadion des Drittligisten Spal Ferrara liegt nur einige Autominuten von seiner Haustüre entfernt. Die Serie A beobachtet er weiterhin mit regem Interesse im TV, und er trifft dort immer wieder auf Bekannte. Mit Vincenzo Montella, aktueller Coach der Fiorentina, hatte er einst in Italien den Trainerlehrgang für die Uefa-Pro-Lizenz absolviert. Er selbst aber sieht seine Zukunft als Trainer eher in der Schweiz. Er hofft, in der Challenge League wieder eine Chance zu erhalten, doch er gibt sich nicht als Gourmet. «Wenn in der 1. Liga ein interessanter Klub anfragt, bin ich auch nicht abgeneigt.»

Napoli – das aber ist für Sesa eine ­Geschichte, die er nie vergessen wird. Er spielte in der Zeit, als der Klub in der ­Serie B torkelte, monatelang die Löhne nicht bezahlte und in Konkurs ging. «Der jetzige Präsident Aurelio De Laurentiis schoss damals 30 Millionen Euro in die Konkursmasse ein. So bekamen wir Spieler immerhin noch etwa 70 Prozent unseres Gehalts», erinnert sich Sesa.

Damals sei die Betonschale San Paolo auch in der Serie B bei mehreren Spielen ausverkauft gewesen. Jetzt aber, da die SSC Napoli in Italien wieder zu den Spitzenklubs zählt, würden selbst im fussballverrückten Neapel die Zuschauerzahlen zurückgehen. «Die Italiener ­distanzieren sich zurzeit etwas vom Fussball», sagt Sesa. «Die Wirtschaftskrise spielt eine Rolle. Die Eintrittspreise sind weiterhin hoch, dazu hat man vielerorts das Gewaltproblem nicht im Griff, und der Komfort in den Stadien entspricht mit Ausnahme von Juventus nicht mehr der heutigen Zeit.»

Stadion gegen Roma halb voll

Beim Spitzenspiel am letzten Samstag ­gegen die AS Roma kamen nur 30'000 ins 60 '000 Plätze fassende San Paolo. Wichtig war aber der 2:0-Sieg von Napoli. Nach der Pleite in Bern reagierten die Süditaliener mit dem 6:2 gegen Verona und jetzt mit dem 2:0 gegen Roma, bei dem Gökhan Inler erst in den Schlussminuten zum Einsatz kam. Nach dem 0:2 in Bern hatten rund 100 frustrierte Napoli-Fans die Abfahrt des Mannschaftsbusses blockiert. Und Coach Rafael Benitez war unter mediales Sperrfeuer geraten, weil er im Stade de Suisse Schlüsselspieler wie Marek Hamsik, Topskorer José Callejon und den Argentinier Gonzalo Higuain erst im Verlaufe der zweiten Halbzeit ein­gewechselt hatte.

«Die beiden Siege gegen Verona und Roma haben die Situation wieder beruhigt», hat Sesa beobachtet. Und er glaubt auch nicht, dass Benitez die Europa League nicht ernst nimmt. «Er muss mit Napoli die Gruppenspiele überstehen, sonst bekommt er wieder Probleme», ist Sesa überzeugt. «Doch nach zwei Siegen zum Auftakt wollte er in Bern einige Spieler schonen. Sein Kader ist hervorragend besetzt und so gross, dass er auch mal die Rotation anwenden muss. An diesem Abend aber hat YB hervor­ragend gespielt.»

Am Donnerstag werden vielleicht 20'000 Zuschauer im Stadion sein, vermutet Sesa. «Zwischen Napoli und YB besteht keine Geschichte der Rivalität. Da werden vor dem Spiel keine Emotionen hochkochen.» Er ist überzeugt: Je länger YB die Partie offen gestalten kann und nicht in Rückstand gerät, ­desto grösser wird der Druck von den Zuschauerrängen. Aber nicht auf die Berner, sondern auf die SSC Napoli.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/10092682

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. November 2014, 00:25 
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Sion-Match wichtiger als Napoli

YB-Forte: «Möglich, dass ich einige Spieler schone!»

Trainer Uli Forte und Sportchef Fredy Bickel sprechen von einem Dessert in Napoli. Aufgepasst, dass sich YB daran nicht verschluckt!

Die Stimmung war auch schon gelöster auf Europa-League-Dienstreisen des BSC Young Boys. Als Team, Staff und Klubleitung für ein Foto für den Anzugsausrüster am Abfluggate des Flughafens Bern-Belp posieren, wird weniger gelacht als bei solchen Anlässen üblich. Die Stimmung ist elektrisierend. Das 0:1 gegen Vaduz weht nach.

Immerhin hat Trainer Forte eine gewisse Lockerheit wieder gefunden, als er selbst auf die für einen Trainer unangenehmsten Fragen Antwort gibt. Zum Beispiel auf jene, ob er Angst vor dem Verlust seines Arbeitsplatzes habe: «Nein, das wäre falsch, weil solche Gedanken hemmen und bremsen. Wir müssen jetzt Gas geben und uns aus dieser Situation lösen.»

Eine Trainerdiskussion nach drei Niederlagen in Folge sei normal, sagt Forte weiter. «Drei Mal hintereinander zu verlieren, das ist für YB zu wenig. Aber ich denke nicht daran, sondern konzentriere mich auf die Mannschaft, damit wir wieder bessere Leistungen bringen.»

Sowohl er wie auch Bickel betonen, dass ohnehin das Spiel am Sonntag gegen Sion wichtiger sei als der Europa-League-Match in Kampanien. «Aber wir können auch im Europacup unsere Spuren hinterlassen», sagt der Sportchef. «Auch da haben wir unsere Ziele. Aber es ist richtig: In der Meisterschaft dürfen wir keine Punkte mehr liegen lassen!»

Es ist kein Ultimatum. Aber fast. Zumal Bickel nachlegt: «Eine Niederlage gegen Sion darf ganz sicher nicht sein, wenn wir unseren Zielen auch in der Meisterschaft nachkommen wollen.»

Die Luft ist also dick vor dem Spiel im San Paolo. Und das neapolitanische Dessert? Typischerweise wären das Tiramisu, Tartufo oder Zabaione – oder gleich ein Limoncello. Die Gefahr sich zu verschlucken wäre mit letzterem am geringsten.


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 49907.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. November 2014, 00:29 
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Forte-Team in Napoli

YB vor dem Europa-League-Kracher


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 50612.html

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. November 2014, 08:32 
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Job ist nicht von der Kür abhängig

YB-Trainer Forte freut sich nun doch auf das Spiel gegen Napoli. Und Sportchef Bickel relativiert seine Worte.

Seine Eltern stammen aus Salerno, 50 Kilometer entfernt, und jetzt ist er also hier, an der Stätte aller neapolita­nischen Fussballträume. Nicht als Zuschauer, sondern als Trainer der Mannschaft, die das grosse Napoli heraus­fordert. Für einen Moment lang steht
Uli Forte im Mittelpunkt des gewaltigen Interesses, das dieser Club immer noch auslöst. Der Mediensaal im San-Paolo-Stadion ist gut gefüllt, die einheimischen Journalisten fragen ihn aus. Sie wollen hören, wie es sich anfühlt, an diesem Ort zu sein. Und Forte ist auf­geregt und sagt ungelenke Sätze wie: «Wir sind in der Europa League voll im Schritt.» Oder: «Das Spielobjekt wollte gegen Vaduz einfach nicht ins Eck.»

Aber immerhin, er kann sich jetzt ein wenig freuen. «Die Vorfreude stellt sich langsam, aber sicher ein.» Etwas Freude in diesen schwierigen Tagen nach der Niederlage gegen Vaduz, die beim BSC Young Boys alles trübte. Als er eingestehen musste, dass die Stimmung «mies», das Team «niedergeschlagen» und alles «schwierig, ganz schwierig» sei. Später spricht er voller Bewunderung über die SSC, würdigt deren guten Auftritt gegen die AS Roma (2:0-Sieg) und findet auch sein Selbstvertrauen wieder: «Wir
werden wegen dieser Niederlage gegen Vaduz nicht mit gedämpften Erwartungen auftreten». Und: «Wir können auch hier unser Spiel aufziehen.»

«Müssen Ruhe bewahren»

Neben ihm sitzt Steve von Bergen. Ausgerechnet er, der nach dem Vaduz-Spiel – diplomatisch ausgedrückt – mit un­diplomatischen Aussagen aufgefallen war und die kritischen Medien für das eigene Versagen verantwortlich gemacht hatte. Er kickte vor seiner Berner Zeit für Cesena und Palermo und kann deshalb auf Italienisch parlieren. Das kommt an. «Wir freuen uns», sagt er. Womit das Interesse an seiner Person erschöpft ist. Lieber will man von Forte wissen: Wie kann es sein, dass ihr uns schlagt und gegen dieses Vaduz verliert? Forte verweist auf die 78 Prozent Ball­besitz, die seine Mannschaft in jenem Spiel hatte. Das beruhigt die Neapoli­taner halbwegs.

Auch der Berner Sportchef ist wieder etwas ruhiger geworden. Er hatte eingeräumt, dass es «Diskussionen gibt, wenn man nicht vom Fleck kommt». Das klang nach grossem Druck für Forte. Gestern nun meinte Fredy Bickel, dass es «zu einfach wäre, auf den Trainer loszugehen». Es sei zwar nachvollziehbar, dass in
einem Verein mit derartigen Ambitionen nach drei Nullern und dem peinlichen Cup-Out Unruhe aufkomme. «Aber wir müssen nun versuchen, bis Ende Jahr die Ruhe zu bewahren. Und dann
werden wir Bilanz ziehen», sagte er
gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Das klingt nach Schonfrist – zumindest bis zum nächsten Sonntag.

Schonung für Leistungsträger?

Vom Flughafen, nach einem unruhigen Flug, der so gut zu ihrer Lage passte, wurden die YB-Spieler mit einer Polizeieskorte ins Hotel geleitet. So viel Auf­hebens um ihre Person mögen junge Männer. Fussballer sowieso. Von Bergen und seine Kollegen werden sich hier also erneut im europäischen Scheinwerferlicht präsentieren dürfen.

Es ist die Kür nach der vermasselten Pflicht. Und in dieser Disziplin waren sie in dieser
Saison am besten. Forte liess seinerseits durchblicken, den einen oder anderen Akteur schonen zu wollen. Er weiss: Sein Job ist nicht von der Kür abhängig.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Jo ... y/29490179

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 6. November 2014, 08:33 
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Heikle Tage für Uli Forte und YB

Eigentlich wäre ein Auftritt im San Paolo von Neapel ein Karriere-Highlight für jeden Schweizer Fussballer. Dort steht für YB heute Abend das vierte Vorrundenspiel in der Europa League im Programm.

(si) Das Gastspiel in der Metropole am Fusse des Vesuvs kommt für YB aber zur Unzeit. Nach einmal mehr unbefriedigenden Resultaten in der Super League gehört der Fokus dem in mehrfacher Hinsicht wegweisenden Heimspiel vom Sonntag gegen Sion. Die ambitionierten Berner liegen in der Meisterschaft, in der eine Top-3-Klassierung Pflicht ist, sieben Punkte hinter dem Dritten St. Gallen und elf Punkte hinter Leader Basel zurück.

Die vier Niederlagen bei Sparta Prag, gegen Aarau, in Basel und gegen Vaduz haben den Monat Oktober - abgesehen vom 2:0 gegen Napoli - zu einer tristen Angelegenheit verkommen lassen. Vor allem der Fehltritt gegen Aufsteiger Vaduz nagt am Selbstvertrauen. «Das stellt die Vorfreude auf dieses spezielle Spiel in den Schatten», sagte Forte, einer von diversen Protagonisten im YB-Kader und -Staff mit Wurzeln in der Region Neapel. Für den Coach ist das zweite Kräftemessen mit Napoli deshalb «gewissermassen das Dessert».

«Wir treten deswegen aber nicht mit gedämpften Erwartungen auf», versprach Forte. «Weil wir auch in Neapel unser Spiel aufziehen können.» Mit welchem Personal das geschehen wird, ist noch nicht abzusehen. Forte liess durchblicken, den einen oder anderen Akteur schonen zu wollen.

Diametral anders als bei den Young Boys sieht die Formkurve von Napoli aus. In der Serie A ist die Squadra von Rafael Benitez seit sieben Spielen ungeschlagen, ebenso in Europacup-Heimspielen. Vor allem aber, so haben die Nachrichtenagentur ANSA oder die rosarote Sportbibel «Gazzetta dello Sport» unisono festgestellt, habe sich die Mannschaft der Form ihrer besten Tage der Saison 2013/14 angenähert. «Das ähnelt wieder jenem Team, das im letzten Jahr in der Champions League Arsenal und Borussia Dortmund in Schach gehalten hat», schrieb die ANSA nach dem überzeugenden 2:0-Sieg gegen die AS Roma.

Eine zweite Niederlage gegen die Young Boys kann und will sich Napoli nicht leisten. Den Zorn der Fans bekam das Team in Bern zu spüren, als es von rund 100 Supportern an der Wegfahrt aus dem Stadion gehindert wurde. «Wir wollen gewinnen, um der Qualifikation für die K.o.-Phase einen Schritt näherzukommen», sagte Benitez. Das spanische Taktikgenie muss unter anderen auf den kranken Captain Marek Hamsik verzichten. Benitez wird, wie in Bern, einigen Spielern der zweiten Garde eine Chance geben. «Wenn man nur 15 Spieler einsetzt, ist es schwierig, in drei Wettbewerben gut dazustehen. Deshalb müssen wir die Breite des Kaders ausnützen.»


http://www.nzz.ch/sport/fussball/heikle ... 1.18419405

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