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 Beitrag Verfasst: Montag 6. Oktober 2014, 11:36 
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(Matchthread) BSC Young Boys - FC Basel


BSC Young Boys - FC Basel

Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf
Samstag, 18. Oktober 2014
Zeit: 20.00 Uhr

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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 15/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel
http://de.soccerway.com/matches/2014/10 ... el/1695221
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2012


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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 09:35 
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16.10.2014

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FCB-Fans planen einen Fanmarsch

Am Samstagabend spielt der BSC Young Boys gegen den FC Basel. Die FCB-Fans planen einen Fanmarsch durch die Stadt Bern. Sicherheitsdirektor Reto Nause appelliert an die Vernunft der Fans.

Weil die Fanzüge des FC Basel am Cupfinal wegen der Ausschreitungen der Zürcher Fans im letzten April verspätet am Berner Hauptbahnhof ankamen, mussten sich die Basler auf ihrem Marsch zum Wankdorf beeilen, wollten sie den Anpfiff nicht verpassen.

Deshalb künden sie nun an, am Samstagabend beim Meisterschaftsspiel gegen YB statt beim S-Bahnhof Wankdorf erst am Hauptbahnhof auszusteigen und erneut durch die Stadt zu marschieren.

Die Kantonspolizei und auch der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) haben von diesem Vorhaben Kenntnis. «Die Kantonspolizei ist im Dialog mit der Basler Fanarbeit», sagt Nause. Man habe in einer gestern verschickten Faninformation unmissverständlich klargestellt, dass die Anreise via S-Bahnhof Wankdorf erfolgen müsse. «Die Sonderzüge sind auch mit Ankunft im S-Bahnhof bestellt», betont Nause.

Er appelliert an die Vernunft der Fans und geht deshalb davon aus, dass die Basler Fans diesen Anreiseweg nutzen. «Gemäss Konkordat wären wir sonst in Zukunft gezwungen, strengere Auflagen zu machen», sagt Nause. Im Extremfall könnte die Stadt Bern sogar das Spiel nicht bewilligen.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/18727058

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 14:52 
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Weniger Freiheit

Bei Serienmeister Basel, am Samstag (20 Uhr) Gast von YB, ist vieles neu. Trainer Paulo Sousa strebt nach maximaler Kontrolle. Geblieben ist die Konstante Fabian Frei, der sich vom schüchternen Junior zum Wortführer entwickelt.

Shkelzen Gashi und Taulant Xhaka waren mit dem albanischen Nationalteam unterwegs, Marcelo Diaz spielte für Chile. Yoichiro Kakitani flog nach Japan, Derlis Gonzalez testete mit Paraguay. Die Tschechen Tomas Vaclik und Marek Suchy kämpften um EM-Qualifikationspunkte; die Ägypter Mohamed Elneny und Ahmed Hamoudi sowie die Ivorer Giovanni Sio und Geoffroy Serey Die waren in Diensten ihrer Landesauswahlen in Afrika tätig. Rund die Hälfte des Basler Kaders befand sich in den vergangenen Tagen auf Reisen, was verdeutlicht, wie hochwertig das Team zusammengestellt ist.

Zum Training erschien zuletzt nur ein Dutzend Spieler, einer von ihnen war Fabian Frei. Der 25-Jährige ist Leistungsträger beim Serienmeister, Wortführer und Vizecaptain. Und so erstaunt es, dass er nicht mit dem Nationalteam unterwegs war. «Das wurmt mich», gesteht der gebürtige Thurgauer, «aber ich muss den Entscheid des Trainers akzeptieren.» Schwieriger sei dies im Sommer gewesen, als er trotz toller Saison kein WM-Aufgebot erhalten habe. Vier Länderspiele hat Frei bestritten. An starken defensiven Mittelfeldspielern besteht in der Schweiz ein Überangebot.

Fussballer und Formel-1-Autos

Und so präsentierte sich Fabian Frei zuletzt nicht Vladimir Petkovic, sondern im FCB-Training. Dieses lässt sich mit jenem aus der letzten Saison nicht vergleichen. Wobei – der neue Coach Paulo Sousa hat ohnehin fast alles umgekrempelt, was es umzukrempeln gab. Der Portugiese, welcher einen Assistenten und Analysten mitbringen durfte, erklärt dem Team inder Garderobe vor jeder Einheit sämtliche Übungen detailgetreu. Er bietet die Mannschaft zum gemeinsamen Morgen- und Mittagessen auf, will aber weitaus mehr als die Ernährung kontrollieren.

Der einstige Mittelfeldstar lässt die Akteure auf dem Rasen einen Gurt tragen, welcher deren Leistungsdaten eruiert. Selbst in der Nacht werden die Herzfrequenzen zuweilen «überwacht», so erhält der Coach Aufschluss über die Erholungswerte. Fast jedes FCB-Training findet hinter geschlossenen Türen statt, es soll gar ein geheimes Testspiel gegeben haben. Sousa nimmt Einfluss auf die Medienarbeit seiner Schützlinge, gibt selbst kaum längere Interviews. «Ich erzähle den Journalisten lieber, was gleich geblieben ist, nicht, was geändert hat. Das geht schneller», sagt Frei schmunzelnd.

Die Ideen des Chefs sorgten anfänglich für Irritationen. «Man muss sich daran gewöhnen. Es ist alles strukturierter, man hat etwas weniger Freiheit.» Sousa verteidigt sein Vorgehen. Er liess verlauten, Fussballer seien wie Formel-1-Autos. «Jedes Detail muss verbessert werden, um die Leistung zu maximieren.»

Die Ellbogen einsetzen

Neue Wege einschlagen – das nahmen sich die Basler Verantwortlichen vor, als sie im Mai Murat Yakin trotz weiterlaufendem Vertrag verabschiedeten. Yakin hatte von den Profis taktische Flexibilität verlangt und war deswegen von ihnen kritisiert worden. Sousa fordert diesbezüglich noch mehr; er rotiert wie wild, nominiert Spieler auf ungewohnten Positionen und scheut nicht davor, Aushängeschilder auf die Tribüne zu schicken.

Auch Frei, in den vergangenen Saisons Dauerläufer in allen Wettbewerben, hat schon zuschauen müssen. «Ich ziehe es vor, zu spielen, aber ich halte mich nicht für unantastbar.» Sousa bietet Angriffsfläche – die Resultate aber stimmen. In der Liga ist der FCB Zweiter, er steht im Cupachtelfinal und reagierte auf das 1:5 in der Champions League bei Real Madrid mit dem 1:0-Coup gegen Liverpool.

Fabian Frei seinerseits stellt den Erfolg des Teams über Einzelinteressen, was lange Zeit sein Problem war. Früher liess sich der polyvalent einsetzbare Profi «herumschubsen», wie er heute sagt. Er spielte mal rechts, mal links, mal im Zentrum, mal als hängende Spitze. «Ich musste lernen, die Ellbogen auszufahren», sagt Frei, der als scheu galt, die Arrivierten im Team selten ansprach. «Ich kam mit dem Tram zum Training, obwohl einige Mitspieler gleich nebenan wohnten. Ich wagte nicht zu fragen, ob sie mich mitnehmen würden.»

Wie «Schlaubi Schlumpf»

In der Basler Hierarchie ist Fabian Frei steil aufgestiegen. Geblieben ist, dass er grübelt, vieles hinterfragt. Ein Intelligenztest ergab einen Quotienten von 140. Für ein Genie halte er sich nicht, sagt der Olympiateilnehmer von 2012, «aber ich bin wissensdurstig und mache mir viele Gedanken – manchmal zu viele». Im Sport sei Intelligenz oft ein Nachteil. «Manchmal wäre es einfacher, nicht so viel zu überlegen und einfach drauflos zu spielen.» Frei hört auf den Spitznamen «Schlaubi Schlumpf», in der Zeichentrickserie gilt dieser als Besserwisser.

Nichtsdestotrotz: Frei ist im Team ein Vorbild, auch seiner vier Meistertitel und zwei Cupsiege wegen. Er träumt von der Bundesliga, will vorerst aber weitere Titel sammeln und am Samstag (20 Uhr) in Bern gegen YB brillieren. Von Uli Fortes Equipe hält er einiges, aber ist sie gar ein Meisterschaftsfavorit? Frei überlegt und sagt: «Die Young Boys haben viel Qualität. Manchmal stehen wir ihnen, manchmal steht sich der Klub selbst im Weg.» Der smarte Ballverteiler wird ausgeruht in den Spitzenkampf gehen – zumindest einen Vorteil hatte das ausgebliebene Aufgebot fürs Nationalteam.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28854317

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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 18:04 
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Vorschau auf YB - Basel

BSC Young Boys - FC Basel, Samstag, 18. Oktober 2014, 20:00 Uhr (Stadionöffnung 19:00 Uhr), Stade de Suisse, Bern.

Verletzt:
Florent Hadergjonaj, Marco Bürki, Alexander Gerndt, Matias Vitkieviez.

Rekonvaleszent:
Gonzalo Zarate (Einsatz mit YB II).

Fraglich:
Scott Sutter (Rückenbeschwerden).

Bisher wurden rund 18‘000 Tickets (davon 11'900 Jahreskarten) verkauft.

Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen.

Das Spiel wird live übertragen unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 21:41 
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 Beitrag Verfasst: Freitag 17. Oktober 2014, 23:35 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. Oktober 2014, 17:12 
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YB furios – und trotzdem wieder von Basel geschlagen

Der Herausforderer aus Bern zeigt eine der besten Leistungen dieser Saison und bringt den FCB beim 0:1 in Schwierigkeiten. Dieser wankt bedrohlich, fällt aber nicht.

Wuchtig schlug er den Ball unter das Dach der Tribüne, zornig war sein Gesichtsausdruck dabei. Eben hatte Schiedsrichter Nikolaj Hänni den ­Spitzenkampf zwischen YB und Basel abgepfiffen, und was Renato Steffen in diesem Moment noch blieb, waren Frust und Ärger. Und anstatt dreier Punkte gab es lediglich aufmunternde Worte von FCB-Präsident Bernhard Heusler. Auf seinem Weg hinaus, nahm dieser den YB-Wirbler gütig in den Arm.

Vielleicht hatte auch Heusler selbst darüber gestaunt, wie es YB mit dem starken Steffen gelungen war, ohne Punkte zu bleiben in dieser unterhaltsamen Partie im Stade de Suisse. Der Aufwand war riesig, in der zweiten Halbzeit jedenfalls, karg der Ertrag. YB-Trainer Uli Forte konnte es kaum fassen. «Es schmerzt, wenn du so viel opferst, aber nicht belohnt wirst», sagte er und resümierte: «Wir haben dem FCB die drei Punkte geschenkt.»

Streller kurzfristig out – fraglich für den Match gegen Ludogorez

Es war ein Eigenfehler der Marke ­Unfassbar, der die Young Boys um die Früchte brachte, passiert bereits in der 31. Minute. Innenverteidiger Alain ­Rochat spielte einen Pass im Zentrum einfach so Matias Delgado in die Füsse, und via Breel Embolo gelangte der Ball zu Shkelzen Gashi. Dieser bekundete schliesslich keine Mühe, sein erstes Tor seit Mitte August zu erzielen. «Ein Wahnsinn», sagte Rochat hinterher und beschönigte nichts, «ein brutaler Fehler.» Entstanden nach einem Missverständnis mit Leonardo Bertone.

Die Basler Führung war zu jener Zeit nicht unverdient. Der Meister besass ein Übergewicht an Torchancen in der ersten halben Stunde. Und schon bei einer Möglichkeit von Serey Die deuteten sich Probleme in der Berner Abwehr an: Der Ivorer lief ohne ­Widerstand vor das Tor von Yvon Mvogo, wo er aber zu wenig genau zielte. Fast gleich tat es ihm etwas später Breel Embolo, der Marco Strellers kurzfristig frei gewordener Platz eingenommen hat. Der Captain hatte im Abschlusstraining am Freitag eine Muskelverletzung erlitten und wird morgen eingehend untersucht. Ein Muskelfaserriss ist nicht auszuschliessen. Für das Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Ludogorez Rasgrad ist Streller fraglich.

Angesichts des gewichtigen Ausfalls war FCB-Trainer Paulo Sousa umso glücklicher mit dem Sieg in Bern. Auch wenn er mehr leiden musste als gewünscht. Nach einer kontrollierten ersten Halbzeit hätten sie diese Kontrolle nach der Pause verloren. Mit seinen beiden Wechseln habe YB seine Mannschaft «beeindruckt und in Schwierigkeiten gebracht», lobte er. Vor allem die Einwechselung des bulligen Guillaume Hoarau für Samuel Afum war ein Gewinn für das YB-Spiel. Der Franzose hat weiterhin Trainingsrückstand, ist inzwischen aber so weit, dass er nach einer Einwechslung für neuen Schwung sorgen kann. Der FCB wankte bedrohlich.

Erst die Einwechslung von Hoarau verlieh YB Schwung

Die besten Phase hatte YB zwischen der 46. und 60. Minute, und der FCB brauchte Glück und einen starken Goalie Tomas Vaclik, um sie unbeschadet zu überstehen. Hoarau, Raphael Nuzzolo, Steffen und Yaya Kubo ver­gaben nacheinander und sorgten für eine grossartige, hitzige Atmosphäre im Stade de Suisse. «Furios» nannte Forte den Auftritt seiner Spieler.

Gegen Basel ist YB in dieser Saison nun zweimal eine Leistung geglückt, die Anerkennung verdient. Die aber beide Male unbelohnt blieb. Mit dem Schicksal hadern wollten die Berner dann aber doch nicht. «Im Gegensatz zu Basel haben wir halt die Tore nicht gemacht», sagte Steffen nüchtern.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-Y ... y/14136166

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. Oktober 2014, 17:14 
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«Wir haben uns selber ein Ei gelegt»

Mit der 0:1-Niederlage dehnt YB-Trainer Uli Forte seine miese Bilanz gegen den FC Basel weiter aus. Dabei liessen die Berner mehrere Chancen ungenutzt.

Gegen keinen anderen Gegner in der Super League hat Uli Forte eine so schlechte Bilanz wie gegen Rotblau: Von nunmehr 20 Begegnungen hat der YB-Trainer 13 verloren. Die letzte Niederlage gegen die Bebbi kassierte Forte am Samstagabend (0:1). «Und das unnötig», wie der YB-Trainer genervt sagt.

«Wir haben uns selber ein Ei gelegt», sagt Forte. Ein ziemlich faules noch dazu. Denn was sich Alain Rochat in der 31. Minute bei seinem haarsträubenden Fehlpass vor dem eigenen Strafraum gedacht hatte, kann sich der Trainer («Wir werden darüber noch sprechen») selbst mit viel Fantasie nicht zusammenreimen. Matias Delgado auch nicht, aber dem war es egal. Der Gaucho nahm das Geschenk dankend an, bediente Breel Embolo, der lancierte Shkelzen Gashi, welcher mit seinem fünften Saisontreffer zum 1:0-Sieg für den FCB traf.

Das Ende der Berner Heimserie

«Wenn man Basel schlagen will, darf so etwas nicht passieren. Solche Mannschaften nützen ein Geschenk eiskalt aus», ärgert sich Forte. «Doppelt bitter ist es, wenn man so viel opfert, produktiv ist und für sehr viel Aufwand nicht belohnt wird», so der YB-Trainer. Ehe sich Forte noch mit dem Fussball-Gott versündigt – Absolution kann den Bernern nicht erteilt werden. Denn wer gegen den FCB zu so vielen Chancen kommt, muss ein Tor machen.

11:8 Schüsse und 10:4 Eckbälle, Ertrag gleich null. Oder wie es Forte sagt: «Hätte, wäre, wenn zählt im Fussball nicht, und so heisst es Basel 1, YB 0.» Dabei hatte sein YB zuletzt einen positiven Kurs eingeschlagen und in den letzten sieben Ligaspielen 15 Punkte geholt, während der FCB in der gleichen Zeitspanne 5 Punkte weniger gewonnen hat. Für die Berner sprach auch die Heimbilanz. Von sechs Partien hatte man im Stade de Suisse keine verloren (3 Siege, 2 Remis) – bis Samstag.

Für Forte ein durchschnittlicher FCB

Für Forte war es «ein durchschnittlicher FCB», einer, wie er ihn in den letzten Jahren kaum zu sehen bekommen habe. «Wir haben in der zweiten Halbzeit aufgedreht ohne Ende und Basel dominiert und praktisch an eine Wand gespielt. Der FCB konnte sich kaum aus der Umklammerung lösen. Aber uns hat der nötige Killerinstinkt gefehlt, um wenigstens ein Tor zu erzielen. Denn ich habe gehofft, dass, wenn wir den Ausgleich schaffen, das Spiel lanciert ist und wir einen zweiten Treffer draufpacken könnten. Aber eben, dazu hätte das erste Tor fallen müssen.»

Der FCB wankte diverse Male, fiel aber nicht. Mit einer soliden ersten Halbzeit und einer mässigen zweiten – dafür mit einem starken Tomas Vaclik – rettete sich Rotblau über die Zeit. Immerhin, denn das war in den vergangenen zwei Meisterschaftsspielen nicht der Fall gewesen. Kein Wunder, war die Erleichterung bei Trainer Paulo Sousa nach dem Sieg in Bern gross.

Weiter im Europacup

«Das war ein wichtiger Sieg für uns gegen eine Mannschaft, die bislang kein Heimspiel verloren hatte», so der Portugiese. Ein Sieg gegen starke und variabel aufspielende Gegner würde den Glauben seiner Spieler in sich selbst stärken. Und das kann der FCB brauchen, wenn es am Mittwoch in der Champions League weitergeht und die erste von zwei vorentscheidenden Partien (um Platz 2 oder 3) gegen Ludogorez Rasgrad anstehen.

Für YB geht es am Donnerstag auch international weiter – in der Europa League gegen Napoli mit Nati-Captain Gökhan Inler.


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/11146978

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. Oktober 2014, 17:19 
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Vier YB-Fans verletzt - 17 Strafverfahren gegen Berner und Basler

Am Samstagabend wurden vier YB-Fans ins Spital gebracht. Die Polizei hielt insgesamt 17 Männer an. Nach dem Spiel blieb es aber ruhig. Der Abmarsch der Fans verlief geordnet, es kam zu keinen Zwischenfällen.

Am Samstag ist es vor dem Fussballspiel BSC YB - FC Basel zu Ausschreitungen in der Stadt Bern gekommen. Mehrere hundert Fans waren im Laufe des Nachmittags mit den Regelzügen via Hauptbahnhof nach Bern gereist. Die Fans begaben sich in den späteren Nachmittagsstunden auf verschiedenen Routen einzeln respektive in kleineren Gruppen von der Innenstadt zum Stade de Suisse.

Gummischrot im Breitenrain

Im Raum Spitalacker-Breitenrain kam es daraufhin zu Provokationen und Konfrontationen zwischen den gegnerischen Fangruppierungen, wobei bei gewalttätigen Ausschreitungen vier YB-Fans zwischen 19 und 26 Jahren verletzt wurden. Diese mussten mit mehreren Ambulanzen ins Spital gebracht werden. Die Polizei setzte Gummischrot ein, um die aufgebrachten Fans zu trennen. Alle Verletzten konnten das Spital inzwischen wieder verlassen.

Die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern hielten in Zusammenhang mit den Ausschreitungen 17 Personen an. Dabei handelt es sich gemäss aktuellen Erkenntnissen um 13 YB- und 4 Basler Fans, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage ergänzte.

Ihnen drohen Strafverfahren wegen Raufhandels, Landfriedensbruch, Hinderung einer Amtshandlung, Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz und gegen das Vermummungsverbot. Der jüngste Beschuldigte ist 17, der älteste 30 Jahre alt. Die Beschuldigten werden nach Abschluss der Ermittlungen an die zuständige Staatsanwaltschaft rapportiert, respektive der Jugendanwaltschaft zugewiesen. Dies berichtete die Kantonspolizei Bern am Sonntagnachmittag.

Keine Zwischenfälle nach dem Spiel

Während des Spiels wurden im Stadion von beiden Fanlagern Handlichtfackeln und Rauchpetarden gezündet. Nach dem Spiel kam es aus polizeilicher Sicht zu keinen weiteren Zwischenfällen. Der Abmarsch der Basler-Fans zum S-Bahnhof Wankdorf verlief geordnet. Die Kantonspolizei Bern stand bis in die späten Abendstunden im Einsatz.

Polemik im Vorfeld

Das Spiel zwischen den Berner Young Boys und dem FC Basel hatte schon im Vorfeld für Polemik gesorgt. Basler Fans hatten dazu aufgerufen, nicht den Extrazug bis Bern-Wankdorf zu besteigen, sondern in Regelzügen bis Bern Hauptbahnhof zu reisen und sich von dort Richtung Stadion zu bewegen.

Die Berner Behörden hatten einen Fanmarsch nicht bewilligt, weil sie ein Aufeinandertreffen der beiden Fan-Lager unbedingt vermeiden wollten. Trotzdem reisten nach Informationen der Nachrichtenagentur sda zwischen 250 und 300 Basler individuell nach Bern und marschierten nach 17 Uhr in kleineren Gruppen Richtung Stadion.

Friedlicher Fanmarsch

Der Hauptharst der Basler Fans schlug eine Route ein, die an der Militärkaserne vorbei Richtung Stadion führt. Dieser Fanmarsch blieb friedlich. Die Basler zogen auch an einem Lokal von YB-Fans vorbei, ohne dass es zu Zwischenfällen kam, wie Augenzeugen berichteten.

Immer wieder Zwischenfälle

Die Spiele zwischen YB und Basel werden in Bern regelmässig von Ausschreitungen überschattet, zuletzt im Dezember 2013, Juli 2011, April 2011 und im Mai 2010.

In der Hoffnung, die Gewalt an Sportanlässen eindämmen zu können, wurde das sogenannte Hooligan-Konkordat verschärft. Die Stimmberechtigten des Kantons Bern nahmen die Vorlage im vergangenen Februar mit grossem Mehr an. Die Behörden können die Bewilligung von Spielen nun an Sicherheitsauflagen knüpfen.

Bereits nach der Abstimmung hiess es, das erste Spiel YB-Basel der Saison 2014/15 werde zum Prüfstein für das Konkordat. Kritiker machten schon damals darauf aufmerksam, dass die Instrumente des Konkordats von begrenzter Wirkung seien. So lasse sich nicht verhindern, dass Gästefans anders nach Bern gelangen als wie erwünscht im Extrazug direkt zum Stadion.

Diskussion über Kombi-Tickets

Nach den Vorfällen vom Samstag werden in Bern nun Stimmen laut, die die Einführung des Kombi-Tickets fordern: Gästefans sollen nur noch dann in ihren Sektor gelassen werden, wenn sie mit dem offiziellen Extrazug anreisen.

Ob die Massnahme greift, ist umstritten. Kritiker machen geltend, Gästefans könnten sich ihr widersetzen, indem sie die Eintrittstickets im Voraus online erwerben - nicht für den Gästesektor zwar, aber für alle anderen Sektoren. Danach drohe genau jene Durchmischung von Fans, die Polizei und Klubs verhindern wollten.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/10853089

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 19. Oktober 2014, 17:21 
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19.10.2014

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YB-Basel: Aggressionen vor Anpfiff

Im Vorfeld des Spiels BSC YB gegen den FCB Basel lieferten sich gewaltbereite Berner Kämpfe mit Polizei und gegnerischen Fans. Vier Personen werden verletzt, 17 festgenommen.

Zwei Stunden vor dem Spiel zwischen BSC YB und dem FC Basel eskaliert im Breitenrain-Quartier die Situation: Eine etwa 50-köpfige Gruppe gewaltbereiter, schwarz gekleideter und teils vermummter Berner will die Basler Fans abpassen, die grüppchenweise Richtung Stadion pilgern. «Giele, es geit los!»: Sie rennen, Flaschen fliegen, Sprechchöre werden skandiert.

Bevor es zum Zusammenstoss kommt – die Basler Fans werden ab Viktoriaplatz grösstenteils durch die Beundenfeldstrasse geleitet – schreitet die Polizei ein, die mit Kastenwagen und zahlreichen Beamten seit dem Nachmittag die Situation überwacht. Die YB-Anhänger ergreifen die Flucht über die Rodtmattstrasse, es kommt zu Zusammenstössen mit gegnerischen Fans. Ein Mann liegt mit blutendem Gesicht am Boden, während ihn ein Polizist niederdrückt. Die Sanität ist vor Ort, mehrere Personen werden festgehalten. Die Strassen sind gesperrt.

Um 21 Uhr reicht die Polizei ihr Zwischenfazit bekannt: Vier Personen wurden verletzt, 17 angehalten. «Um die gegnerischen Fans zu trennen, mussten die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern mehrfach intervenieren, wobei auch Gummischrot eingesetzt wurde», heisst es in der Mitteilung. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Scharmützel auch ohne Fanmarsch

Vor dem Spiel hatte nicht die mögliche Auseinandersetzung zwischen Fangruppen, sondern der geplante Fanmarsch der Basler durch die Innenstadt für eine Kontroverse gesorgt. Sicherheitsdirektor Reto Nause, der sich nach dem eskalierten Doppelfanmarsch beim Cupfinal im Frühjahr dezidiert gegen neue Fanzüge ausgesprochen hatte, wollte sich vorbehalten, die im Rahmen des Hooligan-Konkordats zur Verfügung stehenden Instrumente – etwa Blockschliessung oder Spielabsage – anzuwenden.

Zum Fanmarsch durch die Innenstadt kommt es am Samstagabend schliesslich nicht. Zwar reisen manche Basler Fans über den Bahnhof Bern an, anstatt den Extrazug zu nehmen, doch die grosse Versammlung auf dem Kornhausplatz bleibt aus. Stattdessen bewegen sich die Fans drei Stunden vor dem Spiel in kleinen Gruppen über die Kornhausbrücke Richtung Nordquartier.

Kein Fanmarsch, aber trotzdem Scharmützel: Als es eskaliert, sehen sich viele Schaulustige die Szenerie aus sicherer Entfernung an. Die Verärgerung über die Provokationen der Schwarzgekleideten ist spürbar. «Es ist für mich eine beängstigende Situation», sagt eine Ladenbesitzerin, die ein Kleidergeschäft an der Moserstrasse führt. «Ich traue mich gar nicht mehr recht ins Freie, und am Ende schlägt man mir noch eine Scheibe ein.»

Nause: Votum für den Extrazug

Reto Nause mag den Verlauf des Abends nicht vorschnell beurteilen. «Ich habe den Eindruck, dass es der Polizei bislang gelungen ist, schwerere Zusammenstösse zu verhindern», sagt er auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnet. Für ihn seien die Vorkommnisse ein Beweis dafür, dass die Anreise der Fans via Extrazug und Halt im Wankdorf erfolgen müsse – «sonst ist die Gefahr für Konflikte immer vorhanden».

Für Nause ist dies ein Argument, in Zukunft die Möglichkeit des Kombi-Tickets zu prüfen, bei dem die Fans in der Gruppe anreisen müssen und so besser kontrolliert werden können.

Der Anpfiff des Spiels BSC YB gegen FC Basel erfolgte planmässig um 20 Uhr.


http://www.derbund.ch/bern/nachrichten/ ... y/24103377

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